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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, December 31, 1915, Image 2

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Unsere jungen Helde»
Hum Gebens tat! von Lanaemarck
(11. November 1914)
Gj-nst. wenn das Ziel des groben
Kampfs erreicht,
Wenn WncWitflrmtS dem Milden
frieden weich!,
Wenn zur ^e'chiclue wurden und zur
Sage
Des Völkerringens heiß durchkämpfte
JCastc
l^n ferner ^eit noch wird die Kinn
melden
Die Nuhmestaten unserer lunflcit
Helden
Und rna* bei Langemarck sie nilm
vollbracht:
Sic zogen singend in ore Schlacht i
Als Teutschland wider eine Welt sich
stolz erhob.
Als brausend dnrch das Land
Heerruf stob,
Da aalt kein Säumen, braucht s fem
Mahne»
Begeistert eilt, wer waffenfähig, z«
beti Dahnen.
Der Künstler floh der Werknatt stille
Ruh'.
v v
Der Kaufmann schloß des Handel.
Bücher zu.
Seite:
Den ftei'tlt mit starken Armen zu um
fangen.
In ihren jungen Augen, blau und
rein,
Von Hoffnungsglanz ein Heller®ider
schein:
Schön ist die Welt des Kampfs in
ihren Träumen,
Des Lebens Becher voll zum Ueber
schäumen.
Von ihrer teilten Kraft ist nichts ver
gossen
Noch hat die Welt nicht sie, sie nicht
die Welt genossen
groß und gut.
Das wandelt sich
Mut!
Pulverdampf,
jjeit joLtl
Serbiens Ende
Noch deutlich erinnere ich mich
jenen ^unimorgcn des Lahres
reich Sympathien zu crroecfeti, indem
er durch die Interviecher daran erin
nern ließ, das er seine militärische
Ausbildung in Saint Cyr genossen
und 1870 -71 als Freiwilliger in
den Reihen der französischen Armee
gegen Teutschland gefochten hatte.
Tamil hatte er in Frankreich schon
gewonnenes Spiel. Länger liefe seine
Anerkennung in England auf sich
warten. König liiuinrb, der in sei
nem Umgang sehr demokratisch war,
wenn die Demokratie durch eine er
fleefliche Ainahl rasch erworbener und
locker sitzender Millionen, oder
bei der schöneren Hälfte des Men
schengeschlechtes dnrch entgegen
kommende Manieren vergoldet war.
sträubte sich dagegen, den bluttriefen
den „idmmru'n Peter" als freiindwil
ligen Vetter und Bruder in der euro
päischen tfiintenfciinilie willkommen
zu heißen, ftiir ihn war das, wie er
sich ausdrückte, „uue Question de
metier," eine Frage des königliche»
Handwerkes, in der er feine» Span
verstand Tie Monarchie hatte in
England so viel von ihrer realen
Macht eingebüszt, das Eduard VII.
um so mehr daran lag, ihr einen ge
wissen mystischen Schimmer zu be
Ivahren. Wer aber sollte noch an das
Gottesgiiadeutnm glauben, wenn die
Monarchen selber die Ermordung
eines Möiiigv, den sie ungeachtet
seiner moralischen Schwächen als
ihresgleichen in ihre Reihen anfge
nomiuen hatten, nicht tragischer »eh
»ten als die Beseitigung irgend eines
Präsidenten von Haiti V ^n diesem
Punkte zeigte sich der skeptische
Eduard VII. als der konservativste
aller Monarchen. Tie englische Ge
umdtidinft i» Belgrad blieb ant lau
sten unbesetzt.
der
rs.
Der Sandmann liefe des Saatenfelo-.
Gebreite,
Die scharfe Wehre blinkt an seiner
A
Ein einig Volk, ein kühner Mut. cut
starkes Reich,
Der Kaiser und der Bauer rourdev
gleich!
Vor allen herrlich stand in jener Tage
tiaiif
Die deutsche Jugend voll Begeisterung
auf.
