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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, February 26, 1914, Image 3

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ttitripildie foifiltiiiin.
Arovinz 53ranten6urfl.
e i n A u e e e s u r
(tei Platz wurde Dit lljähnge Tcch
ki des Schuhmachetmeistets Mise
don einer Autodroichke übertönten
und getötet. Jmèubbciftatbnser
mit wurden durch Vermittiimg vet
Firma ^iitftentoolbe die Grundstöcke
Chariot ten butg Huttenstraße 39 unt
40 (DtcaLit) zugeschlagrn. Nach
dem Muster bet Freiwilligen Sa
nltätstolonnen. tie für Rriei. unt
Frieden organisiert sind, tyibvtt du
6-Priifter. Tesmiektoren sich zu ei
ner iiolcnnt Großberlin zusamin-n
SC'chioiien. Der Zweck i|t, betiii Ans
treten epidemischer Krankheit-n sich
unentgeltlich zur Verfügung zu steh
ien und beim Ausbruch eines JUie*
ges durch Eingreifen auf benB*lod#t
feibetn den Ausbruch verhectenoer
Ärorf^eiten zu verhüten ober doch
beizeiten sie zu bekämpfn, —'Wirtl
Geheimrat Erz. Wolf von Douibois.
der Präsident der Seehandlung, ev
trte mit feiner ÜteiruHltn Hedwig
gebotenen von der UJiofel, die silberne
Hochzeit. Zum 2. ^Bürgermeister
in Elbing wurde Stadtrat Jaenickt
von Potsdam durch die hörige
Stadtverordneten Verfaminlung ze
wähl!. Der bisherige Bibliotheiar
bei der Stadtbibliothek zu Hannover
Tr. Thimme ist zum Bibliotheksüi
rettoi bei dem Herrenhause ernannt
worden. Der Chordirigent an utr
St.-Michaelkirche Dr. Joseph Kro
mr.Iidi wurde zum königlichen U/iu*
sttdirettor ernannt.
i n e n A u e u e
Ernstelde, Besitzer Bachmann, fand
ein Brand statt. Cine Feldscheune
und ein Schuppen fielen dem verhee
enden Elemente zum Opfer.
iirtv.. uulpt tagen.
u a n e n V o n e i
plötzlichen Tode wurde im Hausflur
des Bahnhofsgebäudes die 4 Jahre
alte russische HartoffelgräOerf rau
Marie Kamienska ereilt. Die kl?me
schwächliche Frau war herzleiöend
und wollte sich mit dem Zuge in Be
gleitung ihrer Tochter in ihre Hei
null begeben.
e e i e w a i n a n i h
ten in einer großen hölzernen Scheu
ne des Gutsbesitzers Sturies ein
Brand ausgebrochen, dem das mit
Üvuttervorräteit gefüllte Gebäude völ»
lig zum Opfer fiel. Die Entstel,ungs
ur'ache des Brandes ist unbekannt.
Die cerbranntcn Erntevorräte waren
mit 25,000 Mark, die Scheune mit
12,000 Mark versichert, doch wird
ber Schaden als größer bezeichnet
o a n u s e s i z e
Johannes Buttergereit Hirfchfrlö,
Kreis Pr. Holland, verkaufte durch
Vermittelung der Firma Gebrüder
Aris sein Hauptgut Hirschfeld -nit
Wiesenvorwerk Kleppe, etwa 1U40
Morgen groß, an Herrn Heinnch
Lotze Bremberg ferner verschiedene
Acker- und Wiefenstiicke an Besitzer
|. T. aus Nachbarorten.
jytotni3 S8«ltpi ufreti.
a n z i e O e e e a n
der Oberrealschule Professor Dr
Ludwig Ezischke ist gestorben. Der
Verstorbene, ein Sohn unserer Pro
vinz und Zögling des hiesigen Real
gymnasiums zu St. Petri,jvirlte seit
dem Jahre 1895 in dem iachuibierfte
der Stadt Danzig und 1898 an der
Et. P-trischule, wo et seine Tätig
keit besonders auf dem Gebiete der
neueren Sprachen ausübte.
A s e e E i n U n a e e i
nete sich auf dem hiesigen Bahnhof.
