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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, July 28, 1910, Image 6

Image and text provided by State Historical Society of North Dakota

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6.
jj i
Theuere Lebensmittel.
Von hundert Farmern sind kaum
fünfzehn imstande sich gegen die An
schuldigung, der Farmer trage die
Schuld an den hohen Preisen, zu ver
theidigen. Sie mögen es bestreite»?
können, aber treffende Argumente
fehlen ihnen.
Lesen die Farmer nicht, oder lesen
von hundert Farmern nur fünfzehn
landwirtschaftliche Zeitungen?
Anzeige-Agenturen rühmen die
landwirthschaftliche Presse Amerika's
uud pochen darauf, das wir über 400
landwirthschaftliche Zeitungen ha
ben. Viele dieser Zeitungen rühmen
sich, dak sie 50, 80, 100 Tausend nnd
noch mehr Leser haben. Daraus
geht hervor, daß die Farmer dieses
Landes sammt nnd fanden? land
wirthschaftliche Zeitungen lesen.
Wenn sie nun nicht beschlagen sind,
so liegt es weniger an dem Farmer,
als an den Zeitungen, welche sie le
sen und ihnen sozusagen alles mund
gerecht machen. Kaum ein Prozent
dieser Zeitungen hat diesen Winter
etwas gegen den Trust verlaute» las
sen oder etwas zur Aufklärung und
Vertheidigung der Farmer beigetra
gen. v. miner und immer wieder
wird gepredigt, wie man mehr ziehen
und züchten könne, und woimmer der
bekannte Eisenbahnmagnat des We
stens spricht, sucht man jedes Wort
aufzufangen uud dem Farmer zur
Aufklärung vorzulegeu, damit er
doch endlich mal anfängt und seinem
Boden mehr abgewinnt. Wenn es
jemandem einfällt, einen Artikel über
die Produktionsfähigkeit der deut
schen Felder zu publizireu oder zu
übersetzen, so wird der Artikel abge
druckt bis jeder zur Ueberzeugung
kommt, das der amerikanische Far
Hier ein Lüderjahn sein mus der es
nur darauf abgesehen hat. viel Geld
für wenig „Stoss" einzustreichen.
Nun hat man aber von der auslän
bischen Produktionsfähigkeit und der
Geschicktheit ausländischer Landwir
the so viel geschrieben und berichtet,
daß die Sache „schaal" wird, wenig
stens soweit die Milchwirthschaft Hol
land's die Schweinezüchter Däne
mark's die Getreidezüchter Deutsch
land's uud die Obstzüchter Italien's
in Betracht kommen. Man wendet
sich deshalb den Heiden zu, um zu be
weisen, das diese sogar mehr leisten,
wie der amerikanische Farmer. Da
wurde berichtet, das in Japan vier
zig Acres Land genug zum Unterhalt
von 192 Perionen. trt Mittlen, 32
Schweinen und 10 (rieht liefern,
während hier im Lande der unbe
grenzten Möglichkeiten eine Familie
auf vierzig Acres beinahe verhun
gert.
Daß man dein Farmer iolche Lek
türe ..einfüttert", hat einen zweifa
chen Grund. Griten? einmal muß
man etwas Lcieitofr haben, um die
Lücken zwischen den Trnnanzeigen
auszufüllen, und zweitens muß man
ihm etwas Interessantes, will beißen
Neues, bieten, damit er das Interesse
für das große Marktproblem ver
liert. Denn mit den Farmern wird
man am leichtesten fertig so lange sie
dumm gehalten werde». Was der
Farmer nicht weiß, das beißt ihn be
kanntlich nicht.
