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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, July 20, 1917, Image 2

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In deittschem Uriegsgebiet.
CKwe ftrSfjffttflSfflfjrt btrch Xrnfififnnb Im Kistnh»hikw«A».
Wahrhaft szerzersrischend wirkt oik
r.i*fef|?flbe 'Gdjitbming einer ^riih
lingtifnjjrt durch Deutschland uns ver
nsdkr eintS neutralen Korresponden
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Das juni Kriegdiahr 1917 will
Nicht sommerlichen Cchnuid anlegen.
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'w®*. è ... -J. flep^ •Xv' 'J"
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ÜUni'tuic: Tas Cjtcubcv Tor.
Die Wintersaat steht kräftig grün
bo* tinpgt Grün der Ackerland'
jj^fchnft. Bauern versichern mir, der
Winter h»,be.der Saat trotz Ausdauer
Dnd Kälte nichts anhaben können,
•ijund ähnlichen Bescheid hätten sie auch
&!jciii8 Mecklenburg und den übrigen
untren Gegenden Deutschlands et-
Halten. Biel» Felder sind bereits» mit
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tttartoffeln bepflanzt, andere öffnen
-B Ei«
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fen. Während bei Arras der etile gro
sse Gtiirniliiuf der Engländer einge
setzt hat, pflügen, düngen, eggen,
säen, wallen hier Tsesbcjriiuc den Hei
mntfcofien. Die Wroftjichl der sseldar
beiler besteht allerdings aus ftmuen.
"Inch Knaben wissen mit laiidwirt«
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8fli der Jssnzofront wird die Malilzcit in K»chkisten vorbereitet, inÄ ffic die Tvl«
todten in die 2ct)iixtrm(inie gebracht zu werden.
Co außerordentlich zurück war die
Skfivtntion seit .Menschengedenken
nicht. Mitte April, unk» noch leine
jtnoipe gesprungen, kein Mufenftikt
pieidimcifiifl im Soft. Die Johannis
bcerdiische, die in frnii- -,verlii1ien
üiriinrödtffn stehen, seien aiisgenoni
men. Dieses Zurückbleiben gibt dem
kriegführenden Deutfu,wi Reiche viel
zu raten und zn denken. Die intfnckie,
baft es ganz auf eigene Bodenprodut
tion angewiesen ist, hat mich dem leg
ten Städter den 181
id! für landivirl
fcfinftlichf Dinge geschärft nnd ilni
das Schimpfen nuf einen verregneten
Goniitagetiiivslug. wenn der Regen
dein Land vonnöien icnr, verlernen
lassen. Sachkundig schaut Beamter
und Arbeiter durch da3 lsoupefensler
sei da iif und -ah. iülaiicher will be
sorgt die Stirne falten. (*r tröstet sich
dann in halbem Selbstgespräch und
sagt mit Recht, da st alles getan Ivor
den ist, was Menschenhände in
Kriegszeit tun können, um dem Vo
den sein Letztes abzuzwingen.
Tatsächlich, schon die oberrhmiische
Fbcnc ist ein wahrer Karten. Unab
sehbar ziehen sich die Felder, legt sich
Mieter neben Acker: jeder findet in der
^eriie seine Fortsetzung, steigt all
mählich sanft an, wölbt sich über die
Höhen, und wird auch drüben, wenn
ifrnt der Wald nicht Halt gebietet,
nicht endigen.,
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schaftlichen Geräten kräftig umzuge»
heu. Und ab und zu vervollständigen
.Kriegsgefangene, die den Unisorinrock
abgeworfen haben, aber an den
'Schirmmützen oder Jläppiä als Rus
sen oder Franzosen kenntlich sino, das
ehrsame iöild. Crö ist ein sriedlichei
Auskommen zwischen den Leuten sie
verständigen sich offensichtlich sehr
gut. Irgendwo am Bahndamm sitzt
eine Familie zu kurzer Rail, wobei
ein Russe hausväterlich die Brotschei
ben an die Bauersfrau und deren
flachsköpfige Uinderschar austeilt und
die Becher füllt.
