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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, January 01, 1918, Image 2

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2
In riittm Ipirgrl.
An einem veränderlichen Apriltage
law ich ivahlkuv eines xiuftutfyultr»
in eiiut jt einet
Ii te-tuot in tut gro»
gv8 liilfc'.
IUjie mich mler einen Wand»
|d uin, loo ein Heiner iLitarmoTtts-chi
itub tut rote» oü)u mich an ein alles
ctiié in meiner Waiti|hiot erinner
te». too muve uno uvireseiid tont
lu,, btifo ich tt|t nach mehreren 'JJii»
nuten gewahr winde. Laß sich neben
wit cm kleines ^fiifier besän o. Ei
gentlich nat es nur ein oieredigis»
mit einet Glasscheibe »nv einer
vUHiitiiUDint iiIiI oct tfeiiltcrban!
itiytii taiifit Zeitungen. V s ging zu
nut ist tiemen, onentii Plaj) i)tiiuuti,
v*t zu einem ^uviiiüiiunflSrtotnblif
jemtut zu fuhren schien, einem
ooti»pim over vergleichen. Hohe
iīieriurcn verbiiiDen eine Mauer,
iino beim ^iihiapparut des Eingangs
l'iHio ein 'jjiaim blauet Livre und
erkaufte iöUtett-5.
Als ich Lienen hatte, vergab ich
oo6 ttcnv.et, und blätterte in einigen
ubgetifsenen ^citfit/rtfien, nlö plötz
lich em -Dom,erschlag ertönte, ein
iMijjblslticr Älitz Die Tammerung
durchschnitt ii no ein Hagelschauer ge
xen baß seniler prasselte.
Draußen aus dein Platz, war es
leer, irr Itttllettimnin war ver
schwunden, büß Witter verschlossen.
Aber ebenso schnell, wie bas X'lptil
ivtttet gelominei! lout, verschwan?
es wieder, uiib nie toonneii|ttal)s,en
brachen mit Doppeltem Glanz Durch
b« gereinigte Atmosphäre.
Da entdeckte ich, als ich dutch baä
steine Fenjier bliesic, an Ott 'tifmter,
a*f Der anderen toeite bes Plaget,
anen tispup/t. Das heißt, es toat
fem Spiegel, fntberu ein iitofoes
schwarzes (tlasschild, dessen (jtelb
buchst,: ven ut Dit|et zielend)! uiuj nicht
lesen waren. Der .yiiiteujtunD
'abet^ ,Der von oben beschattet wurde,
spiegelte in scharfen Umrisse» bit
seitwärts auf bett Platz einmündende
(strafte, die ich von meinem Sofa
aus nicht sehen tonnte. In Den
spiegelnden (iHüSschtld sah ich den
aonjen Verkehr wie ein lebendes Bild
Fußgänger. Fahrzeuge, Maxime
und Häuser.
Und gleichzeitig macht, i^ noch
cine Entveckung. Weben dem Schilv
itjot ein tlcineü, viereckige» Fenster,
nicht viel grötzer. uU mein eigenes
Ausguckloch.
In der Dämmerbeleuchtung bet
schwindenden Nachmittagssonne rahm
te e8 ein blunoes, blaues Frauenge
jtch ein eine Manite in Elfenbein,
gegen einen dünnen Hintergrund.
Plötzlich verschwanb daS $tameegt=
ficht. Der schöne Nacken budle sidi
und wurde von dem unteren Rand
deS Fensters verschlungen, als ob sich
eine gniltitt geöffnet Wie.
Jetzt betrachtete ich die Mauer ge
nauer.
Sie war offenbar die Grenze des
Pattgebteted. Ich stellte mir DM.
oatz das viereckige Fenster zu einem
äillett* oder ÄerivaltiingÄ^Eomptoir
gehörte, und darin wurde ich durch
em Biindel Siechnungen bestärkt. bo§
,m einem Nagel «n bet Wanv hing,
.luhetvem war ein Ueberzieher der
unzig sichtbare Gegenstand.
Ich hatte die Hoffnung, das Ka-
meegesicht jemals wiederzusehen,
ichon aufgegeben, als ich es von
neuem erblickte, jetzt aber von vorn.
