OCR Interpretation


Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, July 27, 1917, Image 5

Image and text provided by State Historical Society of North Dakota

Persistent link: https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn89074935/1917-07-27/ed-1/seq-5/

What is OCR?


Thumbnail for

IsK -'"'t ,9
Stadt «mV Land
Schreibt a» (?. 2. Statfe, Vismarck
N X. silt niedrigste Ladanleihe».
Frl. vri'ne laufend wüte über
den eontthifl in Jict» Salem im El
tcrnbaiife 311 Besuch.
W 5. Mroft von ^amcStoirn hielt
sich am £ieiivtati in Wefdjaftcn in der
etaatslianidftabt auf.
ftrati H. ix. Steller kehrte am
lEamstag zuiült von Blaisdell, wo sie
bei ihrer ^dnwt'icr z„ Besuch weilte.
N. 2d)liitter, ein( tüchtiger jun
ger Mann ans Mar, fom am Tiens
Idfl nach ^is-tttarrf, um Porbereitiin.
flett fiir iH'it ^,'ilitärbieiifi u treffen.
Herr Hitflo glichen, Pierzehnte
$trai wolnchaft, weilte iiber levten
Sonntag ,ut Besuch bei freunden in
der (WetU'iiö von Matiba».
Herr titth jvrati W. Walker von
ISartlniiU', 8. X., hielh'ii iiiii anfangs
Woche etliche et sie in Bivimmf ans.
Raleigl) weilten am Mittwoch in Ge
schäften miit jiiut Besuche verschiede
iter ^reitttöe in der 8taatchanpt
ftabt.
Achtung, Baulustine? Brick- oder
Tilesteiii'. ',eiiieitt- ober Hiaurerar*
bciteit, bifliiii't geliefert. Schreibt
ott: volin Schröder, Box 275,
Jamestown, tfi. Z. (525:!mlJ
Staat'? Auditor (5. R. Moiifcfn und
ixrau traten atn Itenstatt abend
eilte Ferienreise nach Minneapolis
und andern Städten int Citen an.
wo sie sich'iüujjeri! ^eit aushalten
werden.
Frl. Marti Buchkolz trab am Witt«
tooth eine Nielse nach Minneapolis
tind St. Paul an, wo sie sich etliche
Tage aufhalten wird. Später wird
sie sich nach Villi rosse, Wisconsin be
Geben, tint ilire Client ',n beinchen.
Fran Okorg Will, welche sich am
Xdiiijerfetag letzter Woche im Bis
mans in örtliche Beiiand
Iitnii begab nnd darauf eine Cpern
lioit durchmachte, ist nun wieder ans
dâMcge der Befferiinff.
Xer 7 ^alire alte Sohn Robert
von ?fieu. N. M. Hedtke von Manbaii
starb am Montag in einem hiesigen
Hospital. lie (leine Veidte wurde
ant Xieiiötatf nod) Mandan über
führt, wo die Beerdigung erfolgte.
Sfrottbifliit zu verknusen für Baar
gelb, eine Baustelle, 25 Aich an bei
Frcmtstialje in Bivinanf. Xer Be
sitzer muss sie Umstände halber um
jeden Preis losschlagen. Man
wende sich an den Slaats-Anzciger.
Bismarck, 9Z. D.
Herr Pasior Fr. Bramt aus .Urem
N X. faiit Montag hier an nnd
fuhr von hier ans weiter nach Wishes
und Vljlilci) X., wo er (tieidiiifti' ,v
erledigen hatte. Mittwoch kam er
wieder in Bismarck an und trat ge
stern von hier aus die Heimreise an.
Herr t'oiiiv und Frau Uiiib ans
Mil bans S. X. langten vergangenen
Mtltivodi hier au. Fron Vind, mel
dte leidend ist, fand Vliifnahiue im
Bismarck Hospital, wo sie am Frei
tag eilte schillere Cveratiou gegen
Mnttei leiden burdmiadite. Herr
SJtnb bleibt vor der Hand nod) hier.
Frau Cbritiiait Sdieiifclc von Eu
reka. welche sich beiiid)sweiie bei ih
ren Benvaiirte» in .'liiauiooie -)!. X:,
aufhielt, taut am Mitliuadtabeitö ans
ihrer Heimreise begriffen in Bis
tttaicf ait iini) weilte ',11111 kurzen be
such nach bei ^atttilic M. (Putsche.
