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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, September 22, 1910, Image 6

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6.
Per Eliering»
Aa welchem Finqcr derselbe in frü
heren Zeiten getragen wurde.
Handschriftliche» vrrictchnth brr Ringe, weicht
ÄëBigin Luise nun Preuste« an ihrem
TodrStage trag.
Dah die Sitte des Rinqtragens
sehr alt ist. beweist neben beut Citat
aus ?lulu5
(Rellins ein alter latei­
nischer Al'erkuert'. der jedem Niii^ sei
nen Platz bestimmte: Miles. Merea
tor, Stikltut', Maritus, Ölmotor. Be
ziclit man diese Worte der Reihe nach
auf die Ringer einer Hand, so ergibt
sich, das her Soldat seinen Ring am
"Baumen, der Kansmann am Zeiqe
finger, der Dnmmkops am Mittel
fiiiflcr, der Gatte am vierten und der
Liebhaber am kleinen ,"siniu'i' »rmi.
Aber trot} der Bestimmtheit dieser
Snmcisnmi. die in thatsächlich Iii5 i
im lere ,eit micliivirftc, Hat der be
beutun^vDotle Ring seinen Play oft
genug gewechselt Zumal nach der
Trauung, wenn er bereit? nie Ehe
ring riinftiiwirtc. Eine scharte Schei
dung mischen Verlobung^- und CS-lie
ring läut sich für die älteren Seiten
überhaupt nicht durchfuhren. Woch
heute mird ja in manchen Gegenden
der Verlobungöring zum Trauring,
wobei er dann von der linsen Hand
aus die rechte wandert, während in
anderen Gegenden der Verlobungs
ring sich durch seinen odminef. einen
Edelstein u. s. w. vor dem glatten
Trauring auszeichnet. Troydem ein
treuherziger mittelalterlicher Schrist
steiler es ausdrücklich als Vorrecht der
Jungsrau Maria bezeichnete. das sie
den Ning an die rechte Hand gesteckt
bekam, müssen wir nach Bildern und
Mittheilungen schließen, das der Ehe
ring nicht nur bald an der rechten und
bald an der linken Hand getragen
wurde, sondern das er auch den an
geblich durch eine besondere Ader Mir
ihn präseiitirenden vierten Ringer oft
genug schnöde verlassen Hot. So mar
es zum Beispiel unter der inngmiu
lichen Elisabeth in England Mode,
den Ring nach der Trauung au den
Daumen zu stecken. (Audi in Deutsch
land war damals der Daumen alt
Ringfinger beliebt wenn auch nicht
gerade für den Ehering.) Der 3eige
ringer, in Aegypten, Griechenland
und Rom hänsig der Träger des 'Sie
gelring?. galt im jüdischen Scrento
ninl als besonders geweihter Ringer,
findet sich aber auch ans vielen an
deren Darstellungen als Träger des
(Ebering?• So aus Murillo's Ver
lobung der hl. Katharina, aus Riv
ben's Trauung der Maria von Me
dici usw. Auch aus zahlreichen
Frauenbildnissen des 15. bis 17.
Jahrhunderts haben die sonst völlig
vinglosen Hände einen Ring am.Zeige
finger, sodas? man wohl nur aniuieh
men sann, das es sich hier um den
Ebering handelt. Selbst der verpönte
Mittelsinger, den jener lateinische
Merkvers dem DmnutfopT refervirt
und der vielleicht auch infolge
abergläubischer Vorstellungen
Wirklich sasl immer riugrrei bleibt,
erscheint gelegentlich auf Spofali'.io
Darstellungen als würdig für den
Trauring. Schließlich Hat auch noch
der steine Ringer dein Ringfinger
hierbei ernstlich Konkurrenz geinaci-t.
Ein interessantes Beispiel aus neuerer
Zeit ist da ein Dokument aus dein
Hoheuzoflernmufeum in Berlin, ein
vom König eigenhändig ausgestelltes
Verzeichnis der Ringe, die die Kö
nigin Luise an ihrem Todestage trug.
Unter Rummer 1 finden wir ange
führt: „Unser Trauring. Au dem
steinen Ringer der rechten Hand."
Freilich findet sich auch am traditio
nellen „Amator"- Finger an der lin
sen Hand ein Ring, der eine Be
ziehung zum König ausdrückte, wenn
er auch nicht der eigentliche Ver
kobungsriug gewesen zu sein scheint.