-Heiner ersehnt den Frieden mehr
als der jiriegc'gefaiigene. Und ein
Vorgefühl des kommenden Friedens
erhält er, indem er zu Mutter Erde
in unmittelbare Beziehung tritt,
gleichviel, ob diese Erde nun Freunde
vder Gegner seiner Heimat nährt. So
ist denn mancher Kriegsgefangene im
fremden Lande recht bodenständig ge
worden. Das gilt namentlich von den
Russen, die meist aus bäuerlichen
kreisen stammen. Richt ohne Oirtinb
werden sie desl)alb von der Landbe
völlerung überall bevorzugt, und viel
leicht behandelt man sie auch in der
Hoffnung mir baldige Verständigung
mit feinem Volke mehr als Freund,
denn als Gegner. Höchstens daß man
ab und zu mich Serben, die als sehr
genügsame und ausdauernde Arbeiter
bekannt sind, andern kriegsgesauge
neu voranstellt. Der Franzose und der
Engländer ist dagegen viel zu sehr
disziplinierter Rationalist, als daß
er sich immer freiwillig zur Arbeit
hergäbe. Jedenfalls aber schaut der
krieg^esangene, der imnitjen ruhi
tier und redlicher Landbevölkerung
ien Acker bestellt, recht vergnüglich in
^ie Welt. Zur Zeit des Abenddiiiu
iiiern* haben wir ihn mit dcr Pfeife
im Mund friedlich unter den» Vor
reich des Bauernhofes, dem er zuge
teilt ist, sitzen und Feierabend halten
sehen.
Ins Unendliche geht die Zahl der
Zugtiere, die an Pflug, Egge oder
Walze den Acker abschreiten. Wenn
der Eisenbahnzug querfeldein hastet,
hat der Reifende die Illusion, als
zupfe draiiszen eine riesige Viehherde
die ersten Halme. Bis man dann beim
Näherkommen auch Menschen und
ffleriitf unterscheidet. Das Bild, über
dein belle Friihlingssonne liegt, ist ein
überwältigendes und läßt von künf
tiger Ernte träumen.
„Es ist noch nichts verloren. Wenn
nun endlich der Frühling Ernst
macht, so steht uns eine nie erreichte
mmtwimr
itt Stellung auf dem nördlichen jttiegoschauplatz.
«UM at
aafzu
noch
Mpan
Ernte bevor. Sehen Sie nur, wie
tapfer der Junge hier den Pflug in.
bis Erde drückt!" unterwies mich ein
Sachverständiger im Abteil. „Aber
hat nicht die Qualität der Feldbestel^
lung, die ganze Düngung, der Wert
der Saat im allgemeinen abgenom
men?" wagte ich die kritische Zivi
aber da» wird
no it der Masse ausgeglichen, vnb
iüfrin uns der Himmel gnädig ist, ha
ben wir auf ein weiteres Jahr, zwar
nicht üvpig, aber hoch ausreichen) zu
leben und wissen auch unfern Vieh
ftani versorgt. Wir sind einzig auf
uns angewiesen, die Vorräte Rumä
niens wanderten bisher alle nach
Bulgarien und Oesterreich-Ungarn.
Erst mit Anfang April haben die
Seulingen nach Deutschland begon
nen." Diese Auskunft tonnte ich mir
später aus berufenem M:nde bestäti
gen lassen.
Und die Massenanpflanzvng ist da.
