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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, December 29, 1910, Image 4

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4.
foUlttutcitiagö.
Änfrc*mfcr3 Abenteuer eines Weifen
den in Deutsch-Oftafrika.
Gkfährltchkr Tpor», bri dem man sich auf feine
Veitu und ieiit »cwehr verlasst» muß.
Der Ssfrtfareiieitbe Hans Schont
burgk schreibt:
K«um eineinhalb Stunden vom
L'ager im ^.iani ^ian: Deutsch Ostafri
kas entfernt sichtete» wir die Fahrten
von drei sopiralen Bullen, denen nur
fohlten. VuU'hiiiittiaiv entschlossen sie
Liebchen aufzusuchen. Es mar schon
I
alv
dort hinüber, und
1
sich, ihre m:t einer Herde âLenden jt
Zuschauer hat­
te eine selten gute Gelegenheit, zu
beobachten, wie ein Elefant zum An
griff übergeht. Er that es nicht un
mittelbar, sondern, wie um i i
Schwung zu kommen, wiegte er sich
einige Male von vorne nach hinten:
dann kam der Wedel gerade nach hin
ten heraus, und, Den Rüssel vorge
streckt, mit gespreizten Geboren, nu
te er diesmal lautlos hinter
dem Bon heu, der das G-.'weyr
von sich werfend die flucht ergriff
nnd mir auch sofort aus den Auivu
entschwand. Sobald der Elefant vei
dem Geivehr angekommen mar. mach
tc er halt (es war mir zu interessant,
zu sehen, was weiter geschehen uuir
de, so daß ich das Geivehr rist'i
rend nicht schoß» und fing an, das
Gewehr vorsichtig mit dem Rüssel
3:1
betasten, um dann, sobald er zu der
Ueberzeugung gekommen mar, daß es
sich um einen leblosen Gegenstand
handelte, mit dem Vorderfuß Erde
darauf zu werfen.
Jetzt gab der Träger Longoma,
der meine Pürichbüchse, geladen mit
^''iVistntehi.-'chjfieu, trug, einen
Schuß auf das hier ab. Dieser Schuß
hätte ilinr beinahe das Leben getost et,
was ihm ganz recht geschehen uuiie.
denn er war mein Gewehrträger,
trug meine Elefantenbüchse und Re
jeroepiitronen und hatte sonst gar
nichts mit einem Gewehr zu thun.
Die Pürschdüchse hatte er im letzte»'.
Augenblick, ohne daß ich es liniijU'.
dem sie tragenden Bon abgenommen,
und anstatt mir Patronen zuzurei
chen, fing er auf eigene Zaust eine
Elefantenjagd an. und dazu noch mit
^-Mantelgeschossen.
Kanin war der Schuß gefallen
ich weiß nicht, ob er den Elefanten
traf oder nicht —. so war auch da5
Thier ichon hinter Longoma her.
Jetzt wird den Beugel wohl sein Un
gehorsam schon bitterlich gereut ha
ben. denn laut „manta mama é"
schreiend, lies er der Elefant ihm
dicht auf den Fersen davon, so
baß er zirka hundert Schritt entfernt
dei mir vorbei gelaufen wäre. Ick
somite ihm nur noch „hierher?" zuru
fen, als der Elefant auch schon den
Zipfel feines hinter ihm ^erstatten:
hen Lendentnches faßte, es sich ein
mal um den Rüssel wand, um dann
den Jungen hochzureißen. Glück»
licherwei'e schmetterte er ihn itiajt
gleich wieder zurErde, sondern schien,
nachdem er ihn mit dem Rüssel feit
gefaßt hatte, zu versuchen, ihn am
He Zähne zn spießen.
Jetzt lief ich hinzu und brachte
zwei gutsitzende Schüsse auf den Ele
fanten ab. worauf er den Hungen rote
ein nasses Handtuch in den Busch
warf. Wenn vr sich auck die Haut
zerkratzte, fiel er doch wenigstens
weich. Vor Aufregung riß ich mein
Gewehr haft ig auf, um zwei neue Ha
fronet. hineinzulegen diese hastige
Bewegung iah der Elefant, und ohne
sich lange zu besinnen, kam er auf
mich losgestürmt. Als uns ungefähr
zehn Schritte trennten, gab ich ihm
eilten Schuß auf den Rüsselansatz und
sprang zur Seite .aber zur falschen,
denn der Elefant, durch den Schuh
-AvÄ&'.
