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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, December 03, 1915, Image 1

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kv. AahvGa««
Brite« ziehe« sich in Mesopotamien
zurück
Berlin. 28. Nov., drahtlos
nach Sapvillc. Ter folgende vom
tiivfileiten Kriegsmtiiinerium ant 2i
November au--gegebene .stru'gsbcricht
ist hier eingetroffen: „(litte feindli
tte Streirmacht, die unsere vorgescho
benen Stellungen ivestlich von Kon
titlamada an der Tigris-Front be
fetzte, wurde durch unfere Gegen
angriffe ^urückgeworfeu und zog sick'.
von türkischeuTruppeu verfolgt, ttadi
Süden zurück. Au der Front i:tt .Uaiv
.kasus wurde ein russischer Angriff
in dein Bezirk von Van zurückge
fchlagen. Ifiit amtliche? türkische?
Bulletin, das Samstag in London
ausgegeben wurde, bestätigte angeb
lich den britischen Bericht, dahjidt die
Türken nach der kindlichen Schlacht
in Mefopotaiiiien auf ihre tfaimt
ilellunge:i zurückzogen, enthielt jedoch
die Nachricht, das weitere britische
Angriffe in die Brüche gingen. Aus
dem obigen Bericht gebt hervor, das',
sich die Griten nach einem iveiteren
türkischen Cegenaugriff zurückziehen
in
listen.
Ter deutsche Feldzng gege« Serbien
zu Ende
e i n e o n o n 2 8 N o
vember. Mit der Eroberung von
Nudnik, der Gefangennahme von
12,700 Serben und der Flucht der
geringen Ucberbleibfel der serbischen
3lrntee in die albanischen Berge find
Teutschland* Operationen gegen
Serbien beendet, wie die Oberste
.Heeresleitung heute bekannt machte.
Ter Zweck dieser Operationen, die
Herstellung einer Verbindung mit
Bulgarien und dem türkischen Reich,
ist erreicht worden. Ter Tav'erkeit
und Ausdauer der deutsch-ö'ierrei
chiiehva und auch der feindlichen icr
bifcheii Truppen wird hoher Tribut
gezollt. Das beutige amtliche Bulle
tin lautet: „Serbischer LkriegSschau
platz: Südwestlich von Mitrowitza
wurde Rudnik besetzt. Wir machten
L',700 Gefangene und erbeuteten viel
.KriciKinatenal. Mit der Flnchl der
id)imchen Reste der ferbifchen Armee
1
in die albanischen Berge haben un
sere großen Operationen gegen Ser
bien ihr Ende erreicht, da unser Ziel
die Herstellung der Verbindung mit
Bulgarien und der Türkei, erreicht
worden ist."
^Türkisches Tauchboot rettet Paffa
giere britische» Dampfers
91 e to f) o k, 28. Nov. Ein
liirfiMicv Unterseeboot hielt das bri.
jsische Passagierschiff Barulos imMit
rlmcev an und hals, nachdem 25
Keniäictt ertrunken waren, bei der
ieitui'.g vieler der 250 Passagiere,
ie in der Panik über Bord gespruu
icn waren. Dieser Bericht stammt
»Ott (He.ittor Franklin Egan, einer
lugen zettgin, die heute aus dem
Dauurcr New Dork eintraf.
latutba requiriert 15 Mill. Bnschel
Weize«
O a w a O u 2 8 Nov. Die
.nn
:cl)c
Negierung machte heute
tr!o.
el.in t, daß sie beschlossen hat, allen
1, 2 und 3 Nordweizen, der am
top' her Seen und östlich davon in
speichern liegt, zu requirieren. Es
Montenegriner kommen an die Reihe!