Sie kamen von der Schulbank voll
Verlangen,
ES ist nun überaus lehrreich, an
der Hand der diplomatischen beschick?
te der nächste» Satire zu verfolgen,
wie Peter iarageorgewitsch zu immer
größerer politischer Bedeutung em
porstieg, ja wie der anfänglich Verach
tete und (Gemiedene schließlich zu
einer Hauptfigur auf dem europäi
schen Schachbrett wurde. Er war der
Parasit, der sich von der Uneinigkeit
der zwei große» Mächtegruppen mä
stete. Man braucht sich nur der
11..S „M .r des „herzlichen Einveriiehmeiis" zwi
â. was I« chnen W* ,mb
Das sind sie. unsere Knaben, kühn durch den eiiglisch-russischeit Bertrag.
und stars,' I Ter Tnüverband war geschlossen,
Die an dem blutigen Tag von Lange-' und bald daraus wurde mich Serbien
marck, I das erste Mal als Stininbock gegen
Umtobt vom Eisenhagel und vom die .'jentralinächte vorgeschickt.
Mit Hellem Sang gezogen in den
Kamps.
Dumpf brüllt die Schlacht aus der
Kanonen Schlund:
Das deutsche Lied erblüht aus ihrem
Mund.
So schritten sie zur höchsten Opfer
tat
O glücklich Volk, das solche Helden
hat!
Wohl mancher ruht jetzt still an fer
nem Ort:
Ihr Riil,in und unser Dank, sie
an
iiiSSr ü'W'veiepl, den, wenige Monate vorher
a,..vS,^ scheußliche» dem Bündnis mit
iut d,u'fnLi!
lr
die P.'nic. d°Id j„ mod,™.
niedyiliuig i» die schon ,-hLr- •ii'Mlvplmi, vimt die j.o»aniiiv»ar
... ^nteresse bnichte
niemand am rur das, wci-S „da an
teil geiduii). Tann wurde Peter
Marcigeorgeiuitsch, der bis dahi
x\oli­
re»,Mleii zu erinnern, iiiu auf ganz
merkwürdige ^usaniuieuhäuge zu
kommen: im April 1!)»!! Besuch Kö
nig Eduards in Paris und Abschluß
fd)(.„ Ci,,,„,iSmnfrvid,.
mvuifl.-
..j, Monate darauf der gewaltsame
in fliegerischen Dnimitii'ivediiel in Serbien. 1!M)7
Ergä»z»ug der ..Enteute cordiale"
... vm Winter 1908—Ol) war der
Friede Europas durch das großen
wahnsinnige Webaben Serbiens aufs
schwerste bedroht. Gewiß hätte das
kleine Königreich es niemals wagen
sönnen, die Tomuiiitonarchie. der
das Teutsche Reick treu zur Seite
Seite stand, itt dieser Weise heraus
anfordern, wenn es nicht einen Rück
halt a» Rußland gehabt hätte. Noch
panslavifiischer aber nie- der ^ar be
nahm sich das Londoner Kabinett
Rußland hatte die Parti
längst
H't3t hatte England
dort eine» divloinatischen Vertreter
König Eduard Uli) nicht mehr das
«lut aus der Hand des schwarzen
Peters, wenn er sich dazu hergab
ctiicii ^europiiitche» Krieg zu cittfef
sei». Ter Hâbnrgersiaat sollte da
fur geilraft werden, daß Kaiser Jvrmn
eiitidiland nb=
er zugleich war. ans de» Thron' e'rlw? i r!'"r ^Cl'[lini§ Heraufbeschwöre»,
tieu. Sehr geschickt wußte er in Frank- i ?7„ -v""' _h0" ininiiite im» gro
™erant..m
Th
is
25
die damals
Ti»ge„. Ter leichte Sieg Über die
Baking
Powder
baking
is
Türkei, der Bruderkrieg gegen Biil
garien Hatten das Webtet des König
reiches verdoppelt. Nun sollte die
labsburgisdie Monardüe an die Reihe
kommen, die Mordtat in Serasewo
das Signal zu ihrer Auflösung fein,
ein Wroßicrbien geschahen werden,
das im Weiten bis an die Adria, im
Norden bis nach Budapest reichte. Tie
Zräume der Belgrader Bernisver
idiiuörer sanden erst ort ein Ende,
ivo die Selb nicht ihres inoskovitischen
Schutzpatrons anfing. Rikola Pafitsch
fühlte fid) als zweiter Eavoiir. das
Belgrader Offiziersblättchen betitelte
sich ftol) „Piemont." Es sollte das
Verhängnis des serbischen Volkes
werden, daß cS glaubte, die Weltge
schidite ließe fid) mechanisch wieder
Holen wie irgendein phm'ikalisches Er
periment. 1915 ist nicht 185!) oder
isii(i, das Oesterreich Ungarn von
heute nicht das unaiisgereifte Länder
konglomerat von damals. Ter (^egen
i'av von Habsbiirg und Hohenzollern
ist der Nibeliliigeiitrene gewichen, da?