Unter Rummer 3 wird nämlich ein
..Ring mit Facetten am vierten Fin
ger der linken Hand" ausgezählt, zu
dem der König bemerkt: „Er war ein
Brautgeschenk Von mir". Das ver
gilbte Blättchen, das vor wenigen
Wochen 100 Jahre alt ward, ist von
des Königs Hand datirt: „Am un
glücklichsten Tage meines Lebens,
Hohenzieritz. den 19. Inly 1810."
Das gejummte Holzlager der Fir
ma Heinrich Montag in Budapest iit
abgebrannt. Der Verlust ist gewal
tig. Bei den ^öscharbeiten wurden
mehrere Feuerwehrleute schwer ver
letzt, so daß sie ärztliche Hilse in An
spruch nehmen mußten. Ein Ange
stellter konnte erst int letzten Augen
blick gerettet werden, als er bereits
dem Erstickungstod nahe war. Man
vermuthet Brandstiftung, da an meh
reren Stellen des Brandplatzes mit
Petroleum getränkte Lappen vor ge
funden wurden. Der Verdacht fällt
aus einen früheren Angestellten der
tjitma, der wegen Trunksucht ent
lassen worden war. Die Glas
waaren Niederlage der ungarischen
Aktiengesellschaft für Glasindustrie.
Heinrich Zucker, ist vollständig abge
brannt. Der Schaden belauft sich auf
über 350,000 Kronen. Man vermu
thet Brandstiftung. Die Polizei ver
folgt bereits sicher? Spuren.
Nu' sei mer doch tiich beese. Gretchen.
Und ife doch noch ä' Gäfe-Bretchen!
'j' I
Eingeathmeter Staub.
Stecht die Sangen für die Aufnahme Stfaal»
heitSteime« lehr empsttngltch.
Die Bakteriensurcht, die sich als an
steckender erwiesen hat, als die mei
sten Bakterien selbst, ist allmählich so
allgemein verbreitet worden, daß man
bei fast jeder Art von Gesnndheitsgö
fahren immer zuerst an Bakterien
delist. Selbstverständlich liegt darin
eine außerordentlich große Uebertrei
bung, an der die Wissenschaft nicht
theilnehmen darf, wenn nicht viel
nutzlose Arbeit verschwendet und
manche wichtige Ausklärung verhin
dert oder verzögert werden soll. Na
mentlich in einem Punkte ist eine
solche Aufklärung sehr nothwendig,
nämlich mit Bezug auf die Gefahren
des Staubes. Wenn jetzt unablässig
von dieser Gefahr gesprochen wird, so
geschieht das ganz mit Recht, weil un
zählige Krankheitsfälle durch sie ver
anlaßt werden. Gerade dabei aber
glauben die Leute nun immer, daß
der Staub eben nur durch den Gehalt
an krantheiterregenden Bakterien so
gefährlich sei. und das ist ein Irr
thunt. Allerdings würde ja eine ge
na tie Untersuchung, zum Beispiel Von
Straßenstaub in den Großstädten,
wohl immer zum Nachweis von
krankheiterregenden Bakterien führen.
Sie kommen aber doch wohl nicht so
häufig im Staube vor, daß sie am
allermeisten zu fürchten wären. Es
samt gor nicht nachdrücklich genug be
tont werden, daß auch der Staub für
sich allein, selbst wenn er durchaus
keimfrei wäre und nur aus mineral!»
fchett Theilchen bestünde, für die Ath
mungswege des Menschen gefährlich
ist. Weitn der Aufenthalt in einer
staubigen Atmosphäre zu einer Lun
genkrankheit führt, so ist der Vorgang
nicht als eine unmittelbare An
steckung durch Vermittelung des
Staubes zu erklären, sondern da
durch, daß der durch den Staub aus
geübte Rev, die Lunge zur Ausnahme
von Krankheitskeimen vorbereitet und
durch Schwächung geeignet gemacht
Hat. Die sogenannte Prädisposition,
oder, wie man gut dentsch sagen
könnte, die Aufnahmefähigkeit für
Krankheiten, ist eine noch viel wichti
gere Frage, als die der sogenannten
Virulenz und der Giftigkeit der in
den Körper gelangenden Bakterien.
