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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, August 14, 1913, Image 5

Image and text provided by State Historical Society of North Dakota

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Stadt und Land
Tie Frachwerlader an der St. P.
Eisenbahn hi er selbst gingen an den
Streik um höhere Löhne
jrf
erhalten.
Sic »erlangen mindestens 20 Cents
die Stunde.
Herr Wilhelm Laist war so
freundlich die Familie des Redaktrur?
mit delikatem Äohlrabi' und ditto
Bohnen—Produkte des Laist'schen
Gartens—zu beschenken, welche trefs
sich mundeten. Besten Tank, Herr
Laist!
Herr Pastor M. Nutz aus Artas.
S. D.. der bei MeClusky einer Kirch
weihe beiwohnte, kehrte Mittwoch
nacht voriger Woche nach Bismarck
zurück und reiue am Tonner-Stagmor
gen wieder der Heimath zu. Tie
Kirchweihe war ein großer Erfolg.
Staatsanwalt H. N, Veriidt, wel
cher im Äpril eine Reise nach Teutsch»
land antrat namentlich zum Zweck sei
ne hochbetagte Mutter zu besuchen,
welche zu Tresden im Königreich
Sachsen wohnt, kehrte am Tienstag
voriger Woche gesund und inunter zu
den Seinen zurück und berichtet, ei
ne angenehme Reise gehabt zu haben.
Freund Jakob Rieber trat am
Samstagniorgeii die Reise nach Drake
an um dort aus der Farm wieder ein
mal nach den Rechten zu sehen, einen
persönlichen Einblick in die Ernteaus
sichten zu gewinnen und verschiedene
andere geschäftliche Angelegenheiten
abzuwickeln. Wünschen viel Vergnü
gen, Jakob!
Wenn Sie nach Bismarck kommen,
steigen Sie ab im Bismarck Hotel.
Europäischer Plan. Zimmer mit
heißem und kaltem lausenden Wasser
zu nur 50 bis 75 Cents. Preis für
zwei Personen $1.00. Hotel ist No,
217 Vierte Strafte, direkt nördlich
vom Wraith Pacific Hotel. Man
besteige den (^rand Pacific Omnibus.
Wir sprechen deutsch! Um freundli
chen Zuspruch bittet
Frank Fischer,
(3-ba) Geschäftsführer.
Herr Anton Eichenlaub aus Na
Poleon kam am Montagnachmittag
zusammen mit Herrn David Groß,
der bei ihm in Diensten steht, in Bis.
marck an. Herr Groß, der das Pech
hatte in einen rostigen Nagel zu tre
ten, leidet an Blutvergiftung am
Fuß und wurde im 3t. Alexius Hos
pital iit Pflege genommen. Herr
Eichenlaub reiste am Dienstag wieder
nach Hause und Herr Grotz hofft
gleichfalls in einigen Tagen solgen zu
können, da es aus der Farm jetzt viel
Arbeit giebt, denn die Landwirthe
stehen sozusagen mitten in der Ernte.
Der 70jährige Leon Steffler. wel
cher zusammen mit seiner Tochter,
Frau V Tapley, in der Nähe der
Fort Lincoln Pumpstation wohnt,
und seit Freitag spurlos verschwun
den war, wurde am Sonntagnachmit
tag von Sergeant Clough von der
Staatsiiiiliz. welche eine Suche un
ternommen hatte, nördlich vom
Hause seiner Tochter todt aufgefun
den. Der alte Herr war Freitagmor
gen ausgegangen um Beeren zu
pflücken und nicht zurückgekehrt. Ein
Herzschlag hatte seinem Dasein ein
rasches Ende bereitet. Man fand sei
ne Leiche mit dem Gesicht nach unten
liegend in dichtem Gestrüpp, einen
kleinen Eimer mit Beeren noch in der
Hand haltend.
