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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, January 04, 1918, Image 4

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DerKtaat»-^»seiger
Herausgeber
fttuf L. «rankt
Rcfcatteur uiib Gcschafttführer
Marl A. Wutsthe. Hilf»redakte«r
r-G.Wacker,
Reisende Agenten des Blattet:
n na# Teilhoff. N. D.
Wittmayer, Fieboüia, N. T.
Erscheint jeden Tienstag und Freitag
Vereiiii'Ue Staaten, pro Jahr...
N a 5 i i o V i i i o o
Anderes Ausland, pro Jahr 8.60
(Vtur gegen Porausbezahlu«g)
Im sycr^oiKtiiiifj in ^.»i'endang der
ifiluüst /in vermeiden. Luvn luit. bei
obmni.i '-'.irrtmiif tuinKii oder Wechsel
der Postvfjice »inner die «lte wie auch
bie neue Poftoffice mit anzugeben.
Iis Redakiioii ül'ctnimint für bvn ^n*
halt der Atom-n-viN-i!Vit fei'iv U'ctaiin
tourlun^ bvma!ii sich
o'ht,
iiilcs Unpas­
sende auv^imu'i.U'ii. V inüntmiiycn übn«
volle 5iamtii»uiuci|4rift wandern in den
Papierkorb.
««dir Leser
Wir etfucsifii unsere l'cfvr, dem gel
ben Zeucl auf der .'{emmtt, ooer auf
ban cimichlai. ibre viufmcifsautfecit
schenken. Viuf dfiittcsl'cn finden sie außer
ihrem 5/ernten auch d.is Tsttunt, l't-3 4:1
welchen, tuv liMatt befahlt tit. iMcr, die
*ii dem ^eitKiiiVSjielb tut Ruckiiaiide
find, fvüien uns mit Einsenden desselben
erfreuen und auch, luam möglich, ein
SJahr im voraus licjolilcn.
»dresjtrt alle Geldsendung?« und
Briefe:
e E a a S A n z e i a e
Die tt»fte früherer Kriege
ttttt Miitbvtipiel idieinen die Mrie
-ne per.viinu'itev »eiten gegenüber
iwt gewaltigen MiiitU'ii, das jetzt
-Europa erschüttert, Mit den Rie
senheereii lind tuid) die Mosten de?
Mriefle ins Ungeheure gestiegen:
und dod, haben und) die Mampfe h'n
»Iierer Jage jdtoit grof e inttmeit tu1
foil
et, die «od) hedeittender eridieinei:
tret de», iveiiti man l'e?enkt. das der
Eitert de: ^elde in den lefteit ^ahr
zehnten ja brtriiditlidi geiuukeu ist.
xBv l'eüefeit sich die direkten xtriegC"
2 flUvtiabett, die England in der ,'ieit
der frmtto'Hdieit Revolution und des
Z ersten fruitu'itfdien Kaiserreiches im
-Mampf gefeit Viiivulentt auf\ttbriinieit
Z hattt', mit 'Ji Millionen Francs, ^un
-land hatte bn.u'U'« in den vn
Ii rett
Z 1 s 1 1 r» nadt den :1nin!bett des
'm '#iiritcn fürchin de !ol!n eine viel
w tiroi ere 3iimtite '.urPerteidigung sei
lies Landes gegentiber dein frai?ösi
schein Eroberer auf jinnettdeii, mim
lieb :11 Millionen Francs. Tavoit
entfielen 71 Mi II tonen ans den 3olD
joiner Truppen, itnihreitb es weitere
Hl Millionen llnteriiiitjiiiuisgelder
Z
aii Preiis.en nnd Ceiterreidi zahlte.
Tie :liivgaben für die Beförderung
2 der Truppen spielten damals noch
keine Wolle, und auch jiir die Per
»p'legnng brand,ten nur 1- MiUü)
2 neu Francs bezahlt ,n verde».
iViis der Soldat brauchte, requi
tieite er rboH, otnie u bezahlen.
Hau,? andere Zuminen zeigt idioii
der »trimsrieg v» ihm belieien iich
|2 Rußlands ?l»sqabon auf vier Mil.
1
linden ^taiiiv, ivogegeit die oerbiin»
2 V,itu Engländer. Franzosen und
Le'terreidier. iiirfen und èurdinter
eine Sdttilhenliitt von vier Militär
den ihren Ländern otifbiiröeteii. vier
sott entfiele» auf Lii iKuti, is.V» und
c'.tf Frankreich l'KJO Millionen. B?-
Z
deut,
IId
weniger erforderte der rtrieg
rett 1 bei dem .zivar größere
yeer.-cntafjett als im Striiitfrieg mit
e it:H!Ziee stritten, jedoch die hohen
Uuv.Ml-en. für die Truppentransporte
der i. V ieuropäifdten Machte tiadi dem
2d-. .1 zen Meere fortfielen. Cefter
rc di vvrouvgabte ••$' Millionen.
