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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, November 19, 1914, Image 6

Image and text provided by State Historical Society of North Dakota

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Steuert KMsrntfGiecarets
fir dir Leber ewb l5i»qeweide
M.1 i tt o i s ch e z e
n o u n g. (9 a Ii
u n a e
lk ch en
Ganz glficb wie schlecht vbre i'eber.
Magen ober Eingeweide, ganz ^lcicfc
iris tebr ?f»r Stop* idmierzt und roif
miierabel 2ic h6 uiblcn itrolge i?er
nopning. llnncrdaulidbfett und ^al
ligfeit—Sie erhalten itctl (?rle *tC'
rung von Eascarets 2if reinigen
und reguliren ic'ort icn Mager. ent
fernen iaure. gadrende Speiviiber
reite unb Otoif. nehmen die Walle au?
tVr Leber und 'übren Die oentopren.
ben, gifhgen Sub'lanzen auf natürli
chem Sear one dem Mörder. Eine l^c
Schachte! von eurem Jlpctiurfor ge
saut hä't auf jftcnate "eher und
(fingfirr^e rein. den Magen 'üß und
den Kop' k 2 :v!ten während
Si idbfa'i
(Fin iöfstlfe iötihiiaditsgrfdienb
ZSctter-Propheten
C» «b«B 2» 3Uitu
Jystft ftiitrüditr
Perbunden mit dem McKenzil
•votel speise- und Lunch- Zimmer
Alles erster ft [ane zu Prei'en die al
len pasien. Beste Verpflegung uni
Bedienung zu niedrigeren Preisen all
in irgend einem anderen Hotel in Bis
mores, viridis-, von 5 Cents aufwärt»
Preise für Zimmer: Mit falten
und beinern Wasser von 50 Cents au»
tvhrts mit Badezimmer $1 bis $1.25
^mci Personen in einem Zimmer joi
Im Preis und einhalb.
Vismar«k. R. T.
oooooooooooooooooooooooooo
^obn Hegen
der
Pionier toroter
am
neuen Platz
ist
immer bereit
Sie t« bedienen
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1SMARCK
m:::.
Bismarck, R. T.
Betrievsrapital $50,000
znkorporiri l^in
Tratten und Checks fiir Reisende
zahlbar in ollen ÜMtttjciivn
auSfteslrllt
Cichcrhtitsfächl'r zn crrmivlbt'ii
Zinsen bezahlt an Zeiteinlagen
Eine Btüthealeie
IAsriTceung von Seite 2)
öii'*ei! Görmars* wcrfoi.
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«*. «I»» Satrr It ,llilMiil«(. SM.
Soo Hotel
Gev«»»t «»O Se«e«t w. St«HI
EdKibcrodnbf au» Wopéblödrn
JlPinf kinzigk L'attr im titebäubf
Europäischer Plan
ivein tie Thatsache,
.rreit» ain '1. August nach
:.'o bevor die Verletzung
ivr tu-uv'ck'n Neutralität durch
Teul'cbiaiid ge'chab. dem französischen
^vhcbdftvr die Hilfe Englands bc
dinguiig-lo? fiir den Jtall zusicherte,
das ine deutsche Alotte die französische
jihi'ie angreife. Eine moralische
Skrupel aber kennt die englische Po
lins märt, und so bat da englische
Pols, da» sich 'lets als Porfämv'er
uir Afvibeit und Recht gebärdet, sich
mit Ausland, dem Vertreter des
furditvai'u'ii Zcivntivmiiv verbündet,
mit einem Van de, as feine geiüige u.
religio'e Freiheit feimt. das die grei
nen der Völker wie Individuell mit
::t. Schon beginnt Eng
eben, day. es iich verrech
..: :d daß Teutschland seiner
v.:wird. Zaber versucht es
den kleiiilichilen Mitteln.
