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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, December 21, 1911, Image 1

Image and text provided by State Historical Society of North Dakota

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«. Jahrgang
Wochen Rundschau
Ausland.
Schießübung stiftet Unheil.
Berlin. 16. Dez. Wie durch' ein
Wunder ist heute bei Schießübungen
im .'oafen von Kiel griijji'vllnhi'il ver
hütet worden, welchem zahlreiche
Menschenleben hätten zum Opfer
lallen können. Von Fort Friedrichs
ort aus wurden die Uebungen oorge
nominell, und zwar wurde scharf ge
schossen. Es herrschte solch' dichter
Nebel, daß jedes Zielen verhindert
wurde.
Im Verlauf des Bombardements
schickte das Fort eine Granate von
großem Kaliber aus. Diese schlug
neben den gegenüberliegenden Fe
stungswerken bei Laboe in das
Strandhalle- Restaurant ein. Das
gewaltige (beschoß demolierte dasIn
nere des Vergnügungsplatzes. Meh
Mehrere Sprengstücke beschädigten
mich in beträchtlicher Weise verschie
dene Nachbarhäuser. Aber merk
würdigerweise wurde kein menschli
ches Wesen getroffen.
War der ein Spion?
Das Reichspostamt erläßt eine
Aufforderung ort das Publikum, wel
ches dabei behilflich sein soll, ein ver
mißtes wertvolles Paket zu finden.
Das Packet wurde zu Ende Oktober
in Schweidnitz aufgegeben. Es ent
hielt ein Artillerie-Fernrohr und
war für Spandau bestimmt. Das
Fernrohr wies bedeutende Verbes
serungen auf.
Vielfach wird vermutet, daß wiede
rum ein Fall von Spionage verliegt
und das Instrument gestohlen wor
den ist. um es fremländischen Auf
traggebern in die Hände zu spielen.
Person alnachjchten.
Der neue amerikanische Botschaf
ter in Berlin. Herr Leishman, bat die
geplante Rene nach den Per.Staat
en, wo er das Weihnachssest im Krei
se seiner Familie zu feiern gedachte,
auf gegeben. Mit Rücksicht auf die
heikle internationale Lage verbleibt
Herr Leishman in Europa. Die
Thatsache, daß er früher Botschafter
in der Türkei und in Italien war,
ehe er auf den Berliner Posten be
rufen wurde, ermöglicht ihm, währ
end der jetzigen kriegerischen Ver
wickhmgen eventuell eine überaus
nützliche Thätigkeit zu entfallen.
Der neue amerikanische Gesandte
in Rumänien und anderen Balkan
staate», Herr John B. Jackson, hält
sich gegenwärtig in der Reichsbaupt
stadt auf. Er ist in Berlin kein
Fremder, da er früher der amerikani
schen Botschaft als Sekretär ange
hörte. Der Kaiser zeichnete Herrn
Jackson durch eine Einladung zum
Gabelfrühstück aus.
Eine neue Kriegsschule.
Für die neugeplante Kriegsschule
ist nunmehr von der Militärverwal
iirng, unter Genehmigung des Kai
fers, die gegeignetfte Sätte erkoren
worden. Die Wahl ist auf Bromberg
in der Provinz Posen gefallen.
Bsykottiereu deutsche Ware.
Berlin, IG. Dez. Die „Frankfur
ter Zeitung" veröffentlicht heute eine
-Zuschrift deutscher Gtimmiwaren
Jabriken, in der mitgetheilt wird daß
"die italienischen Aerzte einen Boy
kott gegen die deutschen Medizinal-
Artikel inszeniert haben, die sich sonst
Wegen ihrer anerkannten Qualität
eines.Weltrufes erfreuen.
Der Boykott beginnt bereits auf
andere Zweige der deutschen Indu
strie überzugreifen.
Der Ursprung der Bewegung, de*
ren Wirkung mindestens eine zwei
schneidige ist, ist darin zu suchen, daß
die deutsche Presse und das deutsche
Publikum sich durchaus nicht für die
italienische Tripolis-Kampagne und
die ganze Art des italienischen Vor
gehens gegen die Türken und Araber
'begeistert gezeigt, sondern stellenweis
eine recht scharfe Kritik geübt hat.
Jedenfalls ist die Form dieser italic
Mischen Rache Wasser auf die Mühlen
derjenigen Kreise, die eine demnach
stige Loslösung Italiens vom Drei
bund prophezeien.
