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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, September 08, 1910, Image 6

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6.
Das Kchrlftstellerrezept.
n
Als es endlich Zeit geworden war,
®ldMVr 'st
Flakon verstäubt worden. Ein mitral»
I gr: Duft durchflutheti mildernd die
.. mcrS und legte sich beruhigend auf
bie
fieberheiße Stirn
lch mich nach einem Berufe um- Der geniale Schriftsteller griff nach
that, beschloß ich, mich als Schrift- ^rei abgegriffenen Spielkarten,
steller zu etabliren. Ich ging also in
w
$a sehen Siè: König Dame. Aß
das nächste Waarenhaus, kaufte etwas [Wann, Weib. Kind! Jetzt ziehe ich
Schreibmaterial und lief dann, ge
e
peitscht vom Thatendrang, schnell wie- Setter:
der nach Hause. Mein Tisch wackelte die fieberheiße Stirn
stark, und da ich mir später von der Kranken, der erschöpft in die Kif
Kritik keine Unebenheiten in meinem zurückgesunken war. Es war ein
Stile nachweisen lassen wollte, war ....
ich genöthigt, unter das zu kurz gera- Hastig wurde der Würfelbecher um
thene Bein meinen Frisierkamm zu gestoßen: achtzehn Augen. „Donner
legen. Dann nahm ich mein Papier wetter, achtzehn! Also sehr alt muß
Vnr, tauchte die Feder ein, schloß er sein, „ein Greis von edlen Aus
einen Augenblick die Augen, um un- jhrt, dessen Antlitz die verheerende
gestört den Eingebungen der söge- Krankheit aber nichts von semer
nannten „inneren Stimme" lauschen klassischen Vornehmheit zu rauben
zu können, und schrieb mit kühnem vcruwchte." Da haben wir für das erste
Schwung auf die erste Seite: Kapitel nun gleich die ergreifende
Roman in zwei Bänden." Den Titel wunderbare Schlußzeile: „Für immer
wollte ich mir später einfallen lassen hotten sich die müden Augen des edlen
meinem Erstlingswerk einen größeren Greises geschlossen.
Umfang zu geben als zwei Bände, Der berühmte Schriftsteller gerieth
hielt ich für unbescheiden. Mitten in jetzt förmlich in Ekstase: ich beneidete
der Freude über den glatten Beginn ihn um das Hochgefühl her Schaf
meiner verheißungsvollen Arbeit störte frnetraft, das ihn beseelen muy.te.
mich aber ein Bedenken. Bist Du nicht Noch einmal nahm er den Würfelbe
doch zu voreilig? fragte ich mich. Wenn che'' zur Hand. „Jetzt kommt eine
jemand zum Beispiel einen Müll- Hauptsache. Der Mann ist todt, und
timer anfertigen will, wird da nicht die Frage ist: Hinterläßt er etwas
allgemein von ihm verlangt werden, oder nicht? Die Würfel rollten, ge
dnß er zuvor eine ordentliche Lehrzeit spannt verfolgte sie der mächtige Len
bei einem tüchtigen Klempnermeister ter der Romanschicksale. Bier Augen
durchmacht und sich gehörig nach des- nur! Er nickte. Also der Greis ist arm
sen sachkundigen Anweisungen richtet? gestorben. Außer der Wittwe bleibt
Und ist schließlich, vom Inhalt ganz noch eine Tochter zurück, ein ausge
abgesehen, ein Roman nicht mehr als zeichnete? Mädchen von vielseitiger
ein Mülleimer? Geh also lieber vor- Begabung. Muß, um sich und die
sicktig und methodisch zu Werke und Mutter durchzubringen, Geld verdie
steh zu. einige nützliche Winke von ncn. Frauenberufe sind heutzutage im
einem anerkannten Meister der mer interessant. Was soll sie denn
Schriftstellerzunft zu bekommen. gleich anfangen? Meinetwegen zeich-
Der große Mann empfing mich weil das tüchtige Mädchen ein
wider Erhoffen liebenswürdig. „Es großartiges Muster für einen neuen
ist immer mein Princip gewesen," Seidenstoff erfindet, mit dem tut
sagte er, „junge Talente zu unter- gemacht torn.
