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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, December 14, 1911, Image 1

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«. Jahrgang
00äfCn*9inniidfan
Ausland.
einem Rentenalter. Das Volk
tti ut,
ftiUioncii Mitglieder die von eint-
tlrmeeMaueranschläge
Ausland blickt, nnd daß Hilfe, Fort
schritt und Sicherheit nur kommen
sönnen, wenn die bestehende Drd
nuitst der Dinge umgestoßen, und ein
China für die Chinesen geschaffen
wird Merkwürdig ist abet, daß alle
Agitatoren die größten Feinde Ja
paus sind.
Die Revolution wird vielleicht Er
folg haben. Der fremde Beobachter
mißtraut aber der Fähigkeit der Chi
liefen für republikanische Einrichtun
gen im Sinne des Westens. Sollte
der Bewegung der Erfolg beschießen
•fein, dann wird die Regierung wahr?
icheiulich in einer militärischen Dik
tatur bestehen mir einer säbigenPer
ifott an der Spitze. Die revolutionäre
Sache scheint viele Führer zu haben,
Hie patriotisch sind und deren Ziele
weiter gehen als zur Anhäufung von
Vermögen durch den Druck, wie er
'frort derMandschu-Negierung aus ge
übt worden ist.
Rebellen nehmen Chang-Snn.
Ttetfm, China, 9. Dez. Die Avant
garde der Rebellen, die auf Peking
marschiert, hat Chang-Sun genom
men lind in Brand gesteckt. Wettere
Greuel werden ans Sian-Fn gemel
det, wo außer zahlreichen Eingebor
enen acht Ausländer, darunter vier
Amerikaner, ermordet und mehrere
Missionshäuser zerstört wurden.
Die Wirren in Persien.
?:v Berlin, 8. Dez. Die Ereignisse
2iit Persien werden hier weiter mit
gespannter Aufmerksamkeit ver
folgt und von der Presse lebhaft be
sprochen. Ein Theil der Zeitungen
fällt heftig über England und Ruß
land her und redet von einem Ge
waltstreich, aber die Regierung be
müht sich, dieseuAngriffen zu steuern
Im Auswärtigen Amt wurde heute
Nachmittag offiziös erklärt, Deutsch
land habe das größte Jntresse an der
Schaffung geordneter Zustände im
persischen
fcinc
G'il,toenbimflcn
Die Revolution im Reiche China, bringen.
Canton, China, 9. Dez. Sb lange!. Washington, 8. Dez. Das Staats
erwartete unb lange vorbereitete Rc- ^°-*fnicu
volution ist gekommen. Dis ans-1 ^jutte
über deren Gewalt und geübte Führ- ^11 II".'? ^el^Unteidiuckiing lev
erschast wunderten.
nvL..^ltl'Le l.ut^
Tie treibenben Ursachen sind so- ^iniche Censur alle lerne ^chasten
Wohl ökonomischer wie auch politi- ^em anautfontidicnOciaubtcit Jutiicll
scher Ntaur. Tie Verarmung der l'1 ubelgehen, jamtt neunter dein
Chinesen ist jetzt viel größer, als vor' *obpL
ist
den, als vor dem Soreranfftaiibe.
von dem Steuererheber mehr in den S1.11''1. f°.ni.fcn\ Gleichzeitig wnide
letzten zehn fahren bedrückt toor- 5V111
Das Verlangen der kaiserlichen und^"ds Ueberau formell gegen die
der provinziellen Regierungen
Geld Hat das Volk so zermalmt, daß
fein Elend der Agitation der Revo-•
lutionäre ein überzeugendes Argu-1
mcitl dafür lieferte, das die Zeit für i
die Vertreibung der Mandschus ge- Paris, 8. Dez. Die gesammte fran
kommen sei. zöfische Presse drückt sich höchst pes
â.
den muß, und auch dies haben die ^st mit ihren Erörterungen begon
Revolutionäre bis zum Aeuizeriten!
