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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, October 30, 1917, Image 2

Image and text provided by State Historical Society of North Dakota

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Urokodilkultus in Afrika.
«on C.
6m alien Egypten waren bekannt.
Tiff) Mt Kri'fi'dllr, wie heute noch in
Indien, f)ttAuch das ofritnni»
fche itrofobil erfreut sich bei den Be
wohnern des bttttfftn Erbteils einer
firnissen jrommett Verehrung und
möglicherweise ist biejcibe auf daS
Plciche UrspriMgSlond Indien zurück
zuführen.
Im Uorubalandt, dessen Ein
gangspforte Ott an: Golf von Guinea
liegende Afenftai?t LinzoS ist. ficht
man daS Mrofobil häufig auf Kale
bassen, Holzfchnihereieit und geschnil
ten Masken dargestellt, man sieht es
sogar als plastisch herausniovellierte
tätowier,tN£ in die Haut der Meli
schen eingeschnitten. In der großen
Stadt Jbadan in diesem Lande, vie
itiVi. aits
200,000 (.üiiiuohiter ge
siKiljt laird, sah ich das erste heilige
rot
ob if.
(?S ist
berühmte Wölfin in Rom, von der
ein Exemplar noch heutigen TageZ in
den Anlagen deß Zkapitols gehalten
fluirb.
daS Gewirr bet roten
n schreitend, kam ich mit
ieitern mt einen der zahl-
•lÄ:
A
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4
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ArrienS.
Sbelebten Märkte. Hier
heilige Krokodil zu sehen,
Wliiufig unsere schwarzen
WO-WWW uns in einen sehr
Md von Hänsermau
n der Mitte
Host» panb ein èchattenbaum
'r
mit herunterhängende« Luftwurzeln
und lvciilchifiz ver^ivthiitm Wurzcig?
äft, das bis in eine nicht sehr tieft
(Arübe Hiiitinteidiic, Die ron einer
Brusiivehr aii§ Lehm umgeben roar.
Unten lmz der 'Alligator, ein mächti
ger. Dickbäuchiger Bursche. DaS mit
schnurzem, birffsiii'sigtin 3ch!itniii
bedeckte Loch war iut Verhältnis jur
,v.
WvV'"'
*SSw26
Innere« der ttrofeWlhüttc im hetliqen Hain von 3fr.
£iiUfc\ de» nriilirn fli-otodilfiftitrcn glatte Uopfviiformitte Steine, gleich den fivo»
tutolen niiv Ijtirleiiem xjiar.i, seien Beguiling hie ln'iiiigeii liiitflctunciini
nicht mrljr ivijieit iinö Pic mit ihren heutigen Ä'oilxugeii nicht mehr
bnntuiict werben sönnen.
Anch 'W Wn hakigen Afrikanern
fjit.it eö heilige Urolodiie, die an bt»
1 anderen Stellen geschont und gefiit«
irrt, gelegentlich in ich in 15'inztltxtm
j'liirfii an bestimmten Pliiyen gehegt
U'erde». Ich möchte mm hier nur
t,iiiilf Dingen erzählen, Die ich selber
ja! oder weiche die Eingeborenen ZU
erzähken wußten.
dieses gleichsam das
Kl Äreleb«g*«iS im JHrhmtl,
'r'
nil.
nrme Herl seinen schuppigen Schwanz
friimmen
müfjtt.