Kaiser Wilhelm in Wien mit grossem Jubel
begrnfft—L^estreiclier erhalten Verstärkung
Britische Truppen in Mesopotamien schwer geschlagen
Briten wollen aus Niederlage einen Sieg mache«
Griechenland macht Alliierten viel Kopfschmerzen und verweigert Er
laubnis für unbeschränkte Truppenlandungen bei Saloniki
Deutscher Kelvzug gegen Serbien zu (5nde («anada requiriert I5,000,000 Vuschel Wei
zen Hast ganz Serbien erobert- Deutsche Tauchboote versenken mehr Schifte Lorv
«itchener in Griechenlanv eklig abgeblitzt Artillerie ans wallipoli tätig vervun
bombardiert Vulgaren erobern Prisrenv vulgaren siegen auch über Engländer
und Franzosen-Rumänien soll Oestreich ein Ultimatum stellen so meint England
handelt sich um Beschlagnahme und
3lukauf von 12,000,000 bis 15,000,
000 Büschel Der Preis, den die Re
gierung bezahlen wird, ist noch nicht
festgesetzt worden, soll jedoch in kur
zer Zeit bestimmt weiden. Nur der
oben beschriebene Weizen wird rcgiti
riert und die Verfügung bezieht fidi
nicht auf Speichergetreide westlid'
von den Seen oder im Transport.
3Us Grund
?iir
die Maßnahme wird
v.m der kanadischen Regierung ange
geben, das der 3l»kauf von Weizen
im offenen Markt seitens der Regie
rung zu einer abnormen Steigerung
der Preise rührt, wie sich voriges
Jahr herausgestellt habe, und das
1 durch die Preissteigerung nicht die
Produzenten des Weizen?, sondern
die Getreidehändler uitdSpekiilantet!
!und die tiigentiimer des aufgefpei
chcrteii Getreides profitieren. Die
I Regierung, weldze die hohen Preise
bezahlen müsse, habe den Schaden.
(5 l) i a o, 28. Nov. Nad der
Ansicht Robert McDouglas, eines be
kannten Chicagoer Erperteurs. wird
die Beschlagnahme von 12 —15,000,=
000 Bitidu'l Weizen seitens der caita
dischen Regierung keilten permanen
ten (5influs auf die We!Weltpreise in
den Vereinigten Staaten haben.
Morgen möge sich vielleicht eine ge
wisse Aufregung an der Börse gel
tend madicii. während die Händler
ihre Konti adjustieren, aber das dürf
te alle? 'ein. Die britische Regierung
habe einfach eine militiiriidie Metho
de de? Wei'.enankaiis? eingeführt
Canada habe nock einen Ucbersdinß
von etwa 110,000,000 Busdiel zum
Export.
Fast ganz Serbin erobert
o n o n 2 0 N o v e e N a
einem Feldzug von 51 Tagen seitens
der Deiiischut, Oesterreicher-Ungarn
und Bulgaren ist Serbien zerschmet
tert. Von den 310,000 Ouadratinei
lcit de? Köitigrcid)s fiitd keine 1,000
mehr im Besitz der Serben und der
britisch-französifchen Truppen. v.
Mackensens siegreiche Streitkräfte
find „für Operationen anderwärts
frei." meldet Berlin dies ist ein
Wink für Rumänien, von welchem
die Alliierten neuerdings wieder er
warten, das es sich ihnen anschließe?'
werde! 8,000 Serben außerhalb
Monastirs leisten den letzten Wider
stand ohne irgendwelche Hoffnung
auf Erfolg. Eine abermalige Mel
dung aus Saloniki, das auch Mona
stir genommen sei, ist noch nidzt be
stätigt. Aber allem Anschein nach sind
die Verniche der britisch-französischer
Truppen, Monastir zu retten, ge
scheitert.
Wieder drei versenkte Schiffe
a s e i e 2 0 N o v e
französische Dampfer „Omarn" wur
de im Mittelmeer durch ein Tauch
boot zum Sinken gebracht. Man
fürdztet, dajs die, au* 20 Mann be
stehende Besatzung umgekommen- ist.
a i s 2 9 N o v e e e
französische Dampfer „Algerien" u
der britische Dampfer „Tauris" sind
ebenfalls versenkt worden. Die Be
satzung von „Tauris" wurde geret
tet. Auf dem ./Algerien" kam eine
Person, soweit man bestimmt weife,
um, und noch 29 werden vermißt
während 8 gerettet wurden.
eiâmar#, «or»Da»Ot«, Wrettaz, ». 1*15.
Engländer verloren rund 600,000 Mann
Und Italiener holen sich mir blutige Köpfe
Handgranaten und Bomben
e i n 2 9 N o v e e e
London. Das Große Haupqtiartier
meldete gestern Abend vom weit Ii
dien
Schauplatz: ..Nach erfolgreiche» :Vii
nenspreiigiingen in der Nachbarschaft
von Neuville, zwifdjen Arras uu
Letts, besetzten liniere Truppen die
U raten ander und madjten eine 31
it
zahl von Gefangenen. In einigen
Frontflbidmitti'ii kam es zu Stümpfen
mit Handgranaten, ^tt der Cham
pslgnc wie in den Argonnett entwi
ckelte die feindliche Artillerie ziem
liche Tätigkeit."