ousgeiiutjt. Die revolutionären Ge-'
Reiche und werde daher
gegen seine Be
jctzung durch Rußland machen. Die
jetzigen Zustände int Laube seien itii
laltbar ltni) es» müßte etwas gesche
hen, um Ordnung in das Chaos zu
crü7
ländischen Bewohner hauen sich an lgeii ^.age befindlichen Persi
die Berichte über
derart gewöhnt. Öatj selbst sie sich, ?au
If1
51UI',
non mc)h beim bic
flc,liäUe ioicn
fellichafteu iebnen itch nn «itoeti de*| ^cfiVrbcrt worden und das Resnl
Laube* ane und umfallen mehrere
föl)mmfl unb
gen wenigen fähigen Männern gelei
tet werden. Politische Literatur hat Das „Journal des Dobats"ist ent
in erster Linie zur Verbreitung des! rüstet über die Art und Weise, wie
revolutionären Gedankens beigetra-1 der Reichskanzler über deutsche Er-
en. durch die bie i Paitfioii sprach. Deutschland sei je
ittid der Steuererheber inj doch sehr im Irrthum, meint es glau
Verruf gebracht wurden, in denenj be, sich auf Mosten seiner Nachbarn
die Schwäche der Regierung in Pe- ausdehnen zu sönnen und „Le petit
king gezeigt wurde, unterwühlten die
Furcht und die Achtung vor den ty
rannischen Beherrschern de? Volks.
Antheil der Studierend»,
Eine eigenthümliche Eigenschaft
bildet die Haltung der studierenden
Klasse. Die meisten Mitglieder wirr
den in Japan erzogen und sie wollen
den Fußstapfen dieses Landes fal»
gen, welches sich von fremdem Ein
flüsse frei zu machen verstanden hat.
Tausende dieser aufgeweckten Man
ncr sind über das Land vertheilt und
predigten die Lehre, das Elrina durch
die Schwäche der eigenen Regierung wenigen vorliegenden Kommentare
verdammt fei,welches immer auf dejf klingen nicht sehr freundschaftlich
e. toet,*erc
schütze bes
IN
citier
^'^^^eneialichatznieiiter^ W. '..kor-
?»Lcr:f
tIC)n w'â angewie-
^epeichen durch die
be*
bipolutattichciiptenites an
dao ^taatsdeparttnnent telegraphirt
1I,,trV.1^'
Scnn4
i *1'"" ^(onmtvdicn
W2J
-st
Agenten Ruy-
gramme zu Protestiren.
nach
^»ttuug
u n
Tie Rede deß Kanzlers.
.. I simistisch über die gestrige Reichs-
^ie Gehelmgesellschaften. tagsrede des Reichskanzlers von
Die Schwäche, welche die Zentral-! Vetbrnann Hollweg aus. Die all
regiernng in den letzten zehn fahren I gemeine Ansicht geht dahin, daß diese
an den Tag gelegt hat, brachte ben1 ^ede, wenn sie versöhnend wirken
revolutionären Führern die Ueber- Mite, ihren Zweck unbedigt verfehlt
zeugmtg bei.das sie jeder Macht, die! haben denn mbe die cit "isch-deut
dieRegiernng ihnen entgegen schicken! scheu Beziehungen eher verschlechtert,
konnte, gewachsen sein würden. ^ie verbessert.
.,
^'r ltnciou, JjeJt Wclieiinstejell-• Der „Temps" meint, die britischen
schafteii. Cr hat i»ay CietitI|I, day er Lm^ deutschen Staatsmänner hätten
von lernen Weitolsen unterstützt wer-
6cffer
darangethau, trenn sie gar
bestehende« Ge-
dadurch schärfer zu Ta-
fat fei aÖe* anbcrc, mir
keine Vor-
Freundschaft,
Parisien" spricht unverholen seine
Freude über die Gestaltung der Diu
gr aus. Eine allzu dicke Freund
fchaft zwischen England und Deutsch
land wäre für Frankreich durchaus
nicht von Vortheil, meint im* Blatt.
Limb ort, S. Dez. Die britische
Presse hat sich bis setzt begnügt, die
Rede des Reichskanzlers nahezu ohne
jeglichen .stommeiitnr abzudrucken.
Es Hat geradezu den Anschein, als ob
die Presse erst ans einen Winkvon
Oben warte, um festzustellen, welcher
Ton angeschlagen werden soll. Die
und bestehen meistens in einer Ver
theidigung der britischen Regierung.
u e i n e s a n k e 3
Großes Auffehen erregt im Harz das
Verschwinden des bisherigen Vertre
ters der Göttinger Bank in Andreas
berg,
v
Bankiers Gustav Schmidt.
