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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, October 01, 1914, Image 4

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4.
Der Ätaalß- A^zrigrr
Cranbt, Redakteur *. flkfdtiftlfubrrr
Betend ee ew~e»4-cieee Mtttr, Has Wtt.
UM
^eet eltie« et llniank. H. V mmémr
Am »I ine
Ii 3.187»
oder Weck'el bet
Pono'nc? immer den alten Wodnvlay unb
d'k iJc':rfficf mil anzugeben.
lie rhftmincr. übernimm: »i:r itn finbott
der Ärrrf'pcnffnKn keine ^erarrirrnung,
demuKl 'itt a^er. alles llnpanc ntf au**u
Ktr^erL (ftirentungen cfcnr cclle 3tcmr:*
morrfdmfi wandern in den Papiertorb.
Hu »U Ifcfer.
Wir eriucden unsere Leser, dem gelben
Zettel auf der Zeitung, ober auf dem Um
schlag. lbre «ufmerfiamteit zu »djenten.
Auf bem'elden nnden sie außer ihrem
Nomen auch be* latum, bie »u welchem
de# i-Ia:t befahlt in. L'firr. die mit bem
Ke:'^7iq?qe!d im Rückstände find, sollten uns
er,: (isnfmben Petfelben erfreuen unb auch,
»er.n möglich, ein ^afcr im Poraus bezahlen.
Bbtrffirt alle Gelbkenbunqen und Priese:
e s o a i A n i
Bismarck. 91. X.
Lord tshurdtill bemerkte bomba»
mich: „England hal die liinimichraiif'
to verschalt auf dem 5)«cere"—dann
kam erst ein deutscher Kreuzer und
bombordirte einen indischen.Hafen der
(imilouder, und fast zur selben Zeit
bohrte ein winzige? deutsche» Unter
i
ee boot drei große englische Krieg*
schiffe in der :iube (hui land* in den
^rnnd und entkam uimeriehrt.
i't um! Vnchen'
Xrr Staat Pirqinirn stimmte am
-2. September „troefen." lie vollstän
digen Berichte liegen noch nicht nor,
r.ber es ist ersichtlich, daß die Pro
h'bitioiiiften dort siegten. Somit wird
der Staat Pirgmien beginnend mit
rem 1. November Iis 15 „trocken" fein.
nwr itiinmteu die größeren Städte
it großer l'tebrbeit gegen Probibi
en, aber die faiiidiurifte stimmten
le fiir Prohibition. Crium, .tio
.im und ähnliche Betäubungsmittel
erden nun dort, wie auch bier in
.'.'ord Tafcto und in allen Probibi
•'.MTv'iaaten. ihren Irinyni halten,
piEek'i. Schnüffelei, Angeberei,
Sinket fneipen mit schlechtem Schnaps
id 'o weiter werden nun auch dort
vre förper und geiftvergntende Tbä°
:-jfeit errmicfvln und Sitte und Vi!
:ng wvr.N'r 'n'temati'ck untergraben.
Wehl Mrmnu
fle «»derer Stelle bre Blattes rr-
1
•ur.Pce'
:Mr
hab
I
n
Iv: reiuibltfaniidu'
l^ronna iit offen fiir
or.Mb« il.
