OCR Interpretation


Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, July 05, 1918, Image 3

Image and text provided by State Historical Society of North Dakota

Persistent link: https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn89074935/1918-07-05/ed-1/seq-3/

What is OCR?


Thumbnail for

Stowen H»tch CiMrinnrt.
O s K a i e
Kuf ban Bahnhof in Iohanuttburg
falio vir SÄ«et »topf an 8off. Tie
Bauern taugen Äkmbrbdfn die
Frnucn i* geetitottn UmjPlagtiichern
mit Heller «act tant ler Hau de. Da
zwischen «i*jd«« Bürger Oer deinen
Vstabt. 'ättei schob und drängte sich
ia srtubigtr Erregung durcheinander.
Der Lug, der bereits von Äud-tannq
fgtiaUfiert tvar. jolltt bit tnüafjtntn
Seferoifieit und bie Urlauber dt in«
gen! Eigentlich mußte er schon Du
feto.
^ieäelcht war «r wieder vor dein
Berge liegen geblieben, wie im vorigen
Jahr«, ul» bie kleine Maschine n
dienst versagte, so baß die Reservisten
ouvsttigtn und die turze 2trcde ti-J
|Uiri Bahnhof zu Fuß gehen mußten.
Doch nein, Da biegt et {im die
Solbede, flu# jedem Zensier streckten
sich Drei, vier ttöpfe. ètöde, M'üfcen
unb 5laschen werden geschwungen.
Trotz be#
tiärmz
5
*4
,F
trewften fläbtt verursachen, bin! man
tea Ätsaug der LattrianSvOttleidiger.
Die Hehlen sind ihnen heiser giwor»
dm, soviel huben sie schon unterwegs
k gesungen und getrunken.
Kuö den^ letzten Sactit waren
-Jjl' zwei Gardisten gestiegen, Ein Gesrei
4 tet und ein Unteroffizier, dachend
jähen sie auf das Menschengewühl,
dal sich allmählich zu entwirren be
gann. Wie e» schien, roar niemonb
gcioMmen, diese beiden abzuholen.
„Du haft wohl deinem Alten nicht
be* richtigen Zug geschrieben, x'lbani
(statt zu antworten, eilte der Ge-
ftttte mit ftiuten Schritten durch die
Menge auf ein ältliche» Ehepaar zu,
öaé noch immer mit forschenden Älit»
tea sich umsah. Dcr Sauer, ein gro
ßer Mann, trug einen feinen Ueber»
zither und schwarzen Hut nach jtadti*
scher Art, bie kleine rundliche Frau
ein teilte» schwerseidenes Inch und
ttapuzt.
Vflbain!"
Was Auge der Mutter hatt« ben
Mhn tntbeett. Mit Tränen in bm
Augen warf sie dem Heiingetehrtei'.
ihec Arme um ben Hals und zog fr*»
ittfl Kops zu sich herunter, Üiaier
Pionlei wußte in diesem Augenblicke
nichts Besseres zu tun, als feinem
(Sinzigen auf die Schulter »u klopfen.
Sein Auge hatte bit Gefreitenknöpse
entbedt. Nun setzte die Freude von
neuem ein.
Die Mutter schlug bit Hänbe zu
sMmen. .Was, befreiter bist bu
geworben?â
„Sa, Mutter, irob bei btr ersten
Uebung werbe ich Unteroffizier. Da»
hat mir auch mein Freunb Willim
besorgt".
Der Unteroffizier war inzwischen
fWgfam hinzugetreten.
»Ich muß bas Verdienst' zu dieser
Beförderung leider ablehnen, das hast
du dir allein zu verdanken".
§5r schlug die Hacken zusammen
p4 legte bie Hand an die Mütze:
"»Unteroffizier Wilhelm Sobota, 3.
Äontpagnif 1. GarberegimentS zu
Fuß, bturlcludt auf vier Wochen nach
tturzontten".
In streckte betn Bauern bie Hand
hin. „Äor allem herzlichen Dank für
die Einlabung".
»Lieber Herr Unteroffizier, was
hoben Sie zu Mitten, wenn Sie uns
unb unserem Adam eine Freude ma
chen? Wir haben Ihnen vielmehr zu
bansen. Nicht wahr, Frau?"
tzrau Pionttk nickte, wobei ihr gro
ße Tränen die Backen hinabrollttn.
„Sit sind uns so lieb, wie un]er
Sohn. Wenn Sie dem Adam nicht
geholfen hätten
»Liebe Frau Pionttk, wenn Sie da
bo» anfangen, lehre ich sofort um unb
fahre »ach Berlin zurück. (5s mürbe
mir ja leid tun, denn das ist der erste
Urlaub, den ich nach dreijähriger
Dienstzeit in der Heimat verleben
fol
»Was, noch feinen Urlaub gehabt?"
Der Unteroffizier zuckte die Ach
ftki. „Ich habe keine Angehörigen,
bin als Waisenkind in Btntjfn aufge
wachsen. Zu »em sollte ich ba sah*
rei?"
Ȁch je, ach je! 97a, bon jetzt ab
loßimkN Sie jedes Jahr zu uns".
