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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, November 13, 1913, Image 3

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I r».- «'»-»«W*.::? TTnJSSf Wtrffil
Snourn.
1
Cirqinilitir Jlimtltijeii
Vr.viNH 3»riivd nburq
u e n a s i n u e n e i
ir'traße 25, gelegene WohnhauS
«undstück ha: der Besitzer Ecfcrift
ietr Theodor Busch für 20,¥ \Ü?t
4t. den Polizeisergeanten A. Wende
mil Uebernahme zum 1. Januar net»
saust.
til u o ro. Ein entsetzlicher Un
glücksfall ereignete sich auf dem Ge
best des Bauerngutsdesitzer? Göhl
ft Beim Dreschen wurde die Frau
des Arbeiters Zadow von der Welle
der Maschine erfaß, und mit voller
Geschwindigkeit mehrmals herumge
schleudert, wobei sie stets mit dem
frppft in ooIUt Wucht aufschlug Sie
hat bis jetzt das Bewußtsein noch
«icht wiedererlangt D«r Zustand
ist hoffnungslos.
a n k o w N e u i a i n a n
tow ein fremder Mann in ein Bar
bicrgefchäft in der Mühlenftraße.
Obne ein Wort zu feigen, na dm er
«raf einem Stuhle Platz und der 58at»
Wer seifte der fremden ein legte
dv? Messer an seine Kehle und ra
sterte ihn. Als der Barbier mit fei»
mm Geschäft fertig war und mit der
Puderquaste an den fremden frtran»
tt-it, um der Sck?nheit des Mannes
den letzten weichen Alzen! zu geben,
zog der seltsame Gast plötzlich einen
Revolver und erklärte, n werde mit
Kugeln bezahlen. Als nacheinander
der Barbiergehilfe und die Frau in
den Laden traten, wurden auch sie
bedroht. Endlich verliest der un=
heimliche Mensch, die Waffe vor sich
haltend, den Laden. Als er auf
6fr Straße »PH, daß et von einem
Polizisten und mehreren Passanten
verfolgt wurde, gab der Flüchtling
Feuer, ohne zu treffen. Schließlich
gllang es, den Mann zu überwä'ti
gen. Es war ein Irrsinniger, der
ou6 einer Irrenanstalt entflohen war
Drsvrnz $llpreu
-A a u o s e s e n o
Wfgefunden wurde in einem Stalle
'IÉr achtzehn Jährt alte Sohn deS
Besitzers Behrend aus Vlbbau Posies
letn. Abends vorher entfernte er sich
«WS der Stube seiner Eltern.
E u n e n E i n e u o e
it konnte in unserem Nachbarorte
barty rechtzeitig verhindert wer
ben. Dec burt amtierend« russische
Geistliche Segenuk läßt auf seine Ko-
neben der Kirche ein Waisnhous
Mehrere dort beschäftigte
Bauarbeiter, die wohl Kenntnis da
«0n erhalten hatten, daß S. ein
Ufrhl ha bender Mann sei. beschlossen
«jin. ihn zu morden und zu berju«
Wn. Durch eine dritte Person wur»
6t aber dem Pfarrer das Vorhaben
mitgeteilt, und er machte der Pcli
je Mitteilung In der Nacht, als
di' Verbrecher den Plan ausführen
toi Ilten, gelang es, sie ohne Blutver
gfßen zu übe.wältigen und gefangen
zu nehmen
Lyck. Ein blühendes Menschen
Men wurde auf dem Hense'.ewosee
Gki Jucha dahingerafft. Dor! suh«
ttn dre? iunge Leute aus Kaltken
tu der Nähe der im See befindlichen
Insel mit einem Boot. Sie sollen
«ligeheitert gewesen sein und allerlei
Allotria getrieben haben, wobei das
kleine Fahrzeug plötzlich kenterte
Während zwei am Kahn blieben und
hireinfletterten, sank der dritte in
bis Tiefe. Der Ertrunkene ist der
älteste Sohn des Kätners Jenczews^
1$ aus Kaltken.
Zfrovinz MeNpreuhen
o u e z. Nachdem der Se
minarditeltot Dr. Rusk« in Grau
denz am 28. Februar gestorben ist
find die von ihm nebenamtlich ver
.walteten Geschäfte der Kreisschulm
spektion Graubenz 2 dem Kreissckul
inspektor Sommer in Graudenz ver
tretungsweise übertragen worden.
