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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, October 23, 1913, Image 4

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DerKtasts-^nseiyer
8 Sfbofttur
u.
$3
Geschäftsführer
EMmJ Beceni-eUee weiter. Hey 2, IMS,
H* at Blinufck, N. D., en4er «IM
*M ei Nan* «. 1876.
pur
Annum
»»««erftag, 2». Crt. 1913
A o n n e e n S e i s
einigte Staaten, pro Jahr $1-50
ch dem Auslande 8.00
Rur flffltn Borouszablung
Um Berzöqcriinft in Hufrnbunq der Zei
tung zu vermeiden, bitten mir, bei Woh°
Itlinfl6betänberunaen oder Wechsel der
Postoffice immer den alten Wohnplatz und
w Posloffice mit anzugeben.
Tie Redaktion übernimmt fur den Inhalt
Gßr Korrespondenzen (eine Verantwortung,
Maiüht sich aber, alles Unpassende auszu
merzen. Einsendungen ebne volle NaiiirnS
UUterschrift wandern in den Papierkord.
Kn it ütftr.
•Mt ersuchen
unsere Leser,
Slag,auf
Auf
de» qewen
ttel der Heilung, oder auf dein Um
ihre Aufmerksamkeit zu schenken.
demselben finden sie außer ihrem
Namen auch duS Tlituni, bis zu welchem
da« Blatt bezahlt ist. l'rfer, die mit dem
ZeitunqSqeld im Mütfstanbc sind, sollten un»
«dt Einsenden desselben erfreuen und auch,
Wnn möglich, ein Jahr im Boraus bezahlen.
Äbrrfsirt alle Geldsendungen und Briese:
e a a A I i z e i e
Bismarck. R. D.
tab
Wichtige Notiz
e
Alle l'rfrr, welche Abrechnungen
Hè zum 1. November 1913 erhielten,
werden ersucht, baldmöglichst de»
Rückstand einzusenden und auch ein
Jahr vorauszuzahlen. Wir haben die
sc* Jahr sehr werthvolle Prämien
far vorauszahlende l'efer. Wir kauf,
tat soeben eine (5arladuug Druckpa
pier und brauchen (Weib!
Ter uoriuochnttlichfB zu Aberdeen
Siid-Dakota erscheinenden Dakota
Freie Presse entnehmen mir folgen
des:
..Ter Deutsche Staatsoerband von
Süd-Dakota ivackelt bedenklich. Der
3. Vizepresident, Otto Froh von Eu
reka. hat feilt Amt niedergelegt, der
deutsche Verein von Aberdeen ist ans
dem Staat-?verband ausgetreten und
die Unznfriedenheit unter den Mit
gliedern ist allgeuiein wegen der Par
teilichkeit und Wiiv,wirthschaft, deren
der Präsident de» etaatvuerbaiiöcé,
Hans Di'imitl) von Sionx ^alls, be
schuldigt wird. Dieser hat auch sein
Amt zeitweilig niedergelegt und die
'gegen ihn gerichteten Anklagen dein
Exekutivkomite zur Untersuchung
ubergeben, ^miner sind es eigennützi
ge und selbstsüchtige Führer, die der
Einigkeit de-? Dentichthinn-? im Wege
stehen^ v,e eher die Deutschen in unse
rem Staate das Uebel erkennen und
ausrotten, desto besser.
Mit dein (Gefühle tiefsten Bedau
erns lassen wir obigen Passus. Wir
hatte» gehofft, das unserm Nachbar
staate wenigstens die bitteren Urrfah
rungen erspart bleiben würden, welche
vor fahren anch der Staatoverband
Nord-Dakota durch^iikoileii hatte, zur
zeit ak der berüchtigte Francois Mar
tin und der saiuoie Herr Reichelt al?
Präsident, beziehungsweise Sekretär
des Staatsoerbaiides Nord-Dakota,
hier ihr Unwesen trieben und das
Deutschtlniin
Tür
persönlichen Gewinn
schamlos ausbeuteten. um dann spur
los zu vm'dmmiden. (5s icheint nun,
das auch linier Nachbarverband äfjn*
licheiiiSchicksal nicht
entgeht.Gleichwie
der Verband der Fraiieiworeine des
Staate-?, wie auch die Irmicm"timm'
reMler innen. lÄiicklicht's Fargo!
(?s hat den Ansturm überwunden!
