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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, June 20, 1912, Image 4

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2.
r$:
Per Aaats-Anzeiger
F.
at
Brandt, Redakteur u. Geschäftsführer
Bereinigte Staaten, pro Jahr $1.50
Räch dem Auslande 2.00
(Nur gegen Vorauszahlung)
Um Verzögerung tn Zusendung der Zei
tung zu vermeiden, bitten wir, bei Woh
nungsvcränderungen oder Wechsel der
Postoffice immer oen alten Wohnplatz und
die Poftoffice mit anzugeben.
Tie Redaktion übernimmt für den Inhalt
der Korrespondenzen keine Verantwortung,
bemüht sich ober, alles Unpassende auszu^
merzen. Einsendungen ohne volle Namens-
Unterschrift
wandern in den Papierkorb.
«n die Leser.
Wir ersuchen unsere Leser, dem gelben
Zettel auf der Zeitung, oder auf dem Um
schlag, ihre Aufmerksamkeit zu schenken.
Auf demselben finden sie außer ihrem
Samen âuch das latum, bis zu welchem
dos Blatt bezahlt ist. Leser, die mit dem
Zeitungsgeld im Rückstände sind, sollten uns
»it Einsenden desselben erfreuen und auch,
Wenn möglich, ein Jahr im Voraus bezahlen.
Adressirt alle Geldsendungen und Briefe:
e S o a s- A n z e i e
Bismarck, N. D.
Im Staate Nord-Dakota liegt für
die.vcrbitmahl ein harter und folgen»
fäwcrer Ainmpf vor. Es handelt sich
darum, solche Männer in die Staats
Uiiivlcitiir u senden, welche der ^niti
Minc« und Referendum-Vorlage gün
stig gesinnt sind, vsn der vorigen Le
gislatursitzung wurden drei oder vier
solche Vorlagen durchgepeitscht, aber
nur eine in durchgreifend genug und
jclcbcr Natur, daß konstitutionelle
Maßnahmen dem Volke wieder zu Ab
stimmung unterbreitet werden kön
neu. Ta ist ee nun die Hauptsache,
Männer zu senden, welche die richtige
Vorlage unterstützen und zu diesem
Behufe wird der Deutsch-Ainerikan
«che Centralbnnd von Nord-Dakota
thatkräftig in die Wahl eingreifen.
Schon oft waren in diesem Staate In
itiative- und Referendum-Vorlagen in
einer Legislatursitzung angenommen,
aber in der folgenden niedergeflimmt
worden. Tiefen Herbst also heißt es
aufpassen, daß sich das Schauspiel
nicht wiederholt. Das Volk wünscht
unter anderem auch das Prohibitions
gesetz wieder zur Abstimmung zu
bringen, aber das kann nur geschehen,
wenn die richtige Vorlage dieses Mal
durchgedrückt wird. Wir werden da
rüber später noch weiter Berichten.
Der erste erbitterte Kamps in der
republikanischen National-Convention
in Chicago, nämlich der um den tem
poriiren Vorsitz, ist geschlagen und
endete mit einem Sieg der Taftleute,
welche ihren Kandidaten, Herrn Elihu
Root ans New 2)orf, zu diesem Po
sten verhalfen. Der Kandidat der
Rooseveltlente war Herr McGovern
aus Wisconsin. Die letzte. Abstim
mnng, welche vorgestern (Dienstag)
stattfand, war die entscheidende und
resultirte wie folgt: Root aus New
Uork, 558 Stimmen: McGovern aus
Wisconsin 502 Stimmen Lauder aus
Nord-Dakota 9 Stimmen: Houser aus
Wisconsin 3 und Gronna ans Nord
Dakota 1 Stimme. Welche Schluß
folgerung aus diesem Sieg der Taft
kitte zu ziehen, ist noch immer pro
blematisch, denn noch immer behaup
ten sowohl die Taftleute, wie auch die
Anhänger Roosevelt's, daß ihr Kan
didat unzweifelhaft die Nomination
bekommen werde. Uns aber will es
bedünken, daß Herr Taft die besseren
Aussichten hat. Daß „Teddy, der
schreckliche"ob diesesAusfalls wüthete,
ändert nichts an der vollendeten
Thatsache, aber klar ist, daß sich die
beiden Herren sammt ihren Anhän
gern bis auf's Messer bekämpfen wer
den. Daß die National-Convention
sich auf einen dritten Mann einigen
wird, ist wohl ausgeschlossen. In
zwischen eilen die demokratischen
Delegaten zur demokratischen Natio
nal-(5onvention nach Baltimore und,
wenn die Demokratie des Landes dort
weise und umsichtig handelt und einen
tüchtigen und einwandfreien Mann
zum Präsidentsjchaftscandidatell no
rninirt, hat ein solcher alle Aussicht im
Herbste den Sieg davonzutragen. Die
Aussichten der Demokraten waren nie
besser.
