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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, February 16, 1917, Image 4

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»«f
AerKtaat-^n-eiger
Krank
L.
Brandt
Redakteur und Gcfchâfiosührer
«arl if. Gutsche. Hilf^redakteur
Rtlsender Vlgeni: John Wacker
Urcttag, ven 16. Kebr. 1917
Erscheint jeden Tienstag und Freitag
9
Ccreitiigtc
2lnn
cn, pro ?,ahr $-..r0
Nach Canada, pro Ialr 8.00
Anderes Ausland, pro Jahr 3.50
lNur ocsicn Vorausbezahlung)
Um Verzögerung in Zusendung der
fltitun-z
flu
t'crmeibcii,
bite» tuir, bei
OohnutirtötuTaudfnmsii'it oder Wechsel
e i o s s i e
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Kegisiatur Mnng
in vollem bchwung
(Fortsetzung)
In beiden Häuser» lnufcii iiiifinnige
Beringen weiter in Mengen ei»—
Mampf "in BiMiiiliiiioiKicbf treibt
nette Bülten und Srmitur Miirtiu
will Wtlbfinitmlintßrii nil Suiuitii
flfit auch verboten luiffrn—Wcltnlt
der Cbrrriditri full von if."),000
ans $f,ijOO jährlich crl|i»lit werde».
Samstag, 10. Februar v.'indjttOii)
Samstag ivac iii beiden xüiuimt
ritt kritischer To»?, und die Einbrin
gung neuer Borkigen war ioviüwit
zur Manie geivorden, IvoVdvin wir
schon jetzt einige Hunderte jibeifliisfi
gc und unsinnige (besetze haben die
abgeschafft werden sollte»,-
Senator Martin reicht^ Senats-
vorläge Vir. -Gl ein, welche eine L'ö
ung der Sonntag*gesetzfrage im
sein soll, ali sie einfach be
hiiuntt, das ein Tag in sieben ein
Nuhetag sein soll, und daß siVvv flr
bcitgâr strafbar ist, menu er Warans
Destel)!, Angestellte mchi1 yls iecln
Tage in sieben
!etil
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icl'leniein, im übrige» abei 'N?i:i
i'jll'e unschuldige Beigniigiinge»
und Crbolungen, deren e* ziveifeUo*
auch betKirf, nicht verboten werden
sollten. U'* freut uns, daft wenig
sten* ein Teil der Geistlichkeit mehr
Toleranz zeigte.
^indstroin'* Borlage Nr. III,
welche verfügt, das vügcii an Sonn
tagen liidrt verboten »verde« foil,
iviii'de mit gegen 18 Stimmen im
Senat heute 'iiachmittag angenoin
men. der Herren Senatoren
stimmten nicht. (Wenn da* edle
Waidmerf an Sonntage» verboten
werden soll, wann soll dann der ge
wohnliche Arbeiter ans die
a u
die neue Posiossice uiil niwmcl'cn.
Tie Redaktion übernimmt für den In­
halt
der 5toricspondcnfleii keine Verant
wonung bemüht sich aber, alles Unpas
sende auszumerzen. Einsendungen ohne
volle
^amenduntevfdjrift wandern in
Papierkorb.
!rnb,ftcitcl
An die
Leser
Wir ersuchen lmfcvc
Vcfcr, dem
x\agd
Ii man Sonntags ntandjtiml mis
die IagÄ geht.)
Hellte V('ad)mittag ',»vei Uhr wäre
eigentlich die Frist abgelaufen gerne
sen. neue Borlagen in beiden Häu
sern t'iuuireidien, nheu da beide Häli
ier die SiiiiivtagviiCuiig um I Uhr
bis ans Tien*tagnad)»iillag I Uhr
vertagten, bot sich mehr Gelegenheit,
die venu and) lveidlid) aiivgenuut
wurde, vi» Senat wurden heute fa
ge liii'd iritrvi he 117 neue Vorlage»
eingereicht. £a* iimr noch bescheiden
im Bergteich mit dent Hau*, in Ivel
chem über 100 sage und schreibe
über
de»
gtl-
Den ans der Teilung, oder aus
^m Uluscklaa. ihre VI»sincrl,amkeeit zu
henken. Auf demselben sinden sie mifoci:
ijrcm Nanicn audi da^ Taiuin.
bis
flu
»elchem das Blali bezahlt i)L
Vvsn',
die
lit dein ^ciiuiig^geld in* iltiirffiaii&c
sollte»
niiv
mit
Ii iiiioiiUMi
demselben
erfreuen und auch, «venu möglich, ei»
Jahr im Voraus bezahlen.
Adressirt alle Geldsendungen und
Briese:
Der S a a s -A n z e i e r,
101)
arbeiten. Ta*
Sonittagsgesetz, »nie es jetzt sieht, und
welclx's den Sonntag a!ö Rubetag
festsetzt, slies ^ber iieiv ganzen Staat
aus Widerstand. So z»» Beispiel
bei den ^uden, »velche i'.atürlid) den
Samstag als ihmt -Sabbath aner
kennen. Xslv Gleidx' gilt und) von
ich siebte»» Tag Adventisten. Schlief
lid) komme»» noch gar Moliamineda
iter, welche Freitag eil* ihm» Sonn
tag feier»'. Wir haben bekanntlich
Religionsfreiheit. Wir glauben nicht,
bdfe Rubelt und Adventifieu gczwuii
pen »verden sollten, nnseien Sonn
tag anzuerkennen, sondern das fiejni*
Stecht haben sollen, den Tag al* Sab
Gath zu feiern, den ihre Religion
vorschreibt. In diesem Lichte be
trachtet ivärc Senator 'Martin'*
Vorlage vielleicht gut. Unter -dein
jetzigen Sonntag*gefctz tonnte, bei
spiel*wcife, ein Jude oder ein Ad
dentist verhaftet »verde», wenn er am
Sonntag arbeitet Tie Sonntag*
fchlunsrage hat schon viel böse* Blut
gentacht, und geinifse Herren der
Geistlichkeit, meldn1 unbedingt und
streng einen „blauen" S eniitag beo»
l'achtet wissen wollen, jbnben fid» da.