Der 24 Jahre alte unverheiratete
Hilfsweichensteller Tempner. ber erst
vor kurzer Zeit nach Bahnhol Alt
felde zur Ausbildung kam. ge'iet
tnim Rangieren mit dem rechten Arm
zwischen die Puffer von zwei Wagen,
die ihm den Arm vollständig zer
quetschten. Der Verletzte wurde nach
Anlegung eines Notverbandes in das
Krankenhaus zu Marien
butg ge»
bracht.
lffEopm* »omm«r«
i e n s o e e e u n
Vogelschutz in Stuttgart angegliedert
ornithologische Verein zu Stralsund
hat Heuer etwa ein Drittel der Insel
Hiddensoe die von dem Verein seit
1910 verwalteten Brutkolomen:
Fährinsel, Neuendorf und Gollen so
wie die Brunneninseln unter betn
Namen „Hiddensoe-Süd" zu einem
einheitlichen Schutzbezirk« und zu einer
Beobachtungsstation erhoben, mit dem
überaus erfreulichen Erfolge, daß die
Zahl der Brutstätten sich im abgclau«
fenett Sommet auf annähernd 500 be
lies, während man 1910 im selben Be
zirke kaum 20 Nester zählte.
a i a u. Dem Weichensteller Heiß
wurden hier beim Rangieren beide
Beine von der Lokomotive abgefahren.
Er wurde in die Königsberger Kli
nik gebracht.
S a a b. In Kubmnk hat.,
ein siebenjähriger Jungt einem gleich
altrigen Kameraden. Sohn des Eisen
bahnarbeiters Röseler. dutch einen
Steinwurf ein Aug« verletzt. Da
Gefahr vorlag, daß durch Vereiterung
des verletzten Augens auch das ge
fünde Auge Schaden leiden könnte,
wurde jetzt in der Augenklinik in
Stargard daS statist Auge herauige
nommen.
jjfTortnfl $($le»trtx jfcolTtem
A o n a Z u E e n i i e
des Pädagogischen Vereins für Alto
na und Umgegenb wurde der SRefto
I. Schmarje ernannt, der zum Ok
tober im Alter von etwa 71 Jahren
in oen Ruhestand trat.
s ö e s e a s w i N i k o
chinlfon hier erlitt einen erheblichen
Verlust dadurch, daß er einen jungen
-ijährigen Hengst, der langete Zeu an
Gchiri.eniziindung erkrankt war. toten
la^en mußte. Der Hengst hatte tuten
Wert ron etwa 6000 Mark.
e n s u e 5 i e S o n
dt« Kaufmannes Hövel fuhr einem
vor ein haltendes Gefährt gespannten
Pferd gegen die Hinterbeine. Das
.rfchrtdte Tier schlug aus und tra'
den it Naben am Kops. Er
üürfte schwerlich mit dem Leben ba
vontomtnen.
i e i s a e K n e
Julius Müller, der im Februar in
Jicge bei Neustadt i. H. einen Stich
bicmen seines Diensihe^rn Land
mann H. Kaacksteen in Brand steckt»
und bei feiner Verhaftung erklärte,
aus Stäche gehandelt zu ha Den. weil et
schlechtes E||n bekommen habe, wurde
vom Schwurgericht, vor dem er jenen
Grund widerrief, zu zwei Iahten
Zuchthaus und fünf Jahren Ehrver
lust verurteilt, wobei ihm mit Rück
sicht aus feine vierzehn Vorstrafen die
Zubilligung mildernder Umstände ver
sagt wurde.
jlp .innm
i s e a s e n E e n
des verstorbenen Generalleutnants von
Lestocq gehörige 323 Hektar große
Rittergut Matzdorf mit Schloß ist
durch Kauf in den Besitz der Frau
von Kramsta in Frankenthal. Kreis
Neumarkt, übergegangen.
ö w e n e E i n i e U n
glücksfall ereignete sich auf einem Bau
der Hohbergerschen Brauerei Hierselbst.
Bei der Beförderung der Ziegeln fiel
tin Ziegel dem Bauarbeiter Alfons
Üiother aus Liebenthal so heftig aus
den Kopf, daß Rether zusammenbrach.
Schwer verletzt wurde er ins Kran
kenhaus gebracht, too er aber bald
darauf verstarb.
O e o a u A u s A n a
feines fünfzigjährigen Meisterjubilä»
ums wurde dem Tischlermeister
Putschte von hier seitens der Hanb-
loertskammer Oppeln durch den Be
auftragten Obermeister Kuzia, ein«
Glüäwunschadresie im Beisein des
Vorstandes der hiesigen Holzarbeiter»
Innung überreicht. Der Jubilar ist
bereits 85 Jahre alt und einer unse
rer ältesten Mitbürger.
W i n z i a s 1 0 7 6 1 a o e
Rentengut, Besitzer Weychhan (Pole)
in Strien, Kr. Wohlau, ist an einen
Polen für 258,000 Mt. weiter ver
kauft worden, bet vorher in ©tischen,
Kr. Guhrau, ansässig war.
