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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, July 02, 1914, Image 7

Image and text provided by State Historical Society of North Dakota

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Stadt und Land
Abonnirt auf den Swats-Anzeiger.
Herr Gottfried Leischner aus Lehr
9?. D. war am Samstag in Bismarck
und stattete auch dem Staats Anzei
ger einen gcrngesehencn Besuch ab.
Wenn in Bismarck angekommen,
sieigen Sie ab im deutschen Ganhaus
des Herrn ^softn Haas. Gute Zim
mvr linh echt deutsche Koü. Nur zwei
Block östlich vom Soo Bahnhof. (29
Herr Nr? Braun aus Goldstone
Montana kam am Freitag hier an
lind weilt im Hause seines Bruders
Wendclin Hierselbst. Herr B^aun ge
iK'tift, wenn er Arbeit bekommt, eine
zeitlang hier zu bleiben.
Schreibmaterialien aller Art,
Tabak. Cigarren, und alles was Rau
eher brauchen, sowie Zuckerwaaren
und so weiter, findet man in der 5.
Straße BuchhandKME. Es wird
deutsch gesprochen! (24-ob)
C. W. Henzler verkaufte seine
Automobil-Garage an Herrn D. C.
Rand aus Jamestown, der am 1.
Juli das Geschäft übernahm. Herr
Henzler und Familie werden im No
vember, wie wir hören, nach Kalifor
nien verziehen.
Kodakbilder prompt entwickelt.
Wenn Sie die besten Bilder wünschen,
senden Sie Ihre ff o Verkauf
nahmen
uns zu zur Entwickelung. Bestellun
gen von auswärts sind erwünscht.
Wenn Sie nach Bismarck kommen,
steigen Sie ab im Bismarck Hotel.
Europäischer Plan. Zimmer mit
lietßem und kaltem laufenden Wasser
au nur 50 bis 75 Cents. Preis für
zwei Personen $1 00. Hotel iit No
217 Vierte Straße, direkt nördlich
vom Grand Pacific Hotel. Man
besteige den Grand Pacific Omnibus.
Wir sprechen deutsch! Um freundli
chen Zuspruch bittet
(3-bo) Geschäftsführer.
Leicht ermüdet. „Die geringste
Anstrengung," schreibt Herr John
Schultz von Hlibter, Oslo., „ermü
dete mich, und mein Blut schien in
schlechtem Zustande zu sein. Eben
salls hatte ich große Schmerzen in
den Kisten. Keine Medizin hals mir.
bis ich Alpenkräuter gebrauchte. Es
ist sicherlich die beste aller Medizinen.
Ich fühle mich setzt vollständig wohl.
Das Müdigkeitsgefühl, und ebenso
auch die Schmerzen in den Knien,
find verschwunden."
Form's Alpenkräuter ist keine
Apotheker-Medizin, sondern ein ein
faches, zeiterprobtes Kräuter-Heil
mittel, welches dem Publikum direkt
durch Spezial Agenten geliefert wird,
die ernannt werden von den Jter
stellern, Dr. Peter Fahrney & Sons
Co., 19—25 So. Hoyne Ave., Chi
cago, III.
Bismarck und Umgegend wurde
am Freitag von einem wolkenbruch
artigen Regenguß heimgesucht, wel
cher in der Stadt Schaden zum Be
trage Tausender Dollars anrichtete.
Der Regen setzte kurz nach sechs Uhr
abends ein und siel mit solcher Hef
tigkeit, daß die Abzugskanäle sich als
unzureichend erwiesen und das^Wasser
stellenweise fußtief in den Straßen
stand und über die Bürgersteige floß.