Tau
nietn gebracht, kam ehenfallè
alv
öcn
e5 ö0l!
spät am 9uu1jimttag geworden, ohne. jebeitfalle über die Härte eines Euro
daß mir die Eteimiren zu Gesicht päor$ wunderte dann trollte er sich
Eine Zigarette du» 3chritt weiter, um bald wie»
komineu iuitten.
bend, ging ich. vinvu guten Platz für
das Ü-ager auoiucheud. nichts atmend
vor me.iL'it (fietoeltrtrügeru einher,
als ich einen starten Bullen mir ent
gegenkoiuiuen sah
Ich griff hinter mich, woraus mir fejne P^ronen mehr und rannte ihn
ein.Träger mein Gewehr
(°°Ju
Hand steckte. Ich lief aus den Elejui:
ten zu, der mich über eilten Bitich
hinweg mit einem Auge anblinzelte.
Nur wenige Schritte weiter, so hätte
er meinen Wind gekreuzt. Ich zog
auf die Schläfe ab, und wie vom
Blitz getroffen brach das Auer zu
fünmten, um sich jedoch sofort wieder
aufzuraffen und flüchtig zn werden
Im lichten Bestände ging es etwas
bergab, so daß ich die Aufforderung
des Elefanten ziiin Wettrennen :.n
nahm, um ilnu, jobald ich freu'o
Schußfeld hatte, Schliffe spitz von hin
ten aufzusehen. Hier, wo doch ei
gentlich das Gelände mir günstig
war. konnte ich so recht inerren^ioie
doch der den Elefanten eigene troll
fchafft denn ich bin ein ziemn
guter Käufer, aber trotzdem konnte
ich kaum mit dem Thier ichritt hal
teil, geschweige denn es uberholen,
und daran war nicht allein die zwoif
Pfund wiegende Elefantenbüchse
schuld.
Allmählich wurde es dem Alten
aber doch zuviel, er blieb stehen und
machte dann felirt, worauf ich sofort
hinter einem Baume Deckung suchte.
Jetzt gab mein 'Boy Bulta einen
Schuß ab, und ich
Nächstes fand
I ich mich iietU'ii die Brust des Elefan
teil gedrückt, den ausgestreckten 3lüs*
sei über mir. aber gliicklicherweise
I weit, so day er mich nicht windete. Ich
I warf da* Gewehr hoch und gab ihm
I
einen Schuß, der den linken Unter
fieser zerschmetterte: dann warf ich
I
mich znr Seite. Jetzt sah der Ele
saut plötzlich einen etwa eineinhalb
yteter langen, nianitsdicken Baum
stumpf liegen, den er für mich Hielt:
er stürmte darauf los, riß ihn hoch
und schlenderte ihn auf die Erde um
di tfcihiie hiiteinzubolneu. Es schien
ihm aber doch etwa* zu hart, denn
(Thören fächernd, beäugte et:
(H,^vn Seiten, wobei er sich
der Halt zu machen und umzukehren,
scheinbar um uns zu suchen.
Longoma war inzwischen, aschgrau
im (tieficht, zirka zwanzig Meter hin
ter mich herangefrochen. Ich hatt?
I verztveiflungsvott die Worte ..Risasi.
Risasi"«.Patrone» zu, ihn an mich her
anwinkend. Der vor Angst halb ver
rückte Beugel konnte mir nur immer
wieder die Antwort „hapana, ha luv
na" (ich habe keine) zurufen, trotzdem
er einen woiiigespickten Gürtel mit
meinen Patronen um den Leib trug.
Welch ein Glück, daß mich der Elefant
nicht gewahrte! Ich hatte schon mein
Gewehr gegen einen Baum gelehnt,
um mich gänzlich auf meine Beine zu
verlassen.
Um die Sache kurz zu machen: der
Elefant hatte genug, zog davon, um
weidwund im laugen Grase zu oer
hoffen. Ich holte mir Patronen, und
es gelang mir, unter Wind einen
Termitenhügel zu erklimmen, von wo
ich dem zirka zehn Schritt entfernt
stellenden Thier den Fangschuß gab._
Bis jetzt hatte ich noch keine Angst
verspürt, nicht einmal meine Ziga
rette war ausgegangen. Jetzt aber,
als ich die Zähne des Elefanten muß
und Vongoma an mich herankam mit
den Worten: „Du, Herr, das war
'ne nahe Sache!" schienen mir ohne
jeden Grund plötzlich die Beine unter
dem Leibe we^znrntfchen. und ein
Gefühl heftigster Seekrankheit über
kam mich. Es war die Reaktion der
Nerven, die auch noch längere Zeit
anhielt und mich in der ganzen fol
geuden Nacht keinen Schlaf finden
ließ.