Was ans bieten Zusammenkünften
alles zur Sprache kam ware genug ein
dickes SPitch zu füllen und man mutz
wirklich staunen ob ber fieberhaften
Thätigkeit unserer grauen und Mäd
chen. Aber, allen Respektl Vor vie
len der Ansichten, welche in der
Sitzung de? Frauenverbandes Nord
Dakotas einige hervorragende Damen
äußerte». ziehen wir den
-Vitt!
Die
Nednerinnen äusserten sich durchweg
abfällig über die neuesten Modenarr
hei ten und empfahlen, das unsere
grauen und Mädchen dieselben nicht
weiter mitmachen, da die neuesten
..Moden" wirklich die (Grenze des An
statt des überschritten haben, Bravo!
—Andere Nednerinnen führte» aus.
dan die amerikanischen Männer wohl
ihre Frmicn mit allein erdenklichen
Vnrit-? umgeben, das sie diesen aber
lieber entbehren und dafür namentlich
die verheirateten Männer mehr zu
Hause im Kreise der Familie sehen
wollen, weil Weib und Kind die Ge
sellschaft des Gatten und Vaters zu
ichnu'nlich entbehren. Also: mehr
Häuslichkeit, weniger Viirtts oder
Aufwand, Dreimal Bravo!—Bli
cken wir aber nun einmal in die Zu
sammenkünste unserer Frauenstimm
rechtlerinnen. Hier sinden wir das
schlösse Gegentheil. Hier phantasiren
hvilerische Blaustrümpfe, von denen
sicher nur wenige eine Familie mifyi
iveiien Haben, von Gleichberechtigung
der Kranen aus politischem Gebiete
und von Frauenstimmrecht! Jeder
denkende Mensch muß oder sollte wis
sen, daß die Einführung des grauen
stimmrechts eine Umwälzung nament
lich im wirthschaftlichen Leben nach
sich ziehen würden, die sich geradezu
aller Berechnung entzieht und ganz
sicher schlimme folgen baben würde,
•vier erleben wir das Schauspiel,
das emanzipirte grauen und Mäd
chen, welche noch dazu eifrige Kirchen*
gängerinnen sind, sich gegen d'e gött
liche Ordnung auflehnen und alle alt
hergebrachten Gebräuche einfach über
den Haufen werfen wollen!—Also
in der einen Convention sanden wir
Uralten, die dein überhandnehmenden
Nitrits entsagen, und ihre Männer
mehr zu Hause haben wollen, um ein
innigeres Familienleben anzubahnen.
In der anderen Convention finden
Wir grauen mid Mädchen, welche die
bestehende Ordnung der Dinge um
wälzen, und geradezu das Gegentheil
von dem anstreben das die grauen der
anderen Convention empfehlen! Aber
—lind nun kommt das Paradore der
gaineu beschichte' die Fr (tum und
Mädchen beider (fontirntionnt arbei
ten Hand in Hand! Wie sie das mög
lich mache» können, ist uns ein Räth
sel, denn größere Widersprüche sind
nicht denkbar.—Unsere blanstrüinpfig
angehauchte Damenwelt aber ist mit
der Erklärung solch schroffer Wider
sprüche gar rasch fertig: Sie wird
einfach die seitherige Ordnung der
Dinge für veraltet und jetzigen Ver
hältnissen nicht mehr angepaßt erklä
ren—Schrumm!—Wie weit man da
mit heutzutage schon gekommen ist,
geht daraus hervor, daß manche
Bräute bei Trauungen sich weigern ZU
versprechen ihrem Manne zu gehör
chen. wie alte Trauungsformeln es
vorschreiben, freilich, wenn Leute
sich verehelichen, wird ja immer an
genommen, daß gegenseitige Zunei
gung und Liebe herrscht. Die lieben
de Braut denkt auch gar nicht daran,
daß ihr Mann etwas unrechtes von
ihr fordern würde, denn sie hat volles
Vertrauen in ihn und wirklich wird
kein vernünftiger Mann von seiner
Frau blinden Gehorsam verlangen.