Verschiedene an den Hauptstraßen
gelegene Erdgeschoße füllten sich mit
Wasser und alle Anstrengungen der
herbeigerufenen Feuerleute, die Flu
then in die Abzugskanäle zu leiten,
blieben erfolglos. Im Erdgeschoß
des McKenzie Hotels stand das Was
ser einen Fuß tief und im Erdge
schoß im Patterson Block an der
Main Straße, wo sich Knott's Bar
bicrstube und Krall's Schneiderwerk
statt, befinden, stand das Wasser gar
über vier Fuß tief und richtete be»
deutenden Schaden an. In der
Nähe der Apple Creek Station, etwa
sechs Meilen östlich von Bismarck,
waren die Geleise der N. P. Bahn auf
50 Fuß Länge gänzlich unterwaschen,
wie auch die Geleise der Bahn westlich
von Bismarck, sodaß eine totale Ver
kehrsstockung eintrat. Auch an der
nach Norden und an der nach Süden
führenden Soobahn hatte der Regen
die Eisenbahnfahrt sehr gefährdet,
und die Züge hatten von 6 bis 18
Stunden Verspätung. Das hiesige
Wetteramt berichtet, daß in einigen
Stunden drei Zoll Regen fiel. Noch
am Dienstagabend, als wir zur Presse
gehen, ist der Bahnverkehr gehemmt
und bis jetzt sind. Aüge
hier durchgekommèâ'
2Bir geben nachstellend die Namen
der bei den Porwahlen^ siegreichen re
publikanischen Kandidaten für Aem
ter in Burleigh County. Die Dr
Die Republikaner also wählten für
^egislaturmitglieder die Herren
Gerichtsschreiber—Fischer .996
Trygg .401
Staatsanwalt—Bern dt 808
Com.
Holmbor, Pbotograph,
(38-ba) Bismarck. N. D.
Die Nachmittagsvorstellung des
Tollmar Bros. Cirkus am Montag
wurde durch strömenden Regen sehr
beeinträchtigt und oerkürzt, aber die
Abendvorstellung war vollständig.
Infolge der Verkehrsstockung auf der
Ti. P. Bahn blieb der Cirkus auch
Dienstag noch hier und gab nachmit
tags Porstellung.
Herr und Frau Sebastian Schmalz
aus Hague N. D. kamen am Mon
tag nach Bismarck zum Besuch ihres
Schwiegersohnes Konrad Wingerter
und ihrer Tochter Agatba Schneider.
Sic beabsichtigen, heute wieder nach
xxuise zu fahren, und statten auch der
Redaktion einen Besuch ab, um sich
die Druckerei zu besehen.
McCurdy .625
1. Distr—Patterson
Gryerbiehl
2 Tii't.—Ellison
Com.
Boelter
Pesonen
Tape
Herr August Tape, der als Kan
didat für Commissär im 4. Distrikt
im Felde war. zog sich einige Tage
vor der Wahl von dem Wettbewerb
zurück.
Schreibmaterialien aller Art,
tabus, Cigarren, und alles was Rau
cher brauchen, sowie Zuckerwaarcn
und so weiter, findet man in der 5.
Straße Buchhandlung. Es wird
deutsch gesprochen! (24-ab)
Der frühere Polizist Chris. Mar
tinson wurde am Donnerstagnachmit
tag an der Ecke der 5. Straße und
Broadway von Hülsssheriss Ed. Bar
nes auf brutale Weise hinterrücks an
gefallen. zu Boden geschlagen und
schamlos mißhandelt. Zwischen bei
den herrschte böses Blut, weil Martin
son angeblich bei den Vorwahlen ge
gen Barnes, der als Sheriffskandidat
im Felde stand, arbeitete. Barnes
versetzte Martinson, der ihm den
Rücken zuwandte, von hinten einen
wuchtigen Schlag in's Genick. Mar
tinson fiel zu Boden und als er sich
erheben wollte, und noch hafb be
täubt war. schlug Barnes ihn wieder
nieder und sprang schließlich aus ihn
und richtete ihn mit den Absätzen sei
ner Schuhe geradezu entsetzlich zu.
Nach letzten Berichten wird Martinson
wahrscheinlich aus einem Auge er
blinden und anderweitig zeitlebens
ntstellt bleiben, wenn er überhaupt
mit dem x.'cbcit davonkommt. Der
feige Angreifer stellte sich gleich da
rauf dem Polizeirichter Casselman
und wurde um $5 und Kosten bestraft,
aber eine weitere Anklage wird ge
gen ihn erhoben, bei der dieser er
därmlich feige Unmensch nicht glimps
lich davonkommen dürfte. Hier soll
te die volle Strenge des Gesetzes wal
ten!
In der vierten Ward ging es. wie
gewöhnlich an Wahltagen, mich dies
mal wieder drunter und drüber
Diese Ward iit gewissermaßen das
Sturmcentrum der Stadt, und wir
glauben es ist hohe Zeit, daß dem dort
bei solchen (Gelegenheiten herrschenden
groben Unfug ein Ende gemacht wird
B. Mousso, einer der Wahlrichter der
Ward, Hatte kaum seinen Sitz einge
nommen. als er von Sheriff Barnes
verhaftet wurde'unter der Anklaae
zwei Flaschen Schnaps verkauft zu
haben. Auch Matt. Clooten. Besitzer
eines Leihstalles, wurde unter dersel
hen Anklage arretirt. Beide blie
den auf freiem Fuß, aber am Sams
tag wurden beide auf Betreiben des
Oberfchnmflers Watkins wieder ver
haftet, da bei einer Untersuchung im
Clooten Leihstall zwei Dutzend Fla
scheu Bier und auch ein Dutzend Fla
schen Schnaps gefunden wurden.