Schmitt verstand es, durch außeror
dentliche Propaganda in Andreas
berg, Brauiilage, Clausthal und Lau
terberg die Ersparnisse der Bürger
kreise und kleinen Leute an sich 311
bringen. Viele haben ihm im Ver
trauen auf den Ruf der Göttinger
Bank ihr ganzes Vermögen anver
traut, oft lediglich gegen private Zet
ielquittimgen.
e s a e O z i e e E i n e
nächtliche Aittomobilfahrt serbischer
Offiziere in Nisch hat Anlaß zu har
ter Bestrafung der dabei Beteiligten
gegeben: Vor einiger Zeit benutzten
einige Offiziere und ein Belgrader
Advokat in Nisch unbefugter Weise
ein Automobil, das Nachts vor einem
Hotel in Nisch stand. Der Unfug, den
man dabei trieb, wurde, wie seiner
zeit berichtet, dem serbischen Kron
prinzen in die Schuhe geschoben, der
damals gerade in Nisch zur Inspizie
rung der Truppen weilte. Jetzt hat
der Kriegsminister die jungen Offi
ziere für ihren nächtlichen Ulk zu ein
monatigem Arrest verurteilt.
U n e s a u n e n e i
n e s u s s i s e n K u a o s
In Petersburg beginnt in den
nächsten Tagen ein Sensationsprozeß.
Gegen den Sekretär des Kuratoriums
der Taubstummenanstalt der Kai
serinwitwe, Kusmin, der mehrere
hunderttausend Rubel unterschlagen
hat, ist ein gerichtliches Verfahren
eingeleitet worden. Zwei 'bekannte
Petersburger Millionäre, der Flei
schermeister Parfenow und der
Schng^chnkanj Agmschglv find als
'»^YVvP'
t. 1 'ttol i.
Mitschuldige angeklagt' weil "sie als
Kuratoren feine genügende Aussicht
über die eingehenden Spenden ge
führt haben.
E i n e o e o u e i e
o ch 1 a ch t. In Ascholding in
Cberbatjern ist durch herumziehende
Hausierer, bie in einer "^irtbsdjafi
Streit bekamen, ein förmlicher etra^
feenfampf entstauben. Zuerst begann
alles in der Wirthschaft zu raufen.
Die Wirthschaft wurde vollständig
demolirt, sooar die Fensterflügel
wurden von den Wüthenden heraus
gerissen, die dann auf der Straße
weiterkämpften, wobei längere Zeit
scharf geschossen wurde. Der Bürger
meister lies Sturm läuten, und die
telephonisch gerufene Gendarmerie
und Aerzte kamen in Automobilen
herbei. Von den Anstiftern konnten
nur drei auf der Flucht ergriffen
werden. Der Wirth, der Ruhe stiften
wollte, wurde am schwersten verletzt.
e N a o u n e i n e
Gläubiger. Prinz Muschad
Mobammed Air Khan, der, wie
bereits berichtet wurde, vor sei
ner Abreife von Marseille nach
Indien verhaftet wurde, weil er im
Verachte stand, einem Pariser Ju
welier Preziosen im Werthe von
zwanzigtausend Franken herausge
lockt zu berben, beschäftigt die französi
schen Gerichte fortwährend. Am Mor
gen nach feinem ersten Verhör war
der Inder vom Untersuchungsrichter
i auf freiem Fuße belassen worden.
^Nachmittags aber lief eine neue An
zeige gegen ihn ein, und zwar handelt
es sich diesmal gleich um 100,000
Frank, für die er von einem anderen
Juwelier Kleinodien bezogen und
nicht bezahlt haben soll. Er wurde
sogleich wieder vor den Untersu
chungsrichter zitirt und dann verhaf
tet. Der englische Generalkonsul, der
von der Pariser Polizei um Auskunft
'über den Radfchah befraat wurde
sympathisch
und ist ihm dankbar, denn man hat
in «ben Salons hier wieder einen will
kommenen Gesprächsstoff.