Die desperaten Italiener
W i e n 2 9 N o v e o n o n
Das österreichisch-uttgarische Haupt
quartier meldete geilern Abend von
Schauplätzen des ^talieuerkriegs:
..Vitt ganzen füsteitländijcheu Alv
schnitt setzten die Italiener ihre ver
geblid)e Tätigkeit fort. Sie hatten
gestern ganz besonders i'dzwere Ver
luste zu verzeichnen. Au, hartnäckig
sten wurde vor dem Giirzer Brücken
kopf gekämpft, wo der Feind, vor
itcbntlid) nahe Ovlaivia, tittiinterbro
che» frififjc, starke Streitkräfte in?
Feuer schickte, um entlang der Stral e
unsere Front zu durchbrechen. Nur
kurze Seit befand fid) die Höhe nord
östlich von OSlawin in feindlichen
Händen. Untere Artillerie ebnete lin
ieren Sttirmgriivpen den Weg. die
alle ihre ursprünglichen Stellungen
wieder mit dem Bajonett nahmen
Die Italiener dur°ditties eu auch im
ferc Podgoraftelliiugen. wurden e
doch durch einen (Gegenangriff ver
trieben. Sie mufiten im schwerster
Feuer zurückgehen. Der Boden vor
dem Brückenkopf war mit italieni
scheu Gefallenen förmlid) übersät
Bei Oslawia allein zählten wir über
tausend Tote. 31» der Grenze de
Doberdoplatos beschränkten die vta
li
euer ihre Operationen auf einen
gegen San Martion gerichteten 31
it
griff, der abgcfd)lagen wurde. Gleich
erfolglos blieben alle Angriffe im
nördlichen ^sonzo Abschnitt, nahe
Zagora. gegen mehrere Punkte de?
Brückenkopfes bei Tolmino, bei
Mrzliurh, wo wir über 400 Tote vor
unseren Stellungen zählten, und auf
die Orsicstellungen. In den übrigen
Frontabidmitten ist die Lage unver
ändert geblieben. Die Isonzofront ist
nach wie vor fest in den Händen utt
serer Truppen. An der Tiroler Gren
ze griffen die Italiener unsere Stel
lungen an. Sie wurden zurückge
schlagen."
W i e n 2 9 N o v e e e A
sterdam und London. Noch 30,000
Mann öfterreich-ungarischer Trup
pen wurden zur Verstärkung der
Isonzofront abgesandt, wo die Ita
liener in numerischer Uebermacht
sind. Die italienischen 3lngriffe vor
Görz nehmen an Heftigkeit zu. Laut
neuestem Bericht de 7 öfterreidi-unga
fischen Kriegsamtes haben die Iia
liener abermals sdMei e Verluste er
litten,- setzen aber trotzdem ihre An
griffe fort.
Kaiser Wilhelm Kesncht Franz Joseph
in Schön limit ti
e i n a o s n a S a y
oille, 29. Nov. Kaiser Wilhelm in
heute in Wien eingetroffen und be»
indtte Kaiser Franz Joseph im Sdilof
Schönbrunn. 3Iitf dem Bahnhof wur
de der deutsche Siaijer von Crzher^og
Stnrl Aranz, dein Thronfolger, und
den Cr lier ögeii Salvator und Marl
Stephaji empfangen, wie die Ueber'
see Nachrichten Agentur bekannt
macht. Cine ungeheure Mensdien
menge hatte sich angesammelt, um
.Sintier ^Wilhelm zu begriif en. De»
Herrscher wurde mit unbeichreiblidter
Begeisterung und Freude empsaiige»
Die gati e Stadt Wien prangte im
Fcftgetimitie. Tie Begegnung zwi
schen Di in greisen .Maiicr Franz Jo
seph tttèi seinem Bundesgenossen, die
einander seit Ausbruch des Mriege?
nicht l-esehett hatten, war überaus
herzlich. Die Mouardzen konnten
kaum ihrer Benu'gung Herr werden.