Frank Finlayson wurde am Don
nerstagabend von Polizeikapitän
Downing unter der Anklage verhaf
tet, das Prohibitionsgesetz übertre
ten zu haben. Downing, wie auch
Polizeiches Fortune waren zugegen
und Finlam'on wäre sicher durch die
Lappen gegangen, wenn nicht Down
ing sein Schietzeisen gezogen hätte
um ihn im Schach zu halten. Zusam
men mit Fiiilanion wurden auch eine
Anzahl seiner „Gäste" verhaftet, aber
nur Finlam'on und sein Schankkell
ner werden angeklagt. Die anderen
sollen nur als Zeugen vorgeladen
werden. Finlayson. dessen Spelunke
sich im südlichen Stadttbeil zwischen
8. und 9. Strotze befindet, ist ein
alter Sünder gegen das Prohibi
tionsgesetz und verschiedentlich vor
bestraft.
War »ahez» hilflos. „Seit sech
zehn Iahren," schreibt Frau Herman
Koepke von Owensville. Mo., „litt
ich an einer eigenthümlichen inneren
Krankheit. Ich war nahezu hilslos.
Ich konnte das Fahren in einem Wa
gen nicht aushalten ich war nicht im
stande, wegen der fürchterlichen
Schmerzen in meiner rechten Seite,
mich im Bett zu wenden, undjrenn
ich hustete, mutzte ich beide Seiten
fest halten. Ich versuchte dann eine
Flasche Alpenkräuter, und zu mei
ner großen Ueberraschung verschwan
den meine Leiden."
Schon viele sind freudig überrascht
worden durch das, was der Alpen
kräuter bei der Herstellung der Ge
sundheit und des körperlichen Wohl
besindens imstande war fertig zu
bringen. Er ist nicht in Apotheken
zu haben, sondern wird dem Publi
sum direkt vom Laboratorium aus
durch Spezial-Agenten geliefert.
Man schreibe an: Dr. Peter Fahrney
& Sons Co.. 19—86 6». Hoyne
Ave., Chicago.
Fräulein Walley, Tochter des
Herrn und der Frau Otto Dirlam,
trat vorige Woche eine längere Be
suchsreise zu freunden der Familie
in Underwood Nord'Dakota an.
John LeMalfa, ein zwanzigjähri
ger Sträfling in hiesigen Zucht hause,
beging am Dienstag voriger Woche
Seldnmord durch Erhängen indem
er das Bettuch zu einem Strick zu
sammendrehtc und sich erdrosselte.
Arne, das kleine Söhnchen des
Herrn F. E. Luehe, hatte am Freitag
das Unglück zu sallen und ein Bein
zu brechen. Die betrübten Eltern
haben unsere herzliche Sympathie.
Hoffentlich gelingt es, das gebrochene
Glied gut einzusetzen, sodatz sich wei
tere Folgen nicht bemerkbar machen.
Gottesdienste in der Evangelischen
Kirche.
Sonntasimorgen um 10 Ubr Sonn
tagsschule und um 11 Uhr Predigt.
Sonntagabend um 7 Ubr Jugend
Versammlung und um 8 Uhr Predigt.
Mittwochabend um 8 Uhr Betver
sammlung.
Freitagabend um 8 Uhr Ging
Übung.
Dienstag und Donnerstag von 9
bis 11 Uhr vormittags wird deutscher
Unterricht im Lesen und Schreiben für
Kinder ertfieilt werden.
Eine herzliche Einladung ergeht an
alle Deutschen, diese Gottesdienste zu
besuchen und die Kinder in den Unter
richt zu schicken.
Robt. (?. Strich. Pastor.
Aus Nord-Takota
Ueber die Witterung läßt sich nicht
viel sagen, aber wir sollten nothwen
dig Regen haben, den wir wohl nicht
erhalten werden. Nun, wir erhal
ten hier trotzdem durchschnittlich 12
Büschel Weizen vom Acker. Regen
aber würde dem späten Flachs viel
helfen.
Verheirathet haben sichJakob Zahn
und Magdalena Kuntz. Die Hoch
zeit sand am 23. Juli statt und wur
de großartig gefeiert. Es fehlte nicht
an gutem Essen und Trinken. Wün
sähe den jungen Leuten viel Glück in
die Ehe!
Aus der Krankenliste steht Martin
Tillmann aus Napoleon, der nach
Bismarck reiste um sich im Hospital
behandeln zu lassen. Hoffentlich wird
er bald wieder gesund.