^Kitten im Gespräch wanbke bie
Frau den Kopf zur Seite, benn ihr
Mann hatte sie angestoßen und nvi
bey Augen auf den Sohn hingewiesen,
bet eben schnell auf ein junges Mäd
chen zuschritt. iSinen Augenblick schien
«r unentschlossen, wie er es begrüßen
fofll«. Doch bie Freude des Wieder
sehen? desiegte bie Bebenken. Er brei
tete die Arme aus und zog das junge
Matchen an 'ferne Brust.
Hübet bat Äeficht seiner Mutter
sieg «in heller ftceudcnfchein. Uuwill.
tiirtich faMti* pc bie Hänbe.
»Ii«, (ÉMtob, jetzt bekommen wir
die Tchwiegerischttr, bit wir uns
ȉtffchteA. ein Tag bet Frtube, Herr
Untfcbfßjiet, für uns zwei alte Men?
Jchen!"
Damit eilte sie auch jtbon auf da»
ji«M |ki« j« und schloß in ihre
Arme.
„(Settel Segen, meint Äinfber! ©et»
U| 'mtyi 2mm Pater, unser g»•
tcr Soh:» brin.it un:- dir Z \t:er :u".
Bon dvr anderen Seit? tarnen die
Eltern de» Mädchens betau, be^big,
Bauersleute, deren Anzug ebenfaiio
Wohlhabenheit i'erri:i, jJiuner ^imleS
ging^ ihnen entgegen.
„Hab ich s euch nicht gesagt: heul
wirb sich's entscheiden Ich «rußte
ja, baß et eure Vi na lieb frit, ist
hat's bloß nicht gemerkt, erst heute
Stirn Wiedersehen turn's raus".
Auf dem Wege zur Stadl erzählt«
Mutter Pionirt die Borgeschich: die
set Xlerlrbimg.
„Srtjen Stt, Herr Unteroffizier,
Sit kernten boch ur.f^r. AMm bet
muß immtr tin dißcden geschoben iper
ben. Die ^ina ist ihm schon von
klein auf gut gewesen. Und sie ist
ein liebes, ordentliches Mädchen, sehr
tüchtig in der Wirtschaft. Und die
Höfe grenzen und passen auch mit
dem Land gut zueinander".
.Das ist wohl anch bie einzige
Tochter?"
„Gewiß, und ein gehörige« Stück
Geld kriegt sie auch mit bie Salo
mons wirtschaften gut. Da haben
wir denn manchmal mittir.anba ge
sprochen. wie gut sich baS trtssen
würde, wenn wir bit Mindtr zusa ii
mengeben könnten. Aber, unser Ada-,
hat immer getan, als wollte er davon
nicht» hören. Na. ich will's Ihnen
sagen, lieber Sobrta. Da ist im ^otj
eine Margell, ihr Watet ist Stellma
cher mit seiner Arbeit rerditnt er
nicht viel, oder er geht nachts mit ei
nem PlXk Seide oder 2et über die
Grenze. Also die Eva ist un«ete:n
Ibiim aus Schritt unb htil nnchflc«
gangen."
„Ist sie benn hübsch?"
Di« Frau zuckte bie Tchvlkern.
„Wie man es nimmt. Die Manns
leute find ja hinter ihr her. Ich
will aber nichts Schlimmes ben the
sagen
„Unb der Ada«?"
„Na, wissen Sie, Herr Unteroffi
zier, bie Männer sind alle so wie ei
ner und. tiner wie all« wenn ein
hübsch«» Mädchen euch blanke tin gut
macht lassen Sie man, lieber Hert
Sobota, ich kenn Das. Ich hab blj|
immer gefürchtet, zwischen den beiben
wird's eine Vieb|chaft werben unb
bann blieb unlet Adam kleben. Aber
diesmal war die Eva zu dumm
sie hat geglaubt, ihn damit zu locken,
daß sie spröd bleibt das versteht
bet A dan: nicht der muß genom
men werden wit bit warme Staimel,
ehe sie kalt wird".
Der Unteroffizier mußte laut auf
lachen.
„Ia, ja, mein lieber Herr Sowtq»
jetzt können wir lachen".
„Ei, wenn bit Margell jetzt boH
noch
„Ach, davor habe ich seine Angst.
Das ist bei uns nicht Sitte, daß einet
seine verlobte Braut im Stich läßt,
um einer anderen nachzulaufen. Und
mit ber Hochzeit werden wir nicht
Jahr und log matten. Wenn Sit zu
Weihnachten Urlaub bttomnat,
den Sie babti stin".
Die Verlobung wurde noch sieh*
energisch und lange in der Stadt ge
feiert. Die ganze weitverzweigte
Sippschaft der Pionteks und Salo
mons, von der Schwert- wie von bet
Spindelseite, war in Johannesburg
versammelt, denn es war Marittag,
unb im Herbst hat jebtr Bauer ttwjs
zu verlaufen. Wie ein Lauffeuer war
Die Nachricht, daß Adam Piontet al:
Gefreiter von der Garde zurückgekom
men sei unb sich gleich auf dem Bahn
hof mit der Lina Salomon verlob
hatte, über den Markt geflogen. In
Dichten Gruppen standen Wänner und
Frauen beisammen und befcrbthen
das Ereignis.
Ue be rail ging da? Urteil dahin, b'ß
Den betdtn Familien nichts Besseres
zu »tmjchen (ei, als die Berbiiibung
der Minder. Das würde ein st.ittli
cht« Herrengut abgeben, wenn bit bei
den Wirtschaften zusammen fielen.