Trotz genauer Einteilung- des Saat
gutes Kartoffeln wurden in- weifer
Voraussicht bei Tische gespart, damit
die Aussaat nicht verkürzt zu werben
brauche, und aus den gut verwalteten
Benandeii bekam die Schweiz neuer
dings noch Sendungen für ihre Feld»
bestklliing hat sie sich, wie ich mir
von glaubwürdiger Seite versichern
lieft, gegenüber dem Vorjahre noch
wesentlich vermehrt. Auch die Gärten
sind ausgedehnt worden und werden
mit peinlicher Sorgfalt gepflegt. Da^
bei überwiegt den Zeiten entfvrechend,
das Rützlichkeitsprinzip. Aber um
ine Gemüsebeete,schlingen sich Kränze
von Blumen. Dieses titmütsverhält
nis setzt sich bis ins Winzige fort,
bis zu den Kärtchen der B^huaiHei
ter, die sich oft sogar zwischen Ran
giergeleise einschieben.
Ganz Zuversicht ist mein sachver
ständiger Begleiter in bezug auf den
Sti'nd der Reben. Der lange zögern
de Winter hat die Triebkraft ?es
Weinstoctes zurückgehalten, und wenn
die Schosse toyimen, so ist die gefähr
liche Zeit der Fröste vorbei. Nach den
bisherigen Bvrzrichen darf man auf
ein gutes Weinjahr hoffen. Das be
deutet zwar nicht eine jtapitalfrage,
ist aber immerhin für ein kriegfüh
rendes Land ein nicht zu unterschät
zender Fiittor. Denken wir nur an die
Krankenweine und an den Trost- und
Mutspender für dtn schweren Arbei
tenden. Für sein gutes Geld kann
zwar jeder noch überall eine gute
Flasche erstehen, und heute noch ber
gen die Heller sozusagen alle Sorten
von Anslandsweinen, nur daß diese
eben im Preise beträchtlich gestiegen
sind, lltberall trintt man, wie ich
mich später persönlich überzeugen
konnte, noch ganz hervorragenden
Bordeaux. Zur Erhaltung diese»
Stückes Landeskrast wird in den
Rebbergen zur Rechten und Linken
eifrig gehackt, geschnitten und gebun
den. Ganze Züge von Frauen in
ihren bunten Kopftüchern steigen so
arbeitend bergan. Sie iverden dabei
von Gefangenen, vorzugsweise Rus
sen, die bisher ivohl mir in den sel
tensten Fällen einen Weinstock von
Angesicht zu Angesicht gesehen, fach
verständig unterstützt.
Ein neues, ungewohntes Moment
sind die Raps-, Hans- und Flachsfel
der, welche die Rebberge und Getrei
deflächen unterbrechen. Die deutsche
Lei- und Tnchgen'innnng erfordert
ein vermehrtes Verständnis für diese
aus mitteleuropäischer Landwirtschaft
sozusagen gestrichene Betriebsrich
tung.
Geradezu in ungezählter Menge
hat das Wild überall zugenommen.
Zwar spielt der Abschuß in Deutsch
land heute eine voltswirtschaftlich
nicht unwichtige Rolle. Aber er muß
doch die Vermehrung des Wildstandes
nicht aufzuwiegen vermögen. Die Ge
brüder Lampe tun sich überall außer
ordentlich dick. Sie verschwinden nicht
einmal vor dem Fauchen des Zuges,
sondern erbeben sich höchstens noch
auf die Hinterbeine und äugen ver
gnügt daher. Ganze Rudel Rehe äsen
an den Waldrändern. Der Wildreich
tum, eine so schöne Fleischreserve er
für Deutschland darstellt, scheint den
Bmiern bisweilen zur wahren Last
zu werden. Wenigstens erzählte mir
mein Begleiter, daß sie sehr oft zur
Selbsihiife greisen und ab und zu
ein überfreches Häschen einen unge
setzlichen letzten Purzelbaum schlagen
lassen.
Auch diese Fahrt gab mir neuer
dings die Ueberzeugung, welch uner
schöpflichcr Reichtum iii Deutschland»
Wäldern liegt. Sie haben zur Zeit
der großen Kohlennot, die bisweilen
sogar zu Schul- und Theatereinstel
lung führte und manchen Verival
tuttu6lxuniien im SUeUtvd an feinem
'wwmw
Ter 5taaks?ln-.ktger, MsmarF, 9?. $., *rfitslft,'bni 2o. ^uli.