Xoiiiu'rstag vormittag setzte sie ihre
Heimreise iiber Wishes fort.
Herr und Frau töeiclaiib ltitb be
reit achter Warnett traten gestern.
Xonnerstag. eine Reise int Automo
bil nach der Pacisiiche» Miiiie an. Ant
der Meile nach der Miiite werde» sie
in verschiedene» Städte» Besuche
machen. Xie Familie Reislanb
wohnte seit drei fahren in Bismarck
und beabsichtigt nun sich in Califor
Uta niederzulassen.
Unser alter Freund ^»akob Rieber
aus Anatnoose weilt wieder einmal
einige Tage geichästs- und bet'udis
halber tu Bismarck, und sprach na
tiirtid) auch im Staats ĻZeiger vor.
VeiPer er,ählte uns Herr Rieder von
einer gäit',lid)cit Fi'hlerute in seiner
Umgebung, und bestätigte somit nur,
was wir iricher bereits aus Berichten
aus jener Gegend idjliefjeii.
„Stein »iopfweh mehr und fühle
mich aut6 sonst viel besser," sdireibt
Herr Christian Bügele aus loliiou,
S. X.. ttadti'em er eine Ftasdie
ttnoll's.streuvXuni gebrauchte.
jinoll's tireti vXorti wird nur
durch VI geilten oder direkt durch die
Hersteller au ba« Publikum geliefert.
Wo noch fein Agent angestellt ist ver
senden wir Flaschen für $5.f() ober
bas XuBetib, CfpreR bezahlt.
Man schreibe um Ageutenbedingun
gen an:
The W. Sl. S«»Il Ärfcitil
Berwick, N. X.
13
Neuestes aus dem Staat
flbflrbreiiBt
ÄtPbet, 24. villi Das Heim
der Familie Heinrich Schriider wur
de utit allem, was darinnen war.
durch Feuer vernichtet. Xie Familie
ist öiird) dieies ll»glück so verarmt,
das fid) milt Freunde und Machbaren
ihrer aiigenomnieit habe» unk» sie mit
allem Vi ölige 11 versorgen 1
Hab
Verden bis
die neue C1 nte eiiigobradit sein luird.
i» Ki»«e»
n«gek»««e»
x\uli.
Ciit schreck
liches Unglück ereignete sich geilel»
iiadmuttag aus der Farm von Cla»
Vary ick, 7 Meilen nordöitlid) von der
Stadt iDohnhait. Xer Stall ging tu
Feuer aus und Ale rau der, der
Bs« Pfrrden ,u tobe ndreir«
a k i v e r, 21. villi. Xer
value alte Sohlt Georg, von Frank
Weiitecef von Pt iek. imirde von du i ch
breitiu'iibeu Pferden iiberraiiiit und
von den Hilfen so schwer verletzt, das
er Harb, ehe er im Hospital uiiterge
bradit weiien konnte.
Schwer verunglnß»
e t. Job Ii, 21. villi. *SWnrlch
xV Roman liegt in bedeutlidieni Ju
iiaiiöe im Hoipilnl u Great Falls.
Beim Ausüben seines Xieniies als
Bn'inier kam er zwischen zwei Fracht
waggons. Cut Bolzen ging ihm ait
der linken Seite durch den xieib und
Gesicht und Brust wurde» ihm schwer
verletzt. Xie Frau des Beiiinglück
ten begab fid) unit «ach Great Falls,
um ben Mi onsen pflegen zu helfen.
feinem Hriittc tut itMfncfunbrn
V a tu e s o w 11, 21. ^uli. Char
les Marittie, ^ahrt' alt, ein Far
mer in der Mähe von Sihnen luolm
hatt, wurde von Wadibarii geilern
abend tot in seinem Fnrmheimc auf
gefunden. Man nimmt ait, das er
einem Herzidtlage oder eiiieiuSdilag
tins durdi den.stopf erlegen iit. Max
niie wohnte seit .! fahren allein auf
U'iner Farm. Sott Bvnuaiibtea hin
terläfjt er nur einen Hessen. Charles
'.Viorittie, in vainfstown.
Wafsrroerniftfr wieder srriftelchffe«
ö sl 0. 25. villi iiun Män
ner, welche gestern arretiert wurden,
weil sie beschuldigt waren, das Wasser
int Behälter fiir Moorbead vergiftet
u haben, wurden heute wieder frei
gelassen, weil die Untersiidiiiitg des
Waffers ergab, das keine Spur von
Gift vorhanden war. (tie hiesige
Tribune hate gestern schon mieter et
was zusammen gebacken, das ziem
lid) itarf nach einem „German Plot"
rod). Bon den Berlin steten soll näm
lich einer eilt v. W. W. und der an
dere ein Xeiiltdier gewesen sein und
das genügt der Tribune, um gleich
eine Sensation daraus zu machen.
