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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, October 15, 1914, Image 2

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:ievolutien
Sirgv
"er :)iuv
1
.'r'rrefben
ivdrohi :Hur,lar
(viod,en.
Eingesandt Don ^renn
Krem, N. 2„ im Sept.
Vorige Woche erhielt der llnter
zeichnete ein Bündel deutsche Zage-:*
ze'tungen au* Miindien. Mannheim
und Landau in der P'al mit der
Bitte die Nachrichten in der aineri
konischen Presse in veröffentlichen
Ein bloßer Abdruck der Millingen
wurde jede* die Spalten der biefi
ficn deutschen blotter auf lochen nil
Ien. So iii e-:- wohl angemessener,
aus der reichen ,"xiillc zuverlässiger
Berichte 'olche Neuigkeiten heron-^n
flreifen, die hierzulande roen. er e.Vr
nicht besannt geworden iirN
Tiu- Mitroirfen afrikanischer Zrap
pen in Frankreich
vii der vwitei! Haltte
Ivor em '.Viitrebafieur
Neusten Nadiriditen
entfefielt ii\ir. Teutsche
x"\nfaitterie
Siiiifraiifreid v bemerkte zu »ei
nein Ifritaniuv\'-,e i'uiiieii afrika
Ii folge ieincr nie
sich über die po
•bt io unterrichtet
ballen, nie- ivunnt'envivertb gewesen
nnd glaubte Mrum, die Afrikaner
waren zu il'üiiunvnavifeii herüber!
gebracht iverd.
in scher Jrupiv
leu :Hei'Vit koi:
lihidie Weltla:
Vluc-bruch dec-'P0"
Wnege* gab .'! i'flärung.
rieht a.vr klar Mi-, Frankreich langst1
'ui-jijuiii tiiiHfiui jiHii. tivnnaif i
Blatter brachten idion am 2s. Aiiguit I ^ruditbtirev gefaht machen mühten.
:ie stunde ron dem Sieg der flenolu- Aranzoien haben die .«oiinde
hoch, alc- die Bauern angriffen. Und
zur iVrbreitung der deutschen Spra
che unter den Franzosen hat der ban
noil in Cdefia und dem A'i'eutmi der
Truppen. Und bereite- zwei Tage
vor der Be'd'ies'.ung der Seestadt
-ibou durch den Kreuzer Aiigc-biirg
hatten div Auntaiidi'chen die staatli
chen Wohlenithiippen in Brand gesetzt
-'luf den ,iaren mar ein Attentat ner
sucht worden- daher die schnelle Ab
reife nach Moskau.
v\n
Russisch-
•L-oIcn und in den Citiceprooiitjeii
Nnd Truppenzüge in die x.'iift ge
irrengt worden. Beim (iinmar'di in
fluf Iand entdeckten die Teutschen in
Ititetn Meiler russische Tragoneroffi
•:ere. denen von der eigenen Mann
schaft Hände und ^iifze gebunden
worden waren, damit sie nicht im
Mampf nor gehen konnten. Unter
:«*M) polnischen Soldaten, die sich
'renvillig gefangen gaben, waren nur
'wei Stockrussen. Biel fach erklärten
polnische (^e'attgene. fie hätten über
baupt itidu im (tefecht gefeuert.
Tie Äntheilnahme der Inden inPolea
S i e e 5 it a ch i (ftaftfjof
eine* kleinen Ortes, Offiziere am
Tisch. (Gegenüber, feiertäglich geklei
'Vt. ein Tiid, voll
xXmVn.
v':'"
Sie lau
'dien athemlov dem Borlesen der Te
Peidu'n. Al» der Veier geendet, grei
'eil die xXuden zum (Gebetbuch. Irin
I neuartiger besang, eine fremdarti
ee, leiernde xVeiie für den Sieg durch
•ittert da-:- niedrige Gemach. Und
Mötzlich, von der Weihe der Stunde
vvgri'fen. sprangen die sonst 'o ruhi
.l*v"vl1 ^'"'ite air. klatschten
IN
sie vände vinVllter mit 'dineeweineui
oaar begann eine 'elf'anie Melodie,
und nun hob n:i oon uns nie ge'chau-
I r, eigenartige
ntiloiienvn .Iii.
rkot'. n.'-iv T«,
iren »lc:
'i eigen
vurden £.