V e s w u n e n e o a r
e n. In derSchweizerischenNational
baiik in Bern wurden dieser Tage von
Iber Post acht große Kisten abgeliefert,
i bie Barrengold enthielten. Die Wä-
I
iiitng ergab für jede Kiste genau das
I angegebene Gewicht, und die Kisten
zeigten nicht die geringste Beschädi
1 filing, so daß die Annahme der Sen
buug erfolgte. DieSendnng kam über
I
Bafel, Frankfurt a. M., Bremen nnd
London ans der Kapkolonie. Bei der
Nachprüfung der Kisten ergab sich
jedoch, das eine Kiste, die drei Gold
barrett int Gefammtmerth von 130,
000 Franken enthielt, anstatt mit
Gold mit iverthlofen Bleibarren an
1 gefüllt nmr. Allem Anschein nach
inus der Diebstahl der Goldbarren
[sorgfältig vorbereitet gewesen sein.
Die äußere Verpackung zeigte keine
i
Spur von Gewalt. Die Bleibarren
wiesen nicht bte gewöhnliche im Han
del übliche Form auf, sondern waren
offenbar eigens für diesen Diebstahl
gegossen worden. Nachträglich wur
be allerdings entdeckt, daß der Sie
I gellack der fraglichen Kiste eine andere
i Farbe aufwies als der der übrigen
Kisten. Mit fast absoluter Sicherheit
list anzunehmen, das der Diebstahl
schon in London verübt wurde. Die
Sendung war versichert, so daft die
i Nationalbanf feilten Schaden erlei
'bet. Von den Post- und Polizeibe
hörden sind bereits umfangreiche
Nachforschungen angestellt worden.
V a i e y e a e E i n e a
be Stunde nach Schluß der Borstel
lung in dem Pariser Vergnügungs
Etablissement ihanrbra sah der In
spektor bei feinem Rundgang Ranch
ans dem Amphitheater emporsteigen.
Kaum war dasAlarmzeichen gegeben,
als eine Fettersäule zur Decke em
porstieg. Zum Glück waren Lösch
ntamtfchaften rasch zur Stelle und
konnten den Brand nach einhändigen
Bemühungen bewältigen. Die „AI
hambra" steht mitten in einem Hält
serblorf der Rue de Malte, nächst dem
Republifplau. Die Aufregung war
im ganzen Stadtteil sehr groß. Das
Feuer soll durch Unachtsamkeit eines
Theaterbesuchers entstanden sein,
welcher seine Zigaiette auf den Fuß
boden ds Theaters geworfen hatte.
Der Schaden, den das Etablissement
erleidet, wird auf 80,000 Francs be
ziffert.
Inland.
Einziger Answeg ans dem Dilemma.
Washington, 9. Dez. 'jwei Stun
den lang mühte sich Präsident Taft's
s r-r a
1
7
uc'»c,a'nc,!°cr
fragen zu erörten wären.
,hll¥slnöi
Die einzige Lösung.
Mittlerweile hat sich im Kongreß
die Ueberzeugung Bahn gebrochen,
das wenn die diplomatischen Unter-
feinen Erfolg Haben, weiter
übrig bleibt, als den Vertrag
832 zu kündigen.
sannt, als
Miller bekannt gab, das eine ge
heime Konferenz zwischen Gompers
und Countnaiiwalt Baker ftattgefuu
den habe zu der Seit, als Couiitybe
amte den Versuch machten, die Bü
cher und Rekords in die Hände zu be
kommen, die iit der Office der Inter
national Association of Bridge &
Structural Iron Worses beschlag
nahmt wurden. Baker gab zu, mit
Gompers damals eine Konferenz ge
habt zu haben.
Soll Erklärng geben.
In bezug auf Gompers, der Di
ftnftanwalt Miller impertinent
nannte, erklärte letzterer: Gompers
besteht darauf, daß feine Stellung
sicher fei und daß er nichtFrucht habe
vor einer Anklage. Er kaun versich
ertem, daß ein Buudesanwalt der
Ver. Staaten nicht zögern wird, ge
gen irgend jemand vorzugehen, wenn
die Thatsachen und das Gesetz die
Verfolgung rechtfertigen."
Es liege in der Hand Gompers
und des Countyanwalts, derOeffent
lichkeit Ausschluß über ihre Verhand
lungen in Washington, D. C., zu ge
ben, und eine eingehende Erklärung
könnte am Ende ben ßountijanwalt
zu einem zweiten Besuch in Wash
liiton veranlassen, um sich von Gom-
pers „Rat zu holen, wie man die Ge
setze von Indiana nicht durchführe/'
Drc Neger lebendig verbrannt.
dem erwähnten Sinne anzubahnen, Baumwolle beladeneu Wagen
doch auch davon darf man sich schwer- steckte diesen dann im Brand
sich Erfolg versprechen—umso wem- Mob hielt solange Wache, bis
ijer, weil ja Richland sich darauf be- drei in Asche verwandelt waren
rufen kann, das die Ver. Staaten i
Z. B. hinsichtlich der Ausschließung Clifton. Tenn., 8. Dez. Späteren
von Chinesen mindestens ebenso Berichten zufolge, soll die scheichli
streng und rücksichtslos verfahren,, che That von Strcchenräubern be
wie das Zarenreich denJuden gegen
übet'..