Ter zu Minneapolls in Minnesota
erscheinenden „Tyrcic Presse-Herold"
'vom 13. Juni entnehmen wir folgen
des:—Aus Nord-Dakota kommt eine
erfreuliche Kunde. Hr. L. Brandt,
der Redakteur des in Bismarck er
scheinenden „Staats-Anzeiger, 6e
wirbt sich inn die Nomination für das
Amt des Vizegouverneurs auf dem de
mokratischeu Ticket. Das ist sicherlich
»eine frohe Botschaft, und die Deutschen
unseres Nachbarstaates sollten ohne
/,,Rücksicht auf Partei-Unterschiede für
sMpe Landsmann eintreten, um seine
Wahl zu ermöglichen. Aussichtslos
wäre eine Kandidatur des Herrn
Brandt gewiß nicht, wenn das ganze
Deutschthum geschlossen für ihn ein
treten würde, und wir hoffen, daß in
dieser wichtigen ^rage alle kleinlichen
Parteidifferenzen beiseite geschoben
werden. Herr Brandt hat in seiner
Zeitung stets gezeigt, daß er ein über
zeugungstreuer Vorkämpfer der deut
schen Sache ist, so daß man mit Sicher
heit darauf rechnen darf, daß durch
seine Erwählung das ganze Dentsch
thinn Nord-Dakotas gestärkt und in
nerlich gefestigt werden würde. Wir
wünschen unserem Collegen in Bis
marck besten Erfolg."—Es wird sich
ja bald zeigen, ob das Deutschthum
Nord-Dakotas geneigt ist, unsere Kan
didatur zu unterstütze«. Die Vor
wahlen ant 26. dieses Monats werden
uns jedenfalls diesbezüglich einen
Fingerzeig geben und aus dem Re
sultat derselben dürfte sich immerhin
ein Schluß ziehen lassen, was wir bei
der Wahl in Herbst zu gewärtigen ha
ben. Wahr ist es freilich, daß wir für
das Deutschthum Nord-Dakotas schon
so manche Lanze gebrochen haben und
zwar gänzlich ohne selbstsüchtige Ab
sichten zu verfolgen. Wir werden auf
dem eingeschlagenen Wege weiter
schreiten, ganz gleich wie auch die
ffliegen
ahl ausfallen möge. Dem Herrn
aber sagen wir aufrichtig
Pauk, daß et unserer Kandidatur Be
achtung schenkte und uns so freundlich
bedachte.
