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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, November 26, 1914, Image 4

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Der Staats-Anzeiger
JUt «I Herch 3.197*.
OO«»,rAag, 36. *•».
*f|Ff *6f 1 i(i!:
MMa$ts*Tin*??'i* st* eörr $#*•(
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Mr H»Gt! 'nct *a i*j*4r
I"-#-*.
«aârrt «râ^dm &::re erklärte zu
Jos -Te
Ztsx-trsz
iLiZu V
ähnlidicr Seve zu bekräftigen. 5n
gefichts der geschichtlich bekannten
ito'iKti. ikif geraDc Du- furchen
in den $er. Staaten seinerzeit nickt
wenig Mju beitrugen. Diese* Land
der enjlrixn Gewaltherrfchaft zu
A. V»«d». Ärteftnit e. kf*éft#fi6m entreißen, ill geradezu unbegreü
I mvere Steuerung nch mehr
"""•"^lanS tnocr a:r die Seite trnglanifs
netten «eilte. Rein ilhiivrrch wird
jauch infolge neuerlicher
Er*rv Twwjj.« »••«rt». *. B. jfr. Die Friedensvermittlerrolle der
ntav 9U9 pw Asmb
IVer Staaten, von der wir uns zu
Igl4?Beginn des Kriege? 'o rid oerwra
_i
«den. denn in letzter Zeit liefern die
ji*»r. Staaten an England Kriegsma
fuss terra! und fv weiter uirn Werthe von
.. SJ»: Hunderten von Killionen Tollars.
Man mag gellend machen, daß die
i 5er Staufen dazu das Recht haben.
$ tin S4i#r j2!C bebvn es England bat dasselbe
i Spiel e,t Jahrhunderten gespielt
.-- **«*•-«-«?,
?t renö andere Nationen nch bekriegten.
Zweifellos fmen nun auch die Per.
Staaten ihre Rechnung iei solchen
i Vrf'vrunger.. und es wäre unserer
'(hümm genug, wenn dieie
sie knegnidrenden Ländern zugute
•efcrt *ee*»«ttterMS, We aber es in bekannte Thatsache,
f&aghch x«r furccs:vfc?- Krieges e- i day Ver. etonten durch 'olche
Itczrézvr»"*? '.::::.'-' "^ièüan!: 8ieferungen nur ei»er reite deinen.
V- nämlich England, weil dines durch
tont S.xfces hedeitfiidse Sdsvrhin 1 «"^tte die Rerre beherrscht und
fee j4rraâe. as5 wr be-t-r m*t nch die'e Sicherungen ncdern
225 nt aa» dirs hrtwrrn/n Ses» ^crt-!
ax£^ren'
,rtfi-
Saves 5 -4 V: srbe. tbun Nicht im Stande IN.
»Wz: ^fcru- JC5 S?e fkt Stauen
#yr
baiiidber und die otmenir bekanntlich W».che seltsame Früchte iniofern. als
icär deutschfeindliche englische Presse i die beiden englischen Journalisten des
des Landes machte davon vollen f^c '.n JWrge ericheinenden Go-Cpcralive
brauch dem amerikanischen ?olke zu! Gerald. Redakteur (5eo. L. Nelson
f%emiiihf \i: führen, dofi die Per. und Geichänsnihrer A. M. Baker.
Stamen beleidigt worden feien, und unter der schweren Anklage der Pc
^Genugthuung" fordern :nü%ten. ^n leidigung und Mißachtung des Chcr
einer Zeit wie die je$ige. wo selbst der] gcrichte in -vast genommen wurden,
kleinste Lunken die Leidemchcnten des ^n ihrer Zeitung nämlich hatten diese
Volkes zur hellen flamme or:advn verren hehalistet, dar die ganze Ge
kann, in das eine gefährliche Sache,
und die alles deutsche hassende engli
iche fresse des Landes war gleich zur
Hand, zu iYweifen, daß die Per.
Staaten unbedingt sich mehr auf die
Seite Englands. Frankreichs. Ruß
frfliir'«hmuVi, bat™ „„f""'«':.'
glauben nicht, daß Raniblifa
lache haben, sich empört u
Wir glauben sen und sicher. \y
republikanische Regien
nicht heitticbfreimdii*
und glauben rerner im
wenn mir annehmen.
Staate», ganz gleich e,
Teutschland. zum Bei
einer »»wacheren Flotte.