!r,den St anzoi'e:? und 5ari)t
itu: Millionen kostete'
l\^v cfltter haben also 1255 ÜJfil-
Vj e:: geSra:i*n%
v":i:vr de7 teuersten Kriege des ver
.*» Jahrhundert war der ame
ri.'üui'che Sezessionskrieg, der den
.WvrZr.anteti 1 I Milliarden, dem 5ü
'ait eoeusomel, ii» ganzen 25
I ardeit kostete. liefe Summe
id'itete aber nur die direkten
'gsausgaben. diö 311 Besoldung
'iitn Unterhalt der nippen tut-
v
K.U nötig waren. Ter Schaden,
Industrie, Handel und (4eiverbe
Republik erlitte», durfte tttiiide
noch ziueintiil so ho* gewesen
iedsli? sich der Weumiiitiierliiit
'rend des Sezessionskrieges auf
Milliarden ,"xrattcs belief. Und
Kitte eilte friedliche Lösung dcv
fite» mit die Zklaventrage geko
I U'v gab vier Millionen Skia
in i^vii 2iidftüate::, denen die
floaten die Freiheit geben woll-
ten hätten sie jeden mit KMX) Francs
liK-iU'ftinft, doiitt würde deren Be
freiung miiiatt 7f» l*ii Wiarden nur 4
M'illiordou verschlungen haben.
Irr öäitiidie .Sirum von I*il4 war
bei »einer fnru'ti lauer weniger foil
iyti'liiV löiteniarf hat Millie.'
neu für die Besoldung uiib Verpsle
gititfl 'einer Truppen oikgegeben, u.
die iliifoiicii der verbündeten Preu
st.en und Ci'ilerri'idu't diirften gleich
hoch gewesen sein. Nach dein deutsch
französischen Mrieg von 1H7 bis
1H71 hat Teut'chland seine direkten
Vliiviliiben durch die von den »vrati'O'
sen 31t zahlende MriegsentidiäDigiuiii
von fi .Williorficit gedeckt. Tie junge
TranuMt'dH' Republik hatte aiis er dif
fer Summe ober noch ü-H Millionen
Ott Cffm'atio»*foiteit und die gröfze
reit rtcidte des Vaiides, voran Pa
ris. obendrein 251 Millionen ^rmtiv
.Montribntionen an die deutsche»
Truppen vi entrichten Teutschland
und Frankreich haben ztisaininen
Millionen Armir* zur Te-
ifnitg der 11 nsoften de* Mrioge» ans
bringe» musfeit.
Ta man den schaden, den ^ndu
itrie. Handel und Landwirtschaft bei»
der Länder erlitten, mindestens eben
so hoch zn bewerten hat. belaufen sich
die Wciaiiitfoiieti der auf dem
Sdiladitielöe erkämpften deutschen
(iiiiheit auf
lT»
Milliarden Francs.
—W. it. Ä.
Die weiße Peft *«b ihre Bekämpf»««
..ÄUe drei Minuten stirbt in den
7er Staaten ein Me inch an der
2diiviitdiiid)t", erklart Tr ra S.
Wi!e in einem .'lnfsab in ...linerican
Medicine". Ter Weinen Pen fallen
iX'imiJd) ftiinölirfi 2, täglidi 2!•
Pertoiieii zum Cpfer. Und die ^nn
des'tatifiik ergivt, das im letzten
^ahie li|,Todesfälle infolge
tchwindsucht zu verzeichnen waren
jVer jemals ein ,Familienmitglied,
einen früher gesundheitsslrotzenden
Mann, eilt blühendes junges Mâd
che» durch diese .W mit she it verloren
hat. ist vertraut mit den sotgenvol
lett und ruhelosen Tagen, die sie bis
zn ihrem tragischen '.Insgang im (be
folge hat. ^eder Säuglinge noch
(breite find getigert gegen den
Sdiwindsnchtshazillns. und selbst der
Porsichtigste vermag sich kantn der
-litsiedungsge'ahr zu entziehen. Hu
fteii. Viiefieit, starkes Vadu'it vermö
gen die rankheit von dein beiiuiRt
oder iinbeinii' leidenden ans ihn
umgebende Personen zu übertragen.