#rou.u,j ^f'vivii.
o s e n E i n e e k e n s w e e s
Werk sozialer Fürsorge ist mit einem
Ledig heim geschaffen worden, das auf
Betreiben des Vereins zur Fürsorge
für kranke Arbeiter unter der Leitung
des Schulrats Radomski im Stadt
teil Fischerei errichtet worben 1st. Es
joll 88 jungen Leuten in je einem
durchschnittlich 7 Ys Quadratmeter
großen Zimmer Unterkunft gewah
ren. Eine Kaiser Wilhelm-Sied
lung wird vom Spar- und Bauver
ein in Posen errichtet. D«r Grund
stein zu ber Siedlung ist vor einigen
Tagen in feierlicher Form gelegt wor
ben.
o e e a e s a s u
utr Stabthauptkasse für 1912 weist
einen Verwaltungsüberschuß von 141,
410 Mark auf.
n e s e n Der Kaiser hat bem
tömglichm Gtimnasium in Gnesen,
das am Anfang dieser Woche sein 50
jähriges Bestandsjubiläum beging, den
Namen „Kaiser Wilhelm Schute"
verliehen.
&TootrM *uitien.
a e n a u e n n e e s a n
verein „Doppelquartett" feierte sein
40. Stiftungsfest. Unter Mitwirkung
der Burgker Bergkapelle fand im
Gasthof zum Amtshof ein Konzert
statt, dessen vortreffliches Gelingen
bem Verein ein ehrendes Zeugnis
ausstellte. Zwei Mitglieder,
hte
^ff CfflttS-Hlijfi^tTf Wéworrf. Vi
a e s e e n Z u S u e
intendenten unserer Inspektion hat
das Konsistorium den Pastor Brink
mann aus Spika ernannt und ihn auf
dti Superintendentenpfarre Fallers
leben betufen.
i o n a s o o a e
die dritte I,i. su Pfart jk'Ue vein cht.
if: envimmig von der evangelischen
Gemeinde Odisheim Kreis Haveln)
zum Seelsorger gewählt.
e e e i w e i s e a u s e a n n i s
das Fiendorssche Brauereigebäubc.
Die gesamten Hopfenvorräte sind de«
Flammen zum Opfer gefallen.
^wvtivt .Mien.
ö e E i n e s w e e u e s u n
des linken Fußes (Knöchel) erlitt der
Dreher Wilhelm Stolzle im mechani
schen Betriebe von Phönix. Mit dem
Auto wurde ber Verletzte dem Hüt
tenhospital zugeführt.
U n n a I n e n A n a e n a
Scheibenstand ans dem Bürger
Schützenhause wurde der Berginvalide
F. von hier erhängt aufgefunden.
Auf dem benachbarte ^-dachte Al
tenbögge der Aktiengesellschaft Kö
nigsborn wurde der Bergmann Tacke
aus Bönen durch einen Unfall auf
btr Stelle getötet.
5»i?emptottn^.
K ö n I n e N e e S a
wurde in 63VL Meter Tiefe unter betn
Straßenniveau eine Anzahl Brand
gräber gefunden, die in einer Länge
von ungefähr 18 Meter nebeneinander
likiien. Die Gräberreihe war jedoch
nicht parallel zu der heute nach Aachen
zuführenden Chaussee. Als häufigster
Fund bei dielen Gräbern sind die be
kannten Thongefäße und Schtrbtn zu
verzeichnen.
a e n A i e s a u e
Güterbahnhof wurde der 19jährige
Rottenarbeiter Otto Schröer von dem
Berlin-Aachener D-Zuge iibttfahrtn
und sofort getötet.
s s e o e s s e o
fer Stadtverordnete ^eh. Kommer
zienrat Moritz ßisfmann, Mitinhaber
des Bankhauses B. Simons & Co. in
Düsseldorf, hat dem Vaterländischen
Ftauenoerein drei Stiftungen über
zusammen 180,000 Mark zum Besten
der Kinderfiirforge überwiesen.
Die Herren Emil Inden und Johann
Funk, Vorarbeiter, feierten Viesen
Monat ihr 25jähriges Dienstjubiläum
bei ber Firma Fittingswerke Gebr.
Inden, Akt.-Ges. Aus diesem Anlaß
veranstalteten die Arbeiter am 18.
Oktober eine Festlichkeit im Diana
Saale unter Mitwirkung des Ober
bilker Turnvereins.
dein
Verein seit seiner Gründung ange
hören, wurden durch eine silberne
Ehrennadel ausgezeichnet. Dem Kon
zert folgte ein nestball.