Clooten wurde auf feine eigene Ver
antwortung Hin freigelassen, aber
Mousso wurde eingelocht.^ Montag
morgen wurden beide im Stadtgericht
verhört, machten aber keine Aussa
gen und so wird die ^ache im Kreis
gcrick)t vorkommen. Clooten gab
$250 und Mousso $500 Bürgschaft.
Wir glauben, auch diese Klage wird
den Steuerzahlern des Countys wie
der nutzlos einen netten Stetzen Geld
kosten.
v,tte»bienfte in der
Kirche.
Evangelische»
Sontagmorgen um 10.30 Predigt
und um 11.30 Sonntagsschule.
Sonntagabend um 7 Uhr Jugend
Versammlung und um 8 Uhr Predigt
Mittwochabend um 8 Uhr Betver
sammlung.
Freitagabend um 8 Uhr ötrtfl-
VI Fsjww&es
Harris, Ho man und Williams." Heiß-dem Paare mündlich überbracht,
hmffsamt zwischen den Kandida
ten French und Barnes, doch lassen
wir die Rahlen, soweit erhältlich, für
sich sprechen:
Counm Auditor—Flaherty .809
Ter ctoot^'Än^fiflcr, $M*mard, 9i. Z., den 2. )uli.
Feierte« silberne Hochzeit.
Herr und Frau William Ooift be
gingen am Donnerstag ihr 25jähri
ges Ehejubiläum und das frohe Er
eigniß mir dt' abends im kosigen Heim
inokraten scheinen in diesem County! des Jubelpaares im Kreiie einer gro
P'ar frinc Rolle zu spielen, denn statt ßen Anzahl geladener Gaste und
entern vollen Ticket hatten sie nur
zwei Kandidaten auf dem Stimmzet
tel—leider!
Freunde gebübrend gefeiert, wo bei
läufig hundert Besucher ihre Gratula.
tionen darbrachten und einige genuß
reiche Stunden verlebten. Gvrne bat
ten auch wir unsere innigen
Die fröhliche Festgesellschaft ver
blieb bis frühmorgens im gastlichen
Hause des Jubelpaares, welches bei
dieser Gelegenheit auch reichlich mit
kostbaren und passenden Geschenken
von hiesigen wie auswärtigen Freun
den bedacht worden war. Mit Aus
nähme des ältesten Sohnes William,
der iit Montana auf seiner Heimstätte
weilt, waren alle Glieder der Familie
auf der Silberhochzeit zugegen.
Herrn und Frau Laift hiermit
nochmals unsere herzliche Gratula
tion. Möge es ihnen beschieden sein,
auch die goldene Hochzeit in gleicher
Weise bei guter Gesundheit und
Wohlergehen zu feiern!
Der Gollmar ?roS. Cirkus.
Obgleich die Gebrüder Gollmar in
tolge ungünstigen Wetters entschieden
mit ihren Vorstellungen hier Pech hat
ten und das beständige Regenwetter
dieselben sehr beeinträchtigten, muß
doch gesagt werden, daß der Cirkus
viel des Neuen bietet und in seder
Hinsicht den guten Ruf verdient der
ihm vorausgeht. Die Schaustellun
gen find durchweg erstklassig und das
Publikum hier wurde von denselben
in jeder Weise zufriedengestellt. Goll
mar Bros. Cirkus ist einer der
besten in Amerika und verdient die
Unterstützung des schaulustigen
Publikums woimmer er auch hinkom
men mag. Wir sind nie zu Lobhude
leien geneigt, aber wir können nicht
umhin, Gollmar Bros, unsere Aner
kennung zu zeigen.
Aus Nord-Dakota
Miimtiem
moii
Sir
und
Bekannte
Wünsche
namentlich war der Kampf um das wir waren leider geschäftlich daran |nx'ii :v.ln- vor der Wahl ist. Ein
verhindert, wie das oft bei Zeitungs
schreibern der Fall Herr und Frau
Laisl zählen zu den angei'ehnsten
Deutschen in Bismarck und Burleigh
County und sind allgemein bekannt
und beliebt, wohnen sie doch feit bei
läufig 30 Jahren unter uns.