So hatte er schon
viele Jahre an dieser Stellt zuge
bracht. Is'iiier unserer Leute brachte
vorn
l'uirlt
zwei Hühner angeschleppt,
von denen eins hinuntcrgeivorftii
wurde. (53 flatterte ängstlich um hei
und lief auf dein Nucken des Reptils
herum. Das JUotoDil machte ver
zweifelte Anstrengungen, tS zu fan
gen! es wälzte |ich herum, daß der
Schlamm den herbeigelaufenen Leu
ten tint die Möpse spritzte, und
schNG'pte mit dem fu rcky baren Ra
chen. Schließlich tonnte
r.i/m timspm'.nencii, ri^iiae
,eisgraue Pfeiler wirkenden Ur»
ro.ilDstämifle zum
Aon heiligen Plätzen, wo man die
Krokodile füttert, wurde un8 vielfach
erzählt. Sie sollen sehr zahlreich
sei». In Mokwa im Niigeland be
fand sich in der Nähe des Dorfes
eine tiefeiiipjichnittene Schlucht. In
den Quellhöhlen der ^elswüiive lebten
Tags über große .Krokodile versteckt,
Die Nachts das umliegende Gelände
absuchten. Wir tonnten lang. Zeit
fei its von ihnen zum Photographie
ren herauslocken. Wenn eine be
stimmte alte ^rau mi. ihrem Hunde
an die Quellen ginge, hieß es, so
kämen sie sofort heraus. Aber die
ftrait war nicht aufzutreiben. Wir
ließen deshalb ständig einen Jüngling
bei den Höhlen Wache halten, bis sie
herauskommen würben. Wenn mir
dann mit unserem Apparat anlang
ten, war das Jtrofodil gewöhnlich
wieder in seine Höhle geschlupft. Wir
ließen nun einige große fleischstiirte
holen, worauf sich eins der Krokodile
richtig herauslocken ließ und das an
einem langen Stock hingehaltene
fleisch annahm. Es war ein starker
Alligator, und wir tonnten ganz
dicht heran. In der Nähe befand sich
t': Wasserstelle des Ortes, wo ^ratten
und 5t in
der tagsüber ganz ohne
furcht badetep und Wasser schöpften,
ttivn
12
ti
nicht
iehlen, toiijj es das arme Huhn an
einem Bein erwischte, und es
Der
schwand int N» zwischen den spitzen
Zähnen. Da mir der Anblick wider
wärtig war, ersuchte ich den Tchwar
/,en, f»sté ziveiie Huhn erst zu töten,
worauf er sein lUicsser aus det
^chci^e zog und ihm langsam den
Hals durchsäbelte. Das zweite Hithr
verschwand natürlich noch schneller wie
das erste. Als wir aus dem Hose
schritten, waren sämtliche alte und
junge Marktweiber zusammengelau
sen und stimmten mit erhobenen Hän
den einen 6horgesang an, ob zu
Eh­
ren aee Krokodils oder der opfernden
Weiden, blieb tiiiö unklar.
Dret Tagereise» von Ibadan liegt
die alte, heilige Priesterstadt Jfe, in
deren Umgebung inmitten des dichte«
steil tropischen Urwaldes sich zahlrei«
che. mit manchetici ^teinfigureii ge
schmückte heilige Haine befinde,i. Es
sind da» runde oder vielmehr ovale,
von Drachciibiiitmen umgrenzte Plätze,
deren Zugänge durch aufgehängte
trockene Palmenwedel, unter denen
»iiaii durchschreiten muß, kenntlich
sind. Düichft der Zypresse ist wohl
lein Baum so geeignet, einen frier
lichen Eindruck hervorzurufen, wie
diese 'Drachenbäuuie, die ein Jahr
taufend alt iverden und die man nur
au geweihten Plätzen angepflanzt
findet. Manche der Steinbilder
befinden sich i:t kleinen, unscheinba
ren BuMutten,
vor
denen die Opfer
dargebracht iverden. Ein derartiger
Platz ist auch dem Krokodilgott ge
weiht, und ich habe unter anderen
Dingen auch das Innere der kleinen
Hütte mit den !-teintrokodilen abge
zeichnet. Die Umgebung des Heilig
tums war schön und stimungsvoll.
Rings die schlangenartig verschlun
genen 'Stamme der Drachenbäiimt mit
ihren fremdartigen Blätterbiischeln.
bohmtet *ie v»n Lianen
und Baum-
W'xy
.pars
£.a
'""'X
••r^Yrir 7*'y»
dunkelgrünen
?lät-
lerv.ich aufstrebend, kein ^Oin^»
hauch bewegt die Blätter und alles
atmet Ruhe. Ein Üfiogel läßt bestän
dig bald näher
bald
ferner sein
„Dltilu" erschallen, einen merkwürdig
süßen,
dem
Chr sich cinfchineickiefn-
Den
Rur. In gewissen stillen, halb»
verschollenen, verwilderten Pastoren
garten meiner frühen Jugendzeit, wo
der Pirol von den Zweigen pfiff,
herrschte eine ganz ähnliche anhei
melnde Stimmung. Ein alter Ans
seher aus der Priester
taste
leistete mir
Gesellschaft. Als ich ihn fragte, ob
den Steinkrokodilen auch LUieiischeit
geopfert würden, schüttelte er den
itopf.