K e i n-F a I k e n a u (Kr. Mosen
forg). Das Rittergut Klein Falke
nau. 936 Morgen groß, bisher im
Besitze des Herrn Harms, wurde an
Herern Leutnant Hemmerling für den
Preis von 410,000 Mark durch die
Mrmittluna der Getrndefirma Leo
Wecker in Freystadt verkauft.
ö a u E i n s e e a u e i e
ffall ereignete sich im Fotsth^uS
Ostrau. Eine Kuh zeigte ein cigene
tiimliches Gebähten, biß sich in
Schwanz und Beine. Da ein Tier
atzt nicht zu bekommen war, mußte
Notschlachtung vorgenommen werden
Als der Kreistierarzt nach drei Ta
gtr. erschien, stellte er nach derKrank
heitsbeschreibung Tollwut fest. Der
Fleischer hatte sich beim Ausnehmen
beë Rindes in den Finger geschnitten
Mid der Förster hatte mit einer noch
nicht gut verheilten alten Wund?
Herz und Magen des Tieres n.ich
ber Krankheitsursache untersucht
Auf Anraten des Kreisarztes begaben
stH Förster Gliech und Fleischet
Abraham nach Berlin |«m Institut
stt Tollwutkranke.
Provinz Jfomttwrn.
Greifswald. Die für 1913
tut preußischen Staatshaushalt vor
gesehene neue hauptamtliche RwS
schulinspektwn Greifswald soll dem
Bernehmen nach zum 1 Oktober et
richtet werden und sich auf die
Wschulen und Volksschulen der
Städte Greifswald, Gutzkow. Lassan
Loitz und Wolgast, sowie übet die
Handschulen bet Kirchspiele Dersekvw
DmihaM Kemnitz, «wenhag«
\U£
Neutntirchfn, Weitenbagtn und Wie*
erstrecken. Die Verwaltung der neuen
Stelle ist Dtir Superintendenten
Gercke tn Gingst auf Rügen übertta
gen worden.
K ö s i n. Ein Jr.adimfall mit
tätlichem Ausgange ereignete sich in
Buchwalde. Der Hauptmann Au
mann von der 11. Kompagnie Inf
Regis. No. 54 hier begab sich in seil
Jagdrevier. Als er viel länger als
beabsichtigt ausblieb, wurde seine
Gattin besorgt, sie fuhr schließlich in
Begleitung eines Unteroffiziers im
Auto nach. Nach längerem Suchen
fanden sie den Hauptmann mit einer
Schußwunde in der Herzgegend tot
aus Der rechte Fuß des Toten faß
im Gestrüpp ft ft. Der Leder riemen des
Gewehrs war zerrissen. Das Gewehr
hal sich anscheinend beim Fallen ent
laden.
ahrvntru ^cbOerotvt -jkotlVm
i s A s e A u s z u
ler Stelzer in Johnsdorf das Stioh^
dach seines Hauses ausbessern wollte,
3litt er aus und stürzte ab Er irug
schwere innere Verletzungen davon,
so daß an seinem Aufkommen qe
zweifelt wird.
K o e w i z E i n a s s a i e e
in einem Abteil zweiter Rlasse in ber
Nähe von Chotzow sich erschossen hat.
ist als der 32 Jahre alte Rektor
Slant) aus EintrachthUtte ermittelt
worden. Der Selbstmord ist offenbar
in einem Anfall von (Meistesgestörtheit
begangen worden, da andere Ursachen
unerklärlich erscheinen.
ö w e n e i e n e
die Streckenführung der projektierten
Kleinbahn vom Kaliwerk in Ober
Gießmannsdorf nach dem Bahnhofe
im Mitteldorf sind bereits f^rtiage
stellt, so daß nunmehr mit den ein
zelnen Besitzern wegen Hergäbe des
Terrains verhandelt werden kann.
In Pilgramsdorf brannte die Be
sitzung des SatNermeisterS Peukert
vollständig nieder.
y-.ovtttA Sd?tefitf*t.
a n e n a e a n
tigt Leiter der hiesigen Schlesifchen
Nickelwerke, Hüttten- und Berg
wttlibiretot Woltmann, ist gestor
ben.