Ten besten Schub gegen die Än
iterfiiitgsgefahr »nd die Perheerun
gen der in den Vltiimigsiuidieit licil
baren Mmiikheit ist eine der Vteiimö
heit znträglidie Lebensweise, brin
ge soviel wie möglidi, Tag und
Wacht, iii der frischen Vit ft
StatyK« antrr ResticrungokvutroUe
Tie Uebernahme der Eiieiiluihnen
durch die Regierung bedeutet ohne
,"\rage eins der widitigiien Ereignisse
in der wirtschaftlichen (4e|d)idite der
Jer. Staaten, selbst dann, wenn sie
iiidil, wie viele annehmen, den ersten
Witt zur Verwirklichung de-5 Vet
aatlidiungsgedaiikens bildet, son
dent nur als viiiv vorübergehende
.Wriegsiitanregel zu betrachte» ist, die
beim Eintritt normaler Anstände so
fort wieder ausgehoben wird lieber
die Notwendigkeit einer |entmlifie
mug, wie sie durch den Erlas des
Präsidenten gridiatjeit wird, be'iehen
wenig Mei» nngsverschiedeitI eiten.
seitdem das Ehaos der lebten Wochen
den nniimslös',lichen Veiveis geliefert
hat, das in der bisherigen Weise nidjt
nieht uviter gewirlschastet weiden
kann Solange unter den «besetzen
jede Verständigung der V(ihnen 1111
tereinander als eine strafbare Veeitt
träditiguiig des freien Wettbewerbs
die (Gefahren geridjtlidier Verfol
giiiig iii sich birgt, i't ein {.i'iimiiien
aehen ei 11 fad) iiiuiiöglid) die Justiz
behörden würden fid) sogar einer di
refteit Psliditveniachlässignng idnil
dig inadien, wollte» sie ans Nüdsidit
ans die gegenii'ärtigen Verhältnisse
eilt Vlitge zudrücken. Es blieb also
tatiädilid) kaum etwas anderes üb
rig, tils den gesamte» Votriob unter
die Vliihidit der Regierung 311 brin
gen nud auf die Weite ei» riitheitli
dies Vorgehe» sicherzustellen. Ter
Präsident hat den Sdiobmiitsjckretär
mit dieser Mieieitaiiigobe betraut,
veriimtlid) nachdem er mit den Eisen
bdhiiiiitereiieu die Sachlage nach al
Jen Seiten Ijiii gründlich erörtert hat,
sodas er ans deren freiwillige Mit
hilfe, nicht auf eine gezwungene Un
terwerfung unter seinen Willen, rech
itvit dürfte. Wie es scheint, ist es
ihm geglückt, sofort den richtigen Ton
zn treffen: wenigstens lüf daran'
die freundliche Aufnahme schliefen,
die sail einstimmig in maßgebenden
Pah»kreisen seiner Ernennung zuteil
gewurden ist. Ei'enbahnaktien, die
infolge der Verkehrswirren von
Punkt zu Punkt gefallen innren. Ha
heit sich mit einem Sd läge erholt, ein
..eichen, dar, die Hochfinanz des
Vaiibev dein neuen Sdiritt rückhalts
lo'es Vertrauen entgegenbringt, weil
iie ihn als die einzig mögliche :)ict
tung vor einem völligen .{iiiaiumen
briich de* ^tihnherfehrs anerkennt.
Von verjchiedenen Waslnngtoner
torrespondente» ivird als eine der
ersten zu entartenden M'af regeln
eine gründliche Weuidierung von (^e
hältern und Vösmett vorausgesagt,
indem angeblich die Webälter „ach
nuten, die Volute nach oben hin abge
rundet werden sollen. Tie Haupt
iadie ist aber das noch lange nicht:
zunächst handelt es sich darum, den
Verkehr auf eine einheitliche Wriinb
läge zu bringen und so zu regulieren,
das tiir die weitere Tauer des .(trie
ges Stnuungeii zur Ausnahme wer
den, anstatt wie jetzt die :Vegel zn
bilden.
xit
311.
Cosi­
ne die Aemter nnd gewähre der Vust
und dem Sonnenlicht .intritt. Jyri
«che Vust kostet itidjts, Sonnenschein
ist ein beschenk der ^atnr Tn
kannst daher mit beiden verschwelt
deritd) umgehen, ohne Teilten Wohl
stand 311 verringern. Wenn Tir kalt
wird, ziehe wärmere Mletdiing aii
oder werfe eilt paar Schaufeln .Weh
len mehr auf das Cteii'ener. Sorge
tiir hiiireidu'ttde Ventilation, auf das
die schlechte Vint »nd der sdiädliche
Staub ans de» meiste» nicht sehr ge
räumigen 'iimmorn versdnvindet.
Ejie eiiijadje, nahrhafte S veiieii.
Mane sie gründlid,. Esse genügend,
aber iiidit zuviel. Halte Tich soviel
wie mög lid) int Sonnenlichte auf.
Tie Sonnenstrahlen bejifeeii nicht
einem Tage freilid) sön­
nen alle die einschlägigen /Vagen
itidit gelöst werden: solange jedod) die
?iegiernng auf die einmütige Un
terstützung der hervorragendsten
Aiidinä inter des Vaitdes redmeii
sann, braucht man fid) über die Art
der Vötting nicht den .Stopf zn 3er
bredien dein stongref vor allein
liegt es oh, dnrd) Beseitigung der et
lint noch bestehenden gesetzlichen Hin
deniiffe die Wege 311 ebnen jnr ei^
folgreichen TurchfüHrnng des Re
gierungSprograutuls.
—W. P.