Das Herz als Heilmittel.
Der homöopathische Gedanke, der
sich bis ins Alterthum zurück verfol
gen läßt, hat namentlich in sriiberer
Zeit häufig dazu geführt, Stoffe aus
dem Thierreich in einer Abficht zu be
nutzen, die mit wissenschaftlichen Ge
sichtspunkten kaum noch etwas
511
thun hat. Aus solchen Gründen
wurden auch die Herzen verschiedener
Thiere als Medizin gebraucht. Ei
neu besonderen Rang unter ihnen
nahm vom Alterthum bis in die Neu
zeit das Herz der Hirsche ein. Schon
der alte Plinius behauptet, daß der
Hirsch infolge der Beschaffenheit sei
nes Herzens gegen Fieber gefeit sei
und daß der Genuß eines Hirichber
zens infolge dessen auch den Menschen
vor fieberhaften rankheiten zu
schützen vermag. Eine ähnliche An
schauung findet sich in einem Weis,
das erst vor 200 Jahren in Teutsch
land veröffentlicht wurde, und wer
weiß, was noch heijte für Reste dieser
Anschauung im Volk bestehen mögen.
Auch dem Herzen des Cchien und des
Schweines, serner vielen Vogel her
zeit, unter denen das des Rebhuhns
eine besondere Achtung genießt, wur
den geheimnißvolle Kräfte ^geschrie
ben. Diese Borstellungen gehen aber
noch weit mehr ins einzelne. Gegen
Fieber wurden außer Hirschherzen
noch die vom Löwen, vom Krokodil
und sogar vom Chamäleon verordnet.
Das Herz der Hoäne sollte gegen
Krämpfe, das des Esels gegen Fall
sucht und die winzigen Herzen von
Eidechsen und Fröichen gegen Stro
phein und Darmkrankheiten helfen.
Es ist klar, daß eine solche Ausübung
der Medizin vom Aberglauben gat
nicht zu trennen ist, der auch g^ade
mit Bezug ans das Herz immer it
hoher Blüthe gestanden hat. Noch letz
kann man beim Volk hören, daß de:
Genuß eines frischen Maulwurfher.
zens einen Menschen zum Helliebvt
machen kann, und wenn man ein
Katzenherz auf die linke Brust einer
schlafenden Frau legt, kann man da
durch alle ihre Geheimnisse erfahren
Im Gegensatz dazu wurde bei man
chen Völkern des Alterthums das
Herz auch von Thieren heilig gehol
ten und sein Giiiitß verboten.
Fatale Situation.
„Was hat l»en.n unser Bürgevmei
fter g'habt, daß er beim Empfang des
Fürsten itt seiner Red' all'weil stecken
geblieben ist?"
„Ja wissen S', er hat seine Red'
tier Fahne befestigt —und die hat
ihm der Wiit'd immer vor der Nas'n
hin uiO 'her g'tudit!"
Unsere Dienstboten.
„Nun, Satte, hast Du Deiner Ma
battue schon gekündigt?"
„Nein, ich werde einmal beraube*
ruygshalher bleiben."
Thierfelle als Kleidung.
Bit »erschiede«e« Formen, in welchen solche »et
»ca Böllern verwende» werde».
Dach den Fellen, mit denen in vie
ten unkultivirteu Gegenden die Leute
sich schmücken, kann man Vornehme
und Geringe unterscheiden: denn
auch dort machen Kleider Leute. Aus
den alten geographischen Beschrei
bungen Asiens erfahren wir. daß hiet
bereits vor über 3000 Iahren Bären
pelze getragen wurden, und auch die
Kunst der Kirgisen und Kosaken, die
frischen Felle nach Ausschneiden des
Fettes und Fleisches bis zur ändert
halbnialigen Länge des Thieres aus
zudehueu. ist sehr alt. In manchen
Gegenden Südamerikas geht es in
den Haushaltungen nicht ohne De
cken ab, die aus den variirendeu Bäl
gen des Mycetes Affen gemacht wer
den Fellteppiche, welcher Art sie auch
sein mögen, gehören dort ebenfalls
31t den nothwendigsten Stücken eines
Hausrathes. Das ganze Hab und
Gut eines frommen Klosterbruders
bestand, wie Steudner berichtet, in
einem halben Ziegenfell. das seinen
Teppich, seine Decke und seinen
Mantel bildete. Mit diesem Besitz
tbum wollte er wieder zur Welt zu
riieffehren und in der Stadt eilte
würdige Beschäftigung suchen.