abstrafte Nationalitätsprinzip, durch
das sich die großferbifdieii Fanatiker
zu jedem Verbrechen berechtigt glaub
te». im Zeitalter der imperialistischen
(Großtaten überholt und lange nicht
mehr allein feligmacheiid. Haben sich
die Serben niä)t selber miss aller
schwerste dagegen versündigt, durch
die grausame Unterdrückung der Bul
garen und kriechen in Mazedonien?
Und gedachte» sie nicht, Albanien
ebenso zu eiitnatioiialisiereii?
Niiitnichr hat sick) die Zeit erfüllt.
Die Lawine, die die großserbischen
Fanatiker entfesselten, begräbt sie
selber. Tie siegreichen Heere Cester
reich Ungarns, Teutschlands u. Bul
gariens walten als Werkzeug der „im
manenteit (^ercditigfeit der Tinge,"
die die atheistische französische Repu
blik so gern im Munde führt Wir
Teutschen sagen einfacher: (tiott straft
die Belgrader Mörder. Versdiwörer
und Unruhestifter. Mit ihnen selber,
die mit immer neuen Verbrechen die
folgen der alten mtsyilöidien such
te». wird niemand Mitleid haben
lieber der Tynattie der Karageorgie
ivitsd) «die eine kaum hundertjährige
Wcsd)id)te hat und ihren Ursprung
auf einen Sanhirten zurückführt, der
es in österreichischen Tieniten bis zum
Unteroffizier brachte) waltet nicht der
reinigende Schauer der Moira wie
über dem Hanse der Atriden. Tas
Schicksal erhebt Peter .Karageorgie
witsch nicht, indem es ihn zermalmt.
Er ist nicht der Held einer Trazödie.
mir der Haiiptafteur eines .Sirimv
»alromanS, der in der Verse^ifuug
versd)wi»det. nadidem das Maß seiner
Verbrechen voll geworden. Tie Pri»
zeit ^eorg und Alerander, die den
Vierverbändlern so lange mit Hel
denposeii impoiiiertcii, werden wieder
das. was sie zum Heile Serbiens
hätten immer bleiben sollen: Operet
teitfigiircu.
Tragisd) ist nur das Schicksal des
serbischen Volfes, dieser Nation von
tüdnigeii, genügsamen Bauern, denen
and) der ^eind die Tapferkeit iiidit ab
sprechen kann, ^hnen war seine
ruhige Entwicklung unter der Jviih
rung zielbewußter, besonnener
Staatsmänner vergönnt. Sie muß
te» sich im Tienste von entwurzelte»
ist hoch und der Zar ist weit der
(tiroßherr des Panslavismus rührt
feilte» Linger, um den ergebenfts»
Vorkämpfern seiner Politik zu Hilfe
zu kommen. Ter alte Traum von
einem Großserbien nähert sick) der Er
füllung. aber anders, als sich das der
Verbrecherklüngel im Belgrader Ko
naf gedacht hat: nicht unter dem
Szepter der larageorgiewitsch. son
dern unter Habsbiirgs uralten Jah
nen. Tamit knüpft die Geschichte an
die besten Traditionen des serbischen
Volkes an. Jahrhunderte hindurch
ist die habsbnrgifche Tynastie die
Schichherrin des Serbentunis gewe
sen. Prinz Engen und Landon wur
den in Serbien, als sie dort walteten,
nicht als Heinde angesehen, sondern
als Befreier. Tic Kroaten, der fatho
Iische Teil des Serbenoolfes. sind
dauernd unter der Herrschaft des
Kaiserstaates geblieben und haben die
höhere fulturelle Entwicklung, die sie
unter diesem mächtigen Schutz errei
cheu konnten, auch im jetzigen Krieg
durch hingebende Treue zu Habs
burgs Jahnen gelohnt.