Xr Vied
.'iederlage
e Viigen
vi':! hel'enV
Tflo ^rrsostfn der .Mofafm iiiib bit
Ungarn
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-^rid^r .: •_
i I
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Teu:'.
melden, dar, an:
nircb die
(-.V.antel
n xvillicit
pc_r'"i:rt't'nc
^omfon
iHlonunrn iviinrn, "lllcrt
aniehnltdte Venningen
(4. ,vortietsung.) vollbringt, hiilt der .tioiaef nicht Stich,
-,!ilnal roc Ii it i'r Die gefiirchteten Ma
icbinciigenu'brc »nd fleoolverfanoiten
klappern hört. Nur »einen alten
Ruin» als Wünling und Schlächter
iivhrloier grauen und minder hält er
aii'recht. Hingegen übertrifft her
nngari'che .'Heiter-MiisliV alle Ifrnxir
tu im. Tie ungarischen Hu wett tin
ben dem Voiarfen schnell die '.Ithiriffs
m.'üe abgelernt Flankenangriff in
doppelten fleihen -und klopfen den
.\ioncfen luftig auf die Pel*\ Was
in II man ober Da*,u lagen, daß Mofa
(sen ihre Pferde, ihr Liebste?- our Crr
verkaufen?
Bajonett-Angriff.
,\n :vn englischen $eitunU'n lieft
man zum lleberbriir,. wie die ^ran
zoieii und Englander mit dem Bajo
nett eingreifen und die Teutschen
schaudernd nor dem faltfit Stahl da
vonlaiifen. AVandier keusche hat
tub bereite- gefragt: kommen Bajo*
nettangriffe überhaupt noch vor?
im. die deutschen ,Jeitunjeii beruh
if:: «oldvii Bai-.'iicttangriffcn.
jvl.w C.\he i'l ein wenig order*
I NVdi vv,e die IfnglämVr ihre Stedi
fiinü vernichten, hatten die Banern
im lfh'ah und in der Sdiladit südlich
Aull
liir
ivi
-i:• gerechnet
^ltes Handwerk aiifge
^a,", i'riidit. Sie haben, wie anno 1S70
^i'itvnburg, mit den (tewehrkol-
I
^cn nedrosdien, das den ^ranzo'eii
!\u:. I ^ie jtetieit ihrer eigenen (Gewehre um
Me Chrvit flogen. Ter Sdireckeiit
die blauen Teufel sind ha! der
iiii friihrcn ,^eldzug die Franzosen in
die Flucht trieb, gellt wieder in den
französischen Chren. Sio hörnen jetzt
die bayerischen Teufel, (iin fraiizö
lüdu'r C'fizier hatte 'eine Leute be
ltadiridnigt, das? sie gegen die Banern
zu kämpfen hätten, und sich auf
Tic 'h'rDulntion in Rußland
£.\: wenig agen er't ist in d^-r
Hiesigen greife di :'cadiridit durchge
drangen, das in ^iiniand idrcere
1 in ia Ii
de toben. Tie Liener Sei
Hingen nutzten bereit? am 2*2. Vlii
''iift. dan im Ataufa'iiv eim* blutige
riidie Bajonettangriff beigetragen.
Wenn die Banern kommen, schreit der
ixranzov: „Pardon, nir steck!"
Tie batiriichf Printe ailrr Prinz
Bekanntlich wurde die erste große
Schlacht gegen Frankreich unter der
Rührung des bäurischen Kronprinzen
gewonnen. Er kämpfte gegen zehn
Armeekorps. Ter Sieg ist dadurch
bemerkenswert!). ZaR es den heiden
niiithigen Bayern gelang, nicht blos?
die ixraitzoien zu schlagen, sondern
audi die Berfolgimg des Heindes in
solchem Umfange diirchzufebe». dasz
die Berfolger beinah unter das neuer
der ^eituiigsfanonen von Toni ka
men. 20 französische Biwaks wurden
dabei überrumpelt. Tie hierher ge
langten iiachriditeu lieszett den Irr
folg in feiner Tragweite nicht erken
nen. v.» Teutschland schätzt man den
l-imriichfii Sieg desto mehr, llebri
iteit'o fämpfen auch andere heutide
Truppenteile unter dem Bauernhel
den.