Ein Versprechen in diesem Sinne
machten die Senatoren Lodge und
Crane, sowie eine Anzahl von Kon
greßabgeordneteu einer Hier
Borstel-
lig gewordenen Delegation von In- i k e i e A o n n e n e n
den aus Boston und Salem, Mass. Schlechte Erfahrungen mit den Ge
Kougreßmann Wm. Snlzer, Vor Nossen Hat die in Two Riter, Wis., er
fiber des Ausschusses für auswärtige scheinende sozialdemokratische Zei
Beziefmitgeit, erklärte, der Präsident tung „Reporter" gemacht. Wohl woll
konne Rußland eittiäriae jiU'mdi- ten alle das Blatt lesen, aber als
des xsahrev aimer Kraft treten. $240 Rechnuttgen ausgeschickt, auf
«urging
Unioitbewegung zum Schweigen zu
Memphis, Tenn., 8. Dez. Zwei
kanischen ^üraern jüdischen (»Imt-:ü0,t ^liftcm, nicht weit von Savan-ickie, sondern als Butter und umge
bm"w eli.ci ioi ViiHanb',ml''
Ic,m" cmfcr"'
Leibe verbrannt Besteuerung von Oleomargarine na
die nämlichen Rechte eingeräumt
würden, wie andersgläubigen Inha-1 Es sind bis jetzt nur spärliche Ein
beim amerikanischer Pässe. zesheiteit zu erlangen. Die drei Far
-tie Beratung verlief völlig reful-: bigeii waren mit einer Wagenladung
tatlos. Vorläufig wird unser Bot- i Baumwolle nach einer Baumwoll-! sprünglichen Steuerstempel versehen
Ichatter St. Petersburg, CurtiS Presse unterwegs, als sie auf offener ifind. 'Wie Herr Cabell erklärt, ist
Guild, sich weiterhin bemühen, eine Landstraße von deut Mob überfallen unter den gegenwärtigen Verhältnis
Milderung der Pas vorscht'ifteu inj wurden. Matt band sie att ihren mit Isert das bezügliche Steuergesetz un-
liltd
Ter
alle
gangen worden sein. Die Gelynch
ten sind Ben Pettigrew und seine bei
den Binder, ein 22jähriger Sohn
ltni) eine 17jährige Tochter. Dem
Bericht, das Straftenmiiber
Haiti) im Spiel hatten, wird
Handlungen— wie vorauszusehen— nicht geglaubt denn von den armen! ^cnnie Cochrane ist. und hat die letz
nichts Negern war nicht viel zu Holen, auch [crm angewiesen, ihrer Mutter mo
tion hätten Räuber voraussichtlich Pferd
und Wagen, die einzigen zweifelhaf
ten Werthobjekte,. nicht verbrannt.
Ein bc cichticnber «orfdilna nenmdit die gerade $11 einliefen. Die Zeitung Richter, eher dafür, daß die Frau
müröe gail$ flut licite()cn
bringen die Arbeiterführer glauben, ^ne beutetken^werthe ^lniprache hte.l weichnngen von den ursprünglichen
es fei nöthig, irgend etwas zu thun, ?ma^°sn. ~oulv. Kahlenberg Plänen und Vorschriften geduldet,
um den Eindruck, den die Wendung Jt-aöi|on, Wis., vor leinen ^chu- ,irel*e die Gefahren vermehrten, Lei
des MeNamara-Prozeffes in der gro- !fr"' V.^f01
eF
ßeit Oeffeiitlichkeit gemacht hat, zu ^n !l]tay.'LIU,! bezug aus den Un- nahe, daß die berufenen Behörden
vermischen. Gleichzeitig mitrde an- geißelte, ^.r meinte, daß wenn deren Pflicht es war. den Damm6mt
geregt, ltnt innerhalb der UnionFrie *JL' ^uf Sport käme, die zu überwachen und auf den nriotder*
den zu schassen zu einer Konferenz bereit waren, ihre Zeit lichett Schutz fiir die Sicherheit der
einzuberufen, in der Iurisdiktions-! !Hr dteien zu opfern, es wäre aber Anwohner des Wasserbecken^ osefrf
lur die Zukunft der jungen Leute zân, nicht zur Verantwortung new
bei?cr. wenn sie auch den Wiffenfcliaf-3en werden. Und baè ist das trau
ten mehr Interesse entgegenbringen rrgfte. Wenig Werth können die Fr
würden. Der Sport ist sehr gut. ^ungenfchaften der Technik und praf.