S o n e e k a E I n e i n e
Generalversammlung ber Schönebecker
Kaiser Wilhelm-Stiftung wurde dem
Wunsche der städtischen Körperschaften
gemäß eine Aenderung der Statuten
dahin beschlossen, daß die Vorstands
Mitglieder in Zukunft von der Stabt
verordnetenverfammlung gewählt wer
den und die ftajjensührung durch die
Stadt zu geschehen hat. Das verhält
nismäßig große Vermögen, dem nun
auch die Sammlung vom Regierungs
jubiläum zugeführt, machte diese Aen
derung wünschenswert.
gprotm,t Äarnicw*.
a n n o v e A u e i n e 2 5 S i e
Tätigkeit in Kastens Hotel kann bet
Hausmeister Weitemeyer zurückblicken.
Dem Jubilar wurde aus diesem An
laß das Allgemeine Ehrenzeichen ver
liehen. Vom Inhaber der Georgs
halle, Friedrist Kasten, und dem
Sohne des Hauses, Leo Kasten,
vurden dem Jubilar namhafte Gelb
^schenke überreicht. Die Wirtschas
ierin Minna Hasse konnte kürzlich
auf eine 25jährige treue Dienstzeit im
Haufe des Bankier? Selly Meyerstein
zurückblicken.
a u s a e u e
Koch aus Zellerfeld geriet beim Holz
abfahren unter bie Räder seines Wa
gens und erlitt so schwer« Verletz«»
gen, daß er starb.
Wesson 2üaf(c*u
u a e i A u s a u n e n a u
bem Fulbaer Domplatz würbe ein
Steinsarg freigelegt,von dem man Der»
mutet, daß in ihm König Konrad lV.
(3254) eingebettet ist, bet in bei
Gruft der Königskapelle beim Don.
beigesetzt fein sollte.
a e n a I n a e n i e
denhausen brach im Gehöfte des
Landwirts Gerhardt Feuer aus. Bei
den Rettungsarbeiten erlitt die
Schwester des Besitzers schwtrt
Brandwunden.
a i 11. Die Stadtverordneten
von Haiger beschlossen, das tausend
jährige Bestehen der Stadt im näch
sten Jahre durch eine würdige Feier
zu begehen. Der Ort Haiger wird
am 24. April 1914 zum ersten Male
urkundlich erwähnt.
o e i I n o e i a
brannten die Anwesen zweier Land
Wirte nieder. Der Schaden beträgt
annähernd 50,000 M. Bei den Lösch
arbeiten wurden d.ei Feuerwehrleute
verletzt.
2iliiiei°d?utsctze $taat~n.
a e k a a I I n e
weimarischen Städtchen und Kurbad
Berka herrscht Festesfreude. Das
Bad feiert fein hundertjähriges Ju
biläum. Vor hundert Jahren wurde
es mitten in den Wirren der Kriegs
jähre gegründet.
e a A u e a n s a e zwi
schen den benachbarten Dörfern Bei
feförth und Malsfeld wurden die vor
eine Getreidemähmaschine gespannten
Pferde des Landwirts Klein aus
Malsfeld infolge Vorbeifahrens eines
Eisenbahnzuges scheu und gingen
durch. Der Kutscher eines entgegen
kommenden Steinwagens versuchte,
die Pferde aufzuhalten, wurde jedoch
umgeworfen, ein Stück mitgeschleift
und geriet schließlich unter die Mäh
maschine. unter der er, nachdem die
Pferde zum Stehen gebracht worden
waren, schwerverletzt hervorgezogen
wurde. Die scharfen Messer der Ma
fchine hatten dem Bedauernswerten
furchtbare Verletzungen beigebracht,
die nach einigen Minuten den Tod
Herbeiführten.
Bringhausen. Wieder wird
ein alter Bringhäuser zum Wander­
,t
örn 26. Februar.
si be
M'l
nreisen, um in einer neuen Hei
sich anzusiedeln. Herr Land
Münch von hier erwarb das
l'r.indfdie Anwesen in Twiste bei
ca. 30 Morgen groß, zum
tr :t
y:!!f
Vir,
IVIi 27,00V Mark. Zwei Btü«
Herrn lt. sind bereits im
er Kreise ansässig, ber eine tu
Berich, der andere in Ober
"'frfrn. So wird eine Familie
v anderen zerstreut, die Dorf
.e Alt-V.iiighaufen aber zet-
d:
iJii
n
S i e e i e w u e a s
katholische Pfarrhaus durch Brand
stistung zerstört. Unter anderem ver
brannte eine wertvolle alte Bibliothek.
S w e e e W e k e i s e
Carl Schulte, der lange Jahre Vor»
sitzender des hiesigen Werkmeisterver
eins, sowie 2. Vorsitzender des evang.