I o a a. Ein stechet Schwind
let treibt hier fein Unwesen. Er
nannte sich Wochnig und gab an,
Theologie studiert zu Haben und im
Kloster Cervera in Spanien zum
Missionar ausgebildet zu sein. Der
Fremde suchte Bekanntschaft mit jun
gen Leuten von guter Schulbildung
die et dazu zu überreden verstand
sich ebenfalls im Kloster Cervera zum
Missionar ausbilden zu lassen, wor
auf er, um das erforderliche Reife
gelb für den zukünftigen Missionar
nach Spanien zu erlangen. Geld
s a u n e n e i e i s i e n u n a n
deren Personen veranstaltete und un
ter der Angabe, dieses Geld in spa
nisches Geld umzuwechseln, mit den
nicht unbedeutenden Beträgen ver»
schwand.
fcoviitj seien
o s e n i e i s i e z e n i i e
Schülerin Anastasia Mackowiak in
Ckludowo von dem 9 Jahre alten
Schüler Michale Simniewsti mit ei
nem Tefchin erschossen worden. ES
liegt ein bedauerlicher Unglücksfal'
vor. Die goldene Hochzeit feierte
unlängst mit seiner Gattin Geheimrat
Witting in Berlin, der frühere Ober
burgermeister von Posen und spätere
Direktor der Nationalbant süi
Deutschland. Die städtischen Körper
schaften in Posen Haben Glückwunsch
Telegramme übermittelt.
o e e K e n e e
sellen Friedrich Schütt ist das Allge
meine Ehrenzeichen in Bronze verlie
hen worden. Erstickt ist da- Kind
dner Arbeiterfamilie in Schrötters
dors. Die Frau ließ ihre dxt Kin
der für kurze Zeit allein. Die Kin
der spielten mit Streichhölzern und
entzündeten eine wattierte Deck«. Bei
der starken Rauchentwicklung wurden
alle drei ohnmächtig. Der hinzugeru
fene Atzt konnte bei einem Kinde nur
noch den Tod feststellen, während die
zwei anderen ins fttanfinhm* ^Ab
bracht wurden
yropinz Sailen.
o u a s a n o s o e
auf dem Truppenübungsplatz Alten
grabow wurde für 120,000 Marl
durch die gleiche Vermittlung an
Herrn Karl Koßmann zu Magdeburg
verkauft.
O s e S e e n a o e i e
seit Anfang d. I. durch den Tod des
Superintendenten Schuster verwaiste
Lbetpfarte erhielt einen neuen Ver
wefer. Oberpfarret Blockes aus
Gräfenhainichen wird das Amt über
nehmen. Die feierliche Einführung
erfolgte am 24. August, nachmittags
ir der St. Nifolaifirchc.
S ö n e e k I e i e e e s
hiesigen Gas- und Elektrizitätswerkes,
Roonstraße, entstand dutch Einat
mung von Gas ein tätlicher Unfall,
dem der 50jährige Arbeiter Ballath
tum Opfer fiel.
S o e s o 5 e A e i
tet Stübet. Batet von neun Kindern,
hatte an der elektrischen Leitung auf
dem Gutshofe des Herrn Zimmer
mann in Völpke zu tun. Dabei fiel
der Mast, der der Erde abgefault
war. um und Stüber stürzte ungefähr
aus 10 Meter Höhe ab, so daß et das
Rückgrat brach. Er wurde nach Ma
ttenbetg gebracht.
fr* V
i j*,*
..^6V
Jfvotvrta ^itnnopfr.
a n n o v e e n e a e u n a n
»2oui8 v. Kamphöven, kaiserlich tiir
kischer Marschall a. D. in H.innover,
beging am 1 August feinen 70. Gr
burtétag. Am 10 August lh73
zogen die TSvr, am 12 August die 74er
in unsere Stadt ein, und seitdem,
feit nunmehr vier Jahrzehnten, ha
ben die beiden Regimenter ununter
brechen zur Garnison Hannovers
gehört. Bei ihrem feierlichen Einzü
ge, für den am Königswörther Platze
eine Ehrenpforte errichtet war, wur
den sie von dein damaligen Stadt
syndikus Albrecht bewillkommnet.
Jedes Regiment erhielt damals von
der Stadt den Schellenbaum mit dem
hannoverschen Wappen.
A u u n d. Im Aumunder GaS
werk hat sich ein eigenartiger Un
glücksfall zugetragen. Der Gasmei
ster Grote arbeitete im Gaswerksge
bäude in dem Verschluß eines Gas'
rohts. Als ihm die Schraube ins
Bassin fiel und et sie suchte, atmete
et das ausströmende Gas ein, bis er
bewußtlos zusammenbrach. Aerzt
licht Hilfe konnte ihn nicht mehr ins
L-ben zurückrufen.
o s a In schwerverletztem
Zustande wurde der Steinbrecher
B.iuernochfe aus Wolfshagen in das
husige Krankenhaus eingeliefert.
Beim Sprengen des Gesteins war et
lebensgefährlich verletzt worden. Der
Bedauernswerte starb bald nach sei
net Einlieferung.