Wie viele Xiente mag es heute in
Serbien und Montenegro geben, but
ein Ende der kostspieligen, ewig Ver
brechen und Kriege bringenden Kö
nigsberrüchkeit herbeisehnen, strain
me Ordnung unter dem Szepter eines
Großstaates und den Anschluß an ein
ausgedehntes Wirtschaftsgebiet, der
sie vor allen Handelskrisen bewahrt?
Ter serbische Bauer ist wie alle Bau
ern: er liebt seinen Besitz und will
ruhig bei Weib und Kind leben: der
serbische Kaufmann wie alle Kauf
Ieiitc: er will in Frieden seinen Ge
schäften nachgehen.
Die Geschichte ist ja so reich an
überraschenden Wendungen. Vielleicht
erleben wir es noch, daß die Serben
ebenso treue Untertanen Habsbiirgs
werden wie die Kroaten, ihre Bluts
briiber. Jeder hellblickende Serbe muß
sich heute von den Vierverbandsmäch
teu, die ihn in Tod und Verderben
gehetzt haben, im Stiche gelassen füh
len. Es wäre ein Wunder, wenn die
fer schmählichste Verrat der Weltge
schichte das Gift der Russenseuche in
Serbien nicht ebenso ausbrennen soll
te. wie es in Bugarien längst ge
schehen ist.
Tie Bedeutung von 98?n*$N*
Die Stadt Monasiit ist, wie uns
geschrieben wird, aiigeublicklick) das
Sorgenkind der Entente. Tenn der
Ort zeigt gar keine Freundschaft für
die Franzosen und die Engländer, die
sich bisher hier sehen ließen. Taruii'
stehen in Monastir mehrere Tausend
serbischer Soldaten, die jeden Augen
blick bereit find, Handgranaten aus die
Bevölkerung zu werfen, sofern eine
Unruhe zugunsten der Bulgar-m sich
beiiterfbar macht. Aber die Unruhe
beginnen schon, und die Serb'?'., die
e w a n e i e i n e n a
losschlagen der Bevölfening. Mona
stir ist so recht geeignet, um einen
Hinterhalt für die zu bieten, die den
Serben und den Eitteutetriipper.
feindlich gesinnt sind, ^n quicui iu^r
pngen Becken "Ml, Erna durcheil-.-!,
und hohe Berge schauen
finfter und düster herab.' Hier, an
dem Krenzungspiiâ der Straßen'
von Salonifi Turazzo. der Via
Egtuuisl und der Straße Sofia
^aunina. war von hier das ^nte
reffe der Handeltreibenden des Hal
fan?' gebannt.
im
neue Gliickspilze die Popularität
der Hasardspieler neu befestigen,
wenn sie schon ins Wanke» zu fom'
meii drohte. Auf die Mordtat von
folgte zunächst nicht der ver
dienten,au,menbriich, sondern we
»ige vahre später ganz ungeahnte
märchenhafte Erfolge. Ein Vols, das
diirch den 2ieg über die Türkei und
das verratene Bulgarien feinen Besitz
uni mehr als das Toppelte vergrö
bett Jicitte und sich vo» den mächtig
Neu Staaten der Erde umworben sab.
glaubte »ach den Sterne» greifen zu
dürfen. Auch der Verlauf des Welt
ffieges, der jetzt Serbiens Schicksal
beuegelt. brachte nicht auf einmal die
niederschmetternde Katastrophe, au^
der die Nation noch verhältnismäßig
heil hatte hervorgehen könne», son
dem in gransameniWechielspiele Nie
derlage» u. berauschende Erfolge,' die
Ncyio» noch verhältnismäßig 'hei!
hätte hervorgehen sönne», sondern in
grausamem Wechselspiele Niederla
tieii und berauschende Erfolge, die
immer wieder zu nennt Blutopfer»
anspornte», ganz wie der erfahrene
raiimtifer in der Tragödie das
retardierende Element walten läßt
beiio^er z»»i Schlußakt schreitet. So
'ah «erbte» den Einzig des Krön
Prinzen Alexander in Semlin und
leine Ordnung zum ...uönig von
^vrmien,' sah. wie Potiorcf feine
mit ungenügende» Kräften unter
nommene Te',einberoffeiisive anfge
be» und das eroberte Belgrad wieder
rannten mußte. Selbst dem vereinten
Un'iiirm der Ceftmcicher, Ungarn,
^nitiche» und Bulgaren glaubte es
wideriteheit zu könne», weil die Ret
••Crr ^^nfreich und England
Ubers
Meer kommen sollten. Und in
^r,echeila»d wußte es den alte»
Raufet dinned Venizelos am Steuer.