raueivuiimirecbt mid Prohibition
freusgetreten. Iss ist hödi'te Zeit,
aß Hort-Dakota 'ieifiiuuge Männer
hen ^undes'enat idüift. denn die
•in iu'gt ivt-i die 7xraae luituMr.iviter
4. robirüivn und lmtioinwiten ^nni
n'tiinmrcdti? vor. Wir wissen be
stimmt, bat ^err Purcell czcizcn heidec
•uiriint. wenn er erwählt ivtt'd, ebenio
losiiiniiit ivifk'n wir. daß .vevr i^rov
na für beides stimmt, wenn er miedet
uewäbll wird Tas Pols -liord In
'otac- hat die Wahl zwischen diesen bei
oen Männern, und wir empfehlen,
-»aß es für Herrn Purcell, den lento
'raten iiiinme. Nicht weil vv v:n
mpfrat, sondern weil er n:t j„
•uger Mann i't
I 'ckeidung gebracht werden muß. greift
I in TeuNchomerika immer mehr um
sich, vn den vortrefflichen Beschlüssen,
welches kürzlich der Staatsverband
rtentiufn in feiner Jahresversamm
lung annahm, wird das Bestreben der
Mucker und Safferfimpcl sehr richtig
als eine „Te'ootie der Unvernunft"
d-orafteritirt. Es heißt in den Be
'chliisien weiter: „Ehe sie (die Mu
rfvr und Wosienimpel sind gemeint)
Schacher zu treiben begannen mit dem
gewissenlosen Theile der Politiker,
war ihre Einflußsphäre eine ganz be
'diränfte: von dein Tage an jedoch, als
sie persönliche Freiheit zu einem Han
delsartikel machten und an den Meist
bietenden verkauften, gestaltete sich die
Lage für den freien Bürger zu einer
bedrohlichen. Ter (Meist der Stunde,
die im Zeichen einer SdKtnmoral und
der Unterdrückungssucht steht, erheischt
energisches .van de
UM
D»»«erftag, Cfl. 1914
Bmiingtr Staaten, oro Jahr fl-50
Nach bf.n "fluflantf 2.00
(Nur qrqrn 8orau**al|Iu*g)
Hingen
Iii, feil es und rück­
sichtsloses Zugreifen überall dort, wo
die persönliche Freiheit bedroht wird
oder gefährdet erscheint." Tos sollten
sich alle Tvutidiamvrifaiter und alle
nberalgennnttii Bürger der Per.
Staaten merken. Sie sollten die Au
gen nicht verschießen vor der drolien
den (Hefahr und sich damit trösten, daß
auch ohne ihre Hilfe sich alles zum
Besten wenden wird. Wie in dem al
ten Paterlande ein jeder Marnt ge
braucht wird, um die höchsten Wtter
der Nation zu vertheidigen, so auch
hier. Ein veder soll und muß mit
helfen, um den Ansturm der Weg tier
der persönlichen Freiheit abzuschlagen
If mi veder muß bereit sein, auch sei::I
Theil beizutragen, damit das Mucker
tbum nicht immer mehr an Boden ge i
winnt. Ilm das aber zu ermögliche,:
ist der Anschluß an den Nationalbun^
die erste und heiligste Pflicht.
Ļs der Aahres Konvention der
W. (f. T. 11. („Wernaus (ihrntia:
Temperance Union" soll das Heißen
aber in Wirklichkeit ist es eine Verbin
dung pon grauen, die nichts al:
Prohibition und Zwangsgeseve besitr
Worten, und die also tmter falscher
flagge segeln» welche am 27. Sex
tember lUNi zu Lisbon N. T. abge
halten wurde, kam mit Bezug air
(Gouverneur Hannas Stellung zu
Prohibition und ixrcuieuitimmrech:
folgendes zum Poi idiein, wie der ami
lidie 'ik'ridn von dort sautet: „Wou
Dcrneur Hanna nahm Heute Abend
entidiirbrii Stellung unb erklärte, ei
tri sowohl fiir Prohibition wie audi
für nraucnitimuircdit."
x\u
eine:
Rede, meldte (Gouverneur .Hantia an
selben Abend hielt, erklärte er, „fr fei
dafür, baß Aord-Takota mich ferner
trecken bleibe, und baß den ^riuini
so ritsdi nie miifllidi das Stimmrecht
fltflcben werde" Mein Liebdien
was willst du noch mehrV—(tiouver
neur Hanna sagte an jenem Vlbeit"
weiter wörtlich: „^ch habe währen
der vergangenen paar Monate fast der
.zanken Staat bereist, und hörte auch
daß das deutsche lflenient in de
..Missouri Slope" eine Wiederunter
breitung des Prohibitiousge'"etiever
lange, aber ich glaube nicht, daß es
wahr in. )ch fllaubr, das brittfdfc
(Clement in der töcftlidirn Hälfte bre
Staates ist eben so entschieden fiir
indigung Prohibition wie andere Elemente."—
Nicht iibel, nicht wahr, lieher Leser?