Bureau!iich v*t,t .... ...
Rotte gespielt. Aber um« ii.f, e- den
vorüberflicgkttden Forslrn an, dâtz
das Schlagen mit großer Smgf.iir
vorgenommen wurde, und mein sach
verständiger Bezikiter erklärt mir.
daß eS beim tStisioëhfeit und Fällen
nirgend an fachmännischer Leitung
gefehlt habe. UeberaU drängen sich
übrigens prächtige Mtldbaiunschulen
in die Lichtungen.
Aehnliche Bebauungsverhältnisse te
obachtete ich bis an die Wasserkante
hinaus, nur daß dort die AuSdeh
nungen immer größer werden, die
Vegetation und detzhalb auch die
Feldbestellung noch mehr zuriick ist.
Aber jedes Stückchen Land ist für die
Aufnahme der Saat wenigstens vor
Erriet. Unt der fette Marschboden
wird den fleißigen Bauern nichts
schuldig bleiben..,.
Während der ganzen Fahrt durch
das so überreich bebaute deutsche
Land hegte ich den Wunsch: das
möchtest du im Sprießen und Blühen
wiedersehen! Ein Wunsch, der Herr«
lich in Erfüllung ging. Ein letzter
Abstecher hatte mich drei Wochen fpä
ter an die Nordsee und von dort ans
in fast ununterbrochener Reise quer
durch Deutschland nach der Schweiz
geführt. An der See lockten eben die
ersten warmen Tage dos Buchenlaub
aus den spitzen knospen. Silberig
leuchtend, nur schwach grün durch
schimmert stand der Hochwald, wäh
rend das Unterholz immerhin schon
Iräftiqes Blattwerk ansetzte. Die
Marschwiesen waren noch gelb und
grün gefleckt, und daS Weidevieh, die
zahllosen Rinder- und Schafherden,
Eine in Mittelgalizicn von österreichisch imgartscficiv Truppen Ciltihwrte russische
Stellung mit starken Hindernisse» und ^otfvflrnticit.
die muntern Pferdebestiinde, die noch
ivnndervollen Nachwuchs aufweisen,
mögen sich in jenen Tagen die Rasen
am Halbdürren Gras wundgescheuert
haben. Der durch den langen Winter
in ganz Europa verursachte Futter
mangel öffnete die Stalltüren etwas
zeitig. Allerdings befindet sich in nie
derdeutsclen, holländischen und bei
gischen Gegenden das Vieh sozusagen
vom ersten schönen Tage des Jahres
bis zum letzten auf der Weide.
In der Kurmark schoß das Gras
schon üppig ins Zeug. Die Kastanien
bäume Berlins ließen die jungen
Blätter faftschiver aus den gespreng
ten knospen hängen, »vorauf die Ber
1 iiier Restaurants nicht zögerten, Ti
sche und Stühle unter ^ie Baumkro
nen zu rücken. Mit dem Eindruck des
Berliner Frühlings bestieg ich den
Rachtzug nach der Schweiz. Als ich
frühmorgens die Fenstervorhänge bei
seite schob, beschien die Morgensonne
eine grandiose Landschaft. Wir waren
schon in die Nähe des Mains oorge
rückt. Die Buchenwälder standen in
üppigem Grün, jede Waldlücke hatte
sich lauboicht geschlossen. Sogar die
Eichen stimmten mit ihrem Junglaub
in die „Symphonie in Grün". Die
Wiesen waren zum ersten Grasschnitt
herangediehen. Blühender Löwenzahn
und fast meterhoher Raps leuchteten
meilenweit. Die Obstgärten, wenn
man die weiten Haine überhaupt so
nennen darf, wogten als BliHenwelltit
und Blütenwolten. Die Kirschbäume
hatten schon fast abgerüstet dagegen
standen die Birnbäume in lichter Glo
rie. und einzelne Apfelbäume misch
teil sich rötlich darunter, Pfirsichbäu
me flachen geradezu keck hellrot aus
dem Weiß. Die Gärten sproßten, die
Frühkartoffeln hatten Blattwerk über
die itrume heraufgeschickt, die Winter
saat stand saftgrün, fast kniehoch, die
Sommersaat ließ in zartem Anhauch
die ersten Spitzen ahnen.