Emmons C«»»ty.
$Knhire, 25. Juni.
In unserem Wahlbezirk betheilig.
ten sich die Stimmgeber nur schwach
an den Vorwahlen. Es wurden zu
sammen nur 21 Stimmen abgegeben,
Bon diesen erhielt Wishes 13. Sage
horn 2 und Jakob :flietcr für Eisen
bahneommissär 14 Stimmen. Sage
horn bekam so wenig Stimmen, weil
er hier garnicht bekannt ist. Dann
auch fei bemerkt, daß die meisten'
Deutschen hierhcriiin Demokraten
sind, welche aber alle im Herbst für
Wishes, Sagehorn und Rieder stim
men, wenn sie nominirt werden.
Gruß üUerjeits an die i'eser des
Blattes Mm*
Anton Fettig.
Areund Ie«ke weniaer so alte @e=
Sien roi it', "r 4 "»u 6er Ate®-
Am 20. Juni hatte in Fredonia
der Deutsche Verein eine Zusammen'
fünft, aber es waren nicht alle Mit
glieder zugegen. Es thut mir leid,
daß nicht alle Deutsche der Umgegend
der Versammlung beiwohnten. Herr
Kehrer, Präsident des Centralbundes,
hielt eine gute Rede und wir sagen
ihm Dank dafür. Danken kostet kein
Geld, aber jener Farmer meinte: be
zahle deine Sache, dann brauchst du
nicht zu denken.
Vergangene Nacht hatten wir wie
der einen tüchtigen Regen und alles
steht in voller Pracht. Wenn der liebe
Gott uns vor Unwetter und Schaden
behütet, heimsen wir dieses Jahr ei
ne flfTty ^rfttr
-h
erhielten $1.50 für Emanuel wesen als
Dobia in tiulm N Die gewünsch. Richard ton.
ie Schee re ivin ihm w 'vbald wir sie lief besser.
lu'Tiri fem -''eiie Dank!—Red.
Staats Mu:
hatvii ivir mir noch einen Tag
bis .Mir Perwahl. Da klopft gar
diK Oerz wie ein Gas-
öiir Cirkus in Kulm
viele Freunde und
man ieit Jahren nicht
sab. Bier war auch überall zu haben
aber
trotN.'m Prohibition lufbeti, und
Pre.'rr :vollte nach dem Gottes
dienn eine Abstimmung gegen den
Dentuiien Bund vmiehmeii. aber als
die v'eute das merkten,' gingen alle
aus tVr ttirctie fort. Dann rief er
ihnen nach: „Liebe Brüder, bleibt
doch noch hier, denn ich habe ja noch
iiidit den Segen gesprochen." aber sie
gingen alle fort, und er bekam nur
eine Frauenstimme.
Ich grüße nun alle Dennowitzer
und Mutter und Brüder, sowie alle
8eff! des Staats-Anzeiger.
2 when bin ich von meiner ersten
Be'uchsreiie nach Harvey N. D. wie
der ui Hernie angelangt, und ich muß
sagen, es ist dort eine schöne Gegend.
Die Reife verlies auch gut, aber wir
hatten einige Unannehmlichkeiten.
In oantestomIi verpaßten wir den
Zug und mußten übernachten. Um
5:30 morgens ging? weiter nach
Valley City, wo wir ain 7:30 anka
men wieder zu spät, denn der Zug
der Seoline geht um 5:50 dort fort.
Wir mußten also warten bis 8:30
abends und riefen deshalb zuerst F.
Ell in Harvey aus, damit dieser den
Schwiegereltern wissen lasse, daß wir
12 nachts in Harvey ankommen und
daß sie uns abholen möchten. Aber
die Schwiegereltern wohnen 7y2
i'fiiie von Harvey und haben kein
Telephon. Herr Ell that fein Bestes
und telephonirte an die Nachbars
leiite, zuerst an Adam Lesmeister,
aber vergeblich, dann an Anten Volk
der Abhaltung hatte, und so war bei
unserer Ankunft in Haroet) Niemand
da und wir mußten im Hotel luichti
gen. Um 4 Uhr morgens probierte
ich selbst und rief Adam Lesmeister
telephonisch auf, aber der schlief wohl
fest, und so probierte ich Nick (trab.