Michael Kerner kam am 15. Juni
aus Montana zurück, wo er sich eine
Heimstätte aufgenommen hat. aber es
scheint seineBegeisterung ist gewichen,
denn er bleibt wo er ist.
Die Lohnsrage für Knechte ist hier
eine sehr ernste. Knechte verlangen
von $100 bis $120 auf zwei Monate.
Es wird bald Zeit die Formerei auf
zugeben.
Gruß an Anton Reis. Ich bin ihm
dankbar für seine Mühe und datz er
es nicht übel genommen hat. Grutz
auch ferner an den Leserkreis des
Staats-Anzeiger und an meinen On
kel Andreas Mack in Straßburg
Südrußland.
Anton Fettig.
Seither betrieb ich Pserdebandel,
habe aber denselben nun ausgegeben,
weil man erstens oft dabei verspielt
und zweitens sich oft obendrein noch
einen schlechten Namen macht.
Mein Schwager Johannes W.
Werner dingte einen Kitecht vom 4.
Juli bis 4. September zu $80. Heute
ist ein Monat herum. Nun aber
dingte sich Wendelin I. Werner auch
einen Knecht, dem er $50 auf den
Monat zahlt. Jetzt find die vier
Männer Übereins gekommen die
Knechte umzutauschen und jeder
meint nun etwa $10 bis $15 gewon
nen zu haben. Eine spaßige Welt!
Grutz an Better Andreas Macs in
Straßburg und an Peter Schneider
in Mannheim Südriitzland. an Lo
renz Hölzer und an alle Freunde in
der neuen Welt.
1
Michael Masseth.
Unlängst las ich im Staats-Anzei
ger eine Korrespondenz unterzeichnet
von Anton Jochim aus Estevan in
Canada über Gesang und Kirchen»
mufif. Ich mutz Herrn Jochim bei
pflichten. Kein Gebet, fei es noch
so andächtig verrichtet, macht den
Eindruck auf den Menschen wie guter
Gesang.
Heute, als Sonntag, wurde in un
serer St. Pius Gemeinde die Fahne
eingeweiht vom Hochw. Moritz C. S.
B.. welcher auch das feierliche Hoch
amt celebrirte. Vater Lorenz hielt
die Festpredigt. Nach dem Gottes
diem'te gab es freien Imbitz und na
türlich war auch für die Durstigen
gesorgt. Es war ein schöner Tag
und die Glieder der St. Pius Ge
meinde hatten von Nah und Fern sich
eingefunden, um an diesem Feste
theilzunehmen. Tie Kirche konnte
nicht alle fassen. Nach dem Essen
wurden Reden gehalten, wobei na
mentlich unser Präsident Ignatz
TrrSteot^nsrigct, ?i»«rck. *. I., de» 14. A»g»st.
Stiecka glänzte und daraus bimvivv
ein wie wichtiger Tag dieser für
alle
Tdeilnehmer iei. Möge die ci
Pius Gemeinde grünen und bliibvi
und möge sie Früchte tragen für Zeit
und Ewigkeit. Das gebe Gott!
Die Farmer in dieser Gegend sin?
nun fleißig beim Frttdhndineidni
Das Getreide steht stellenweise zieiu
lieb gut und namentlich steht iVi
Flachs recht vielversprechend da. Ter
Gesundheitszustand hier iit sehr tv
friedigend.
Grutz an alle Leser des Staat v
Anzeiger hüben und drüben.
Frank M. Frank
McHknry Countn.
Karlsruhe, 1. Aitgm'i
Da ich ja auch zu den Mitarbeite -i
des Blattes gehöre, will ich einen x"v
richt einsenden, der mehr der
v
Also ist es doch wohl nicht so ietil ich:
hier. Daß von Iii er citier oder zrnet
Former nach Canada ziehen wollen
ist nichts überraschendes und kommt
überall vor. Zwei gingen aus Marls
ruhe sort und vier kamen wieder.