wie e* jdx'int, eine heifu' Suppe vm
gebrockt. Tas die Wciftlidit'eit in- ih
rem Verlangen auf allgemeinen
Coniitag*fchlus feiiK'viuogv einig,
geht schon au* -der Haltung einiger
Idee Herren Weifiliriu'ii ist Bi*nmt'vf
Hervor, besondere- au* vr de* Hodiuv
'ischofs Piment Wehrst* und der de*
Pan 'l* Piöhl von der hiei'i
geil bculfctKir evaiig. lutheriidieii VU'
,Heinde, tueldn* beide für eine libera
lere Auslegung bet Soiintag*geseke*
eintraten. n»d nidl mit solchen Her
reu der Geistlichkeit int einein Strang
ziehen, die selbst die imuiinldigiie Isr
bosuittf an Sonntage» voooten ivis
l'en iwQcit. Beide Herren vertreten
icit Stanèplinkt, das: man »lauiilich
Sonntags seinen religiösen Pflichten
eingebracht wurden. Se­
nator Lindsironi hat namentlid) Mar
teiiivieler aus* Moni genonnneii. Er
reichte eine Vorlage, ^it'. 'JST, ein,
»veldx' e* zimi Berbredx'i» gemad)t
wissen will, wenn xXenmivd lu-riudit,
,'neu anderen zum Marteiiiviel -,u
oerleite»." :'iatriilid ist da* wieder
urinal Unfiiiit. Hazardspiel ist be
reit* verböte», darunter verfielit
mau wohl gemeinhin da* Sbieleu
um (^eld. rem Hazardiviel mitd fein
rechtlich -denkender MV nid) da* Wort
reden i
voll en. aber in ihrem blinden
Eiser gelten eben nianche Herren mit
Bezug ans daS Martensviel viel zu
iveit, wenn sie diese* in Batii'd) und
Bogen verboten wissen ivollen. Und
dod) giebt e* Tan sende, Hiiiiderttaii
iende. ja Millionen gute Menidieit,
die Marien ,z»r Erholung. Beliisii
gnng oder zum Zeitvertreib spielen.
Wie gesagt, wir haben bereit* etil
Gefek, meldie* Hazardfpiel verbietet.
Da: sollte genügen. Derselbe Hi'tiSv
uator reichte aud Vir. 'Juli vi», »veldie
bestimmt, das dvr rberiiaatiamvalt
die Billardhallen verpadten, mit a»
deren Worten unter seiner Moi'.trol
le haben soll. Wa* nid)! :vm armen
tbeistaat*anivalt alle .zugemutet
»Verden soll. Mann et eine ltniiniii
gere Borlage geben al dieseV besetzt
den Fall, e* baut ein Man» sich ein
Gebäude und richtet in diesem aud)
ei in' Billardhalle tin. Woher soll
der Oberslaat*aiiwalt da» siecht ha
be», diese zu verpachte»? Will man
denn den Htutveigeuliimer einlad) an
dei Luft fetzen? Soll den» der iiidii
311 sagen haben? Sdiliefzlid) besinne
»vohl der Cberftaat*aiuvalt nodi die
Montrotte über alle ®iid)äfteV Wohin
treiben »vir?
Ein Trost ist es mir, das aud) ab
ltivb zu, aber leider zu selten, aud)
gute Vorlagen' eingebracht »verde»
So rciditc Senator Bed die Borlage
Vir. ein, welche beiiinvortet. das
in den Bolfvfdmlen, neben der engli
scheu Sprache, für eine Stunde tag
iidiaud) Unterricht in einer anderen
modernen Sprache erteilt »verde»
kam». Eine iihitlidre Vorlage »vnrde
bef(tiiitllid) und) in der vorigen Le
gi*!atui'fitzung ciiigereidjt, aber tei
der nii'U'rgeiiimmt. Hoffentlich geht
e* die*mal besser.
0,1» Ha»* herrschte natürlich and,
rege Tätigkeit, aber es »mirde ,z»
meist Unsinn verzapft. Ter Be
I
drills »in'Itter bereit* den Senat
passierte und -den Bundeokongres er
suchte, für da* Franensiiminred)!*
amendement zu stimme», 'diimu
Frauenslimrecht über da* ganze
Land eingefiibrt werde, luurde dem
villi tee au Venidieriuig übenvieie»
Warum, ist im* unklar. Wa* hat
Verficheriiig*weie» mit Frauen
stinmiredit zu schaffen? E* ist au
geuidK'iiilidy ein jd)led)ter Wiu. Se
»at*vorlage Vir. 7 wurde im Ha»?