Won»m bis Franzosen wieder r»the
Hosen tragen.
Allgemeine Berwunderung erregte
yierfi die Nachricht, das die Jvrau.zo
ien wieder ihre rothen Hosen und
blauen packen als Mrfegsan.vig tra
gen. Man konnte sich die Sadie um
ioweniger erklären, als seit (Einfüh
rung des rauchichwadien Pulvers
alle Militärverwaltungen bedacht
find, die Bekleidung der Soldaten so
unauffällig wie möglich zu machen.
Selbst Nuszland hat ilhslki Unifor
men. Tie Aufklärung giebt ein fran
uifi'dier (General, Mr. (iherfillc-. Auch
Araiikreid) hatte eine ^eldunifoi in
angefertigt, die aber in den Manö
vern 11)11 völlig versagte. Tie ,ran=
oieii sind ein eitles Pols. Tem
inunte man audi bei der neuen Uni
'orin Rechnung tragen. Tie Jyarbe
war schön, aber der Schnitt war häs
Itch, der Nock hatte verziveireite Aehu
lidikeit mit einer Stalljacke. Ter
war äusserst iiiibeaiiem. der
Merreicher jfragen zu hodi, die ,Veline zu niedrig.
'•r *'i"ack' T.t'.u da:- T:iäi itidu wetterest. Tie
bk sich r.irf.il bc[d)ü)iuöcln—
I »Idcn 2ic feine Uiucrfdiicuung i»
C3,t r, b! nur vilirit ci.ijtflcit wirtlichen ($onv
lvtt
^*nli,_hcr r.u''oliit hrqutm uiiii bul'ci
ft. uctliQit ijt !zi? cchjcti
°u6t
.'.Tt0rt!s," n „'sf
W1
S-duhc In cllru
'J, u Vl.il/ip,,'f
Martha 5t3nfhin^toii
«vi
Ii fort Schuhe
iiufrntr, brrnncnbr ?uhe. Morilm
end»frn ebrr 2»tittrrn—
•'i'u an. und aiiegrjucirii.
Cn'
"p'ce»si''n. man spun sir nicht
^fV
let St»t«-A»znger. Hismarck, 5i. I., bra I.,. Cftebrr.
mit der neuen Uniformen ausgestat
teten Mannschaften wurden von den
andern als „Nesedapuppen" verspot
tet. So schaffte man die,Ibausnat=
timg wieder ab, und die Teutschen ha,
beii an den rothen Hoieu ein schönes
^icl Aber die sranzösische Eitelkeit
hat sich bitter gerächt wie nie zuvor.
Weshalb England f» eilig met
die deutschen Kolonien in der
Siidiee zu besetzen. £i« baiipt
sächlichsten Besitzungen sind der
Bismarck Archipel, die Samoa
griippe, die Karolinen und Aeu
iViinea. ^apan eröffnete besannt
lich die Feindseligkeiten slcnenXeut'di
land, weil die Kolonien den Weltfrie
den der Siidiee bedrohten. Tann ver
sprachen sie der amerikanischen fle
gieruiig, sie wollten nur Xliautidiau,
sonst nichte- mehr. Man glaubte das
d. h. Präsident Wilson und .verr
Bryan. Tie Engländer jedoch glaub
ten es nicht. Tenn sie hatten ersah
ren. das ihr getreuer Bundesgenosse
alle Kolonien einsacken wollte, nam
ntlich Neuguinea. Tas brachte die
Australier in .vamitd), denen die ja
panische ttadibaridiart trotz aller Bun
desfreiiudichaft ein Pfahl im ,"*Ieiuh
mil) eine stete Bedrohung geme'eii
wäre, folglich drückte die auitrali
'"die Negierung darauf, dag man den
Japanern zuvorkommen müsse. Und
die australische flotte bot jetzt die hie
imgthiiiiitg. die paar Polizeiwachen
der Teutschen .zu besiegen. Bemerkt
iei Ii od), das auf Neuguinea eilte se
gensreiche imd gros e Missionsarbeit
betrieben wird, die zum groRen Theil
Uiiteritiitumg ans der en.-litth. voiva
innode erhält. Diese deutsche Besitzung
ist sah so gros wie Teutschland sel
ber. Tie Sd)ut3truppe besteht aus ei
"er hanöpoll Weiher und zwei Tu
tzend schwarzer Polizisten. (Gesittung
und Crduung wurde durch die Mis
sionare verwirklicht. Ter t'eser ur
theile nun selbst, was für Gefahr für
den Weltsrieden durch die stille Al
beit der Missionare entstanden iit
und wie schändlich die Briideridiaft
zwischen Engländern und Japanern!