Unb em glückliches Paar würde et
auch werbe»! Der Adam ebenso or
deutlich und nüchtern, mit bk Lina
wirtschaftlich.
In dem große« Echankzimmet bei»
Kaufmann Schweiger war b'it SefeC
fchaft eingekehrt. Willim hatte ben
Ehrenplatz auf bem leb«bezogenen
Sofa zwischen ben neiden Muttern
erhalten. Adam saß mit feinet Braut
seitwärts am Fenster und sah so zu
frieden slillvergr.iigt aus, wie ein
Mensch, welcher ein schweres Stück
Arbeit glücklich gefchafjt hat Dit
Mutter schien ihn also ganz richtig
beutteilt zu Halm.
Es dunkelte schon, als man auf
brach. Abain fuhr mit seiner Braut
auf Dtrtn Wagen. WiCim mit den al
ten Piontets. Eine halbe Stunde
ging's in flottem Trabe auf bet
Ehauffee, baun bogen bie Pjerde in
die breite Landstraße ein, auf ber die
Räber bis zur Nabe im Sanbe ver
santen. Ein schöner Hetbjtakni,
still unb flat. Hell funkelte« die Ster
ne Tin bunklen Himmel.
Willim war in Gedanken versunken
Es war ihm so eigenartig zumute.
Friihtr saß er auf bem ttulscherbock
unb fiihrtt bie Leine, jetzt lehnte er
behaglich in ben weicht» Pel stern pa
Herrensitze». Unb wem hatte et bai
zu verdauten? Dem Nock, den et trug!
Peine militärische Würde, sie würbe
Ilm auch weitet hell«. lag
"V IF-.
^s-y-
ft'n icbt: !irtg v.'r r.
j.pöl'i.ihryr Türmten wollte er »ict
den ^iviloetsorguiigsschâ erwerbeu,
der ihm Ni» Anrecht au! eine Beam
iknstellung oerlieh.
Au» (einem Sinnen'iiSrte ihn eine
Frage auf. Frau Pionte! Halte bii
jetzt fast ununterbrreben eizi.Hit von
ihrer Besitzung, von ber 2enpanb
fchaft, von Der diesjährigen Erute.
Willim hatte tKizu nur manchmal re»
chanifch mit bem Hopfs genickt. Jetzt
fragte die Frau:
„Bon wo stammen Sie eigentlich
1 jeder Sobota?"
„Aufgewachsen bin ich in Stallen,
Frau Pionttt".
„Was mar Ihr Batet?*
Eine heiße Röte stieg fcm fchtgtit
Mann im Gesicht empor, a 15 et lti't
sagte: „Ich führe den Ramen meiner
Mutter".
„Ihrer Mutter? Ach fe! Also
Ihre Mutter war eine gebotene Sobo
tu? üiitfchuldtgtn Sie, wenn ich wei
ter frage. Ich babe meine Ursache
dazu. Wissen Sie vielleicht, von wo
Ihre Großmutter flammte und ihr
yatersr.ame war#"
„Ich weiß nur, ioa« mir bit Leute
erzählt haben. Die Eltern meiner
Mutter haben früher wo anders ge
wohnt. Später zogen sie nach Sent
ten unb starben betbe kurz hinterein
ander in Dem Jahr, als Me Ubolera
kam".
„Wissen Sie wirklich nicht, wie
Ihre Großmutter mit Baierenameu
hieß?"
Willim dachte nach. Alt Junge hat
te er sich nie borum gefflmmert. Er
etinntrte sich, baß ie Leute, bei benrn
et aufgrwachftn war, manchmal von
feinet Familie gesprochen halten. Ihm
war so. als habe er dabei den stamen
ivofat gehört. Er sprach ihn au?.
Frau Pionttt schlug bie Hänbe zu
sammen.
„Mein Gott, so habe ich boch recht
vermutet. Dann ist -Ihre Großmut
ter Die Lowisa itofort, bit richtige
Halbschwester nitiner Mutter".
Sie rüttelte ihren Ih'ann, bet sanft
eingeschlafen toat. „August, hörst bus
Dtr Unteroffizier ist ein '^erivanbtet
Seine Großmutter ist die Lowisa 11
o
sack, die ben Sobota heiraieie. ^!e n
wie ich mich darüber freut, und wit
erst dtt Adam sich steueu wird, baß
Sie ... daß bu kein Fremder bist,
sondern zu uns gehörst! Nun sag doch
bloß einer, wie Menschen im Leben
zusammenkommen. Aber nun, lieber
Willim, mußt du als Berwandter zu
uns Onkel und Tantt sagen".
Dit alte Frau freute sich wirklich
so. als ivenn ihr jemanb ein großes
Geschenk gemacht hätte. Und res:
thatet Piontek! Auch öiilim war
freudig erregt. Ein Ger'uhl des Ge
borgenseins tarn über ihn gute, lie de
I'ienjchen faßen neben ihm und drück»
ten ihm bit Hände. So weitläufig dit
Bcrwanbtfchaft auch war, sit freute
sich, baß et zu ihrer Sippe gehörie...
iKun stand er boch nicht meyr so
mutterseelenallein auf ber Welt, ohne
eine milsüblenbe Seele, die um ihn
sorgte. Tie Erinnerung an die lie
beleere Jugend trieb ihm jetzt zum
erstenmal die Tränen in die Augen.