stützen, nur habe ich bis jetzt keine ^°fe
rechte Zeit dazu gehabt, Sie ver- Qcftetit ^ntngne, allgemeine Verfoh
steben, wenn man jährlich mehrere
Ich legte also die Feder wieder ncn, malen: sie erfindet ganz neue
fort, holte den Kamm unter dem Muster für eine Seidenstoff Fabrik
Tischbein hervor, frifirte mich sorg- oder dergleichen. Das interessirt die i
faltig und zog dann meinen besten Leserinnen, Frauen lesen jc^ über
schwarzen Rock an, um eine Bistte bei Haupt am meisten Romane. Junger
einem großen Schriftsteller zu macfien. Ehef verliebt sich in das Mädchen,
den ich schon lange verehrte und be- Böse Mutter, Eigenthümern der Fn
sonders um feiner erstaunlichen Pro- Irii, will die Sache hintertreiben,
d'.iktivität willen bewunderte, schrieb weil Mädchen arm. Intrigue. Sohn
er doch jahraus jahrein unter minbe- glaubt, daß Mädchen ihm untreu,
stens einem halben Dutzend Pseudo- vernachlässigt aus Kummer das Ge
nvmen für sämmtliche deutschen Fa- schäft. Fabrik steht vor dem Ban
milienblätter. ferott die Katastrophe wird abgewen-
nun9
Schluß: »Zwei treue
Dutzend Romane zu schreiben hat. hatten sich zu gemeinschaftlichem
Sie aber kommen zu einer guten Lebenskampfe gefunden. -öoua
Stunde nur noch einen einzigen Ro- ^ut' T,
un^
man schreibe ich, dann gebe ich das ^annennadelertrakt.
Geschäft auf, ich habe genug davon." !ptx Schriftsteller schier.
Dabei deutete er mit der einen H.ind
m^det
auf seinen Hals, mit der andern dankte ihm. eilte na i
schlug er gegen die Portemonnaie- Hause, nahm etn altes Worter uch
tafche seines Beinkleids. Ehe ich noch vor und fing
es ihm zum Halse herauskäme, oder ?ersl.^ zu fein, cibe^ weu hoif
ob er schon genug verdient Hätte, oder jy
an der Wand ein Regal mit einer mir mi?
Reihe Brockhausbänden, anscheinend 9vHabarberptllen. Es k s
schon sehr zurückliegender Auflage,- Jahr, bis
La war alles war. und drei weitere, bis es an einer
s
Der große Mann zeigte auf den
Brcckhaus. „Mein lieber hoffnungs-
voller junger Mann, trachten Sie vor
allem danach, sich ein möglichst um
faffcnt.es WNI-n zu erwerben. Em j,
aoinanfd,riftiteUer mu6 auf allen
6 [f
^e Gestaltung des ganzen Wertes.
®en„™'n 'A Ihnen lunger Kollege.
Anfang, den Sie hatten finden ton-
et
Die Augen des großen Mannes darf er und kann er!"
glänzten freudig auf ich fühlte, wie
der Genius des Schaffens ihn hastig Auch e^ne Auskunft,
zu umflattern begann. Fast jubelnd Ziehen Sie hartes oder weiches Was
rief er: Ausgezeichnet, der schönste
fu^ Pem
Ic*) m.l!^IL,e^! auLlCrr
ob beides der Fall wäre, lud er mich weiter chreüen. So schnell ging
ein, ihm in sein Arbeitszimmer zu
folgen. Ich erstaunte über die Ein- I^r, bis ich den Roman fertig hatte
fachbeit des Raumes, in dem der gro- "nd B*ei Jahre,
ße Geist die Besuche der Muse em- war nur etn knapper Band gewogen
pfing: ein großer weißer Holztisch, i eutfehett 3
aus dem ein Notizbuch, ein Würfelbe- ^n^etonunen hatte. 3)
cher, drei abgegriffene Spielkarten s^10^
cmcn
von seiner intensiven Geistes­
nur aufs
überlegen konnte, was er damit mein- "^Dr* ^e.rsl"g* fatu. 3l£fle" afe.,
te: ob er so genug davon hätte, daß ltc.n
Ungefähr etn
mir ter
3uj
J16
fC C-nr,
e§*auerlc.ctf
bis ich
Ic^-
ihn es
™em
und ein altes deutsches Wörterbuch versuchen, aber loch lern z j.