Ter Redakteur dieses Blattes
kehrte vergangenen Sonntag von der
Jahresversammlung des Deutsch
Amerikanischen Central-Bundes von
Nord-Dakota, welche diesmal im schö
nen Wahpewn stattfand, und welcher
er als Sekretär des Staatsverbandes
beiwohnte, zu deu heimischen Pena
ten zurück.' Zwar herrschte während
der ganzen Zeit unserer Anwesenheit
in Wahpetoit sehr ungünstiges Wetter,
denn es regnete ganze Tage und Näch
te hindurch, aber selbst diese Tücke der
Elemente vermochte nicht, die Beget
sterling zu dämpfen oder abzuschwä
chen, welche alle anwesenden Delega
ten nnd Gäste beseelte, und dann auch
lagen der Jahresversammlung so vie
le wichtige Geschäfte vor, daß diese
Unbilden der Witterung fast gänzlich
unbeachtet blieben. Der WaHpetoner
Turnverein „Vorwärts" trägt mit
Recht diesen Nennen. Er ist ein Mu
ster der Gastfreundschaft und Einfang
und Unterhaltung der Delegaten wa
rett gleich herzlich und anziehend. Un
ter den Delegaten trafen wir gar viele
neue Gesichter, da der Ecntralbund
namentlich in der verflossenen fünf
Monaten mächtig erstarkte. Alle Ver
Handlungen der Jahresversammlung
durchwehte ein frischer, echt deutscher
Geist und es war ersichtlich, daß alle
Anwesenden sich der Bedeutung, der
Tragweite und des Ernstes unserer
Zwecke und Zeile voll und ganz be
wußt. Es that unserem Herzen wohl,
so viele prächtige Landsleute anzutref
fen, von denen viele langjährige, be
währte a reunite des Schreibers dieser
Zeilen find. Auch hatten wir die
Ehre und das Vergnügen, dort Herrn
Julius Mörsch, den Präsidenten des
Staatsverbandes Minnesota, persön
lich kennen zu lernen, der durch seine
belehrenden Ausführungen und durch
feine zündende Rede am Abend des
14. Juni nicht wenig zum Erfolg der
Versammlung beitrug. Herr Mörsch
leistete einer Einladung des Staats
verbandes Nord-Dakota, auf der Iah
resversammluitg zu erscheinen, gerne
^olge und dieser ist dem Herrn zu
tiefem Danke verpflichtet. Wir selbst,
wie auch alle Delegaten und Gäste,
verlebten in Wahpeton unvergeßliche
Stunden—weniger reich an körper
lichem als an geistigem Genuß. Wir
werden so bald wie möglich, wahr
scheinlich übernächste Woche, einen
möglichst umfassenden Bericht über
die Jahresversammlung im Staats
Anzeiger veröffentlichen, und dieser
wird nicht nur für alle Glieder des
weitverbreiteten Centralbundes in
Nord-Dakota, sondern auch für da
Dcittfchthiini des Nordwestens und so
weit die deutsche Zunge klingt, von
denkbar höchstem Interesse sich er
weisen. Einstweilen sei nur kemsta
tirt, daß die WaHpetoner Iahresver
sammlung ein großartiger Erfolg war
und dem Deutschthum des Staates in
jeder Hinsicht zur Ehre gereichte.
Die Senatsbill zur flröfcerenSidjtr
heit des reisenden Publikums auf See
soll auch für die Schiffahrt auf den
Binnenseen gelten, wird betreffs die
ser aber, dem Urtheil Sachverständi
ger zufolge, einge Aenderungen er
fahren dürfen. So zum Beispiel be
treffe der Rettungsboote. „Die Gefah
ren, die zum Untergang der Titanic
führten, bestehen, wie die Detroiter
Free Preß schreibt, für die Seen nur
in geringem Grade. Der größte Theil
des Passagierverkehrs auf denselben
bewegt sich in engen Fahrstraßen, in
denen die großen Boote nur wenig
Fuß von flachem Wasser entfernt sind.
Das gilt besonders für den Eriesee.
Die Personendampfer, die auf diesem
fahren, können fast überall mit einer
Drehung des Steuerrades in einer
Minute oder zweien auf flache Stellen
kommen. Bei einem Unfall also
werden die Passagiere sicherer auf
Deck des Schiffes aufgehoben sein als
in den Rettungsbooten inmitten der
Brandung. Außerdem ist die Schis
ahrt auf den Seen so lebhaft, daß
ast immer ein Schiss, das Beistand
leisten könnte, in Sicht ist." Es wird
demnach nicht nöthig sein, die Dam
pfer mitRettnngvbooten zu überlasten,
(iniiierhht muß aber für die Sicherheit
der Passagiere in vollstem Umfange
gesorgt sein, so weit es die Umstände
erfordern.