Sunt Schills ein Vied auf die Er
greiniug der deutschafrikaiiiichen to
loitie Togo durdi die glorreidien See
räiiber.
(Pon Ludwig Ganghofer in
ii n ch 11 e A e I 5et hing.)
Ui! Tas grimme Albion
Schwelgt in ,Heldenthaten!
Soll man nidU sunt Siegesfest
Einen Dchien braten
England nahm uns Togo weg,
Teutschland, hast du Worte?
Tahiti die ungeschützte Stadt.
Stürmte die—31
borte!
England, deine erste That
Muffelt sehr zum vmimiel!
Wenn dir übel wird davon.
Kriegst du deutschen Kümmel.
..Siegen oder sterben?" Nein!
Las mit Wold dir weben:
England, in dein .tiosenband:
..Stehlen, und dann leben!"
•err und ^ran ^ritz ^engenfeibcr
in Bismarck 9i. T. erhielten kürzlich
einen Brief von Perwandten aus
Roth bei Nürnberg in Banern, der
uns sreimdlichst zur Verfügung ge
stellt wurde, und dem wir einige für
den Leserkreis interessante Stellen
entnehmen:
Roth, den Kl. Seot 1!H 4
Meine hieben!
Eueren Briet erhalten und hätte so.
fort geantwortet, aber wir warteten
aus unseren Jvrits, damit ich euch nähe
res ichreiben konnte. Pielleidit habt
ihr audi schon den Briet vom Jvritj
erhalten y Jvrife hatte ..gros', (Mick"
im Kriege. Eines morgen'- tun 10
Uhr durchbohrte ihm eine feindliche
Kugel den linken Vir in. Nachmittags
um drei llhr traf ihn ein Wranatsplit
ter am rechten Arm und verletzte ihn
schwer, doch wurde ihm zum Wliiii der
VIrm nicht abgeschossen. Jvriß wurde
ohnmächtig und lehnte sich an einen
^anui und da wurde ihm viermal
durch den Helm geschossen und zuletzt
fjog der Helm fort, dann ging {ein
chits? mehr über seinen Kopf. Sein
(Gewehr schössen sie ihm ans der.Hand.
War 10 i'i'eter von ihm weg. Sein
Rock und sein Tornister waren durch
lädiert. Jvrih kam dann nach Eden
foben in der Rheiiuifalz ins lazaret.
Er war drei Wodien dort und hatte
schreckliche Schmerzen. Er bat nach
Hause zu dürfen, aber es wurde ihm
nicht gestattet, sondern er mußte nach
Nürnberg in? (tiarniiotivtazarct.
{roei Tage roar ober ^ritz doch bei
uns und wir sind nun beruhigter weil
wir wissen wie es ihm geht und sind
it feiner Nähe und können ihn besn
chen. Vi eher ,"vrit3, der Krieg ist
schrecklich.
x\n
ii'er
Nürnberg reichen die
Vazarete nicht zu und es niuszten noch
Baracken gebaut werden, die Verwun
beten zu pflegen, und so ist es wohl
überall, .i» uns kommen auch Ver
mundete in das (tvnesungvbeiin. Heu
te früh ging wieder ein Trupp weg,
2ie dürfen noch einige Tage zu Haufe
bei ihren vfieben bleiben, aber dann
müssen wieder ins ,"Veld ziehen, ^lbcr
nllc gehen freudigen Herzens, tienij
xhuier wollte immer nur den
i /trieben haben, und doch tiefen alle
i über uns her. Tie schlechten Engläti
der sind am meisten Schuld, aber der
i.'lv stet? wird der gerechten «qche
•vi: 3ieg verleihen.