sick befanden, ein Stuhl davor und berühmten Schriftstellers treu
8
u Il
Stuck
beende
kleinen Bühne feine Ausführung er-:
b{ toar a
n
bcr ein arger Durch-
Seitdem meine ich. es muß an dem
Rezept doch noch etwas gefehlt Haben.
6e
fti(,etweife
w a i e S i s e e n a u e e e n
f^Ue vielleicht einen Gelehrten zu treibe nur noch hin und wieder
schildern, muh morgen em Berg-
ä|tin'i(|l(itm, roi,
werk hinabsteigen, übermorgen feinen
Helden am Nervenfieber erkranken
lassen usw. Sie brauchen ja nicht ge
rade den Brockhaus sich anschaffen ...
kaufen Sie sich den kleinen Kürschner Bei Silberbergs ist ein ^mge an
der kostet fünf Mark, vielleicht gAmmen^ der nach dem Greater
finden Sie auch ein antiquarisches «^stdorche abgekürzt „Dorche
Exemplar und lesen ein paarmal Heißen soll. Da ist âr noch e O
darin. Doch ich muß meinen Roman kel, ein schwerreicher mderloser
beginnen. Sie dürfen mir ein we- Mann Ihm wurde es sicher auch
•0
Schriftsteller m-
„„rentbatten hat. I«
$. heute.
Vombinirt.
«eine sehr große Freude machen, wenn
., der Neffe feinen Namen besinne....
Er Ichob mir das Worterbuch Hin
toer IDtj^
wozu er imstande wäre,
-ri 8rl"i i t- wenn man ihn zurücksetzen würde!
°usschl°M-b-nd fur Anderseits darf man den Großvater
gon
sl6cue^
ubrtlafsen. ©chlagtn S.e das Wor^r- .^lich den Compagnon bei,
buch aufs Gerathewohl auf. legen Sie sehr Ilugen Mann. Ein paar
den Finger, ohne hmzuf.hn. auf ein. Minuten grübelt auch et bann
i»t beiden aufgeschlagenen Seiten, schmunzelt et und meint: „Wie haifct!
und dann nennen Sie mir das Wort. U
,riin(en. Da ist guter
Man sinnt und studirt
boc6
,,
das S» da gerade finden." Dorche soll er heißen darf er
Ich folgte das Resultat war: nicht! Louis soll er heißen !ann
TaneennaMe$tro(t.
gon3 einfach,8
Exempel!
„icht! Also heißt et Louisdotck'
fer gum
Trinken vor?" „Für mich
cöcè
Wasser hart!"
neu. Sie scheinen wirklich Talent zu, Verbot-ne Frucht. „J'
haben. Das wird eines meiner besten i tpoaß net, was dös is'? Mir schmeckt's
Werke. Er nahm den Notizblock vor. Bier nimmer recht! I' muaß do'
..Passen Sie auf. amot zum Doktor gehen und mir's
„„Tannennadelextrakh Mr von ^verbieten lassen nacha schmeckt's mir
sorglicher Hand au« Dem eleganten, vielleicht wieder."
Mt l)CilU Cll Affen.
Tor indische Fakir, welcher über die
2 liiere wacht.