Nein, gegenwärtig nur Schafe
und Ziegen, früher ja. er wäre oft
dabei gewesen. Ob alte oder junge
Männer eint grauen? „Na, wie der
da." meinte er und zeigte auf seinen
etwa 1
«jährigen Sohn, der in der
Nähe herumhantierte.
bis 15 ganz junge Kroko-
TZ
Zrr ctnat:"9(ii,',rini'rf '3iviimrif, *$.
Krokodiljäacr.
jile fchioainiiien ohne gegenseitige Be
helligung der yJirni'cheii und Tiere im
Wasser herum. Einige Meilen von
diesem Orte entfernt befand sich ein
ähnlicher Platz, wo große iirototiile
der Frau, Die sie zu füttern pflegte,
nachfolgten wie Hunde. Ich habe daS
aber nicht selbst gesehen. Bei Wii*
tari im Djilnmlande sah ich einest
anderen heiligen Krokodilsteich, ans
dem die Frauen ebenfalls, sogar ein
zeln in der Dämmerung, Wasser hol«
ten. Er hatte die Form einer 8.
Das Heinere, flache Bassin dienttz
,I!S Schöpf stelle, das größere war vvy
ca. 3 Bieter hohen, tief hinein aus«
gehöhlten Felswänden umgeben. Eist
kleines Rinnsal floß aus dem Teich
Dem eine Tagereise weit entfernten
Benuestroin zu. Die Höhlen hätten
früher eine weit größere Ausdkh«
nuug gehabt, sagten die Leute von
Mukari, und daS ganze Gelände
machte tatsächlich einen zusammen»
gesunkenen Eindruck. Es war fiit
uns Reifende nun ein seltsamer täg
licher Anblick, die Frauen und junge»
Kii.der im Wasser heriimplnntfchrst
und in unmittelbarer Nähe in deft
Höhlen die mächtigen, grüngenarbten
Jlöpfe und zackigen Leiber dieser
Äasseruiigehcuer zu sehen. Die Leute
ivarnt von bereit Ungefährlichkeit
überzeugt.
I
Zuweilen schwamm die eint oder
rubere der riesigen Echsen fast unbe
weglich träge im Wasser. Seltsamer
eise sah man auch Fische in dein
Meinen Teiche, die doch von Kroto
rilett sipfvrifcii iverden. Die Leute
i'rjählten, der Zirotodüe wären so
viele, daß man nur einen lebenden
yund hinituierztiiberfen brauchte, so
iiiirzten gleich eine ganze Anzahl ans
Ci'it Höhlen und kämpften inn die
seilte. Mehrmals im Jahre fände
•in feierlicher Umzug aus der Statt
nach dem Teich statt. Ein Priester
'vhritte voran und man fütterte dann
inter besonderen Zeremonien die
iiere. Besondere Tänzer in diesem
Aufzuge sind als Krotodile vorstellen
De Masten verkleidet, und zivar im
inet paarweise. Männchen und Weib
che barstellend. Zwei solcher Mas
Vn find hier abgebildet.
2.,
Ztru-Miiiz dcn ftn. Cfiubrt
Heiligkeit der Hrotoont fd'eiir
sich nun allerdings nur auf besonder»
Exemplare oder aus solcht. die j'4
an bestimmten Plätzen aushalfen, zt?
erst .ecken, denn im übrigen ist bet
eingeborene Jäger und Fischer, der
sick für die jkrokodilsjago mit vieler
lei in fieccr eingenähter Zauberine
dizin vergeht, der Todfeino dieses
ilieptils. Eier und Junge iucht et
auf den Sandbänken zu überraschen,
alten Tieren stellte er mir der Hur»
punt nach. Diese eine schwer«
Eisenspitze mit Zwei Widerhaken a»
einem mannslangen Stab, um den
eine lange Leiste dicht gewickelt ist.