Nochmals Marokko.
Eine scharfe Kritik an der Marok
ko-Politik der deutschen Regierung
ist tn der Vorstandstagung des All
deutschen Verbands in Lübeck g?üdt
worden, in der gleichzeitig eine krä
stige Loire fiir den anläßlich der
O?arokkc-Strcitigkeiten aus demAmt
geschiedenen .siolimialsefiTtär Dr. v.
Lindem list gebrochen wurde.
Tod eines Abgeordneten.
Wieans Herford telegraphisch ge
meldet wird,ist dort der nationallibe
rale Reichstags Abgeordnete Prof.
Heinirch Contze, der WahlkreisesHer
ford-Halle, im Alter- von 41 Iahren
gestorben. Prof. Contze, Dr. phil.
war Oberlehrer in der Stadt Her
ford, die er seit dem Jahre 1907 im
Reichstag vertrat.
Der Spionenprozeß.
Der sensatioitalle Spionageproz-ß
gegen den britischen Schiffshändler
Mar Schultz und Genossen vor dem
vereinigten zweiten und dritten
Strafsenat des Reichsgerichts inLeip
ig geht seinem Ende entgegen.
I Nachdem die Staatsanwaltschaft
Innd die Verteidigung ihrePlaidoyers
gehalten haben, ist die Verhandlung
bis Mittwoch vertragt worden.
Unterhandlungen mit Chinas Frie
den.
Shanghai, Ib.Dez. Die kom
mende Woche wird wahrscheinlich
die bedeutungsvollste ill der Geschick)
le der chinesischen Revolution sein.
Fang-Shao-Ai. der vom Premier
minister ?)uan-Shi-Kai ernannte
General Bevollmächtigte für die
Friedensunterhandlungen mit den
siegreichen Revolutionären, wird hier
mit großem Gefolge erwartet. Er
legt die Fahrt von Lankow hierher
aus dem Flußboote „Fung-Ting" zu
rück. Die Reise war eine gefährliche,
denn sie führte 800 Meilen weit an
wohlbeteiligten Plätzen vorüber, die
iich alle in den Hättden der Aufrüh
rer befinden.
In Geiolge des Bevollmächtigteil
?)en-S!n-Si vom Finanzininister
ium und Hang-Shi- Shi. desrührere
Präsident der Verkelnsabtheilnng,
welche als Ratgeber bei der Friedens
konierenz walten werden Vier Ver
treter des Rebellenführers Generals
Li-Anng-Heng reisen anf demselben
Boote.
Aussichten auf Erfolg.
Wu-Ting-Fang, der frühere chine
sische Gesandte in Sktstnitgtoit, wel
cher vor kurzem zum Minister des
Auswärtigen im republikanischen
Kabinett ernxihlt wurde und den Em
psang für Shao- gleitet, wird die
Gesellschaft durch zwei Bevollmäch
tigte bei des Landung begrüßen las
sen. Die Ortsbehörde von Shanghai
bat das Rathaus für die Beratungen
der Friedenskonferenz zur Verfii
gung gestellt.
AilsmerksameBeobachter unter den
einflußreichen Chinesen sind der An
ficht, daß die Aussichten auf Beile
gung des Streites bei gegenseitigen
Zugeständnissen gute lind. Die Re
publikaner wollen verlangen, doß die
Dynastie abgeschafft wird und daß
viele Mandfchus als Klasse oder
Stamm sich mit den Chinefen ver
schmelzen. In dieser Beziehung wird
vielleicht ein Kompromiß erzielt wer
den können, wonach der Kaiser als
Chinese an der Spitze der neuen Dy
nastie beibehalten wird. Er mag
ein verfassungsmäßiger Monarch mit
sehr beschränkten Machtvollkommen
heiten und mit einem vom Volke er
wählten Regenten werden. Der N°a
tionalkongreß wird, wenn der Ver
schlag durchgeht,Mitglieder erhalten,
die von jeder Provinz erwählt wer
den. Er soll die kaiserlichen Finan
zen, das Herr und die Flotte kontrol
lieren. Jede Provinz wird jedoch in
Bezug auf ihre eigenen Angelegen
heiten autonom sein und ihren ei
gelten Gouverneur erwählen. Wenn
die Revolutionäre die Forderung
der Republik fallen lassen, wird
Puan-Shi- Kai wahrscheinlich die
übrigen Bedingungen annehmen.