Unwillküiilich begann er zu erzäh
len: „Die Mutter tarn uerbenefranl
mit mir aus Königsberg ins Dorf
zurück. Die Stadt hatte sie donh'»
abgeschoben, wo sie htimatsbtrechtigt
war. Sie starb im Lazarett, als ich
noch nicht ein Jahr alt war. Ich
wurde ins Armenhaus gesteckt zu ei
nem alten Weib. Biet besinnen kann
ich mich nicht darauf, aber es muß
wohl die schlimmste ^eit geweien sein,
denn bie Leute luben mit später er
zählt, baß ich oft in ein Haus gekom
men. wo dtt Tisch gebeckt stand, un:
um ein Löffelchen Suppe gebettelt
Hai«. Später würbe es besser. Di
nahm mich ein Bauet zu sich. öe:n
mußte ich bie Gänse hüten, UND als
ich größer wurde, We Schaft unb
Schweine. Nach der Einsegnung blieb
ich bei demselben Bauern, beim ^tiiv
sect, als Mieinttischt unb betaut areas
Lohn. Mit siebzehn I.iyten uwllle
ich frtiwillig zum Militär athen. abet
»et Schulz gab mir nicht die Pa
piere heraus. Et meinte, meine Mut
ter hättt btr Gemeinde so viel Jlofttn
verursacht, ba sollte i* wenigstens bei
ben, um durch meine Arbeit etwus gut
zu machen. Bei ber Aushebung »ou
ten bie Herten mich zur Linie an
setzen. aber ich bot sehr, ich wollte
weitet dienen und da schrieben sie mich
zur Garbe".
Die Alle faltete bie Hänbe: „Das
war unser Glück, baß bu dahin tarnst.
Aber erzähle boch, mie hast du eigent
lich den Abam angetroffen?*
„Was ist ba viel zu erzählen. Tant
chen? Ich war gttade Gefrtiirt ge
worben, als btr Adam eing^ogca
wurde. Eine- Tages bekam ich Sir»*
fernen bu jour. Ich revidiere alio
abends bis Stoben. let Xetrut Pion
tek ist nicht da. Ich frage bit an
btten: sie wissen nicht. et hing?
gangen ist. In mtintt Htrztns.iugst
spring ich auf den Rettibor zu den
Gewehr st an
ben ein Gelvehr fehlt".
Die Frau neben ihm stöhnte unb
rang bit Hänbe. 6t legte den Ar«
um sie. „Xnn reg dich doch nicht aus.
Tante, e» ist ja alle» gut geworden.
Ich Hobe ihn boch noch »ur rech
Zeit gefunden. Sr fetz ganz Hutten
in der Ecke des Hofes unb weinte.
Das Vewehr hatte er aeben sich an
die Mauer gestellt Mit einem Satz
wor ich nebe« ihn und «atzn da« 4to-
Sr- ,, J- &
4V Htk E«a^D«âr. «. *., fcteitwi, k* 4. j«4t
iiu'br .ir 'Hi-.l!. V- iv.:': t:m
krone )i ii. Ja. Tante. .V: .'tZv
!voli:e eint gtoßt Dumeibe i begehen".
.Aber nmihiilb, lnrbet éiiUim,
weshalb?"
„Da# kommt fe manchmal üfcer
einen. Er war ein bisebrn ungeschickt,
et kennte nicht marfchitten, bas oirif«
fetloppert fiel ihm schiver. unb bei-t)ulb
hat sein Korporal ihn 'n bieten niefct
gezwiebelt als bie anderen. Da be«
fiel ihn bie Sebnsucht naeö Hau)e. In
solch einer Stimmung begeht manch
tiner eine Dummheit. En :veber er
rückt aus, oder greift zum Gennbt".
„Und du halt bich seiner angenom
men, hast deine Hanl über ihn gehal
ten^
„9ta, Tonte, bal war doch natiir»
lich! Er war ein Lanbtmann »on
mir, wir halten schon em paarmal
inasurisch miteinander gesprochen. D»i
y.ilt ich ibm gut jugereber unb ihn
auf die Stube ins Bett gearacht.
Darauf ging ich zum Feldwebel,
bet mich gut leiben mochte, und auch
semen Moipotal habe ich gebeten, et
mochte mit ihm etwas Geüuld halben.
Da ging es eben. Der Abam biß bit
Zahne zusammen und gab sich Mühe.
£as übrige wißt Ihr ja. Im nächsten
Herbst wurde ich llnteroffiz'.fr und bt»
lain iyn in die Uorporaischast".
„Ia, ja, wir ivifftn, was wir
zu diinten haben".
„3ia, macht bloß nicht so viel Auf
hebens davon. Jeder andere wutbt
ebenso gehandelt hiiven wie ich, und
Ihr babt mir schon genug dafür oet
gölten. Immerhin ein Puckchen nach
Dem anderen, in jebein lag Geld trat".
„Na, ob ich tum em oder zwei Pa
kete machte, da» war boch gleich".