Den Marivi. einem Negervolke am
Nil, genügt meist ein Ziegenleder,
schürz als Kleidung. Nach Gustav
Nachtigal fabrizirt man in Tibefti in
Afrika ans den Feilen des langhaa
rigen schwarzen Schafes Wiutermâit
tel oder Kleider. Bon allen Lamm
feilen aber find die theuersten, ant
denen eine sehr große Steuer lostet,
die von vorzeitig geworfenen Länv
merit, die den auch bei uns so belieb
ten Persianer liefern. Wie man
sagt, werden die Mutterschafe einen
Monat vor dent Werfen in falter
Nacht etwa eilte Stunde laug im
Freien herumgetrieben und dann
plötzlich in einen sehr warmen Stall
gebracht, wo der bedeutende Tempe
ratiirrnechfel die Frühgeburt veran
laßt. Wie weit diese in den Dienst
der Mode gestellte Grausamkeit zeit
lich zurückgreift, wissen wir nicht.
Es ist bekannt, wie in Patagonien
und Argentinien die Indianer sich
ans der Haut des Pferdebeines eine
Art Stiefel machen, und wie die ge
wöhnlichen Gauchos Lederstrümpfe
solcher Art sich bereiten. Int Innern
Asiens dagegen schmückt sich, wie einst
Herkules mit der Löwenhaut, der
Kalmücke mit der ganzen Pferdehaut.
Der Staats-Anzeiger, Rugby, N. D., den 29. Dezember 1910.
Bei den Polarvölkern bildet be
kanntlich das Remittier den angese
hensten Garderobelieserauteu. In
Grönland, wo Seehundfelle für Klei
dung und Wohnung verwendet wer
den. sind die Felle der Robben beson
ders hochgeschätzt. Während bei uns
ein Jüngling sein Bräutchen gern
mit Juwelen, beschenkt, beglückt der
nicht weniger galante Grönländer
seilte Auserkorene mit einer silber
glänzenden Robe von Robbenfellen.
Und wie die Schonen dieses Ei?ge
biet's. so hüllen sich auch hohe Wür
denträger dort in solche kostbare Fel
le. Die Haut des Ringelfeebundes
aber gibt den gewöhnlichen Stoss für
die Kleidung. Aus den Fellen der
Seebären von den Inseln St. Paul
und Amsterdam entfernen die Chine
sen mit bewundenrswerther Ausdau
er die lernten grobem Haare, um nur
den weichen Pelz zu behalten, dessen
Haut sie dann mit besondere» Mitteln
dünn und geschmeidig machen.
Meterhohe Mnnnrrfriiuren.
Im Inneren Afrikas gibt es noch
Stämme, bei denen die eigenartige
Sitte besteht, daß die Schönen ihren
Haarschmuck ihren Männern oderBer
ehrern opfern müssen, die mit Hi Ire
dieses fremden Haares imposante
Bauwerke aus ihren Schädeln errich
ten. So berichtet ein bekannterAnika
foricher in »einem eben erschienenen
Werke ..Wild nnd Wilde" (Verlag
Egon. Fleische! & Co.) von den MeS
hukulumbwe. einem in Rhodesia an
sässigen Stamme, daß die Frisur der
Männer oft eine Höhe von l^ Metern
erreicht. Ein langer aufrechtstehender
Zopf wird aus sämmtlichen überflüs
sigen Haaren auch denen der Wei
her. die gänzlich kahl geschoren sind—
mit eigenem Haar zusammengefloch
ten und mit Lehm und Fett verstärkt,
so daß er kerzengerade in die Höhe
steht. Im Anfang ist der Aufbau
dieser Frisur sehr schmerzhaft, denn
die ganze Kopshaut wird auf einen
Punkt zusammengezogen, wodurch am
Ansatz der Frisur ein unnatürlicher
Hautring entsteht. Die Frisur wird
noch durch die im Lande äußerst ge
schätzte Undala Muschel geschmückt.