Nach deutschen Begriffen ist die Frcm
mehr die Kameradin und treue Mitar
beiterin und Beratherin des Mannes
und nicht sein Knecht. Unsere moder
nen Blaustrümpfe aber finden das
Wort gehorchen unbeguem und be
antragen es auszulassen, denn es sei
altmodisch! Wie gesagt, solche grauen
i
Fargo Nord-Dakota war vorige
Woche das Mekka grauen und Mäd
chen aller Gattungen und Lebensan
schauungen. sowohl'aus Nord-Dakota,
wie auch aus östlichen Staaten. Es
tagten dort in liviiDVUtioiien sowohl
&
""d Mädchen sind rasch mit einer „Er
wie ein Phönir aus der Aichs sich er- klärimg" bei der Hand—Bezüglich
hob, die Krisis mit der Zeit überstand,
und neugeflählt aus dem innerlichen
Kampfe hervorging, so. hoffen wir,
vjird auch der Staatsverband Süd
Dakota die augenblicklichen Mißstän
de schleunigst abstellen und alle
Schmarotzer ausmerzen, die einem
vereinten Vorgehen und festem Zu
sammenhalt des Deutschthums durch
Verfolgung eigennütziger Zwecke im
Wege stehen, freilich ist es wahr,
$flß derartige Wunden schmerzhaft
lUid nur langsam vernarben, aber ei
ferne Energie und furchtlose Beharr
kichkeit überwinden alles. Seit bei
-jßttsig vier Iahren ruht die Leitung
des Staatsverbandes Nord Dakota in
bewährten, sähigen Händen uneigen
nütziger Männer und, wenn auch
lenflsam, schreitet unserStaatsverband
doch sicher vorwärts. Hoffen wir also,
daß auch der Staatsverband Süd-Da
sota in seiner Mitte tüchtige Männer
hat, welche sich der guten Sache an
«hraeti, inb daß wir bald lesen dür
Wn. daß die Krisis überwunden ist.
der bestehenden Modenarrheit möchten
wir blos noch bemerken, daß zwar ein
wohlbekannter deitscker Dichter singt:
„Das ewig Weibliche zieht uns an!"
Aber es wäre heutigentags entschie
den besser, wenn das ewig
erst sich selbst anziehen wollte!
Telegraphische» aus dem Staute
Beim Lesen vom Tode ereilt.
W i i s o n It. Okt. Im Erd
geschoß der Wohnung seiner Tochter,
der Frau Georg Bruegger, wurde der
82 alte Donald Kerr todt aufgefun
den. Der alte Mann verbrachte täg
lich mehrere Stunden im Erdgeschoß,
wo er die Heizanlage bediente. Er
saß, als man ihn fand, auf einem
Stuhle und das Buch in welchem er
gelesen hatte, lag in seinem Schoße.
Der Verstorbene wohnte früher in
Watertown Wisconsin.
Bekannter deutscher ^farmer »er»»
glückt.
A n a in o o s e. 14. Okt.—Infolge
Scheuwerdens seiner Pferde, welche
durchbrannten, wurde Herr Karl
Dockter, ein angesehener wohlhaben
der Aarmer der Umgegend, so un
er «r,k«.7.ze,zer. Bismarck, «. I., Um 23. Oktober.
glücklich von seinein Fuhrwerk in ei
neu Seitengraben geschleudert, daß er
Rückgrat und Genick brach. Der Un
glückliche, etwa 5 Jahre alt. war
noch mehrere Stunden bei Bewußt
sein und im Stande den Hergang zu
erzählen und über sein Vermögen
testamentarisch zu verfügen. Zwölf
Stunden nach dem Unglücksfall aber
hauchte er seilten Geist aus. -Wir
sprechen de» Hinterbliebenen unser
herzliches Beileid aus!
Hing 325 Wölfe im Jahre 1913.
e e n e n 1 4 O k A a
Lesmeister in der Nähe von Horben
wohnhaft, wohl der erfolgreichste
Wolffänger im Staate, erlegte bis
jetzt 325, meist graue Wölfe, und
strich dafür $800 in Prämien ein. Da
die beste Zeit für den Wolffang erst
beginnt, dürfte Herr Lesmeister Hei
ner Beute noch viele Wölfe zufügen
und noch manchen Dollar einstreiche».
Erliegt einem TchlagausaA. I
e v i s a k e 1 4 O ff. B.
Kerlin, einer der angesehensten Man
»er der Stadt, wurde in seinem Zim
mer im Great Northern Hotel todt im
Bette aufgefunden. Eiu Schlaganfall
hatte seinem Leben ein Ende gemacht.