Die Schwierigkeiten liegen in den
Hitzköpfen der Studenten und Ex
tremisten, welche eitte Republik ver
langen.
Pläne im Falle des Mißlingens
Ein Zensus unter den Vertretern
der Republikaner, welche jetzt zum
Konvent inMauking versammelt sind
zeigt, daß die große '..'ehrheit dersel
ben für eine Republikist aber wenn
Dr. Sen, General Heng und andere
Führer, derenNanten bis her nicht er
mahnt wurden, zum Vergleich anra
ten, mag das Ende der Unruhen in
Sicht sein.
Sollten aber die Konferenzen fehl
schlagen, |0 sind die militärischen
Führer der Repu'Iis überzeugt daß
sie Peking nehmen können. Es heißt,
daß Teng-Shao-Di dem Premier
minister den Rat gcgcoen hat, die
1
I
Devils Lake, Rorv-Dakota, Donnerstag,
Präsidentschaft der Republik, mit Dr.
Sen als Vizepräsidenten, anznneh
men. Die Mandschu-Duuastie soll
)!ir Abdankung gezwungen werden
iunb die ihr von den Republikanern
langeboten werden.
Silland.
Washintcm, 16. Dez. Die Statistik
über die Weizenerilte der Ver. Staa
iteii, wie sie sich ails dem Zensus vom
15. April 1910 ergiebt, ist soeben
vom Departement für Handel und
Arbeit veröffentlicht worden. Sie
umfaßt alle Arten Weizen, Sommer
Winter- und Durum oder Maccaro-
xiV
im-iMtj™ 2er «nterbrntete „è
lonu
Jahr 1909. Der Unterschied in der
Bebamlgssläche fällt am meisten in
die Augen, weil sich hier ökonomische
I Tendenzen geltend machen. Die Pro-
I
duktiou indessen schwankt int Ver
hältnis
ZUM
tiir usw.
Das Weizenareal verminderte sich
von 52,589,000Acker im Jahre 1899
'auf 4 l,:261,OOOAcfer im Jahre 1909
eine Abnahme um 8,o28,000 Acker
oder 10.8 Prozent. Die Durch
schnittsproduktion hob sich zum Theil
durch den Einfluß des Wetters von
112.5 auf 15.4 Bushel. Der Wert des
Weizens aber stieg ganz mlgehener,
und zwar von $8(9,945,000 auf
I $(57,829,000, oder um 77.8 Pro
!zent. Der Durchschnittswert!) pro
Bushel hat sich von 56 Cts. auf 96
,Cts., oder itiu ungefähr 71 Prozent
gehoben.
Von dem Gesamtareal von 44„
2(11,00:'» Ackern Weizen int Jahre
1909 entfielen drei Viertel ans die
nördlichzentralen Landestheile' et
was über ein Zehntel wurde in den
Berg- und Paeific-Gebieten gebaut,
und in den Rest theilten sich die übri
gen Gegenden des Landes.
~ie größte Weizenanbansläche
wurde in Nord-Dakota und Kansas diese* iionflifto
gesunden. Diese beiden Staaten zu
sammen hatten 14,161,757 Acker
Weizen. Noch im Jahre 1899 stand
in dieser Beziehung Minnesota an
erster,
Stelle.
Nord-Dakota ölt zweiter
Fordern Anzahl vou Nationalparks.
Washington. 16. Dez. Die Anten
kanische Biirgcrvcretnigung setzte
heute ihre Sitzungen fort. Es macht
sich eilt wachsendes Interesse für die
}iele derselben in Hiesigen amtlichen
.streifen bemerkbar. Von besonderem
Werthe war der Vortrag des Prä
fidenten. Derselbe stützte sich auf ge
naue Statistik.
In feiner Mede führte I. Horwee
MeFarland. der Präsident der Ver
einiguug, aus, daß die Frage, od es
sich lohne, Nationalparks anzulegen,
solange zu verneinen sei bis gezeigt
worden ist, daß sie für das Ädeti
oder die Hilfs utellen der Nation von
Nutzen sind. Er stellte einen Ver
gleich mit den Großstädten (runopas
iiesollders Brilssel, Lotidon i,nd Ber
linan, die alle im Verhältnis zu ih
rer Größe in Bezug auf öffentliche
Parks stiefmütterlich behandelt wur
den, und ermähnte dann, daß imIctf)
re 1909 74 amerikanische 3täMe41,
576 Acker Parkland besaßen, im
Durchschnitt vier Zehntel einesAckers
ans 100 Köpfe der Bevölkerung, für
deren Benutzung durch das Publikum
sie tut Durchschnitt $91,42 pro Acker
ausgaben. Nur wenige Städte ge
hören in die Ehrenklasse, welche mehr
als einen Acker Parkland auf das
Hundert der Bevölkerung unterhal
ten. Zu diesen gehören Council
Bluffs, Minneapolis, Harrisburg,
Colorado Springs und Springfield,
Illinois.
