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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, June 27, 1919, Image 7

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i
Bins E«W«l»g.
Koman von
Louise HSestkirch.
«. Fortsetzung).
Tann, ül8 fie wieder auf bet
Ltratze standen. heUk' feine Mieue
sich völlig wieder aus. Er tad)te
Pfiffiii
„Weißt, mit die Teftamenters, das
i», wie wenn der xianiiiu! u.ior|teiHT
Ehler5 ein von feinen ^erotömiiiyut
auf den Halt schickt. Ich mein,
da braucht gar ni$ nadjjutotumeu.
Ich bin ein junge» im gejuinVn
tterl un du auch, ^anjrtörit. War
um sollen wir denn sterben ohne ei
gene tiinbcrsY V N'tdjUoaln?
54 «tag fltir nix hören uoit et
Janfredrik, in dem die Sehnsucht
nicht weniger heftig brannte als in
Brün, nickte. ..Wir hefit hier nii
mihr to dohn."
Sie bogen vom Markt in eine
enge Stral-e des alten Bremen. Ein
Lidchen tt)ur da, da? seine Ausla
gen: Bluinenkohl, Spickaal. Eier,
Aepfel, Zwietvln, Büschel Petersilie
Weit auf den Vingersteig hinaus
streckte. Vor diesem Lädcheq ballte
sich ein Knäuel Menschen zusammen.
Zornige Weihet stimmen schallten
aus seinem Innern und wiesen den
Kindern und Burschen, die von allen
Seiten Herbeiliesen, den Weg.
„Ga to!" sagte janfredrik und
runzelte die 2tint. Irr liebte Men
schenansammlungen nicht.
Aber Brün stand stocksteif. AIs
die lebendige Mauer sich ans eine
Sekunde auseinanderschob, hatte er
gemeint, ein Profil zu erkenne»,
zottiges Haar wehte drum. Er
wollte wissen.
Janfredrik war schon fünf Schrit
te voraus. Ta saszte eine kleine
Hand Brüns Arm.
Ein etwa elfjährige?' MiiMien
stand vor ihm. An« ihrem hageren,
blassen Gesicht schauten pie Augen
ihn an. die durch all feine Kindheits
crinnertmgen leuchteten.
wCnfel Brün! Vif 6er Cnkel
Brün! Hilf im» dach!"
Brün schaute nicht mehr auf Jan
sredrik. U'r hjelt, die Kinderhand
fest. Mit frostigem Olllunien teilte
er den Menschen knäliel, drang ins
Innere.
Aus der obersten der zwei Stufen,
die zum Laden führten, stand die
Verkäuferin, hatte feine Schwester
an der Schulter gepackt und schrie
auf sie ein. llnd^ feine Schwester,
eine Stufe tiefer stehend, hatte die
ft rau auch bei der Schulter gepackt,
fuhr ihr mit der geballten gaust un
ter der Nase Herum und schrie zu ihr
hinauf.
An die Wand aber drückte sich ein
etwa neunjähriger Bube, stumpfe
tierstocktheit und Angst zugleich
sprachen aus fetner Gebärde, aus
dunklen, gierigen Augen. Aus,jet
«er zerrissenen Jacke guckte der iiupf
eines dicken Spickaals hervor, und
seine kleine, s.ttb, schmierte Faust
war bemüht, zugleich die Äeute« zu
verstecken und seitzuhalten.
Ekel, Wut, Scham brannten in
Brün. Toch er fühlte den Truck
der Kinderhand in feiner. Cr drang
vorwärts.
„Was gibt's hier? —Tu hältst
den Mund!" herrschte er Margret
an, die jchU'ieuö sich zu ihm umwen
dete. «Sie, 8rau, sagen Sich wor
über beklageil Sie sich?"
