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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, June 20, 1919, Image 7

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JÜriBS WsWillllg.
Koman von
Fsuise HSestkirch.
(4.
Zortseuung.)
«Hit nu." crflärtc Fonfrebrif ent
schlossen, „uu mot wi bat omarn.
Te x!iimpcttfi:tnpaitci schalt lis hier
nid) liegen. Torvör will roi up
Mjjrn.
«Wie meinst das, Ionsredrik?"
»Wi toiilt en Testament mofeii.
Brün. SchüU if storwe». denn so
arrost du bett Hof. du n» bvi Min
ncrs sii[ scat, Sdnillfi du to
ierst stariveii, denn so mir' if.- Hub
da Brün nicht gleich antwortete,
fragte er: „Oder mvciist üu bat
doch otmerS?"
«Nein, sagte Brün rasch, „das
is ganz nut, was du sagst. Xn-t. 1st
sehe gut. 'Alle*, loa* dn sagst, i*
gut. Hi it mein Siiuiivr i*'* vorbei.
Das l,war das letzte. Nu hab'
ich tun» blos} noch dir, mein Bruder
Jans rebrif."
Gleich am fladjinittaef timgen tie
jura SdjiiIUchrer. Ter war der Be
yUer der Sdimaknbeefer in gcifti
gen wie leidlichen flöten. Cr hatte
aber viel Vfliihe, die Meinung der
beiden heran*,vihefmimtcu, denn in
bäuerischer YevschlujU'iiheit hielten sie
auch gegen ihn zurück fladideiu er
i» ViU'ivv tiebracht halte, worauf e*
anfallt, gab er ihnen die ?lhiesse ci
ticv ^otar* in Bremen, durch de»
sie bei ihrer nächste» Fahrt ihrem
Willen gesetzlich Form geben lassen
konnten.
Janirehrik bestimmte, bau sie
gleich morgen mit Menne lyhlet*
fahren wollten. (fr jin ach ,u i'i iiii
von dem FÜdK'rluiber Jorffdiiti, ba*
in Wremen im Hasen lag Man
konnte sich'Z bei dieser ölelegeiihcil
ansehen.
311* nun Iansredrik link! von der
Cdnile »ad) seinem .ftof einbiegen
wollte, strebte ^riin iiadj rcd)tv, Um
des ^orstciH'iv Han5 lag „Üto*
meinst,
xVwirediif,
sollen mir nidit
ein Bi'isdien ,',u Morl l'hler* gehe»,
weil ö«uj wir bidit bei sein .ynus
sind?"
Aber. Jansredrif dadfte an seine
Begegnung mit Albeid in der Kir
che „If gab to Huns," sagte er
kurz.
Ta ging Brün mit ihm. Tod)
eine seltsame Unrast blieb in dem
Jüngeren. Cr wmiiievtc nom Flett
in die Stube und tum her -Stube
auf die Siele. Und endlich »ahm.
er seinen Hut vom Nagel. .. \d
will zusehen, das) ich ein Haien
krieg' 2?o ist nod) VJioife Vicht zum
Schiefem."
Alle SchmnU'tibeefcr Burschen hat
ten Jagdgewehre irgendwo im Moor
versteckt. Tie Steiner Foghherreii
waren weit. Und in feine* Moor
banern Schädel ging e* ein, warum
die Hasen, die rou ihrem .tfohl sett
wurden, nicht in ihrem Kochtopf en
den sollten.
Ionsredrik holte die Bibel im*
dem (iifichraiif, setzte sich vor das
Fettster. Crr bodite jetzt itidjt mehr
an Margret Smeitien. Cr dachte
wieder mir an das eine, da* sein
Herz mit schauderndem Staunen er
füllte, die Macht dp* Weibe? im Le
ben dec- Mannet Tie Bibel, die
über alle' menschlichen ^erhottnme
Besdieid wus'.te, sollte ihm von die
fem cr.ählen.
Ta mar gleich 311 Ansang Eva.
die Adam vermochte, den Aviel jn
»essen, und dadurch die M'enichheit
11111 baS Porahie* brachte. Ta mar
TeliIah, deren fleiz den gewaltigen
Stnison unterwarf. Auch Judith.
die Retterin ihre?* 3uIfe*, wurde
das Per derben des Mannes, der sie
geliebt hatte.
Iansiedrik fuhr sich durch baö
Haar. Tie Stirn wurde ihm sendn
und da? Herz beklommen. Mnsite
die Macht de* treibet denn immer
verderblich sei»? Aber daS Weib
war lieblich anzusehen. Aii*örüiflid)
hatte Gott e* gesdiajien, das e? ei»
Wohlgefallen dem Manne sei. und
hem Manne hiev 'Wohlgefallen in
alle Sinne gelegt. sonnte c*
nidjt mir verderblich sein. Oer
gibt es Weil) und Weib, die Segen
spenden n und die Nerderberin?
Cr suchte itad) einer anderen Stel
le, einer Stelle, da von einem guten
Weibe die Rede war, einem fegen
spendenden, und traf aus hie Sprü
che Solomoniv
«Wem ein tugendfam Weib be
schert ist, hie ist viel köstlicher olo
ijie-füstlidjsteu Perlen. Fhrc* Man
new Her darf fid) um sie verlassen,
und Nahrung wird ihm nicht man
geln. Sie tut ihm Siebes und fein
Veide* sein Vebeii lang."
