OCR Interpretation


Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, July 08, 1915, Image 1

Image and text provided by State Historical Society of North Dakota

Persistent link: https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn89074935/1915-07-08/ed-1/seq-1/

What is OCR?


Thumbnail for

S. Jahrgang
Königin bee
Vormarsch d. Deutschen
«dytueben
gesinnt.
Sayville. Bericht der Uebersee-Agen
titr. Königin Victoria von Schwe
den brachte auf der Rückreise von
Karlsruhe, mo sie ihre Mutter, die
üh-oßherzogiiiroitw von Baden 'be
sucht hatte, einen Tag in Berlin zu.
too sie von der Malierin und dem Hos.
wie auch der Bevölkerung in hervor
ragender Weise geehrt mürbe, lau
fend Studenten bereiteten ihr eine
Ovation, um ihre Freude auszudrü
cken. baß sie dem Bombenangriff auf
ta* großhetzogliche Sdiloß glücklich
entgangen sei. Als ber Fackelzug un
ter dein Absingen von ..Deutschland,
Teutschland über Alles" an rem
Palais verüberzog, stimmte bie .Stö
nigin begeistert mit ein und als sie
später die tshargirten empfing, sagte
sie: ..Meine Svinpathie ist voll und
flan.z mit Deutichland! Das mögen
Sie aller Welt verkünden!"
Ist England frirgomüde?
0 11 0 11, 29. Juni, 8 Uhr
abends. David Mason, ein Ii
bcrales Mitglied res Unterhau»
ses. kündigte heute formell an.
daß er in der Miltwochssitzung
der Commons den Prcitiiermi
nister Asguith fragen werde,
„ob. angesichts gewisser Reden,
nvlche von Mitgliedern des deut
schen Parlamentes gehalten mor
den seien und in denen ein baldi
ger und ehrenhafter frieden ge
fordert wurde, die Regierung
Se Majeittät erwägen wolle.
ob es rathsam sei, genauer als
das bis jetzt geschehen, die Be
dingungen namhaft 311 machen.
unter denen ein solcher frieden
möglich sei, zu dem Zwecke die
Herbeiführung eines so roüiv
schenswerthen Ereignisses zu be
schleunigen."
Rom vor Luftangriff sicher.
a i s 2 u n i K a i s e a n
Joseph hat dem Papste geschrieben u.
ihm mitgetheilt, daß das österreichi
sche Fliegerkorps angewiesen werden
würde, unter feinen Umständen Pom
'ben auf Rom zu schleudern. Ter Papst
fyattc ein persönliches Schreiben an
den Kaiser gerichtet, worin er auf die
Bedeutung der heiligen Stadt als
Bindeglied zwischen dem Alterthum
und der Neuzeit hinwies, sowie auf die
Thatsache, das die Stadt auch als De
positorium christlicher lleberliefe*##»
gen zu Schonung berechtigt sei.
Die Bereueft siegt.
W a s i n o n 2 9 u n i i e
Bundesregierung hat beschlossen in
Zukunft durch Botschafter Gerard die
deutsche Admiralität von der Ab
fahrt eines jeden die amerikanische
flagge führenden Passagierdamp
fers zu verständigen, sowie der unge
fähren Zeit, zu welcher er die Kriegs
zone durchkreuzen dürfte. Tiefe Vor
sichtsmaßregel ist getroffen worden,
damit bie Kommandeure deutscher
Tauchboote, ein Versehen, wie die
„Gulslight"-Episode vermeiden fön
neu. Jenes Schiff wurde für ein bri.
tisches gehalten, da es von zwei engli
Me» Patrouillebooten eskortirt und
tu
Deutsche Tauebboote holten grausige (dritte—
Attentat aus Kapitalist I. %b. Morgan
Russen versuchen vergeblich den Ansturm der Dentschen
und Oesterreicher $tt stemmen
Briten verlieren in zwölf Tagen auf Gallipoli über 10,000 Mann
Franzosen müssen Schützengräben bei LePretre aufgeben
ASnigi» »0« Schweden ist deutsch gesinnt England möchte KriedenSbedingnngen »er.
nehmen Großer britischer Transportdampfer mit über 1400 Mauleseln „futsch"
Italiener richten nichts aus England verheimlicht Hlottenverlufte Britische
Dampfer zu Dutzenden versenkt Rußland braucht Geld Britische Verluste im
Steige« Deutsche Verbündete überall siegreich Machen gewaltige Kriegsbeute
die amerikanische flagge wurde erst
bemerkt, nachbein bas Torpedo abge
feuert worden war. Hiesige Beamte
nehmen an. daß wenn bt* deutschen
Kommandeure von ihrer Admiralität
verständigt mürben, welche amerikani
sche Schiffe zu erwarten feien, deren
Identität nicht in Zweifel gezogen
und kein Versehen gemacht werden
könne.