Provinz 3®cfttstlcn.
n e n U e e o e n
wurde hier kürzlich ein sechsjähriger
Knabe, der sich auf die Wagendeichsel
fines Anhängewagens gesetzt hatte.
Leim Abspringen geriet er unter die
Räder des zweiten Fuhrwerkes. Den
erlittenen Verletzungen ist er nach
wenigen Stunden erlegen.
n e. Beim Wegräumen
fines Kohlenschusses brich der Nach
fall herein und verletzte den Hauer
Johann Plantar so schwer, daß er
einen komplizierten Bruch deS rechten
Unterschenkels erlitt. Et wurde dem
Krankenhause überwiesen.
O e s e i e S e u n e u n a s
Wirtschaftsgebäude des Landwirtes
Koblleppel hierselbst sind abgebrannt
e k i n a u s e n A u s e k
liche Weise kam auf Zeche General
Blumenthal 3 der 19 Jahre alte
Bergmann A. Wiescher von hier zu
Tode. Er geriet zwischen Förderkorb
und Schachtzimmerung so unglücklich,
daß ihm der Kopf vom Rumpf qe
trennt wurde.
S w e e a s A e i s u i
läum konnte der Maschinensteller Jo
seph BerkenSmeier von hier feiern.
Derselbe steht schon 25 Jahre im
Dienste der hiesigen Eisenindustrie.
atbemprotMn*.
a e n i e a e a n z
garnfabtil m. b. H. blickt auf ein
50jährige£ Bestehen zurück. Aus die
fem Anlaß stiftete der Gründer Emil
Zinn eine größere Summe, die von
ber Firma aus 10,000 Mark erhöht
wurde. Der Betrag wurde als Ju
biläumsfpende an die Meister, Ar
beiter und Arbeiterinnen verteilt. Die
Höhe des Geschenks richtete sich nach
ber Dauer der Tätigtest der einzel
nen in dem Dienst ber Firma.
o n n I n e K o n i o e i a l
Imberg wurden zwei Lehrlinge vor
dem Bette liegend tot aufgefunden.
Beide sind 14 Jahre alt und waren
zu Ostern in die Lehre getreten. Der
eine war aus Godesberg, der andere
aus Dülmen. Die Todesursache
konnte noch nicht festgestellt werden.
Vergiftung durch Gase ist ausge
schlossen. Die Leichen wurden zum
Zwecke ber Obduktion zum Nord
friedhose gebracht. Die Speisereste
von dem vorhergehenden Tage deS
Abendessens der Lehrlinge wurden be
schlagnahmt.
u i s u E i n e w a k e e a
vollbrachte die Kindergärtnerin Ade
le Luschon. Das junge Mädchen be
merkte unterhalb der Parkanlagen am
Kaiferberg in der Rubr zwei zwölf
jährige Knaben, die dort badeten und
in Gefahr des Ertrinkens geraten
waten. Kurz entschlossen sprang das
junge Mädchen völlig angekleidet in
den Fluß, schwamm zu den gefähr
deten Knaben hin und brachte sie ans
User, wofür sie jetzt öffentlich aus
gezeichnet wurde.
larromn,! jbtffervIMaffttu.
e a e a n w i a i n
Dietz ist verschieden. Er gehörte fast
25 Jahre ununterbrochen bet Ge
meindevertretung an und bekleidete
lange Jahre das Amt eines Schöf
fen. Er war Mitglied der Schul
deputation unb verwaltete noch eine
Reihe von Ehrenämtern.
S i e e e e o
fünften der hiesigen Teppichfabrik.
Theodor Heinrich, bet 40 Jahre un
unterbrochen ein unb bemselben Ge
schäft seine Kraft gewibmet fyit,
wurde in Anerkennung seiner Ver
dienste auch um das Gemeinwohl das
ihm von Seiner Majestät verliehene
Betdienstkreuz in Gold durch den
Landratsamtsverwalter. Kgl. Regie
rungsassessor Dr. von Bitter, frtrt.
lich überreicht.