mit 71» gegeiv 1"» Stiinmen t»ug
nominell, und li Haii*mitgliedei
stimmten iiidit. Tieie Vir. 7 ver
fügt 'sie Feier eine* „Teinperanee
Dan" (Miiv.igfeitvtag) in den Volk*
id)iilen. Wieder blühender Unsinn
Hnii*in)rlage Vir. 108, meldte be
fürwortete, das fii' Staat*au*siel
lung (State Fair) dauernd in Fargo
abgeltalte» »verde» toll, wurde mnb
hitzigen Tebatte» niedergettimmt
Hauviiiitgliet) Mndinnf machte gel
tend, das wenn der Platz zur Ab
Haltung der Ausstellung doch verlegt
werden soll, e* besser wäre, einen
Vi atz aiK-ziisiidren, der mehr im Mit»
telpunkte de* Staate* liegt al* Far
go. Ter Herr hat den Vtagel aus
de» Mops getrossett. Eine neue Bor
läge. Vir. :i81, wurde im Haii-5 ein
gereicht, welche bestimmt, das da*
jährliche (behalt der Cberridrfer
10, statt $5,000 betragen soll.
(Tie Vorlage wurde eingereicht, da.
mit die Cberridjter aud) weiter die
!jC)00, welche jährlich für Reiseipesen
aiK-geiuttzt iviirde». ziehen können.)
Han*mitglie Walton. der sich schon
richer at* Erzmucker und Hcudiler
iiiK-zeidt nets, reichte Haii*vorlegc
Vir. !i!«8 ein, welche den Au*dnick
.heranidu'iide Gelränke" naher be
id',reiben oder erweitern toll. Nach
dieter Vortage gilt als „geistige* Ge
tränk" olle* um* „so aussieht, so
chineckt. oder so »oirkt, ganz gleid),
tei ev Schnap*, Bier, oder sonst et.
wa*." Tiese Borlage ist »vieder ei
ne h)pisd)c Vrohibitiott*blüte. E* ist
zum Wälzen, wieviele andere
/.wang*geietze, sogar die uusiiuiig
steii, nötig sind, mit da* Prolübi
tio»*getetz zu ..stärke»." Tieser Herr
Walto» au* Mi not ist ein editor Far
luerbiiirdier, aus deren Nedmiiiig in
dieser Sitzung fast alle /,waug*gesetze
zu stellen sind, Tie wenigen deut
che» Farmer, weidn' »todt zum Bund
zählen, werde» wenig erbaut fein,
wenn sie iid) ihre Mollegen beschauen
fast aiiviui()»t*lo* Weiberrechtler
und Vrohibitioniiien!
ge­
hen Ifhüo garnicht? Schon jetzt
ist der gctvöbnlidK1 Me nid), der die
ganze Worin1 hindnrdi arbeiten mufe,
um feinen Lebensunterhalt zu er
iverben. übel daran, denn Leute, die
besser gestellt sind, sductn ihm schon
alle*, ehe Sonntag kommt, vor der
•itciie »veg. Fast mill co scheinen, das
der getvöhnlickie Mann bald jeder
Erholung, jedes Vergnügen-?, be
raubt mericii soll. Wir ivüiden vor
schlagen, die Jagd an Wodentagen
zn verbieten nnd sie Sonntag* zn er
lauben. Ta-3 »nag verkehrte Welt
sein, wäre aber entsdiieden n»i Be
iteii des arbeitenden Volke*, nu-ldie*
Erholung viel nötiger hat al* Wcik
scheu, die selten ein ehrlidie* Tage
iveik leisten. Wir glaube», iiran
kann ein sehr guter Ehrijt sein, audi
men
Spät Saiii*tagiiad)iiii(tag reidtc
Hau*mitglied Harding feine Porlage
:*ir. lo: ein, »veldie -die Neiieintei,
lung der Mongief bezir-te vorsieht.
Vi ach dem neuen Plane uiiisaszt dann
der zweite Bezirk die Countie*
Barne*, Stiitvinnn, L'ir.Vioiiie, Ti
tel). Midder, Logan, MV'v-iitoilt,
Burleigh, Einmoii*, VJiercer, Cliver,
Viortoii, Tun». Stars Hetlinger
Vldmii* Billing*, (Molden Bullen,
Boivman, Slope, Sionr und Ginnt,
Tiefe Vieiieiiitvilnng de* ziveiten
.snmgreiibezirt* iviirde ent»veder
»ougref'.maiiii V)outtg oder Kougres
iiiiiit» Viorton ihre* Amte* berau
ben. da beide Herren nach dieier Ein
teilung im zweiten Bezirk wären,
statt einer- im zweiten uivd einer im
dritten. Ter neue dritte Bezirk wür
de umfassen die Eountie* Violette,
fierce, Beition, Edd». Footer,
(Drigge-, Well:-, Bottineau, VA'iHeu
ni, Sheridan, Neuville, Waid, Wie
Venu Burse, VJiountrail, Tiorde,
William* und MeMe» zie. Ter erste
Bezirk würde ikinsassen "ie Eountie:
Pembina Eavalier, Towner. Viani
icii, Wal ib. Vi et um. (^rand Fork*,
Steele. Traill. Ea*s, Raiiiom, Sar
gent und Nid'land. Tie Borlage
wurde Nrnt Momitee att Einteilungen
iibeiivieien.
Mvutag, 12. Februar
Beide Häuser Iva reit in Sitzung
h'diglid) jinn Vliideitl'en an den Ge
biirtvtag »ufere* .Mrtiirerpräfiden
teu Abraham Lincoln, dein zu Ehren
der heutige Tag in diesem Staate
ei» ge'etzlicher Feiertag ist. Ein pas
iende* Programm gelangte im Eapi
tei zur Aiivführiinfl.