Am vorderen Enoe ist^das Tau be
sonders am Eisen, ain Schluß am
Stab befestigt. Wenn Die Harpune
nun richtig geworfen ist und im
itörper des Tieri festsitzt, so löst sich
der Holzstiel durch dit heftigen Be
wegungen des in die Tiefe lauchen»
den Krokodils von se.toft and die
Leine wickelt sich lang ab, wobei der
Holzstiel als Schwimmer dient, um
dem Jäger zu zeigen, wo feine Beute
sich hinwendet. Das Tier kann fei
nein Verfolger so nicht entgehen. Die
sehr scheuen Mrotocile pflegen sich zu
bestimmten Tageszeiten auf Steinen
oder Sandbänken zu sonnen, wobei
sie mit weit ausgesperrtem Rachen
halb schlafend daliegen. Bei Plötz
licher VJefahnoitterimg stürzen sie sich
lopfiiber ins tiefe Wasser, in dem sie
vor jeder Verfolgung geborgen sind.
Das sind die Iagdgründe, wo det
Schwarze, 1r. seinem Einbaum mit
der Strömung sich hinaustreibeu
lassend, seiner Beute nachgeht. Ein
durch den Sdiufe mit der Buchse
fchiveroerivuntietes Tier, das noch inj
Wasser gelangte, erlitt man fast nie.
Sie gehen auf den Grund und krallen
sich dort fest. ES ist ein interessanter
Anblick, wenn man im gebrechlichen
'Jiegerlanu, das mit einem einzigen
Schlag durch den Schweif des ge
waltigen, gelbgriyteii Reptils zer
trümmert werden könnte, an dieses
heranfährt und es dann bei unserm
Näherkommen, ben. flops voran, unit
ungeschlachten Bewegungen in der
Flut verschwinbet.
Das Krokodilfleisch wird trotz sei
nes nach Mvfchu« riechenden, fischigen
Geschmacks von den Eingeborenen
auf den Märkten verhandelt und ge-
gessen, aus der Haut verfertigen sich
die Leute Schwertscheiden nub ähn
I liche Gebrauchsgegenstiinbe. Die mit
barter, weißlicher Schale versehenen
Kiokobiliv.'ib.
Eier, welche sich von Bogeleierr.
durch die mehr längliche, an beiden
Enden gleichmäßig dickt ftorm un
terscheiden, würben uns öfter» zum
Kauf angeboten. Es ist nut ein gal
lertartiges Weißes unb ttin Eigelb
darin, und für den Europäer sind fit
nicht appetitlich zu genießen.
i -ft i it r! Dichte
...statten Sir das Per^nügeu, bei!
neuen Bnnb meiner Gedichte zu lo
ten V
Franse
entzückt davon!
Znr ^ienen-ucht.
Die bsften PN««s«n für Iis ({eiligen
Au? b^r Fieber eine» deiitschlänöi
fcklfN Mntcii'.üch^ers stannnen die
r.tKhtolflCtibcii Ik-trachtiingcii:
ifeui Bienen gehalten werden, bâ
niiisieit mich bltiheitbe Pflanzen uor
lißiibeii sein, von denen diese ^nRek
ten beii Blütenstaub und Honig ein
fummeht föttiieii. Deshalb ist die
Z'iene»',ticht sehr Häutig mit Wirt*
tierei vereint. Allein nicht alle
Vfioitzcti flelwii den Bienen gleich
viel Miid gleich gute Nat,rung. Am
fcefaniitciten ist ja die Liiideiibliite
eis uor'.üglidK' Naliri»gsaiieUe liir
Bienen, und wo Imter ITWHIKN,
bu sieht mau meistens auch viele
Viiibeitbäume, eventuell ganze Litt»
bfiiütiiTu. Allein diese Bäume blä
hen doch mir im Juni Juli, iittb
bie Bienen sollen natürlich möglichst
die gauze manne Jahreszeit hin
durch Honig sammeln fort neu. Im
zeitigen ,vriil)inhr geben besonders
die Weiden und die Stachelbeeren
ritte gute Bienemveide. Lehr eifrig
beflogen mird auch die Vllpeiigäuiv'
liesse, rille niedere hübsche Pitaiye,
die. jcho» im März mit meinen Blii
Uli dicht iibericliüttet ist. Sie wirb
häufig in (Härten als Cmiinifuitg*
pflanze heiiiitzt. ihr Bliitenflor hält
bis Ende April an. Mit deut Be
ginn des Mai is: dann an twuigen
den Pflanzen kein Mangel. Da ve»
»rändeln sich die Obstgärten iu ein
einzige* Bliiteunieer. Hub alle tut
sere Cbiigviixulist' geben den Bienen
CHIC gute Nahrung. »\u der dritten
Woche des Mai schließt mit bei- Ap
fclbliite geiwhiiltch der Flor unserer
Obstgeti'äckise ab. Zioar gibt es zu
dieser eit schon viel Blumen auf
Wiese und Flur, aber, auch in beu
Härten kann durch Anpflanzung
von besonders gut bonigenden
Pflanzen noch fiir gute Bieiieiuial)*
rung gesorgt iverden. Ende Mai,
Anfang Iimi blühen unsere einhei
mischen lind schönen ausländischen
Weißdornarten und die Mispel.