Russen auch bei Äaminouka geschlagen.
W i e n v i e o n o n 2 9 u n i 1 1
Uhr nachts. Tie teutonischen Verbün
deten habetf bei ihrem Vordringen
über die Grenze Galiziens nach Polen,
gemäß dem beute abend ausgegebenen
Kriegsbericht die bedeutende Stadt
Tomas ow genommen, ferner wird
berichtet, das starke russische Streit
kräfte sich bei Kami on ka, 25 Meilen
nordöstlich von Lemberg zum Kampfe
stellten, aber nach heißem Ringen mit
schweren Verlusten in die Flucht ge
schlagen wurden.
Munition für Ruhlaed.
N e w A o k 2 9 u n i W i s o n
W. Buttler. Vize-Präsident der „(5a
nadian Steel foundries" 1111 der
Canadian Car & foundry Co.,". der
heute auf dein Dampfer „Philabel
phia" von Liverpool hier eintraf. Hat
in Petersburg einen Vertrag für fünf
Millionen Artilleriegeichosje abge
schossen. Er bezeichnet dies als einen
der größten Kontraste, den Rußland
je für ausländische Munition gab. Tie
Geschosse werden in Kanada Hergestellt
und dort abgeliefert werden.
Schweden erbost auf England
e i n 2 9 u n i a s i n
Stockholm erscheinende..Svens
ka Tagblab" richtet einen wü
thenden Angriff gegen Englands
Doppelspiel. Ter angebliche
Kampf sei in Wirklichkeit nichts
anderes als bie brutale Verge
waltigung des Seerechts schwä
cherer Neutralmädite. Das Blatt
berichtet auch von erneuten briti
schen Versuchen, die Holländische
Presse zu bestechen, die von den
englischen Zeitungen offen be-
sprachen würben seien. Entwe­••
der, sagt das „Dagblad". stehe
die britische Presse auf einem so
niedrigen Niveau, daß sie keine
Scham kernte, oder sie halte die
holländische Presse für so nied­•
rig, daß sie den englischenLockun-••
gen auf den Leim gehen könnte.
Rumänische Gefahr überstanden.
e i n a o s n a S a y v i e
5.
I.. 29. Juni. Der in auswärtigen
Zeitungen erschienene Meldung, daß
Rußland mit neuen Vorschlägen an
Rumänien Herangetreten ist unb es
fertig gebracht hat. das Land zum
Eintritt in den Krieg auf seiner Sei
te zu bestimmen, mißt man hier kei
nen Glauben bei. In politischen Krei
sen ist man nämlich der Ueberzeu
gung. daß Rußland mit derartigen
Vorschlägen nach dem Fall Lembergs
zu spät kommt. Jedenfalls ist die
Stellung des Minister-Präsidenten
Joan Bratianu. auf dessen Verfügung
Rumänien einen Theil seiner Truppen
entlassen hat, der kriegslüsternen Op-
vi»Marek, Nbrd Dakota, Donnerstag. de« ». )uli 1915.
Die Riesenverluste der russischen Armee
Französische Festung Berdun soll fallen
^estcrreichcr
geworden. Tiefe wird sich auf alle
Fälle gezwungen sehen in den aus
wärtigen Beziehungen die Entwick
lung der Kriegsereignisse in den letz
ten acht Wochen in Rechnung zu
ziehen. Auch die Opposition wirb die
Wiebereroberung von Pru'iimsl imb
Lemberg nicht außer acht lassen kön
nen.
Transportdampfer versenkt.