Der Gedanke der Anlage von Na
tionalparks ist ein amerikanischer
und er ist noch jung. Diese Parks
werden von der Bevölkerung des
Landes lange nicht genug gewürdigt.
Im Jahre 1910 wurden die 13 Na
tionalparks und die 28 National
denkntäler noch nicht einmal von
200,000 Personen besticht, wogegen
jeder Ozean'.ampser mit Reisenden
nach Europa überfüllt war, die dem
Lande $350,- 000,000 entführten.
Zum Theil liegt der Grund darin,
daß wir kein Nationalparks-System
haben. Der Sekretär des Inneren
hat sich vereits mit dem Parkproblem
beschäftigt, und es sollte nicht schwer
fein, den Kongreß zum Erlaß eines
Gesetzes zu veranlassen, welches ein
Nationalbure.iu schasst, dem die Auf
ficht über ^ieParks unterstellt werden
konnte. Dieses Bureau sollte nicht
nur die Nützlichkeit der bestehenden
Parks erhöhen, sondern mich Ver»
de« Si.
Messungen fiir die Anlage von neuen
Parks anordnen, so lange es nicht zu
spät ist.
'Mnfcr Handel mit Canada.
Ottawa, Out., 1(5. Dez. Obwohl
Canada in energischer Weise sich ge
weigert hat, dem vorgeschlagenen Ge
genseitigkeitsvertrag zuzustimmen,
welchen -Präsident Tast so enthusi
astisch befürwortet hatte, zeigt sich
doch aus den soeben veröffentlichten
amtlichen Ziffern galiz klar lind
deutlich, daß die Dominion am lieb
sten mit ihrem größeren und reicher
en Nachbar Handel treibt.
Im letzten Fiskaljahr belief sich
gesamte Ein- und Ausfuhr Cana-
idie
u,t
i'"'1* »rft aotom.uflc.fU,(l,e Grohns. Z„...cch. von $7 .000,000 bedeute
tum und Wert der Ernte snr das
uunu uiii- ltiui iu£Tunr lionet*
mif
$7li8,,m000i
i{-' n u
1,1,0
lnr Bevölkerung von nur
•ungefähr 6 Millionen sehr hoch ist
'Der .juwachs kam vorzugsweise auf
den Verkehr mit den Vereinigten
Staaten, denn derselbe betrug $61,
500,000. Großbritannien war an
Deutschland
Krieg mit
v
er eintreten, und dann M'ird ganz
New i7)orf, 16. Dez. Den Lehr
ern nndLehrerilinen, welèe im näch-
.v
=°m,n"
«zeiget.
Dezember
u
0\
1911.
a» X. spielt haben müssen.
â- ohn Nor- Wenn man dem Geständnis Mc
ton Griffiths, das konservative Par- Manigals Gimibcn schenken darf. so.
lainentsmttglted für Wednesbnrv, Ihat dieser ein Gebäude zuerst in 25e*!öroBc
im'lcher hier von dent eanadischen ^troit im Juni 1907 „mit 20
Nordwesten ankam, Hat mehrere iDunamit" in die Luft aeblcnen Wer
Aeußerungen gethan, welche Aus- m0r her am Werke war da^ sagt erfS**!
maßgebend gewesen und. Er sagte: Oregon und Minnesota.