^agt: die Vcr Staaten bellen
afcielsu Vnrr-ffiiMZ ivs-^adrsr-, arfis^: allen Liderungen nur England,
er sau .'M. ?â esykOen.
I
Tie Scr StmUrr srärber in die'em
üâs ^'^Bc wcnenen handeln, nch ab-
â? 'â 3r^ 'â u »nqer». irqe»d ei»e» La»de
BBi
&si
iäriegsmatenal zu liefern. Turch
v2*c Taktik würde obne Zweifel die
2me: Xs Äneges verkürzt. Z^enn
-rxT du' tlfr. Staaten, wie ielrber das
fr-merrdr England, nur auf den
riefen XuEcT! sehen wollen, das
ScM ::n.N Sehe «derer Kölker gan
raivrjffidbtiat lassen will, den krieg
hiBTcr.lcr. Nationen Ltriegsn?aterial'
.:r«T.. dann, ja dann tnetcr. d:c Per.
Sraaier. die xxind ur Keriä»grr»»g
des Anegeé und eicht ym ^rirbfH,
nfTvr" iearnrr ritie Transits Jyr Vermittlerrolle die'es vandes
Sedierenr Vrp-- sraiofc E?, #incden wird, nru1 geiagl. illuio=
vi fiztr mwptfT. Äc* ifarrsrvfrstir
2iamrif berror um lv Nsoeniöer
na^tf her da? J*rurrr au* die amr
rrferr:itfaf S-:rnaģ krtr. fnndicsigcr
Äst her 21*r?r: mar irnderr. bor die
sckmi- der nur als War
nunc hiriier, in Ilten, der, der skj'^
nnt Mrnen heirat ifi Worum Der
ënrntiufctf Herr Zmtiei» das mdit
rntfc. geradeweg zum Hobn. jjoe
mat Tf^rai denkenden Menschen klar
»ein.
Der üd^ktreg j» H«»»ti»»d»
des Staates in der jcöhe von beiläu
fig $5711.00(1.00 und die Perhöre
vor dem Chergeridit des Staates,
denen die Steuerausgleichungsbe-
gleicht Sern StiBidBneigen gab den horde und auch Gouverneur .vanna
amerikanischen Dingos Gelegenheit,
den unbedeutenden Zwischenfall u ei
ner Sensation erücr Ranges auf u
nch unterwerfen mußten, wie bereits
in unserer Summer vom 12. Sicvem'
her beridhtet, zeitigte:: Ende voriger
Schichte eine abgekartete Sache zwi
üben t^ourerneur.vanno, derSteuer
ausgleichungsbehörde und dem Cber
gericht gewesen fei. und daß man den
wahren Sachverhalt bis nach der
Wahl vertuschte, weil man fürchtete
lands und feinet Verbündeten werten Gouverneur -vaima's Kandidatur zu
mußten, iie Handlung des Ma
rineiekretär? Taniels in mehr als
'chaden. Taß der Fehlbetrag wirk
•i* da in, gab (Gouverneur Hanna be-
verwer'l.ck'. denn um ein Perieben i reits zu. aber die Herren verwahrten
kannte? sich angesichts der Nichtigkeit ti* dagegen, daß sie es vor der Wahl
der Sacke unmöglich handeln. Prä- iMbcn ANvuV halten. Auf den Aus
fident Wilson mag niefot direkt ftennt fail der schweren Anklage war man
nifc von dem wahren Sadrcvhah or allgemein gespannt, und gewisse
habt haben, aber er in '«r ^lk wutMnDe Hanna-,Leitungen gebahr
Amtshandlungen des JKanneipfrf- iten ftch. als müßten die beiden Atolle
tärs verantwortlich. Tie'es vr.u-r gen a«s ^argo entschieden schwer be
mezzo bat uns »eldfl und Sie deutsch-j nra^t werben. Run kam der ,laü
demokratische Presse des^andes höchn nach mehrtägigen Porgefechten am
unangenehm berührt Ta-u fommi Montag zur Entscheidung vor dem
noch. dan. repiiblikani'che Paneiklep CivrgenZbi. George L. Zielfon, der
per.zeikungeii naturnch vvrnx^m dic Redakteur des Plattes, wurde zu
oemokratnckc ^^nöf?rvg!cruna b?' zehn Tagen (^efängnißhait und Zafi
tig angreifen und oouti'ches »iaona!! lung einer (Geldstrafe von $200 oer
iU*
.,fcIoJnt 'U«ben I urtheilt und wurde ins 9mngniß
Xfl. bahren die,er _Portc:{.cppcr eingeliefert. Ä. äJ{. Pakcr der Ok
10 venver'licher. wenn I 'ckäftsfübrer. wurde freigesprochen.
hl hi?Lm ~nii1
,raatMve m?bi!