Trotz geietzlichen Feiertag? aber
trat der Senat Inrz nach Mittag in
Sitzung und in kurzer {nt wurden
17 neue Senat*vorlagen eingebracht.
Eine derselben, von Senator Ming
vingireid t. erfudtt lint Bewilligung
be» $10,1 mi) zur\ Abhaltung ei
»er VliK'itellung in den fahren IUI7
'inh 1 HIS in Bi*iliark. Eine andere
Berlage verlangt eine tiindibeluilli
niinn tiou $^0,(HM für Lcgi*latur
nucßnbcit, 'da die gemachte Ventil
ligiiug nicht ausreicht. (Somit itui
I-.' alio die jetzige Legi*latursitzung
it odt koiispieliger al* die vorigen.
Wir hatten gemeint, der Farmer
bund wollte die Ausgaben e
idtiti' i e Ii, und sogar die Legi:
latiirsitziing verkürzen?)
Viid)i geringe Aufregung erzeigte
Senator VJiarliit'* Vorlage, welche
heute Viadtmittag im Senat einge
reicht wurde, liud welche e* ungesetz
lid) und fi ras bar madien soll, ivenn
jemand an Sonntagen für barm
herzige otVr irgend andere Zwecke
'beider erbittet, oder soldje verab«
reid)t. Alv Senator Martin darüber
näher betragt und er darauf ain
mertfam geiimdit wurde, das feine
Borlage dann ja auch Geldfamiulun
gen in den Mischen und so weiter an
Sonntagen ungesetzlich machen luiir
de. gab Martin die* rnndiveg zu, er
klärte aber, das er nicht einsehen köit
lie, uu'*balh in allen anderen Fällen
jeder Handel und Wan.Vi und da*
Einnehmen von Geld an -Sonntage»
verböte» werden ieilte, wenn die*
nicht aud) Geldfammlungeu in Mir
dteii. von der Heii*armee ans den
Stras en und in 'den Hotel*, und so
weiter betreffen sollte. Martin mach
te geltend, um* dem einen recht, ist
dem anderen billig. Mein WiiniVr
also, das die Vorlage grosze* Auf
iehe» erregte.
Viod) eine andere Borlage reid^te
Senator Martin heute ipiit iiadimit
tag* im Senat ein, welche auch den
sogenannten „Vieforiiieru" ganz vklidi
in die Mnodteit fuhr, aber sicher gut
und vernünftig ist. E* ist die* Se
uat*vorlage Vir. welche nicht:
geringere* bezweckt, al* da* unsinni
ge )ixtnretten- und Sdnipitabak Ge
ietz aufzuheben, und den Verkauf rei
neu Tabaks und aller Tabakprodiit
te an envachlene Personen erlaubt,
und ihn niii" mit Bezug uns Minder­
Ter Staats-Anzeiger, »iiwertf, N. I., Kreit««, de» 16. Aebrnor
jährige verbietet. Tiefe Vorlage
sollte unbedingt angenommen wer
icn, denn sie ist vernünftig, und sie
schreibt zugleich vor, daß alle Gesetze,
weldx* mit den Bestimmungen dieser
Vorlage im Widerspruch flehen, ab
gcfdK»fft werden. Tie „besonnet"
kamen heute Viadjmittag fast gar
nicht tiuä der Aufregung herauf,
denn eine folgte der anderen.
Senator Putnam reichte eine Vor
läge eiit, weldie bestimmt, eine zwei
te Irrenanstalt, wenn sie gebaut oder
eingerichtet werden soll, in Carring
toti auszuführen,
^i'.^ beute sind in beiden Häusern
über 700 Vorlagen eingereicht »Vör
den. aber bis jetzt wurden erst 50 aiv
genommen, und die togitlatur ist
dermalen mit ihrer Arbeit zurück,
das man bereits von einer tlrrtro
sibling allen Enisle?, spridit. («ein
Minder, da^ $20,000 mehr verladt
werden.» Wenn eine Ertrasitziing
iiidit abgehalten »vird, so wird viel
Arbeit unerledigt bleiben, welche der
L'egivlsltur vorliegt. (Und zuerst
sagten die Leiter de* Farmerbunde*
voran*, daß die Sitzung »iid)t über 1U
Tage dauern und tfctr "Staat Geld
sparen würde!
vtii Senat rrid^e weiter King eine
Vorlage. Nr. NOl, ein. welche be
stimmt, das Personen, die gegen da*
Staatvgeseti oder gegen Stadtordi
nanzen gesündigt haben und verdon
nert limrdcn gezwungen werden
können an den Stras en der Stadt
oder an' Laydivegen zu arbeiten.
litoétaß, 13. Februar
vin Senat wurde heute Senator
Vfeliou'w Vorlage Vir. 77 einstimmig
oiiiifitominen. liefe beiiimmt, das
Ei te» bahnen einen Fradittaiif ein
führen solicit-, der, je nach Entfer
nung. niedrig oder höher fein foil.
Ticie Vorlage ist ähnlich de* söge
nannteii Cashnian (^leietz, »veld)es in
Minnesota eingeführt wurde.
S.'»att*vorlage Vir. 111, iveld'e
da* v-agen an Sonntagen gesetzlich
macht oder vielmehr erlaubt, wurde
heute Vinchmittag im Senat mit 2G
gegen 'JO «tin:men angenommen.