4
Die Farmer haben Augen und se
hen nicht. Sie begreifen es nicht,
daß letztes Jahr, als sie Schweine zu
verkaufen hatten, die Schweine bil
lig warnt, während die Schweine
dieses Jahr, wo sie keine zu verkau
fett haben, theuer sind. Eine „Mehr
produktion" kann daran doch nicht
schuld sein. In Bausch.und Bogen
wird ihnen erzählt, daß die Erttte so
und so viel werth war, imd durch
schöne Phrasen werdett sie ermuntert,
hübsch weiter zu arbeiten, damit nicht
etwa ein anderes Land die Kornkam
mer der Welt wird. Der Farmer
sieht den Bericht vor sich, und sieht
doch nichts. Denn es könnte mit den
Gewohnheitspredigten, mehr zu pro
duziren, zum eigenen und des Vol
kes Wohl, nicht übereinstimmen,
wenn matt näher aus die Verhältnisse
eingehen wollte. Für Zahlen und
Ziffer» ist der Farmer sehr empfang
lieh, besonders wen» ihm ein Leitfa
den in die Hand gegeben wird. Da
nun dürfen die „Farmer", die den
Farmer rannen, nicht näher darauf
eingehe», daß die 47,782,000
Schweine. welche am 1. Januar 1910
gezählt Witt den, 81,909,000 blanke
Dollars mehr werth waren als die
54,147,000 Schweine, welche ant 1.
Januar 1909 gezählt wurden, oder
daß dieses Jahr am 1. Januar 2,
100,000 weniger Heifers, Stiere,
Kälber und Ochsen vorhanden waren
als am 1. Januar 1909, daß der Ge
sammtwerth derselben aber dennoch
$53,099,000 höher war als der Ge
immiitwrtt) der am 1. Januar 1909
vorhandene» Thiere.
Nu» frage man sich einmal, ob
solche Zustände dazu anregen, mehr
zu ziehen nnd zu züchten. Die Her
reit, welche die „landwirthschastlichen
Federn" führen und im Interesse
der Farmer slnnkern, sehen es, ha
ben aber sei» Auge für den Farmer
der Farmer hat Augen für solche
Sachen, bekommt sie aber nicht zu
sehe«.
hi Equity Farm Journal.
Ikbonuirt auf den Staats-Anzeiger,
Mr tonangebe^O /deutsche Zeitung
Rord-Dakota's,
Erinnerungen aus dem Lebe« $rU*
brich Karl'S von Preuße«.
Prinz Friedrich Karl hieß nach der
Farbe der Ziechen Husaren der „votfie
Prinz" daneben hatte er noch zwei
andere sehr ehrenvolle Beiname»: der
„eiserne Prinz" und „Prinz Alltyd
Vörup". Zu diesem volkSdhümlichen
Hel-den-namen war er auf folgende
Weise gekommen. Im dänischen Feld
zuge wollte ein Kriegsberichterstatter
den tapferen Reiterführer gerne aus
nächster Nähe sehen. Er fragte daher
einen preußischen Grenadier, wo der
Prinz gegenwärtig zu finden sei, und
erhielt die Antwort: „Na, wo wird
der Prinz zu finden sirnd, als all
tyd vörup!" Zahllose anfoere Ge
schichten, die am besten für bie Volks
chümlichkeit des Prinzen sprechen,
finden sich bei einem Biographen.
Aus seiner Jugendzeit hat Brachvo
gel ein drolliges Erlebniß überliefert:
„Der Prinz ritt als Knabe gewöhn
Itch einen Pony. In seiner Beglei
tung befanden sich stets der Militär
gouverneur und der Stallmeister.
Am Kreuzberg war große Truppen
Musterung. Die königliche Familie
die Damen des Hofes und der ho
hen Aristokratie zu Wagen war
zugegen halb Berlin war auf den
Beinen. Als der Prinz in kurzem
Trabe durch die Menge ritt, „zappel
te" das Pferd es hatte einen unglei
chen Tritt. „Hoheit, Sie halten die
Zügel zu kurz das Thier kommt so
nicht in Tritt." sagte der Stallmeister
artig. Der Prinz schweigt und reitet
weiter. Das Pferd behält seinen
Tritt bei. Der Stallmeister macht
ihn nochmals aufmerksam. Der Prinz
witfd roth und erwidert: „Aber es
geht ja doch nicht richtig ich mag ma
chen was ich will." „Werden Sie
wohl gehorchen?" schnarrte laut der
Gouverneur, auf .das dichtgedrängte
Publikum keinerlei Rücksicht neh
mend „Sie sollen thun, was Ihnen
der Herr Stallmeister sagt, verstehen
Sie?" Blitzenden Auges warf der
Prinz mit einem Ruck dem Pferde die
Zügel über den Kops, «daß sie zur
Erde hingen, und steckte die Hände in
die Hosentaschen. Das Pferd hielt an
und stand gesenkten Hauptes wie ein
Lamm unter der lachenden Menge.