9Ritterteutl9* Staat«1
a u n s w e i e A e n
Weber in Berklingen verschluckte .n
einem epileptischen ««falle fein fünft«
liche» Gebitz. da» ih« tr. der Stehle
stecken blieb, veber eriltt tifsijp
reffe» dy» Crffthragitofc
Z «»-'Ü
V:'- 5
Ter Staats Anzeiger. Bismarck. N. £., br„ 13. November
ö e n e S n e i e e i s e
sollte verhaftet werden, um ei
ner Kollusionsgefahr in den Wucher-
Sachsen.
e i z i i i i i s e n
?hren wurde bet Maschinistenmaat
auf Schühiinen feierte ibt fünfjäh
riges Die^ftjubiläum, wahrend wel
.bei Zeit sie ununterbrochen in der
Prozessen, die gegen ihn schwebten, Familie Notbivang, (5botiotlenftrafv
vorzubeugen. Sfiettor feine Fest
lf.
treu ihren Dienst rerriitieie
nähme aber erfolgen konnte, schoß er
I
Berk be im. Norbert Schwor i
sieb aus einem Jagdgewehr eine Kugel mann. Vorstand des Vetera nennet
in den Kops, die feinen sofortigen To* eins Rci!i Berkheim, wurde tot im
herbeiführte.
o a e i n e Wald
verein, der dieser Tage seine Haupt
Versammlung abhielt, umfaßt gegen
Bett aufgefunden. Ein Schi 'gfluß
bot dem Leben de» Veteranen ein
plötzliche? End# Ende gemacht
wärtig in 129 Einzelvereinen 14,402 besitzet Adalbert Stöckler erlitt vor
Mitglieder Die größten Zweigver- Innern Jadre beim Schleifen einer ©st
eine sind Erfurt mit rund 1200 und
Gotha mit 600 Mitgliedern. Mehr
als 500 Mitglieder haben noch die
Vereine in Mtiningen. Arnstadt und
Eisenach, wo zugleich der Sitz b»S
Hauptvorstandes ist. Zwischen 400
und ,W Mitglieder haben drei Bet»
eine, frischen 300 und 400 sechs
gfolatte einen Schädelbruch, an dessen
Felgen der jung verheiratet? Mann
jetzt geftrrben ist.
e u e n s a Nunmebr bat
die Beifetziina ber Asche deS im Ja
nuar verstorbenen Geheimrats Dr
Julius Euting stattgefunden Der
Verstorbene hat drehen heim Wild»
see eine halbe Stunde "om Rubestein
enrfernt, sein Grab schon seit lanaem
benimmt, und bat jetzt hier anaesichtS
Althut Fichtner, der am f, März 'bf ?''d,ees und de« ihn rings um.
bei dem Unglück des Torpedoboot ©i
,tn
178 mit einer großen Anzahl Ka- »int '^tr ^funden
meraden den Tob in den Wellen «Uifren
fand, auf dem Gohliser Friedhofe zur Mannheim. Der 53jährige
legten Rubr gebettet. verheiratete Obsthrnbler Konrad Lei
o s i z i w e n e i e s e e v o n i e s a n u n e a
©cMeusenbau die Arbeitet Henker
i
i
worden ist.
A#C!eti'Parmlaöt
Darmstadt. Beim ÜRustfmti»
ster des hiesigen Dragonerregiments meinde seine Dienste als Gemeinde
wurde neulich durch einen früheren rechnet und 3 Iahte als Gemeinde
Musiker, der feit einigen Tagen ver- Oberhaupt widmete
fchwunden ist. ein Einbruch verübt, Walldorf. Beim Aufsteigen
unb eine Kassette mit 400 Marl
gende Herren gewählt: Adam (3.).
PpV**"-
Ewalde»
der Friedrichsbrücks in felbstmörderi-
a,:s Oberloschwitz und Möbert au« f*» Absicht in den Neckar. Der Le
Bühlau von den infolge des Zufam- bensmiibc wurde von einem Schutz
menbnichs der Verschalung hettinbre» |mann unb einer Zivilperson aus dem
cheiiden Erdingen verschüttet. Da-
Wasser auf ein bort vor Vinter liegen-
b"i büßte Hemer, ein Vater von sech« des Schiss gezogen, und da et noch
Kindern, sein Leben ein. Lebenszeichen von sich gab, in das
O e n e u i A i e s i e n A e e i n e K a n k e n a u s v e a w o
Bahmiberaang- wurde nacht? 12 Uhr er nach ganz kurzer Zeit mstotb. Be
von dem hier durchfahrenden Schnell- weggrund zur Tat soll Schwermut
zuge Dresden -Zittau der verheirate» «egrn eines unheilbaten Leibens fem.
te Tischler Arnolb iiberfabren. Der' Oberbühlertal. Der 17
Mann wurde schrecklich verstümmelt jährige Taglöhner Anton Braun ge
und ist ledenfiills sofort tot gewesen. riet auf bet neuen Sagemühle so un
Jfi Ebers
dach wurde am Rabe bet i glücklich in die Transmission, daß er
Schnellzuaslokomotive noch ein Arm aus der Stelle getötet würbe. Ein
des Ueberfahr-nen, bet Ende der 30er Verfchusben Dritter liegt nicht vor.