Seimt-Svoplfltv Vir. 8:2, weldie
ärztliche Untern,dmng regclmiiRig iit
den Bolf*jd}uleu vorsieht, wurde im
Senat mit 4G Stimmen ange»»on
nien.
5mülf Geridt*bezirke find, »vie e*
friieint iiidit mehr zureichend für
Viord Takota. Zeitiger in der Si
tiling fchoii hatte Senator Jacobson
mi* VJfott etile Borlage eingereicht,
meldte den 11t. Bezirk in seinem Teil
de* StffOtc^ tjtiiüben will, und heut
Tie Hauvinifffheber,. als Momitee
dec Ganzen fifecitb, tmhincn Haue
vorläge Vir. Gl) an, »veldje die Min
desilöhne und die Arbeffc^eit für
Franc »»und Mädchen in diesem
Stallte festsetzt. Acht oder zehn Vor
lagen »viirden heute Viachmittag slit
genommen.
Hmivvorlage Vir. -7, die berüch
tigte Schiiiissler-Porlage. »veldie ^e
heiinpolizisien ans' Mosten de6 Staa
te* zur Znrdifüh'rimg de* Probibi
lion*gesetze* angestellt ivisseit »viII,
»vurde miv dem Moiiiitiv de* Gan
zeit genommen und dem Momitee für
Bewilligungen iiherivieieu. Tiefe
Schandvorlage sollte ichleunigfi, und
ohne Sang und Mlaiig abgemurkst
werden, E* ist ein schlimmes {ci
d)en für da* Prohibitioiivgcsctz, iwnn
e* besonderer Anfirengungen
bedarf, e* im Staate dnirdizuführen.
vin Hau* »varen aiuh viele Bitt
schritten, gegen eine» blaueren oder
weniger blauen Sonntag, siir und
gegen einen ..knochentrockenen"
Staat, für und gegen Bniebaltipiel
an Sonntagen, für lind gegen Jagen
an Sonntagen, imd so weiter, einge
laufen. And) eine Bittschrift von G7
Bewohnern Morton Eouiitn* war an
Hand, weldie verlangt, das da* jetzi
ge Spielgeietz abgeidtafft werde, weil
diese*, uad) der A»*lcg»iiig de* jetzi
gen Cbeiitaat*aniviilt*. viel zu weit
geht. E-J ivird in der Bitlidnift
darauf aufmerksam gemacht, das
man und) dieser Au*legung über
haupt nidit* im Hause halten kamt,
womit möglicherweise «gespielt wer
den tonnte.
Mittwoch, 14. Febriler
Vor dem Momitee für Slaatosa
dien im Hau*, iit dessen Händen
die Senat*vorlage Vir. l!!7 ruht,
I welche sich auf Baseballspiele an
I Sonntagen bezieht, erschien heute
Morgen ein A»*sd)us geit'iInter Her
I eil, an deren Spibe Piistor Hutdu'
sou an* Bi*marck, mit gegen diese
Vorlage zu protestieren. Von acht
Uhr morgen* bi* 12 Uhr mittag*
waren die (Geistlichen mit dem Momi
tee ziiHmiin.il. Wir hoffen, da* Mo»
itcc berichtet dii Berlage günstig ein,
imd da* Hans ltiiii.iit sie mit grofjci*
Mehrheit an, trotz a II
vi v: toteste der
Herreu Weifilidu'ii, die viel never zu
hause bleiben und eine aiisl.u.dige
Predigt für ihre Gemeinden aiivut
beiteii sollten, statt sich um Tinge zu
kümmern, die sie tatsächlich nidyts an
gehen, denn »vir halten »venig oder
garniditS von diesen geistlichen „Ne
formern," die sich fast au*fchliehlich
um weltliche Tinge kümmern, und
selbst harmloseile Vergnügungen an
Sonntagen verboten wissen möditen.
Paiior Anderson au* Fargo, der
Mattn der Frau Elisabeth Preston
Anderson (wir hatten garnicht ge
wußt, das Frau Preston Anderson
überhaupt einen Mann Ijat, denn
man hörte mir immer von ihr, aber
nicht vom Mann), kündigte an, das
der Versuch gemadtf werde, den Se
»int zu bitten die iNcydn beiseite zu
fetzen, und zu erlauben, ixtR eine Vor
läge eittgereidrt werde, »veldie Sam*
tiTijiuidnnittoxi zum gesevlidien Fei
ertag madKtt soll, an ivcIdKitt Base
a e s i e w e e n k a n n i e e
Herren der Geistlichkeit, und na
mentlid) Pantoffelhelden wie dieser,
haben leicht schwatzen und mehr ge
t'etzliche Feiertage verlangen, aber der
Arlk'iler, dessen Einkommen diird)
solche natürlich verringert wird, »vird
sich geii'ifj nicht für diese Vorlage
erwärmen, wenn der Senat wirk
lich die (tUiieitieiite 'iufiimmuug ge
ben sollte, sie noch einzureichen.) Ter
frühere Lbersiaut*anwalt Linde
iprad) aud» eine zeitlang, und zwar
zur Verteidigung -de* Baseballspiel*
an Sonntagen. Er bemerkte, das er
nicht eiiiiehe, we*lialb ein Spiel. Ivel
die* an Wochentagen al* „moralisdi"
gilt, an Sonntagen „tjitmomlisd)"
sein soll. Er machte geltend. daf Baie
hall in Viord Takota an Sonntagen
geivielt worden sei feit mehr \tl* ei
nem Vierteljubrbiinöert, und da« ev
seine Ansicht sei, has selbst die jetzi
gfN Sonntagvgesetze da* nid)t verbie
ten.