Mo
Ii
in Munftniitiii lief« Mit
chener gehörig abfahre«
e i n 2 N o v a t
los nach Sapville. Ueber die
Vorgänge beim Besuch des bri
tischen tiriegssefretärs Kit
chener in Athen hat die Frank
fitster Leitung folgende Mel
dung erhalten: „ilönig SJoit
ftautiu hörte eine Stunde lang
Lord Mitdiencrs 3ltiseinander
setzttngett an. ohne ihn zu tut
tcrbredieit Des Königs 3lntwort
war kurz, aber höflich. Der
König sagte, die Interessen
Griechenlands machten dem
Lande Neutralität zur PfMrfit.
Teshaib würden serbische Sol
baten, die sich über die griechi
sche Grenze zurückzogen, cut
wafhwit werden."
a i s 2 9 N o v Feldmar
fdtall Kitchener kam heute an?
Italien in Paris a». Kitchener
wurde im Laufe des nachmit
tags von Präsident Poincctre
empfangen. Ter „leums"
sagt in diesem $niammenhang:
„Lord Kitchener wird jetet im
Stande sein, der französischen
Regierung die Eindrucke mitzu
teilen, di" er auf seiner v-nspek
tionsreise im Orient erhalten
hat. Cfirt Kriegsrat der 3llliier
te» wird in Paris abgehalten
werden. Es ist jetzt eine Frage
des Cntschliisses. Tas 'Nachge
heu (^riedu'nlands kann jetzt
nicht länger ein Hindernis für
unsere Bewegungsfreiheit sein.
Es ist scheu zu viel ßeit verlo
rett worden und ein weiterer
Aufidt'.ib, der durch lange Dis
fnifionen herbeigeführt lvertien
würde, ist unmöglich. Vor allem
inns Me Armee, die Saloniki
bewacht, verstärkt werden. So
lange die Alliierten in Saloniki
find, 'vcr!"en die Teutscheu nicht
auf der Balkanhalbinjel lieg
reich 'ein."
schwere britifdK Niederlage in Meso
potamicil
A in ft a m, 29. Nov.. über
London. Ein Sieg über die Briten
in Mesopotamien wird in einer amt
lichen türkischen Bekanntmachung,
die Hier aus .Uonstantinopel eintraf,
gemeldet. Tie Briten erlitten fchwcre
Verluste. Die Bekanntmachung lau
tet: „Am 24. November verhinderter
unsere fortwährenden Angriffe b'?
zum Abend feindliche Abteilungen,
die in unsere vorgeschobenen Steshin
gen eingedrungen waren, sich darin
festzusetzen. Am 25. November war
fen wir den Feind durch starke An
griffe. die bis zum 31
bettd dauerten,
aus diesen Stellungen. Der Feind
wurde gezwungen, sich hastig zurück
zuziehen. Er lies eine große ßnüs
tote und verwundete Men'dzen und
Tiere sowie Kriegsmaterial aller ?lit
zurück. Wir zählten über 1000 Le
chen und erbeuteten drei Maschinen
gewehre, eine Flagge und Wcmett
und Munition. Ein Teil unterer
Flotte versenkte im nordöstlich n
Schwarzen Meer russische Segelschiffe
ltitb zwang vier russische Oelschis'e.
auf den Strand zu laufen."
502 serbische Kanone» erbeutet
e i n 2 9 N o v e o n
don. Im '"erblichen Feldzuge wurden
502 Kanonen erbeutet, wie die Ober
sie Heeresleituna heute bekannt mrtrfi
te. Folgendes amtliche Bulletin wur­
de ausgegeben: „B e i i s ch o
K i e d) a it 1 a tz: Unsere
Verfolgung mndit weitere Fortschrit
te. Gestern wurden über 1,500 Ser
ben gefangen genommen. Der gestri
gen Meldung über den serbischen
Feld zu ist nod) hinzuzufügen, das
bis jetzt
r02
Kanonen, da,unter viele
von idmu'vi'i't Maliber, erbeutet wur
den. W e st i dt e K i
i di a u I
a tz: Während des klaren,
kalten Wetters sind die Artillerie ti.
die Flieger an der ganzen Front tä
tig gewesen. Nördlich von St. Mihiel
wurde ein feindliches Fliig.eug von
unserer Front zur Landung gezwun
gen und von unterer Artillerie zer
stört."
Artillerie ans (ttaflipoli tätig
A ft e a itt, über London, 29.