Während er la*. verblich vor sei
nen A»igen das Bild der »schönen
Sophee. Tos war Alheib, hie Frau,
die du tradjtet 11 ad) einem Acker und
sauft ihn, und pflanzet einen Wein
berg von ben Früchten ihrer Hände,
die den Keilv findet in selbfibereiie-'
tes Gewanb und schmückt ihrem
.Gatten da* Ha 11$ Alheib, Alheib,
in jedem Zug!
$itt der flachen Hand fdjlitg er
au? dad Buch im (fiter der Erkennt
nil. Nicht bie mit unbegreiflicher
-rd)(inbvtt fid) in die Sinne schulet
dielt. «-in Weib, ds» den Herrn
fürchtet, soll man ioben.
Tn benagte sich leise der offene
Fensterflügel. Gilt Regen von vio
lette» Herbftjeitlojen ergo» sich über
vaitm'dnfv .vaar, sein Gesicht, die
an^e'dilagene Bibel. Cm Vnd)t'ii,
weich wie Taubengirren. idling an
sei» Chr. Ifnb da er die Blumen
abschüttelnd, mühsam die Augen öff
nete. sah er eine Sekunde lang ha*
reizende Besicht, da* zu vergessen
er rang, lachend, fchelini'ch, Olriib
d)cn in den Wangen, die Augen mit
feltib in yetvn*treute. cio ttuindte
sich ab. flog den P'ad zur Brücke,
roirflid) ein fliegen. So leicht hat
te Vor ihr hier fein Frauenfich den
Wrunb berührt.
„Sovhee!" fdu'ie er, „Sophee!"
Sdioii heckten die gslbenen Bissen
zweige ihr schwarzes Wenvinb, ihr
ilotternhe* Haar, da* goldiger
gläit'te al* die goldigen Blätter.
Iainrehrik fegte die Blumen vom
Fensterbrett. Cr war braunrot int
(Besicht geworden. ).'ur langsam er
starb die gewallige CrregiiitiU hie
wie em ^enerfirom ihm durch den
Veil) gerieselt mar, ihm de» Willen
zerbrechend. .Shiirfdienh ergab er fid).
Nie. so lange^lovlu* in èchmal^n
beef blieb, würde er tint Alheib wer
ten! Tie* niiifete aii*rasen. Cr
sonnte e* nidjt zügeln »Ith leiten,
wie er bi*her sein Leben gezügelt
und geleitet hatte nach seinem her
tisdien Willen.
Cr atmete auf, als er jetzt Brun
vom Moor herkommen sali. Seine
schlanke Gestalt federte im Schreiten,
und da* treuherzige Besicht schaute
so hell, al* hätte dad hUiick r* ge
glicht Nie mar Brün Ianfredrif
so hübsch erschienen. Wie hatte er
ür ihn fold) eut vk'fiihl von ^järt
lidifeit empfunden, wte es ihn jetzt
vom Kopf hi* zu den '^iif eu mit
stürme erfüllte. iWicht* tonnte ganz
idiliiimi werden, so lange er den hat
te, dachte er.
Ta fiel sein Blick aus Briin^
tt nop! loch i
Iii* Blume steckte brin,
eine verspätete Heidekrautbliile.
vine weine Heibefrantblütc.
fc'in falter 3d)reck packte Iansre
bris. Weisse Heide, da* ist ber Tod?
„Smiet bat weg!" sagte er heftig,
nub iiiitviilfiirlid) streckte er die
Hand »ad) der Blume au?.
Bin» mehrte „Viei». WarumV
O'* in eine schöne Blume, eine feine
Blunif. vd) mag ähr gern."
„Smiet ehr weg! Te behübet «jx
Moie-y."
„vva, da« behaupten hie Mem
scheue." Brün liidjelte ük'rmütig.
„Vlber die Meiijdjeiiv irren sich
manchmal. Sie sann auch sehr wa*
èdjiiiie* beheuteu." Cr firidj liebfo
send über bie feinen 4Knfchen.
«viing', ttu'tiu if mi dense» schütt,
bot du Smiet hat Tüw»ltiig
in't Yvier!"
Brii» sah vanfrebrif an, erstaunt
über besten Eifer. Tann löste er
langsam hie Blüte ans seinem
ttnopflod), ȟb behutsam wie etwa*
i'elicitbige* sd)ob er sie zwischen bie
Blätter her Bibel. „So. 9iti hat
her böse .ianber feine Gewalt." Und
dann wandte er fid) zu Ianfredrik
11m, lädieite halb schdiuhd). halb ge
rührt. „Wär' bid) ha* wirflich so
arg h'ib, wenn id) d'r nid) mehr
wär. ^oitfrcörif
«oo. ^o!" ^ansredriks Stimme
slang rauh vor Cnegnng
Ta schlang Brün heu Arm tun
seine Sdjiilter. „Mein Bruber Jan
frebrif, ich bitt jung, vch bin ge
sttuh Ich^ mein', wir wollen noch
viel gute Kahrens mitciiianher ha
ben.
„Tat mag be leime Gott grtoeit!"