Tie Sio«x vor Neu-Ulm.
Im Monat August werden fünfzig
sohrc verflossen sein, seit dem Mas
sacre, das die Indianer in der Tur
nerailsiedlnng New-Ulm in Minne«
sota anrichteten. Einer der Ueber
lebenden, Herr Karl I. Pfau in
Cincinnati, theilt darüber im dorti
gen „Volksblatt" folgendes mit:
Der große Aufstand der Siour
ober Dakota Indianer, welcher im
August 1862 stattfand, ist als eine
Begleiterscheinung des Bürgerkrie
ges zu betrachten. Diese kriegerischen
und grausamen Rothhäute benutzten
die Zeit, in welcher alle kriegstüchti
gen Männer der deutschen Niederlas
sung Neu-Ulm und Umgegend für
die Union im ^elde standen, um über
die schutzlosen Siedler herzufallen.
Schrecklich wütheten Tomahawk und
kalpierinesser unter den Ansiedlern.
Ant 24. August belagerten die India
ner die Stadt Neu-Ulm. In einem
großen Keller, in welchen sich viele
Frauen und Kinder geflüchtet hatten,
Der Lta«ts Anzeiger. Bismarck, N. T., ben.20. J«oi
stand ein Pulverfaß, welches in die
Luft gespreirgt werden sollte, wenn
die Indianer die Stadt erobern witr
den. Vierzig Männer fielen bei der
Vertheidigung. 270 Häufer der
tadt wurden niedergebrannt, nur
30 blieben stehen. Die Vertheidigung
führte Oberst Jakob Nu?, ein ehemali
ger süddeutscher Offizier. In der
Stunde der größten Noth traf Ersatz
ein und die Rothhäute zogen ab, ehe
sie den von den Flammen verschonten
Rest der Stadt erobern konnten. So
wurden die meisten Bewohner noch
gerettet. Im ganzen sollen 700 Män
ner, Frauen und Kinder, die meisten
auf den umliegenden Farmen, ge
tobtet worden sein. Die meisten der
Opfer waren Deutsche und Schwe
den. Viele wurden grausam zu Tode
gemartert. Später wurden 38 Rä
delsführer der Indianer gehenkt.
siegte und beide Häuptlinge liebst
1200 Siouxkriegern gefangen nahm,
seitdem hält dieser gefährliche
Stamm Ruhe.
Die Anfiedlung Neu-Ulm war von
deutschen Turnern dus Cincinnati
und Chicago gegründet worden und
zählte 1200 Einwohner. Jetzt ist
Neu-Ulm eine der schönsten und blü
hendsten Städte von Minnesota mit
^iner fast reindeutschen Bevölkerung.
fëtn englisches Urtheil über die Wir
ren auf Cuba.
(Politische Anzeige)
Ueber die jetzige Negererhebung
auf Cuba läßt sich in einer Zuschrift
oit die Londoner „Times" Sir Harry
Johnston vernehmen, der vor nicht
langer Zeit an Ort und Stelle die
Probleme der Insel und ihrer Be
wohner eingehend stuliert und da
rüber geschrieben hat. Das Beste
schreibt er, was Cuba vom Stand
punkte der Cubaner, zumal auch der
schwarzen Cubaner, wie von der
Außenwelt, England, Canada,
Deutschland, Frankreich, Vereinigte
Staaten und neuerdings Spanien,
die soviel Kapital in die albanischen
Industrien pnd Verkehrsmittel ge
steckt hat, geschehen könnte, wäre
die Einverleibung der Insel in die
Vereinigten Staaten, und zwar auf
einige Jahre hinaus unter der Re°
gierumjsform eines amerikanischen
„Territoriums". Die Bestechlichkeit
und Mißwirthschaft der gegemvärti
gen kubanischen Verwaltung ist nicht
Robert Clendening für Eisenbahn-Commissär.