An» de« Lebe» Le»« IrebhK
xXiii
Hin­
eilte grobe Hcilkrast, sondern sind
audi ein wirksames Vorbeugung:
mittel gegen mancherlei ran kl,ei ten.
Staub im Heim, in der Werfstäite,
in der Fabrik ist einer der gefährlich
sten Mrmikheitstiäger. V\nh Verridi
tung anstrengender Vlrheit gönne Tir
unbedingt Nu
lie: Ueberarbeit ohne
entsprechendes Vliisritheii ebnet der
Vrttiiklieit den Weg. Vllkohol als Er
sav korperlidier rRuhc ist nicht schart
genug 311 verurteilen. Er vermag
zwar zeitweilig .störper nnd Weines
fräste zn beleben, seine ^,'adni irknng
aber bedeutet vermehrte mid anhal
lendeie Erschoptiing. Alkohol kon
serviert abgestorbene (^eiucbc nnd 3er
stört lebende »eilen.
Tas Meiste des Vorher.,eiagte::
diirfte fast jedermann bekannt sein
Wieviele von uns ober beachten die
grundlegenden Verschrieen tiir den
Schutz Hud die Vlntrechterhaltitiig im
l'erer ^eiitttdheit V Ii ine vemunft
gemäße, normale Lebensweise ist das
Hauptersorderiii: guter (^e'itiiMieif
Ter Sdiwindsudn vorzubeugen kostet
utteiidiid) wenig, ihre Heilung dage
gen stellt grof e Vliiforiieriuigeii an
'jeit nnd ^eld. Weshalb daher nicht
uns den leicht verlorenen, aber uiimer
zn ersetzenden SdiaU guter (^eiimti
heit bewahren? „Eine Unze Vurbeu
guiig ist mehr wert als ein Ptiu:.i
Heilung", betagt ein bekanntes ante
ritanifches Sprichwort.
Viiro einer kleinen rnssisdien
Leitung, her „Vioun Mir" am St.
Mtiif'v Platz an der Ersten Avenue
III Vi'ew :')oif, arbeitete letztes v \ahr
zwei Monate lang als Mitglied des
kleinen Stabes der Jeitii»g Veo»
•j'roiuiei», nid)t Vrmmileiii, wie sei»
Eilinie ntanditnal gedruckt worden ist,
dessen Pieiiöomim Veo» Trotzkn jetzt
der ganzen Welt als der Haine
des Ministers des Aiisivartigeit der
Voltd'eviiteit Megieriiitg iii St. Pe
tetsbiirg geläufig iii. Tie i'«omi Mir,
hat in dein Meltergeidiof des alhtmöi
jdiett (Gebäudes, dessen obere Stock
werfe noii einem {ahnat te, einem
Arzte nnd einer Anzahl Moitgiingct
bewohnt werde», drei {i»ti»er nnd
eine Vorhalle iiiite. Von den damals
111 dem Hfluie wohnenden Personen
waren sich nur wenige, wenn über
haupt jeuiaiid bewuszt, weldie Ve
rül'intheit mit ihnen unter einem
Tinte banste. Trebsu hatte als
sozialer Revolutionär in sechs Hatipl
ftädteii Europas- Petersburg, Wien,
Verliii, Paris. Madrid und Vondon
eine gewisse Veriihmtiieit erlangt,
ober in Wem ?)ork lvai er mir bei
teilten russischen Vmidvlciiteii und bei
den Sozialisten bekannt, welche seine
Vrandreden über den Urieg gehört
Hatten.
Ans diesem iiiibcjdireiblidieii Mel
ler Büro kam die Wesdiidito
Trotzkns. erzählt von 'einem Vands
iiuiiiii und intmiiie» freunde inAnie
rifa, Aleraiider Mensdio», der, ehe er
vor vier fahren mid] hier kam,
Journalist nnd Vehrer an den öffeilt
Jidien 'Sdjuleii in Nuf'.laud war
Vlleraiider Men schon ist der leitende
Redakteur der Viooti Mir. ^it feinem
laiigiantcu aber ausgezeichneten Eng
li'di, von weldietit er, wie er sagte, in
Wew VJork mir iveitig Webrandi itta
d'cit fan::, erzählte er die Ereignisse
in Trotzkn's Vansbahn und sdiiiderte
ieiiie Erlebnisse in Amerika.
Trinkt) schrieb in Meii'dions Hei
ligtum, einem Rannt von ungefähr
sech3isl Quadrat-us der gerade ge
itiifl Platz bot für zwei Sdjreibtiiche,
zwei Stühle und einen #eiiorpla6.
und iit dem überall ioziolifiifdze :{ei
tiittgeii und vourimle' ans allen iei
len Der Welt umherlagen. Ueber dem
Aeuerplatje hängt ein Vild von Veo
Tolstoi, während über dem Schreib
tische des Redakteurs ein Kampagne
bild Morris Hillqiiitts prangt. Am
dem Tische selbst liegen imordeiitlidi
zerstreut eine grosze Anzahl :ieituu
gen, Manuskripte und Vriefe ans
Rnszland. Tie Vust ist vom Rand?e
rnffifdjer Zigaretten geschwängert
'Ins einem hinteren .'»immer hört
man das blicken der Setzmaschinen
nnd den Värni der Presse.