W a s i n 0 n O u n i
Gemäß einer heute im Staats
Departement eingelaufenen Mel
dung ist der Dampfer „Arme
nian". welcher eine Ladung
Pferde für die britische Armee
beförderte, am Montag Abend 8
Uhr durch das deutsche Tauch
boot „U-:i8" versenkt worden.
Das Schiff gehört zur Dominion
Linie, einer Zweiglinie der Ley
land Steamship Company. Ter
Dampfer fuhr am 17. Juni von
Newport News ab und war nach
A von mouth an der Westküste
(iiiglanbs bestimmt. Unvoll
Händigen Berichten gemäß sol
leu 29 Menschen um's Leben ge
kommen sein, darunter zehn
amerikanische Neger, bie in New
port News als Pferbeknechte
gebungen worden waren. Außer-
dem sind in dem ettglifchenHaren
Bristol zehn Verwundete gelaiv
bet worden. Von bent ameri
kanischen Konsul in Bristol wird
berichtet, baß bie „Armenian"
torpedirt würbe als sie sich 20
Meilen nordwestlich von Trebos
Head, Cornwall, befand. Mit
Ausnahme der „Lusitania" ist
dies das größte Handelsschiff
das den deutschen Tauchbooten
zum Opfer fiel. Das Schiff
mar 512 Fuß lang, 57 Fuß
breit und hatte einen Tonnen
gehalt von 8825. Ter Damp
fer wurde 1895 in Belfast ge
baut und mar in Liverpool be
heimathet. Ten Schiffslisten ge
mäß wurde die „Armenian"
von Kapitän
geführt. In Regierungskreifen
mar man nicht geneigt, ohne
eingehendere Prüfung der Um
stäube zu sagen, ob durch Ver
fetifung der „Arnfcnian" ameri
säuische Rechte verletzt worden
feien. Wenn das Schiff von der
englischen Regierung entweder
in den Dienst gepreßt oder ge
chartert wurde, so war es als
feindliches Transportschiff zu
betrauten und die Teutschen
hatten ein vollkommenes Recht
es bei sich gebender Gelegenheit
zu versenken.
Awei norwegische schiffe torpedirt.
o n o n 3 0 u n i e 1 0 9 4
Tonnen große norwegische a tinner
„Gjeso" ist heute das Opfer eines
deutschen Unterseebootes geworden.
Der Mannschaft wurde Zeit gegeben
sich in die Boote zu begeben, mit de
nen sie am Abend in North Shields
eintrafen. Ter Dampfer wurde
durch ein Torpedo auf den Meeres
grund gesandt. Von dem deutschen
Tauchboot „U-39" ist das gleichfalls
norwegische Schiss „Cambusken
ixrhntfl toorfre», èe# -M» A.
Februar mm Portland, Oregon, nach
Liverpool abgefahren war. Drei
zehn von der Mannschaft haben in ei
nem Boote die englische Küste er
reicht. Acht andere Malrosen, deut
sche Unterthanen, wurden von dem
Kapitän des „11-38" an Bord ge
nommen
Reffen ziehen sich weiter zurück.
e i n v i a o n o n 3 0 u n i
In dein heute vom Großen Haupt
auortier ausgegebenen Bericht ist Fol
gendes enthalten: Westlicher Kriegs
schauplatz Bei Arras und dem soge
nannten Labnriittb, nördlich von
Ecurie mochte der Feind eilte Anzahl
vergeblicher Angriffe. In den Maas
hiigeln, westlich von Les Esparges,
find die Franzosen noch immer be
strebt' die ihnen ant 2S. Juni abge
nommenen Stellungen zurück zu
erobern. Letzte Nacht machten sie nicht
weniger als vier energische Vorstöße,
aber alle brachen unter unserem Feuer
mit schweren Verlusten für den Feind
zusammen.—iluf dein öftlichenKriegs
ichaupiatze herrschte Ruhe. Süd
östlicher Kriegsschauplatz—unsere Of
fensive am Gnila Lipa Flusse macht
Fortschritte. Zwischen dem Bug und
der Weichsel Haben die deutsch-öfter
reichischen Truppen die "Distrikte Beiz,
Komaiion und Zamosc erreicht. Auch
auf der Linie, die sich von ber Weich
fei bis östlich von {arow erstreckt, ist
der Feind im Rückzüge. Unsere Trup
Pen sind im Tattern Distrikt bis an
die bewaldeten Hügel, die im Norden
das Plateau begrenzen, vorgedrungen.