SJE lv
fm,
r-wubl,kan,'cheri.e- Erbrechen ist eine recht leichte.
1
nr
'einer,eil -.wÜn
!l,rv
-lul'ängljchkeit
an ihr Jl.\nuhumterland j.. ^h-ichiT,
leichte.
I ^iecafteiir Nelson weigerte ül,
*i,r i 'chiedeti, zuzugeben, daß er sich geirrt
trotzdem das «Gericht ihn bat, es
ii-u. Er blieb üumm wie di?
-1
*df" »i"1".."*
ral'
und empfing fein Urtheil wie
Wann, ohne mit einer Wimper
irfen. Es wird gemunkelt, daß
beschichte noch nicht zu Ende ist
em Nachspiel im Pundeskreisge
i haben wird. Tie ganze (Geschich
te bat einen entschieden schlechten An
strich. Es in möglich, daß die Steuer
gleIchshehörde, und zu dieser ge
aoren (Gouverneur Hanna, (General
aitmalt Miller. S taatsschatzmeiner
^on. taatc-aiibitor ^orgenson und
Ucterl'aiikonimifsär (Gilbrcath, nicht
'chon vergangenen Sommer von dem
iteiieransfall, der diesen Fehlbetrag
aufmacht, wußten. Wenn dem io in
i't. 'ragen wir einfach: was wissen
eiut dann die Herren? Wozu sind
ne denn da? Tie Steuerausgleich
"ngsbehörde muß doch an Haiti) der
sU'inachten Abschätzung des Eigen
V
fratifcher oder repubiifani'ch
1
gierung. nets mit England
thisiren werden, obgleich ?[t
Staaten dazu wirklich nicht brn at
WBstUcn (Grund haben. IK. Sprach
flemeinntait mit England, im^die
Thatsache, daß eben viele .'I
ner englischer ülbiiamimme
wäre wohl das einzige, ivac
che Smiumthie entichuldigen
ober liniere Regierung iotlv ii
nicht vergesse». .ai viiiuVi'tta.i'vn
ia Millionen Amerikaner Rutscher
Abllaiiiiiuing sind, und daß die ante
rifanuchen Piivger deutscher Abstain
iiiii»g fur die Freiheit u»d Uiiab
ban gig feit dieie-:- Vaitde-:-
41?'M
10
wissen,
flcnau
ovu'rten und ieVr '*c a» steuern dafür ein
erteu, und niter- summe» m»,z. Man kann die Sache
noch
unparteiisch betrechten, tie
tKMt 'chfecht aus.
Ter St»et#-8»*eiger, Bismarck, *. £., de» 26. *e»rm6er.
Tie Ertranknnq der freettidk#
Steueraiisaleiduiügsbehörde kam cm
Freitag zum vtv'cfchiB und endete da
mit, daß die Behörde eine Auflage
von 2VL» Mills für allgemeine und
von 11-j Mills für heionöere Zwecke,
im Ganzen also eine solche ron 4
Mills machte. Es bat sich heraus
genellt. daß ein Schnitt gemacht wer
den muß. um $291.44(5 00 zu „fpa^
ren", da tonn die Ausgaben die Ein
nahmen um to viel überschreiten.
Somit wird die Steuerauflage, wel
che für besondere Zwecke gemacht tour
de. um nahezu 40 Prozent genau
38.86 Prozent) beschnitten werben
müssen. Tavon werden unter ande
ren betroffen: Staatliche Historische
(Gesellschaft mit $5,000 Staat*:hülfe
für Hochschulen $0,000 Staats
hülfe für Land- und vereinigte Schu
len $3.",(XX) (Gelder unter Kontrolle
der staatlichen landwirthschastlichen
Schule $79.000 Konds zur Schad
loshaltung gelöDtcter rotziger Pferde
Slö.fxV) und io weiter. Ter Ge
fammtschiiitt beträgt $297,280.00.