.. -las cauadaiicheBoif wollte durch Dicllntmuchung wird mindestens
die Wahl die Erkenntnis zum Aiac-- .einen Monat beanspruchen Zu den
druck bringen, daß rin weit ernsleres.Schmücken, die sieb in dm Händen
Problem ags die Handelseinheit mit! Des D,m ittsaiiwalts Chas W Mil
den Ver. Staaten vor ihnen ramb, ter bänden, zählt mi großes Paket
undiueic- Problem bildete der Zu- Briest, die im Burrau von John I.
scunmcnichluß de? britischen Reiches McVcniiara bei Verhaftung des -letz
dlr Einheit gegenüber dem Krieg, teren beschlagnalimt morden Maren,
der bald da^Bestehen des Mutter-1 Unter den auiwiehi'ii Mengen war
reichev bedrohen luiid. :xri. Nora Halen don Chicago und
..InnerHald der nächste« lechsIah.!^ Mar^Dne neu Pittsburg, die
Teift ein Krieg mit Deiitiäiiland im- ^tenogtraiilnniMi in Dien
vermeidlich. er ifemn ober ichon früh
ic"
bâ mdrt «nfjume. H-W. ltcftt
bie nufr.cbt.ge Bege.,ter.„ig. welche
der Beschluß des Lehrerbundes, den
nächstjärigen Lehrertag aus deut
schem Boden .zu veranstalten, sofort
in allen Theilen Deutschland ent
fesselt, haben sich in den auf dem end
giltigen Reiseprogramm stehenden
Städten zu dem denkbar glänzenden
Empfangsprogramm für die Be
sucher aus Amerika krystallisiert.
Das hole Interesse, welches Regie
rung nnd Stadtbehörden der Lehr
erschaft entgegenbringen, sichert der
selbenschon jetzt hohe politische
v
Voraussage, daß innerhalb der nach- und die McNamoras schon in Änftl®1» :^a'!te ^lltter "nd die andere
sten sechs IahreEngland mitDeutsch- warcr. \?älfte ist No. 4 bis 6 Dualität. Das
iOllÖ 1111 «\i i» «.««Si .-V rv V i a.. I Soâ flUötislti.-. O O
europäischen
,l!!Cn xS-
nn',un
Europa en'chmiert werden. Und Schavmniter und
auch Amenta, ^denn es muß much die
äl
«'»TO"'." h-r bis zum 21., «eiftre hab«, wir
lüfte IUmnm-ttcr.
nubn, ,m6 zwar cmrm Umfrntn! brc,d,cu bort rourlcn sie zwei
rab R-.ft.non. wcJK b.c Seid* 1t ,rcl,
L''X V-lUs t* *"r' ^ii SJojciiIlml, ctipn 8 OTciI-n fiib-. W'r fmrtf, und wünschtc ich iiflcti
Jfrpcb.tioii nach 2*ut,b[cmti unter-
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»ttwrben jroijc ^"tetenr iinbl,,,,
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Rhynber Vmpsan«- um, sonnten sic dort nicht
tftnuiflen broor, «,e |.e noch femer
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lVr hi
Bebentim«, verlecht chr einen Chark' B„Hel, Im Durchschnitt brosch ich
ter. «elcher nur b°zu beitragen sann, «03 Bufbel Weizen 3.1.11 Acker. Jch
bie engen »ejiebungeu zw.ichen bei-
bi mil6 mit
ben Saubern »och Teuer zu fnuofen. denke niemals an den Luxus ber
Beginnt strenge Untersuchung. j'
Kavper Selzler hat 13,000Bnshel
Indianapolis, 16. Dez. Nach tier- Weizen gedroschen. Johannes Hop.
gangener wochenlanger Verunter- singer ans Estevan hatte eine Wei-
fiichuitg seitens der im Bundesdienste!zenernte von 15,000 Bushel. Das
Gehenden Geheimpolizei, wobei die ist doch ein guter Beweis von Cnna
Umstände, die bei deit betreffenden da. Ich könnte noch andere Mein
Dpnamiterploslonen, genau eruiert {iter auszählen mit guten Ernten,
worden find, ist die hiesige Bundes- Am 9. Dez. war bei uns Gemein
Grnsjjitri) nunmehr bereit, den gan- de-Versainmlnng wegen Ankaufs ei
zen Gegenstand vor ihr Forum zn nes Pfarrhauses. Man kam auch
ziehen. iiberein, ein dafür in Vorschlag ge-
Es handelt sich hierbei angeblich brachte? Hans fiir $
1600 zu kaufen,
uitiit eilte Verschwörung, die ihr Netz Es gehörte Georg Wenninger. Ich
Über die ganzeUiiion verbreitet Hatte
i
und die dazu geführt haben soll, daß' das Stadleben los wird. Wir Ha
mehr als hundert Gebäude mit Dy- ben nun ein Pfarrhaus, und ob wir
luuiiit, Nitroglyzerin und anderen bald einen Priester dazu bekommen,
Sprengstoffen zerstört worden sind.' bleibt abzuwarten. Als Kirchendie
^fls A_c{d fiir diese verbrecherische!ner fungirtc F. M. Selinger, aber
Thätigkeit war auf 17Blutdesstaaten, er dankte ab, da er nach Regina,
vertheilt. Sask., verzieht. Nebstdem war er
Eine genane Liste von 100 Erplo- hier Metzger und war bekannt we»
sionen nebst Angabe der begleitenden gen seiner guten Wurst. Wir sehen
Umstände.thut dar, daß in jedem ein- i ihn nur ungern scheiden. Jetzt ist
zelilen Falle es sich um Geschäftsfir-j auch der Schulmeister fort
und
men handelte, die Arbeiter beschäf- ^zurzeit kein Gottesdienst.