Auch die Akazie, die zu Beginn des
Juni blüht, ist eine geschähe Bte
i'tUMlaii\e. Nachdem ihre Blute
vorüber is^ komiueii unsere Linden
in Flor, bie großblätterige wie die
fleitiblätteriflc. Die Blütezeit der
Vitibeu hält freilich auch nur etwa
vier Wochen an, allein je kann da
durch bis in ben August hinein ver
längert werden, daß man ausländi
sche Vindeimrten nni'flanzt. AIs sal
che l'ouinieu die beiden herrlichen
Silberliiibeit, die ungarische und die
amerikanische in Betracht, svdau»
außtrdtm bit Mritnlinbt, bi: sich
überdies deshalb vir Anpflanzung
e.ls Vtlteebmim noch besser als unsere
cinheiiiiifrV'i! Arten eignet, iveit sie
Somnierhitje gut verträgt und da
rum nicht so früh im Herbst ihr
Laub verliert. Als eine der besten
Bienenv'lauzeu wird vielfach eine
unserem gemeinen Natterfopj etwas
ähnelnde Pstanze, „Pharclia taitave»
tifolia", empiohleii. Ihre Blüten
s.'iiuhe sind spiral ig ausgerollt, die
helllila Blüten und die sehr tief eiit
njrfchnitteiicii Blätter nehmen sich
iuutz gut aus, und so ka.tn die Pha
lli
ie, die sehr anspruchslos ist. als
2oiituierbluiue unter anderen 'ein
jährigen iorvfliinzcu in: (Harten
tVcrniendtiiig finden. Sie ist leicht
cito Samen, der Anfang Mai gleich
ins freie Land gesäet wird, aiiszu
ziehen. Sie blüht sehr reich, und sie
blüht den ganu'ii Sommer hindurch
bis in de» Herbst hinein. \m Herbst
werden die Blüten wieder seltener,
bet fehlt es dann oft au gute!« Bie
umpflanzen. Für diese teit ist nun
unser geivöhulicher Gpheu eine gute
Aushilfe. Er ist ja iu so vielseitiger
Weise zu verwenden: auch den Bie
nen liefert er eine von ihnen sehr
begehrte Nahrung. Er blüht von
August bis in den Oftober, seine
Biiiteu sind gewiß itnichciiibar. Aber
die Bienen kommen doch gerne zu
ihm und holen von ihm Nektar und
Blütenstaub. Wer also Bienenzucht
fcctreibt, ber pflanze Eplieu an, ber
'ich «ja sowohl als «letterpflanze an
Hauvioäubeii wie int Worten in ver
schiedenartiger Weife anbringen
läfet.
licit
in: „(Hcirif ich bin flniM
Vlbv" lim hob' ich
dav Buch mir
IjiiiaclegtV"
Der kleine,0ati t"»it seiner Sdmu'
flvvi: „Hier unter das Tüchde'.it.
uu'ii der Tisch so gewackelt hat!"
„Der Täter ist tum mittlerer Größe,
untersetzt, blauäugig, ungefähr 40
x\ahn*
alt
»nb
trägt1N|it 6orlicbv
einen Mropf."
bitteren iViatibeln anter stetem
Nithrcii zu dickem Brei, den man
nach Belieben durch ein Sieb strei
chen, ebensogut aber uudiirchgestri
che» lasten kau». I» 2— Eßlös
fei iochenbeiu Steves löst mau
Unze weifte Vjelatine auf, rührt diese
kräftig jit dem Rhabarberbrei und
füllt alles iu eine mit faltcm Waffer
gespülte Form ober Schale. Die
Speise ums? erstarren unb wirb noch
Wunsch entweder gestürzt ober in
der Schale ausgetragen.