Was 'ageii unsere Teutschen dazu,
namentlich die in Logan und Me
vnto'b (iountn' Laßt uns einmal
vheii. ob, beispielsweise, die Teutschen
in diesen beiden stärksten deutscheu
bounties im Staate für Prohibition
lind oder nicht. Tie ^uni-Porwahlen
zeigen es deutlich genug, bei luelcbeit
bekanntlich .verr ^ohn Wishes als
(^ouverueurskandidat auftrat und sich
für Wicderab'timmuug über Prohibi
tion und flcgm ^raueii'iimmrcdit er
klärte. \u Logan County erhielt
•Vimna IST. Wishek "03 Stimmen in
:Vu\\ntoih (fountii erhielt .vauna 70,
•mos
rati
w vlmt des
•A'erd Xakcta.
rige Wodie den
Wiflirf Hm Stimmen! Tie Teutsche»
find fiir Prohibition und flfstfn Wie
derabilimiiiung über dieselbe— so sag
verr Hanna, aber die deutschen
-l.Mhler sagten etwas ganz anderes,
wie diese aintlidien Zahlen beweisen!
Wieb er tritt Herr Hanna nun als
^ounei'iieni'sfandidat auf. Weiden
liii'ere freifinnigen I)iiitid)en Republi
kanerbori) fiir ihn stimmen, obgleich
lie in nie Ii daß Hanna für Prohibition
l,nb
$Vi brr 26. Jrticr des Xrutsche» Ja
ae? in Sedaiia. Mo., welche in diesem
'.Xahre dadurch besondere Bedentnng
qmann, daß tie während ?er Tagung
des achten vahresfonventv des
Teutibamerikaniidien Staatsoerbiui
des von Missouri abgehalten wurde,
hielt Professor A. Sdieiinimun von
Manias l£itn eine bemerfenswerhe
Nede. in lveldier er unter .Inderein er
klärte: „tilährvnd fait tzanz Ifurova
unser altes Paterleinb in 'einem riesi
gen Fortschritt auf allen Gebieten des
menschlichen Mötmene und Wissens zu
hemmen sucht, müssen nur hier in
Amerika uns gegen die geplante Be
raubung unserer persönlichen ^rei
heitsrechte wehren, hierzulande gili
es. mit den SJafv des Wciftce und
des Stimmrechts v.ieivo ernst und
energiich die nid ..ige der minien
idten (Gegner aus die persönliche ,"vrei
heit zu bekämpfen, wie Teutschland
jetzt um feine nationale Ifriueiv, rin
gen muß." tie Ueberzeugung, daß
dieser Kamp' um unsere persönliche
Freiheit endlich einmal it einer (fnt
/vraiiciiftimmrrdit ist? Wir glau
ben kaum! Wir hv'ictt ernstlirfi, daß
i'.u'eie deiiiiche» Repullikaner, die
freisinnigen, die Part vrage Ix'iicite
lasen und 'iir Hellstrom den demokra
tischen Kandidaten, stimmen werden,
denn er 'teht auf der denkbar freiTlu
nigften Platform, welche ausdrücklich
Tel« Pvlk soll regieren und sei­
ne Wimidie minien respektirt werden."