Arbeitervereins war, wurde von ei
nein Herzschlage betroffen und jäh
aus dem arbeitsamen Leben gerissen.
Der Verstorbene war seit über 25
Jahren Werkmeister der hiesigen Ei
senindustrie und hat es hier, wie auch
im öffentlichen Leben verstanden, sich
die Hochachtung der Arbeiter undBür
ger unserer Stadt zu erwerben. Seit
einiger Zeit gehörte Schulte auch dem
Stadtverordnetcnkollegium an.
&
n
gc
i
etilen.
in in a tz s ct. Hier verstarb im
Den 83 Jahren der frühere
C: u?erotdnetenvorsteher und Stadt»
Mt 'l'rivatus Adolph Kohl. Der
Verstorbene war an bet Gründung
des ju großer Blüte gelangten Loni
tr^'t^n Kredit- und Vorschußver»
ei: i.liqt und hat audi im hiesi
ge 'i.t'inslfbfu hervorragend ge
ft'irtt.
V o I ch w i tz. DaS Veriiiächliiis,
das der kürzlich hier verstorbene Che
tnilct^ Gocht unserer Gemeinde hin
ttrlv'ltn hat, beträgt über 20,U»u
Mat, von denen die Zinsen zu ge«
meinnüfeigen Zwecken zu vetwenven
sind. Die gleiche Summe erhält die
St^n Dresden und die Gemeinde
Klotzsche übet 12,000 M.
a u e n U e e 2 0 0 0 0 a i
Forderungen sind in bem Zufam»
mmbruch des großen Schuhwaren
Hauses A. Gtüntzig angemeldet Ivor
den. Die Masse beträgt höchstens
5,0i iO Mark.
e i e n a i S 3 e 5 0
Jahre alte Weichenwärter Ernst
Heümich geriet aus dem Oberen
Bahnhofe zwischen die Puffer zwei
er rangierender Wagen und wurde
getötet.
^vflcn $arntftntt.
V i e n e i e i e i n e N e u
bau in Mannheim brach plötzlich das
Gerüst zusammen und die Arbeiter
stürzten 5 Meter in die Tiefe. Dem
Arbeiter Joh. Vnuer von hier wur
den beide Füße derart gequetscht,
daß eine Amputation nötig werden
dürfte. Ein zweiter Maurer stürzte
auf eine Mauer. Er schlug sich die
ganze untere Zahnreihe ein außer
dem wurde er am Kopse noch schwer
verletzt.
E n s o e n i O i e w u e
der Mühlenbesitzer G. T. Roßmann
II im Mühleiigettiebe tot ixufgcfun
den und nimmt mim an, daß ihm
ein Unfall zugestoßen ist.
e e n e i e e n n e
Hugo Carison hat in seiner Wohnung
in einem Anfalle geistiger Störung
Selbstmord verübt. Anschcinenb liegt
Vergiftung vor.
O e n a a o i
ntsteriuin des Innern hat nunmehr
die Neufassung der Bestimmungen
über die Besoldung des Lehrperso
nals an den Volksschulen der Stadt
Offenbach, die durch die Neuregelung
der Gehaltsverhältnisse veranlaßt
worden ist, genehmigt. Die dem
Lehrpersonal bisher als Teuerungs
zulagen ausgezahlten erhöhten Be
züge können nunmehr endgültig an
gewiesen werden.
N n e K o e z i e n a
Wilhelm Gerngrol wurde zu seinem
70. Geburtstage von zahlreichen Kor
Rotationen und gemeinnützigen An
stalten, um deren Errichtung und
Förderung der Jubilar sich außerge
wohnliche Verdienste erworben, per
fönlirfx Glückwünsche sowie Glück
Wunschadressen dargebracht. Zwei
Schwestern, die 19 und 21 Jahre
alten Arbeiterstöchter Mathilde und
Kunigunde Strebert, wollten sich
NXgeii Nahrungssorgen mit Kleesalz
vergiften. Sie wurden in das Kran
kenhaus gebracht. Die Mutt-r der
Mädchen befindet sich in der Irren
anstatt Erla izen, der Vater hat sich
in den letzten Tagen von zu Hause
entfernt, weil er die Miete nicht
bezahlen konnte und deshalb die
Wohnung räumen sollte.
a s s a u i e s a i e s e Ta
ge der Schmiedemeister und frühere
Gemeindebevollmächtigte Paul May
er im Alter von 64 Jahren.
e e n s u K o e z i e n
rat Haggenmiller, Baudirektor pi
Regensburg, feierte in voller Rüstig
keit seinen 70. Geburtstag.