Seine Frau. welche ihn wecken wollte,
sand ihn kalt und starr. Ter Ver
storbene erreichte ein Alter vqu
Jahren. S
(ftttUfscher an der Arbeiè.
a 5, 15. Okt. Noten zum Be
trage von $25,000.00 stahlen Ein
brecher aus dem Geldschranke in Au
gust Zenthram's Laden Hierselbst.
Auch B. B. Whiting's Laden wurde
beraubt, aber die Einbrecher erbeute
ten in beiden Laden nur wenig Baar
geld. Die Noten im Betrage von
$25,000 sind ein großer Verlust für
Zenthram. Bis jetzt hat man noch
keine Spur von den Einbrechern oder
den Noten gefunden.
Gewann die Klage »ach seinem Tode.
a n k i n s o n, 16. Okt. Das
Obergericht des Staates Minnesota
bestätigte soeben den Wahrsprnch des
unteren Gerichtes, laut welchem dem
verstorbenen Julius iloppenberg
$ll,000 zugesprochen wurden. Klop
penberg wurde, während er eine Car
ladung Geflügel mif*der Soobahn
unter seiner Aufsicht hatte, schwer ver
letzt. Er reichte eine Klage ein, starb
aber ehe die Entscheidung erfolgte.
Seine Frau wird nun diese Summe
von der Soo Eisenbahn kassiren.
Postabtheilung wird verlegt.
e v i s a k e 2 0 O k i
dem 2. November treten Veränderun
gen int Poit-.Erpres und Passagier
verkehr an der Great Northern Eisen
bahn in Kraft, denn an diesem Tage
werden die Schnellzüge derBahn über
die neue Strecke Minot-Fargo lausen,
welche bedeutend kürzer ist als die
alte. Infolge dieser Veränderung
werden gegen 40 im Post-, Expreß
und Passagierverkehr Angestellte der
Bahn, welche seither in Devils Lake
wohnten, ihr Quartier in New Rock
fori) ausschlagen, welches jetzt der
Tivisionspunkt ist. Tie Schnellzüge
der G. N. Nr. 2 und 3, welche seither
über Devils Lake gingen, laufen auch
über die neue Strecke und natürlich
auch der Postschnellzug. Der westlich
gehende Zug Nr. 1, der Oriental
Limited, verbleibt auf der alten Linie
und kommt nach wie vor durch Devils
Lake.
Biehdieb geschaffen »»d verhaftet.
i k i n s o n 2 0 O k i a e
Chernishow wurde unter der Anklage
verhastet. 60 Kopf Mastvieh und eini
ge Kälber Herrn John Peters von der
Weide gestohlen zu haben. Er ge
stand, das Vieh gestohlen und achtzig
Meilen weit fortgetrieben zu haben,
fünfzehn Kopf hat er geschlachtet und
das fleisch iti Belsield und Dickin
son auf den Markt gebracht. Als
Sheriff Brown von hier und Sheriff
Barrett von Bowman County ihn
verhaften wollten, versuchte er^ zu
riehen, wurde ob?r durch einen Schuß
in den Arm zum Stillstand gebracht.
Chernishow kommt aus Rußland,
wohnt seit etwa fünf Iahren in Ame
rika. und hatte gerade wegen Pferde
diebstahls eine einjährige Zuchthaus
strafe abgesessen.
Achtung
Deutsch« vo« tta»
«»««tie»!
Mehrmalige« und vielseitige» A»f»
sorderuugen der Zweigverbände in
beide« genannten ConntieS «achge
beud, wird Herr F. L. Brandt, Redak
teur des Staato-Anzeiger, am Do»
uerstagabend, den 30. Oktober, in
Fredo»ia einen Vortrag halte» »der
die Zwecke und Ziele de» De»tsch
Amerikanische» Centralb»»des v»»
Nord-Dakota nnd anch über politische
fragen in diesem Staate sprechen.
Es wäre erwünscht, daß »ufere Teut
schen sich möglichst zahlreich z» dieser
Versammlung einfinden.
Abonnirt auf den Staats-Anzeiger,
die tonangebende deutsche Zeitung
Rord-Dakow'»
Lieber Staats-Anzeiger!
Hier aus Schmidt scheint die Reihe
des Korrespondirens immer an mir
zu sein, denn es läßt sich kein anderer
Leser hier im Blatte vernehmen.