Zu lange uiion haben sich untere deut
'dien Republikaner in Nord Takota
feit an hie Partei angeklammert, und
hie /volge iit der Ifrlaß noch weiterer
ZtpangvgeieUe wie das?lnti=lfigarret
tengeieu initio weiter. U's wird viel
gefaielt. daß der Staats-Anzeiger
eben eine demokratifdx' Zeitung sei.
und deshalb gegen Hanna. Aber niv
U'rc Leier bitten wir zurückzublicken
aut die Porwahlen im ni. Haben
wir nicht die Demokraten links liegen
(Vinnen, und den Republikaner hn
Wnhef mit aller uns zu Gebote stehen
oer Macht unteritiiuty Haben wir
.Ktraizr ob Herr Wnhef Republikaner
•li mos rat? ein! ^iir uns
'in'adi entidieideiib. daß Herr
oder
nur
Xrt Staats»A»zeiger, Bismarck. X. T., de« 1. Oktober.
Wishes den Muth Hatte, sich fir Wie
terabitimmung über Prohibition und
gegen
raucnstimznrccht
zu erklären.
Wir sehen mehr auf Prinzchien als
auf die Partei, folglich fatin dein
Staats Anzeiger nicht gerechtenvei'e
purgeroorfeii werden, er sei eine Par
teiflepper.zeitung. Tos woi der
Staats-Anzeiger nie und wird es uiv
ter unserer Leitung lir werden. Wenn
aber wir uns groß genug zeigten, die
Parteitage beiseite zu lassen, und ei
nem Republikaner den Porzug zu ge
ben, weshalb sollten denn nicht auch
die dcimdyn Republikaner einmal
dasselbe thun und fiir einen Demokra
ten als (Gouverneur stimmen, eben
weil er bessere Prinzipien hat als der
Republikaner? ^a, weshalb nicht?
(?ine schmachvolle Verdächtigung
Ott einem Eingesandt an eine in
Philadelphia ericheinöende anglo
amerikanische Tageszeitung werden
die deutschen.«rieger- und Peteranen
Pereine in diesem Lande in dim ach
voller Weise verdächtigt. Ter Einsen
der erklärt, daß im Laufe von zehn
fahren, falls Teutschland jetzt siege«
sollte, ein ttrieg zwischen dem deut
schen Reich und den Pereinigten Staa
ten ausbrechen würde. „Wir sönnen
versichert sein." fährt der offenbar im
britischen Solde stehende Brunnen
Armee, welche hier eine neue .Heimal:•
gesunden haben, jeder thatsächliche,!
Unterlage entbehren. Taß tie über
haust gedruckt werden konnten und
nicht ohne Weiteres dem Papierkorb
überwiesen wurden, ist ein neuer Be
weis dafür, daß die angloamerikani
sehe Presse por nichts zurückschreckt,
wenn es gilt, Stimmung gegen
Teutschland und Teutschland's Söhne
hier in Amerika zu machen. Wir in in
sen deshalb gerüstet sein. Wir dür
sen nicht länger dem von Tr. Heramer
mit so viel (Geschick und (fnergie unter
noinnieiie» Werfe der Einigung des
ganzen amerifanischen Teutschthums
ferne stehen. Wir müssen Alles our
bieten, damit wir den Hetzern und
Söldlingen des britischen Imperialn
mus eine geschlossene Front gegen
über stellen können.
Tie Aktivisten und Knownothings
find wieder einmal aus dem Plane.
Sie werden Alles aufbieten, um un
seren Patriotismus zu verdächtigen.
Sie werde» unter dem Vorwande. daß
wir nicht einwandfreie Bürger der
bereinigten Staaten sind, unser Per
eittsleben zu treffen suchen und uns
die Reite der persönlichen Freiheit zu
entreißen sich bemühen, die uns noch
geblieben sind. Wir müssen deshalb
gerüstet fein und den Nativisten, wel
che uns unter das ^och das englischen
Puritanisinus zu uningen bestrebt
"er bfiiiofriifisriic Kandidat für Wonbrrnriir von Nord-Takota
Dcrgifter fort, „daß das »triegsamt in
Berlin diesen Atricg bereits vorbereitet
hat. Selbst in Philadelphia können
wir sehen, daß ein derartiger Krieg
vorbereitet wird und Maßnahmen ge
troffen werden, um Teutsdiland zu
helfen. Tas ergiebt sich aus der
Sonutagsaiisgabe einer deutschen
Zeitung, roelche uns mittheilt, daß
nicht weniger als zweiunddreißig deut
sche und deutjdtainerikailische Militär
vereine hier vorhanden sind. Es ist
eine Thatsache, daß ganz Europa von
deutschen Spionen überlaufen ist.