S w a a i e v e s i e
Frau Lifette Vogelreuther, eine un
ermüdliche Wohltäterin aus dem
Gebiete der Waisensürsorge die Ent
schlasene war auch Mitbegründerin
des Schwabacher Zweigvereins vom
Roten Kreuz im Jahre 1866
S w e i n u i e s i e i
scher zogen in ihren Netzen etwa 40
goldene, zum Teil sehr wertvolle
Uhren mit Ketten aus dem Main.
Die Nachforschungen ergaben, daß
die Wertsachen von einem Diebstahl
herrühren, der vor längerer Zeit bei
einem Bamberger Juvelier ausge
führt wurde.
S a u i n I n e i i n
brannten fünf groft Scheunen mit
'ämtlichen Erntevortäten und Ma
schinen vollständig nieder.
ajetirtt*m Vrq.
S u a i e S a
Stuttgart kaufte für 2,850,000
bei Quadratmeter zu 9 bis 10
Mark) die Villa Berg. Der bishe
rige Bestand soll im wesentlichen
erhalten bleiben, die Baulichkeiten
sollen als ReprasentationSräume.
noch anderer Meldung für ein Päd
tische» Museum, »mveavnng fin­
den. Der große Park soll als Volks
und Aii?stel!inigöpark dienen, und zu
seiner Erweiterung d»s Geläut*
zwischen der Villa und der
l'iibri. gi!)v.t der Stadt wird der
Antauf ber Ncunerschen BadS und
N e u e n i e n e u e s e n
Feststellungen bet Untersuchungen bei
ber Darlehenskasse in Schwann er
gaben, daß der Kassierer Gentner
mehr als 50,000 Mark veruntreute,
die von den Mitgliedern ersetzt wer
den müssen.
SKUt&en.
a n n e i E i n s w e e n
Glücksfall ereignete sich an dem 'Jieu
bau des Maschiiienhauses für das
neue städtische Krankenhaus. Das
dort angebrachte iflamvriist, auf dem
5 Arbeiter standen, brach zusammen
unb sämtliche Arbeiter stürzten in
die Tiefe. Die Maurer Lotenz Bach
und Johann Bieroth aus Freuden
heim und Bauern aus Viernheim
trugen mehr ober weniger schwere
Verletzungen davon und i/urdtn teils
in das Krankenhaus, teils in ihre
Wohnungen verbracht.
O e i e a A u eine 25
jährigt Tätigkeit als Bürgermeister
konnte unser IMemeindeoberhaupt Pe
ter Heinrich Backsisch zutllckbliiten.
a o z e i e a e i i
her in der hiesigen Trikotwarensabrik
Schießer angestellt gewesene Kauf
mann Schweinsurth. der von feiner
Frau getrennt lebt, zuerst die
Frau und dann sich selbst erschossen.
Frau Sch. ist die Tochter des Haus
meisters Schoch in der Schießerschen
Fabrik.
a u e i s o s e i E i n
bedeutsames Unternehmen, die Was
serversorgung der fränkischen Hoch
ebene, geht in allernächster Zeit seiner
Ausführung entgegen. An der Er
bauung einer allgemeinen zentralen
Wasserversorgung sind 10 Ortschaf
ten und zwei Höfe mit zusammen von
rund 4400 Einwohnern interessiert,
bcmpim*
E u e n i s I n e S n e
seiner Eltern hat sich der 17 Jabrf
alte Adorer Arthur Weber erhcn.gt.
Die Beweggründe sind unbekannt
n s e a e E i n e i e e r
schlitternde Trauerkunde duiche'lte
kürzlich unseren Ort. Die 61 Juh
rf aite Wirtswitwe Regina Bohitt)
stich« anscheinend mit dem Anma^
chen von Vorhängtn beschäftigt war.
ftvrzt« ab und wurde tot in ihrem
Z'niiiier aufgefunden. Herr Dr
Steife aus Gaugrehweiler konstatier
te, daß sich die Frau daS Genick ^n
.ifftürzt hat. Die ganze «yentff.be
nimmt herzlichen Anteil.
uit) 4!otlninrteM-
I
s e n e i m. Das Spielen "lit
einem Revolver hat den 18 Jaf.re al
ten Schüler Imbach in große Gefahr
gebracht. Ein Fabrikarbeiter hatte
seine Ersparnisse dju verwendet, sich
einen Revolver zu taufen. Als er
damit feint Ufbungtti anstellt», traf
t. dtn Jungen in den Oberarm, 'o
daß die Kugel bis zum Schulterblatt
verdräng. Der Junge mußt.' nach
Gebweiler inS Hospital vfbrarfit
werden.