Einige Anstalten werden dadurch viel
zu leiden haben, aber das schlimmste
ist. daß die größten Beträge den Lehr
anfttrlten des Staates entzogen wer
den, namentlich den Landschulen, die
ohnehin, da ne gewissermaßen das
Mark des Polles bilden, nicht ans der
Höbe der Zeit stehen. Man kann die
Sache betrachten wie man will, man
muß zu dem Schluß kommen, daß un
sere Staateregieriuig sparsamer
wirthschaften, oder bedeutend mehr
Steuern erheben muß. Tas große
Geschrei über Gouverneur Hannas
„Ge'chäftsregieruiig" hat nicht nur
einen fatalen Stoß erhalten, tafidern
bot sich geradezu als lächerlich enrne
sen.
Aus Canai»
Ueber den Aussall der Er nie hier
sei kurz bemerkt, daß derselbe unter
schiedlich war—stellenweise gut, stel
lenweise schlecht, aber dafür erfreuen
wir uns guter Fruchtpreise.
51m 3. November schon hatten wir
hier einen schrecklichen Sturm, der bis
zu einem Fuß Sdinee uns brachte,
uui) heute, den 13. ist es ähnlich so—
man wagt sich kaum weg vom warmen
Ofen. Es scheint, es wird diesen
Winter viel Kohlen und Autter kosten.
Ten Pitnd der Ehe schlossen Bal
thasar Hcit von Lambert und Katha
rina Bertsch von Peter.
Gruß allerseits von
Georg ZahiM.
Teiizil, 12. November.
Die. langen Winterabende fangen
dieses vahr recht zeitig an, denn wir
bekamen schon vor einigen Tagen
Schnee und stalte.
Briefkasten der Redaktion.
Mathias Nnscheinskii in Earamutöt
Riimäiiien.—Ihr Petter Raphael
Ruicheinsky in Brisbane N. T. über
sendet Ihnen als Woiliitachsgeichenk
den StaatS'Anzciger aus ein ^thr
unit als weiteres Geschenk noch den
Regensburger Marien Kalender
Raphael läßt vielmals grüßen und
bittet Sie möchten aucks Perichte an
den Staats-Anzeiger einsenden.
Karl Feist in Grand Forks, N. D.
—Kriegsatlas geht Ihnen zu. Sie
hatten nicht angegeben, welche Pro
wie Sic wünschten.
Adam Schwengler in Napoleon, N.
T. 25c erhalten und Ihnen ias
Platt zwei Monate länger gutge
ichrieben und Scheere kommt. AIS
Sie im September das Platt zahlten,
schrieben Sie nicht, welche Prämie
Sie wünschten. Somit uuißten wir
nicht, was zu schicken. (Glauben nun
alles in Ordnung.
John P. Meier iy Esmond, 8!. D,
—Kriegsatlas wird Ihnen gesandt.
Sie vergaßen, als Sie im September
.zahlten, anzugeben, welche Prämie
Sie wünschten, und somit ist es nicht
liniere. Schuld, daß Sie keine erhiel
ten, den» mir können unmöglich Wil
sen, was gewünscht wird. Dieses
Persehen wird von Hunderten fiesem
gemacht, aber den Schaden haben nur
sie selbst.
Unbekannt in Regina Sask.. Ca»
iiaöa—Pries vom 20. erhalten, aber
dâ Sie nicht Ihren Namen unter
schrieben«,GptMtt ipk wchj Ottk
Worten.
s
Für das Rothe Kreuz
Caittxsfl »der ei»gesa»dte Velde?.
-New Jork, Ä- Hchv. 19i4.
Ter Staats Anzeiger,
Bismarck. N. D.
Geehrter Herr Brandt!
vjf
..
Wir bestätigen hiermit Mt Em
pfang von $200.00 für das Rothe
Kreuz, welche uns am 15. Oktober
zugingen. Empfangen Sie und alle
freundlichen Geber herzlich Tank.
Ter Petrag wird prompt dem Rothen
j*mi$ äéeräittelt.
Achtungsvoll
Kuhn. Löb Eo.
New York, 17. SSI4.
Ter Staate-Anzeiger,
Bismarck, N. D.
Geehrter .verr PrartWt
Als Tetegirter des Rothen Kreuzes
bestätige ich Ihnen Hiermit im Namen
dieses Perbandes mit aufrichtigem
Tanke den Empfang Ihrer (Gabe von
$200.00. und bitte Sie unseren Tank
I für die hochherzige Spende auch allen
an der Sammlung betheiligten deut
schen Männern übermitteln zu wol
len. Ter Betrag wird durch Kuhn.