denn er trägt dazu bei, die Körper tischen Er sah run gen haben, wenn bei
zu stählen, aber mit wenig Ausnahm iklarem Verschulden die Strafgewalt
bor' ^nn^bebö -be i ^rf' SCn J0"" der Mensch nicht vom Inicht unerbittlich streng gehandhabt
beobachtet wird, wurde Mittwoch-: tmt
abend in Indianapolis, Ind., be-^ ^Mmchaft da. 98trt der Menich
Bundesdiftriktsanwalt! einmal alter, 'dann verbietet sich
bei
e i u n i i u k i e
Dr. Fred H. Albee, der Chirurg des
S«. 'ito MtitolS in üm ?)orf. SÄ
Abonnements-Preise:
$.150 das Jahr in ben Per. Staaten
Nach dem Ausland«
$2.00 du? ^ahr nodi ISanoba
fct.uo (4li. iS) nadi S cutfdjlanb
lü.UU (tRi'l. 4) nach Mufclanb
(Nur flcflcn Vorausbezahlung)
Q]lbers
fömten,
New ?)ork, 8. Dez. Eine Anzahl aber da auch sozialistische Herausg ^aß die Kinder gezwungen würben,
von Arbeiterführern, die gegenwär- ber ab und zu mal essen wollen, jo sie zu unterstützen.
tig in New ?)ork mit der Beilegung kann man es dem Manne nicht ver
eines internen Konflikts zwischen Ge- denken, wenn er sich eine Thätigkeit De Dammbruch von Austin,
werk Metallarbeitern, ^immerlcnteti sucht, wo er dies kann, nnd nicht auf ist jetzt erwie'en, daß Leichtsertig
und Tischlern beschäftigt find, haben den guten Willen seiner Leser ange- Kit nnd Gewinnsucht die eigentlichen
die Losung ausgegeben, überall in wiesen ist. Int übrigen kann er sich Ursachen des Tantntbritches von^
den Ver. Staaten für Beilegung in dieser Sache mit den meisten Land- Auüin gewesen find oder, etnmè beut
fä 1
ittficher31reifs zu wirken, mit der blättern trösten, die ebenfalls über licher gesprochen, sträfliche Riicksichts
ausgesprochenen Absicht, den gegen- sehr dickfellige Abonnenten verfügen, losigkeit gegen das menschliche Leben,
wältig gehörten Auf schrei gegen die ~. ,,
ber
|t
0 1 n
.,
or n.
V V
o 2 0
e e i s e o e
weit höherem Grade als der Charak
ter im allgemeinen durch Politik ver
dorben wird, wirtz im besonderen der
Charakter der Grocer durch den Ver
kauf von Oleomargarine verdorben,
ob! wie Royal E. Cabell, Inlandsteilen
fommiffär, behauptet. Die Herreit
Grocer verkaufen nämlich in vielen
Ueu! Fällen Oleomargarine nicht als sol-
l'«. Mu'iiMnem U)cn 3-iolcid) 6a8 U clu'li bttre f« bet
meuUich dadurch, dab sie dieses aus
Behältern verkaufen, in welchen sie
ursprünglich von den Fabriken ver
sandt wurde, und die mit dem ttr-
durchführbar. Wie er meint, könnte
bent aber dadurch abgeholfen werden,
daß für alle Oleomargarine eine
Steuer von zwei Cents pro Pfund
eingeführt würde anstelle der setzigen,
die sich auf zehn Cents für künstlich
gefärbte und auf einen viertel Cent
für ungefärbte Oleomargarine be
lauft.