Am anbeten Bormittng Willim
mit bem Onkel beim Ftuhilück in ber
großen Stult, die noch ganz nach
aller Weile eingerichtet war. In bet
einen Ecke bet hinge, weiß gescheuerte
Etchenü.ch mit zivei Holzbunten, auf
der anbei eil Seite bas geräumige
Himmelbett, worin die beiben alten
Veutchm schliefen. lit Tonte hatte in
bem ftir.ittii Zimmer betten wollen,
auf bet anbeten, Stile bt? Hauses,
wo brei Räume mit teuren Möbel»
ms städtische Art eingetivlitet waren.
Willim halte bagegen Einspruch er
hoben, unb bu Tante freute sich dar
über. biß et nicht als Gast, jonbtrn
als Verwandlet behandelt ein wollte.
Abam war schon früh ausgestanden,
unb tu bit Stalle unb auf das Felb
gegangen, um sich an bent zu erfreuen,
woran fem Herz hing. Tie Tante
ging zwischen bem Tisch und bem
großen ^ctd, der den offenen Kamin
uerbrnnoi hatte, hin und Sie
t)ait viel zu tun, benn alles, was die
•Va Ii bt liiiiten tonnte, war auf dem
(jelb beim Hatluffeigtabeti. So konn
ten sie denn oet traulich ein Wort mit
einander sprechen. 3ie halle sich eben
von W'Uim erzähl: (äffen, baß er
feine zwölf Iayie abdienen wolle, um
iXinn Beamter zu ivetbetu Jetzt tarn
sie mit bem großen .Kochlöffel tu bet
Hand zum Tisch, stemmte die Arme
in bie Seite unb schüttelte mißbil
ligend ten Mops.
„Ach was. Junge, wirst dich all bie
Jahre abplagen und deine Knochen
ichindeii, das haft bu doch nicht nö
tig".
„Ja. Tante, was soll denn auS mit
werben? Ich habe boch nicht einen
Pfennig iöermögtn".
„Ist auch gar nicht nötig, dafür
laß on mich jorgen".
„Wae willst bu baut auf nie, ma
che». Tätlichen?"
„Einen Bauer, mein Iungchen? Du
bist in bet Wirtfchvt groß pewoiben,
bist ein hübscher forscher .Herl. Du
tannn eint Frau mit Gelb i ekommeii,
kaufst bich an. ober noch besser, heira
test ein in eine »arme Stelle und bist
dem freiet Herr. Habt ich recht, li
ter, odtt nicht?*
Der Bauet nieste bedächtig. „Ge
wiß hnft bu recht, bae ist uuch meine
Meinung. Es braucht ja nicht heute
ober mc.gen zu fem. Da ist fceici
nhiut in Mo vollen, meinem richtigen
Halbbluoer, eine Margell im vo
rigen Iahte tingtfegntt. Tie wird
mal die Wirtschaft bet»mmen, benn
der einzige Sohn ist als tleints ttinb
uerunglüdt. Dtt armt Junge mutz
un Stuhl gtfahttn werben".
i e s K a i e
Mlhelm war nachdenklich gewer»
sen. Wae in feinen Träumen ihm
früher als unerreichbares Zirl votgt-
iu.'iu!' tv.t ive^: e i'.'.'r «tin
:»eu it.- Uii.fv Braut jubiingen u.ui»
sen. Er lachte nur, als fein Freund
ihm ba» vorhielt.
„Wir sinb un# gut und werben uns
heiraten, werden also bot panzt Le
ben miteinander verbringen. Biet
leicht wenn ich sie nicht von Hein auf
ttnnrn wurde. Aber grbt du doch
mal auf eine Stunde riibei, nutflicb,
bae meint ich in »cllrin Ernst. Die
Linn wir» sich freuen, wenn bu ihr
von unserer Soldatenteii ei zahlt".
Wilhin lachte. „Du, Aba«. da«
ist eine gefäbtliche Stiche. Das soll
schon manchmal vorgekommen fein,
daß ein Freunb be in anderen bie
Braut abspenstig gemacht hat".
Abam zuckte bit Achjclii. „Wenn
bu bet Lina Vesser gefaUit a.ö ich,
btiiui habe ich* noch nichts verlort».
Meinit bu, ich iviitbt mich diirübet
gräiiitti? Ich fand boch immer «och
tint andere, welche mir ebensogut ge'
fällt ober nocd besser*.
„Aber mein Gott. Adam, wenn du
so denkst, weshalb kift bu dich mit
betn Mädchen oerloh
„Ich mich verlobt V Haft du benn
nicht gesehen, tot« bie Sache lern? Wir
sind doch wie Bruder und Schivester
initemanber aiiMritvuhjeu. Hub wie
ich sie auf bem Bahnhof zu leben be
lam, gab ich ihr in der Freude des
W'.eberlebeiis einen ihifj. Wno bat»
auf folg», hift du ja miterlebt. Ich
war verlobt und wußte nicht wie".
Er fügte iiachbeatlich hinzu:
„Wahrschtinlich ist ei auch bai Beste
für uné alle".
Et sab so gleichgültig batet brein,
bafj Willim nicht gleich merkte, welch
ein furchtbarer Ernst gerabt hinler
ben lepten Worten lag, unb lauernd
antioortete:
„W:nn einer bich so rtbtn hörtt,
könnte er wirklich glauben, baß du
unglücklich liebst".