Zvut'd'iand uvnignens in seinem
Handel und 'einen Kolonien zu schä
digen. indem es unbekümmert um die
folgen
T'iir
die Ahilturgemeinitftaft der
meinen Rasse ^apan zu einem Raub
•,11g gegen Miaiitidiau aiifbeßt, die 5ie
ger in Afrika zum Atampf gegen die
Zeiit'dieii in den Kolonien führt und.
nachdem es den Nachrichtendienst
Teut'chlands in der ganzen Welt luv
teriuniden bat, einen ^eldzug der
x.':tge gegen uns eröffnet. So wird
\hrcii ^andsleuten erzählt, daß
deut'che Inippen belgische Törfer und
Städte niedergebrannt haben, ^hnen
aber verschwiegen, •da« belgische Mäd
chen wehrlosen Verwundeten auf dem
Sdilachtfelde die '.'lugen ausgenodien
haben Veamte belgischer Städte ha
ben mi'ere £f'iziere zum Essen gela
den und sie über den Tisch hinüber
erschossen, gegen alles Völkerrecht die
ganze Zivilbevölkerung Belgiens
aufgeboten, die im Rücken unserer
Truppen nach einem anfänglichen
freundlichen Empfang mit versteiften
Was'en sich in grausamster Mampfe*
wei'e erhob. Belgliche ,"xrauen diird)
idmitten den Soldaten, die sich im
Cuartier aufgenommen, zur Ruhe
legten, die Halte. England wird audi
iiid'ts von den Tum Tum (beschossen
erzählen, die von de» Engländern
und /"Vraiv,oic:i trot allen Vlbfommen
lind beuchivri'di verkündete» Hiiniani
tot verwendet werden und die Sie hier
hi Crtginalpslcfiing einsehen sönnen,
'o wie sie bei den vimliidien lind trau
zöiiiii 'Vi. :vi gefunden ivur
den
Tei .xiiiiiei et iiiudiligte mich, alles
dies zu sagen mid zu erklären, das]
er volles Vertrauen in das (berechtig
feitvgefiihl des anierifaiiiidieii Volfes
hat, das', es sich durch den Lügeiifrieg,
de» nniere (Gegner gegen uns führen,
nidit täiiidieu lassen wird. Wer feit
dem Ausbruch des Krieges in Teutidi
land gelebt bat, hat die groi'.e tuoroli
idie Volfverbebuitg der Xeutidien, die
von alle.» Zeiten Ix-dräugt, zur Ver
theidigung ihres Rechtes auf Erifteiiz
freudig ms J\eli zielx'». ielbtt beob
aditen können und weis das dieies
Volk feiner iinnörhigen Grausam
feit, keiner Rohheit fähig ist. Wir
werde» liegen dank der moralische»
Wndit, die die gerechte Sadie linieren
inippen giebt und schließlich loev
."•en audi die größten Lügen unsere
Buge 'o wenig lvie unier Recht vvr
:•::ke 111 können
Wir vi it nialischfC' Bataillon verhaftet
wurde.
vi: viii.-.ii der leVteii
iieralouartierinenters
't\i!izöiiidu'ii Ai'oiit lit mitgetheilt,
die VIniiee des (»VeneroiolH'rfteit
Veririite des
von der
das
x"nlow eine überlegene troiizösiidie
'lniiee vollständig geschlagen habe,
l'.nhdeiti im Vormaridi bereits ei»
eiMli'diev Vsllailloii gefangen genom
men 'ei Tie Vlrt, wie diese (^efan
aeuimliiiie vor sich ging, wird dem
Wieshams uer Tagblatt aus guter
C.nelle ivie folgt geschildert: Tas
eiiglide Bataillon ivurde in einem
Militärzug au die ,"ro»t geschaut,
es nn der vorgesehene» Auslade
tielle ankam, war diei'e id)oii von
deiitidien Truppen, deren Vormaridi
inmv'rhe» fortge'riiritlen war, besetzt.
Ter I wurde umfiellt. Mit de»
K!i'!,
Bitte meine Herren, steigen
-fi!j :e» die Engländer
1
i-'-is ganze Bataillon
1! v
ii'neii verhaftet
Wer fr ine Ii Verwandten oder
»vrcnnbrn im ölten ^ntrrlnndc eine
/vvenbe licrritcii Uiill, friidr bissen brn
5tniUv-\hizriflrr zn. Inf. Blatt kostet
Si auf s ^nlir mich Ritsilnnb, Teutsd
liuib, «oimbn, über nach bem AnS
Inlibc iibcrlinnyt uiib zivar in strikter
Vorinuv.aliluiin. Nichts rinnet sich
besser Iiis Wcfchrnf. Tnzu flrbrn wir
noch jfbeiii t'rscr eine sdiöne Prämie,
wie an anderer Stelle bes Blattes
angezeigt.
Reich ntt Bodenschätze».
Äcs|«incB »nd ftiitt ne* enrntbirlU»
ReicktSmer.
wurde vor einiger AM Se*
richtet, daß auf der deutschen Kolo
nie Neu-Guinea Petroleum gefunden
worden sei, und alsbald wnrden Im
Reichstag eint Halbe Million Mark
bewilligt, um durch weitere Bohr»
versuche die Qualität und die Cluan»
tität des Petroleums festzustellen.