5» war nicht mehr so linienrein
die Mundwinkel waren herabgezogen,
iie Stirn hatte Falten, und unter
den Augen lagen bit Schatten von
Kummet und schlaflosen Wächten,
Ttotzdem abet faselte es.
Sie spähte aufmerksam übet die
ottafte, vielleicht mit einet gewissen
Unruhe, denn ein paarmal drehte sie
:en Äopf hastig und Wie erschreös'
.ich hinten, um zu horchen oder |u
oobachten, ob jemand sich näherte.
Nach wem spähte sie?
Ihre 9tugHl schienen grau. immK
irlich
groß.
tjt sah ich in das spiegelnde
no. Auf dem Fußsteig wim
ie es von Menschen, im bet Er!»
I ein fpteft 9tuto mobil.
ch blißte zum Eingang. Der
unarm stand wieder aas seine«
en.
etzt zum HKmrrftnster.
a-j junge^MLdchen hatte eine
treibe, rwggeschmiime Hand
hoben und nrtntte warnend
bivehrenV^
Spiegel:
ilinger ÜRami mit tarierten
ieu urtb Gamaschen, blauem
unti englischer Stütze stand
I Vliphnlt unter bet nächsten
na drückte beide Hind ist«
ii feine Brust. Auit de»
omobil stieg ein Herr in
ni Somrner#Ueberzieher.
ii ZUM
Virin. Sie I.irijte fetjt,
Eingangsgitter:
i ciinann stand in straw«
:tii, als der Heer au* dem
.mi ihm vorbeiging. Ich sah.
-z»eschoren«», gloue» Haar
etilem russische« Oterfle»
lange Mädchen ihwf «w
UND
Iriyiitlelte,
Diese«1, da­
chen erhellte öas L'l ifje Besicht mir
einen !)^ondreslex. aber es galt dem
jungen Minn neben der Stinoe. Iv'.
selben Augenblick fiel mir eilt daft
die Mauer einen Winkel bilvete. j»
daß sie
Don
ihrem Fenster nui$ nur
Da3 Stiid Fußsteig mit der Linve
und nicht daS Automobil sehen
konnte.
'jilas tat der Sportâjüngling?
Gr tat etwas ganz Unbeherrschtes.
Ans einer Tasche hatte er einen Brief
gezogen, den er erjt mit einer wilden
uro drohenden (MebärCie hochhielt lind
iiitD Darauf
heftig in
kleine
'Ztiicte zerriß. (5in Vorbeigehender
Drehle sich nach ihm um, unb ein paar
Straßenjungen blieb:» lichernb hin
ter seinem Nucken stehen. DaS
junge Mätxhkn am Fenster aber fing
an zu meinen.
Ueber Die Scheibe des Mauerfen»
fterö 1,tischte jetzt ein Lichtslrol^. Er
kam v.)li briniien unb ofr'Ujmaiib so
fort wieder. Ich begriff, daß im Hin»
tcrijtuno des Limmers eine Tür ge»
öffnet und wieder geschlossen worden
war.
Und ganz richliq: im nächsten
A U'g
en blick erschien daS Geficht des
GranbnrtS am Fenster. Er machte
eine fchredeiujogeiibe Grimasse und
zeigte seine ^jahne. Daraus aber sah
ich, wie eine Hand im bra,inen Hand
schuh brutal bcii ilameenuden packte
uiil» bau junge Mädchen zuiiidfchltu«
rierte. Dann wurde
DA5
Fenster wie­
der leer, und id) sah nur das Bündel
Rechnungen, das im Luftzug flatterte.
Ich inerlle. baß ich Jlaß geworben
'war. Meine Augen aber juchten be
gierig das Schild. Halte der junge
Mann gesehen, was siä) zugetragen#
Ja, er hatte alles gefehui. Er iiand
wie oetftemert neben dem Baum und
starrte auf DaS Feilster, plötzlich aber
(am Leben in ihn, er schlug sich mit
der Hand vor die Stirn uiiD setzte
mit langen Sprüngen, richtigen Pan*
thersprunqen, quer übet den kleinen
Platz, stutzte aus die Giltertitr zu
und wollte sich in jugendlicher Nase
rei, ohne Billet hineindrängen.