Bo« dem startln Frrmvling der sich z« thrrn
Herrscher machte
In den stillen lauschigen WMorii
oils den Höhen dco ^atkobergeS nmin'
bei Simla hmist. mi^ das „Natura
liensabincit" erzählte, ein alter inri»'
jchvv ß-at'ir in seiner weiten, gelben
Toga erfüllt er hier abseits von. dem
liivmfitbcu .Treiben der Biertischen ein
aite:i) iiuir.Mge,v ?lnit: er ist der Waä
ter der heiligen Affen. Denn gkicl'
den Aogyptern, die das Krokodil und:
die MaiüL' •sliv itieilige Thiere nerdirtei:,
haben die heiligen .vitviXi ihr' Hei Ii
gen Thiere, und unter ihnen ntmnit I
der Affe eine ho'he Stellung ein.!
Denn Haitililian mar es, der Assen
gott, so wird in ^tmnairaira ücrfiin
bet, iter sich einst mit PiSitu verton,
dele iiit'd ilTiit half, seine Feinde :i'
stürzen und Sita, lein verlorene-:-1
W'.id. wiederzufinden. Nach dem
Voltc-glaudcn Hüt stets ein Fakir an'
dem vaffoberge gelebt, so lange die
Welt bestellt, und liier die heiligen
Affen (vc'hiitet, bie lTach Hunderten, ja I
nach Tausenden zählen. Auf den i
Fel§'blöcken. wif den Bäumen ober i:u
'Schatten, überall ho den, liegen oi::
laufen hier die Affen wicher seit
Jahrtausenden hat kein 9Jtcn-ich ge
1
maigt, ihnviv Unbill zuzufügen, ui:h i
dieser einige Friede hat auch ihre X.':
Beuvg'miO'bn.heiteu beeinflußt: mei
oin FtxiU'der sammt, so bewegen sie
sich faiiui, denn sie wissen, txtR ihnen
nichtv geschieht. Einzelne Affen fol
gen cin-eni auf dem Wege, gemächlich,
ruhig, ohne 'Scheu, in der sicheren (fr
martuuici einer besonderen McMzeit.,
Tenii der Berg der heiligen Affen
sieht seit den letzt-.'n Jahrzehnten on
i
Fremde, die herainfommen, um du
I
Hüter der 'h.iliftut Elfsen zu sehen:
und das Treiben seiner Pfleglinge vn i
beobachten. Vor dem kleinen Tempel,
in der Witte des Waldes wird in:::
den alten Priester finden, höflich cm
pfän.u er den Fremden. Dann rirr:
er mit lauter Stimme: Ah-jao, ae
iao (kommt, sammt), lurd alsbai^
w i e s i n s e e n i A u s e
Walde, von den Bäumen, von den
a u e n u n e a e s e e
eilen die Vierhänder hastig ^erlni.,
und bold ist man völlig umringt von
einem weiten Kreise erwartuirgsvo!
ler Affen. Während der Alte ihnen!
miv einem Sacke Futter hinftrent,
während die Thiere sich Höchst uirhei
lrg um die Leckerbissen bälgen, erzählt!
er von ihnen. Denn die Affen sin^
feine Welt geworden, und wer sie fe
lange kennt wie der greise Hüter, dem
erzählen sie viel. Iii zwei Lager sind
s i e e s a e n i e s e s i K i e e i
einander liegen: sie haben ihren Ra i
jah unid ihre Unterrii'hrer, sie 'Häven
e i n e A e e e e n A e n s a a e
Fakir kennt sie alle, die sorglosen (Ge
fährten ieir.er Üii fa-nfeit. er zeigt
deut Besucher die verschiedenen
Häuptlinge, erläutert die Rangord
nung. Er ruft einzelne, nx'ift andere
zurück. „Die An?» sind zänkisel e
Leute," erklärt er ernsthaft iti ö er
zählt dann ^eidiid*teit aus der .vi'"to
rie des Afrenreic! ro. Der Najah, der
König, bat feine HerrtcherfteUung er ft
nad) Inn gen, harten Kämpfen errun- i
gen er ist ein fetter, kräftiger it-.rlj
und Nfanche feiner Unterthanen ei-1
gen noch die Spuren seiner Wählte.