Tu horte er denn in Bruchstücken,
unterbrochen von Schimpfreden, was
feilte böse Ahnung schon erraten hat
it Ter Knirps da, der Schand
fctngel, hatte aus ihren Auslagen
den Spickaal gestohlen. Seine
Mntter hatte zwar die Frechheit,
das zu leugnen. Aber sie kannte
ihren Aal. Sie kannte audj die Fa
milie. Ter Vater sah im glicht
Haus. Tie Mutter würde dahin
kämmen samt dem jungen Tauge
nichts!
Brün fuhr in seinen Ledergürte!,
zog einen langen lAeldbeutel heraus,
in dem die Hälfte vom Erlös der
Torfladung steckte. Seine Hand zit
ierte dabei.
»Das i^ woll ein Irrtum, Frau.
Tie da is mein Swefter, un _wir
Lorenjens stehlen ttid)" Er rüttelte
Margret, die Miene machte, zu re
den. ..Halt den Müntz! Wir Lo
rensens stehlen nid). Wenn der
Jung' Sie den Aal genommen hat,
Frau, denn so is das geschehen, weil
sein Mutter ihm kaufen wollt! Un
wenn die in ihr Wut sie is was
hitzig dem Bezahlen vergessen
hat, denn werd ich das jetzt gleid)
machen. Sagen Sie, was kostet er?"
Tie Frau nannte eine hohe Sum
me. Sie sonnte nicht wissen, ob die
Gesellschaft ihr nicht noch mehr ge­
f?Y*#•»
iliJniii
nuin inen hatte. Weilern hatten yier
in der Auslage gefehlt.
Brün bezahlte mich die Eier
Taun packte er Margret und rijj sie
mis dem Men scheu 'chwa rm, all ihre
Widerworte mit einem barschen:
..Halt den Miiudl Halt blob den
Mund!" abschneidend.
Endlich stand er allein mit ihr
und ihren Mindern in einer öden
Seitenstras^. Ta lieb er sie los,
spie aus inch sagte: „4iu geh weg,
daß ich dir nich mehr seh'."
Aber Margret blieb stehen. Sie
strich sich dos verwehte Haar, hinter
die Clireit und sprach, leise jetzt, aber
scharf und eindringlich:
-„Tiife ich dir nich mehr feh'! Ja,
daS möcht'st woll. TaS war dir
recht, bleich tu n Erdboden hinein
möcht'st uns am liebsten ha ten Is
das mein Schuld, dafi mein Mann
UK taugt mid mein reich«- Bruder
mich Iiis geben tut V Ich hab' zwei
Minder?, die wollen essen Wo soll
ich denn das »voll herhehmen, wènn
ich nich siehlen tu? Mit mein ge
brochenes Bein kann ich »ich scheuen»
gehen, im miners versieh' ich nix."
„Schäm dir! Schäm dir!" sagte
Brün aiifjer fid). „Ifö is nicht
wahr, das tm/ unschuldig in diese
:'ot gekommen bin. Ich habe dir ge
tjcben und gegeben. Aber du bist
imil un liederlich wie dein Mann.
Tu hast nich festgehalten, was du
hattest. In Hast ihm nich auf dem
rechten Weg gehalten, wie eine gute
oriiii woll kann. Tamm
„Adjiis." sagte Margret frech,
.wenn du mich weiter nix zu sagen
haft."
V i
tien un Testanienters. Osch mein',
da» X'eben soll nu erst recht schon
werden."
tec sing an zu Pfeifen, wiegte sich
in den Hüften, und da gerade ein
junges, l)iit'|ct)Vv M'iiddjeti des Wege*
kam, lachte er es an, öafj- die kleine
Tame ihm mit entrüstetem Besicht
in große») Bogen auswich.- Er aber
wendete sich zu Sani'rebrif: „^ie to,
Jansredrik^ Fahren wir denn nu
gleich nach Haus?"