Metz. Der Genbarm Grubst
führte in St. Privat einen B'tg'
mann ab, der seine Frau mißhandelt
u den Gendarm beleidig! hj.te
1
er Bergmann loollte nur ungesesselt
folgen, worauf ihm der Gendarm die
Kette avnahm. Plötzlich wendete »ich
5er Bergmann zur Flucht. £er
Gendarm schoß aus den Fliidstioen
und traf ihn in den Unterleib. ie
Verwundung ist so schwer, daß jtvtn
Augtnblick mit dem Tobe dtS Ver
letzten gerechnet wtrbtn muß.
S a a u o e u e a
tr. dem bei dem Weiler Riiilinaen ge
Itgenen Hofe aus. Das Feuer ver
nichtete trotz der Arbeit der Feuer
wehren von Heining und Jmüngen
des ganze Gehöft mit allen Vorräten
o e s s i n Z w e i A e i
ter hatten beim Trainieren auf dem
Mtx bes Erbpächters Ising in Groß
Zessin alle Vorsicht außer acht ge
lassen, so daß an einer tiefen Stelle
vlötzlich Erdmassen auf bie Arbeite^
herabstürzten. Während der eine
aus sein« Hilferufe hin befreit wer
den konnte, fanb der andere, der Ta
gelöhner Hase aus Warnkenhagen
den Tod durch Ersticken.
a e n o re. Nachts wütete im
Nslchbardorfe Viez ein Großfeuer
tem vitr Erbpachthöft mit sämtlichtn
Gebäuden zum Opfer fielen auck
viel Vieh und die gesamte Ernte tour
den ein Raub der Flammen. Betrof
ten wurden bit Erbpacht» Lübbe, in
dessen Scheune das Ftutr tntstanbtn
ist. Prahl, Krawaak unb Techam.
N e u a n e n u e acht
„hn Jahr« alte Dachdecker Paul
Scharf ans Attprelitz spielte in der
lteustrelitzer Chaussee in Ncubranbm
bare «H Kinder» Verstecken. Hier
bei ßLrzte tt »ee einem zwölf Me­
ter ^fen Lindenbaum so unglücklich,
Mt et mit dem Hintertopf auf di«
Schiene des Feldbi.hnaeleises ant»
fii
Areal« der Kuhuschen Fabrik
vorgeschlagen.
Back im n g. Die bürgerlichen
Kollegien haben beschlossen, auch
MciKten zum Besuch der Realschule
zuzulassen. Infolgedessen haben 15
Schülerinnen der Mittelschule sich
der Aufnahmeprüfung unterzogen
unb sind in die tKMlftiulr einge
treten.
a i s e i o 2 a
alt« Söhnchen En. des Zimmer
meisters Hagele in Onolzhei' fiel
in einem unbewachten Augenblick in
den hinter dem Hause vorbeifliegen
den Ma»lach und ertrank.
li und einen sit mere n Schöbe!«
onuti föne eine Gedirnerschütterunq
erlitt. Ter Tod tt at nach einer
Stunde ein.
Vtn^U
i i k e e
1
i n
Lübeck st ein Antrag K» ^iiuid
iiif Bewilligung von tßu.tKNi Mar!
zur Ansii'affung OvH ,'tbie 4K)
mg. radioaktiver Siibsiarn fiir as
allgemeine Jlranfenbaus zugegangen.
Mit der Gründung eines .'lrbti«
ter Altenteim« schattigen ff.t -t
i#it weit.' Mreife Viihrrfs. Ter
tvirkvvrem hatte u-'e'ft ben (Meo. u
ai faermmmtn, der über a !, uvea
V.'iitlang gt'unt-en ha1 Ali
Grundstock fiir e ans 7«'
1
'»i .rf
D'.ranfdiiaglen Vauko en
der Gewerlvet'ir, K: v i
i.in nah,» als erste btr V.i.. lu i
n i i u u n i e i ö u e i n z u o
ne Stellung und sie bewilligte i
Mark. Auch die übrigen Jn:'uu ,cti
dürften mit eiitspreJieiiden Verra^eit
nicht zurüdljaüen. Ebenso sind met)
pen zahircilKii Privatpersonen ,.'in
Teil na:iil)afte Vetr ir.e in Vhisli.tt
ijcltelit wurden, sodufj daZ Biulapnal
ivlb zusammen sein durste.
X»vU-i *'!,•
a s e e n i o e n u
Wald mit Veetensiichen beschäftigten
(\ritz Graf flog eine Kugel in die
Schulter und llitb bort stecken. Der
l'taim, der für einen Augenb'ck be»
ivußtlo« zusammenbrach, erholte ltd)
wieber und begab sich in arztlUte Un«
lerfuduing. Die Hugel loniiie bis
j\r Stunde nicht entfernt iverbtn.