Bei Vorsteher Ehlers »ar'i ik]
hteter ?,elt lauter hergegangen, dl»'
ei$ in iraiierhiuifern iiblid) ist. Tag
lich uad) hem Abenhbrot fameii bie
j»ngen Burschen in Scharen, füllten
hie flehte Stube bi^zur Tür. ttaiiui
has hie Siumiräher von (Tesche Ch
ief* uitb ihrer Sd)tviegertod)ter noch
Platz fanden. Sovhee sas dann un
ten am Ii
id) mit einer Stickerei be
schäftigt, einem- Wiinbertoerf, bslv
ha* verstänbiiiclose Statinen der
ganzen Sdmialenbeefer oitgeitb ent
fesselte. Co wurde lebhaft gespro
chen, e-5 würbe herzlich gelacht an
diesem Tisch Stört CHler*. ber selbst
iiiemal* lachte, hörte e* gem lurch
ilrre Gespräche, ihre Erzählungen,
ihre ganze Art, zu sein, öffneten bie
städtischen Berwanbteii gleichsam ein
Guckloch in eine fremde, schöne Welt
Immer wieber kehrte mit Wohlge
fallen sein Blick zu seiner Richte zu
rück. ttnb ?iuch ihr Briiber much*
ihm an* Herz (Sin brcifier jBengel,
dem aber ans hie Toner keiner gram
jeiit konnte. Heber SchiualeitlH'cfer
freute sich, meint er feinen Tannen
lamp, fein Hans, sein Bich in ben
iUeistiitzeichmiNtieu be* Buben wie
herer so mite. Ott Mnhber ^liiifd)
wies eine* Tages aufgeregt und
strahlend ein Bild herum, das der
Frevler ihr zur Sühne verehrt halle,
fein Zerrbild, wie die Kteidefritzelei
ans deut Fli'tt, nein. Mubber Flinfch
im Sonntag*ftoiit, ernst und wür
dig, da* Geiangbud) in der Hand
Aber AUieib-i Widerwillen gegen
die Verwandten steigerte sich eon
!ag zn Tag Sic hatte gesehen,
wie Sophee Menne Ociiier unter
dein Tisch bcimltch die Hand brückte
Sie hatte sie auch mit Hiarich Lat
nn-'en am ^aun »lanri 11 Torrn,
dort. IM der iMdue FinuVibiitch sie
verbarg. £ic stuad nidit über
biii Wflhrnelmiiingen, abet ihr 4pm
e* Tun. jeher Blick, ihr Schweigen,
ihr flehen, war trofcige tlltocbr «r
gen bie Freinbtteinorbeneii, die sich
hl ihrem hebe», alten Biiterhaiio
breit imiditeu iittb seine strenge gute
Sitte auslösten.
All einem Morgen kam es zum
luuiuvbleiblicheii Jiiianiiiieimuf So
phee sai in einem Winkel uitb
fdiliichjte. Tritui klagte laut vor
Bruher und Mutter, vor der ganzen
Familie. ^hr Mimerln'rz sönne
die* Wesen nicht lunger ertragen
Wenn Alheib etwa5 gegen ihre .tim
ber habe, baun sollte fie e sagen
Sie hätte streng erzogen. Sie
hielte auf Jndjt ȟb Sitte. Ta*
alH'r sähe sie wohl, btifi Alheib ihre
Sophee nicht leihen könne.
„Ta* is »Dohr," antwortete 9fl
heih. „Aber mein Schulb is dos
Ii
ich
„vc eher, je lieber möchte sie uns
an* dem Haus haben."
\hr hört da auch nich biJ%" be
stätigte Alheid.
Trina fing an zn schluchzen.
tttvt wurde boje „Bhveti noch
cell! Wollt ihr Frauen*leule wohl
Fliehen halten? Wen» Sophee bi
iiir lo leeh höhn hett, Alheib, beim
so bibb if mi lit, h«it du ruudlid)
inede i'mignhft fii'! .*
Aber ha brach er ab. Alheib?
mattblaue Augen sahen ifm gar zn
seltsam an. „Mein Herz i* trau
rig," sagte 'ie. ,.xX(h kann nid»
Uxuiihlid) seilt." llnb langsam
ging sie an* betn Haus.
„i'aat dir, ttort," bat die alte
Frau Chler*, „uu toeen' nich. Triiui.
,vsf mill't man seggen. Alheib i*
l'ifehrig «nerfliml tuiel de Millich,
iy se leitn het, nich kamen heiht."
11 nh sie redete von Alheib* Hoffnun
gen am' vaiiirehrif. Sie hatte ei
nen reichen Bauern au* Stellichte
aiivgejchlageu um seinetwillen, flu 11
kam er nicht, sprach er nicht
„v,f wert nich, mat hm hehiih't,"
sagte bie alte Frau fummeivoll.
,Aber if gräm' liti borövrr Alheid
Irt immer ehr eegen Sinn fiel. Se
'igiU nid) veel, man vorleben flacht
itebb if ehr in ehr Behb plärren
hiirl. t'at ehr tofrnben, Tiina. So
vhee. Teint schall se woll webder
Unecht sauten."
Am Viodimittofl schlenderte So
vhee, wie sie pflegte, in Moor und
Bnid) herum.
Al* sie an ben Kartoffelacker kam.
wo die Frauen auf heu Milien In
gen uitb bie von den Männern au*
hem schweren Bobeu gehockten Vlnol
lett auf Haufen lasen, blieb sie sie
he«, sah sich um. An her niiiien'ien
Ccke kniete einfallt Alheid. \hre Au
gen sahen nicht auf, ihre Hönde ta
fielen uid)t, gleidtiiiiif ig, uiteriiiiid
lid) wühlten sie in dein schwarzen
(Siniud.
Ta* längliche 'ficht fdtieii
länger, sdiiiialer geworden. Cin
.!»g von Bitterkeit lag um die Lip
hen.
Sophee betrachtete sie nachdiut
lid). Sie trat zu ihr. Tie SpiVe
ihre* Souueusdjinii* in den Grund
bohrend, sali sie ihr zu. „Eifrcib,"
sogte sie eiiblid) leise.
„Wa* soll's?"