Die Sionr wurden dann nach den
Black Hills iu Dakota verpflanzt.
Auch dort kam es zu blutigen Käm
pfen mit ihnen. Im Sommer 1874
wurde General Cufter mit 250
Mann am Little Big Horn Flusse
von den Siour unter Sitting Bull
umzingelt und die ganze Mannschaft
wurde niedergemacht. Nicht ein ein
ziger Soldat entkam. General (fit
ster war im Bürgerkriege einer
der glänzendsten Reiterführer des
Unionsheeres. Er war deutscher Ab
kunft. Sein Großvater war während
des Revolutionskrieges mit den hessi
schen Miethstruppen nach Amerika
geschickt worden. Bei Trenton gerieth
er in Gefangenschaft, wurde nach
Pennsylvania gebracht und verblieb
dort, nachdem die amerikanische Frei
heit errungen war. Der Vater des
Generals schrieb sich noch Küster.
Den letzten Ausstand der Sioux
sollte ein Deutsch-Amerikaner nieder
schlagen. Unser bekannter Mitbür
ger Col. Guido Ilges war es, der im
Dezember 1880 den Häuptling Gaul
gtid später Sitting Bull selbst be-
leicht zu übertreiben. Man tadelt
heute die Neger als die Urheber der
gegenwärtigen Wirren. Sie haben
indeß so viel unter den aus Weißen
nnd Halbblut bestehenden National
regieritltgen seit 1910 erduldet die
Verwaltung der Bereinigten Staaten
stellte 1909 die Thätigkeit ein —daß
ich mich nicht darüber wundern kann
wenn sie sich heute int offenen Auf
stände befinden. Es ist übrigens ein
Irrthum, sie als unwissend zu be
zeichneu oder ihnen sonst Schmäh
Worte anzuheften. Die Schulbil
dung hat unter ihnen sonst seit 1899
und besonders unter der amerikani
schen Verwaltung große Fortschritte
gemacht. Während meines Aufent
Haltes auf Stuba hat die Ausbreitung
der richtigen Art Gesittung unter
den Negern auf der Insel einen star
ken Eindruck auf mich gemacht. That
sächlich macht heutzutage der Neger
im tropischen Amerika nirgendwo
bessere Figur als gerade auf Kuba,
allein er besteht hartnäckig auf ge
rechte, ehrliche Verwaltung, und
diese kaun er unter den gegenwärti
gen Verhältnissen nur von Beamten
der Vereinigten Staaten erwarten.
Es waren gerade die Neger als
Streitmacht, die sich als das unüber
windliche Element in den kubanischen
.R,*rr^»v ^«»»*••"1
Ausständen gegen Spanien erwiesen.
Falls die Vereinigten Staaten noch
lange zögern, ehe sie die unmittel
bare Verantwortlichkeit für die Ver
waltung von Kuba auf sich nehmen,
könnte sich die Geschichte Kubas leicht
wie die von Hisponiolo entwickeln.
Für Kreisrichter.
.* Ich wünsche anzukündigen, daß ich
ein Candidat bin für das Amt des
Richters des Kreisgerichts im neun
ten Richter-Distrikt und ersuche alle
Wähler, bei den Vorwahlen am 26
Juni 1912 fiir mich zu stimmen.
(Politische Anzeige)
Für Eisenbahu-Comwifsar
Ich kündige hiermit att, daß ich
mich um die Nomination zum Posten
eines der Eisenbahn-Commissäre auf
dem republikanischen Ticket bei den am
26. Juni stattfinden den Vorwahlen
bewerbe. Ich war Mitglied der letz
ten Legislatursitzung und stimmte für
alle progressiven Maßnahmen. Ich
bin seit 30 Jahren in Nord-Dakota
als Farmer thätig gewesen und meine
Interessen liegen mit den Farmern
des Staates. Ich bin in Dänemark
geboren, wanderte aber schon im Jah
re 1872 nach den Ver Staaten aus
und betrieb in diesem Lande seit nun
30 Jahren die Farmerei. Wenn no
miiiirt und erwählt, werde ich mein
bestes thun, dem Volk des Staates zu
dienen und allen mir obliegenden
Pflichten zu genügen. Ich bitte um
die Stimmen der Deutschen bei den
bevorstehenden Vorwahlen und wäre
für diese sehr dankbar.