•Iahte stand, gesunben. de der totlief) Verunglückte an der
O e I s n i z i V K z i e r- a n s i s s i o n n i s z u u n a e
o e i e i e e i e i e E i n w e i u n e i n i o S y e i A
und Verpflichtung bes zum Vor stände Kehl). Dem Landwirt BÜß wurde
ber hiesigen AmtsHauptmannschaf' der 7. Knabe, dem der Großherzog
ernannten Revierimgsrates Dr. A Pate stehen wird, geboren.
Schulze aus Zwickau durch denKreis-1 ck i n e n. Di? Lehrer, die
Hauptmann Dr. Fraustadt. Dr im Herbst 1873 baS Seminar MeerS»
Schulze ist ber Nachfolget des Amts- bürg verließen, feierten ihr 4NjähtiqeS
Hauptmanns v. Bose. der in gleicher Dienstjubiläum. Bon den 33 entlas
E'.genschaft nach Grimma versetzt senen Seminaristen leben heute noch
19 Lehret.
S ch 1 i e st a t. Im Alter von
67 Jahren starb Bürgermeister Link
von hier, ber 21 Iahte long ber Ge­
tiuf
sein in Bewegung befindliche?
barem Geld gestohlen. Fuhrwerk kam ber 42jährige verheira
A e i e i e s a e a b- e e u k n e S i a u a e z u a
ten Gerneindetatswahl wurden fol-
geTift
unter den Wagen, dessen Räder
1
ihm übet die Brust gingen, so botz bet
Landwirt, 73 Stimmen Heinrich Tod sofort eintrat.
Appell (3.), Schmiedemeifter, 83
Stimmen Hch. Martin Lehr. Land- e è e i Als derBu
wirt, 84 Stimmen. Die beiden ersten ^udiener der Garmjonvetwaltung
wurden zum vierten Male, letzterer j„ feinen Dienst auf das 'Bureau
zum ersten Male gewählt. i
i n e ck. Der Selbstmord
Bingebriick, bei dem ein junger
Mann sich vor einen Zug warf und
überfahren ließ, ist jetzt aufgeklärt
worden. Es hanbelt sich um den 26
Jahre alten, unverheirateten Achat
schleifer Rudolf Weber aus Idar a.
d. Nahe.
bffla[) fanb fr
Kempten. Die Putzmacherin das Wohnhaus von Jakol Jiitet
Philamene Müller von hier unter- mann um die Summe von .'1.300
nahm Sonntag nachmittags mit zwei Matt, gelegen in dem Klingerweg.
Herren auf dem Oeschlesee eine Kahn- stla^ 4otbrm«m.
fahrt. Das Boot schlug um und die K a z w e i e Ein Mensck»,:
Insassen fielen ins Wasser. DaS TètTn gefordert k,at der in im
Mädchen ertranl, ebenso der eine der sjjnwefen der Fam e Simon Sptrf»
beiden Mitfahrenden, ein etwa 22 f„ ausgebrochen? Brand Bei d»n
Jahre alter Mann, dessen Name noch Ausräumung ^arbeiten fand man die
nicht festgestellt werden konnte. Der verkohUe Leiche Sprosse.» unter r*ii
andere Begleiter onnte gerettet wer- Krümmern.
den. i o o u a s 4 Jah'e «'tte
N n e a i s i s e Schnchen des Maurers Ruspini fem
Elektrizitätswerk kann fiir daS abge- unter das Rab eines schwer beladen n
laufen? Jahr nach 202,125 M. AuS- Wagens und wurde auf der Süll»
gaben für Zmf?n und Tilgung deS g?tötet. Den Fuhrmann soll letnrr.ei
Anlagekapitals sowie 143,1(2 M. für Schuld treffen.