Die Quellen befinden sich in un
mittelbarer Nähe der Küste, was in
einem so wilden Lande wie Neu
Guinea sicher als großer Vorteil be
trachtet werden muß. Die Qualität
läßt nichts zu wünschen übrig, und
die Ergiebigkeit dürfte auch ziemlich
fraglos sein. Aber dem. der nun
annimmt, daß dem Mutterlande tn
absehbarer Zeit ein Vorteil aus
jenen Otlqueßen erwachsen wird,
wird eine herbe Enttäuschung nicht
erspart bleiben. Vielleicht, daß ei
nige Kannen dieses Produktes nach
Teutschland gelangen und als Ku
nos
um in den Lampen derjenigen
leuchten, die vermeinen, eine große
Tat vollbracht zu haben, als sie 500,=
000 M. für diese Zwecke auswar
fen, das Publikum ober würde sich
sicher bedanken, die Preise anzulegen,
aus die unser Neu-Guinea-Oel durch
die hohe Schiffsfracht käme. In svc
terer Zeit wird aber das Del noch zu
Schiffsbeizungszweckcn gute Dienste
leisten und so vielleicht einem Teil
der Deutschen Kriegs- und Handels
marine zugute kommen.
Was vom Petroleum gesagt »im
de. gilt im großen und ganzen auch
für die Steinkohle, die sogar in
manchen Bezirken ziemlich häufig ist.
aber vollständig unbeachtet bleibt
Ihr Abbau würde sich heute absolut
nicht lohnen. Von anderen Mine
ralien ist in erster Linie Gold zu
nennen. Es unterliegt keinem Zwei
sel mehr, daß Neu-Guinea in seinem
Innern und dem südöstlichen Teil
sehr reich an diesem edlen Metall
ist. Bezeichnenderweise waren es die
Engländer, die die Deutschen eist
darauf aufmerksam machen mußten,
und das Lehrgeld bestand in einigen
Millionen, die die englischen Pro
spektoren in Gestalt von Waschgold
aus dem Waria-^luß vnweit der
deutsch englischen Grenze herausbol
ten. Als die Deutschen dahinter!ei
men, wurde natürlich sofort eine
ganze Reihe entsprechend«'? Vorschrif
ten erlassen, allein die England'?,
die mühelos den Rahm abgeschöpft
hatten, zogen sich Über ihre Grenze
zurück und überließen es den btvt
sehen Nachfolgern, sich nun des tiefet
im Alußfand liegenden Goldes und
der schönen Polizeiverordnunqen zu
erfreuen. Nun ist es klar, daß du
im Maria und seinen Nebenflüssen
vorkommende Waschgold aus Lagern
im Gebirge kommt, und daß diese
Lager von recht erheblicher ?lusc^ie
bigkeit sein müssen. Sie oufzufiiv
den wird nicht schwer sein, und es ist
nur noch eine Frage der Zeit. we.:n
sie überhaupt nicht jetzt schon ein
zelnen kühnen Männern bekannt
sind, die natürlich ihre Wissenschaft
geheimhalten.
Das umfangreichste Erzgebiet in
dessen befindet sich in den Gebirgen
westlich des Markham Flusses, etwa
zehn Tagereisen landeinwärts. Der
Schreiber dieser Zeilen ist dort sel
ber auf ausgedehnte Felder gestoßen,
in denen hochprozentige Erze an
standen, die Gold, Silber, Kupfer
und Blei enthielten. Da in große
rtn räumlichen Entfernungen von
einander stets nahezu die gleichen
Stufen angetroffen wurden, so :ft
anzunehmen, daß es sich in diesem
Falle um Lager handelt, deren Aus
debniing noch gar nicht zu übersehen
ist. Selbstredend gehört zum Ab
bau solcher Fundstellen ein größe
res Kapital.
Jene Gebirge jenseits der großen
Inlandebene Neu Guineas sind tS
auch, die dem großen Ramuh- oder
Ottilien Fluß sein Gold liefern.
PO II
Beachtet man, daß Neu-Guinea
noch so gut wie gar nicht erforsch!
ist, daß unser dort noch manche
Überraschungen harren, so mag cue
dem oben Gesagten erhellen. daß
Neu-Guinea heutzutage schon als
ein reich mit Bodenschätzen gesegnetes
Land angesehen werden darf.