Ein jendlicher Aeroplait mürbe ge
zmungeit innerhalb unserer Linien
Vi landen. Die Insassen der Maschine
wurden gefangen genommen.
Italienischer Angriff schlägt kläglich
fehl.
W i e n, 30. Juni via London. Vom
österreichischen Kriegsamt wird be
fount gegeben: „Am Gnila Lipa
Flusse und nahe Kamionka-Strzu
milon ist General von Linfiitgen'* Ar
mee, welche den Feind verfolgte, von
den Nüssen aufgehalten worden. Wei
ler im Norden hat der Vorstoß ber
teutonischen Verbündeten glänzende
Fortschritte gemacht. Die Armee de?
Crcherzogs Joseph Ferdinand von
Oesterreich hat bereits die Anhöhen,
welche im Norden die Ebene von Ta
uen begrenzen, erreicht. An der Json
50 Front haben die Italiener heute
nach tagefangett Vorbereitungen und
eingeleitet durch ein miitbenhes Bom
bardement ihren großen Angriff iii
S Me gesetzt, ber aber kläglich fehl
schlug."
Klockcnmetall für Kauonee.
e i n 3 0 u n i a o s n a
Sayville. Wie aus Wien berichtet
wird, hat der Erzbischof von Trieft,
von Patriotismus durchdrungen, in
seiner Diöcese genau feststellen las
sen, welche Glocken für den Gottes
dienst nothwendig sind und melche ent
behrt werden können. Daraus hat er
angeordnet, daß alle Glocken, die ent»
bchrt werden können, dem Kriegsmi
nifterium zu überlassen sind. Tiefe
5« irchenglocken werden nunmehr in
die Geschützgießereien Mandern.
„flrniritinn'o" Versenk«,ig gr
rechtfertigt.
W a s i 11 0 n. 1. Juli.
Botschafter Page in London be
nachrutitigte heute das Staats
Departement, daß er von der
britischen Admiralität verstau
digl worden sei. der Dampfer
..Armenian" habe in Tiengen
der Admiralität gestanden. Da
durch hält man es für auége
macht, daß das Schiss als feiiuV
I
idles Transportschiff 311 be
trachten war und daß eine K01:
trotx-rie zmisdu'it den Ve-,
Staaten und Deutschland me
gen dessen Zerstörung durch ein
deutsches Tauchboot aue-gefchloj
seit erscheint. Page theilte fer
iter mit, daß gemäß der Adiui
ralität vorliegenden Berichten
dabei 21 Menschenleben oerlo
reu gingen. Ctauohl das nicht
festgestellt ist. glaubte mau, daß
die Meisten Amerikaner waren.
Ev mag versucht meiden, von
Deutschland eine Entschädigung
für diese zu erlangen, doch macht
die Thatsache, baß bie Leute sich
auf einem Schisse befanbeit. das
im Dienste der feindlichen Flöt
teimcrrooltung stand, derartige
Ansprüche sehr fragwürdig. Daß
die Ladung der „Armenian",
1 122 Maulesel, welche für die
französische Artillerie bestimmt
waren, als Knegskonterbande
zu betrachten sei. wird allgemein
zugestanden. Ueberhmtpt herrscht
hier die Meinung vor, daß
Teutschland keine Zchwierigkei
ten haben werde, bie Versenkung
des Schiffes yt rechtfertigen.
Der Führer des Schiffes selbst
gab den Deutsche» reu besten
(tinmd. Statt, wie das Seerecht
es in bcrartigeii Fällen einem
Kauffahrer zur Pflicht macht,
ber Aufforderung, anzuhalten
unb sich einer Untersuchung zu
unterwerfen, nachzukommen,
versuchte der Kapitän zu entkörn
men unb sandte brahtlose Hülfe
rufe nach englischen Kriegsfalls
zeugen aus. Unter solchen Ilm
ständen hatte der deutsche Kapi
täu unter dem Völkerrecht die
unbestreitbare Berechtigung, die
..Armenian" zu zerstören.