Sicher ein Zeichen, daß es sich hier
schon aushalten läßt. Ohne An
spruch erheben zu wolle» ein Prophet
zu sein, kann ich meinen Freunden
versichern, daß Karlsruhe nicht unter
geht, sondern fortbestehen wird bis
ans Ende der Welt, wie es jetzt den
Anschein hat.
lieber die Ernte will ich berichten,
datz bei uns ein kleiner Streiten Land
liegt, die „Sandflats" sSandniede
rimgcii) genannt, auf welchen die
Frucht schwach steht, aber doch von
4 bis 10 Bnichel vom Acker ergiebt,
je nach Lage und je nach Bearbeitung
des Landes. Kommt man aber in
die Gegend bei zwei Meilen nördlich
von der Stadt, sieht man die Frucht
im Durchschnitt drei Fuß hoch stehen
und sie wird sicher von 10 bis 18 Bu
schel vom Acker ergeben. So auch
steht es südlich von Karlsruhe bis
nach Baisour. Das ist die Wahrheit.
In de» letzten Tagen hatten wir
große Hitze und Dürre und es ist
möglich, daß dadurch die Frucht et
was an Gewicht verliert.
Der älteste etwa fünf Jahre alte
Sohn des Herrn Joseph Keller siel
die Treppe des zweiten Stockes her
unter und brach den Futz. Der Tok
tor hofft aber, den Kleinen bald wie
der herstellen zu können.
Mit Gruß an den Leserkreis zeich
net in aller Achtung.
Felix Eberl«.
Wells Gene«».
.Harvey, 3. AnguD.
Ich mutz ein paar Zeilen schreiben,
sonst könnte mein Freund Franz A.
Fieger denken, datz es mir in Cana
da nicht gefallen hat. Nun, Franz,
mir hat es in Canada auch besser ge
fallen als in Nord-Dakota, und des
halb war ich neugierig zu hören, wie
es dir dort gefällt.
Vor einige» Tage» fuhren Frau
Roman. Fleck u. Beruh. Miller zur
Stadt, verloren aber unterwegs die
Schraubenmutter vom Buggy, sodatz
das Rad wegfiel und sie nicht weiter
konnten. Ich kam dazu und nun
wurde Rath geschlagen. In der
Zwischenzeit kam Frau Johannes
Heil dazu und gab ihnen eineSchrcm
be von ihrem Buggy sodatz sie zum
Nachbar fahren konnten und dort ei
ne Schraubenmutter borgten.
Unsere neue Stadt Selz hat drei
Elevators, zwei Kaufladen, zwei
MafchincnbanMimgen, eine Bank, ei
ne Billardhalle, zwei Kohlennieder
lagen, Bahnhof, Leihftall, Speise
hau s und auch einen Doktor. Jetzt
brauchten wir nur noch eine Bier
wirthschaft, dann wäre alles gut.
Grutz an Franz A. Fieger und alle
Leser des Blattes von
Phillip Keller,
von Anton.
Es hat mich gefreut, wieder einmal
eine Korrespondenz von meinem al
ten Schulkameraden Franz Fieger
im Blatte zu lesen und ich glaube,
daß ich fein Nachbar werde ehe die
Schneeflocke» fliegen.
Ferdinand Lesmeister war auf Be
such bei Anton Keller, um die Hoch
zeit mitzufeiern, welche am 4. August
stattfand.
Sebastian Lesmeister, früher in
Aberdeen S. D. ist jetzt in Harvey
wohnhaft.
Die Frucht steht hier gut und bis
zum 6. August wird mit der Ernte
begonnen.
Ich bitte Adam Burgad mehr im
Blatte von sich hören zu lassen.
Grutz an alle Leser und an Paul
Martern und an Joseph Huber in
Montana.
Ludwig Martian,
'«M»» ^vvn Johanne«
ft J-
HOTEL
MCK
ENZIE
„Der Et«I, »O«
Wahr
licit entspricht, denn in voriger Nuin
nier des liehen Blattes standen zivvi
Artikel, eingesandt von J. Mets
und E. Frank, aus denen llneiiuu
weihte vielleicht schließen könnten,
daß .Karlsruhe dem Untergänge ge
weiht sei. Die Herren erklärten iiäui
lieh, daß die Farmer die Frucht um
pflügen und fraß die Farmer von hier
fortziehen. Der Bericht aber iit nicht
ganz wahr. Die zwei Berichtcntatier
sind Tagelöhner, die natürlich and1
Geld verdienen wollen. Aber, He:
Frank, haben Sie nicht bei mir
27 oder 28 Tagen $80 verdient. iiu
hätten Sie nicht gleich wieder Arbeit
an der Eisenbahn bekomme» können
Absolut fnicrsidicr
Nach 5«r»p»ischtm «Muster
Gut qenuq für Jedermann
Tod) zu gut für Niemanden
Nur das beste von VI dem
Und zu mäßigsten Preisen
Preise:
Zimmer mit heißem und kaltem Wasser $1.00
per Tag: mit Waschzimmer $1.25, mit Badezim
mer $1.50, $2.00, $2.50 bis $4.00 zwei Perso
nen in einem Zimmer zu anderthalben Preise.