„Host hu ihn wirklich so lieb?"
Alheib würbe bniifelrot. „Wen^
Weit soll ich liebhaben V Wie fomnifl
ha rauf, das ich ein' liebhaben soll c"
Sie bet)te vor {orn Tie da sollte
mit ihren frechen Hänbni nicht tiod)
ihrem Heiligtum to'ten. Keiner soll
te es. Aber bie ziileVt.
„fla, stell' bid) nicht so, Alheid,"
bat Sophee inzwisdien ..Mag hat
hod) seine Augen. Aber die weg
bleibeii, sönnen wiederkommen.*
Sic lächelte „Soll er micbcrfoni
men?"
„och vertritt' mir so n Gerede,"
sagte Alheib. „Dir darauf zu ant
worten, tollt' ich mich viel zn gut"
Sophee wars den ttopf zurück.
,C* ist nicht fing, sich immer für
u gut zu allen Tingen zu halten,
lielx* -'llheid." Aber beim Anblies
von Alheid* schmalem, vergrämtem
(k'|id)t
siegte uod) einmal ihre bef-
ieie flatus. „od) hab' ba* ja nicht
gewußt. Alheib.
xsd)
bin luftig, id)
nehme bie Tinge leid)t. To hab'
ich mir gar nicht vorstellen können,
haft es dir an* Herz ging, llnb
bann du hast mich beleidigt.
Weip.t du. damals bei Großvater*
Begräbnis. „Sold) eine wie du bist",
host hu gesagt, „bie icrod|teii hie
Burschen hier im Moor". Vielleicht
nnxllt' ich dir'* aüber* beweisen
redst beiitlid) beweisen Alheid,
sog', ban es dir leid ist, mich ge
kränkt zu haben."
Alheid, die eilten Augenblick ba*
Gesicht heraiiiifcttJsliibt hatte zu ihrer
lierroanMen, senkte es wieder, vhre
^äuhe wühlten weiter. „Ich hab
gesagt, wie ich s meinte. Tas kaun
mir nicht leid tun."
„Alheib, sag, bafj ë-5 bit leib ist,
mich gekränkt zu Haben."
Alheid antwortete nicht.
„och bin anders aU ba.*
„Tas bist."
„A ber nicht sdjlecht."
„Doch Aals lind siecht.*
Sophee beugte sich herab. Sie
'prach leise: „Alheib, sag', bafe bir'ß
leid ist und morgen kommt bei«
^oufrcbrif."
Außer sich, fuhr Alheid emiwr.
r/ 4 7 1
MM»»
trt Ltaat» Anzeiger. Wsmnrck 51 ?..
rrcit.:}
I
be 2•
„i'Ov iinvt tri? ffliiitu null »wichen.
Aber, iveiui^ du Sa» fvniit ii
me im idi glauben »:üf te. er lutiimt,
»eil hu ihn Ikk (KH*-if en hast
viel lieber wollt ich iim in mein
Vcbctt nich wiedersehen! Ja, mel
lieber keinen Mann al? ettten, den
ich dir verhoiifte: Tir!"
„Wie hu willst."
Gilt böser Aufdruck trat in SoPherJ
Vtefidu Sie i
im ritte ben Schirm
auf, ging iongfaiu den Vl.kct ent
lang 11
nb mv.lüi'iib ihre biegsame
(Gestalt, sich eistfertieilh,' idinnir. nor
hem gliilKithen W.fN'immel »land,
U'ganu iie lei ff" ein V:eb zn fingen
Tie futti'helhackeubeii «iiedite still
te» ihre Hände aur ben Sikitiii .ini»
horchten. AN» id wandt, hen Sop!
ab. 9Ziema#» 6Ute ihr leise-}
Schluchzen
v,an frein if und Brün waren einen
Tag split er Vinn Bremen turtickge
foinmeii al* Menne 0hie/:*, bii'iir
aber in ill rem eigenen Schiss «flach
dem sie ihre adje j»em flotar an
vertraut hatten, bestaub vo in rebrif
daran', has iie da* Boot de* F'tdjer
buber* in Aiigeuicheiu iiälimeu Cr
fette Brun aufeinander, luiruni i-v
Vorteil totster fei. da* Boot zu laufen,
al* cv bei der Vliivfteiier ii machen
Cin mal wurde man ein getnanditev
viel billiget bezahlen, al* Chler*
seiner Schwefle? ein neue* aiiiedmeu
konnte, iiuh bann hotten sie c* auch
gleich zum Herbst Für bie Anzah
lung würde der Crlö* ihrer i»e*K»)
riiien Toriernte genügen
Brün, ber ,fid) uieinal* Iansre
hrif* Willen N|ibci jefcte, horte heute
so tun zu V'iue sonnig tnmmeiiidie
Stiiiimiiug lag über feinem Wejeii.
CI hidielte fihupeigfoiii in lid) liiueiii
»nh hatte nur den einen Wunsch, so
bald wie möglich »ach Schiiiaieiibeet
zuriiifjiifoiiiuien .Tie An-»ei »anbei
seimig mit dem flotar, bei Handel
wegen dev Sdu^jfe:-, der Schwab mit
anderen Moorleuien in bei» gemiit
lid)en Wirtviiniiiier von Peter Be
leisen am Torfhofen, alte* ging ihm
zu langsam
Aber al* er auf eigenem Boot bcit
Munal hinniiterglilt, kam di'g, bit
Btiiturfiolz über ihn Cr entdeckte
immer neue, ginte Isigeiiidioften au
er „Xfuife", freute sich über bie Fe
itigfeit ihre* liel*. *e Veiditigfeit,
mit her sie dem Anbei gehoichle.