tigten. welche nicht zu Gewerkschaften Ant 2. Dez. reiste meine Frau
gehörten. Dieie Angaben stammen von hier ab nach Bergen, N. D.,zu
I11.011 der „National Erectors' Associa- unseren Eltern, Franz Klein und
demselben, trotz des Vorzugstariffs, |tion", einer Körperschaft, die die Er- Frau. Sie wird auch anderen Ver
den dasMntterland genießt, nur mit 'richtuitg von großen Werkstätten, wandten in Rugby und Harvey Be
$2,250,000 betheiligt. Deutschland!Fabriken, usw betreibt.
Zeigte eine Zunahme von rund $3,- Diese Angaben sangen an mit der
000,000, und Frankreich $2,000,- Zerstörung von dergleichen Bauten
in Massachusetts und Connecticut im i s„. n iv,
Die Handelsbilanz zugunsten der 'Sommer des Jahres 1905 und wer- Salvador, ea»k., den 11. Dez.
Vereinigten Staaten bezifferte sich den dann fortgesetzt bis 16. Oktober Werthe Reoaktion!
auf $180,000,000, wovon aus die
Zunolmte in eingeführten Waren die
Summe von $51,000,000 kam.
1911. Sie liefern auch starke An
hnltspiiitfte für die Annahme, daß ,.
außer den Gebrüdern McNamara: boren lassen, denn man hat
lind MsManigal noch anbereVerbre-! toietier etwas mehr Zeit zum
England. !cher bei diesen Dingen eine Rolle ae-! lchretben. »ett dem 3. Nov. haben
wir Schnee, aber zu dreschen haben
wir noch viel, und die Dreschmaschin
en haben des Schnees wegen oftmals
I
Jlblchnung der Reziprozität. 1910 13 in 1911. Sie ereigneten! T,lV"' ""em oer stop? wey
Sodann aber gab er seine Version sich in Ohio ndiania New ^lork
der wahren Gründe, die fiir die Ab-Z New Iersen, Massachusetts. Connec- 'uel noch leer.
ledmmg der Reziprozität mit den tient. Maryland, Wisconsin, Missou
Ver. etnaten von Seiten Canadas ri.
"^t?tQMnras gewesen wa-
3mar 3lir 'jeit, als der jetzi-
dlr!TtT,,(,rer
Wirkungen eines so gresjen Kampfes prvir',nung der Brücken und Ban
fühlen, wie der bevorstehende sein 'e^en-Urbelter mar. Win. .xtoltz, Chef
wird. Ich :tiin zu dieser Ansicht gx-!der (Geheimpolizei von Indianapolis
kommen weil die ganze deutsche Na- jl"' "»artin.vptoiid, Poli^eichef der
tion mit uns an jedem Meilenstein ^^dt. waren unter den zuerst
des Weger Krieg sucht, und wenn vernommenen .Jrngen Sie sagten
eine ganze Nation hinirr einer der ^dcniiJöt der obipen Brief
artigen Bewegung steht, dann fonnl^0^ ^us.
die friedliebendste Regierung diesem
Drängen aus die Dauer iich nicht
er
folgreich entgegen stemmen.
Deutschland Fahrt der Lehrerschaft.
Internationalen
Allan, Ȋff., den lt. Wov.
•Ant 7. Nov. war bei uns Winter-
atrf.ang und dauerte das .tote Wct-
W»wâ
,6a(|,lt ,md dieser
„idt ttWirn ^nrch e
T.ejch.uaschim- anji,äffen,
jo
dleiben sie eben sieden.