Ueber den Krieg darf ich nicht viel
schreiben, denn die Briefe werden ge
öffnet und nicht abgeschickt, wenn et
was berichtet wird, aber ich lege die
Nother Zeitungen zusammen nnd
schicke sie euch nach dem Krieg, vann
könnt ihr alles lesen. (Tiefen Brief
hatte ich geschloffen und abgesandt,
aber er kam nach fünf Tagen zurück
und ich mittue ihn in offenem Brief
Umschlag abschicken. Somit könnt ihr
sehen, wie streng alles ist.)
Tie jungen Leute hier sind olle
fort. Ter Mann der Kniii Strubel,
^"chfen (teorg genannt, niufjte mit
dem Landsturm fort. Alle bis zu i."
v-ahre müssen mit, das sind die ge
dienten. Ferdinand mutzte sich m'cl
den, ist beim ungedienten Landsturm
und die fönneu auch noch fort müssen.
Mathias braucht nicht mit. war im
März 45 ^ahre alt. \xins Lengen
telder nahmen sie zur Infanterie, int
feren Hans zu den Ehevaiilegers:
werden im Oktober in die Kaierni
kommen. Ter Landsturm —Ned.
Staate-Anzeiger» inunte nach Belgien
zur Besetzung, doch and) das ist ge
fährlicher Tienst und unsere Soldaten
werden vor den Belgiern gewarnt,
denn diese haben Schinne, Spazier
•töcfe und so weiter und mit allem sön
nen sie schienen. Tort sind schon viele
Wrcuelthaten vorgekommen. Auch
die Franzosen sollen sehr grausam mit
unteren Soldaten fein, und in
Deutschland werden doch die Heinde so
gut behandelt!
.verglichen Gruß von Schweiler und
Schwager. Neti, Hans, und auch vom
^ritz soll ich Grüße übermitteln.
Vlits dem Mannheimer Polk^blatt:
«nfforbminfl on Bndens 1
ödster!
Eure Brüder und Perlobten muß
ten hinaus ins
(lb.
das theuere Pa
terlanb zu schützen. Piele von Euch
werden sich dem Samariterdieuft wid
men das ist Recht und ist Pflicht
aber nicht alle können das.
Nun, ihr andern, auch Euch winkt
Arbeit. Tas Heimathland wartet auch
auf Euch. 5hr tennisgeübten Vlrme.
vbr Turnerinnen, alle regt Euch.
l*cht zu den (Gärtnern und VanMeii
ten, die kräftige Vlrme jetzt sehr nöthig
haben. Konntet
der
vMir
bis dahin früh
Uhr fd)on zum Tenniè eilen, so
gebt noch eine Stunde zu—ihr mißt
ja gar nicht, wie schön es branfccn
ist schon um Uhr—helft, das das
iefet fast eingeschlossene Vaterland der
Nahrung nicht entbehre, und so vieles,
was wachsen soll, nicht umkomme im
Sonnenbrand. Um die Mittagszeit
könnt vhr die Ruhe nachholen, um
abends wieder auf Eurem Platz zu
fein, vhr, die vhr den Töi fern na
her seid, helft auch da. Schon giebt
es Kartoffeln zu ernten, und wenn
^hr zum Warbenbinden, überhaupt zu
den schwereren Feldarbeiten nicht
tauglich seid, so giebt es audi in den
Hausgärten genug zu thun. Weht
statt Euer die geübte Bäuerin aufs
Aclb, so ist indessen pielleidit ein
Kranke-:- zu behüten oder kleine Kiiv
der. Macht Euch nützlich, Badens
Töchter, denn Eure Brüder werden
kämpfen müssen fürs Paterland und
vbr wollt doch nicht unthätig fein?
Wie gesund aiiszerdem diese ländlichen
Hilfeleistungen find, das werden viele
Blutarme unter Euch au ihrer Kräf
tigniisl, an ihrem blühenden Vliisseheit
spüren. Welche Jvreude, lveitit die
Brüder und Perlobten heimkehren
und Ihr alle sagen könnt: auch wir
haben für unser Paterland gearbeitet
und gethan was wir konnten.—Ba
dons iöditer, poratt den llebrigen mit
gutem Beispiel!