aitgewieiei
natlich je $5 zu bezahlen, damit sie
nicht der öffentlichen Wohltätigkeit
zur Last falle. Frau Rentfchler hatte
ihre Kinder auf Unterhalt verklagt,
weil ihr ganzes Eigentum durch das
Jener im Jahre 1900 zerstört wor
ben 'ei. Der Richter sagte, als er sei
lte Entscheidung abgab: Frau Retusch
ier habe ihren Kindern nichts als
Sorge, Demütigung und Schande ge
bracht, und seiner Anficht nach seien
sie berechtigt, zu 'agen, daß die Frau
nichts getan habe, woraus sie entneh
mt könnten, daß sie ihre Mutter sei
_ic Tochter hale unter der Mutter
furchtbar zu leiden gehabt, und der
ohn sei ihr iebon im Alter von 4
abren wegen ihrer Rauheit genom
tuen worden. Wenn das Gesetz es
verlangte, wäre er, der
ceffentlicfrfeit zur Last falle, als
... Das Fundament desDammes wm -u
5!•
fchw^^ unb außerdem hatte man Ab-
^en mangelnden der siegt nun die Vermuthung nur
port tur il)i, oon ieI6]l unb bir i,, ft Stab t. In bom Orte
ch»ler werben bann zu iftrcmNlich. Guingamp im Departement Man.
theil erfahren, was sie für einen
Fehler gemacht haben, neben bent
Sport nicht auch etwas anderes ge
lernt zu hctben.
r.^4. Ir,.
jciircioe juuu ta,tk tut
hat in letzter Seit verschiedene höchst
erfolgreiche Operationen an jugend
lichen. in dem Krankenhause liegen
den Patienten vorgenommn, die an
Rückgratverkrümmungen leiden und
in Folge deessn verwachsen sind. Wäh
rend bisher eine Besserung und Hei
lung dieser Kranken nur durch lang
jähriges Strecken möglich war, hat
der Arzt ein Stück Knochen aus dem
Beine des-Patienten direkt in die
Wirbelsäule an di? erkrankte Stelle
übertragen. Dadurch wurde eine
feste knochige Brücke gebildet, die die
kranken Wirbel mit den gesunden an
beiden Seiten verband und ausrei
chenden Halt bot. Die Heilung wur
de dann schon nach sechs Monaten er
möglicht. In dem Jahresberichte der
„New Dork Association for Improv
ing the Condition of the Poor" wer
den zahlreiche Fälle von dem ausge*
zeichneetn Gelingen, dieser Operatio
nen erwähnt.
che ist seit geraumer Zeit die
Stelle eines Beisitzers bei dem
dortigen Ziviltribunal vakant und
trotz aller Bemühungen ist es der
Justizverwaltung bisher nicht gelun
gen, einen Richter zu finden, der für
,eg
xsaure
Bernehmen
gewillt
wäre, dort dasR echt zu finden und zu
künden. Alle für den Posten auser
scheiten acerrett lehnen dankend ab
und wußten "s auch zu erreichen, daß
sie nicht „er officio" hingesandt wur
den. Unterdessen mühen sich die in
Gitittgamp sitzenden Richter verge
bens ab, die Prozesse zu erledigen, die
sich mehr und mehr häufen, während
die klagenden und beklagten Parteien
wegen der nothwendig werdendenVer
schiebung ihrer Prozesse nervös wer
den. Der Figaro hat die Sache un
tersucht und kommt zu dem Schlüsse,
daß Guiitgainp die langweiligste
Stadt Frankreichs sei: daher benn
die Abgneigung der Herren Richter.
..Ja aber", flfift das BouIevardlHatt
aus, „wollen die- jünaeren Richter, die
schlechter bezahlt sind als Straßen
kehrer, denn in eine Stadt kommen,
wo man sich amiisirt, und wo wollen
lie dort das Geld für ihre Bergim»
Hungen
SM

V e i s i ö n u e i i
Devils Lake, Nord-Dakota, Donnerstag, den l4. Dezember ISl t.
a i i n e i n e a i s e
GomperS unter Beobachtnng.
Indianapolis,Ind., 8. Dez.
Daß Samuel Gottipers, der Präfi
dent der American Federation of La
K e i n e u e u e O e r
sichter Hawkins in Oakland. (Sol., hat
dieser Tage entschieden, daß Frau
^rc ÜJZargaret L. Rents*ler die Mutter
hicr!oon Thomas B. Sutliff und Frau
a n k e i s a n a w e i-

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