Prämie.
focht ungefähr l'/j Pfund geschäl
ten, iu Stücke geschnittenen Rha
barber mit beut nötigen Zucker,
möglichst wenig Waver, da ber Rba
larber selbst genug Saft gibt, (es
ist also ratsam, nur schnell beu in
Stücke geschlagenen Zucker in falte*
Wasser zu tauchen, che mau ihn zu
beut Rhabarber gibt) etwas Zitro
nensaft unb ,men II man sie haben
saun, 5—ii geschälten, feingeriebe-
EUgfccs'.ioji
mt
Kiir 100
ANIIEUSER-EUSCH—CT. LOU»
Jeder der neuen ein ^nlir noraiis'.ahleiibcii Leser erhält dazu "äff
Prämie beu ftnitofrciinb Malender nuf 11)18 frvi Imrch die Post zugcsan^.
riest'r Slrtleiider erscheint im (Hroiü'ormstt, hat interessante Berichte übet
beu Mrieg mit gegen 100 v-lliiftratii.iiieu, furze Eruihliinge», volles Malen»
barium für Protestanten und xiatholifen, mit alten Bauernregelu und lflH'
»igen Humor, unb ist 1f0 Seiten stars -der beste Stalcnder aus dem Markte,
Auch Lokasagenten des Staats-Anzeiger können sich an ^diesem Preis
betuerb beteiligen und die (Heldprcise gewinnen, müssen aber baun flits
bie gewöhnliche Aloiiiuiiifion verzichleu.
Man gehe tosort an die Arbeit!
ist leicht, jebt neue Leser zu gcioiiiueen, denn die langen Abende
find hier. Gedern lau braucht mehr Lesestoss, und der Staats Anzeiger ist
bie stricte lttrö inhaltrtichstr unb dabei sie billigste deutsche Leitung in bnw
Xafota und int 9*ordioeftcii. Tos Blatt kostet nur
v
Name.
Cinliegend
p,
•r^OC.^.xrz~
Aiißkigewöhitlichcs 5liierbictcii auf 4 Monate:
Geld-Preise!
für neue, vorauszahlende Leser
Ter StaatS'Au'.eigcc möchte auch diesen gerbst itirb Winter wieder
recht viele neue Veier de» Villen einreihen. Bjo ans weiteres setzen lvir sol*
gen de (Geldpreise fiir Wemiiiitirun neuer' Leser fiir den- Staats Anzeiger
aus, welche das Blnh ein Jahr uorauczahlkn, und dieses Anerbieten ist gil
tig von jettt au bis ?I»»»erst»g, den :iH. Februar 1J)18. B'MT '.allien erfsv:
neue
neue
neue
neue
neue
neue
neue
Leser
Leser
Leser
Leser
Leser
Leser
Leser

00.00
/Jftstn braucht, titji einen,ober mcfirqvc, dieser S^ldpretse zu (tcrojitriicit,.
"9vfev nicht auf einmal ciuzuseubku. Man hat- Zeit tip« setzt an f'ié
Ton««r»taN, den 2K. Fcbrunr 1!MK, mit 7», KV 20, :$(), 50 TT» oder 100
Vcser zu iverben, und (Heldsneise zu gewinne». Man seitbe die ^'aine» bet
iteiKMt Leser znfai.utueu nM dein bezahlten,Betrag ein sobald man sie gc,'
Wonnen hat. Wir halten |ier Buch darüber, unb sobald bet Betresseni«
eine Anzahl Leser eingesandt hat,q^f Wlck^ ein mir
jicn Geldpreis prompt ans. •.
$2.50
erscheint zweimal die Woche- Dienstag-? und Freitags. Jeder Leser be
fviiimt also
3iwi nrofte BcUhnnc» bjérBoche
Ter Staats Anzeiger foutt ouch ohiic BorauSzahlung bezogen wer.
den. Das Blatt kostet deshalb nicht mehr als P2.50, mir befoiiimt eben
jfer iiichtvorauszohleude Leser keine Prämie.
Macht OMhaimieifuiiiicii zahlbar 11118 adressiert Briefe an:
StaatsAnzeiaer
Bismarck, R»rd Dakota
Schneidet dieses aus!
Ter Sta«ts Anztiner«.
Werte Herren:
Ich liiUe nur feat Swâ Änzeigerâ Mm ân Msenten Mi wollen.
aufs
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tlie evening. Äs a
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lirown bread), Dill picklcs, Shrimp soled, Ice C«0
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