'. (Aortsetzung solgN
'.J
lie gelbe l^sahr
Die Krisi*. in der sich unjer.Lâni»
aiigeiihlirflid) befindet, ist von der ja
panischen Regierung iofort wieder da
zu benutzt worden, um Verwahrung
gegen die legislativen Mnnitnhtncii
zweier Staaten einzulegen, wa* ei
ner direkten Einmischung in die sou
veränen Rechte dieser Staaten gleich
kommt. Soivohl reg on wie odaho
waren im Begriffe. Gesetze -,'.i erlas
feu, ivodiirdi Au*läitdern die Et »ver
bung von Land in diesen Staaten
unmöglich e,eniad.t wurde. Tiefe Ge
setze waren gegen alle Ausländer ge
richtet, ttichl gegen die Japaner al
lein, trotzdem war e* die jiiuaiiiid)
Vicgicriiiv.. die fid) diird) diese Be
iiiinittiin.ri: bcuaditeiligt »vähnfv und
sofort Einspruch dagegen eri'eb.
1
mite! Beisetzung der Meg ein, fchnnig
gelte aud» Senator Wenftrom au*
Well* (Soituti) eine weitere Vorlage,
Vir. -'UG diird), iveldie befriiivortet,
den .11. Gerid)t*bezirf zu schaffen,
Tann »vollte Senator Ettesiad aud)
nod) die Eiinvilligung de* Senat:
haben, einige „verspätete" Vorlagen
ciureidtcit ,'iU dürfen, aber sie »vurde
verweigert, da die »eit dafür abge
laufen ist. ,•
Auf Ersuchen de* Staat Teparte
ments in Washington haven die Le
f,i*liitiiren beider Staaten dk Vorla
gen Vorläufig auf den Itfd) gelegt
und wie ev bei'zt. werden ait.1i andere
me'ililu1 Sioalrit scire Ges.'?' i:t Be
(r.'dit ,/• hen, die den Japanern .7»
iiöf ig sind, ja gewisse (Gesetze, S be
reit: in Ix.aft find, sollen sogar nie
difiziejt werden, um jeden G.iiiib n
liner ^.iit'ung mit Japan zu
den.
Glaubt man« hadiird) sich die
Frcun&sdwtt" ilnSi ba^ Wohlwollen
Japan* zu sichern,? Für derartige
Scntimcnto'itliitcn hat die jivpaui V.'
Tiplomalie keine Vetuvnöunh. Tl.
Japaner iiuO Vtealpoliliker hu au*
geprägiest."t Sinne de*' Wo^eS,' die
die Verlegenheiten i^en-k ci}yt|
tlöii, aud wem» sie mit ihr mff,
Teutidilaitd hat da* in diesem
Mliege erfahren imd wir werden c*
erfahren, »veiiii »vir. iva* Gott ver
hüten Ivolle, in diesen Mrieg hinein
gezogen »vcrbeit. E* crifiiereii ztvi
scheu keiner europäischen V,'ation und
Amerika derartige Uetbiiug*fläd)en
nie sie zwischen Japan und im* zu
finden sind. E* find nidjt die Philip
piiu'it allein, die die Japaner al* zu
ihrer Interessensphäre gehörig be
trachten und die sie einstecken werden,
sobald wir anderweitig engagiert
find, genau wie sie e* mit Miau
Tichau gcmadit haben. E* ist aud,
die Monopolisierung des Handel*
mit Ebiita und die Vorherrschaft über
den Stillen Ocean, die da* ebenso
skrupellose wie euergiiche Juielvolf
anstrebt. E* ist ferner der Wttiifdt,
liniere Pacific Mülle als freie* Feld
für ihre unerwünschte Einwanderung
zu haben, eine Politik, die die tuest
Sollte unser Land in ernstere
Schwierigkeiten geraten und sollte c*
zum Mriege zwischen im* und den
(fentrnlmächten fomiiten. so werden
unsere Staatsmänner in Washington
nur zu bald Gelegenheit haben, sich
von den ..Mricg*zielen" der Japaner,
die sie aud) mit Beharrlichkeit im
Frieden verfolgen, zu überzeugen.
V
£eeb, Sseè, £ert!
Bilde? Land wie auch guteinge
richtete Farmen sederzeit zu kaufen
zu mäßigen Preisen ten $14 6i8 zu
$35 den Acker. Schreibt cn: Corf
Temmler, Stanton, N. D. (91-1
^ht)
Kein Mrieg geioünscht
Tie deutsche Regierung hat in den
letzten Tagen wiederholt die Versid?c
rung gegeben, dah sie leinen im
frcunblid)cu Akt gegen Acmrifa tut
teriu'hmen wird, und au* Washing
ton »vird gemeldet, das der Präsident
alle* Verfiidit, um es iiid)t zu Feind
iclrgkeiteu zwifcheit unserem Lande
und Teutschland kommen zu lassen.
Tas Teutschland unserer Adniini
flration entgegenzukommen fid be
müht, beweist die Freilassung der ge
fangenen Amerikaner aus der „Aar
rowdale" und die strickte Beobadittuig
der intcnmtioiiiileit Beitimmungeu
bei der Versenkung de* aiiierifaiti
fd)vit Tampfer* „Housatonic."