über ihre Fliulluit beim Segeln.
war bie Art 'einer sinnigen flat in,
allen Tingen, mit denen er umging,
beul Blüm, di,*r Ifgge, dem Hau-.
der HerbItarnii|e, eine ^erfönlidffeit
zu leihen, einen Charakter, zu dem
man fidi flelJen uiiifjti diesem
torifolm in Iltt' er fid) besonder*
gut. Und säum lag er au leiuer
'.Infersteile, al* Brün auch schon den
Teereiiiter holte, bie iiioltgeiiwhe
neu Stellen befe fliimpfe* jdinnirite,
die Mose vorn am Srijiif- raiiiii, ben
fargähiilidieii 1'eischlag, in beur bie
Sdiiiier jdjlajeit. sorgfältig au*fd)eii
erte und, e!ie eir fid) mir da* VI be
11
brot gönnte, ein paar VI rme voll
Stroh auf bciüi sdiabhafteit Sd) 11p
peiihod) befestigte, damit ba* Sdiiff
vor etwaigen Regenschauer» gesdnitit
sei.
Er feilte botllt'oouirebrif in Cr
staiiiieii, indem er nach dem Vlbeiih
brot mid) einmal hiiiou*ging in die
:11011b imb sternlose flacht.
Cr saut ip:it. aber mit leuchtenden
Augen und feherijbem i^ang urück
^aufrehrif hatte iinterbefieu wie
der bie Bibel clii'geschlagen und lo*
von den Finnen Cr la* aber bie*
mal nidit hie Spriidie Solomoni*,
ioiihern da* Höhe Vicb, da* auf Al
beth nicht so ans p.is'.te wie ans vine
aiibere Cr seii'.te tief beim Vefen
hatte bie Cllhoieii oufgefiiilit und
hen Kopf in ben Hände»
„Wo* tont heim?" fragte Brün
der bov Grübeln auf seinem Gesick
las
,.Ik fcflg, Brün, bot iS nich lich!
so tierstofm," logte.^aufvebrif und
meinte die O'mpfiiibunncn friite'
^ei'.ens
Hub Brün antwortele forglo".:
„ott, mit Büchels i* mich da* and.
immer stver geworben Aber wo.
bov Leben is. bos versteif cin gant
von selbst."
„Tat o noch fnxirer," wibersprad,
.Xanfrebrif
„Warum gehen wir gar nich mal
mehr 110* Chler'?" fragte Brün
„Ta* würd' bir auf (rohere Unhau
sen bringen, ^oänsrebrik."
„flee," sagte oüitfrebrif mid fdjliig
bie Bibel zu. „nee, if sonn br im
nich hengahn Wat eeii jchüllig i*.
hat mutt he oof beta
hie 11. immer.-,
an jebereeu. Hub bi Chler* iv een,
de bet mat tum mi tu libber 11, uu
i( kann un samt bat nu nich' Ix'tah
ien."
Briiiiö sröhlicheö Gesicht verba
uerte sich.
„vonfrebrik, waS is dav einmal
mit dich ini Alheib?"
„Lat fielt, osng'." inetirle voitfri*
bris. „Tat warb woll weder in bit
'Jteege kamen."
Brün ging zum iferiiestattb, krau
te den Brauneilt, kehrte urii(f, sah
i^anfrcbrtf an, der nod' iturner in
hüfierem (Grübeln vor fid) hiufiarrte
^vn einem plötzlichen Impuls trot ei
zu ihm Seine tippen regten sich
ein (Geständnis brannte braus.
Aber
xVmfrebrif
r.' 'X ..
Iwb ben slops,
uitb als Brun seine Augen sah,
die Don .Horneln und uinere» flam
glühten, Hersagte ihm da»
*r yV.«
S' n.4.( vi
ik'.-vi C* mar, äU~ö5~ientand i..n
genmtt«Mii' ztirnrf Cr n*n
eine Sekiitibe ganz still ht einem
gti'sjvn Schüssen, viiu'r liiluueubeii
Ahnung licht au feinem Veruaub
Iii* find) die Wahrheit vorüber Cr
wie* sie von fid) fleiii. ba* konnte
nidit sein Ta.11 nun der andere zn
Vernünftig, zn ehrbar andi zu
alt. Meute plötzliche Veidvnfchaft,
mir iibeigroije t^tivifieulutHi^tvit
KHir, hie ihn zweifeln lief], ob sein
^ert bei Braut geben könne, wo*
ihr gebühre, nur 'dhii luar'ä vor
ber Beranterniig. bie bie U'bc mit
fid) brachte Briiu beruhigte tut)
Sem tHeftantmi* 'blieb ungefpto
chen.
llnb xXaitfrebrif fuhr fort, ba*
C!ilei -jdie v.ui* zn meiden. Cr und
tl'riiit fairteu auf .vvlifilueiteii den
gelrockneien Torf vom Sommet tu
hartem Tugeuerf z„ ihrem neuen
Sdüif nub verluden ihn. Tonn fuhr
vonirebrif allein biinilt mich Bre
men. Tie Arbeit auf betn Mortal
f'elarfer drängte Al* er abei heim
kehrte. nmb'ei verwundert, baj zum
erftenuial sein (Geselle säumig gewe
sen mar. Mit Hau machte er sich
selber übet ba .starttufeltnnkeii
Wenn er nidjt schal'te, das hie -Ge
leute ihm knackten imb hti Wajjer
itim von her Stirn lief, fanb er fei
nen Schlaf, iini» er hatte gekernt,
hie Gebauten her machen buchte 411
fürchten.