Red. Staats Anzeiger.)
8»ti Mädchen abhanden neka«me«
a 0, j-T). villi. Tie Polizei
au beiden Seiten der Staatsgrenze
in auf der S11
die nach zwei jungen
Mädchen. Minnie Braivder, l2'A\ab
re alt, und Harriett Venier, Ks ^alj
re alt, iveld e sich nach einem Theater
egeben haben, aber seither vei
ichiDititöeii sind. Man glaubt die
Hingen Mädchen seien entführt wor
den. Xa gerade die Ausstellung in
Fargo suwfutfjrt, so tot die Polizei
iehr sdm'eie Arbeit, itu Aufsuchen der
verlorenen Minder.
toeidK, Mtib jede 3«rh Hiil,.
»eranze«
vhr wagehalsigen Männer »'id
Frauen, die ihr mit Hiibiieramvu ge
li'gt seid und mindestens einmal die
IVt'dn* end) der Gefahr der Bilder
gi ?:ing aussetzt, end) wird jebt oni
OMinit Manne in Ciiieinnati g'iagt,
eii: anderes Mittel, genannt Fa.'
.one, vi gebrmidieti. Es ivirj
behauptet, daß nachdem ein aar
Tropfen Frrejoite auf das Hünner.
äuge geträufelt wurden, die Scht.te:
en sofort iiad)laffen, und das mau
kurze Jeit darauf das Hüljttera i.v
mitsamt der Wurzel herausheben
kann ohne Schmerzen zu entwinden.
Cs ist eine klebrige Masse, welche
fofort trocknet sowie man es auf
träufelt. Cs wird behauptet, dab
dieses Mittel einfach bas Hühnerau
ge austrocknet und einschrumpft, oh
ne die anliegende Haut anzugreifen.
Cs wird behauptet, das: eine Biertel
unze dieses Freefone, welches mir
wenig kostet und in jeder Apotheke zu
bekommen ist, vollständig genügend
ist, alle Hühneraugen von den F"*
Ken zu vertreiben, sowie auch Tille
bornartigeit Schwellungen.
Sie werden weiter gewarnt, baß
es eine selbstmörderische Gewohnheit
ist, Hühneraugen u beidineibeii. weil
dadurch oft Blutvergiftung entsteht.
k rt» jr
fff,'
1 v s
y: r?:- u.
s
•ihaf.ä-x^'jiua
te*
6fâii»**wseiger,
Aus Nord-Dakota
9cnf»n vanntq
Esmond, den
Werter Staats Anzeiger!
Mochte audi mal etliche .Seilen be
riditen, wenn es der Redaktion tiidit
zu viel Arbeit madit. Ant 20. viuii
traten
xXohaitiu*s
Wolf nebst Frau,
Anton TteU, mein Mann vojeplt
Gros und ich im Auto eine Reise nach
C111111011S Couiitn an, mit dort un
sere Beurlaubten und Freunde zu be
siidieii. Xie Freude des Wiederse
hens war bei den Clterii redn gros
ve'ondeis freute jidi aber mein Br.u
der voji'pl) Tietz. der jdioit seit letzten
Winter krank darniederlag. Wir hiel
ten uns dort bis zum 30. viiiii aus.
Ter Bruder fühlte sich nicht ganz gut
als wir unsere Heimreise antraten,
aber niemand dachte, das er betn
Tode so nahe stehe. Schon am ü.
villi erhielten wir bie Nachricht von
seinem Ableben und die Ciulabuiig
zu ieinein Begräbnis. Xa wir nicht
so lange warten konnten, bis wir bie
Reite mit dem iug machen hätten
tonnen, so machten wir den Weg wie
der im Auto. Wir hatten einen
schlechten Weg. Cs hat die ganze
Wacht biiiöiird) geregnet, so'das wir
immer im Wasser und Xrerk fahren
nuinten. XoiiiuTStog. den 5. \uU,
um halb 8 Uhr faulen wir dort att.