Die Witterung war anfangs Sep
tember fürs Dreschen sehr ungünstig
infolge heftigen Windes und man
mußte die Drescharbeiten einstellen
und konnte nichts thun als dem Winde
zuhören, wie er um die Fruchtschober
herumpsiss. Seitdem aber haben wir
schönes Wetter und die Drescharbeiten
werden kommende Woche überall ge
endigt werden können.
Mein Nachbar Karl Becker hatte
vorige Woche einen schlimmen Ver
lust. Karl war mit dem Wasenschnei
der aus dem Lande beschäftigt, als er
bemerkte, daß fremdes Vieh an sei
nen Fruchtschobern fraß. Also sprang
er vom Wasenschneider (Brechpslttg)
herunter und rief seinen Kindern zu,
das fremde Vieh fortzutreiben.
Kaum aber hatte er die Zügel aus
der Hand gelegt, brannten die Pfer
de durch und dabei wurde einem der
Thiere der Fuß gänzlich abgeschnit
ten, so daß Herr Becker das Thier auf
der Stelle erschießen mußte. Das
Pferd kostete ihm $300. Ein schwerer
Verlust für den armen Mann!
Ich hätte gerne die Adresse meines
Kameraden Balthasar Volk von
Michael, der früher in Devils Lake
Nord-Dakota sich aufhielt. Vielleicht
ist er auch Leser des Blattes und in
diesem Falle könnte die Redaktion
mir helfen. Wenn nicht, bitte ich die
Leser, die Adresse mir brieflich oder
durch das Blatt mitzutheilen. (Bal
thasar Volk ist nicht eingeschriebener
Leser in Devils Lake N. D.—Red.
Staats-Anzeiger.)
Gruß an meinen Vetter Johannes
ihrschner in Baden Südrußland. Ich
möchte gerne von ihm hören, wie ihm
das Blatt gefällt und dann sollte er
auch für dasselbe schreiben und sein
Bild nebst Lebensbeschreibung dem
Staats-Anzeiger senden. Das gilt
auch von meinem Schwager Johannes
Wickenheiser in Krupp Sask Canada,
der auch nichts von sich hör-n läßt.
Schwager Johannes sollte auch mehr
neue Leser für das TMaft werben, ^ch
tbue dasselbe«, aver in Vr Umgegend
von Schmidt scheint den Deutschen
mehr am Kartenspielen gelegen zu
sein wie an einer so guten Zeitung
wie der Staats Anzeiger.
SW Geschwisterkind Michael
Wartet nicht! Bestellt sofort!
Wilton
Lignite Koklcii!
Wir erinnern 3t? daran
daß es unbedingt nöthig ist, Kohlen für den Winter sofort einzulegen, tonu
Sie auf Plötzlich eintretende» kaltes Wetter vorbereitet sein wollen.
schiebt es nicht auf
de»«, selbst tötn» wir auch Kohlen genug a» Haud habe«, ist eS »»möglich,
spät gemachte Bestellungen sofort zu süllen. Nur ein geringer Theil der
Le»te, welche Kohlen haben muffen, haben bis jetzt bestellt. Daraus geht
hervor.
Manche werden enttäuscht
wcu« die Vestell»»ge» sich »»häufe«. Sehe» Sie |», diß Sit nicht »»ter
diese» Le»te» find —.
Wilton Lignite Kohlen. $3.00 per Tonne
„Eine Kohle, nichts als Rohte'
Leicht ^»rennend, keine Schlacken, wenig Asche, von größter Heizkrast.
Kein Stand, fei*. Schmutz, kein Ruß!
Ties? Kohle brennt nicht zu Schlacken, enthält weniger Schwefel »ud
macht weniger Asche als irgend eine in diesem Staate gegrabene Kohle.
Office Ecke 9. Straße und Broadway Telephon 453
Koble in Colonsay Sask. Canada
möchte ich bitten, endlich einmal aus
zumachen und für das Blatt zu kor
re'pondiren. Oder bist du vielleicht
nicht Leser des lieben Blattes? (O
doch: Herr Michael Koble ist einge
schriebener Leser —Red. Staats An
zeiger.)
Ich bemerkte im Blatte, daß Wil
heim Lipp, früher in St. Francis
Sask. Canada von der Redaktion ge
sucht wird. Ich hörte immer, daß so
gesuchte Personen dem Staat». Anzei
ger Geld schulden und durchgebrannt
sind. Ob es wahr ist, weiß nicht.