Nov. Kriegsschiffe der Alliierten
iniheit die t.'irkischen Steilni..ieu tut
i^nllipoli iters bombardiert, jedoch
nur wenig Schaden angerichtet, wie
da? türkische .Mricg?miuiiteriimi heute
mitteilte. Tie Bekanntmachung lern
tet: „31
Ii der Tordaiicllenftout bom­
bardierte liniere Artillerie feindliche
Stellungen nahe Aitaiarta wirksam
Tie feindliche Artillerie erwiderte tt
wurde von 'wci Pan erkreu ern tut
teiiiützt. Eilt feindlidjcr Monitor
bombardierte unsere Stelliiineii ohne
Ci folg. A tit Nachmittag bombardier
te» zwei Panzerschiffe Keiuifi Limnii
und ein Kre.izcr Ariluiriiu, jedoch
winde kein ividitiger Sdiaden ange
richtet. Nah.' 3lriburnii zerstörte tut
'ere 3lrti!lvrie einen feindlichen Sd'ü'
tzengraben. der mit Stahl platten ge
schützt war, sowie zwei.Stellungen
»eindlicher Handgranaten. 31
n ande
ren Teilen der Front kam es zu Ge
schütz-, Mine»- und Handgranaten
kämpfen."
Berdnn mit Bomben belegt
a i s 2 9 N o v I n e e u i
•.'uidimittag ausgegebenen amtlid'ei'
I Miiegsbulletin heis'.t es. das deutsche
i Flieger gctt'-fii Bomben auf die m'
iiiiiig Verdun warfen, ohne jedo-f,
i
Sd'sldeit anzurichten. {ur Vergeltung
warfen frmt'öfifdie Flieger 20 Boat
bett auf den Bahnhof von Brieulle?,
iiidlid) von Steuern. Die Bnhnver
i'indnng wurde niigeblidt linteibro
chen und ein Zug. der nach Norden
unterwegs war, mußte schleunig»!
umkehren.
Bulgaren erobern Prisreud
e i it. !!0. November.
«Funkendepefche über Smjuille.
Vong vvluinXt Ter dcutfdu'
f^cnrr.tlftnb niadite heute be
sannt, dal? Prisrcnb, der letzte
Sitz der serbischen Regierung,
ehe sie fielt nach Skutori fliidt
tete, am Sonntag von bitlgari
irtjen Truppen genomme» tviir
Treitauieud Serben und
acht Geschütze fielen dabei in die
Hände der Bulgaren. In der
Gegend von Rudnik wurde» die
Serben von den Truppen de?
Generals von Klives zurückge
worsen. Dabei wurden dort. u.
außerdem östlich von der Sit
tiica (von Streitkräften des Ge
nereis?
V
fangeiie gemacht.
Wehe« de« Montenegriner zn Leibe
e i n 3 0 N o v i e k e u n
kenmeldnng über Tuckerton, N. J.)
Tie Ueberfccifche Neuigfeitenagentur
berichtet über den Feldzug gegen
Montenegro: „Seit der Beendigung
der, gegen die serbische Hauptarmee
gerichteten Operationen hat die öfter
reichisch-imgarische Offensive gegen
Montenegro mit der ganzen öfter
retchtich'itttgarüchen Streitmacht be
gonnen. Die erste 3stigriffsbcwcgung,
die vor einiger Zeit unternommen
wurde, hatte nur den Zweck, die Mon
tenegriner den Kämpfen im Sand
schak fernzuhalten. Sie sollten den
Serben keine Unterstützung bringen
Mit der Erreichung dieses Zwecks
dürfte die eigentliche Offensive gegen
Montenegro ihren Ansang nehmen.
Tie Angriffsbewegung wird von
Sandichak aus durchgeführt, da d'e
montenegrinische Ncrdwcftgrenze
ei re natürliche Festung bildet. Die
öftprrpidiifch-imgslrifrfipn Streitkräfte
haben bereite den Lim überschritten."
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Abonnement» t«r
Dt' .vi tü* oiiijr in
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(War g,g.-n MUng)
*l
Wo. 38
W i e n 3 0 N o v e e U e
Amsterdam und London Tas öiU'i
reich ungarische Krieg taut berichtete
geilern A bend: „Im nördlichen und
nordöstlichen Montenegro machte lin
iere Offensive weitere Fortschritte
Oesterreich ungarische Streitkräfte
überschritten das Metalf.ijoch südlich
von Priboi Tie Bulgaren trieben
den Feind in der Richtung aus fhrte
rend weiter zurück."