Adam hatte bie Antwort schwei
gtnd hingenommen unb war balb
darauf uue btr Stube gegangen, \$
daß tü auâjah, als wenn er tiner
weiteren Erörterung au» bem Wege
gehen wollte. Jetzt erst fitl Willim
bie Eva ein, von vet bit Tante ibm
schon auf dem Bahnhof erzählt hatte.
War es wirklich bent bur, baß Ädaui
mit ihr in diesen Tagen wieder an»
bändelte, obwohl er «sich '»zwischen
verlobt hatte# Hatte sie etwa altere
Ansprüche unb bemühte sie sich, bie
Heirat zu hindern oder war sit tint
gewisienioje Person, die sich nicht
scheute, mit einem verlobten Manne
eine Liebschaft zu unterhalten? Dar
aufbin schien die resignierte Aeiifi
ning Ad.ims hinzudeuten, daß die
Heirat mit Lina das Beile .väte. Als
wenn et barin gegen eine Leidenschaft,
die ihn zu verberben brohte, Zchutz
iuchtf.
Das Einfachste wärt gewesen,
Abam auf den Mops danach zu sra
gen. Daß Seck)t baju glaubte er zu
besitzen. Doch nye sollte er ihm ins
Gewissen reden, wenn et nichts dit
naues über die Margell wußte! Btel»
Iticht war sie gut und btnv unb ver
diente nicht das harte llrteti, bat die
Tante über sit gefällt hatte.
Sein Freundschaftegefühl flit
Adam tritb ihn, bteje Möglichkeit
auszumaltn. Dtr iticht Erbfohn
hatte sich in das arme Méidtl oerliebt
und Gegenliebe gesunben. Die Eltern
hatten lich dagegen gejträubt und ih
ttn Sohn dahin gebracht, baß er
scb.ießlw) in die Betlobung mit btr
reichen MachbaretoAier wiüigte. Daß
Ab.iiii bei bem ütiieberfeher. auf öeia
IBahnbof sich von ber Mutter hotte
überrumpeln lassen, war wohl eine
Uebertreibung. Er heilte nur still#
schweigrnb sich vorwärts treiben las
sen, weil er burch bie Berlodung ber
Liebschaft em Ende machen wollte. An
einem der nächsten Tage fragte et die
tarne, in welchem Ruf bie Eea fin
de. Die alte Frau sah rhn erst er
staunt an. Dann lachte sie verfdumgl
unb brohte ihm mit dem Finget.
„We&ltalb fragst du? StMii du
et IM dem üllii bei dem Mädel ver
suchen
„Nein, Tante, wirklich nicht".
„So, fo Dann muß ich bich noch
einmal fragen: Wir kommst bu dar
aus? Sti ganz offtn, Willi«. DM
fragst »es Vlbami wegen? Was weißt
du von ihm
„Lttbstts Tantchen, ich holte es für
weine Pflicht, bie zu sagen, batz der
Apam bie Lina nicht liebt. Sie ist
ihm je gleichgültig, wie jedes andere
Mädchen. Aber er wird sie heilte*,
weil Ihr es wünscht".
„Na, wae schadet »öS? D« weiht
doch auch wie bie meisten ^eitateo
hier zustande kommen. Die tftfct»
sehen f.ch um, wo in dn Nachh«sch»ft
eine gute Partie für ihren Sehe +tt
die Tochter zu finben ist. T« â«Étt
werben verlobt, hei taten (Ich Ulfe Mt«
den glücklich miteinander".
„Ja, Tante, tas kann schon richtig
fein. Aber bann lieb* d»
keine anbere*.
„Was sagst bu, wi* ^iuuchenl
Was meinst bu damit? HÄ fett 1*1
Abam vielleicht etwas
sagt?"
„'Ji'tin, Tantt, mit ist der
gekommen, dofc zwischen ben
nicht atits in Ordnung ist, neii
mir neulich jagte: a mm ßg «M»
das Beste fein, wenn et »fc tma |*i»
ratete".
.€* ist gut. baft da nie da«
sagt hast. Ach werde Mmss». «M
w* Nte?.
1
schwebt hatte, ale freier Mann auj-i
eigenem Grund unb Beben, zu stehen,
das sollte ihm jetzt mühelos zufallenY
Lb es ihm nicht schwer fallen wurde,
den bunten Nock auszuziehen, wenn
»er Plan, ben feine Berwanbten aus- i
spannen, greifbare Gestalt annahm?
Wohl kaum! Et war gern Sftlbal
gewordeu. weil bie Milikätjftt ihn von
3tm kurzen Los eiti'.s schlecht besolde
ten GespaniltnechtS besaite. Sie soll
te ihm auch da» Mittel werden, eine
gesichert« höhere Lebensstellung zu et»
1
ringen. Wenn et nun bae Ziel auf
leichtere Weife unb schneller erreichte?
Iu ben nächsten lugen hatte «r
nicht viel Zeit, darüber nechgudenlen,
»eil Abam, bet ihn wie einen älteren
fluider liebte, ihm Itintn MufOiMid
luhe ließ Bald nahn er ihn zur
5ago mit. ober er ließ «spannen und
i«iht mit ihm in die ZKtchbarschaft zu
delannlen unb Lerwo«öt«n. )h«
mit es manchmal, »14 wenn feines
•}teiin& eine geheime Unruhe drangt«.
SU »ledtichet tküttigea hätte ifcui
$
-.w „..
r|
y+T wird dir jntet ^te 'tVabr»
i^eit jagtü".