Gegen Heidelberg hin wurde der
Friihiingssegen vollends zum Früh
lingèjubel. Auch die Menschen, die in
der Morgenfrühe zum Brunnen tra
ten, schauten munter. Die erste harte
Arbeit liegt hinter ihnen. „Sie müs
sen sich daheim doch recht abrackern,"
bemerkte ich zu meinem zufälligen Be
gleiter. einem Hauptmann, der nach
elf Monaten Kriegsdienst an der
Ostfront ins schöne Badenerland in
Urlaub ging. „tOtiide werden sie schon,
aber sie sind doch froh, daß sie unter
dein Schutz der Fronten so friedlich
ihr Cond bestellen können." Und un
beschadet meiner Neutralität ver»
mochte ich das Gefühl nicht zu unter»
drücken, welch' ein Jitmmtr es wäre,
wenn dieser herrlich bestellte Garten
unter die Krieg
»walze titine,
'[.
|i
'"1
:E,
IchilM tints Weiser.
Herr Fox. ein echter Alpenfex.
éiftg otif die Alm schon früh uro
s«hs.
Die Sennerin und eine Kuh,
Die schauen seinem Rommen zu.'
Natürlich wird Herr For belacht
Von wegen seiner Bergfextracht,
Die Kuh die macht erstaunt: Muh!!
Muh! 1
Die Sennerin, die ceiitt: „Nanu,
Was ist denn das da für ein Mann!?"
Und sieht ihn sich genauer an.
.Der K«rl sieht recht gelungen aus,
Der kommt wohl aus dem Irren
haus!"
Herr Fox sieht kaum die Sennerin,
Denkt er auch gleich in feinem Sinn:
„Ei, ei, das ist ein dralles Weib.
Die taugt zu siißem Zeitvertreib!"
Gleich fängt er an, ihr zuzulachen,
Um sich bei ihr beliebt zu machen,
Schaut ihr dann keck ins Angesicht,
Legt seine Hand aufs Herz und
spricht:
„Pardon, ich sah fürwahr noch nie
Ein Weib so schön gebaut wie Sie:
Bei Ihrem Anblick da erwacht.
Das fühle ich, mit aller Macht
Und aller Kraft in meiner Brust
Der Liebe Leidenschaft und Lust.
Drum gönnen Sie mir den Genuß,
Und geben Sie mir einen Kuß.
Ich würde gern mein halbes Leben
Für einen Kuß von Ihnen geben."
Die Sennerin schaut sich den Mann
Erst ruhig und gelassen an.
Dann aber wird sie grob und schreit:
«V ,n —"V' WHiTFJf' ijif
MV- 4 !-i-*aF:L,
vmÜ
„Mein Herr, Sie sind nicht recht ge
scheit,
Wcs faseln Sie nur da für Stuß
Bon Liebe, Leidenschaft und Kuß.
Für so was bin ich doch nicht hier.
Da irren Sie sich doch in mir!
Ich hüte hier von morgens srti^
B's abends spät dal liebe Vieh,
Sonst bin ich noch zum Anseh'n, ja,
Doch nicht auch zum Anfassen da.
Drum wollen Sie mich nicht beriih»
Sonst könnte Ihnen was passieren!*
„Ach was," denkt Fox, „was kann
da sein,
Ich hab doch sonst bei Weibern
Schwein,
macht-mir dies Weib auch ®e*
schwerden,
Em Kuh thuß mir doch sicher Werden,
Denn gibt sie mir gutwillig keinen.
Dann nehme ich mir einfach einen,"
Und darauf kneift er, gar nicht bange,
Der drallen Sennmaid in die Wange,
Legt feinen Arm in ihren und
Gibt einen Kuß ihr auf d?n Mund.