^elbsttierftänblich bringt niati fa*
Etnf.tUgni der Jtugel mit den
Schießübungen des Wiederholung8«
'urses in Wegenstetten Asp (t*nt»er*
tiling ca. 3l)0 Uli.) in Verbindung.
E a V t). Hiesige Eanuvl)»
mr fanden zufällig in einer,1 Ab
grund die Leiche de« Herrn Jtiienjier
or« St. Wallen. Et weilte 'iit ei«
tilgen Tagen in einem hiesigen GaN
hi? und war morgens früh all'in
aufgebrochen, um einen Au
»fug in
das Gebiet der Den!« Blanche» zu
unternehmen.
E u I i e s e o s i z
ist Erzbischof Johann Fidelis
^'..ttaglia gejlotoen Er wurde 1V29
in Präsenz geboten. isrsj emphnq
er in iJtum die Priesterlveihe Er
:'Jirlte ale Professor am itiit1be"|«
"»mar 5hur. später am itoliegnun
Schlvnz und war vvn 1874 bis 57!)
spiritual im Mutlerhaus der 2et)lue»
ttern von Jngenbohl. 1879 wuiue
et biichöilickitr Jlanzltt und Dimhttr
von Eh,it. lOfiK trat et zurück
uib wurdt in Würdigung seiner
Verdienste vom Papst zum Titular»
Lrzbischoi von Kyzito« am Marma
tu Meer ernannt.
i i 1 u i i i i i i i
o e I i u i e z u e
such roeiienbt Budweifer GcrichtsauS
ku'tant Dr. Tietz ist angeblich infol
gt von Wurstvergiftung plötzlich ge«
störten.
e n o i e i s e
Gustav Happak. etliche Jahre an
btr VoHsfchule Lehrer roirftt,
infold einer ßtituntzündung gtftor»
ben.
o i o Auf einer Ma«
n/nfohrt vom Ficfitefbtrge verunglück«
der Vtfitztr dts Hotels bt Saxt
in Johanngeorgenstabt Tuktei.br dt.
Die ttulschpsetde scheufen vor ehern
Äiitcmobil und die Insassen wurden
üus bem Wagen ges.fiei'drrt Der
Hotelier und sein Soln sind schwer
verletzt, die Toch.er Tvitrnbrob.s .in^
ber Liu!sc.'er kamen mit lelchte-en
7terltt)uni iT davon.
St o in o a u. Dtr 17 Jährt alte,
in b,r Walzk'allt btr hitsigtn Man«
ntsmann Uiohrtntrerlc beschäftigte
Arbtittr Cito Strauch stitß
mit btm steuft otgtn einen elekui»
u tn Leitungsdraht. Er wurde b'irch
den elektrischen Strom betäub' inb
fiel gegen ein«» zweittn elektrischen
Ltiti'ngsdiaht. wodurch der fofoiiigt
Tod tinirat.
z.
9i u ft 11. Das dem Wirt
fchaftsbeiijer Herrn Max Auerswals
gehörige Anrotftn branntt vol'hänuig
nit der. Mit Ausnahmt einer Stick»
maschin« konnt« nichts gerettet werden.
a u e i V i E i n w -i n
unserer ichön unb würdig erneuerten
flirche fand burch Oberkirchenrat
?up«rin!«ndent Lieschke (Plauen)
statt. Die erneuerte ftirche ist 1WK
'rbaut worben.
S a a z I n i e o i z erschoß
Gistwinsohn Franz Heß sein«- Ge
li.'bte, bit 16jährige Häuslertochter
Theresia Maitr und sich selbst. Heß
verübtt bit Tat, weil er zum Mm«
'är tinrücktn mußtt.
y s s a I n e o e n K n o
fnbrtf der Firma Prokop Jäger &
Söhne in Tyssa, nahe der sächsischen
Grenze, brach nachts aus bisher un
bekannter Ursache ein Aranb aus der
das Stanz- unb Prägewerk der Fa«
frrit einäscherte.
4uumburo
O e i n e n A u s e
iufgeklärter Utfacht entstand Feuer
in den Gebäulichkeiten des hiesigen
Ackerets Nik. Arend Schumacher.
Das Feuer, bas in ber Scheum aul*
lebrochen war, griff auch auf bai
Wohnhaus über unb nur ben vere.n
?en Anstrengungen der Feuerwehren
von Cessingen, Gasperich unb Holle
eich gelang e», dasselbe auf seinen
Herd I« beschränken, nachdem die
m*vm »ckß O»«ß« mid Dachet
Ni «•leteiifi# KlWd Wrttt m* I

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