Der Stallmeister sab ssch doch genö
thigt, abzusteigen und die Zügel über
den Ponyhals zurückzuweisen. Rasch
griff nun der Prinz nach ihnen, und,
die Sporen einsetzend, galoppirte er
tadelfrei davon. Der Herr Gouver
neur folgte etwas betreten." Eine
allerliebste Geschichte, die sich auf die
Belagerung von Metz bezieht, hat der
Prinz selbst einmal erzählt: „Metz
war uns allen eine Zeit strengster
Prüfung," sagte er, „sein Fall zu
gleich eine wahre Erlösung Selbst
meinen Töchtern dauerte das lange
Ausharren vor Metz zu lange," fügte
er lachend hinzu. „Schrieb die eine
an mich: „Du läßt ja gar nichts mehr
von Dir hörten, Papa! Wann wirst
Du wieder siegen? Siege doch mal I"
Ein Beispiel, wie weit die Vorsicht
des Prinzen ging, und von wie tie
fem Pflichtgefühl er durchdrungen
war, mag folgende, wenig bekannte
Thatsache sein: Der ?lbend des 18.
August 1870 war angebrochen St.
Privat genommen, lange Rauchwol
ken zogen über das weite Schlacht
selb, hier und da erhellten die Flam
men brennender Gehöfte und Dörfer
die Gegend. Die Schlacht war aus,
die Siegesnachricht im Prinzlichen
Stabe eingetroffen, nur ab und zu
knattert«! unregelmäßig noch einige
Schüsse die Truppen wurden ge
sammelt und neu vertheilt. Im Sta
be wartete man ungeduldig, ob der
Prinz noch nicht an seine Ruhe denke.
Doch dieser h'eXt schweigsam im Sat
'l es verging vielleicht eine Stunde,
oaß kaum ein Wort gesprochen wur
de unverrückt blickte ber Prinz in das
letzte Aufzucken der Flammen. Nie
mand konnte sich das Verhalten er
klären, niemand wagte ein Wort zu
sagen, denn alle Befehle waren ja ge
geben Es lvar mittlerweile ganz
dunkel geworden, vollständige Stille
eingetreten, da erst wandte der Prinz
sein Pferd. Einige Schritte waren
gemacht, als er Äie Worte sprach:
„Nun, jetzt ist alles in Ordnung. Ich
dachte an Melas!" Anfangs verstand
niemanö, was der Prinz meinte.
„Man muß erst das Schlachtfeld ver
lassen, wenn der Sieg sicher ist es
kann einem sonst ergehen, wie Melas
bei Marcngo!"
Rasch unb rascher zum Ziel! Und
bücke dich gleich Atalanten
Nicht nach dem Apsel im Weg, wär'
er auch zehnmal von Gold.
(Grillparzer.)
Wersch, wo der Weg zuem Gulde isch?
Er goht de rote Chrüzere no.
Und wer nit us e Chrüzer luegt,
Der wird zuem GulÄe schwer Ii cho.
Hebel.)
Ve MMHèn find oft um diejeni
gen am meisten besorgt, denen sie nicht
|U hch-n tewkn.
5 (Georg Bauer).
fWtiW:
UifiiffirisiiinriiifBMI
Ei» Wuud.rdoktsr»
»effwe«»l*e Unten, ue üt tetftllt he 16.
3e|rl)#mm ««Ag»si.l»r» |«»t* feg.
In der zur Feier der 300jährigeit
Zugehörigkeit Kleves zur Krone
Preußen vom Historischen Verein für
den Niederrl)eiit herausgegebenen
Festschrift (Köln, 1909) hat E. Pauls
eine Abhandlung über die Geistes
krankheit Johann Wilhelm's, des letz
te» Herzogs von Jülich-Kleve-Berg,
veröffentlicht. Pmtls sowohl wie
feine Vorgänger lassen, soweit wir
sehe», einen an dem Herzog unter'
nominellen Heiliingsversuch uner
wähnt, über den verschiedene Nachrich
ten erhalten sind. In den „Original
Denkwürdigkeiten eines Zeitgenosse»
am Hose Johann Wilhelms III.",
die 1834 anonym in Düsseldorf er
schienen sind, wird uns erzählt, das
ein Doktor aus Holland nach Jül'ch
dem damaligen Aufenthalts, rt des
Herzogs, gekommen sei und bald nach
Ostern des Jahres 1597 an dem kran
ken Herzog eine Kur vorgenommen
habe, die diesen soweit hergestellt
hätte, daß er sich, wenn auch nur
vorübergehend, wieder in der Öffent
lichkeit habe zeigen können. Auch
durch einen damals in Düsseldorf
wohnenden Kanzleibeamten des Land
grafen vo»Le»chtenberg. Attenberger,
erfahren wir vottdieser Kur er nennt
den Arzt einen Barbierssohn aus
England ohne akademischen Grad.