Doch diese Heldentat die sollte,
Weil es die Sennerin nicht wollte,
Und weil sie's wirklich krumm genom
men.
Dem armen Fox sehr schlecht be«
kommen.
Die Magd fing an die Wut zu pak«
ken,
Sie »ab dem Fox ein! auf die
Bgcken,
WWWW MM
"ijH
fl»
I'll
Und das mit einer solchen Kraft.
Daß fort war seine Leidenschaft,
Und er just wie ein Bündel Fluten
Der Kuh direkt flog auf den Rücken.
Die Folge war. daß auch die Kuh
Nun ganz und gar verlor die Ruh.
Erst hat vor Schreck sie auf gebrüllt
Dann wurde sie ganz scheu und wild,
Und schließlich «schlug sie voller Grau»
Nach vorne und nach hinten aas
Dann nahm sie endlich ihren Lauf
[email protected]
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j*?
Neue Krikgsliteratm
Wir erhielten soeben eine größere
Auswahl der packendsten Knegsge»
schichten an?' Teutschland. Tie Bü
cher sind elegant und dauerhaft in
Leinwand gebunden, und können als
Andenken an den Weltkrieg lange
ciiiftiernährt werden.
Jeder Band hat viele interessante
Bilder ans dem Kriege und auch Kur
ten nnd Abbildungen der größten
deutschen und öslreichungartschen Hol
den und Heerführer.
Rachilehend die Liste und greife:
Ter russisch* Niederstach lJn
zwei Bänden)
1. Band: Tie Befrsinng
liziens
2. Band: Tie Eroberung
lens
Tie Schlacht am Manerak (Tie
größte deutsch: «£tv chlncht) fl.lflf'*
Räch Sibirier »fi 100,(KH1:
Kapitänleutnant Hellmuth v.
Miicke, gegen 210 Seilen mit V
Bildern und Karten. Schil
deit die Abenteuer der
Landungsntannichast des
Untschen Kreuzers „Em
den." yu elegantem- imb
sau^rhaftem Üièiitttxmdfiand
postfrei ..
I .v$l#5
Man mache Bestellungen so rasch
.lc niäglich, da da- Lager vielleichk
iald vergrisfen sein dürfte. Turch
versicherte Post kostet jeder
fcmii 10 Cents ertro. nud nur bei
ernchertem Heriniidt sind wir für
.ictitigen Cinpsang verantwortlich.
Tie Bücher sind die neuesten und er
schienen im Herbst 1910 in Teutsch
lands Ter Transport dotierte etwa
Monate.
Mau schreibe an: Ter StaatSM»
.triflUV Bismarck, N. N.
Unsre Prämien
1 i v}
Wie. innner. Bieletr tolt mtch jeMHt«»
der den Leser» dc? Mattet, welche das»
selbe ein ijnlir voranszalileji, plxichti^e
und wertvolle Prämie» rnt, wie folgt:
SprNNftfeverscheerrn dnS tiefte auf
diesem Wrl'iefr. Titfe Echeeren sind in»
füllte der .Stnnvi'hi'it br9 Stuhles in die
sem Lande gewaltig iiii^Preis ntsiiegon,
wie fast alle andere» Zachen, aiu-r wir
senden diese imrti wie vor jchvm Vrfci-,
dcr 1ft3 Blatt ein Jahr vorauszahlt,
yottofret au.
Schn«U«âhee ^Pfriepten)—ein nütz»
lidifb Uerk^,e»g fur R-arnwr mid txmS»
tniicr. Wir versandte» vorigen .vrvl'ft
Uder 10)Mt Süick dieser Pfrieme», und
scltcnke» sie auch jet?t wieder alle» oder
neuen Leser», die da? Blatt ein ^ahr
iioraiiv^ablrn. Der Ladenpreis dteseS
Werkzeugs ist ?1.«0.