Willim war dieser ?l.iflrag unan
genehm. Aber tonnte er feine Dank
barkeit gegen bie alten PwiitetJ besser
betätigen, al* wenn et ihnen übit
btefe Dinge Klarheit verschaffte?
Vielleicht lieft sich tin Unheil otthu
ten.
Für ben andere» Morgen hakte
Äbiiin eine tieine Jagd angelegt. Mil
noch tiiugt» anbeten Ba.iemj/fcnen
wollten sie bie kleinen $ton:uigeu, bie
Bater Piontek libtlall auf den Ber.
kuppeu angelegt hvitte, duichbtückeu.
Em Dutzend H^ise» würben sie sicher
fchitfttn, uub wenn bai (Üliid gut
war, kam ihnen auch ein Siehdock, der
[ich gem in bi« Dickung steckt«, vor bit
almte.
Da würbe sich schon eine Sei igen
heu finden, mit Abaui ein Wort im
^eittaueu zu iprechen. Der Zufall
tani ihm zu Hilfe Aus dem Wc^e
zum Felbe sing tin junger Belltet
den AiVmt an zu necken, baß er noch
immer Den alten Schleichweg zur Eoa
gingt. Et würbe doch nun bald au»
dem Paradiese vertrieben i
oet Den.
^itmlich schroff entgegnete Abam, e*
gingt keinen an. was er täte.
„Wein, nein", meinte ber anbete de
giiiigeub, „aber ich will btr r.ut sagen,
duß die Knechte unb MnrgeUen übet
Dich lachen"
ttbam loar bei biefeii Warten ganz
bleich gtiootbtit. „Weshalb benn?"
„Weil bu btr Dumme (ein wirft,
bet nach feiner Verheiratung ge
schröpft weiden soll. Weiß: du btiut
nicht, baß bit Eoa feit dem Frü!, ahr
einen Schatz hat' Einen Wachtnitz
stet von den tuffifchtn ètiajchuile
Ät'.inchei, Tag liegt bet flerl von
morgens bis abends bei ihnen im
Hasse. Unb nachts geht der alte
Hruk ganz iinae'ähebet mit ben Bat
ten Seibe über bie Grenzt
„Das ist nicht wahr?!"
„ÜÜlit kannst bu sagen: e# ist nicht
wahr? Wir wissen es boch olle. Ich
habe es dir letzt gesagt unb du kannst
tun uub lassen, was bu willst. Eil
tut uns bloß leid, daß nii juter Iterl
wie bu, i» an bet Hast herumge
führt wirb".
Abam hotte dazu nur mit den Ach
ftUt ge iuckt, aber nichts etwibrrt. Er it
auf bem Rückwege mich yaujt tum
Willim bazii, mit ihm turübri zu
sprechen, irr. stellte ihm v^t. büß t»
doch tint großt Dummheit wäre, sich
so kurz vor dtt Hochzeit mit erneut
anderen Mädel einzulassen, ubgtftljeu
davon, baß t» ivittlich nicht ei/tbat
wart, bie vtrlobtt Braut zu hiiitetgt»
hen. Aber selbst wenn et noch nicht
oerlobt wart, uiußtt tt sich für zu gut
h.ilitn, einer Marge» von so zweifel
haftem Wuf ii.ichjuKiufen.
„Ich kann ts mir schon heran neh
nun, mein Jungt, mit dir liltr Die e
Dinge zu sprechen. Du betommit ein
liebe», hübfckKs Mäbchen zur Frau,
da« dir nicht nur ein große» Be
sitztum ubringt, fonbern dich auch
von Herzen lieb hat. Und bas willst
du otan geben für solch tint Maigtll?
Uub ivas soll btnti werben, wenn bu
heiratest?"
„Es fragt sich noch, wen ich hei
rate!"
„Wenn du so denkst, sind wir die
längste ^Jeit Kreunbt gewesen. Ich
bin itin Mucket, bet sich bariibet auf
regt, wenn sich zwei jungt Menschen
lttb haben, doch hier liegt bie Sache
anbete. Du brichst betn Wort, uxim
du jetzt noch dtr Eva nailläufft. Da
von beißt keine Maus einen Fadul
ab".
Die scharfen Wortt wirkten. Abam
blieb stehen und jafett feinen Fitun»
an btr Hand. „Menich, Freund, rat
•ttt doch, hilf mit boch. Ich halte ei
balb nicht wehr aus. Du iptifet. ich
bin ein stiller, ruhiger Mensch, at*t
was sich bei mir einfriß», das sitz» fest,
ich kann von bet Margell nicht las
sen. Das Gereue von fleui Wacht««!«
ster ist llnftnn. Der Kerl ist tzmter
dtt Maxell her, ba# ist richtig. h«
daß fit von ihm nicht# abifâ »A.
das weiß ich ganz genau. Der %Ut
zwingt sie dazu, still z« sei«, «etil
et dafür ohne Geiahr iider die
gehe« tan*. Er tragt «cht
fonbern Pqpirr. brtmüii Gasttl»
end wir» tletzig schwer doste t*MfL
Em» A«zBe de, de» ,WIIHÉI|K
würd« »âch any Sea v» tm Km
heftcke»: bann iitttiKs «te éè
elér Stint beim «iW« I
die Seieie auf *ii
schlimm hatt« »Ai» §é tft
Cache nicht auigMkrtt W» sich« er
la tttk* »de? Irffmt WUI mÈk
kW# tèm eigenttichf Die Wch».