Der Uniformierte hinderte ihn dar
an, eifrig gestikulierend. Aber eS
nützte ihm nichts, schließlich gab der
junge Mann ihm einen Fauftfchlag
gegen Die Brust, daß er zurücktau
melte und die betreßte Mütze verlor.
Der Billetmann schlug wütend
nach btm frechen Eindringling, aber
tt schlug in Die Lust, denn tiefer
war mit tatzengleicher Behendigkeit
über den Zählapparat gesprungen
und nach rechts in den Park gestürmt.
Einen Augenblick stand der Portier
sprachlos Uber diese Frechheit, dar»
auf aber faßte et sich, und ohne an
feine Mütze oder den unbewachten
Eingang zu denken, rannte et hinter
dem Wahnsinnigen her. In einer Se
kunde waren beide verschwunden.
Ich sank auf mein Sofa zurück,
denn in ber Erregung des Augen
blicks hotte ich mich erhoben. Jetzt
suchte mein Auge zuerst das Fenster,
aber es war noch immer leer, und
bann in den Spiegel. Mir es mög
lich, baß der Auftritt unbemerkt vor
übergegangen war? Nein, id) sah
einen Haufen Herumtreiber auf dem
Fußsteig stehen, die mit gestreckten
Hälfen unb offenen Mündern gaff»
ten. Xoch glaube ich, baß die meisten
nicht genug gesehen hatten, um ben
Ernst, der dahinter lag, zu verstehen,
denn es wurde albern gelacht, und
ein Schutzmann, Der plötzlich auf
tauchte, zerstreute die Menge b.ild.
Ich versank in Gedanken und
konstruierte eine Novelle mri dem
eben Erlebten. Sie lag ja auf der
HanD.
AIS ich mich vorhin einen Augen
blick aus dem Fenster gebeugt hatte,
um be ff et zn sehen, war mit ein
Schild übet dem Eingang ins Auge
gefallen, auf dem in Blau und Gelb
C.ijmpiagarten staub. DaZ itiergnii
gungsldkal hieß also Süli)inpiagarten
u»5 gehörte dein graubärtigen yerrn.
In seinem Eomptoir arbeitete ein
kleines Schreibmaschinen frau lein, eine
Buchhalterin, eine kleine blosse Pro
leUuiertochter. Der Direktor war ver
heiratet natürlich. Und mit dem
Necht, das dergleichen Arbeitgeber sich
zu nehmen pflegen, hatte et sie ver
führt ... das war klar... ich hatte
ja die blitzenden Ringe an ihren
Händen gesehen. Sie aber liebte einen
anderen einen Spielgefährten aus
dem Hintethaus. Was mochte er fein?
Sagen wir, Angestellter in einem
großen modernen Warenhaus.
Verdacht, Entdeckung. Katastrophe.
Eine sehr einfache und alltägliche (9t»
schichte.
Ich konnte meine Gedanken und
meinen Blick nicht von dem kleinen
Fenster in der Mauer losreißen. Was
ging dort vor? In dieser Stille lag
etwas Beunruhigendes. Die Fenster
fchâe war blank und leer» mit dem
irritierenden Papierbundel und dem
nichtssagenden Ueberzieher. Und die
iSHttirtüi. Warum tarn der Portier
nicht zurück?
Da kam ein Mann in einer blau
e» Arbeitsbluse durch den Garten auf
oal Gitter zugelaufen, indem er seine
Arme atif eine merkwürdige Weise
schwenkte. Was hatte das nun
wieder zu bedeuten?
Ich begriff eft sofort, als jetzt von
links ein Mann in blauer Uniform
auftaucht* -w Itaifcrianzi
Em -Ulm tri den ichn-itjt» ^pie»
gel.
Ä'.ihrfjaftig! Dort hielt em fur
alle Lunker typisier schnnuzer Siran
lenwaqni, mit token itrrufl mif
schivankin Felde,
Ich fühlte eint einzlgr JGHtr an
ieu Haar mutze 1fr.
Alfy eine Tragödie!
Ich sah in Das Glasschild. Zwei
Straßenjungen zeigten uiif den Ein
gang. Einige Frauen waren hinter
ihnen flehen geblieben. Auch vom
Schutzmann sah ich einen Schimmer.
Tie Sonne schien hell, war aber im
Sinken.