Wie alle orientalischen Herrscher hat
e a u u n e z e a u e n a e e i s
wandelbar, uitti die Königin ieiner
Harem-:- geniest ihre Vorrechte •:*j
lauge. Aber die ^d'öne. die gerade
bevorzugt ist. besitzt alle Vorrechte ei -i
ner Königin, er beschützt sie, er lieb*
kost sie. und niemar.'d von dem Asien-
Volk days fie berühren. Und dann
erzählt der j\aftr noiv dem großen
Staatsstreich im Affenftaat, den er
miterlebte und der das größte Ereig
nist seines Lebens war. Alle Arsen
des v. at'fob erg es laben rothes Fell.
In einem benachbarten Thale aber
wohnt eine andere Affenart ihr Haar
ist grau, sie sind besonders kräftig,
ltnfr die rothe Assen können gegen
das ^ebis dieser „L-angoors" keinen
Widerstand uv.rgeu. Nie war es vor
dem eingetroffen, 'dost eine der beiden
Nassen das Gebiet der anderen be
trat. als eines schönen Tages plötzlich
ein Languor auf dem Jaffa erschien.
Tie Rothen ergriffen die Flu du: nur
der Raiah blieb zurück, um fein Neid
zu vertheidigen. Nad) einem kurzen.
furdtbnren Kampfe blieb er todt auf
der Walstatt, und der Langoor über
nahm die Herrfchai.1 des Staate».
I-a'hrelaug regierte er als Tnranii,
niemand wagte ihiv zu belästigen.
Aber mit der jeit ereilte auch ihn sein
Schicksal: er alterte, er wurde
schwächlich, unto eines Tages überfiel
ihn eine Schar junger, ehrgeiziger
Rother, er mitrde ernnoriiet, und der
jetzige Na jach bestieg feinen Thron.
Noch Heute grübelt der alte Fakir,
twldie Intrigen und Kabalen jenen
Langoor veranlasst haben mögen,
feine Heimath zu verlassen und die
Rothen zu unterjnd)fn.
Es gibt eine Menge fleiner Rück
sichtslosigkeiten und Unarten, die au
und für sich nichts bedeuten, aber
furchtbar find als Kennzeichen der Be
schafieuheit der Seele.
M. v. Cbner-Efchenbach.
lWWtkW |4Sj
R«: K-. ..
ftfflf hi*ff! 9^i!it 1*11
alè
für sich selbst.—Postbestellungen sind zu adteffiten:
Prachtvolle Wandkarten
als
Gratis-Prämien
für neue oder alte Leser, welche den Staats
Anzeiger auf ein Jahr im Voraus bezahlen
Gin werthvolles nnd nützliches Geschenk!
*V/..:
In
1
•AiiiAirii'a
(Anficht eines Bogens in verkleinertem Maßstabe)
das deutsche Publikum noch weiter anzuspornen, aus den „Staats-Anzeiger," die
leitende und meistgelesene deutsche Zeitung Nord-Dakota's, zu abonniren und
auch unseren alten Lesern eine bemerkenswerthe Vergünstigung zu gewähren, haben
wir uns entschlossen, allen vorauszahlenden Lesern, alten oder neuen, diese prachtvollen,
in reichstem Farbendruck ausgeführten Wandkarten als
Kommt herein und beseht dieselben
Diese Gratis-Prämie umfaßt drei Bogen (jeder 28 bei 36 Zoll) auf beiden Seiten
bedruckt, schön zusammengeheftet und bereit zum Aufhängen. Dieselbe enthält:
llcue'te
Aartc
beste Karte vie wir je gesehen. Aus diesem Bogen befinden sich weiter die Bilder aller Gouverneure oeZ Staa
tes, angeben deren Vlmtotermmc, Abbildungen des Capitols in Bismarck, usw. Aus der Rückseite des Bogens
befindet sich ein alphabeiisä) geordnetes Verzeichnis aller Flecken, Ortschaften und Städte, deren Einwohnerzahl
angebend. Auch ist durch Abzeichen zu ersehen, ob die Ortschaft Lind postienst hat, ob Postanweisungen dort
ausgestellt und einkassirt werden können, ob Banken dort sind, usw.