Tie ganze Woche ging er nicht
von feinem Hoi herunter. Manchmal
sali er fern um der Torfiha'e, jen
seit* hi v .Uoual ', Sophee ouiübet
gleiten. Miiiichiiuil, iwiiil et am
innern Xtailo'ielmter tonlle, braiigen
ein paar iölie be* Vivbchen*, boo |ie
saug, zu ihm heriilvr. Cr weubete
baun hm .tiow. (diiirile laut feine
^aile, um nicht zu hören, ffarr
hett! Citel flan he
it! Sie miii ti'
vorübergehen iie Hexe, bie ihn
toll machte, würbe heimkehren in
ihre Stadl, und alle* würbe fein,
wie e- votlier gewesen war
Am ioiintag lieii et Biuu »Hein
zur .Xiitdie wand.r» Cr inullte bie
^efauuteii t^eüdjter nidit sehen
Al* ba* Bült besorgt mar, machte
er einen flniidgang bind) seinen .»1.
hiird) seinen tbjtgaileu. Ii* war
immer sein Fefitagaietgitiigeu, lich
am Werf seiner Hünbe zu frein u
Juleüt fain et zu ^eiu neuen Boot
linier seinem jd iiueiideii St ruhbad)
lag'* ruhig auf beut ruhigen Watf i
der kleinen Moualbudit. Cr aber
fuhr zurück wie vor einem Spick
lernt ho- Bild, bo* iiiivei fdieiichhur
gegeiunärtifl vor feiner Bluiniafie
gaukelte, las vor seinen leibhaitigcn
.'lugen am ber Boot.bank nub schau
felte leise ben plumpen Kahn oui
schwarzen Stleib, im ldiivar eii
sdileier, Hondsdmhe an ben Hän
bin, einen Straus) roter Aftern an
ber Brust.
„Sophee! Fvöl'u .Qliinber*!"
„Schonen guten Morgen. Herr
Aoufrebrif Holm. Schelten Sie?
od) f'he mir ohr neue* Boot an.
t'oit beul ganz Sdiiiinleubeef spricht
od) glaul', e* ist hübsch
„t\o jo." (fr staub und starrte
sie an.
„Amt kenne ich'? aber von innen
»nh aussen Wollen Sie mir her
an'helfen? Bitte!"
Sie streckte bie rechte Haiib uu-3,
nun der sie heu .vuiubichuli abgezogen
hatte. Wie eine 'Minne schien |ie
ihm, so meid), 0 zart Manul wag
te er, seine trafttge XKrtieitviaufi bar»
ifm zu fdjliejjeii. Aber ho sie zum
1u*|teigeit ihren F»U auf ben
Bout- raiih fegte, glitt ber Mahn uu
'ter ihr weg. Mit einem tleinen
.Schrei fluiiiiurrte sie sich aii sanfte
bris. Ta rimv.te er sie mit leiben
VI rillen iiiii|d)lie|]eit. 'li uieii Augen
bins schwebte sie ztmjdn'ii Himmel
Iinb Wofjer, fest 011 feine Brust ge
schmiegt. Tonn sevte er sie behut
sam, ul* wäre sie Borzello», am*
-5 rodene. 5* war ihm warm dabei
geworben. flidft wenn er brei
Stiiüben gebroliijeii hatte, war Ihm
ie so warm gewesen.
Sie nickte ihm frciinblich zu
„Taufe. Chile v'ire Hilfe lüg' ich
etzt da unten, niüfjte ertrinke«
Hu!" z
„flee," sagte er verlegen. «Tat
Water 1* 11
ich deep."
Sie lochte. „Aber naß
„Herr Faniredrif, warum fom
bleu Sie gar nicht mehr zu iiitoV"
Sie brodjte ihr C»efid)t beut seinen
nah, sah ihm bicht in bie Augen
„Hebt Sc bat morst stotterte
er.
Sic nickte -Jfc ich hab ge
merkt."
of iKirr ta dohn," murmelte er
uub sah weg
„Aber jeht am Sonnlag haben
Sie nidjt* zu tun. Fctit müssen Sie
mir obr Hauv zeigen Fa Wollen
Sie'.' od) mils bod) wissen, wie Sie
mobilen. Cufel «ort sagt, Sie ha
ben sich dos alles selbst gebaut."
„?o Tat beet, bat H11110 -ftiwii
br jo so nid man. blot, bat rt'
tufameiifuU'n ivör" tfr begann,
mährenb sie ant dem sdinialen (Ära
t-.uweg beut Hatto zuschritten, eine
ou*|iihrtidK Crkläriing.
Sie legte iiuterbrechenb ifjm bir
Hoitb aus ben Arm. „Herr Holm,
ich möchte sie gern verstellen. Aber
ul) lann'tf nicht, ^dj verstehe auch
meine verwandten nicht- #l»riwi
w rechen tie nut immer fal
ff
K
taun-
%r 1
....
4 v
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'S »A
yf" I in» "'^»'1
..A*«*.—
hrritdk- TeiU-ui" ä'v klingt, ttW
wenn WJttr hrnlrn
„So U'relt be Viie .hier."