Da geschah etwas.
Ein schwarzer Herr tauchte Wir duft
einer Wolke auf. Ich nehme an, baß
er einer 2raschle entstiegen war, die
ich nicht sehen konnte, denn er stieq
wie von einer Treppe oder einem
Sagentritt herunter.
Es mußte eine Persönlichkeit von
Bedeutung fein, denn der Schutz
mann stand stramm und führte die
Hand zur Mütze*
«Wahrscheinlich ein Ärffr,-' dachte
ich.
Ich blickte zum Eingang.
Nichtig! Da kamen sie elite
ganze Prozession.
Boron ein Mann im Laufschritt,
der Portier, der eine Seitentür im
Gitter ausriß.
Daraus eine Krankenbahre, die zu
gedeckt war. Ich wunderte mich, wo
man sie so schnell herbekommen hatte.
Dann der Graubart und das jnit
ge Mädchen. Also
Der Liebhaber wurde fortgetragen^
Das Schlußgefolge testend nu4
einer gemischten Schar von Jubtok
duen.
Ich guckte in das Schild.
Auf dem Fußsteig drängte sich eine
große Men sehen menge. Der Trauet»
zug passierte in beachtenswerter Ord
nung.
Wie sich das Ganze auflöste, weiß
id) nicht. Ebenso wie vorhin beim
Gewitter hatten sich Die Kellner vor
den Hoffenstern angesammelt, und
sogar einige Gäste leisteten ihnen Ge
sellschaft. Es berührte mich peinlich,
ihr cynisches Gelächter und ihre oet»
stänDnislosett Bemerkungen zu hören.
„Das ist das sogenannte Leben/
sagte ich laut und bitter.
Ich sank auf das Sofa zurück. Ich
befand mich in einer unbeschreibli
chen Gemütsverfassung. Eigentlich,
roar ich wieder hungrig und butstig
geworden, aber ber Aufenthalt tit
Dem Eafé war mit verleidet. Ich
klopfte.
Bevor aber der langsame Kellner
auf mein Klopfen aufmerksam ge
worden war, hatte sich etwas Uner
wartetes ereignet.
Im Hintergründe bei f?as?8, das
jetzt oon Auerslammen erleuchtet war,
wurde eine Tür geöffnet, und zu mei
ne'» Erstaunen, um nicht zu sagen,
Entsetzen, trat der junge Mann her
ein, den ich eben erst für tot oerraun»
Dct gehalten hatte. Er sah etwas
müde, aber nicht weiter mitgenom
men aus.
„Wo ist der bestellte Tisch?"
tief er.
Ein Kellner eiste auf ihn zu.
„Hier bitte hier!" rief er, und
zeigte auf einen Tisch ganz in meiner
Nahe.
Träumte id) ober war ich wach?
Ich sollte bald noch mehr Ueber
roschimgcir erleben.
Denn durch die Tür kamen jetzt
in raschem Tempo, der Billetlnann,
der Graubart, einige wie Statisten
aussehende Personen und zum
Schluß wie ein Geist das Ka
mennädchen.
Noch einmal öffnete sich die Tür,
um den schwarzgekleideten Arzt her
einzulassen, von dem Schutzmann ge
folgt.
Ich betrachtete die Gesellschaft, die
unter Lachen IHN den Tisch Platz
nahm. Sie sah so natürlich und aus
geräumt und gleichzeitig so unwirk
lich aus. Ich schlug mir vor die
Stirn: Sollte das Ganze eine Spuk
erfchoinuiig sein?
Die Antwort kam unerwartet und
erlösend. Die Tiir öffnete sich und
ließ das Rätsel des Jahrhunderts
fjtrein.
Ein kleiner unbedeutender Herr in
einem schäbigen Gehrock aber mit leb
haft funkelnden Augen, die nicht zu
seiner äußeren Armut paßten, kam
ins Lokal. Er wurde von Der Sput
gefetischaft mit Händeklatschen emp
fangen.
.Nun nun nun?" riefen sie
Durd?eiuander.
„Er ist ausgezeichnet geworden.