Tas man ferner in Washington
nicht in da* Horn der Mrieg*hetzcr
Höfel, geht schon daraus hervor, wie
umn
sich iit offiziellen Mreifen über
die bei Versenkung de* Tampser*
„Eavestone" erfolgte Tötung hes
.'ImeriksliiiM* Ridiaid Wallace an
feert. Man erklärt diese* Vorkomin
ni* iiid)t für einen cnjii* belli und
Iii fit durchblicken, das man dem VON
London gekabelten Bericht über die
Beschießung der Vfettiingvboote Imrd)
da* deutid'e Tauchboot keinen Glau
ben beimißt.
Ev kommt ferner au* Berlin die
Vcn'id)criing. das? We deutsche Regie
rung die VJcd)tc der Vieiitralen so iveit
beobaditen würde, wie die* unter ob
wallenden Umständen ntöglid) ist und
das die nmerikitnifdie Regierung die
Viote, »vorin Icntfdiliind die Wieder
ausnähme de* unbeschränkten Tauri
boots riege* ankündigt, nicht rid)tig
aufgefaßt habe.
Wenn da* der Fall ist, so hätte
man nun allerding* die Viote vor der
Abieudiiug in einer Weife redigie
ren sollen, das sie al* weniger schroff
in Washington empfunden worden
wäre. Zum Beispiel war die darin
enthaltene Beiiiniiitung, das die Ver
einigten Staate» jede Wodje mir ei
ne» Pafsagierdampfer nach England
»'enden dürften und das dieier in Fal
mouth anlegen mühte, eine Schroff
heil, die in Washington peinlich em
pfunden »verde» miifete. Tie deutsche
Regierung hat die Forderung später
dadurch motiviert, das die America»
Linie nur vier Paiiagierdauipfer ha
be und 'de*halb nur jede Woche einen
Tampfer zu ienden im iiande fei,
aber in der Viote war. diese M|Vti
vienmg nicht enthalten.
Tie Elinnce», das o* nicht zum Be
waffneten Morflift zivtid)cit Tcntid)
land und den Vereinigten State»
kommen wird, sind »odl keinet-weg
gäiizlidt geichivuiideu. Fall-:- die 11
Boot Führer aud) in Ziifiinit die
selbe Tivkretioii heobadvten, wie c*
beim Verieiifen her „Honuitoiiic" der
Fall war, so kann der Friede zwiidK'tt
den beiden Lüuiatt sehr »vohl eclxü
teii bleiben.
C^o kostet doch nicht viel, ro unfit
chen
S a t, w i e in a u s d) in e e n
Berichte aus Hosvitalcpt »veisen
nach, das .mal» si^de« 'âl' G(!sahr
läliit, sidi Blutverivitiiii^ zuzuzie
hen, meint man Hühneraugen be
schneidet, und e* iit iiutzlo*. iagt ein
Manu in Eiiicinmiti, der mich be
hiuiptet, das eine Biertelimu' eine*
V.'fittel*. welche» Freezone heii t, und
in jeder Apotheke ganz billig gekauft
weiden kann, genügt. Hühneraugen
und alle honiartigen Sdiivcttimgen
für immer von den Fiifecn zu ver
treiben.
tèiv
frciiitöichaftlidtften Fiifn* flehen.' be
nutzen werden, um alle* heran*.u
t'chalgeii, »PO* fid) lerau*fchlageii
iäfjt.
Mau träufelt ein fad)' ein paar
Tropfen diese* Mittel* auf die em
pfindliche. schmerzende Hkilmera»
gen. und die Pein lässt sofort uad).
Bald darauf kann man da* Hühner
auge, samt Wurzel und allem, gera
de heraiK'bebeit, ohne Schmerzen zu
empfinden.
Freezone iit eine klebrige Masse,
die aber sofort trocknet, und e* wird
behauptet, has da* Hühnerauge zu
imnmcnirijrimtpft, und das ha* Mit
tei die andere Haut gar nicht an
greift.
Weint Jhrc Frau oder Tochter
Schuhe mit hohen Absätzen trage»,
werden sie fid) gejiüf freuen, von die
fem iViittel zu hören.
Ii
chen Staaten bi*her mit aller Euer
gie bekämpft haben, die aber diirdi
die Mrifis, iii her »vir im* zur Zeit
befinden, sofort eine Förderung er
fahren hat.
Peter^iitg, im Tezeiuber.
Jii ben letzten Sitzungen her Tu
nia tauchte aiiliif lid) der Tebatten
über die Seiiiftiooreform »vieder die
jüdiidie Frage aus, die im Tcutriidien
Pal a it id)oit feit langer Zeit nicht
mehr berührt worden iit. Anläßlich
de* in hei» Semnwoprojeft eiilhnl
teile» Antrage*, die Juden bi* zur
gäiizlidyn Lösung der jüdiicheii Fra
ge au* jheu Seim'hvo Juiiitutioiien
aii*ziiid)lief en, sagte der iazialhemo
fratifdie Abgeordnete Tsdteidze: „Sie
besassen fid) hier mit Teinagogie.