Ofttf hfttt ttariff* 1t Karte der Ver. Staaten und deren Besitzungen, in Farben
§Wlr^SIrSI ^47Vffi-II
vlU(f.
deren Geburts- und Todesjahre, usw. Auf der Rückseite findet man eine Menge intereffnnter Tabellen. Ein
Verzeichnis der Haupt-Mais-, Weizen- und Hafer-Staaten. und deren Ernten während der vergangenen zehn
Jahre. Tabelle über Normalgewichte der Getreidesorten und anderer Bodenerzeugniffe. Weitere Tabellen über
Gewichte und Maße, deren Flächen- und Cubikinhalt, usw. Ferner Flächeninhalt und Einwohnerzahl aller
Staaten der Union. Abschrift der Unabhängigkeitsertärung. Ausdehnung und Tiefe der großen Seen. Flä
cheninhalt und Einwohnerzahl ver Länder der Erde mit Angabe der Hauptstädte und deren Einwohnerzahl.
Angaben über Schulden und Einkommen aller Länder, Beschreibungen unserer Besitzungen, Wortlaut der
Monroe-Doktrin, Ausschluß über alle Postbestimmungen, usw.
Wils hottt Karte aller Länder der Erde in Farbendruck, zeigend alle
Hafen, Schiffslinien und deren Verbindungen miteinander.
Gibt Entfernungen und Kurs von einem Hrfen zum anderen, usw. Verzeichniß der größten Städte der Erde
und deren Einwohnerzahl. Eine Anficht des Panamakanals und feiner Umgebung. Enthält die Bilder und
Namen aller Herrscher der Länder der Erde, zeigt alle Flaggen und Wappen aller Länder. Auf der Rückseite
findet man einen historischen Abriß über den Bau des Panamakanals, einige interessante Abbildungen, usw.
Eine prachtvolle Prämie für vorauszahlende Leser!
ZA^Diese Karten haben einen Nennwerth von mindestens $5.00 das Stück, doch haben wir, da wir Tau
sende bestellten, dieselben zu verhältnißmäßig niedrigen Preisen erlangt. Jeder der schon Landkarten gekauft
hat, weiß aus Erfahrung, daß gute, zuverlässige Karten schweres Geld kosten.
83F~36efet, die nicht im Stande sind im Voraus zu bezahlen, können diese Karten von tns zu 15 Cents
(dem Kostenpreis) kaufen. Wir haben nur eine gewisse Anzahl dieser werthvollen Karten kontraktlich
bestellt deshalb ist uns nichts daran gelegen sie überhaupt zu verkaufen. Nichtlcsern bes St«ats-An
zeiger offeriren wir eine beschränkte Anzahl dieser Karten zu *1.25.
M^Jeder ein Jahr ($1.50) im Voraus zahlende alte oder neue Leser des Staats-Anzeiger erhält diese
Karten umsonst
ISHSine Sendung ist soeben eingetroffen—kommt herein NNd beseht die
Prämie. Wir bringen dieses Opfer um das System des Vorausbezahlens einzuführen
Der Staats-Anzeiger
Rugby, R. Dak.
fffhri» pruii« s-ni, 1I4.«
.«.t
NCfuH
QMK
Gratis-Prümie
zu osseriven.
^èord-Dakota's tit Farbendruck, zeigeno die
neuesten Bahnverbindungen, Zweigbahnen usw. Es ist die
Bilder aller Präsidenten und deren Amtstermine,
Statten—sie
sprechen

Von Peter Rvbinson. schwüle Atmosphäre des Krankenzim
o„- ....
Lnc davon. König, also Mann,
Der Staats-Anzeiger, Rugby, N. D., den 8. Sept. 1910.

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