Da Nick gerade in Canada weilt, hat
seine Frau wohl nur mit einem Auge
geschlafen, denn sie antwortete und
Hollte wissen, was es um vier Uhr
morgens schon neues gäbe. Ich bat
sie, ob sie nicht Kasimir Braunagel
wissen lassen wolle, daß wir in Harvey
mis ihn warten und er uns holen
solle. Die Frau war auch so gut uns
den Gefallen zu thun. Es^ ist wohl
etwas starker Tabak die Frau um
vier Uhr aus dem Bett zu jagen we
gen solcher Sache, aber besten Dank,
Frau Grad. Um halb 8 Uhr kam der
Schwiegervater angefahren mit einem
großen Buggy, sodaß wir alle Plal
hatten und um 9 Uhr waren wir
ichon auf der Farm, wo wir einander
zum erste» Male begrüßten. Nach
dem Frühstück nahmen wir die Farm
in Augenschein, müssen aber deiner
ken, daß sowohl die Feldfrucht wie
die Gartenerzeugnisse hinter denen
hier zurück sind. Nachmittags besuch
ten wir John Lesmeister und blieben
bis abends und' sagen ihm herzlich
Dank. Abends waren wir wieder im
Elternhaus und vergnügten uns bic
spät in die Nacht. Am folgenden
Morgen besuchten wir Herrn und
Meinem Freunde Adolf Iesfe in
Dennewitz Südrußland freundlichen
Gruß und die Versicherung, daß es
uns Herzlich freut, ab und zu aus der •.
«... ICtrslii Benfe aber, da ai auch meinen
alten Heimath zu hören, wo unsere «3ruu ^,.1
U .1
ffiieae stand Umtnd ftudolf ,trank beiiichen woll
an •*. te mannte Herr lesmeister ein und!
Wir Tnnnerotfoer aber ersuchen i^u,'ulL
mir Tut)rcn
1
l,a*
®ClJ'
f,"r"
tr?ren
vergangenes Jahr in
Auch da? ganze Fest ver-
Gruß an Gevattermann Joseph
Volz. der ja auch dabei gewesen sein
'oll. Bitte ihn. etwas darüber zu
schreiben. Gleichfalls grüßen ihn
Emanuel Frank und Melchior
Schwengler. Anton Bolz,
von Joseph.
MkHknrn ssountq.
Karlsruhe. 25. Juni.
Tie (fniteiniviidiieii waren hier 6i8
jetzt ziemlich gut. doch ist der Boden
ziemlich trocken und rveim wir in
den nächsten Tagen keinen Regen be
kommen. kann die Ernte noch schlecht
ausfallen.
In der vorigen Sonntaguacht
wurde hier iit beide Grocernlade»
eingebrochen und im Mercantile La
den haben die Spitzbuben die Geld
stunde mit Dynamit gesprengt, aber
doch die Thüre nicht aufbringen kön
nen. Trotzdem viel Geld iit der
Spinde war, mußten sie leer abziehen.
Nur Waaren im Werthe einiger Dol
lars nahmen sie mit.
Im Richardton Volkssreund wird
viel über die sogenannte „gelbePresse"
geschrieben. Auf der einen Seite
schimpft das Blatt über diese und aus
der anderen Seite hat es selbst
gelbe" Artikel. So brachte das Blatt
auch einen Artikel über die vier
Mann, welche von hier in Teras wa
ren. Der Artikel ist voll Hohn und
Spott gegen diese vier Männer, und
ist dann unterzeichnet: „Zeno." Frei
lich hat der Redakteur des Volks
freund das als „religiösen" Artikel
aufgenommen, aber ich rathe ihm,
den Katechismus besser zu studiren
und zu lernen, damit ihm klar werde,
daß man an fremden Sünden kein
Theil nehmen soll. Ich kann dem
Volkssreund beweisen, daß er in
Karlsruhe keinen Leser hat der Zeno
heißt. Da hat der Staats Aiizeiger
iii Herrn Brandt doch einen bedeutend
besseren Redakteur, gleichwohl er kein
.Katholik ist. Ich kenne zwar den
Tickkopf „Zeno" io beiläufig, und
iveiin er sich nicht bald besser aufführt,
konnte er leicht vom Schreiber dieser
Zeilen Ohrfeigen bekommen.