Schoo wieder zwei britische Schiffe
weniger.
o n o n 1 Juli. Die Barke
„Thiftelbanf", welche am 2. April
mit einer Ladung Weizen von Babia
Bianca, Argentinien, nach Cucenc»
town in See stach, wurde gestern auf
der Höhe von Faftnct, Irland, burch
ein deutsches Tauchboot versenkt. Ein
Theil der Mannschaft ist inBaltimore,
einem kleinen Hafen unfern Cork, ans
Lanb gelangt. Tie „THistlebank"
war ein Viermaster von 2130 Ton
nen Gehalt unb wurde 1891 in Glas
gow gebaut.
o n o n 1. Juli. Der britische
Tompfer „Sorna*" ist heute bei den
Scilla Inseln durch ein deutsches
I Unterseeboot zerstört worden. Der
I zweite Offizier der „Lomas" fand da'
I
bei »einen Tod. Der Rest der Mann
schaft mürbe gerettet.
Englaed verheimlicht feiee Alottee
Verluste.
e i n 30. Juni, drahtlos über
Sayville. Teutsche Zeitungen brin
gen einen Artikel zum Abdruck, wel
cher in dem Stockholmer „Aston
Bladet" erschien und in welchem be
hauptet ist, die britische Admiralität |0jcr'D0„ der Mannschaft oermißt
sei ängstlich gestrebt die Verluste, wel-
Britischer Torpedojäger zerstört.
o n o n 1 u i i e i i s e
Admiralität machte heute Abend be
kannt, daß der Torpedojäger „Light
ning" verloren gegangen sei und daß
nnirden.
die die britische Kriegsflotte burch fvinc Andeutung enthält, was den
beut'che Tauchboote erlitten habe, zu Untergang bes Schiffes herbeiführte,
verheimlichen. Wen:: bie 2ßahrheitinimmt man allgemein an, daß es ent
weber auf eine Mine lief oder von
bekannt würde, so würbe es sich zei
gen, daß die Ueberlegenheit der briti
schen Schlachtflotte über die deutsche
überraschend zusammengeschrumpft
fei. „Beim Beginn des Krieges hat
te Großbritannien 00 Schlachtschiffe
der ersten Gefechtslinie, aber diese
Zahl ist seitdem durch die systemati
sche Torpedoarbeit der deutschen 11
iv
terfeeflotte auf 40 reduzirt worden.
Wenn, was bei der deutschen Beharr
lichkeit zu erwarten ist. mit dieser Art
der SiriegsfüHrung fortgefahren wird,
so ist der Tag nicht fern, an welchem
die deutsche Hochseeflotte den Kampf
mit der britischen siegreich bestehen
mmè -5a» «Aston Siele*"-.
1
Obgleich die Ankündigung
einem deutschen Tauchboot torpedirt
wurde.
tfegUeb bereitet sich eef TieustztvAeg
vor
o n o n 1 u i i e i i s e
Regierung hat den ersten Schritt zur
Einführung der Konskription gethan.
Im Unterhau se wurde vom Präsiden
ten des „Local Government Board"
eine Gesetzvorlage eingebracht, welche
die Registrirung aller Waffen- oder
arbeitsfähigen Personen im Alter von
18 bis zu 65 Jahren bezweckt. Die
Reglitrirung wird sich auch auf die
Frauen erste*», denn diese softe* im
âÄM-,
ttâÉ
Abannement».Preise»
$.150 bei ^adr in brn Per. 6tMtm
Mm «allMti
t0* »adr nach Canada
Suvipty •-*irtnb
18.00 mf1.1,
(*«r gfflfn Vorau»b,zahlunG)
No. .10
Männer in den verschiedenen Jnbu»
ftt ieziwigeit ersetzen und besonders die
Munitionsfabriken besorgen, wenn bei
der Oiganisiruiig eines neuen Heeres
Mangel an männlichen Arbeits fräs
ten eintreten sollte.
Riesige Verluste der Russen.
e 1 I Ii. London. 1.
Juli. Nachstehen ber Bericht über
den Fortgang des Kriege wur
des heute vom beutjchenWeneral
ftab ausgegeben: „Westlicher
Kriegsschauplatz: Nördlich von
Arras nimmt der Kamps um die
Schützengräben unter beständi
gem Artilleriefeuer einen für
uns günstigen Fortgang. Im
Champagne Distrikt südöstlich
von Rheims machte der Feind
einen vergeblichen Angriff An
der Maas und tu den Vogeien
gab es nur Artilleriegefechte.