Jetzt ist es zu dunkel, um fortzufah»
ten, aber morgen machen wir ihn fet
tig. Auch der Apparat im Garten
hat vorzüglich gearbeitet, wie mein
photographischer Gehilfe sagt. Ich
glaube bestimmt, Herr Direktor, daß
Der Biograph des Olympiagartens
den neuen Film am Samstag zeigen
kann, und Daß et ein Riesenerfolg
wird. Denn er ist ja wie das Leben
selbst!"
Der Direktor rief entzückt:
»Eine Lage Münchener Bier
das hoben wir verdient..
Ich bezahlte und ging erleichtert
in den munteren Borfrühlmgsabenb
hinaus.
Der Staats Anzeiger, Bismarck, R. D., Dienstag, de» 1. Zaxgr.
irr Schmr.
3fiv»e von Ilse'Tun Ztmwrr.
Tas Krankenzimmer war nur
schwach erleuchtet, inirch ein Nachtlicht,
noch geschützt dutch etn vorgestelltes
Buch. i4r|t wenn man sich an DaS
Zwielicht gewohnt hatte, tonnte man
Renschen und Dinye im Ammer er
kennen.
win großrS Kinderzimmer mit
weißgestrichenen Möbeln ein Kin
derbettchen mitten ins Zimmer ge
tüat, Damit man von uden Seiten
leicht heran konnte. Und in Dem
Zimmer ein schwer lastend?«, atem
tmibendes, unheimliches Schweigen—
nur ab und zu unterjochen durch ein
leises, qualvoll anzuhörendes Noche.n
aus Dem tötttchen, eine leise Bewe
gung Der stillen Fmuengestnlt, die
mit sanfter Hand Den Schweiß
wischte von dem diinlelgeröteten Kiir«
dergeficht ober den kalten Umschlag
erneuerte ober zurechtrückte, der beim
Herumwerfen des atmen, glühenden
Köpfchens imntet wieder herab
rutschte.
„Trinken?, tönte es einmal leise
aus dem tSettchm, und die Frau er
hob sich, nahm ein Glas Fruchtwasser
von dem nebenstehenden Tischchen,
sd)ob sonst und liebevoll den Arm
unter das heiße Köpfchen und hielt
das Glas an die ficbergliifyenben
Lippen. Die Augen des Kindes öff
neten sich dabei (mim, und teil
nahmslos fnnt eS wieder in die Ui\*
fe:. zurück.
Leise fetzte sich die Mutter wieder
auf den Stuhl um $etl und legte ei
nen Augenblick wie in tiefster Er
schöpfung den Kvpf an die Lehne.
Ihr Geficht war ,chneebletch, und
dunkle Schatten lagen um eie gerö
teten Augen, die mit einem Aus
druck unsäglicher Angst und Qual
auf das geliebte Kind gerichtet wa
ren. Die schlanken, weißen Hände
hatte sie fest im Schoß zufainmenge
k ram
pst.
Es war, al? wolle das Schicksal sie
mit unerbittlich harten Faustschlcigen
zu Boden schlagen.
Erst schon seit Monaten jene
nagende Sorgen, bet nie schlafende
Verbacht, ihn, ihren Mann, den sie
so heiß und tief liebte, zu verlieren*
zu wissen, daß er kühlet und gleich
gültiger gegen sie geworden, zn ahnen,
daß eine andere ihn in Fessel it ge
schlagen unb dann feit gestern die
se halbe Gewissheit durch den unseli
gen anonymen Brief.
Als sie ihm das Papier stumm, mit
zitternden Händen gereicht, hatte er
einen schnellen Blick darauf gewor
fen und mit einem kurzen „Elender
Wisch!" den Brief in tausend Stücke
zerrissen.
Ihr Herz war so weh und wund,
sie hatte nicht gewagt, weitet zu fra
gen und anzuschuldigen, stumm war
sie aus dem Zimmer gegangen, aber
der Betdacht schlief nicht.
Und dann ir der folgenden Nacht
hatte sich bet Zustand des Kindes
verschlimmert, bet Arzt hatte am
Morgen den Kops geschüttelt, und
das Fieber war nicht gefallen, trotz
aller Gegenmittel. Sic hatte ^inen
qualvollen Tag verlebt, einen jener
Tage, die für ein Jahr zählen.
Müde glitt ihr Blick seitwärts auf
die Uhr, deren Zifferblatt im Täm
merlicht kaum zu erkennen war. Es
war halb neun.