Xu'viiml war die Freude nid)t so
gros Wir tonnten den Bruder nicht
mehr sehen. Man mar schon bereit
auf den Friedhof zu fahren. {nerfi
begab sich der ganze $ug »ad) der
»irche. wo von Bater B. Cichiier ein
Amt abgehalten wurde. Bater Cid)
iter hielt and) die Trauerrede auf
dem Friedhofe und zwar eine recht
ernste und 11 Herzeit gehende. Mannt
blieb ein Auge der leidtragenden tro
cken. Xer Bei siorbene wird ans'.ei
von feinen Berwandten von den
Sditilfinderti und der ganzen (le
iiteinöe betrauert. Cr war id)oti seit
einigen vahren der Organist in bei
St. Bernhardts Gemeinde, (fin be
sonders schwerer Schlag war sein
Tob für die Clterii. War er doch der
einzige Sohn nebst ." Schwestern 1111D
stand gerade in der Blüte seiner Xah
re. Cr zählte 2o voljre.
xXah
rc alte Sohu der Familie Varviit,
fand den Tod in den Flauiuieit. Wie
das Feuer entstand, fomiUt Jmé jetzt
nod) nicht ermittelt tverde«.
Giüs e zum Sdiliis meine lieben
trauernden .Eitern und verbleibe
trauernden Eltern und verbleibe,
Frau V ose vi) (Shuj
i ^ödster übn Midjari Xictz.
ans Rußland
l_j tittfcnttmin, Bessarabien,
den 2. April 11)17.
ffioh' jei Xattf, Ostern haben wir
hinter tut5, ohne das uns mit) den
vubew' fbiutv 'Zdilimntco wiiVrfahren
wäre, .ctlcbcrhoupf sssidgt sich die Va
ge der neuen Regierung nnd Crö
nung. Xas Volt zeigt mehr Bertrau
eil mil» Ruhe. ?ie gestürzte Herr
ichast kommt nicht mehr ans Ruber,
wenn nur die :'ienen einig bleiben.
Ciustweilen haben die Molonisieii
wieder alle ihre Rechte, doch ist der
Vilbel darüber nicht sehr laut, 11/11
die dunkle Masse uidit zu reizen.
Umgekehrt handeln bie viiden, was,
»ach meiner Anficht, iehr töricht iit,
denn der viideuhaf" sivt tief. Hof
feutlich werde» sie umsichtig und vor
fidilig. :V(it dem Bestellen der Früh
iahrssaat üi die eine Hälfte der Bau
ein schon fertig, die andere wird es
erst iii einer Woche sein: im Viorben
Beiiearabieiiv und im Chei ionischen
erst in ztuei Wodien. Elina der
Vierte Teil der Wintersaaten wird
umgepslügt. Schnee war reid,lich.
(beregnet hat es nnd) nicht. Xrei
Biertel rer Reben sind erfroren liiiö
ans Trauben und Wfiii darf mau
nicht rechnen, da die wenig Beeren
vom Meltau vernichtet werden, weil
es gäuzlid) ait Blanfteiit fehlt.
Mit l^ttif
Friedrich Slrahmaier.
it 1
Lieber Schwager Joseph und Schwe
ftcr Franziska!
Teile Cud) mit, das id) immer nod)
gefuub und am Vebeit bin und roi'tn
jche Cudi auch dasselbe. 4Jin wieder
ans :t Monate zu Hause aus Urlaub.
War 1 Monate laug krank im Hospi
tal gelegen. War ant hitzigen Fieber
erkrankt. Bin aber nun wieder Gott
sei Xank gesund, vch stand im
Maukasiis, war aber noch nicht ait der
Feuetiiiiie, da id) den Arbeitern zu
geteilt war. Xa» Mfiiua ist im
Maukaius sehr itngeiund. Bott Bru
der Peter hören wir nichts mehr
Sd)on fast seit wei vahren haben
wir von ihm feiueu Brief mehr er
halten und wissen nicht, 06 er noch
am Vebeu ist ober nicht. Wir haben
gehört, das er in Xeutschland sein
soll, aber ob es wahr i» wissen wir
nicht. Wenn lid) nur der liebe Gott
endlich mal erbarmen und ein Ende
machen würde. Es tvarc schon lange
genug. Adam Weiienburger ist auch
daheim, aber er liegt hier in Selz im
Hospital, viit Armenhaus 5st ein
Va.zarctt eingerichtet, da liegen viele
Selzer. Franz voieph Wetsendur
ger war auch aus einen Monat da
heim. Bei uns sind fast alle fort.