Neben dem Viiro des Redakteurs
liegt ein anderes .{immer, in wcl
chem sich die (^ejdiäftsleitiiug der ,{ei
tung befindet, ^u dieser Umgebung
arbeitete Trotzki) nnd bezog feine be
idieihene wödie»tlid)e Vergiitimg, die
0 klein war, das sie der Redakteur
lächelnd „iditucrlid) der Erwähnung
wert" nannte.
Ttotzfi) wohnte mit »einer 7vran
nnd feilten beiden Mnabelt im Alter
von neun nnd ,tmölf fahren, die
^ranzösisd) und Russisch, aber nicht
Engliid) sprachen, im Vronr. Sein
Einkommen war unsicher, er halte ge
rade genug, feine #\(miilie zu et*näh
reit und dafür zu sorgen, das sie ein
Tod) über ihren Häuptern hatte»
Um seine persönliche Veoueiitlidifeit
kümmerte er sich, wie gesagt wird,
i'.icht. Weli) hatte sür ihn weiter kei
nen Wert, als das er sich damit das
zum Vebeit Röt ige veridiaffen tonnte.
„Veott Trotzky, der im südlichen
Teile Rnszlands geboren wurde, kam
Ende Mannar setzen Lahres als
/"Vliiditliiifl herher", erzählte Men
idiot). „Er War aus Frankreich, wo
leine Leitung unterdrückt worden
ivar, aiisgewieien, fein Heimatland
getraute er sich damals iiid't zu he
treten, ans Spanien war er depor
tiert worden, und er iah einer sechs
moiiatigeit WeiÜMgiiiviiraie entgegen,
betrat er deutidicn Vöde», weil er
schuldig befunden worden war, ein
Puch geschrieben zu haben, in wel
dient er die deutsche Regierung isiid
das Militarsiisiein angriff. England
war ihm, wie Frankreich, feindlid,
gesinnt. desgh'id)o„ die Sdnveiz. midi
der er fid) hatte flüchten wollen. Tos
halb war Amerika das einzige Vaitb,
das ihm offen stand.
vit Paris war er Redakteur der
russischen sozialistischen Zageszeitniig
„Unser Wort". Als Sozial Revo
x\ii
einer Ausgabe war alies
mit Ausnahme des Rameiis der }ei
tung mit Tnirferichiuärze überzogen.
Tie Leitung wurde vor etwas mehr
als einem ^ahre dnrd) den Einflnf
der kaiserlich russischen Regierung in
Paris unterdrückt.
Trotzk» wnt'de zur Tepoitierniig
verurteilt und nach der (Frenze ge
bracht. Er hatte gewünscht, nach der
Sd)ivoi3 zu gellen, wurde aber durch
die Veutiihuugeii der britischen Regie
rung mid die Nachgiebig teil der rait
zösischen Ve
hör den daran verhindert.
Tas war Ende November IUI«!. Er
begab sich midi Spanien, wo er aber,
kurz nachdem er dirWrenze iiberidirit
ten hatte, auf (^ruiid eiiiesZelegram
nies von den st an zösischen Vehörden,
die ihn darin als einen gerährliriieii
Aimrdiifteii bezeidnieten, unverziig
Iich verhaftet wurde. Eine .{eitlaiig
winde er im t^esanguis in Eadiz feit
gehalten. Sein ^all rief in ganz
Spanien groszes \iitereh'e hervor.
Tie Madrider Regierung besd)lo|
ihn mit dem ersten ausfahrenden
Tauipser. gleidtuiel wohin derselbe
benimmt sei, zu deportiere», aber so
fort entwickelte sich in de» spanischen
.'Millingen eilte soMlistische Proleil
kampagne dagegen.
Ta Trotzki) in der internationalen
sozialistiidieu Vewegnng eine tvohlbe
kannte Persönlidit'eit war, wurde ver
langt, das er sofort ans dem Wetäitg
Iiis entlassen und es ihm freigestellt
werde, selbst 311 entscheiden, wohin er
gehett^ wollte. £ie Vemiihimgcii sei
ner freunde waren von Erfolg ge
freut er wurde entlassen und erhielt
Weisung, Spanien 311 meiden. Er
hatte mit hiesigen russischen Soziali
Iteii lorreipondiert nnd beschlos liad)
den Ver. Staaten 311 foniiiieii.