Nun mußte er gleich heimkommen
von der dienstlichen Unterredung mit
seinem Major wenn es wahr, daß
et eine gehabt.
Das Kind bewegte sich wieder, es
griff mit zuckenden Händchen auf
dem Deckbett umher und stöhnte
leise.
Die Mutter strich sacht über die at
men kleinen, fieberheißen Fingerchen,
und eine einzelne schwere Träne fiel
aus ihren Augen auf das Bett. Sie
hatte so viel geweint in diesen Tagen,
es war, als habe sie gar nicht mehr
die Fähigkeit, noch mehr Tränet, zu
vergießen.
Sie erneuerte den Umschlag auf
des Kindes Stirn, und dabei zuckte
sie plötzlich zusammen unb horchte
hinaus.
Der Schlüssel knirschte leise in der
Entreetür. Ihr Mann kam nach
Hause.
Sie hörte das leise Rasselst' als er
den Säbel ablegte, to nn ging er ins
Eßzimmer, und wenige Augenblicke
darauf kam et herüber.
Er ging leise auf Fußspitzen
und fast uithörbar öffnete er bie
Tür.
Noch auf der $chtoesle stehend,
blickte et mit ängstlich fragen
bett Au
gen auf feine Frau, rnb als et ihre
trostlosen ftugm sich, wurde feilt hüb
sches, männliches Gesicht blaß.
„(fs geht ihr schlechter?" flüsterte
et tonlos unb mit einem Zittern in
der Stimme.
Die Frau nickte stumm.
„War der Dottor Im? fflnf sägt
.er?
„Et wollte heute abend noch einmal
wiederkommen er er hat bett
Kopf geschüttelt."
Sie legte plötzlich mit einem Aech
ien die Stirn auf ihre verschlunam
aus dem xkttmnD ruhenten Hände.
Mit ein paar Schritten rov.r et ne
ben ihr, und wahrend sein angstvoller
Blick auf feinem Kinde ruhte, strich
er leise fast scheu über das Haar sei»
a 5yrn'i
„Arme Helene'',, murmelte er, Jto
warst so oÄei» jetzt bleibe ich
hier."
Die Frau sah auf. Es war ein ei
gentümlicher, fast wilder Blick, mit
Dem sie ihn anblickte. Er schlug die
A'unen nieder.
Zart strich er über die glüherben
Bäächen, die heißen Händchen bes
kleinen Mädchens. Er nahm da*
Tuch von^per Stirn de» Kindes
und tauchtr es selbst in das eiskalte
Waffer. Dann zog er sich einen Sche
inel dicht an das Bettd)en und fetzte
sich hin.
Die Frau verfolgte alles, was er
tat, mit ihren Blicken.
Jetzt beugte er »sich wieder über
die Kleine, und mit einer unendlich
liebevollen, bei dem starSen Mann
rührend wirkenden Bewegung strich
er dein Kinde die goldblonden Lock
chrn zurück
Plötzlich tunfrompfieit zwei zit
ternde Frauenhändt so fest feinen
Arm, das er erschrocken zurückfuhr.
Mit einem verzehrenden AusDruct
von Angst, von Liebe in den Augen,
die bettelten und drohten zu gleicher
Zeit, sah sie ihn an.
„Du liebst doch unser Kint»
nicht, Hansi" Ihre Stimme klang
gebrochen.
„Aber Helene! Was für eine Fra
gt-'!"
Seine schönen, blauen, herrischen
Augen blitzten sie empört an.
„Nun gut!" Es war etwaë
Verzweifeltes in ber Stimme unb
dem Gesichtsausdruck der Frau.
„Nun gut sieht mir in Die Au
gen, Hans, unb schwöre mir bei
dem Leben unseres Kindes, gib mir
dein Ehrenwort, daß daß das
nicht wahr ist, was iit dem Briefe
stand." I
„Aber Helene"
„Nein, fein „Wber"," tmtefSrnch
sie ihn wild, „keine Ausreden
ich glaube nur deinem Ehren
wort. Kannst bu es geben? Ja
ober nein?"
Ihre Micke hafteten ineinander.
Er war sehr blaß geworden, aber kein
Muskel zuckte in seinem Gesicht.