Aber für Herrn Lipp habe ich selbst
das Blatt bezahlt im März 1912..
(Die gesuchten Personen find in der
That meistens dem Blatte Geld schul
dig und von ihrem Postamte verzo
gen ohne Nachricht zu hinterlassen
luehin, aber das in nicht immer der
Fall. Herr Lipp hatte bezahlt bis 28.
März 1913, aber am 10. April 1913
erhielten wir vom Postmeister in St.
Francis Nachricht, daß Herr Lipp ver
zogen sei ohne anzugeben wohin. Herr
Lipp schuldete so viel wie nichts und
wir strichen seinen Namen am 10.
April von den Listen, suchten ihn aber,
weil er vielleicht das Blatt weiter le
sen wollte.—Wir erhielten von Ihnen
$5 und zwar $2.35 für Johannes
Wickenheiser. $2.35 für Johannes
Kirschner und 30 Cents Nachzahlung
von Ihnen für den Pfriemen, der Ih
nen zugeht. Die Rechnung stimmt
also. Besten Dank!—Red. Staats
Anzeiger.»
Gruß an alle meine Freunde und
Bekannten hüben und drüben, sowie
auch an meine Kameraden in Har
pefl jiord-Dflkota und an die Redak
tUm.' Simon Hauk.
7 »m
ZeituugSgesetz
ÈaS Obergericht der V«. Staaten
erließ vor kurzem einige Regeln, die
zur Folge haben, daß derjenige Abon
nent, der seine Zeitung regelmäßig in
Empfang nimmt, ohne dafür zu
bezahlen, sich eines Staatsverbrechens
schuldig macht, und Gefahr läuft,
arretirt zu werden. Folgend ein
Ue6er6Ii8 der Beschlüsse des Oberg?,
richtes:
1 Wenn Abonnenten nicht eine be
stimmte «bbeftelluag einschicken, so
darf der Herausgeber on«hwen, defr
diese ihr Abonnement erneuert zu ha
ben wünschen.
2. Wenn Abonnenten noch rück
ständige Zahlungen zu machen haben,
darf der Herausgeber die Zeitschrift
schicken bis der Rückstand bezahlt wird.
3. Wenn Abonnenten auch nicht
ihre Zeitschriften abholen, so find sie
Bestellt jetzt!
%44
doch verantwortlich dafür, solange sie
nicht bezahlt oder dieselbe abbestellt
haben.
4. Wenn Abbonnenten eines Blat
tes ihren Wohnort wechseln, und nicht
ihre neue Adresse angeben, find sie
dafür verantwortlich.
5. Die Gerichte haben beschlossen,
daß es ei» Versuch zum Betrügen ist,
wenn jemand seine Zeitungen nicht
abholt, oder umzieht, ohne dem Her»
ausgeber die turne Ardesse anzugeben.
6. Abonnenten, die im Voraus be
fahlen, müssen nach Ablauf der Zeit
dem Herausgeber eine bestimmte Ab
bestellung zukommen lassen falls sie
das Blatt nicht wehr wünschen, sonst
hat der Herausgeber das volle Recht,
seine Zeitschrist zu senden, bis Ztch*
lung und Abbestellung eintrifft.
Also es verhält sich nicht, wie viele
meinen, daß sobald man aushöre zu
bezahlen, der Herausgeber auch ttnbe
dingt die Sendung seines
stellen müsse.
Beffer als Prügel!
Prügel kuriren nicht das Bett
nässen der Kinder, denn das ist keine
Angewohnheit, sondern eine schlimme
Krankheit. Die C. H. Rowan Drug
Co., Box 676, London, Ont. Canada,
haben ein schadloses Mittel erfunden
gegen diese Krankheit und um zu be»
weisen, was es thun kann, senden sie
allen Lesern des Staats-Anzeiger ein
50 Cent Packet absolut frei zu. Also
schreibt an diese Firma. Das Nittel
kurirt auch häufiges Uriniren bei
Jung und Alt und die Unfähigkeit
das Wasser bei Tag oder Nacht zu hal
ten. Die C. H. Rowan Drug To. ist
ein altes und zuverlässiges Haus.
Schreibt noch heute an sie und ver
langt die Medizin frei zugesandt.
Kurirt euch selbst ober Angehörige
der Familie von diesem Seiden, uäb
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Schmidt, 4. Oktober.
Washburn Lignite Coal Cö

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