?l«b Frühstück. .25t iiife «»fwiirt»
Mittags Imbiss 3*c
Abends Dinner 50c
Mahlzeiten per Speisekarte zu jeder Stunde
tßtittCtfOSI#
Wir Haben bis dato trockenes Wet
ter und die Frucht steht schivach.
Am 5. Juli hatten wir Hagel
schlag, welcher stellenweise die halbe
Ernte vernichtete. Es sieht schlimm
aus.
Gestern wurde mir ein Pferd er
schössen wegen der Rotzkrankheit nnd
vXoiepl) Vetter büßte sogar fünf
Pferde ein. Ist es schon schlimm ein
Pferde zu verlieren, wie viel größer
der Verlust bei füllten! 1
Mit Grutz an den Leserkreis aller
feite zeichnet
Mathias Schwab
Aus Montana
tëißentlriimer
Inter Um
ständen mutz ja Angst bekommen, den
üsierarzt zu holen, da ja immer
gleich die Pferde rotiig sein sollen
und erschossen werden müssen.
Ich bemerke im Blatte, daß der
Staats Anzeiger Paul Streisel
sucht, welcher früher bei Balfour N.
D. wohnte. Nun, da waren zwei
Paul Streisel, nämlich Bater und
Söftn. Der Sohlt wohnt »och bei
Balfour, aber der Bater wohnt jetzt
in Esmond. D. Gleichfalls
wird gesucht Martin Schneider, srii
her in Esmond. N. D. Herr Schnei
der ist jetzt in Berwick 9J. (Beste»
Dank für Ihre Mühe?—Red
Staats Anzeiger.)
Bei meiner Ankunft in Havre
fand ich die Gegend trocken. Wie ich
in Erfahrung brachte, hat es hier
schon länger als eilten Monat nicht
geregnet, aber das Getreide steht den
»och ziemlich gut, und die Leute find
mitten in der Ernte. Auf der Fahrt
von Havre nach meiner Heimstätte
hatte ich das Pech zehn junge Schwei
ne zu verlieren.
Heute, beim Empfang meinerPoft
fachen, fand ich hier zwei Briefe aus
der alten Hei math, einen Brief von
meinem Bruder ans Harvey, wie auch
den Staats Anzeiger. Der Inhalt
der drei Briese, wie auch der Inhalt
der zwei Korrespondenzen von Herrn
Ibach und Herrn schmalz im
Staats Anzeiger, war für mich sehr
betrübend und der Tod meines Bru
ders Joseph hat mich tief traurig ge
stimmt. Meiner lieben Schwägerin
und ihren sechs Kindern spreche ich
hiermit das innigstgesühlte Beileid
aus. Aus dein Briefe meiner Schwe
ster habe ich ersehen, daß Herr Joseph
Schlosser, Bruder meiner Schwäge
rin, zum Pflegevater der sechs Kinder
meines Bruders ernannt worden ist
und ich hoffe, Herr Schlosser wird sich
der Kleinen warm annehmen.
Gruß an meine Schwägerin.
Schwager und Schwestern in der al
ten Heimatt), wie auch an alle Leser
dieses Blattes, von
Sttém Fr»chtf-rm zu verkaufen!
Es wurde uns soeben der Verkauf
einer kleinen Fruchtfarm, im Staate
Washington, in der Nähe der Stadt
Spokane gelegen, übergeben. Der
Eigenthümer ist Altersschwäche halber
gezwungen die Farm zu verkaufen,
da er derselben nicht mehr vorstehen
kann. Wer sich dafür inter efsirt,
wende sich an den Staats-Anzeiger,
Drawer 528, Bismarck.