„Ak'r Sie sönnen getvifo richtHnA
Teutsch spredien
„C. uh'U, woll Tat hebb 1k in
iV Sdiool le'ul, richtiget \vd'imich
Ff mag man blot use Pi^il^nnch
leiwer Ijür'ii
.Mir zu lieb sprechen Sic Heu:
mal Hochbeutsch. wollen Siels*
„^a, wenn Sie da verlangend
sind' Cr hatte noch ganz anbete*
gitait ihr zu lieb. Sfiiit er sie wie
der vor fid) sah im Glans ihre«
(^olblHiar«, mit ben 'euchtichmimern»
ben Btaiiouaen. btidite et uidit mehr
isiroit. ba1 fem CuuMinden eine ?oi
hvii sei uitb em Cube nehmen ntü'U'.
Sie ging über da? FU'U. setzte sich
am den Stuhl am Fvitster der klei
nen Stube
„Hier haben Sie neu
I
id) gesessen.
Herr vtttifrebfff, wissen SieV Wa*
lasen Sie denn ba so einig''"
,St»rtiche ?olomoui*, viniinbbret
iiigfte* .Mapiiel. W**m ein tugenb
Htm Weib bcfdieret illJ bie ist tuel
tbiet beim die toulicheu Perle»
Sie ladite. Sie beugte ltd) zn
ilun. „Also her liebe outt soll Fh
»eii eine ,'muh geben. Herr Faune
brisV och hab' gedacht. Sa- ivollteu
gar keine.
„ölt ta auch fast zu spät dazu."
sagte »\aiiirebrif Holm.
pat
'i"
vine Augen glitten
langsam fiber seilte Geholt hill. Fa'i'
frebrif jdiâaile ltd) C* kam ihm
vor. al* kleidete ihr Blick ihn au*.
„Ff bun 10 all en obleu .Vieri,"
sagte er. „Fch titeln, ich bin alt
oiinge Mächen* selten nach Fan
gen
„xsuitgc Mädchen sehen nach »innn
i'i a it tt."
tlüh'i' ""k
fÖ"n
Ta* wär' fllmm."
Sie stand ottf
„Sind iie mir böse, Frö'ln?"
Sie oiitiuortete nidit Sie ging in
ber kleinen Stühe mutier, tipple mi'
den Fingern an ben ?diranf. au bie
Tür be* Woiibhcttv. betrodilete bie
iifdie, bie Bild, die ülaleiiher, öff
nete hie Tür. fob auf ha& Flett hin
du-.*.
...Irt ist wie ein 'l'uircheit hier im
Moor och bah' so wa^ nie ge
sehen."
Sie sah träiiiiieiifch über Tiele
und Flett hinweg ..Wa? ist litis
lich? Wa* ist fdiöitY Wo einer I
lebt, der einen lieb hat, da ist»
schön Mann fein, ich liab' noch ein
mal Heimweh uait) beut Moor
Cin gittern schüttelte Faniredrik
sin Wirlvl bi» zur Cr iaf te
mit hartem Truck Sopluv* Honb.
Seilte Stimme flaun rauh: „'JVindieii
nimm hich in od)t, wa' du da
sogst!"
Sie sab ihn an, lächelte. Leise
begann sie ein Viedchen zu stimmen,
ganz leise, bann steigerte si^ch ber
Stiiumklong. immer noch innig,
heimlich, ober von seltsamem Wohl
laut, voll foul» verhaltener Veiben
fdinft, lauter Viebeohnute, iiitpcr*
so Ii lid) hobiitdi, basj sie eine-.' Viebe'
Worte waren, mib ganz peisiiiiltdi
bodi bind) die Art, wie ba* Vflahdien
sie fang. Uub sie waren allein, in
dem roiichgeichwarsten Hau und
durch bie kleinen Feilher be. FletlS
sah ba* schweigende, einsame Moor.
flehen der Feuerstätte stand ein
strohgefloditencr Sefiel Foui
re
brif. her SopheeS Haiij) nidjt lo*ge
Urfieii hotte, terrle sie zu biefeiit
set „Ta —.
m&m*
Se
die Leser
i
Ta
je»' dich!?
soll ichV"
..Setz' bid)!"
Sie gehorchte Cr stand «pr ihr,
betrachtete sie mit Blicken, bie auch
in ihr Gcjicht bie ?Nöte trieben.
„Wo bii fitzest, ist ber Plah ber
Hausfrau," sagte Faitfrebrtf lang-
fam „Ciuiiial einmal 11111)1! ich
bir ba sehen, einmal!"
Sie lehnte sich behaglich gegen bie
Leime des Sessel«, freu ttc die zier
lich beschuhten Fiifoe übereinander
und linticltc
„fl tir einmal. Fant rebrif Y"
Da geidiah etwa?, an bob Supfcr
bi* an ihr Vrthrnöenbc mir mit ei
nem mit (trauen gemischte« tfutsüs
sen zurückbenfen konnte. Mit bei
ben Aride» j«e nioschlingeiib, brach
ber Minn vor ihr
oui
HM#
jtÉ,
V '*7 7Vs
i
7
Jfëâm vJsLi, i É*
bie Kniee,
wie vom Blitz Hiqgeschm'ettert. Der
Vfstrut) schlitterte von seinem Fall
.Sopliee! Soptz«! Ich fown
nich anners (Mott »ed, Ich fa»F
nich amiert!"
(ft preßte sie e* ftch. bedeckte ihre
Lippen, ihre 46aa*e jiiH wilben Ms.
sen. Sie rWr sich «Mt g-Mmt
von der Gewalt feiner MeVba&mH,
erschrocken «â w ibw Aach
eitel, boK Iter SéMrtt h$Um t*
V*f
ÉÉk
R.
D.