°bt
«udoli u»! «rau etil °», .teer
e n efcr ^L ant für
„mit. iol*e"ieti es auch in Ameri 6*".»»"«« ™"u™
widern mehr Neiiiakeiten Wir konnten leider nur eme haltu
eir ö
ka genug
aus Dennewitz. deren es doch in ei
nem so großen Dorfe immer geben i
muß alZßer ^ebiirtsfällen und polni- i
schen Fabeln. Geburtsfälle haben
auch wir in Amerika genug, außer bei
den Nankees und Franzosen, denn
die sind kinderscheu wie die Kalmü
cken.
Am Sonntag den 21. Juni hatten
wir Konfirmation und es waren über
100 Menschen in der Kirche anwesend.
Der Herr Pastor hielt eine ergreifen
de Predigt den Eltern, Vätern und
Müttern und tadelte namentlich den
leidigen Umstand, daß so wenige ihrer
Hinder die deutsche Sprache lernen
und daß dadurch uns das Deutsche
verloren geht. Viele Eltern wurden
durch die Worte des Herrn Pastor zu
Thränen gerührt.
-tunde verweilen. Herr Frank tit
und rheumatismusleideii
und ich wünsche ihm baldige Besse
Quflen
rung. Zurück fuhren wir auf die
Farm der Schwiegereltern und am
Abend nach Harvey, wo wir uns bis
ein Uhr morgens bei Herrn Ell ver
weilten. Wir danken allen Freun
den und Bekannten und den Schwie
gereitern für freundliche Aufnahme
und Bewirthung.
Felir Eberl?
Freist & Tohn
Deutsche
3d)llCifcClf
Anzüge nach Maatz
Reinigen und ^ârden
«nd Reparatur
Alle Urteil pul u»t idinrllftrn* gk
zu motigrn ^nifrn
«I» flieste Ztr.
mnfI
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.l,,_ i
ft. Zt.
9t«i« eifâfce
Stephan Torscher
®t«rf Connttz.
Dickinson, 22. Juni.
Dsn Hier waren auch vi^le^Leute
auf dem Katholikentag in Straß
burg N. D. Einige meinten zwar,
daß es ihnen übel ergehen werde,
wenn sie dorthin kommen, weil sie
Niemanden kennen und auch keine
Freunde dort haben und weil die mei
sten alte Kolonisten fein würden, aber
es ist alles viel besser ausgefallen als
man erwartet hatte und die Besucher
berichten alle, daß es auf dem Katho
likenfest in Straßburg prächtig her
ging, schöner als je zuvor. Viele ha
ben auch gemeint, sie werden wieder
fünf Cents für ein Glas Wasser zah
len müssen, wie in Richardton. und
daß auch ärgerliche Vorfälle vorkom
men wie dort, aber jetzt wird berich
tet, daß es an nichts fehlte und die Be
sucher können Straßburg nicht ge
nug loben. Es fehlte weder an flu*
tem Essen noch an geistigen Geträn
V. loa ." tlioT h-ss-r ae-
100
schöne bunte Postkarte»
Tarunter viele hübsche, seltene Wi
der schöner Modelle und Tchau
spirlkrinukn, wir auch eint
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Xnrdinne motrrtt
i ^alacc
A. Ä- (f (fuicntt).
set Tag fcl.2.r nnti auswärt«
Per Woche $.00 und aufwärts
(Muts simmer
Schmackhaslf iWnhl^itrn
Iin 0traf{f Bièmorâ» 91. D.
Importirte Pücher und Zkitschrtf
ten im StaatS-Anzeiger.
Visenwaaren
Beseht die Waaren selbst
Nehmt nicht das Wort
eines Anderen über den
Werth derselben. Viele
Eisenwliaren sind theuer
um jeden Preis. Glaubt
nicht Alles was ihr
hört und seht über niedrige Preise der Catalog-Häuser.
Wir bedienen euch besser
mit besieren Waaren zu gleichen Preise«. Glaubt auch
dieses nichts einfach weil w i es sagen. Jeder behaup
tet die besten Waaren zu haben. Wir laden euch ein
unsere Waaren zu besehen und mit anderen zu verglei
chen. Wir dann zufrieden mit euerem Urtheil.
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Schatzmeister—Prater 981
Cassekman 454
Sheriff—French 719
BarneS 721
Countyrichter—Bradley 730
Fort 688
406
232
.67
.58
.75
.68
32
8
0
Com. 3. Distr—Monroe
Hedstrom
Com. 4. Distr.—DavieS
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L»gau County.
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