5
E. C. Bowen,
(45»3ml. Bottineau, $1. D.
E N e s o n
46-ânA. Fairmouitt, N. D.
^ii A[ j^ii i^ii ini A i^ii i^ifc
S
..V. -ft. 1 â«.
fftfrarrr mmiiiiiittii dÉMÉÉm
,,5s liegt im Cel" Tas Oel ist die Seele und das Leben aller
Anstreichfarben. Ganz gleich was sonst die Farbe enthält, wenn mit schlechtem
Oel gemischt ist sie minderwerthig und nicht dauerhaft. Leinsamenöl ist das*
beste für Anstreichfarben. Je besser das Oel, desto besser die Farbe.
Eine Farbe
sind gerieben im beste« Leinsamenöl der Welt. Sie werden in den
Mühlen der Fabrikanten hergestellt, in Leinöl, gewonnen aus im Nordwesten
gezogenen Flachs gerieben, rafsinirt, gepreßt und gelagert. Seit 37 Jahren
ist die Minnesota als die beste Anstreichfarbe bekannt.
für Anstrich innerhalb und außerhalb
Wird verkauft von der
Bismarck, N. D.
Phone Rr «y
Gussner's
(Politische Anzeige.)
I. A. Mintflcr, Knox, Benson County,
R. D., Kandidat. für Congreß
vom 2. Distrikt.
An die Demokraten des 2. Distrikts:
Ich bewerbe mich um die Nomina
tion zum Posten des Congreßmannes
auf dem demokratischen Ticket und
bitte bei den Vorwahlen um die Stim
men der Deutschen.
Bin 40 Jahre alt, wohne fett
zwölf Jahren im Distrikte und kenne
die Wünsche des Volkes. Ich wurde
im Staate Maine von Eltern deutscher
Abstammung geboren. War imnter
ein Demokrat und habe noch nie ein
öffentliches Amt bekleidet.
Ich halte die Prinzipien der demo
kratischen Partei für die besten und,
wen nominirt und erwählt, werde ich
die Wähler des zweiten Distrikt ver
treten und ihre Wünsche beachten. Ich
bin stolz darauf, ein einfacher Mann
unter einfachen Leuten zu sein.
Ihre Stimme bei den Vorwahlen
am 26. Juni wäre mir erwünscht
und ich bin für dieselbe dankbar.
Gute Waaren
Unsere Fleischwaaren kommen von unseren eigenen mit
Getreide gemästeten Stieren, Schweinen und Schafen.
Wir beschäftigen nur deutsche Wurstmacher erster Klasse und
haben stets die fernsten Würste aller Arten an Hand.
Wir wünschen Vest«â»«gen von auswärts jür Bologna
Wienerwurst, Speck und Schmalz und wir garantiren prompte und
zufriedenstellende Bedienung.
Die besten Groceries ist die einzige Sorte die wir halten.
Ihre Aufträge erhalten unsere ungetheilte Aufmerksamkeit.
Ihre Kundschaft wird gewünscht. Zufriedenheit garantirt.
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Welt), Taschenuhren für Herren
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Laden 215 Vierte Str.
Nördlich Grand Pacific Hotel, Bismarck, N. D.
y
y
i
i
des HauseS
Y

Cermen-American Publishing Company
Herausgeber
Entered ee eecend-elaee metter, Hey 2,191S,
the ^oat elllce et Blemarek, N. D., under the
Act el March 3,1879.
Vonnerstsg, Den 20. Zum, 1912
A o n n e e n s e i s
e e n e A e n o n W a k e
I Minnesota Anftreichfarben
Bismarck Hardware Co.
George Gnsfner, Main Straße
Bismarck, 91. D.
^Warum nicht die Pitts

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