Ter oo^atine* und öeiidcli« Wer-
Ii hfP
V V 4 y
S V &
'"&•!•'
8iSe«ri, B.
t„
fcreitsft, be*
nrr sind wieder auf drei Monate da
heim. diese werden immer frei, ier
Wendel in tit noch gar nicht fort ge
ȟi'ien. Sonst koitii ich Cuch uidit Viel
»01t Neuigkeiten niiiteileii. Xer letz
te Winter war sehr Kilt. Schon lau
ge hatten wir uidit mehr solchen kal
ten Winter, vetzt nt die Wittel nng
aber wann und bie Frucht steht redn
schon. Wir hosten ans eine gute
Crille. Heute oder Morgen werben
viele Soldaten iit unserem Jorfe ein
iiuorticrt. vii jedem Haus sollen
meldte unteigebracht weide». Wir
haln'it jetzt Hoffnung, das es Frie
den geben wird, weil wir keinen Mai
ier mehr hoben. Cs iit jetzt besser
fur uns, beim jetzt hat der Teutsche
so viel Recht, wie der Russe, ^eber
hat jetzt gletdte Redtie. Auch die
Frauen haben gleiche Rechte nut be 11
.Wäiiiteru und diese gehen jetzt auch
zu beii Wemeinfeoer'fauimluugeu.
Taf bei 11 its alles jo iurdilbui teuer
iit, wird Cud) ja audi bekannt fem.
Man taun tast nichts mehr laufen.
{uui Sdtliija griiNen ivir Ciul) alle.
Bieiiid)t ft^cn wir un* nochnivls
wieder.
v
âPe«ns»lvanier AbernlanßßG
Ueber die „Peuiifnloaiiia Xiitdi",
die ^iodifomnien ber ersten deutschen
Ciinvaliderer ans der Pfal,. besieht
eine eigene und umfangreiche Viiera
tiir. Xieie Peiiiijnloaiiia Xntdi ha
ben fid) in den Städten d»s Wald
iiaates vollkommen aiuei ifanifiert,
aber in einzelnen Winseln, ans ben
Farmen nnd Höfen hrfbeii sie an dem
ererbten Bolfshiiii feilgehalten in
Bräudieit und i^laiibeu, in Spradie
und Aberglauben. Sie denken wie
bie Bäter ans der Pfalz, sie sprechen
auch heute noch pfälzisch.
Xie stattliche Literatur über bie
Pennst)! van ier in um ein iiitereffait
les Bud) bereichert morbeii Xr. E.
W. Frgel hat mehr als zweitaiiiend
Beispiele fiir die abergläubigeu Bor
fietliiugen gesammelt, bie er selbst in
vierzehn 4»eititi»lvaiiiid)eii Xiflriften
betn Bolfsiiiuitb abgelauscht und nie
benu'idiricbeii hat.
Ans beut reid)ctt Schatze, den er
ausgegraben, seien hier einige Mi
ner mitgeteilt teils in Peiinji)!
voiiier Piälzet Xeitlfch, teils in
Hochdeutsch:
Wainmeriiie Mind's erjchtmol di
Sditiimveldjer anthut, mich menu
rechts ei 's ericht anthun, ober 's
werd' linke.
's er «cht Waffer as mein Mitib drin
wäscht, ums iiier zum ebersten Spei
dterfrniier nans uff en Baani schütte,
no griegt'» *liiib eii hocher Geescht
(Weift).
Wammer uf B'such geht tut tchtol
pert mit ein rechte Fufc, eb liier (be
vor man) in s Haus summt, is met
willkomme. Wamitier mit ein linke
id)tolpert, fleugt titer besser wieder
heem.
En Teeblatt in feint tee finite
(finden) meeiit B'iuch manti's haert
(Iwrt) is, summt eu Mauuskaerl,
wann weed), en Weibsmensch.
Ein ttiitb, das während eines (Ge
witter« auf die Welt kommt, wird
später vom Blitz erschlagen werden.
Xie erste Windel des Kindes soll
man verbrennen: das gibt Glück.
vM ersten vahr schneidet man ei
nem Min» die Fingernägel nicht ab,
fondern maii'vetf sie ab, sonst »ird
buv Mind ein Xieb.
1 1
::*ea.
V 5 4
27. li
ftratiz Boiler.
Xieser Blies imirbe au Herrn Jo
seph Meiler, ^ftnait, Montana, ge
Idiriebeti nnd von bieiem ait tuts
übersandt 411« Abdruck im Staats
Anzeiger.