Man sagt, daß im Augenblick
höchster Lebensgefahr noch einmal
koleidoskopartig sein ganzes
Leben am Auge bes Menschen vor
überzieht so fast wars' jetzt bem
Manne.
Er sah in das blasse, verhärmte
und dach noch immer schöne Frauen
geficht und gleichzeitig dasselbe Ge
sicht, aber jünger, ohne die herben
Linien, mit einem Ausdruck schran
kenloser, gläubiger Liebe, umwallt
com bräutlichen Schleier sich an sei
ner Brust bergen, sich das Gesicht
Heid), schmerzverzerrt in weißen 5tis
sen liegen, hörte noch einmal den
ersten Schrei seines Kindes, seines
Kindes, das jetzt hier mit dem Tode
rang.
Und für den Bruchteil einer Se
künde tauchte dann vor feinem geisti
gen Auge ein anderes schönes, leben
sprühendes, keckes Gesicht auf
mit lockenden Augen, n it schwellendem,
rotem Mund.
„Nun?"' fragte feine Frau mit er
stickter Stimme, und Der Griff ihrer
Hände um feinen Arm lockerte sich.
„Nun?" Und in dem einen Wort lag
eine unendliche Qual, eine Qual, bie
in Verzweiflung versinken will.
Er zuckte leicht zusammen und der
Blick feiner Augen wurde wieder fest.
Und Auge in Äuge mit feinet Frau
sprach er den Schwur
„Es ist nicht wahr, Helene! Ich
gebe dir mein Ehrenwort."
Und zwischen dem Augenblick net
oenziltcrnden Bangen--, bo sie gedacht,
er würde sein Wort nicht geben
können, die schreckliche Gewißheit
würde sie zermalmen, unb diesen
Worten, die die Erlösung von nameii
loser Pein brachten, war ein so tiefer
Abgrund, daß ihre ermattete Seele
den Weg hinüber nicht finden konnte
mit einem leisen Laut sank sie zu
Boden.
Als sie wieder zu sich kam, lag sie
auf ihrem Bett und sah gerade in
das freundliche, alte Gesicht ihres
Arztes.
Er richtete sonst ihren Kvpf etwas
in die Höhe und hielt ihr ein Glas
an die Lippen.
„So nun mal erst den Sekt
austrinken," sagte er dabei leise be
glltigend, als spreche er zu einem
Kinde.
Sie sd)luckte gehorsam, mechanisch
den belebenden Trank, und dabei such
ten ihre Augen im Zimmer umher,
und sie sah ihren Mann am Fenster
sitzen, aber den Ausdruck seines Ge
s.chtes konnte sie nicht erkennen.
Plötzlich zuckte sie zusammen unb
faßte beschwörend nach dem Arm des
Arztes.
„Evchen? Das Kind?" stammelte
sie.
Der Arzt machte eine beruhigende
Bewegung.
„Ich bin ganz zufrieden. Wir
bringe» sie durch augenblicklich
schläft sie."
Mit einem Seufzer ber Erleichte
rung brfifffr die junge Frau den
Kopf tiefer in Die Kissen, und ein
unbeschreibliches Gliidsgefühl. Ca5 tht
die Träoen- in die Augen trieb, über
kam sfe.
„Run bleiben Sie noch einige
Stunden ganz ruhig liegen, gnäDige
Frau für die Kleine wirb bestens ge
sorgt, und des Mergens schicke ich ein
Pflegerin. Sie Dürfen sich nicht so
anstrengen. Damit ging Der Doctor,
gUeitet von ihrem Manne.
Sie überlegte nicht weiter, baß es
vielleicht fonberfcor war, daß Hans
nicht noch einmal an ihr Bett ge
treten war, in ihr war nichts a!s
eint große Glückseligkeit, eine tiefe
Dankbarkeit Sie sie bi» Hände falten
ließ."
Wat die Wendung zum Besseren.m
diesem Augenblid nicht goitgeschickt?
War es nicht Das beste Zeugnis bafitr,
daß sie ihren Mann zu Unrecht ver
dächtigt und beschuldigt?