Zuweisungen an den Erneuerungs- Lützelburg. Ein folgenfdr
unb Erweiterungsfonds noch 824,» ter RudunfiU ereignete sich auf ver
861 M. als Reiniiberfchub an *)ie Straße nach Dameiburg Als Vr
Stabikaffe abliefern (um 68,000 M. Schreiner Michael G«.'nd"lf von h"t
mehr, als veranschlagt war. und um nach seinem Wohnorte Dannelbu?g
164,000 M. mehr, al» für da» Jahr sich begeben wollte, wurde er von et*
1911). jnem Arbeiter welche« ihm auf "t
e n S u Ein besonnter steilen Straße mit dem Rabe entgegen
und sehr angesehener Richterbeamtet, kam. angefahren, sobaß beide zu Fill
Obetlanbesgerichtsrat Alexander v. kamen. Wahrend der Arbeitet n it
Ptaun, der zuletzt bis Juni 1909 erheblichen Verletzungen am Kme
dem Oberlandesgericht Nürnberg an- davonkam und sich eilig entfernte,
gehörte, ist dort infolge eines Schlag- b'ieb besinnungslos liegen Oh^?
anfalls gestorben. baS Bewußtsein wiederer.angt zu ta»
e e n s e e N a a n e n «nd^en. verschieb et am nächsten Tage.
aßfdHmtuirt*
schweren Leid«n verstarb in Tegernsee
Generaloberarzt a. D. Dr. Karl ».
Grasenstein.
u z i n e a n y i e s e i
herrl. v. Cramer Klettsche Ober
förster Karl Schweinle in Tutzing.
eine allgemein beliebte unb geachtete nachtraglich mit einem Glückwunsch
Persönlichkeit, ist nach längerem schreiben fein BlldniS
Leiden, nachbem ihm erst vor kurzem
noch ein Fuß amputiert werben muß
te. im 62. Lebensjahre verschieden.
iPOrt trmberfl
S u a o a i u a a
D. ». Fikenbalth. der frit feiner Pen
stoirterung im Kloster Mar,ah,If in
»Mßkmartal wohnt, wurde vom Papst
te AttrtfttUüfl 9n •wbtarte w»
tar tWiUk
•U*:
dortselbst den seit I.
April bei der hiesigen Garnisonsver
wzltuiig auf Probe befindlichen In
spettor Oberleutnant Martini er
schossen vor. Das yjlutin zu dem
Selbstmorb ist unbekannt Ober
leutnant Martini stand im 40. Le
bensjahre unb war verheiratet
I n e n e i u K a u e
warb Herr Ferb. Revier von Winsten
S w e i n e n n e Fritz Fack'
lam und Frau hierselbst. welche
jüngst das Fest ihrer aolbenen Hoch
zei' begehen konnten, erhielt??? von
©r König! Hoheit dem Großherzoa
i e ö I a n b. Ein Diebstahl
wurde beim Ziegeleibesitzer Lande im
benachbarten Dorfe Duchetow ausge
führt indem ihm aus feinem Keller
eingepökeltes Fleisch in Menge eines
ha'ben Schw»ines gestohlen wurde
Bon dem Diebe fehlt jede Spur,
freie
e«9WI
Üb eck. Wegen 56 «. fr«
biirgerttche
4. tf-i'
HCl
Teilung Er unterschlug rrn z
Pfadfindern teivül gtm Veib.lit u
jit er Reife nach Stockholm den :,e'
nannten Beirog. Die Sache kam erst
drei Monate später zur VInjene.
Stroth wurde u 1 Monat Gesang
o e u e i E i s v e e i a e u n V a
ter mehrerer Kin be, Nette 5 re .t*
verübte der GetichtSaffisten' Matter»
vom hiesigen Amtsgericht Er ist ehl
OuartaU-Irmfer, der tief in Sa,vT
den steckte. Schließlich wurden ge?n
ihn verschiedene Wechfclklagen (.n
i'ängig gemacht Damit seine 5*'l«
den nicht zu. Kenntnis der Vergeh«
ten länvn, unterschlug et einfach rif
einaereichten Klaaen Die v'm Ani's«
richter zutretende Bestimmung Oft
Verhandlungstermins und die fca
n e n z u n e i n e i e
sens selbst an und kam der f.rr«
haiidlungSteru.m heran, so bewoo «t
den Anwalt dee Klägers, den ler-vln
4ii verlegen. So zog et rge!mot^
di? Sache *o lang.* hin, bit ti isim
gelang, die Schuld zu bezahlen. Ji»,
gesamt find 7 Fälle festgestellt )m
Juni kamen hur* Zufall seine Ver
gehen ans Tageslicht. Da« Geeist
verurteilte Htiorten* |u 9 Moniten
Gekäng.ii».
e 11 er i n e n. Eine früher
im ganzen Oberbafelgebiet, besond.r»
in Schützen und Jmferfreisen de»
kannte Perionlichleit wurde Hier jm
Grabe getragen, Herr Beruh HanN
schin Gifin. Kaufmann. Der Verfio?«
bene, der ein Alter von 83 Jahren er«
ttickite, führte lange Jahr? neben |ei»
neu, Kaufniannsgeschäftt ein? Wirt
schaft und war sowohl als fröhlicher
Gesellschafter als auch als reeller
Kaufmann beliebt unb geachtet.
e n f. Hier ist ber Pfatftt
Hfiitn Röhrich gestorben, einet der
ber deutschen Schweiz bekanntesten
welschen Thevlogeu Er war früher
Pfarrer der französischen Gemeinden
in Stockholm, Ham bieg traßdurg
unb diente bann di? übrige Zeit sei
nes arbeitsreichen LebenS seiner hn«
mntli*?n Kirch? in den Gemeinden
Vaitdoeuvres und Gens.