Aus den Hamburger Nachrichte»:
150 Writernlr al« Mrirnisrrituilliflf.
xXit Berlin allein haben sich, wie die
N. W. E. mittheilt, nidit weniger als
l.r0 inaktive htenemle als Kriegs
freiwillige gemeldet, Darunter sind
selbstverständlich nicht die verabidiie
feten ober zur Disposition gefielltvii
Generale, die auf (^runb der Mobil
machiing dienstliche Perwendung ge
funden linlH'ii, mit eingerechnet. Son
dern diese 150 Generale haben gebe
ten, in Reih und Wied, ohne Rang
und Charge, mit ins Reib ziehe» zu
dürfe»!
3rrnbrrid|t „Syrups of
all«, verstopfte« Kinder«
Besieh die .junge, Mutter! Wenn
lie belegt, dann brauche» Magen.
Veber und Eingeiveide tier Kleinen
sofortige Reinigung.
t\st
das Kind
launenhaft, ohne Schlaf, ist v» uii
regehnäfiig, bat aieher, sauer» Ül/Il
gen, schlimmen Hals. Tuichsall iiiih
Erkältung, gebe man ihm einen Ihee
löffelPoll „Ealiforiiia ^tirup of
und in ein paar cluuheii III
das Stillem des Kindes ans millliII
chem Wege von allen Bejchim N-u
befreit und das Kind gesund Aingl
den Vlpotlieker i'iir eine .Miv Alaltlie
„California Snriip of Algtr. »„ich,.
Gebrauchsanweisungen enlhiill flu
Säulinge. Kinder aller '.'Hin tlllb
für Erwachsene.
Lieb Vatrrlaad magst ruhig skin.
Ter Hauptlehrer Wramminger in
Ulrichsberg hat sieben Söhne im ,1t*U\
ebenso der Bauer Tastn«- in Ulrichs
berg. Tie gleiche Anzahl von Pater
landsvertbeidigern hat die Bäcker
nieiitcnpihve Babette Bürger in Bar
nen (Cbrr.) zu den Waffen gesandt.
Acht Söhne des Wütlere Höferl in
ivichtelberg (Cbfr.l find zur Jvabtie
geeilt. Ter ^iidn'r Michael Lachner in
Weichs hat sechs Söhne, von denen
fünf bereits zu den Truppen einbe
rufen werden find. Ter sechste wird
als Nvfrnt eintreten. Audi teilte drei
Schwiegersöhne befinden sich unter
den Jahnen. Tie svleiidiertvitwe
Mendeliohn in Hohemalza hat sieben
Söhne bei den Jahnen.
Ein hübsches Beispiel opferwilli
ger Patersandsliebe «rird ans Lud
wigslnst in Mecklenburg berichtet:
Tort erschien ein junger Mann ans
der Umgegend ans dem Regiments
zimmer und liefe sich auch durch die
Bekanntmachung an der Stubenthür,
das Freiwillige nicht mehr eingestellt
werden, nicht zurückhalten, sondern
bat um seine Einstellung als Kriegs
freiwilliger in das Regiment. Als
ihm nun der Bescheid wurde, daß das
Negiment vollzählig iei. auch kein
Pferd mehr zur Perfügung stehe, wie
derhofte der brave Paterlanösnerthci
diger ieinen Wunsch. Kriegsfreiwilli
ger zu werden, und bekräftigte ihn
mit den Worten: „Ein Pferd habe
ich gleich mitgebracht." Ta wurde er
angenommen, und mit strahlenden
Augen eilte der junge Rann zur Re-
(Fortsetzung auf Seite fi.)
tttOOOOOOOOOOOOOQOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOÖO
^armwagen
schmalspurige Wcbder Aarmwagen
vollständig mit Llizöll. Wngctilior, für nur
75.00
Bismarck, Nord-5akota
Berendsin-Heilinittel
Wir übernahmen die Weueral-Vlgcntnr dieser berühmten Heilmit
tel _für die Pereinigten Staaten (nicht fiir'c- Ausland). Tiefe find
ausgeprobt und in Gebrauch bei dentidwn medizinischen Autoritäten,
und nicht mit den gciröhnlichcn ..Patentmedizienen" zu verwechseln
oder zu vergleichen.