Bulgaren liulirn Clirrluuib iilirr
Frauzuftu uub Britcu
311 he tt, 30. November
über London. Bedeutend ver
itiitft a,». Mamijchasteii und Hlr
tillerie, haben die vulgaren
im südlichen Serbien ihre An
iviffstiitigkeit gegen die fron
u'iifch britijdieii Streitkräfte
wieder ausgenommen. Wie heu
te hierher gemeldet, mußten
französische Truppen Stellnii
gen a ,, südlichen Ufer des
iidieiitafluffes räumen, und
die Bulgaren überquerten den
Strom unter ihrer 31 tillerie
S o i a 2 9 N o v e
Berlin und Amsterdam, 30.
Nov. Der bulgarische General
stob berichtete wie folgt: 60
wohl ic fcrhifdu'it wie auch die
französischen Streitkräfte im
fiidlidieit Serbien befinden sich
I» vollem Rückzüge, und bnlga
i s e u e n n e n s i o
»asiir. Au der südlichen maze
doiiiicheit Grenze besetzten wir
ant Freitag die letzte serbische
Stellung an der Zrilep Mona
iiir Straße. Die Serben zogen
sich, von inneren Truppen Vcv
folgt, eilig aus Monastir zurück
Tie Franzosen zerstörten hei
ihrem Riickziige auf da? linse
Ufer der Eeriia, die Brücken
nahe Varbar und Vozeri. und
auch nahe des Engpasses» bei
Ballfliia
Das östliche Kampffeld
e i n 3 0 N o v e e e
London. Vom öttlidie» Schaiiplat!
meldet heute Nachmittag da? Teutsche
Haiiptgiiartier: „Es ist keine Sletide
rung in der Lage eingetreten. ?i»
deutsches 3(eroplatigcfc,,ivaber griff
die Eifeiihahtiaitlngeit I.i Lfachowit
sche. südöstlich von Baruuovitdji, an
Ber 1 i ti. 29. Nov. über Von
don. Vom russischen Sdxtiiplatze bv
rid)ti't da? Teutsche Huuptouartier
heute Nachmittag nur, daß sich nicht?
NeneS von Bedeutung ereignet hat.
o n o it, 30. November. Ed ist
offensichtlich daß auf dem östlichen
Kriegsschauplatz das sirenge Winter
wetter wichtige Operationen vorerst
zum Einhalt gebracht hat Eine an
dere Urs,\che ist aber wohl anch de5
Abwarten der iveiteren Balkanerei,,'
niffe. Tie deutschen Verbündeten au*
dem änlichen Schauplatz begnügen
sich cinftiveilcii damit, die Russen fest
zuhalten.
Bon tnnchlrwt versenkt
o n o n 3 0 N o v e e e
britische Tmupfer „Totherel" fl.ßfKi
Tonnen) wurde zum Sinken gebracht,
ohne Zweifel durch ein deutsche?
Tauchboot. Er wurde 190 erbaut.
Wird French kaltgestellt?
o n o n 3 0 N o v e e s
marschall S'r John French. Befehl?
haber der britischen Strcitkrä'le an
der westlichen Front, war gestern in
London und konferierte mit dein Pre
ttticr Avguitl,. Soweit dein Publiku!"
bekannt i't, war Feldmarschall French
nicht mehr in London gewesen, seit
er der britischen Hauptstadt im Ja
nuar einen geheimen Besuch abstat
tete. Er hatte zu Calais am Juli
mit dent britischen und dem franzöfi
schon Kriegsminister konferiert. Wie
gemeldet, war der britische Kriegs
sekrctär (fori Kitchener gestern in Pa
ris. Es verlautet, daß eine Bewegung
im Gange fei, den fraitzöfifdtei: Ober
befehl-jhaber Gett. Ioffre zum Ober
kommandierenden sämmtlicher Alli
iertenftreitfraste des Wc'tcnH ui ma
chen aber vorerst wird dieses "^eriuht
amtlich fiir unbegründet erklärt.
London, 30. November ®er
(Fortsetzung auf Seite
's*.

Gollwitz) 1,000 Ge-

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