Brüder", die vor dreiiausendzwei
hundert Jahren von dem thedanischen
Schriftsteller Ennana, dein Bibliothe
kar des Königs Merenptah. der wahr
scheinlich zur Zeit des Auszuges der
Juden aus Aegypten regierte, verfaßt
worden ist, dürfte der älteste Roman
ber Welt sein. Tie Geschichte wurde
offenbar zur Erheiterung des Krön
Prinzen geschrieben, der späterhin als
Ceti der Zweite regierte. Sein
Name erscheint zweimal auf der
Handschrift wahrscheinlich die ein
zige eigenhändige Untufchrift eines
ägyptischen Königs, die es gibt. Die
ser uralte Roman, der auf neunzehn
Papyrusblättein mit kühnen hserati
schen Schriftzeichen geschrieben ist.
wurde in Italien von Frau von Or
biney gekauft, die ihn im Jahre 1857
an das Britische Museum verkaufte,
wo er jetzt unter dem Name«
biney^PapyruS" bekannt ttt.
aqua
lüttm
ZMlipp Siutmimyfcv,
1091.
Mein Newer Herr RedacktionLr:
Wen« ich Ihne
w mein leiste
Schrei wel'nef ge
schriwwe ben, daß ti
e lange Zeit gtnom
me bat, for zu iw
werlegt. was ich den
Emjxrtt hen rniiitte
solle so derfe Se
mich nit mißversteh«. Ich hen eck
säckli« gewißt, daß der Kaiser ganz
recht war. blos den ich doch kodnfid
dere müsse, daß ich tn Zittifen von
die Juneitet Steht- sin un i» hen
dod) mit unseren Gowwernment nit
in Trubel komme wolle. tfptj±tllit,
bikahs die Juneitet Stehts sin'in den
Wahr nuhtrel un ich weiß. \:ß al
les was ich sage duhn, gleich aufge
schnappt werd un nach die Juneitet
St:bts aetellegräft odder geweierleßt
werd. For den Riesen hen ich ge
sagt: .Herr Kaiser" Da hat
mich der Emperer interroptet. Er
hat gesagt: „Philipp, jetzt laß mal
das formtl Bif-neß aus den Weg:
mir hen schon lang Bruderschaft ge
trunle un ich rufe dich Philipp un
for den Riefen will ich auch, daß du
mich Willem edresse buhst so un jetzt
kannst du weiter spreche."
Herr Redadtionär. gewwe Se nur
acht bei den Pruhs lese, daß seile
Sentenz nit gemißt werd. Wie ich
Ihne das tischte mal rieportet hen,
daß ich mit btn Emptrtr mich duhzt
duhn, da htn St ts nit geglaubt
nau plies mache Se jetzt kein BuH.
Ich hen gesagt: „Siehste Willem,
wenn ich kein Juneitet Stehts Zitti
sen wär, dann deht ich dich jetzt sage,
daß ich schon längst genohtiß: hen,
wie fchehmfull die beitsdhe getriet
werbe ich deht dich auch sage, daß es
grad wie bei die Englische zum Deil
Tschelussie is un zum annere Teil
Dummheit i8. In bit Juntittt
Stehts schwärmt allts for England
un glaubt nur zu gern, was von
London riepohrt werd und dieseids
das hen se auch in manche von die
englische Zeitung so wenig Nalletsch
von Geogravieh un das all, daß se
glauwe dehte wenn getellegräst wer
de deht, die schweizer Nehwi? wär
mit ihre ganze Fliet in Berlin ge
landet. odder die Russe hätte schon in
Berlin e Wultkie Fäckterie estäblischt.
Das deht ich dich alles sage, wenn ich
wie ich schon riemarkt hen, kein Zi
tisens von die Juneitet Stehts wär,
awwer wie es is, sag ich liewer gar
nicks iwwer den Punkt un da tarnet
du dir ja selbst tn Eidie davon ma
che, wie ts werklich is."