Weshalb tollte das tfriegsamt in Ber
lin sie nicht auch Hier herüber schicken?
Selbst ohne Wissen der Mitglieder die
ser deutschen und deulscltaiiieiikani»
scheu Militärvereine könnten diese
Spione letztere zufriedenstellend füg,
den Kriegsherrn leiten und thatsädi*
lich Hier „die Wacht am Telaware^
bildet^. Tie deutidie flotte, die zweit
stärkste in der Welt, könnte die flotte
der Vereinigten Staaten irgendwo im
Atlantischen Ozean engagiren. etwa
zwiidten :\'etv ^jorf und Philadelphia.
Unter Teckuiig der itenttdu'it und
deutsdiainerikanischen Militärvereine
könnte Teutschland hier genug Solda
ten landen, um einen Krieg hierzu
lande zu beginnen. In Bezug auf die
Beschwerden, welche die Teutschen und
Teutidyainerifaner gegen die angeb
liche Parteilichfeit der amerikanischen
Presse erheben, läßt sich die ^rage
auswerfen: Haben sie ein moralisches
Recht zur Klage?"—Tiese Stilprobe
genügt, um zu zeigen, daß ein neuer
Ausbruch des Nativisniuo bevorsteht
und daß patriotische Beklemmungen
ihm zu Grunde gelegt werde» sollen.
Es giebt wohl nichts Blöderes als
diese Verdächtigung der deutschen und
deutichamerikaiiischeit Krieger- und
Peteranen Pereine, von denen eine
ganze Anzahl beim Ausbruch des fpa
nisch amerikanischen Krieges erst sich
erbot, für ihr neues Vaterland in den
Kamps zu ziehen. Es bedarf nicht erst
des Hinweises, daß die intamen Ver
dächtigungen gegen die braven Ve
teranen und Krieger der deutschen
lind, mit aller Entschiedenheit entge
gentreten. Tie Befürworter der
Prohibition herben bei jeder (Gelegen
heit geyigt, daß ihnen nichts mehr
verhaßt itt, als das deutsche Vereins
leben, die starke Stütze liberaler An
schauungen und der starke Hort des
Selbstbestimmungsrechte des Einzel
nen. Wer siegen will, der rüste!
Tiese Mahnung samt nicht oft und
nicht eindringlich genug gerade jetzt
wiederholt werden.
Saute, aufgeblähte Magen,
Gase und UnVerdaulichkeit.
Zieht die Uhr heraus! ^n 5
Minuten verschwinde» alle Magenbe
schwerden. lluvcrdmilidikcit, innrer
Magen. Ausstoßen unnerdauter Spei
se, Blähungen, Schwindel, übelrie
chender Athem und Kopfschmerzen,
müssen schwinden.
Pape's Tiapepfin ist berühmt weil
es rasch den Magen regulirt. Es ist
die sicherste, schnellste und unschädlich
sie Mageiimediziu auf der Well.
Macht dem Magenleiden ein Ende
und kauft eine âOeSchachtel Pope's
Tiapepfin in der Apotheke. \n 5,
Minuten wird
xMme»
William E. Purcell, der demokra
tische Kandidat für Buiidest'enator,
wurde in den Per. Staaten geboren,
ist ein Rechtsanwalt und großer Far
mer und wohnt seit mehr als dreiund
dreißig fahren in Wahpeton. Rich
land Eoiinto Nord-Takota. Er war
Bundesanwalt, war Staatssenator
von Richland Eoimtn und ein Mit
glied der Verfassungs-Eonvention.