1m§ »ât Lina attfgplai a'aè b«
mr
Vs?y
«p%-
I
u»'
Die d»h»iiche ^reae
e*w
ti* nut etf'vovvfrait m'vhrnrn Äv-*
LUITFNALWRAIBMIUAW, UXIDK
Einfiibrung ovu .xln-ivrcaieruutf"
mi sioiiiareidx* Böltuwu bfyt«wfei
i-
Ev hamVlt tick) Nxbci urn t'ilicit n
tu-u, audUiat'u uub, ianvit sich dt
Aiijvli'anilu'it na« hier aiiv brurtfi
ItMi laß. lind» Erfolg iviiprcdK'nbrti
Schutt jiif »tlaiiiiig uub (Hrjimfeiii.,1
b«*i ovntwrvMvu jivhtiljlvu nufc ivr
iMitungvrrchflichei« éerltältniS ir*
urv Vtxndi'^.
Marktberichte
r^lach*
iaiir
I nip
moflWi
Mail
Alftdl*
Oaiv|r
(ch'iite '.
4r.:,
I
vi \vhntni div boluuii^' Aragv
14 MiI
&ici\cn .ÄetV i'r
Wilichtorn .........UichtimMaekt
i
.. m.4r
t.44 |.7i
J.W»
.76* ,7H
I f,.4 4 0**0 4-,
*.*-4%'
etiikf» *. H«èe»i
mm
4
tv
SILO MI
W» HETOMWE W* Itaef
Mnéferr
Beidt friilter iu IcuUv Va£v Jf. I.
reahnbaft Win tlire Abreffv weist,
ist gebeten sir ju uivlJbptt an: Der
èitaat:- flii'ifiger, Biciunrrf, ft. O.
i
9
li
1
$
3
I
.st»
•7*
*.» 4 «M» kt-M
WnM
5,'aiA
Alach»
Xsaivr
i^rt ile
6
1,67
4 0 9 4 0
V-
I 07 1.20
I.7H -1.7si
.45,-.^'
.„.1.5S- 1.6ft
4M
i i
±.::
1
9
4
m?
ftfy
Rindvieh
Heimische ^tirrr .. 1#.W—1786
«eiflcr it ^«chwieb W W HM
«cuuidrt# ,....... -1€JO
tEdtivcrv ......
SaiilH' ,•. "4'w l'i.fif» —18.00
Rüffel ....MMh-HM' ff n
Schafe
^ojomel .00—13.00
èchafe
ktfamn
W
9inMf|—
«. Dâ» ..
MMt
'r**
18/06
|«.7si
Miihe li. ^rifvr* .. «.**
*lälber
iâmtetnt
üiidtfi1 I IH.tttJ
I
k"-

I Die grrrtU prut
den bie start gt«
Z w e i e s K a i e
liv fiirUick) iiirr «njrtroi'cntn^
SchmuU*r .IvjtHnttoi eutikiltru dio°
ViiiU'lbvitiMi der am 1U. Mai durrt,
tViani-irtlichmiA im ^oichxWtc^bUit
E V iiH-rN'ii vwlf Sfi'ivch.iuptMtw
nvr muwuit, btv »Vii uu»if vj jchai»
fisibi'ii jtiifivrvgii'iiiiLuvu u»rfielt''Ii
Ii lib tin A'auu'ii bvv Stattluillrr* biv
i
Ittitlkllh-i fitViilkiltr ill Jk'ii tvtrk'
'wik'ii Uivnvit hvtorgi'ii lurfiKiv Tto
.luiiit'lliiiig tVr Mrvi^r^icriuMrn tit
ii'boit» mir ichrittiviMH' uioaluh, mib
lallvu biv i-ritru bin ant den 1. In
uiur IUI!» uic V til
va ivvteii Xu* j:
durch hie lU-rorbiuuiu dnréHwfaiKte
^tMrvuviiM iVr Mrcnr lit nuni'it IIHV
uioatkti dtii u«ieimlw 2irbrlu*tU
tH'bti'tvii anaviiaf inarbcn mid be
iiivlM sick', viiu' i*ptiitirbuug ber jc
iik-ilitV'ii Hativiialiii Windertieil un»
imvilich yi machen
èlkiv tiir EnnHui biv ^'iilftUiifOtir,
ba* ist tiir die Douanmoimtckne ichvu
iris Ja
s\fu»fieii. .tivndyH dvn ^finatMWi
BÖIMIHMIV, BIS bt'iuutwi .1
biiiiiiiutuiia.
»ltd dt'iu'it, bli' ilaWiMlH'll Bllill*-:'
liiib. I
alt 'eel UiMi'ui iinlbt-r AafV'u
lias nub tlaiimurrit, nub ua4t fi'tiui
Hi',U*r»ua lit fv gdmiacu. huv %trab
loin IN iHiiierubt'i uub alls I
irivbtuiU'Ufiibvr Vi lain«. Cl
in it dein imttvu'ii Vaiiuiavui'riiulir
i'iiblid» bit* riiMitic Babit lu'idirittk-n
merèm MraM a*|Warteii.
«. P.
............. Wt 1.14
1 TO- 1T7

xml | txt