Vöb & Eo. übermittelt, und Sie kön
ien 'ich versichert holten, daß alle
Gaben die uns zugehen ohne jede»
Abzug and prompt ihrer Bestimmung
zugeführt werden.
Es gereicht mir zur besonderen Ge
migthuung, Ihnen mittheilen zu
können, daß die allein durch unser
Rothes tireuz von hier nach Teutsch
land übermittelten Beträge bereits die
Summe von $500,000.00 erheblich
überstiegen. Eine Thatsache, die die
Anhänglichkeit der dentsch-amerikani
sehen Kreise an das alte Paterland in
das hellste Licht rückt.
Indem ich nochmals den Tank des
Kreuzes für Ihre bisher so
erfolgreichen Bestrebungen für die
gute Sache zum Ausdruck bringe und
Ihrer Werbetätigkeit weiteren gu
ten Erfolg wünsche, zeichne ich
mit vorzüglicher Hochachtung
!Rothen
Am 8. November verstarb der alle
Lorenz Mayer, der schon jahrelang
das Pctt hütete. Er hinterläßt seine
tiefbetrübte Gattin und drei Söhne
und zwei Töchter, alle per in1i rathet.
Geheimer Oberregierungsrath
Delegirter des Rothen Kreuzes.
Wir bestätigen den Empfang b»S
jetzt erhaltener Gelder wie folgt:
Früher anittirt über $554.51
j(Gottfriei) Ost. Kästner,NL. 5.00
St'bast. Tosch. Balsour.N.D.
iKsls. Mattern. Berwick.N.D.
König, ârânia, N.D.
Ausammen $572 51
1
Meine Schwester Katharina ver
heiratbete sich neulich in Marienthal
mit Johannes Pichler. Ties beson
ders meinem Prüder Franz in Mann
heim Siidriißlanb zur Nachricht, von
dem ich keine Silbe höre, trotzdem er
doch Leier des Plattes ist, soviel ich
weiß, (jawohl. Franz Miller in
Mannheim Südrußland ist Leser des
Plattes, aber die Zeit läuft mit dem
4. Tezember 1914 ab und der Name
wird gestrichen', wenn das Aboitnc
ment nicht rechtzeitig erneuert wird.
—Red. Staats Anzeiger/» Pille den
Prüder, doch wenigstens einmal ein
Lebenszeichen von sich zu geben.
Man sende Beiträge für das Rothe
Kreuz an
I Der Staats-An,zeiger
Bismarck, N. T.
Aus Nord-Dakota
Ilm 11. Stid 12. bekamen wir bis
zwei Zoll Schnee, am 14. hatten wir
fast Soniiiiei wetter, aber ant 15. und
10. blies ein scharfer Wind hei 14
Grad Kälte.
Permittags um 9 Uhr am 10. Nov.
schlossen Ten Bund der Ehe Herrmann
Wanschaft mit Marianna Volk von
Michael.
Mein alter Nachbar Franz Tho
mas ist mit Sack und Pack nach Bei
mick N. T. verzogen und wird dort die
Schusterei betreiben. Recht so, alter
Nachbar, denn beim warmen Cfeit
ist es im Winter besser als draußen.
Sonntagabend gegen 5 Uhr kam
zu mir ein Mann, der (Gaben für die
deutschen Kolonien in Südrußland
sammeln wollte, oder für die Nothlei
deiiden dort. Als ich ihm sagte, das
dort jeder Mann hinsenden kann,
wenn er mill, meinte er. daß wir ev
nicht thu», uui) daß wir lieber Pei
triige an den Staats Anzeiger für dac
Rothe Kreuz senden. Tas scheint deut
Herrn nicht zu gefallen und so frug
ich ih», ob er vielleicht Moldowane,
!Blut i» seinen Adern habe und es lie
I her mit den Russen als mit de»
Teutschen halte. Ties stellte et in
Abrede. Ich sagte ihm, daß mir Ruf
I liiiider alle deutscherAbstaiiiiiiung lind
jäher er meinte, wir kennen Niemanden
in Teutschland mehr und machte mir
auch Vorwürfe, weil ich nur den
Staat* Anzeiger lese, der bringe
Kriegsnachrichte», als weit» der Re
dakteur selbst das Kommando führe,
und der Staate-Anzeiger melde fei
nen einzigen russischen Sieg.
sagte ihm darauf, daß Rußland »er
spiele, aber et sagte IHM», und ich
sollte nur einmal den Polksfrennd le
seit, uui) daß Rußland »och immer ne
Wonnen habe. Taun sagte mir iVr
Herr auih, daß er englische Zeitungen
lese ii»d daß diese ganz andere iti'mh
richte» brächten als der Staats .'In
U'ifler. Ich sagte ihm, daß da?