^^â)e Einpriiidlingeii mögen die
feroi'chcii Soldaten ^schleichen
üöit denen viele seit l'fl^ mtmiter
breche» int ,u*Ide stehe» wenn sie
jetzt alle diese Phaiitasmagorien zu
lammenbrechen sehen! Der Himmel
Sehr fesselnd ist das Leben in Mo
nastir durch die Bevölferung. die sich
im Lause des wechselnvollen Geschi­
O E
MCKENZIE
„Der Stolz von Bismarck"
Absolut Neuerlicher
Räch Europäischem Wüßter
Gut genug für Jedermann
Doch zu gut für Niemanden
Nur das beste von Allem
Und zu mäßigsten Preisen
ckes von Monastir hier angesiedelt
hat. Es gibt wohl kaum noch einen
Ort, in dem man alle Rassen des Lal-!
fans vertreten sieht, wie gerade yi
Monastir. Türken sind in der Mehr
zahl vorhanden und die Türken spie
leu ihrer Kultur wegen neben den
angesessenen Bulgaren hier die größ
te Rolle. Sie halten sick) fern von den
Serben, den Walladien und den
geiincnt, mit denen sie nicht einmal
geschäftlich verkehren. Mit den Ru
belt und den Bulgaren hingegen trei
ben sie lebhaften Handel und auch
sonst Verkehr. Tranßen, in der Um
gebung der Stadt, blüht das Gel.-ei-,
de. wächst der Mais, der Weizen, d.'.'
Tabak, und eifrig sind die Menschen
bei der 'Arbeit, wenn es gilt, de» Bo
den zu bestellen, der reiche Ertrag
nisse abwirst. Ta werden die Serben,
die Zigeuner in Friebenszeitcit ge
worden, damit sie das Land bestellen,
den Ertrag der Ertne heimbringen,
da arbeiten die Albanter, die Walla
chen, und stehen im Solde ber dür
fen iitib Bulgaren. Und heute sind
die ehemaligen Knechte die Herren
über diejenigen, die es zur Wahrheit
werden lassen wollen, daß Monastir
im Herzen mit den Truppen des Vier
duttdes, der Teutschen, Oesterreicher.
der Türfeit und Bulgaren fühlt. Tie
bulgarischen Koniitatschis sind gerü
stet. um sich dem Feinde entgegenzn
werfen. Nock) halten die Serben die
Linie Brod—Rostaroäiita—Galrow
itif—Stepautschi. Noch verteidigen
die Serben Mukös, Krstaf—Nikodin
und stehen zu Angriffen bereit auf
dem Berge Badrina. Und der äußerste
linke Flügel versucht die Straße Te
lowo-Monastir zn sperren. Aber schon
durchbrachen die Bulgaren die Linie
und verhinderten den Zusammen
schlich ber Serben unb ber Franzo
sen. Die Offensive der Franzosen fetz
te endlich ein, aber, wie die Meldun
gen ans dem Kriegsgebiet besagen
und die Meldungen ber Italiener
selbst bestätigen, haben bie Franzosen
wenig Erfolge gehabt. Und Mona
stir, das den Serben und Frainofe»
als letzter Rettungsanker erschein•
ist nicht die Stadt, die ihnen willig
ihre Tore öffnet, sondern ein Ort.
ber zäh und treu sich zu dem Bunde
der Mittelmächte neigt.
Zum baltischen Problem
(Hamb. Fremdenblatt)
Im Novemberliest der „Tat"
nimmt ein Balte zum baltischen Pro
blem das Wort in einem längerer
Aufsatz, dem wir folgendes entneb
men:
Es ist eine letter verbreitete „fable
cüitocnue," ein meist gedankenlos
nachgesprochener Glaubenssatz, der
ist
ein
etlefcctt?
Preise:
Simmer mit heißem und kaltem »affer fl.00
frer Tag mit Waschzimmer $1.25 mit Badezim
mer $1.60, $2.00, $2.60 KS $4.00 zwei Perfo
«en in einem Zimmer zu auderthalben Preise.