9t.
D.
3» »erpichte»—zwei schöne Far
men, jede 640 Acker. Gutes Land
und gute Gebäude. Ran wende sich
direkt an den Eigenthümer:
Eckert,
(2-7«tf) MBU* G.
-MM
ss
I
Frucht- und Gemüse-DcpartemeA
Annanas Aepfel das Stück
Wassermelonen 75c das Stück, per Pfund
(ianteloutu's, zwei fiir
Blaue Pflaumen in großen Körben, per Korb
Nöthe Pflaumen in großen Korben, per Korb
Weife Birnen per Korb
Reise Pfirsnche per Korb
Grüne Weintrauben per i: ....
N e u e A e v e e u n
Feine Bananen, das DiivWh
Himbeere» per Schachtel
Blaubeeren per Schachtel
liefet Giern äse ist frifch **d fielt Jede« »»friede».
Kalamazoo Sellerie per Bündel
Grüne Zwiebeln per Bündel
Wslchsbohnen per Pfniid
Grüne Erbsen per Pfund
Siißrorn per Dutzend. Ätchren
Gurken das Stück
Mohren per Bündel
Rothe Rüben per Bündel
Große reife Tomaten, per korb
Eanitäre Fleisch- und Wurstwaare«!
Wir haben die einzige Ammonium-Kühlanlage in der Stadt, welche
es uns ermöglicht in sanitärer Weise alle Fleischwaaren zu halten.
»tri**! liri Reutti
Rinderbraten He her Schulter »er PfuiJ»
Unsere Einschränke sind vollgepackt mit bestem Rind». Schweine-,
Kalb- und Schasfleisch. bester Wurst. Schmalz. Schinken und Speck
feiten.
Wir gereetiree 3»friedt*fce8*»§!
Geo. Gusfner
Telephon Nr. 60.
(Ehas. (Zilitschka't Nachfolger)
GKwaare« aller Art
Wir führen stets ein volle« Lager der besten Eßtvaarm (Gro
ceries und bitten um geneigten Zuspruch. Unser Motto ist: «Da»
«eiste
ton
beste»
fir's »feigste Geld".
Deutsche Bedienung im Labe»!
WtzMW« &
V
D*t*n jh,H
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fffrwJMnrif Tu
"iw ttw tm hu» *»/«(,
$ ffcj «r 4
t- &
L»«ch-Zi»«er i» Verbind» »g, offen Tag und
Nacht.
Zu folgenden Preisen findet man Quartier im
McKenzie:
Zimmer mit heißem und kaltem Wasser und
drei Mahlzeiten, $2.10 per Tag Heißes und fal
te» Wasser mit Sajd#immet, mit Bade
zimmer. $2.60.
Elektrische Personen- und ftrnchtvfirttftflfcle
tyrsrllfdinftfzimmrr im siebenten Stockwerk
Gegenüber VaHnliofpartl.
Vi»marck,
Phone 60
Gussner
N ?.
gute Waaren
s
Wir setzen unseren Stolz darein, stets das denkbar Beste Mr die
Tafel zu liefern. Versucht einmal folgende Waaren:
Ross W. Weir's New ?)ork Kafsee, per Pfund 4:u
Armours Traubensaft, per Flasche 25t
Jumbo Queen Cliven, lose, per Quart 8c
Monarch Sardinen, zwei Mannen für J5c
Aus England iniportirter weißer Malzessig, per Flasche 25c
Perlender Russell Champagne Eider, per 25c
.lOr
•fcc
85c
J5c
00c
85c
,J5c
fOc
.lUc
JOc
'.18c
.18C
sie
JtOc
,|0c
Joe
10c
5c
5c
.30c
Mi
16t

Emmons County.
Kintyre, 2. August.
Lagan County."
Napoleon, 4. August.
Q, von Hl^eph.
War? Connty.
Sheffield, 3. August
Harvey, 4. August.
Benson County.
Esmond, 3. August
Havre, 4. August
Nikolaus Lespoldus
31t Rain Straße, Bis««r«t, R. D.
Brown & Jones

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