Trotzki) kam unmittelbar »ach sei
«er Anfüllst »ach innerer Redaktion
und begann für uns zu arbeiten. Er
schrieb allgemeine Artikel über soziale
fragen, die .'.ustäude in Rii| laiid
und Veitartikel. Er idirieb midi über
den Mtieg und die internationale Va
ge und seine Arbeit erregte die Ans
litersiauifeit berühmter Schriftsteller,
vit Wem ?)orf wurden ihm nie
Schwierigkeiten gemacht. Er war and)
Mitarbeiter der {iikiiiift, dem hie
jigeu iiidiid) iozialistiidteu Journal
und des ivii|) Tailti forward.
Trobkn iit ein brillanter Redner
und besitzt grosse persönliche An zieh
nugssraft. Er ist absolut ausrichtig
und ehrlid) nnd überzeugte stets seilte
.{iihörer. Vor überfüllten Hallen
ivrod) er in vielen Verfaniiitl 11 itgen
in Wem ?Jorf, Philabelvhia und au
deren Städten. Er spricht natürlich
russisch, gut deutsch, ausgezeichnet
französisch und etwas englisch.
Als im März die ruffifd»e Revolu
tion atisbrad), mar Tretzk» einer der
ersten der hiesigen politiid)cn Ve:
bannten ans dem Reiche des :,aren.
der es unternahm, zurück.ukehreu. Er
fühlte, das er zu Haufe dringend ge
braucht «verde, aber er hatte wohl fei
iie Ahnung davon, das er zn seiner
gegenwärtigen Stellung in der Re
gierung erhoben werden würde. Mit
seiner jxnmilic nnd siebe» freunden
trat er die Heimreise a», wozu ihm
die »ölige» Weider von einer Anzahl
hiesiger russischer Revolutionäre zur
Verfügung gestellt wurde».
Während der Revolution im ^ahrc
l!»05 war Trotzki) Präsident des Ar
beiterdelegaten Rates. Tautals ge
horten keine Sojdaten dazu. Er
wurde verhaftet und es kam in Pe
tersburg zu einer sensationellen Ver
handlung, die in ganz Rus land Ans
sehen erregte. Mit anderen Telega
teil, die ebenfalls verhaftet worden
waren, wurde er auf Vcbenszeit nach
dem tiördlidK* 11 Sibirien, einem wie
ich versichern kann, falten 11. iiumirt
lichen Van de, Verbannt, Wo er, wie
andere politische Verbannte, Von der
Regieruiifl gerade genugWeld erhielt,
mit ihn bor dem Verhungern zu be
wahren.
Wach einem Aufenthalt "thin efwao
über eiiieniviihte in Sibirien bewert
stell igte er seine aufregende und sen
iiitionelle /"vliicht, über die er selbst in
seinem ^11
die, oder vielmehr einer
^rojdiiire, die den Titel ..Tort und
zurück" trögt, beriditel. Später
führte er einige v,
a
lire lang das Wo
ittadeitlebeu eines rnssisdien Revolu
tioinirs, stets durch seine Profession,
die eines arbeitenden {eittingviiian
nes, ein Auskommen findend. Es
hielt ihn jedoch nie lange an einem
Platze. Er lebte in Frankreich,
Ceiterreidi, in der Schweiz, Tentidi
land, schrieb aber während dieser ,'eit
stets für russische Heitlingen und blieb
in Verbindung mit seilten reiwlutio
Hären Aieiindeu. Er war ständiger
•Mitarbeiter der „Weiten {eit", einer
deutschen sozialistischen .{eitichriit,
die in Verliit eririiei|it, und auch der
Wiener Arbeiter Heilung, dem offi
zivilen Crgnn der österreidjifdj-uiiga
rischeu Sozialdemokratie.
Unter sal scheu Winnen gelang es
ihm mehrmals und) Rus land zurück
zukehren, mit bei der revolutionären
Arbeit und der Propaganda behilf lieb
zu ieiit. Hu Aleraiider Meroiisfu im
terhielt er immer die frenudfd-aftlicl
lien Vezieliungen. Sowohl in Wem'
als nud) in ^ranlreich besteht ein
.»entinni der Sozialdemokratie, ^nr
beide arbeitete er und idirieb ei i'
A 11311hl von ,"\litgidit'iiteii, die von den
Sozialisten verteilt wurden.
v» Wien hatte er seine eigene Hvi
tung. die wöchentlich in niffiiibvr
Sprache erschien. Veit» Ausbriiri) de.
!lieges im Sommer 1!H I war er in
Wien, wo er mi seiner Heilung arbei
tele. An dem Tage, da Ceiterreidi
Serbien den Mrieg ei Härte, wurde er
auf Anordnung der Militärbehörden
gezwungen, das Erscheinen seiner
Heilung einzustellen. Tainais flaun
er in enger Verbindung mit Ti
Adler, dem sichrer der Sozialdeme
fraten Cefierreichs. Er war ein iim
met- a
re 11
nd von fx ritz Adler, dem
Sohlte des Toktors, der voriges lu
den (trafen Stiierghf, den damaligen
öfleneidiiidieu Premier endlos
In
tioiiiir bekämpfte er in seinen Vcitnr
tikelii den Mrieg. Seine Leitung
wurde zuerst von de» Vehörde» streng
zensiert »nd idilief lidi ganz und gar
unterdrückt. Wir bekamen E rem pi are
derselben hier, '-^n jeder Ausgabe
waren grosse Stellen unleserlich ge
macht.