Brief eise« 5trjefisgrfa»ftene«
Berget iaiititi, Xeutschland,
IS- Januar 1917.
lieber Bntbet Ä«rt Jritz «Hfl.
Familie.'
Sdioit halu'it wir ÜM7 und im
mer bin id) uod) in Gefangenschaft,
was Xir übrigens nicht neu ist. Xer
Mriest hat eben immer noch fein
Cube. Wollen aber hoffein, das das
Cude in diesem
x\ahre
nod) foiuutt.
Wenn nicht, dann ums] man eben
ii od) ein värdjeii marten. Aus Xei
nem vom l:t. September n. v da
lie. sen Briefe halv ich so iiiandtes von
baheim erfahren und waren mir bie
te Rflch'iditeu gam besonders wich
ig, iveil ich schon iiber ein halbes
v-ilT von daheim feine Briefe mehr
eiixilteu habe. Pakete und Gelb er
hiilt id: 'd on iilu'r ein vahr uidit
Ittel». vdi nehme au, ba» den Xeut
fc.-eu in xMiarobirii nvr'-'oicn jit zu
id'reibeii. Bon üieinCuf.'i Gott
l'eb v.5i::!ii in Pari 10.1. S. 2., ijt
"ii mid) Geld geschickt worden, aber
ich habe dieses bis jetzt noch njcht
erholten, obwohl es idtou im Mai
I Igeidiidi wurde. Bin jetzt wieder
im Geiai'gciieit Vä'gVr iiiiö arbeile im
Hiiro de- Fiiriorijeueri'ins für deut
fd Rückwanderer Bis jetzt fiihlc
ich mid) red)t luolj! und gesund. Mci
in1 .iarefte ist: Xei'tidiUinb, Mg
j'vi'iier laniiii. MOIIIP. .tirgf.
Cniaiimi Gntfche.
Wenn man ant deut Weg zur Hoch
zeit eine schwane Matze antrifft, be
beutet es Unglück in ber Che.
Gelbe Blumen bei Hodtzeite# be
deute» Unglück
Wenn ein Clu'paar bas Haus zum
ersten Mal betritt, iitiij es über ei
neu Befeit schreiten ihtmt wird es
nicht verliert.
Wenn ein Mädchen oft von Mild'
träumt, kommt es zu Fall.
Xer Trau
in von einer grossen
Mahlzeit bedeutet einen Todesfall,
ebeuio der von einer Hochzeit.
Wer et» 11 tides Vach in bie Zchuh
johle tiitt, wird reich.
vucki einem der Rücken, f» wird die
Butter wohlfeiler.
Wen» einem ein großer tiöifM hin
untenant, fomiiit em „Breetinaiit"
(Si'iudiiiiadier) ins Haue.
Wenn beim Waben viele Tadeln
abbredten. näht man au einem Hod)
zeitvfleid.
Wenn entern das rechte Auge helfet,
wird mau etwas gern selten wenn
das linse, so hat »tau leid.
Wird eilte leere Wiege geschaukelt,
stirbt bas sonst barin liegende Minö
bald.
Wenn am Tage der ..Unschuldigen
Miiiületii" (28. Xezember» Windstille
herrscht, sterben itu solgeden ^ohre
viele Minder.
Wenn es in ein neues Grab regnet,
so stirbt bald
ein
iiaheiiehenbcr
Freund.
Stirbt itianb im Haute, tiuifi
man die Bienenkörbe rücken.
Man verliert ben Geruch, leetm
man an Blumen riecht, bie ans brut
Grabe eines Bersiotbeiien maiiieii
Wenn mau Mucker. Sal nub Pfef
fer vient in ein Haus bringt, das
man bezieht, so hat man darin keinen
Vebeiisinangel.
Xeu Stall da is mau nid)t iiadt
Sonnenuntergang oder vor 5011
lu'iiaiifgaiig misten I sonst nimmt
n an dem Bieh bas (^liick weg
Mal ber, bie au einem Mittwodi
geboren werben, gelten schmal 311
bhiittbe.
x\ii
die Mild) behevt, so schlägt
mau sie mit Weissdorn, baun sdslägt
man bie Here heraus.
Ber kauft man ein Malb, in zieht
mau es verfehlt aus beut Stall
Xie llngliiitveler (aiiffalleiib Heine
Cieri fd)iiieij mau „hiitneijchtd)".