Außerdem trägt der Krieger in seiner
Haarfrisur kunstvolle Knochenhaarna
dein, mit denen er dann und wann
energisch in den kostbaren Bau hin«
einsticht. Wenn man bedenkt, daß
diese Frisur vom Tage ihrer Entste
hung an bis zu dem Tage, an dem sie
aus natürlichen Gründen abfällt, ste
hen bleibt, so ist es nicht verwunder
lich. daß fremdesLeben sich darin regt,
das durch kräftige Stöße verscheucht
werden muß. Ilm das Zerbrechen des
werthvollen Schmuckes während des
Schlummers des Trägers zu verhü
ten, wird dieSpitze des Zopfes Nachts
an einen Querbalken gebunden, der
eigens zu diesem Zwecke in der Hüitr
befestigt ist.
«J'O Ctt MI stiftn
Gin werthvolles und nützliches GesMitk
für neue oder alte Leser, welche den Staats
Anzeiger auf ein Jahr im Voraus bezahlen
Reue Wandkarten
(Bolkszählnng 1910)
Großartigste je von einer Wochenzeitung
gemachte Offerte!
^Ansicht eines Bogens in verkleinertem Maßstabe)
Wieder tritt der Staats-Anzeiger vor das deutsche Publikum, eine Prämie offerirend, die an
Werth alleo in den Schatten stellt und wie sie von keiner anderen deutschen Wochenzeitnnq geboten wird.
Alle alten oder neuen Leser, welche ein ^sahr vorauszahlen, können diese int reichsten Farbendruck ausge
führten Wandkarten erhalten. Macht Freunde und Nachbarn, die vielleicht noch nicht Leser des Blattes
sind, aus dieselben ausmerksam!—Die Prämie umfaßt diesmal fünf Boge» im Großformat (jeder etwa
'2(i bei U 'ioll) auf beiden Seiten bedruckt, dauerhaft geheftet und fertig zum Aufhängen.
Auf dem ersten Bvdey—ein kunstvoll ausgeführter Kalender für 1911, um welchen, gefchmack
voll gruppirt, die Bilder und Namen der Hörrscher aller Länder der Erde sich reihen, zusammen mit ih
ren Wappen und Flaggen.
Auf dem zweiten Boge«—die neueste Karte Nord-Dakotas, zeigend, die neuesten Bahnverbindun
gen, (Souuti)theiluugcn, usw. Die beste je hergestellte Karte. Auf der Rückseite des Bogens ein alpha
betisch geordnetes Verzeichnis^ aller Flecken, Ortschaften und Städte, deren Einwohnerzahl nach der neue
sten Volkszählung. (1910). Durch Zeichen ist ersichtlich, ob die Ortschaft Landpostdienst hat, ob Banken
dort find, usw.
Auf dem dritten Bosten—-die neueste Karte Süd-Dakotas, gleichfalls alle Bahnverbindungen,
Coinitutheilungen usw. zeigend. Auf der Rückseite gleichfalls ein Verzeichnis aller Flecken. Ortschaften
und Städte, und deren Einwohnerzahl nach neuester Volkszählung. Mit denselben Zeichen versehen, wie
die Karte Nord-Dakotas.
Auf dem vierten Bogen—neueste Karte der Bereinigten Staaten in deutbar bester und deutlicher
Ausführung. Auf der Rückseite befinden sich eine Menge sehr nützlicher Tabellen, aus denen fast alles
Wissenswerthe zu ersehen ist.
Auf dem fünften Bogen—neueste Karte von Rußland, oder, je nach Wunsch, von Deutschland.
(Bei Bestellungen muß der Leser angeben, ob die Karte von Rußland, oder die von Deutschland ge
wünscht wird. Dies ist ja nicht zu vergessen!) Dieser Bogen enthält auch eine Fülle interessanter und
wissenswerther Auskunft.
•,
Diese Karten haben einen Werth von mindestens $7 bis $8. Nur da wir Tausende bestelltes,
können wir sie als Prämie liefern. Zuverlässige Landkarten kosten schweres Geld—das wird jeder Leser
wissen!
SS
i
Jt und nicht zu übersehen! Wer diese Landkarten als Prämie haben
will, muß uns 25 Cents extra für Berpackungs- und Bersandtkoften
einsenden, also $1.75, (nach dem 15. Februar 1911 aber $2.25 in-,
folge der Preissteigerung des Blattes). Nach dem Auslande jeßt $2.25, nach dem 15. Februar 1911
aber $2.75. Wir können die Karten nicht verfendeu, wenn die extra 25 Cents nicht eingesandt werden,
weil Berpackungs- und Verfandtkosten zu hoch kommen—Deshalb vergeht es nicht!—Macht Postauwei
sttugen zahlbar und adressirt alle Briefe:
Der Staats-Anzeiger
Rugby, Dak.
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