Da hat der Willem gtlacht un hat
gesagt, ich wär doch noch immer der
iiltf faxie Philipp. Mtr htn dann
Widder ©löscht Wtin gedrunkt un
ich sin in so tn Enthussiamus kom
mt, daß ich gesagt htn: „Willem, ich
kann nit htlft, iitvwtr ich duhn jttzt
inei Glas leere auf das Wohl un Be
sie von den ganze deitsche Kontrie in
klubing Ctsttrrtich un hofft, daß Ihr
die Franz oft un bit Englischmänntr
un bit Riisst un dit Jäps lieft duht.
daß bit Franzost nit mehr wisse, ob
se nadi Sibirit btlangt un dit Jävs
kei Mißtthk noch Frankrtich lauft,
un daß die Englische for wenigstens
hunntrt Jahr vergesse, daß st jemals
so e große Maul gehabt hen un ich
leere jetzt inei Gläs mit dem Ruf
od) Deitschland un hoch der Kai
ser!" Dtr Willem hat auch sein Gläs
ausgtlttrt un dabti sin ihm dit belle
Träne aus die Auge gtlauft un in
denselwe Augeblick is an dit Stritt
Battaillion Sohlschtrs vorbtiwar
schürt un die Bänd hat dit Wacht
um Rhein gefpie't. Herr Redacktio
när. St könnt jtljt von mich ötnkt,
was St wollt. Se könne mich e alte
Mummen ruft oddtr tinigts, w.'s Sie
wollt, ich geb gar nicks drum, aw
wer in feite Minut, da sin mich dit
Tränt aus meint Augt gtsttrzt, grad
wie das Wasser aus Sink, ich htn
gtsabbt un mei Herz das is mich
puttienier bis in meine Droht ge
sprunge, so hat mich dieser feierliche
un weihevolle Moment getatscht. Am
allerliebste hätt ich den Kaiser «n
Kiß gewive un wisse Se was, ich hen
es auch gedahn. Ich hen mich an
feine Tschest geworfe hen ihn am
Hals kriegt un hen ihn e Kiß gewwe,
daß es geknallt hat un hen mit Lef
fing ausgerufe: Diesen Kiß ber ganzen
Welt!"
Wisse Se. Herr Redacktionär, wenn
met den Emperer kenne duht, wie
ich ihn kenne, dann muß mer ihn
gleiche un ich hen jetzt so schuht ge
fühlt, wie alles, daß Deitschland als
Mickter aus den ganzt Schlamassel
hervorgeht! wtrd un daß dann Scher
mennie bit größte Nehschtn von dit
Melt is, un daß jtder Deitsche Händs
mit sich fchehle kann un zu Doht at
ticktlt stin kann, daß er tn Dtitfchtr
is un das gilt ganz espeschellte von
mtint dtitscht Landsleut in die Ju
neitet Stehts.
Wenn ich jetzt dies hier all fchretwe,
da sin ich so in die Btgtisteruna kom
me, daß ich kein Wort mehr schrtrwt
sann un St misse mich for den We
sen jetzt ecksjuhfe bi« zum nächste
mal
Womit ich vtrbleiwe
Ihn« Jhrn lid**
Philipp Sauerampfer.
Einliegend $
XtOOOftifr
bestellt den AtaatS-An eiger
Rnr is 1.50 aufs Jahr
Die langen Abend« stehen bevor und uidjtv ist unterhaltcnber in
der deutschen Ffmnilie al# guter deutscher Lesestoff. Diesen liefert
der Staats Anzeiger in reicherer Fülle als irgend eine andere deutsche
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Der Staats Anzeiger, Bismarck, N. D.
Bitte mir den Staats-Anzeiger zusenden zu wollen.
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stets unsere volle Ansinerksamkeit.
l^sr" Perlangt unser Telephonbuch mit Papierhalter
es wird frei gegeben.
I 7 Telephon 17
Eijenwaaren
Beseht die Waaren selbst
Nehmt nicht das Wort
eines Anderen über den
Werth derselben. Viele
Cisenwaaren sind theuer
um jeden Preis. Glaubt
nicht Alles was ihr
hört und seht über niedrige Preise der Catalog-Häuser.
Wir bedienen etidi besser
mit besseren Waaren zu gleichen Preisen. Glaubt auch
dieses nicht, einfach weil wir es sagen. Jeder behaup
tet die besten Waaren zu haben. Wir laden euch ein
unsere Waaren zu besehen und mit anderen zu verglei
chen. Wir dann zufrieden mit euerem Urtheil.
Haben Tie sich entschlossen?
diesen Herbst ein Haus, Stall oder Schuppen zu bauen, ober die Fenz
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fccrteJrr' f*' hrr
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Strafe, nördlich McKenzieHottl
^mr Cmnitniefaljrt
Edward (sy. Patterson. Befiber
?. 6 o w e i i n
J. P. y o! V r, ^izi'präfibcnt
H. H. u s s, ^r., ftaffiret
T. 't frrn
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