Pon (Gouverneur Burke wurde er
zum Bundesfenator ernannt und
diente eilt ^ahr im Bundessenat. Er
ist ein persönlicher freund des Prä
sidenten Woodrow Wilson und aus
der Convention in Baltimore that er
viel, um Wilson die Nomination zu
verschaffen. Wenn erwählt, ver
pflichtet sich Herr Purcell besonders,
die Friedenspolitik des jetzigen Prä
sidenten zu unterstützen, sowie auch
alle anderen Pläne des Präsidenten.
Herr Purcell ersucht Sie um ^Hre
Unterstützung und Stimme bei der
bevorstehenden herbitwahl.
(10.5ml)
i Politische Anzeige)
Aus Oregon
xsit Cregon sind die Witterungs
verhältnisse jetzt so: regnet es nicht
am Tage, dann ganz gewiß nachts.
Es sind Tausende 'Menschen ohne
Arbeit und auch ich habe drei Monate
lang nichts geschasst. Zur Zeit habe
ich wieder Beschäftigung gesunden.
Wie lange es dauert ist unbestimmt.
("Gestern machte ich einen kleinen
Spaziergang zu meinem alten Ka
meraden Johannes Riehl, aber zu
meinem Staunen fand ich ihn krank
an einer heftigen Erkältung darnie
derliegend. Wünsche ihm baldige
Besserung.
^tt Nr. 52 des Blattes las ich ei
nen Bericht aus Straßburg Südruß
land geschrieben von Aittoni Schnei
der von Adam, ^ntmcr vorwärts,
Kamerad Autoni! Aber vergesse auch
nicht, ob und zu etliche neue Leier
von dort fiir den Staats Anzeiger
einzusenden, denn dort wohnen doch
tüchtige Leier und Schreiber wie zum
Beispiel Johannes fettig. (Georg
Nichter und Andreas Streifet. Pon
(Gabriel Senger will ich gar nicht re
de», denn der mar immer Leier des
Blattes. Ob er noch ist. weiß ich nickt.
klar, daß es das
schnellste und sicherste Mittel ist gegen
Unverdaulichkeit und alle Magenlei
den. Tie beste Magen dos tor auf der
Welt!—In Apotheken zu Habe«.
17 Acker Land, schöne? Hau« und
Stall, gut gelegen im Clistzontrum,
Umstände halber billig zu verkaufen
oder zu vertauschen. Näheres zu er.
fahren bei Joe Pietsch, 639 26. Str.,
Manitowoc Wis. (4i).bo)
toonnirt auf den Staat» Anzeiger
liMtlf.
(Sowohl, Herr Senger erhält noch
das Blatt, hat aber seit schon langer
Zeit keine Korrespondenz geliefert.
Red. Staats Anzeiger.» ^ch hoste
bald von diesen Herren zu hören. Auch
mein freund Mathias Röhrich iß
faul mit Berichten. Ter Staats-31
iv
zeiger bringt den Leuten in der alten
.heimath doch viele Neuigkeiten von
hier. Warum sollten wir nicht auch
Neuigkeiten von dort erhalten? W,r
lind stets begierig auf solche, aber un
sere A reun de dort sind schreibfaul.
(Nun, zurzeit kommen überhaupt in
folge des Krieges garfeine Korrespon
feil,zeit mehr aus Rußland durch.—
Red. Staat-Anzeiger.) Tie Zeitung
iit gerade jetzt hochinteressant we
gen der vielen Kriegsneiiigkeiten und
ich habe von Woche zu Woche kaum
Ruhe bis der Staate-Anzeiger an
kommt. Wenn die Franzosen und
Engländer mit Tampfnudeln und
Zwetschen schössen, hatte ich auch Luft
mitzumachen, aber vor den Kugeln
und (Granaten habe ich Respekt be
kommen. Tiese kenne ich noch aus ei
gener Erfahrung von dem russisch
japanischen Krieg her.