Tr. Adler riet Zrotzft), Wien uiib
das Vtiud 311 verlassen, da er sonst inr
die Tau er des xtrieges von den Mi Ii
tärbehördeii interniert werden iviii
de: Trotzki, befolgte den Ruf und be
gab fid) mid, der Schiveiz, Ivo er ein
Vud) schrieb, das den Titel führte:
„Ter Mrieg und die internationale
v» dieiem ^ndie tritt er sdiai s gegen
den Mrieg auf, greift die Regierungen
aller friegfiibreitdeu Väuder an,
Deutschlands und Cesietreidis beion
der?. Er giebt sich ganz besondere
Mühe 31t beweisen, das das Prole
tdiiat mit dem Mriege absolut nichts
11 tun habe, nnd das es durd) die
polttif'dieii Vertreter des Wrojjfiiiu
tills der beteiligten Väuder in denjel
bett hineingestürzt worden iei.
Wach seinen hiesigen Erlebnissen
und und,deut er im März mit seinen
freunden von Weiv VJorf abgereist
war, um sich den Revolutionären in
Rü? Uiith slU3iiichlief eii, wurde er auf
Betreiben der britischen Regierung in
Hiilinu festgehalten, sein (*epavl
durchsucht und er selbst verhaftet.
Er wurde in ein vitteritienmgskigei,
wolchov (inf erhalb Halifar lag. über
!lihrt. Tie britisdie Regierung kannte
seine Vaiiibahn ganz genau, aber er
wurde unter der Veidiiildigung sen
gehalten, er wolle im
UM Ifrldiiu*«
v\iiterei"ie
Teutschlands und der alte» Regie
rung nach Rußland zurückgehen. Wir
begannen hier mit den Arbeiter- und
Soldaten Telegaten in Petersburg
tiir ieiite Freilassung 31t arbeiten.
Miljiikow. der erste Minister des
Auswärtigen und) der Revolution, te
legi'dpbierte und) Eanada und ver
langte Trotzfn* sofortige Entlassung
lir winde ans freie» jyiif gesetzt und
es wurde ihm auch gestattet, die Reife
fortzusetzen."
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'rhmt üiuteilbc frein* Cainlnt lablcte. ?lvo
lliifi-r i-rflattoii vW'lb »iirilif, tocim c* liiitl tiiili.
(r.'W.Wrouc'o lliilcvidirill an je#. 2»a»trl.
Abonniert auf d. StaatS-Anzeiger.
Viegsames Glas
Eine leider verloren gegangene Er
sindiing iit die Heritiiiig vo» Wlas.
Das jedem Trucke nachgibt und, ohne
zu brechen, in jede beliebige ^oriit ge
briidit werden kann. Tie älteste Er
wäl,iiuitg foldieu Wlaieo rindet iid, in
einem Bericht v-bit-abd-Alfnijiiis, den
dieser Maninin, dem Sohlte nndWad,
folg er Harun al Raschids, über feine
llntetiudiiiiig einer oltägnvtiiiteuPi)
niiuide lieferte. Es heir.t darin: „txsii
der westlichen Piiraiitide fanden wir
dreis ig Schatzkammern, die mit kost
baren Weitein, ü'ijengerät, irdenen
Wefänett und Waffen gefüllt waren,
die feinen Rost angesetzt hatten. Auch
fanden wir Wlas da* iich biegen liefe,
ohne zu zerbrechen." vn einer Schrift
des Petronius, de* (^iiiiiiliiigs Mai
ier Wetos. wirft ein Wlasküitsller
einen Wliispofsll 31t Boden, ohne ihn
zu zertrümmern: das (^efiif hat nur
eine Beule davon getragen, die der
Erfinder mittels eitiesHaiiimer* wie
der ausgleicht, als wäre es nicht WlaS
sondern Metall, was er bearbeitet.
AiicbPliiiiuv und Tio Eoffitis ennäh
neu biegsames Wla-Z. Und H10
idjreibt Weri in seiner We schichte des
Witt,'es: „vit Tiberius' Heilen hat es
Wins gegeben, das fid, unbeschadet
biegen lief heutzutage keimt iiinit es
nicht mehr, wiewohl es wevtooller
wäre als (^old nnd Silber." Ter per
fische Schah VI bims der Wrofte sandte
Müiiig Philipp dem Tritten voitSpa
iiieit sechs unzerbrechliche (Bläser, die
jedem Hammerschlage trotzten, und
Blacoiirt berichtet, das ein aiisländi
jcher Erfinder, der dem -Vi iriiter
Ridielieit im value 10:10 eine Wlas-
u"
Ehg
zum Gebrauch Es
büste zeigte, die mit Hiimmeni 1%
arbeitet werden konnte, lebenslönM
Iich eingekerkert wurde, damit die d&'
französischen Glasarbeiter» "erlioh^.
neu Privilegien hietdntd, feine B|*''
'di
iii it
1:
iig erfahren sollte».