Wohlergehen unserer deutschen Biü
der in Rußland von Deutschland? Sieg
i'1
abhänge. Ich muß mich nur tonn
dem, datz es Rußländer giebt, wie es
scheint, die russenfreundlich sind. Ich
schäme mich rast, den Herrn beim Na
men zu nennen, aber er stammt aus
Elsaß in Südrußland und heißt Pa
lentin (Gerhardt. Wen« der Mensch
so groß wäre wie er dumm ist, könnte
er sich mit Leichtigkeit die Zigarre an
der Sonne anzünden. (Thut uns leid,
das von .Herrn Gerhardt zu hören.
Wir wollen lutr bemerken, daß unsere
Perichte über den .tfrieg abiohit rich
tig find. Freilich, sie sind anders als
den englischen Zeitungen gemeldet.
Jüvr nicht wir lügen, feeder» die
englische» Zrihrattr». Tas ist längst
erwiesen. 5enn bis jetzt hat sich noch
immer herausgestellt, daß alle gemel
deten Siege der Franzosen. Englän
der. Russen und Belgier einfach er
funden und erlogen waren. Tie
Wahrheit kommt eben schließlich doch
an den Tag. Russische Siege haben
mir bisher nicht melden können, weil
die Russen auch noch nicht einen ein
zigen Sieg erfochten haben, der von
Pedeutung ist. Anfangs hieß es ein
halb Tutzend Mal. daß die Russen in
Ostpreußen sind und Königsberg
schon belagern, aber einige Tage spä
ter kam die Wahrheit heraus, mim
lieft, daß die Russen nur an der
(Grenze Ostpreußens waren, über (iO
Meilen von Königsberg, und daß sie
dort elendiglich zusammengehauen
worden waren. Nahezu 300.000 Ruf.
sen wurden dort fast aufgerieben und
über 90,000 gefangen genommen.
Aebulich verliefen alle Meldungen
über russische Siege. In Galizieti.
wo sie 'chon über drei Monate sind,
haben sie gar nichts fertig gebracht,
und wurden sogar vor drei Wochen
ganz ans dem Lande gejagt. Frei
lich. sie kamen wieder, wie sie auch
wieder auf Ostpreußen losmarschir
ten, aber es war dieselbe Geschichte:
als die Teutschen und Oesterreicher n
angriffen, wurden die Russen geicKa
gen und zu Tausenden immer ge'an
gen. Alio wie können wir dann tnef
den, daß die Russen siegten? Tie
Snmpathie der Rußländer in die'em
Kriege muß naturgemäß mit den
Deutschen sein, denn wenn Rußlan.''
gewinnen sollte, was wird aus den
deutschen Kolonien in Rußland? Was
aus den .Kolonisten? Sie wurden
noch mehr bedrückt als seither. Nur
ein mächtiges Teutschland schützte 'eit
her die deutschen Kolonisten in Ruß
land. Soviel dürfte jedem denken
den Menschen klar fein. Wenn die
Russen einmal bedeutende Siege er
fechten, wird der Staats Anzeiger
auch diese berichten. Wir versuchen
nie, die Wahrheit zu verheimlichen.
Bemerkt fei übrigens, daß Herr Ger
Hardt, wenn er Sammlungen für die
KriegsnotHleidenden in Südrußland
macht, nicht allein nicht-? unrechtes
Unit, sondern sogar mm» frbr Lobens
werthes, etwas, das wir iehr eiitpfeb
len, und wenn die Rußländer in die
sem Lande zu diesem Zwecke sammeln
wollen, bieten wir auch dieser Sache
unsere Hand, und sind bereit. Bei'
träge entgegenzunehmen, darüber in
dieser Zeitung öffentlich zu auiftiren.
lind dafür zu sorgen, daß die Gelder
richtig nach Südrußland an verant
wortliche Personen zur Pertheilung
Kriegsnothleiden de abgeliefert,
lini) daß über diese Vertheiliing gleich,
falls wieder in diesem Blatte Rech
nung abgelegt wird. Bemerken Ivo!
len wir noch, daß bei Ueberiendung
von Geldern für Kriegsnothleidende
in Rußland Porsicht gebraucht werden
muß, weil sonst vielleicht die russische
Negierung diese an sich reißen könnte.