••I ttmOtgqib
Herr Kaspar Schantz in Mond«»
T. fmt die Agentur für bfit
i Staats Anzeijier übrniommeii u»b
i't l'ereditiat, vielt »ngen auf bei
i Blatt uitb Gelder tut do jell e in ntt»
I ferem flamm entge.ie»,»nehme«.
IWir bitten ba:- deutigileui.de PiM»
sunt in Wonhon lind Umgegend,
Herrn Schantz in feiner Arbeit
Uelsen
Ter a feiner
i z
lTmgcg«i»b
^err ffarl Hahn in flknrbeno DM
bis Bertietiiiig bt« Stuatv- Imeigfl
iti bärtiger Gegnib iileriiuunmn tff
ist berechtigt, Beiiellu».,en uub («4.
der fur ba* Blatt 111 unserem flauit*
entgegeiniiiieliiiien Wir bitten, Hr®.
Habn dort uad) flra.'leit behilflich
set*.
Krank V Brandt,
(Äefchaftfführer.
I
4a bie ^cfrr in 2«»t»e N t, »M
Unigsftenb
Herr (Ueorge Boepple st» EtantG
I?». T. bat bie Agentur für ben .• taatf»
A Ii teiger bort übernommen und ist
I bet edit if, Bestellungen uub Weihst
j^iir den rtaato fln eiger euliivgeik
i ziuielmiei! Wir bitten die Teutsch«
bort, Herrn Boepvle W. rbitflg
neuer Veier uad) MiaNeu zu Ii«iren*
KriegsAtlaS
Co war ein beiße? glimmern in
ihren Auge».
Fons rebrif wandte sich gequält
.- ... .. I Tein allgemeinen Verlangen nach
'l'ü" y..«1* te!«»"•" i, h™.„ini
n*
rn
Der beste Im Mar»
fc'iU ^ri,'d verwickelten Vatiber rllechuui
llnb turnn Sie'» iür ff ruft unb f. Id'e.t, 1
llnb wenn Sie'» iür Ernst
liehen
|vir tV
die
efc wetüctt wollen, ben besten ttriegf»
atlo* im Bfaifte, enthalenö solge^
bec:
Marse ber «ett. zeigend die Lâ»
betbeiUjuiigi-it aller flatioiten bat
Erde.
Karte (Iß bei Zoll)
zeig eil alle Vau der Curupa •. brrejl
Feu Ii ngen und bie iomiiielpl.ice uiw
Siye ber grosien iriippemiialfen.
Mtirfe Wnfileeb» (15 bei LM ^oll)
nebn Teile ber Greniliiiibt'r Schnâ
bett »nb flor wegen, XeiitichlanL
„Fa. Sie finb ba alle* viel nob- Oeuerreidi-Hiigurn, fluni.inten, Bus
ler gewohnt Ttc Stobtuienidieii
glauben iu, tnei'ii sie zu un* foin
meii. sie kommen zu \ubiuiicrS och
ober hab' nid) gewusit. baj ba« häss
lich bei uns it, bi# idi Sie gefcli'u
hab', Frö'ln Ta freilidi ."
iiorien, fliuiielien uub Türkei.
Merle ber Türkei (15 bei ?:t ftoB
ziijaimiieii mit auviührlidien Aorten
von ilVoiitenegro, Serbien, ^iuiiielieiL
Bulgarien, 'l'iiutaiiieu, Albanien 111$'
Wiledjenluiib, und Teile ber Greils
llinder «utzlanb unb Oesterreich.Uch.
garn.
Marts
A
Frmkreichs (i r» hei L»:t ^oH
nebii jvile bei Greustüntier Cnd»
land, Belau«, leutichlanb, SchtoeL
It IIb Ftalirit.
Merle Te»tfl#lniib«f 1R bei ^Solft
ni'lyt ii'ile ber angre» '»enden ^anbch
2ibiveiz, Fi auf reich, Belgien, fli»
berlaiide, iatteitiarf, iHitblanb uiH
Ccfierreidi Ungarn.
Marie Niirb-Italien#, unsonrntifjle
mit hen (^reiulniiberii FrayfreidL
Schweii, Ceuerreid llngtiiii und bis
Miuieuiuiiherii de» «briatijchen
rc.
Kerle ber 8er. Staate*, feigen!
bie Vager ber verschiedenen Ilchings»
loger uub die zu denselben führe*
ben Hrtiiptbahnv» rbinbunfleu.
.'{iigleid) \eigt ber Alia* hie
neu uub Wappen oller krieg*iühreHi
bett flotioiien, Fladieuinhait nich
Ciitwolmerzohl d«r Viiuber ber ga*
zeit Welt, Hauptstädte aller l'iinb«
und bereu Cinmohnerzahl in
es­
-â 'r
Zam
stitbeii ausgedruckt. i
Kerte bei Mrie*#fch«i(ilebeS aß
der Westfront zeigt AorifruiifreidL
Bflgieu, Viifeinburfl und Subtoes»
beiitjdilanb. Fiiterejfaiiteste AarAÉ
von allen. Zeigt bie verfchiede«tch
Sdilud.tliiiieit uub ist bie auifiUfe&
(id)fte Morte, bie bis jetzt gedruA
... würbe. iUlan siiibrt auf biefer fellB
.r.
die kleineren Ortschaften, über M|
man in ben Berichten von der S*
front so viel hört. S» ist uRmftfHA 4
ebne biese Äerte Im Serlauf tm
ÄfiefleS fleiwwt
IN
twielge».
tief ist ber teste lUJaS i« «â'
*«iw sei*» ImMI icüwHl
so tiberale^Dikde. «e labe«
eiMt MUMk IwÉl
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