Fei übliche Flieger warfen Bont
ben auf Zeebriigge ab. est Ii
dier Kriegsschauplatz: liniere
Stellungen blieben unverändert
Im Monat Juni machten liniere
i
nippen dort nachstehende
Kriegsbeute: Zwei Flaggen,
21!,»195 (befangene (darunter
120 Offiziere), 7 ftanotieu, #1
Mineitmerfer, 52 Maschinenge
mehre, 1 Aeroplait soivie viel
anderes Kriegsmaterial Süd
östlicher Knegs'chaiiplatz: Nach
bitteren Kämpfe» stürmten die
Truppen unter General von
Lüllingen gestern bie russische»
Stellungen am Citufer des
^nila Lipa Flusses zwischen
Kuuicze und Liiezunee sowie
itörblich von Robatyn. Drei Os
'iziere, 2328 Soldaten und 5
Maschinengewehre wurden er
beutet. Cef!lid) von Lemberg
find die österreichisch iingarileben
Truppen in die Stellungen de?
Feindes vorgedrungen. Die
Armee unter Feldmarichall von
Mackensen fährt fort, den Feind
zivischeu dem Bug und der Weich
sei zurückzudrängen. Westlich
der Weichsel an beiden Ufern des
Kamen na Flusses merbeii die
Aussen von den teutonische» Per
biiuöeteu vor sich Ixrgetriebeit.
Die geiammte Kriegsbeute, wel
che die teutonischen Verbündeten
auf dem südöstlichen K ie.zsschau
platze machten (d. h. die Trup
pen miter Genera! v. Li Usingen,
Feldmarschall von M-'cke fen u.
(Wetieroi von Woyrsch»belies sich
während des 2Von.it-: Juni auf
1119 Offiziere, 110,# 5u Maim,
8(1 Millionen und 2!8 Mai'chinni
getuebre."
Reffe« melden Flotte«angriff csf
Windau.
e e s u 1 u i e
russische (Heiierali'tabsbericht meldet,
:aß eiit Theil der deutschen Oftfcc
flotte die Hafenstadt Windau in Kur
land angriff und einen vergeblichen
Versuch machte, Truppen zu landen.
Der Bericht lautet: ..Ein beiitsches
Geschwaber, bestehend aus fünf Kreu
zern und zahlreichen lorpebobooten,
liombarbirle Windau im: versuchte
Truppen zu landen, würbe aber zu
rückgetrieben. Eins der feindlichen
Torpedoboote geriet!) auf eilte Mitte
unb wurde zerstört. Unsere Torpe
doflottile engagirte die feindlichen
Kreuzer und zwang das deutsche Ge
jchivader endlich zum Rückzug."
Treppeeverschiebeegee each tzfl»
«eftee?
a i s 1 u i i e e u s e
Grenze zwischen Baden und der
Sdnveiz ist seit Sonntag gesperrt. Die
Grenze Würtembergs ist heute ge
schlossen worden. Reisende, die von
der Schiveiz per Dampfer nach Fried
rid)5bafeit kamen, Wen sid) vor die
Alternative gestellt, entweder zurück
zu fahren, oder sich auf int bestimmte
Zeit in Teutschland aufzuhalten.
e n s v i a a i s 1 u i i e
Schweizer wundern sich, was auf der
anderen Seite des Rheins vor sich
geht, »eine deutschen Eisenbahnzüge
treffen in Konstanz ein und die
Schweizer Bahnverwaltung hat sich
ans diesem Grunde genöthigt gesehen.
auf ffUf I)
I-
im
si

Gebühre« (ftt Anzeigen:
4*
ptr goD für je* 9afertlon
1N »er Stile für bit trflt 3niettion£,5.
It Mt für it be folgeakt IiienDj»
8ti Itnueiotn von flo SoD nnt barter tt
retbetn mir :#n- cer Zoll fur bit trilf enb 24c
fftt jtbt roeittrt unotriinbtrtt ^nftrtio«
•ein« ÄbWtidiune Bon »Ut«n
get deutsch
i n 2 8 u n i a o s e
I Ack Jacobson

xml | txt