Tie Bauern, zu denen jetzt jüdische
Flüditlingc in lauter Viot und Elend
kamen, nehmen -biete Juden warm
auf und lassen von ctiiuii nationalen
Hof iiidkv itterfeil. Jtii M'iiieiit de*
Weltbraiide*. in dem Sie betrüge
risch der Meuidibcit verkünden, das
Sie für da* Vi edit der kleinen Natio
nen. für daS Recht und die Freiheit
der Men'd'heU kämpfen, skandalifie
reu Sie nidit nur die ganze curopüv
idje öffentliche Meinung, souberu
aud) die russische Gesellschaft und
die russische Staatlidikeit. Sie geben
denjeniizen, die behaupten, das die
Lösung der nationalen Freiheit im
Munde der Entente eine Lüge und
ein Betrug sei. weil sich unter den
Verbündeten mich Rußland befinde,
da* seine nationale Hetzarbeit sort
iert und verstärkt, ein neue* Argu
ment." Unter den anderen Rednern
hielt sich auch der deputierte Robit
jcheiv bei derselben Frage auf, indem
er im wesentlichen ebenfalls uns den
Gegensatz hinwie* zlviidx'it de» Lo
sungen der Moalitio» (zu her ja mich
Ruf-.land gehöre) und der Unlerbrü
diing der iiidiidx'n Bevölkerung.
..Mölme» mir dein Fein he wirklich
iageu" sagte Roditidieiv „das
mir für die Freiheit kämpfen, wettn
wir den Juden die Freiheit und 'die
Reditc nehmen? Geben Sie dem Fein
de die iiiigc»vöh»lid)c .straft de* Be
lviintiein* nidit, das er gegen einen
Staat Iii in pst, her der Gerechtigkeit
unfähig iii!" Ten Reden der beiden
deputierten iit indessen neben einem
moral iidieii Wert keine praktische
Bedeutung beizumessen, da fid) die
Mehrheit der ^'olf*Vertretung auf
den Standpunkt stellte, das die jiidi
iilK' Frage nidit teihueiie, bei der, Er
örterung allgemeiner Reformen. foiv
herM in der iufniift an und für- sich
gelöst werden tniiffe^
KriegsAtIa»
Der best« im Warft
Tem allgemeinen Verlangen nach
guten Marten der in den europäische»
Krieg verwickelten Länder Rcchnuni
tragend, osferiren wir den Lesern
des Staats-Sbizeiger und solchen die
eS werden wollen, den besten Krieg!«
atlas im Markte, enthaltend folgen
des:
Karte der Welt,' zeigend die ßâiu
herbefitzuiiflcn aller Nationen der
Erde.
Sorte Europas, (15 bei 23 Zol)
zeigend alle Länder Europas, deren
Festungen und die Sammelplätze imt
Sitze der großen Truppenmassen.
Karte Ruplaods (15 bei 23 Zoll)
nebst Theile der Grenzländer Schwe»
den und Norwegen, Teutschland,
Oesterrcich-Ungarn, Rumänien, ®ul»
garien, Numelien und Türkei.
Karte Oesterreich-Nngar«» (15 Set
2:5 Zoll) nebst Theil der Grenzländer
Teutschland, Schweiz, Italien, Ser
bien. Montenegro, Rumänien Mtefc
Rufeland.
Karte der Türkei (15 bei 23 Zoll)
zusammen ,'uit ausführlichen Karten
von Montenegro, Serbien, Rumelien,
Bulgarien, Rumänien, Albanien und
Griechenland, und Theile der Grenz»
landcr Rußland und Oesterrcich-Un
gärn.
Karte Frankreich« (!5 hei 23 Zoll)
ncbjt Theile der GrenAläyder Eng
land, Belgien, Deutschland, Schweiz
und Italien.
Karte Teutschland« (15 bei 23 Zoll)
»ebft Theile der angrenzenden Länder
Schweiz, Frankreich, Belgien, IHe»
derlande, Tänemark, Rußland und
Oesterreich-Ungarn.
Tazn kommen weitere ausführliche
Karten der Viiederlande, Belgien,
Luxemburg. Schweiz. Spanien und
Portugal, Griedjenlonb, England und
Wales. Irland, Schottland, und
Schweden und Norwegen.
Karte Italien» zusammen mit de»
Jnfcltt Sizilien, Sardinien und
Corfika, zeigend alle wichtigen Hafen
im Adriatifchen, Tyrrhenischen uad
MitteUändifch-'n Meer.
Karte Japan«, Chin«» n. Körens»
welche besonders Interesse haben We
gen der deutschen Besitzung Kiaut
schau in China und deren beabsichtigte
Einnahm« durch die Japaner.
Ans de« Umschlag die Bilder aller
Herrscher der kriegführenden Natio
nen und eine Menge wichtige Aus
kunft über die Stärke der stehenden
Heere, Zahl her Kriegsschiffe und
Mannschaften der Marine der größte«
Länder im Kriege.
DieS ist der beste Atlas im Markte.
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eine bestimmte Anzahl drucken lassen.
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Vorrath vielleicht nicht lange anhal
ten wird.
Wir liefern diesen Atln« frei als
Prämie allen Lesern deS Staat!-*«
zciger oder solchen die es werden wol
len, welche das Blatt ein Jnhr voran»
zahlen (also $2.50). Wir tragen die
Versandtkosten.
1
Man adressire alle
Geldsendungen:
»riefe Ich
Der Staats-Anzeiget
Hi»«rck, R. D.
Wisâk,

BISMARCK PRINTING COMPANY
Herausgeber
Entered as seconds lass mutter, May
I, 1912, at the post office at. Bismarck,
N. D., under the Act of March !t. 1879.
Published Tuesdays and Fridays, at
Bismarck, North Dakota
Subscription Price $2.50 per Annum
o n Ii e in n V 6:
Bismarck. N. D.
Teutsdies Journal.
Hühneraugen kur'ie
e it, Ii n i ?. ii e a ö c
a I i I e e n k a u n
Tie Judenfraqe in der Rcichodumn

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