9?ltfrvfict Sjluflucri.
W i e n e e e a e e n e
tat Franz Fiedler ist im 05. Leben»«
jähre nach längerem Leiden in |inst
Wohnung, (Bchiinburgfttjfie 27, ge»
stotben. Fiedler geborte vom Jahre
llMit bis 1912 dkl» Gemeindetate
und Stadtrate an.
A u s s i e i e e u i e u n
der Bieler und des Augießlerbache»
wurden verschiedene prähifturi|cht
Funde gemacht. Zwei M?t?r tief
unt?i bet alten Augießlet Bachjohl«
entdeckt? man ft noch? n diluvialer
Ttei?, unb zwar Schäb?Ifraguienu
und Geweihstucke des R?s?lihlrsche«.
große itnoch?ii und Zäl,ne des Nas
horns. l,2u Meie« unter de, Fluß
sohl- der itiiela fand man eine große
Zahl itnocheii des Rindes, Unterste«
fei und Homer, den Saaorl unb die
Unte.'schentelkiiocheii eines Pferde»
I unb die Schädelteile e:nes Hunde».
Einzelne Knochen zeigten 4,«agspu
ren. Außerdem faiu. man viele
Gefäßscherden, 6t en Wandungen ein
bis zwei Zentiiuetei beträgt. Sie
sind aus grauem und totem Ton, mit
Sand u»d Gliminet vermengt, und
ruh aus freier Haud hergestelii (nev*
liihise Zeilphilk). Tie Gesäße stnd
ebne Criuiiii?iii?. Wahrscheinlich hat
man es mit einer votpe
1*1*1 lichen
VIii)«fÖlung zu tun. B.eli uno flu«
jiießl'lbuch dürften in lenei ^eii einen
tinaeren Lauf gehabt huben. Samt»
(.che Cbjetie wurden oem Aufliger
StaDiriiujeum eiiueileibt
a a. Der Komponist unv eKe»
maltet erste tielli|i dei Lpe».
VlIliHi.. hat sich au ich einen tfttwi*
oetfaufc tmifibi Man r.lmni j»,
dag Veoerisubctotuß öle Ur|ui,e tt»
£flb|tiurt)?s ist Allaga stand im
7:j. Lebenswahre
u a e s e i e o i
h!?jiz.'n ituuftbiinger AtnenzdfU*
ichaft „Hungaiiu", Franz tii t/iw,
stieß ein otrhängniBDolltt Unfall zu.
Et verfolgte eine Kette -tebhuynel,
stolperte dabei, unb das Gewehr
entlud sich. Die Schrotlaoung dl.mg
ihm in den Bauch, und :t erlag nach
ein?r Stunde den erlittenen Bet»
letzungen. Frau Helene Lditon
passierte auf bet Fahrt ton Neuhau»,
wo sie nach ihrem Automat ilunfofl
tränt barniedeilag, ein unan eneh»
meö Reiseabenteuer. Sie bestieg in
Pragerhos statt ves Wiener Zuge»
den nach Ungarn geHerten »}ug. Erst
in Groß Kan.zsa bemerkte sie ihren
Irrtum. Da sie vollkommen o^tc
Geldmittel war, mußten ein Jtonbnt»
teur und ein Bubaptster Herr cht
das Geld für eine Fahrkarte leihen,
damit Frau Odilen ihre Fahrt nach
Wien fortsetzen konnte.
e i n e n I n einet? HWtze?
Sektion zugehötenden Tanntnpflon«
zung entstand Feue» baS eine Fläche
von einem Hektar zerstörte. Der
Schaden in Höhe von 800 Kr.
nicht versichert.
i e i n e n A u s e
hiesigen Hüttenwerke verunglückte tos
45 Jahre alte Arbeiter Adam flk»
bet aus Obertom, indem er von einer
«alnöverierenden Maschine erfaßt. $a
Wärt und über fahren
14«
tt mé

E e a z e S w e k s-

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