Aus einem in den Akten des Gehei
men Staatsarchivs in Berlin liegen
den Briese, den Schmitz-Kallenberg
kürzlich in den Rheinischen Geschichts
blättern stückweise mitgetheilt hat, er
fahren wir Näheres über diesen Arzt
und feine Heilmethode. Das nicht
ganz vollständig erhaltene Schreiben
ist von einem Düsseldorfer an einen
Grafen gerichtet um die Wende des
Jahres 1596 Schmitz Kallenberg
vermuthet, daß der Empfänger der
Graf Wirich von Dyaun und Falken
stein gewesen ist. der 1598 nach der
Einnahme seines Schlosses Broich von
den Spanier» ermordet wurde. Der
Arzt, ein „hochlierumpter Medicus
Clnimitlls". hieß Johannes Lomkin.
war englischer Herkunft und hielt sich
in Holland auf. Er konnte „vielerlei
herrliche fünften", das verlorene Ge
ficht und Gehör „reftitniren" und die
Wassersucht heilen. Er war ein „auß
bündiger Physiognomus", der nur
das Besicht der Kranken anzusehe»
brauchte, um festzustellen, ob ihnen
zu helfen sei oder nicht. Er war auch
ein „vortrefflicher anatomicus und
chirurgns" und besaß einen merkwür
dige« Stein, mit dem er, wenn es
sei» mußte, eine Hand, einen Arm
oder Fuß ohne Schmerzen und fast
ohne Blutverlust „detrunciren und
abnehmen" konnte. Eine Reihe von
höchst wunderbaren Kuren, über die
er glaubwürdige Dokumente und
AttestatioNen besitzt, haben ihn be
rühmt gemacht. Er braucht viel
Quintessenzen und ist ein weit gerei
ster Mann, der die ganze Welt zwei
Mal umschisst und in Griechenland
mehrere Jahre geweilt hat. Nach fei
ner Ankunft in Jülich, wo man ihn
„gan-3 statlich verpflegen thut." hat
er sich alsbald dahin geäußert, den
Herzog in vier Monaten „restituiveii"
zu können, aber verlangt, daß der
Herzog „widrumb etwas eingesverrt
werde", nach kurzer Zeit soll er aber
„der sperre wider erledigt" werden.
Er will seine Kur damit beginnen,
daß er dem Herzog heimlich in das
Essen und Trinken etwas von einem
„spiritu guintae essentiae", noch nicht
in einer Linsen groß, mischt, um den
melancholischen Zustand uud die Gri
stesfchwäche zu vertreiben. Ist dem
Kranken so zur frühern vernünftigen
und ruhigen Weise verhelfen, soll „ein
Wässerlein" die wieder erlangte Ge
sundheit kräftigen und erhalten.
Der Briesschreiber glaubt offenbar an
die ungewöhnliche'Kunst des Wunder
boktors, hält es aber doch für ange
bracht, daß der Medicorum Bedenken
darüber ge'iört uud auch der Land
stände Meinung und Ermessen be
gehrt und erfordert werden.
Die große Fronde. welche John
Bull über die glückl'.ch verlaufene
Fahrt «der „Deutschtamd" empfand,
hat verläßlichen Nachrichten zufolge
den Siedepunkt noch nicht erreicht.
Auf dem Weißen Hause wurden
ein paar Blitzableiter angebracht.
Sollte man etwa aus der Gegend
von Oyster Bay her ein Gewitter be
e n V
Neu Mcriko und Arizona gehen
jetzt ait die Ausarbeitung ihrer Ver
fassittigen. Okla'homa hat ihnen ge
zeigt, wie -das nicht gemacht werden
darf.