Äriei»«tla#—die neuesten. Enthal
tend die iKftcii Karten vo» europäisihe.t
Kriegiifcliauptatzen. llnenttelirt»ch als
^kachschlagswt'rk für X'eiitv, luvldte den
Welikrieg verfolgen wollen. Jeder aire
oder neue Leser des 2 mat:- meiner,
der bad Blatt ein Jahr vvianâjahlt,
erhält diesen AtlaS auf Wunsch porto
frei zugesandt.
H«»Sfrennd 5N#rifietvÄifntbfr (für
das deutsche ^olk) prächiig anc-gestaitel
nnd illustriert, einhalt, gediegene» Lese*
stuff in reicher ,v»Ile, und mlleo Aalen«
darium. und gegen Ißn volle Seiten
im «roMormfl». Bringt auch »icl über
den Weltkrieg.
De»tsch-oi«lische«, englisch d««sche»
BlrlerN*-r4E5 ist uns auch gelungen,
einen »weiteren Kontrakt für loito der KM
tieriibmtert deutsch-englischen und eng«
lisch deutsche» Wörterbücher tDolwet
scher) zu schließen, welche wir den iie* tk
fern des Blattes und Solche», die es
w e e n w o e n e e n N a a
l» vo» $1.25 wiederum anbieten.
Leser de? Inlandes, die uns also $3.75
($2.ro für ein Jahr voraus nnd $1.95
Nachzahlung) einsenden, bekomme» das
Buch portofrei zugesandt. ES ist dieS
Professor Marl Breu's teriil»ntes Wör
terbuch, it. umfaßt t.'tfUi Seiten in dauer
haftem und elegante,» LeiiUvandeindand.
Ainh dieses Werk ist bedeiiteud teuerer
geworden, aber da n»'v loui) 2 hick für
uns drucken ließen, ist e» .ms möglich,
das Werk zu diesem Spottpreis «iiseren
Lesern, oder Solchen die es werben wol
len. zu liefern. Verkaufen dürfen
wir dieses Werk nicht. ES wird n u
alten oder neue« Lesern des Blattes
geliefert. Das Buch würde im Buch
handel gegen $3 kosten.
SVrc unS drei neue Leser ein
«4iat, also im In
lande
„.I
Herr saß rücklings noch
darauf
$ir wilder Hast, sich selbst veMm.
Als wär' vom Teufel sie besessen^
Ins Ungewisse, querfeldein.
Die Senn'rin lachtl hinterdrein.
Wohin die Kuh den Fox getragen.
Muh ihn der Leser selber fragen.
e S u e i i e
5
Weinhändler:
Fast
alle
-r:
X*
$7.50,
V
i
erhält
i8 Such geschenkt als Belohnung
die Müh«. (Stimmtet ist zu »er
hen, daß ein alter Leser, de» seine
Heining ein Jahr vorauszahlt, und
aau zwei nene Leser
für
fclw
v 4
uns
schickt.
dem Buch berechtigt ist. Weibe
gilt auch für Leset in Canada, die also
in diesem Falle $©.00 senden müssen.)
Somit tons Jeder sich dieses prächtiges
W e k e i n u w e n i e u s o n s
sichern.
3*t ttitlim—Fiir richtigen Em«
öfena von Prämien sind wir nur dann
a w e n n u n 1 o e n s e a
Berflchentng mitgesaudt werden.
Sonst nicht! wir werden also etwa
»erlore« gegangene Prämien n ich er*
wenn nicht die 10 Cents fur Ber
ns mitgesandt werten. Wir bit»
,/ifere Leser, sich da» jnttfen.
8uf leinen «all sollte da« Wörterbuch
**A.g9 5* "v ohn« Versicherung gesandt werden, denn
Stande und. r«pMemiert eine* w großen Wert,
(^tioetbe haben ihre Schutzheiligen. «ir können bei dem hohen ^ostenpr^»
bloß, meint» WiffenS, wir nicht!
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nicht, daß ei „Johannes der Täufer"
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