(nad) hinten) übers Xach dann
geht's Unglück mit fort.
Martoffelii pslaii.t matt ant besten
ant JIM). lag des Wahres.
Für geliehenen caiueii iuirf man
nicht bansen, foiiii gedeiht er nicht
Xer Tod des Hausherrn ntiij den
Bienen angesagt twibeii, tonst gelten
sie ein.
Sid) am 1, Mai mit Morgentau
waschen, vertreibt bie Soinuieriproj
'en. Abgeschnittene Haare soll man
verbrennen, denn joust werben sie von
Böglein zum tteiierbaueu benutzt Uttd
biesj verursacht Mopfweh.
Mau wird sich erinnern, bas chile
uiidse und englische .{eituiigeii feiner
.teil viel Aufheben-:- gemacht haben
vorn Berschwinden der Bars Xinto"
aus den d-ifeitiidieu bewässern. Sie
sollte Lieferungen für deutsche
Mein lieber M.
Mit wenigen Worten möchte idi
vhiteit heute schnell mitteilen, baf
wir mit der guten alten „Tinto" am
•11. •'. Jiad) einer Reite von 124 Ta
gen (nAn Calbiiro geredsueti glücklich
im hiesigen Hafen aitgefoiiiiiieu sind.
Vorläufig handelt es sich darum, so
schnell wie iitöglidi be 11 Mafien, für
den übrigens massenhaft Mauser ba
iiiib, loszuschlagen nub nach Hause
in kommen. Xer Preis wirb eben
falls. soweit ich bis jetzt einen Ueber
blick habe, ein buichaus ztifriebenfiel
lender werben.
i'inii in Mütze zur Reife selbst. Bon
den langweiligen Sdsioierigfeiteu,
Warning
die mir vor unserer Lesvachierung in
U'hile ha|ten. wissen 2ie Pescheid
3d)liei*,liit) wieselte lid) aber bod) al
les ',» $iiiriedeiiheit ab, insofern
als wir unbehelligt nad) 2ee kamen.
Ter Anfang war uidtt sehr verisue
dieub. ti's bannte läge lang, um
bei ben lierrfdieiibeu Weiiwinbeu
von ber Mliste frei ufiiiiimeii, dann
aiiia e* bald ilutter. und Der „tin
to" erwies sid, als ein Seefdnff, bas
U'iiKuidiutteii an ben lau leate, die
ich kaum von ihm erwartet halte, (fr
uiaihle |id) ganz gut, audi in beut
idilediteii Stfetter, van bent mir iiber
tmis'.ig viel biirdiziiiimchen hatten,
mehr als ich auf irgeitb einer mei
ner früheren Segelidiiffreijeu ic in
beiufekbeii .leitrauiii hurdigeuiadit
hatte. :1ln iiiaiiiieiibileii mar iialiir
lid) bas lebte (iübe der Weite, ah4
wir durchbrechen iiinfjten.
II-
•j'oote im Pari fir an Bord gehabt
haben und was dergleichen Weriidtte
mehr gewesen jiitb. Später hörte
man, bie „Tinto" sei in Norwegen
augefimimi'ii. Xie Ankunft mürbe
von der alliierten Brefie "ciiietiItnt,
trotzdem iit aber bie „Tinto" mirk
lid) angekommen, ntio ein Brief nach
Chile beweist, den wir einer duleiii
idteii .jeituug eiiliiehmeii. Xer Brief,
der von Marl Rentner, dem früheren
1. ffi vier be* beiilfchen Xampfers
„(Böttingen", betn Führer ber „Tin
to", stammt, lautet solgeubermaneii:
TroiibOjem, !l. 4. UM 7.
fade rat
and
V\d)
1
18 IIKLIABLK
si fate
to
against
of
thu
hot ties
o
nly,
wc
toiiBUr
gair, gut aussehen, wie mir der Wo
pitäii eine) beutidien tniupferd
geilern erztihlte, der hier eine La
dung Heringe nach Teutschland ein
nimmt. Velten.•»mittel find natürlich
hull))', aber man schlägt sich durch.
Hu ui'lit lid, bringt der lürfiiililsloie
II ^eolfriea nun halb d.i.. 011
he de#
riaiim:* sie I'erlnsie uiiieier
modi-
te luegeii der .{euiiir 11 od) uidjt zuviel
davon verlauten lassen, aber i'lufi
iit selbst englischen Pan,erlieifern
gegenüber bisweilen augebradit, und
wie figiira lehrt, find nur Uotzdem
isliidlid) hier atigefoiiiiueit.