In New Jork ist der Vorschlag ge
a w o e n a s o a
die "Feier am 4. Juli dahin abzuän
dern, daß de» Ausländern die Unab
hängigkeitserklärung vorgelesen wer
de. Es scheint, als ob' dieS für die
Ausländer weniger nöthig ist, als
für die waschechten Amerikaner.
Die Schlachthausbarone haben sich
mit einer Erhöhung der Frachtraten
um 11 Prozent einverstanden erklärt
und außerdem versprochen, daß die
Konsumenten dadurch feinen Schaden
erleiden würden. Aber die Groß»
schlächter werden zur Erhöhung der
Fleischpreise schon. eUmi anderen
Grund fittfcett,
Ter Staats Anzeiger, Rngby, No. Dak., ben 28. Juti 1910.
MliPf
VT"
n.k*.
Norm 0»ln(i
VvW! ^lvvlllrl! /*7V(|ir!l
Aus dem dritten Bogen
als
für neue oder alte Leser, welche den Staats'
Anzeiger auf ein Jahr im Voraus bezahlen
Vin werthvolles nnd nützliches Geschenk!
Nocttt' PaVHt'» (invcrwira
(Ansicht eines Bogens in verkleinertem Maßstabe)
ISm das deutsche Publikum noch weiter anzuspornen, auf den „Staats-Anzeiger," die
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wir uns entschlossen, allen vorauszahlenden Lesern, alten oder neuen, diese prachtvollen,
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Ullis hl*fett fRilitifrtt Die neueste Karte Nord-Dakota's Farbendruck, zeigend die
Villi vis!vi! ^7V||lrll neuesten Bahnverbindungen, Zweigbahnen usw. Es ist die
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Of Iis hiesst Karte der Ver. Staaten und deren ioesttzungen, in Farben-
uriu
deren Geburts- und Todesjahre, usw. Auf der Rückseite findet man eine Menge interessnnter Tabellen. Ein
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Jahre Tabelle über Normalgewichte der Getreidesorten und anderer Bodenerzeugnisse. Weitere Tabellen über
Gewichte und Maße, deren Flächen- und Cubikinhalt, usw. Ferner Flächeninhalt und Einwohnerzahl aller
Staaten der Union. Abschnft der Unabhängigkeitserkärung. Ausdehnung und Tiefe der großen Seen. Flä
cheninhalt und Einwohnerzahl der Länder der Erde mit Angabe der Hauptstädte und deren Einwohnerzahl.
Angaben über Schulden und Einkommen aller Länder, Beschreibungen 'unserer Besitzungen, Wortlaut d$r
Monroe-Doktrin, Aufschluß über alle Postbestimmungen, usw.
Gibt Entfernungen und Kurs von einem Hrfen zum anderen, usw. Verzeichniß der größten Städte der Erde
und deren Einwohnerzahl. Eine Ansicht des Panamakanals und seiner Umgebung. Enthält die Bilder und
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sende bestellten, dieselben zil verhältnißmäßig niedrigen Preisen erlangt. Jede^ Her schfltv,, Landkarten gekauft
hat, we»ß aus Erfahrung, daß gute, zuverlässige Karten schweres Geld kosten. v v
die nicht im Stande sind im Boraus zu bezahlen, können diese Karten von uns zu 75 Cents
sj»em Kostenpreis) kaufen. Wir haben «ur eine gew i sse An z a dieser werthvollen Karten kontraktlich
bestellt deshalb ist uns nichts daran gelegen sie überhaupt zu verkaufen. Niihtlesern des StaatS-An
zeizer offeriren wir eine beschränkte Anzahl dieser Karten zu tl.25.
tN^Jeder ein Jahr (11.50) im Voraus zahlende alte oder neue Leser des Staats-Anzeiger erhält diese
halten umsonst all Prämie. Wir bringen dieses Opfer um das System des Vorausbezahlens einzuführen
lM"Eine Sendung ist soeben eingetroffen—kommt herein und beseht die Karten—sie spreche»
für sich selbst.-r-Postbestellungen sind zu adressirenZ^^
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Rugby, 9t Dak.
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Bilder aller Präsidenten und deren Amtstermine,
Karte aller Länder der Erde in Farbendruck, zeigend alle
Hafen, Schiffslinien und deren Verbindungen miteinander.
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Der rothe Prinz.
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