Viilvatii3iiifl nnd allerhand Repa
raturen au Automobilen. Alle Ar
beiten an Reisen, Easings und Tube*
Bringt euere alten Easings 311 mit*
damit id) sie nachsehe. 0*J) kann euj|
Weid sparen flöt allen Autotuobilre^
piinitiiieit. (lt ba)
Weiv Veipzig, W. X.
Aiini erkundige sich
Und wir werden Sie nUcrzeugcn, dasz
nicht nur olle» Schülern dieser Handel«?
fdjulf (^iijincvv College), folKilb sie fjti
l)ig sind, gute Tltlliiiigcn besorgen, so«
der» dasz die ?kodikrage bei uns für fD»
liiiU' Biidilialier mit» Uiirzfdivribrr giöfitt
ist nlv mit 2d)iilrv liefern können. StBntfl
Sic fidi fiir eine gute Sielliiiig norbcreli
len wolle», erkundigen 3ie sich was iPti
fiir .(111 iidctie andere geiaii haben. Aö
es nötig ist föimni Tdniler, mit fertig
englisch 311 lernen, mit den unterstell
»lassen anfangen. Schreibt an:
Für Farmer und.Hausväter
Nüljlichstcs Werkzeug
bei Ausbesserung »0«
Geschirr, Satiel«, Rieme»-^
Schuhen, II. f. w.
Der CchiicUnahcr Pfriemen)
Wird als Prämie verschenkt
Der StaatS-Anzrigkr offeriert jeht diesen Pfriemen frei allen
alten und neue» Veserit, im Inlande, ,-jelchc das Blatt ein Jahr
voranszahlen, aljo 1111s $2.50 einsenden, llitjere Vesec in Eanada et*
Gilten denselben gleichfalls frei wenn sie uns $ einsenden
(Kostet $1.00 per Stück von der Fabrik bezogen und wird von Haust»
rem zu $2.00 bis zu $!.00 verkauft.) Neueste und beste (Erfindung
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ihn gebrauchen kann. Mit diesem Pfriemen näht matt Geschirr.
Schuhe, tieite, Treibriemen, Sattel, Teppiche, Reisetaschen und Übn
Haupt alles schwere oder dicke Material.
Diese Abbildung geigt de» Pfriemen durchschnitten, um die im Grift
enthaltene Spule und die Nadeln zu zeigen.
Extra Kadelu soften 5 Cent» das Stück, 60 Cent» da» Dützen»,
rrfra ©pulen mit Faden kosten 16 Cents das Stück oder $1 pe»
SSfc rn «cr ,ffhler srober, wird auch auf Spulen,
rn ßO^aidS enthalten, geliefert nnd zwar fiir 15 Cent» Mt
60 Sard «pule oder zu $t per Dutzend Spulen. Diese Sachen hat»
r'
Sie sind zu beziehen von S. Blake »tlUto*,
Der Schnell«äher enthält die spitzigsten HeMtt 'tmd mich solch»
speziell zum Nahen oder Flicken von Schuhen geeignet. Der NU»
»n!â -'r/ -aU «ie "tC ^LU,Ie âufgerollt und wickelt sich automatisch at.
55-«
kulhalten und aitB dem Wege. Weder Schraube»
schlusfel noch «äsraubenzieher sind nothwendig wie bei vielen andere»
Pfriemen. Das Werkzeug ist geschlossen nur fünf Zoll lang und 116
80U dick und kann beanem in der Tasche getragen werden—stet»
t|i
«eu, fur Farmer und Hautvater.
kurz gesagt, ei» unentbehrliche»
«dressirt alle »riefe und Geldsendungen:
Der Staats-Anjeiger, Bismarck, N.D.
Leser w Canada haben die Zollgebühr selbst |u tragen.
Ba*

•8HARCK PRINTING COMPANY
Entered as second rlass matter, May
S, 1812, at the post oflVe at llismarck,
N. D„ under the Act of March 3. 1879.
W listed Tuesdays ami Frldave, at
Blsmfir k. North Dakota
•ebscrlption I'rice 12.50 per Annum
Krett«g, ltd 4. Ja«. 1818
?l Li o n n e Ii V i
Bismarck. X. D.
Bo» Alexander Menschoy
1er Sislfltrfln, ciflrr, Bismarck, Vt £•., Artihifl, brit 4. Mannar
BISMARCK
82. So. Wabash Avenue, Chicago, Illinois.
Haywood Tire Repair.
System
Wilhelm Schroeder
Bismarck VufineS« (Seilet«,
(£. '.Vi. Vnngnin, Präsident,
Bismarck, t'i. D.

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