V01 tieftet n nub gestern ist schon
alles nad) Haus gefahren: wir find
iiiiier uod, vier an i'orb, um, wie ge
jagt. bis zum Kerfaui beS Schiffes,
ber fidi iehr halb abwirfelii wird, hier
iu bleiben und baun einen ,\ub in
Teutschland zu suchen lort soll es
rii&mier «krzle fltlrokt hnben. btin beruhigenden (Einfluß ttnf#
fachen Hausmittel weichen, wie
K 0
Weil er direkt an die Surzek des Uebel», die Uiir'iniflfrit im
•Mut, flffct. Er ist au« reinen, (WrfiinbfKit bringenden Wurzeln und
Kräutern hergestellt, und ist Über ein Jahrhundert lang im (ttebrattch
gewesen, lange genug, um seinen werth gründlich zu prüfen.
9t 1st «ichl, wl, enhtre WMtlnrit. tu *pnfhr!»n *ti 6ob*n. MUk
Nu BeulM bktft e#ilektl durch vi» «Utlmeen SeUtiUnte« im» (ttefirttttwt,
tV'iu«
an SdMffeu müssen dodi ganz eit«
01 in fein. Mir geht* sonst gut. und
vhiifit hoffentlich auch. Wtiisn'u Hie
vtv etr."
zu ueikaufi'rt. Hobe acht Settioti4
bestes Vaub. Probuziert Wiiiterwei«
zeii, Hafer, («erste, Alachs, Welsch,
forii, kurzum alles was in den not
wej»lichen Staaten ui"."geu wird.
Preis 0011 Ii) bis 17 tullai per
Milser, ein trittel haar, Sleii aui lan
ge Sdireibt, ober foiumt i|,tb
K'jehl Att Laub .Idui'iert
Aick i'tittrn,
a-Hj v
â" i
rjv
luth
it.
und englischer Sprache, oder in
ben, liefert prniupt und prriliuUrbtf
die TiiKfcrri beS Staai#-Än*rtiCT.
fluch Bestellungen tum auiwärll 0er*
den prompt aulgrftibrt.
Wie kommt es,
daß so bitfr #riiiifbitfii, tvklche mtflfn(*riiili* bet Oks*lftif)kit 6e7
a1#
trtflfmlfrtfrft itfter Ifrt In denfsche?
A*#
ein«
tiiK
4^
Yi
G.

M. Wachlwltz von Coal harbor
hielt sick tyu Wilttred) tit (Sesdiafteit
tu Bismarck auf.
Herr nub Aran Christ Miller von
in i ck. 24.
Ü: zu Ii t, :ni mo n ein
s e z e n e s k n e
st i! ii e 1 ö s U f$ man e 3
s chmer 3 o a u »tj e e r.
k a n it.
iBd#, Gouo. t£ her son,
den 27. März UM 7.
Heivitd) jriiijfr.^ Et:it Brüser 11
Cchii-.t/er Emanuel G.iljdtje
Bluiuejchteck bars ma keeiii aus ein
Merdthof liemhole im blaiize (pflan
zen I es schterbt eens au» der Fami
lie.
tfiit Mriif« nun der Park „lint#"
We are informed that at some cafes, res
taurants and gardens beer and strong
drinks have been sold under the guise of
the popular soft drink, Bevo.
These reports have been confirmed suf
ficiently to compel us to take action.
The beverage Bevo enjoya the pro
tection of both
authority.
YOUR GROCER
tie "wants to hold your trade
and tries to sell yoy brands
he knows you will like.
In preparing it for sale and
in marketing it, vvc adopt every possible
precaution to protect the public
imposition and
prevent evasion
law. Bevo 13 sold in
AN
HEUSER BUSCH BBEWINC ASSOCIATION
bottle all of it ourselves, and wc have
adopted a kind of bottle, crown and seals
designed to prevent imitation.
We shall oniit no mea: ure within our
power to defend the authority under
which Bevo manufactured and sold,
to protect the public from imposition,
nnd to safeguard the good name of thfo
Association.
We therefore give fair warning that w:
rhall refuse to sell our products to thosi
who are found guilty ui the above
offense.
DR PETER FAHRNEY ft SONS CO,
IM) S«. IWm A«, CHICAGO. ILL
He is always ready to recommend
Land in Montana
Miles Citq. Mont.

xml | txt