Sie richtete sich auf, aber ein
Sdjiüinbelgcfiihl li»ß sie iv'.ber in
die Kiffen zurücksinken, eie griff mich
der Eau de Eolcgne, die sie stets
an ihrem Bett stehen hatte, unb
badete sich Stint und Schläfen damit.
Sie wollte, sie mußte wieder stark
sein, um zu ihtom Kinde gehen zu
können.
Leise trat das Stubenmädchen ins
Zimmer.
„Wünschen miivi?e Frau nod) et»
ton* Der Herr schickt mich."
Einen Augenblick Dachte Helene
„Warum kommt et nicht felbjt? Ist
es Dielleicht nicht wahr, baß es Eva
besser geht?"
„Giest mir noch ein Mas SeN ein,
Marie, und dann hilf mit ich will
ausstehen."
„Ader gnädige Frau sollen doch
liegen bleiben," sagt« das Mädchen
erschrocken.
„Id) stehe auf, ich holte es richt
aus im Bett," sagte sie mit einer
Betonung, bte- fernen Widerspruch
Duldete.
Sie ließ' sich nur Morgenschuhe
überstreifen und den Morgenrock um
werfen als sie erst einmal beim
Ausstehen die Schwache überwiinvkt
hatte, fühlte sie sich besser. Sie sah
nach, der Uhr fast bret also sechs
Stunden war es her, baß sie ohn
mächtig geworden.
Leise ichritt sie zum Kinderzimmer
hinüber.
Dasselbe Halbbunkel herrschte noch,
dieselbe Stille,, aber fein qualvolles
Irtöcheln war mehr zu hören ruhi
ge, natürliche Atemzüge vernahm das
Ohr der InufchetiDeit Mutter.
Sie trat an das Bettchen und sah
ans btis friedlich schlummernde Kind,
und Gliirkstränen tropfte» aus ihren
Augen während sie sich heru-iiter
beugte unb leise, leise einen Kuß auf
das noch immer heiße Bäckcheu bet
Kleinen drückte.
Und nun jii ihn», zu H«ns.
Die Tiir zu seinem Zimmer war
weit geöffnet und als sie sacht i'bet
die Schwelle trat, sah sie ihn am
Schreiblisch sitzen, bett Kopf in bett
Händen vergraben.
Schnell glitt sie zn ihm hin und
ihn von hinten mit den Armen um
schlingend, drückte sie ihre Sange ge
gen sein Haar.
„Kannst du mir verzeihen, Hans,
doß ich dir mißtraut habe, daß ich
einen Augenblick beuten konnte, es sei
loahr, was in dem schrecklichen Brief
stand?" flüsterte sie zärtlich beschwö
rend. „Sieh, id) war so zermürbt
von all der Angst um bas Kind, und
dann da du warft so viel fort
in der letzten Zeit bitte, ver
zeih' mir, Hans, habe mich wieder
lieb ich. ich kann ja nicht le
ben ohne deine Lieber Sie schluchzte
leise.
»Aber Helen ich bin ick dir
gar nicht böse murmelt-, et
gequält.
„Ist es nicht gerade so. als wollt«
Gott selbst Zeugnis für dich ablegen,
da er unser Kind fast in demselben
Augenblick uns wieder schenkte?"
Und als der Mann eine abwehrende
Bewegung machte: „Ja, ich weiß
fckwn, daß du nichts auf solche Zu
fälle gibst, aber fii- mich, Hans, für
mic' war gerobe dos eine Offenba
rung. Du weißt ja nicht, wie unsag
bar elend ich war und jetzt bin
ich so glücklich."
Er war ausgestanden und nahm
feine Frau sanft in seinen Atm.
„Du sollst auch glücklich bleiben,
Helene, es soll nichts mehr zwischen
uiis treten," sagte er mit erstickender
Stimme. Sie schmiegte sich an ihn
und zog dann seinen Kopf zu sich
herunter, um seinen Mund zu küssen.
..Verzeih' mir, Hans," bat sie noch
einmal.
Tiefe Stelle herrschte eine Viertel
stunde später.
Gehorsam hatte sich Helene wieder
aus ihr Bett gelegt. Friedlich schlief
das Kind den Schlaf der Genesung,
und nur der Mann fa% einsam an
seinem Schreibtisch, Stunde um
Stunde, den Kops in die Hand ge
stützt, regungslos, die Augen statt auf
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