(Wir erhielten $3.10 und sandten
vhnen und dem neuen Leser den
Kriegsatlas zu. Besten Tank!—Red.
Staats-Anzeiger.)
(Gruß an alle obengenannten
freunde in der alten Heimath und
besonders an meine Eltern itt Aber
deen, S T. Nick C4efreh.
Aus Nord-Takota
Towner
C»»ty.
Egeland, 14. Sept
Geehrter Herr Brandt!
Als ich vergangenen Winter von
meiner Besiichsreife nach Hauie kam.
wurde ich so schwer frank, daß ich
zehn Wochen das Bett hüten mußte
und körperlich iehr mitgenommen
wurde. (Gott sei Tank bin ich soweit
wieder leidlich hergestellt, aber ich
kann eben nicht mehr so arbeiten wie
ich gerne möchte. (Wir erhielten
$2.50, welche nach Wunsch gutge
schrieben wurden. Als Prämie über
sandten wir Whiten den Kriegsatlas
denn wir glaubten, er würde ^bnen
am besten zusagen, aber wir sollten
10 Cents mehr haben, und die können
gelegentlich in Marken (Stamps) ein
gesandt werden. Besten Dank!—Red.
Staats Anzeiger.)
Tiefen Sommer baute ich mir auch
einen schönen Kuhstall 36 bei 58 und
10 (uß hoch, zusammen mit Silo, der
mich $2500.00 kostete. Tie Ernte ist
auch bet uns schwach ausgefallen.
Schrecklich ist es, was man alles
über den ausgebrochenen Weltkrieg
feien muß. v't das ein wüstes Sen
ge» und Morden. (Gott schenke den
deutschen Waffen den Sieg und mäche
diesem Treiben bald ein Ende!
(Gruß allerseits von
Kakob Gaub.
Ici't ist dir ^rit. Verwandten und
freunden in Rußland, Teutschlaad,
Crftcrrrid).
11
itgarn, Nnmtiuirn unb
so weiter, diese Zeitung als Wrfdjenf
zuzusenden. Ter Staat».Anzeiger ist
nicht nur die billigste, jouder» auch
die bei weitem beste Zeitung fit selch«
Zwecke.
(ijf
hört und seht über niedriqe Preise der Catalog-Häuser.
Wir bedienen euch besser
mit besseren Waaren zu gleichen Preisen. Glaubt auch
dieses nicht, einfach weil w ir es sa^en. Jeder behaup
tet die besten Waaren zu haben. Wir laden euch ein
unsere Waaren zu besehen und mit anderen zu verglei
chen. Wir dann zufrieden mit euerem Urtheil.
Haben Zic sich entschlossen?
diesen Herbst ein Hau«, Stall oder Schuppen zu baue«, oder die gay
zu "panren? Wtr !Mmt alle? nöthige Baumaterial wie avch rutbe
und gespaltene LederPfoftei, Haben Kohlen und besonders die totr
iieti sohlen, bie h#tleii Markt. Wir
0. Vlnhrrftiii, Weickuisl^fiihrer BtMnartf
littMarctt
Beseht bie Waaren selbst
Nehmt nicht das Wort
eines Anderen über den
Werth derselben. Biele
Eisenwaaren sind theuer
um jeden Preis. Glaubt
nicht Alles was ihr
St. ».
rimrawliiiin tfaiiicht iSaète.
Uottx %iittibcr Company

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tung tu vermeiden, btrien trir. bet Wob
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Frank -C. .»ellftrum
e e s a e S i a e s i n
v e a u 3 0 0 0 a i n s
S e i s e u n e s e i i
a e n e s w e e n
i n 5 i n u e n
William (5. Purcell.
Lents. 21. Sept.
Main Strafes
La»b in Oregon—Kein Winter.
Bismarck Hardware So.

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