,l6
Abs«tteme«ts-Prc^e:
$.160 da? Jahr in den Per. Staaten
Nach dem Ausland»
$2.UU das Iatir nach Cnnada
$2.00 (SJi. 8) nach Teutschland
$2.00 (Ndl. 4) nach Rußland
(Rur fleqni Pornustczahlung)
tm
..r
Stäben
». ... ... I MUsltimi
sehen zu erregen geeignet sind. nicht. Außerdem haben diese Erplo- Letzterer ist meistert«
Zunächst verstieg er sich zu der sionen angedauert, mich nachdem er
?berJ?.erL ®cl*cn ist th
nni
öann
i(i 9[acS
gedroschen und auch beinahe Alles
verschickt nach Winnipeg, der nächsten
Großstadt.
Ich hatte 64U0 Bushel Weizen
'md Hafer gedroschen und von bester
Qualität war das Getreide nicht,
^ie Ausgaben für Knecht und Tag
lohn belaufen sich auf $930.45. Das
Getreide war vom Frost beschädigt
'ind können wir Allaner No. 1 Wen
zen nicht aufweisen, und rangirt der
Preis von No. 2. bis 78 abwärts auf
58Ceitt§. Hafer bringt 48 Cents das
Wenigem zusrieben
Ro. SIH
denke, Georg ist auch froh, wenn er
Don
ist
suche abstatten.
Grnß an den Leserkreis^
Anton F. Wcninger.
QU£^
wieder etwas von
einem Platz zum
zu kommen.
1
setzen droschen wir von 8 bis 21
.Bushel von Acker. Hafer 35 bis 55
öon
vlrfer'
Hafer 35
der Geldbeutel im-
Dt'nigmäß leben wir inder Hoff
nnng auf ein besseres kommendes
Jahr und nehmen mit dem Wenigen^
Vor lieb.
Gruß Heinrich ED.
Maple (£rert. Gem. Krahtm,.
den 24 Dez.
Es ist seit meinem letzten Schrei
ben eine schöne Spcutne Zeit vergat^
gen. da man im Saiiurtrr für driftet
bereien. meme\ Zeit hol
Die Ernte war dieses Jahr gut,
nuö cxing fs des ichlecbten Bttter 4.
leegni niia dent 'Dreschen lotgsam
»d seit zwei Wochen mußte Kasselbe
des vielen Schners und der 5tiiilte lue
tint eiiigntellt werden und- wird
wohl viel Getreide über deu Winter
liegen Mpiben.
Es ist auch nicht schön vom unser
en Dtrfdfern, wie sie es sich hier ein
gerichtet habe». Der erste kam her,
dreichte /inen Farmer hier und den
andern tort heraus und dann sagte
er zur Ausrede, ich muß jetzt heim,
und meine eigene Sache dreschen
Der ,zirale Drescher hatte zur Aus^
rede, daß Mangel an Wasser herrsche
«und so mriter. Zuletzt wurden sie?
leingeschneit und mußten die Ma
schinnen verlassen undohne solche
hcmtziehciL Wit' die Sache noch her-,
auskommt, toerdc jch später beruhten.
Ich fand in No. 18 des werthen
Blattes eine Korrespondenz von tnei
iieut Bruder Zachäus, welches mich'
üoii ihm im Blatte zu lesen aus der
alten Heimath.
Weil mich mein Schwager durum
ersuchte, so möchte ich ihm die Freude
machen nnd ihm das Blatt ans ein
ahr bestellen. Auch möge er fleißig
im Blatte korrefponStreii.
Ich sende auch hiermit einen
schönen Gruß au meinen Bruder Za
chäils und schwägerin Katharina so
wie Kinder Kopp, Schwager Mel
chior und Schwester Karolina We
ber, sowie an den Leserkreis.
Am 7. und 8. hatten wir einen
Schneesturm und schauen die Leute,
welche noch nicht gedroschen, ein we
nig schief ans dieses weiße St leid der
Erde.
Das Durchschnittsergebniß der
Ernte war hier von 10 bis 25Bushel
vom Acker. Jch selber habe 17 1-2
Bushel gedroschen. Haser ergab 30
bis 60 Bushel, Flachs 6 bislSBushel
Fortsetzung auf Seite 8, Kol.

Regenfall, der Tempera-
Iowa. Nebraska. California,
Aus Canada
Joseph M. Kopp.
Windy Ridge, Alto., Ca.,
Mitte November

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