Ist die Prädisposition nicht für die
Krankheit vorhanden, so können die
Bakterien so giftig fein, wie sie wol
len, sie werden zu feiner Erkrankung
führen. Völlig gesunde Menschen
können unzählige Tnberkelbazillen
verschlucken, ohne daß sie ihnen etwas
schaden. Alts dieser lle&erlegnufl geht
nun die eigentliche Gefährlichkeit des
Staubes mit aller Deutlichkeit her
vor. Das durch ihn angerichtete Un
heil besteht eben darin, daß er die Ath
mungsorgane zur Aufnahme von
Krankheitskeiinen vorbereitet. Daß
dies der Fall ist, wird unter Anderem
durch die KrankHeitsftatiftik der Ar
beiter in Fabriken erwiesen, in denen
irgend welche Art von Gesteinsstaub
durch den Betrieb erzeugt wird. Diese
Leute sind zu Lungenkrankheiten ge
neigt, auch wenn der bei der Arbeit
entstehende Staub keinerlei giftige
Eigenschaften besitzt. Jedem Arzte ist
in diesem Zusammenhang die Schee
renfchleiferluinie bekannt. Gewöhn
lich ist der Weg so, daß es zu einer
LungenfraufHeit kommt, die nur sel
ten in Lungenentzündung besteht,
sondern meistens in Lnngenschwind
sucht. Weitn man nun überlegt, daß
der Straßenstaub nothwendig eine
viel bedenklichere Zusammensetzung
haben muß, als der seine Gesteins
staub in Fabriken, so wird man zuge
ben. daß der Kampf gegen den
Straßenstaub noch unendlich viel
wichtiger ist, als die Bestrebungen, die
sich gegen die Rauchplage, gegen den
Großstâlärm oder ähnliche lästige
Erscheinungen der Gegenwart richten.
Wahrscheinlich giebt es überhaupt
keine Aufgabe, deren vollkommene Lö
sung zur Hebung der Volksgesnndheit
so viel beitragen könnte, wie eben der
Kamps gegen den Staub.
Der Prozeß Tichborne.
Der Tod des Sir Douglas Tich
borne, der aus Eitglanb gemeldet
wird, ruft die Erinnerung an einen
der längstenTensationsprozesse wach,
der vor vierzig Jahren ganz Eng.
land in Athem hielt. Tichborne, der
einem der ältesten englischen AdelS
gesch!echter angehörte, sah sich damals
durch eine Verfettung romantischer
Umstände gezwungen, seinen Namen
und fein Erbtheil gegen die Ansprü
che eines Abenteurers Namens Ar
thur Or ton zu vertheidigen. Der
Prozeß in diesem Streit dauerte acht
Jahre und erforderte 291 Verhand
lungstage. Die Zihl der üernominc
ite« Zettgen betrug 262 der An
walt Ortons sprach insgesammt 53
Tage lang, der Lord-Oberrichter
brauchte *28 Tage, um das Resum«
der Verhandlungen zu geben. Der
Verhandlungsbericht nahm im gan
zen 1500 Riefenjpalten der „Times"
ein, und die Kosten des Prozesses be
liefen sich ans V/4 Millionen Mark,
Er endigte im Jahre 1874 mit der
Vernrtheilunq Ortons wegen Betru
ges zu vierzehn Jahren Avangsar
beit.
E Sächsin sprach mit Kennermiene
.In Sachsen find die Märaier kihn!"
Absturz im Gebirge.
Der seelische Zustand de« Fallenden,
be* den Tod vor Augen sieht.
®f empfinde» mitunter ein Gefühl de» «»yide»
Ingen* und erleide» beim Aufschlage«
»einen Schmer».
In einem überaus lehrreichen
Buche über die „i' t)choIogie des
Sterbens" analysirt der Franzose
Dr. Vnrigni) die Gefühle derer, die
beim Absturz in den Bergen dem Tod
ins Auge sehen. Er hat sich an Leute
gewendet, die beim Abstürzen schwer
ohnmächtig wurden und haarscharf
am Sterben vorbeigingen, ja man
möchte rast sagen, schon einmal ge
storbfii waren, alle seelischen Erre
gungen über das unvermei.dliche Ge
schick durchgemacht hatten und dann
doch wieder ins Leben znrttckigernsen
wurden. Ans .Uniu^i diejer Aussa
gen kommt er zu dein Ergebniß, daß
der jähe Tod im Hochgebirge, den
der Z tischen er als die fürchterlichste
Form des Sterbens betrachtet, fin
den Verunglückten im allgemeinen
frei von Aettgiten nnd Schrecknissen,
ja sogar von Schmerzen ist weil die
Deiikthätigi'eit. ähnlich wie beim
Ertrinken und anderen gewaltsamen
Todesarten, sich viel mehr ans die
Vergangenheit als auf die momciv
ta tie Gegenwart richtet. Rasend
schnell ziehen zahllose Erinnerungen
am Bewußtsein vorbei. Zuweilen be
gleitet sogar ein Gefühl des Wohlbe
hagens den Sturz durch die freie
Lust, wobei der Fallende eine sanfte
Musik zu hören glaubt. Und was
das sonderbarste ist: der Abstürzende
hört zwar feinen Körper ausschlagen,
empfindet dabei aber zunächst keinen
besonderen Schmerz, der, wenn das
Bewußtsein erhalten bleibt, erst eini
ge Zeit später eintritt so daß man
vom Standpunkt der Physiologen
aus annehmen muß. daß durch Ehok
Wirkung die Bahnen der Gefühlsner
ven irgend wo zwischen zwei Neuro
nenstreffen unterbrochen sind.