„Bercdsin" werden eine Reihe von Medizinen genannt, welche nach
jahrelangen Persuchen von einer der höchsten medizinischen Autori
täten einer deutschen Universität entdeckt worden sind.
Wir behaupten nicht, dafj irgend ein „Berendsin" irgend eine
beliebige Krankheit Heilen soll, sondern jedes Berendsin Heilmittel
ist besonders für eine bestimmte Krankheit hergestellt worden.
Kein Berendsin kommt durch uns zum Verkauf, wenn nicht erst
vorher seine unfehlbare Wirksamkeit an verschiedenen Universität*
hofpitälern Deutschlands durch unzählige Versuche festgestellt worden
Berendfin Ro. 1
ist ein Mittel gegen Erkältungen, Hinten, Heiserkeit. Bronchitis
chronischen oder akuten Katarrh des Halses und der Lungen. Mandel
entzündung und Sdilingbesdiwerdcn und ist von so durchgreifender
Wirkung, daß Heilung meist in 24 bis 48 Stunden erzielt wird.
Ter Preis dieses großartigen Heilmittel ist nur 60 Cents per
(Vlasdif, postfrei nach irgend einem Theile der Per. Staaten versandt
"Nd ist genügend zur Heilung ron sechs Erfältungställen.
Berendfin No. 2
«in«.«'"Nnirte Behandlung zur Heilung von Rheumatismus.
(Kicht, Nierenleiden. Neuralgie und Lumbago.
Obige Krankheiten entstehen durch Harnsäurekrystalle, welche durch
schwache oder erkrankte Nieren nicht zersetzt sind. Ties? giftigen
Harntauremiftalle gehen nicht mit dem Urin ab, sondern bleiben im
Blute, und sammeln sich in den Gelenken und Muskeln an hier uner
traglidic Schmerzen hervorrufend. Einerseits »im müssen die Trunk
o n e n e N i e e n u n e e z u n o a e i k e i z u k e
werben durch innerliche Behandlung, andererseits müssen dtc'e v^arn
saure-Ansammln,igen entfernt oder vertheilt werden durch äaVrliAf
Behandlung.
Hieraus soItU, das beide Behandlungen, nämlich „Smnbfie «e. 2
Ihre und „Berendsin «o. 2 lkinreibuug". zu gleicher Zeit angewm.
det werden müssen, um das gewünschte Resultat zu erzielen
Bethe Heilmittel sind durch viele Persiuhe an dei.tsckx'n Univerfi
tats Hospitalern so vervollkommnet morden, daß ihre gleichzeitige »n
ivendiing den grositen Erfolg hat.
Speziell die Einreibung beseitigt die rheumatischen Schmerzen in
überraschend kurzer Zeit, und sogar gekrümmte Gliedmaßen werden
wieder gerade und bemegimgsfähig.
Ter Preis der rombinirten Behandlung ist $4.00 und wird von
Per "swat'èu Ä.M
irfl,n6 ei,,pm
Oiite solche Behandlung genügt zur Heilung eine? leichten Kalle*
Berendfin Ro. z
ifiI ein unjerstkichüdu's He.lnutte! bei II,.Verdaulichkeit und 'mfiig,
Magenbejdiwerde» und bei Appetitlosigkeit
Ter Preis dieses erprobten Heilmittels ist »,,r 60 SentS ver RlaiAe
•»«Im «ch iltlrnh rim »Ml, Sn -Ji,-,
Berendfin Ro. 4
ill ein milH'i,ilriililM,,'« 'Hhilrtlnliimimmiltd. mirs,
{mm 9Mt
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Voif
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VI lie Beieiihfln Heiliiilllel. n cimlich No ,. No. 2 No S und ®n i
"'l' a»d »nd sind bereit diese in beiiebia«
de* Gelde, postfrei zu versenden
„bfthrrni
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Anzeiger
»erb. Ii, eilb-Tafofa und Montana)
Ws Bismarck, N. D.

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Tiese Medizinen sind registrirt unter No. 2123 „The Proprietary
or Patent Medicine 91
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