In diesem Falle würden natürlich die
nothleidenden deutsche« Familien dort
nichts erhalle«, denn es ist bekannt,
daß in Südrußland schon jetzt die Er
bitterung der Russen gegen die Deut
schen groß ist. Wenigstens darf man
das aus Berichten schließen. Wer
(Geld für diesen Zweck an uns ein
senden will, muß ausdrücklich bemer
ken. daß es für nulblcibrnbe deutsche
HARpWA
Ä*ln Uiraße
-N'.
Kamitie» i» R»A»»d
Staats Anzeiger, i
Mit Gruß an Mutter und (v.,-.
schwister in Südrußland und an ^.e
Mitleier dieses Blattes zeichnet
Martin Schwarzenberg?.,
Soo Hotel
•staut Cement ». etahi
Scheidewand? au# (&np*Mddfn
Seine vin.iigf Satte im Geb n
Europäischer Plan
severs éet
Verbunden mit dem MrKnizie
Hotel Speise- und Lun^- Zimmer.
Alles erster Klasse zu Preisen die al
len passen. Beste Verpflegung und
Bedienung zu niedrigeren Preisen all
in irgend einem anderen Hotel in Bis
maris. Imbiß von 5 Cents aufwärts.
Preise fir Zimmer: Mit kaltem
und heißem Wasser von 50 Cents auf
wärts mit Badezimmer $1 bis $1 25.
Zwei Personen in einem Zimmer zah
len Preis und einhalb.
5. Strafe, nördlich MrLayieHgttl
jVrtt Cmnibustabrt
Edward G. Patterson, Besitzer
mtmmt*. «. D.
Wv9v9vvCvvff9vWWvWvw
ISIURCK
Alffi....
i
9t.
$50,000
KSorporirt 1891
I'
IV
fhtfftH mrb Checks für Reifende
zahlbar
in aßen
Welttdeilen
ausgestellt
Wchnheittsücher z« otrairt|ai
Sinsen bezahlt an Zeiteinlagen
6u6fiferni
Grab-Kreiye
Billiger, schöner
»»d dauerhafter als
schmikdeeisersk
»der steinerne Srcaj*
Wir machen Kreme
passend für Protest##»
ten oder Äatholikeit
Stuft v»» de»tfchD
fielt«!
Schreibt deutsch ffm
freie Preisliste und er»
nvibnt dabei, daß Sie
die Anzeige imStaW«
Anzeiger sahen. 5
Schreibt direkt «l:
Bismarck, N. T.
Eisenwaaren
Beseht die Waaren selbst
Nehmt nicht das Wort
eines Anderen Über den
Werth derselben. Viele
Eisenwaaren sind theuer
um jeden Preis. Glaubt
nicht Alles was ihr
Hort und seht über niedrige Preise der Catalog-Häichr.
Wir bedienen eucl» besser
mit besseren Waaren zu gleichen Preisen. Glaubt auch
dieses nicht, einfach weil wir es sagen. Jeder behaup
tet die besten Waaren zu haben. Wir laden euch ein
unsere Waaren zu besehen und mit anderen zu verglei
chen. Wir dann zufrieden mit euerem Urtheil.
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cmertfar^éKT Änr^sTfe^fs- .Irt
Pint und Um
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:Vian 'U'bt gleich, die Strafe für die-
Laskatchewa».
Tramping Lake, 13. Slab.
Ignatz Miller.
von ^oHaniieM
Tr. Meyer-Gerhard.
F. I Matteni.Berwick.N D.
Gottl. Zell »er. Alta, N. D.
Franz (Gellner, Arena,N.®,
II. G. Maas.Nichardton.N.D.
I F- C. Hass, Pallei5iNi.N.D.
Ramsey C»untq.
Devils Lake. 17. Nov.
l. c. Power, Präsident
Z. P. Baser, VizcprâJde»!
G. H. uS«, Ir^ Kasstrer
Bismarck
Foundry^ Welding Co.
Bismarck Hardware Co

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