Der Schweizer Professor Heim, der
mit einer überhängenden Schnee
wächte an einer fast senkrechten Wand
abstürzte, beschreibt seine Empfüt
Dungen wi- folgt: „Sobald ich den
Boden unter den Füßen verloren hat
te. wußte ich, daß ich ans einen Fel
len fallen würde, und erwartete den
etosz. Ich suchte mich im Schnee
sortzuschieben und zerriß mir die
Finger, ohne irgendwelchen Schmerz
zu empfinden. Als ich auf den Fel
sen stürzte, hörte ich ganz genau das
Anprallen meines Körpers, fing aber
erst eine Stunde später an, zu leiden.
Die Gedanken zogen mit großer
Klarheit an mir vorüber. Ich woll
te nieine Brille abnehmen, um sie
nicht zu zerbrechen, da die Glassplit
ter mir hätten leicht in die Augen
kommen können, erkannte aber bald
die llnausfiihrbarfeit dieser kontpli'
zirten Bewegung während des Stur*
zes. Ich überlegte die weiteren Fol
gen des Unfalles und nahm mir vor,
sobald ich unten angelangt sei. laut
auszurufen, daß ich nicht verwundet
wäre, unt meine Geführten nicht zu
sehr zu ängstigen. Nachdem sick fast
alle Begebenheiten meines Lebens in
zahlloser Reihenfolge vor mir ausge
breitet. kam ein Gefühl unbeschreib
lichen Wohlbehagens über mich, ge
rade als ob ich in der unendlichen
Bläue des Himmels schwebte, dessen
violette Wolken mir von übernatür
licher Schönheit zu fein schienen.
Mitten in diesen Träumereiett hörte
ich, wie mein Körper aus den Boden
stieß und hatte gerade noch Kraft, ein
paar Mal laut zu rufen." Auch
Whyuver. der berühmte Erstersteiger
des Matterhorns. der dabei 70 Me
ter tief ans einen Gletscher stürzte,
drückt sich ähnlich aus. „Ich wußte
ganz genau, was mit mir geschah
und zählte die Stöße, fühlte aber wie
ein Ehloroforiiiirter feinen Schmerz,
sondern dachte nur. daß es mit dem
folgenden Stoße, wenn er noch hefti
ger sein sollte, mit mir zu Ende ge
hen müsse. Seltsamerweise waren
mir meine Sprünge durch die Lust
keineswegs unangenehm. Ich meine
jedoch.
Daß
ich bei einem noch etwas
weiteren Sturz bewußtlos geworden
wäre und glaube deshalb, daß das
Sterben infolge eines Sturzes aus
bedeutender Höhe eine der am wenig
sten schmerzhaften Todesarten ist, die
den Menschen treffen kann."
Im schroffsten Gegensatz hierzu
stehen die Leiden jener Bergstetger,
die nicht sofort zugrunde gehen, son
dern nach tagelaiiger Qnal mit ge
brochenen Gliedern hilflos ver
schmachten oder gerade noch am Ran
de des Grabes gerettet werden. Die
noch dem Stut ze eintretenden körper
lichen Schmerzen, die Torturen in
folge der Hitze, Frost und Durft und
nicht zuletzt das Bewußtsein des Ver
lafsenseins vereinen sich zu einem Ge
sammtbilde von Schrecken, wie es die
Phantasie schauerlicher nicht ersinnen
kann.
Scherzfrage».
Was ist eine Lempe?
Antwort: ...
Das ist ein Drnckfehle?:
nämlich Lampe heißen.
v:.',5,••
l3H$ine
Es soll
»elchenFisch kann man nicht essen?
Antwort:
Telegrasisch.
«—Hfl
vi-
North Ifeknfa
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Große Brände in Budapest.
Der Staats-Anzeiger, Rugby, R. D., ben 22. Sept. 1910.
herein Uttfc deseht die

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