«»».FrühstS». .... .S5e *»l esfttfot»
Witte«» 3mSi|. S6
Ate«d« Di«»er. 60c
Mahlzeiten per Cpetfeierte zu jeder Stunde
®4 SßdttCffOII,
mebtit"en-
®r
mao
Eigenthümer
Großrnsse habe den Weg zum Bin
nenmeer der Ostsee als ein Lebens
interesse nötig. Nur bie wirtschaftliche
Höhe unb Regsamkeit der Freindvöl
fer an der Peripherie des russischen
Reiches in seiner bisherigen Gestalt
verführte zu diesem Glauben. Ge
wiß. ber Russe braucht einen Au?
gaug 3iit See für seinen Handel:
braucht ihn im fonireid)cn Süden,
um, sein Getreide zu verschicken, und
im fernen Osten, mit mit ^apan,
Amerika und den englischen Kolonien
Handel zu treiben, aber auf die Ost
see gehört er nicht, so wenig wie in
die Länder, von denen sie umschlossen
ist!
Riga war bisher als Exporthafe^
ohne Zweifel von großer Bedeutum',
für Riißlanb. Holz, Eier, Flachs und
Felle, aber nur sehr wenig Korn wur
den hier ausgeführt. Davon stamm,
ten lediglich Holz und Flachs aus
dem unmittelbar anschließenden Hin
terlattde der baltischen Provinzen, die
oiideren Produfte kamen meist an?
Sibirien. Tarf man unter diesen
lt itt stäuben behaupten, daß Riga als
Erporthafen unentbehrlich und iiner
fetzlich fei? Bequemt fid) Rußland
nicht jetzt schon der veränderten Lage
an und sucht am Weißen Meer und
an der Miiriiimifiifte den ungleich
vorteilhaftere» Ausgang zur offenen
See? Hat Rußland erst das hoch
entwickelte baltische Industriegebiet
verloren, so fällt der Hauptgrund, der
zu einer Beherrschung der Ostsee
drängte, fort, und der intterruffifche
Handel sann und wird andere Wege
einschlagen, um den Anschluß an den
Weltverfehr zu finden.
Tas baltische Problem ist seit Jahr
Hunderten ein Problem ber Herrschaft
ans ber Ostsee und des Besitzes der
östlichen Küstenländer. Seine Lösung
ist einseitig oft versucht worden, zu
letzt vom Russen, der vollkommen
Schiffbruch erlitt. Er wird and) in
.iufunft mit dem Problem selbst dann
nicht fertig werden, wenn er das
Land behielte, denn die See würde er
sich nicht unterwerfen können. Tie
deutsche Hernie lebt iit neuer Gestalt
und fände immer beit Weg zu ihren
alten Niebdrlaffungen.
Wird Tentschlanb in diesem Krie
ge bie Kraft haben, die sich bereits an
sündigende Pause zu nutzen und Ruß
land so zurückzuwerfen, daß es mif
die Lösung des baltisck)en Problems
für immer verzichtet? Tie Gewähr
für das Ja auf diese Frage, sie ist
einem jeden Teutschen verkörpert in
ber Gestalt des Wächters im Osten
bes Generalfeldmarschalls Hinden
bürg!
Ebonniri auf den Staats-Anzeiger,
die tonangebende deutsche Zeitung
Nord-Dakota'»
o i
AlpenkrLnter
Hcilni.llcl bon
arurlamrtrm
Werth. Cr ist
ticriA vcrfdlehi-n hnn
(?r reinigt bo8 Blut. Gr defördert die verdamm«.
Er requlirt den Magen. Er wirkt auf die Lcber.
Er wirtl auf die Nieren. Er beruhig« da» Rervcnsyste».
Er nährt» stärkt und bclcdt.
Kur, «(font, et ist ein Hausmittel im hwbmt Ginn# de» Wortes, tmb fem»
in icdem HauSlialt vorhnnden fein. Ist nicht In Apo!kie5en tu haben fondern
wird dem Publikum durch Special-Agenten direkt geliefert. Wenn Ofcnen kein
Slqeiit bekannt ist, dann schreiben Sie an die alleinigen Fabrikanten und Eiaen»
thümer
mun
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w°hl nachgeahmt werden, ober Nicht» tann ihn
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Patt«'von Oiptu-rA/'
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Zu folgenden Preisen findet man Quartier fa»
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