Brün sah die Frau an, mit deren
dünnen, schlampigem Rock der Wind
ipielfe, den Jungen mit der kiiodü
tjeii Stirn und der fettigen Faust,
die gierig noch immer den Spickaal
festhielt. Mochten sie in ihr Verde»
"ben geben! Was Hatte er mit ihnen
gemein V
Ta traf sein Blick in des kleinen
Mädel» A »gen, die angstvoll und
flehend zu ihm aussahen, und in fi
tter seltsamen Jdeenveibiitduiig fchof
es Brün durch den Slops, wie er heut
mit einem Federzug das natürliche
Erbe dieser Waise weggestrichen hui
te. (iltvaS inie Schnldbewufjtsein
seinen Peiwandteu gegenüber ergriff
ihn. Er nahm seinen Beutel. Ten
ganzen Nest darin es waren noch
an dreißig Mark schüttete er iti
ihre, ausgestreckte Hand.
„Ta! Ta! Und wenn dein Mann
wiederkommt, sag ihn, das er arbei
ten mich. Arbeit du auch. Es gibt
viel oabrikeilS. wo du mit ein ge
brochen Bein arbeiten kannst."
„(Äib man her," unterbrach Mar
gret. „Ich weiss ja, bits', du dir von
ein paar TahlerS man fwer trennen
kannst."
„b'ä i» das Letzte, Margret, was
ich dir geb. Wahr un wahrhastig,
da» Allerletzte in win Leben! Ich
kann nich mc*r"
Sie steckte das Geld in die Ta
sche. „Js gut. Berswör dir man
nich. Ich will dir nu auch gar nich
länger aushalten."
Wahrend sie mit dem Buben die
Strafe hinunterschritt, blieb daS
kleine Mädchen zögernd zurück. Und
plötzlich schlang es beide Arme um
Brüns Nacken und fiisjte ihn. „Lie
ber, lieber Cnkel Brün!". laifn
rannte es seiner Mutter nach.
Janfredrik Hatte gewartet. Mr
sah finster drein.
„Tat harrst nich dohn mote»."
«Was?" Auf Brüns Kippen
brannte noch der Kiisj Des" kleinen
Mädchens. Er brannte in seinem
Herzen.'
„Tat gate Geld heft itl'rt Treck
imeten."
Aber Brün, der immer Nachgie
bige, versteifte sich.
..Tas Büschen kamist meinen Leu
ten wohl gönnen. Ich hab' mein
Fleisch mt Blut ja heut mit ein Fe
derzng gans von mich weggestrichen,
dich istfi'its gegeben, was sonst sie zu
kommen müsst'."
«Tohj di dat lecb?" fragte Asn
sredrik ungewöhnlich lebhast.
Brün antwortete nicht darauf.
„Zu den Jung' bün ich Gevatter.
Iln de lütt Tern hat ganz die Augen
von niein'"Miitter. Sie sind mein
Fleisch und Blut."
„Brün," sagte Janfredrik, „du bist
zu weichherzig. Ich hab' auch ein
Bruder. Aber'ich geb' da nix nm.
Ter Mensch kommt allein auf die
Welt. Allein geht er wieder Her
aus und fläein, steht er da in
und wenn er mit tausend anderen
zujammenwohnt. Und alles, was
die Tausend zu ihm sagen, das is
man Snack, nich mehr als wenn dei
Wind übers Moor weht. Was ei
ner zu sich selber sagt, da, kommt'»
auf an. Und das ist auch so: wo
einer auf den Grund sacken will, da
kann fein anderer ihn oben halten
Warum willst du die Flunken hän
gen lassen über andere? Tu kaxnst
da nix bei tun."
„Es wär' woll Grund, mein Flü
gels hängen zu lassen, weil mein
Swester un ihr Kinders zugrund ge
hen," antwortete Brün, „un daß da
niemand was bei tun kann. Blgb,"
ein Lächeln leuchtete in seinem (Be
sicht auf, „blojj, dab ich heut gar un
gar nich traurig sein samt. Der
Jung', der Gerd hat recht, ich hab'
dem ganfat Her» »oll.^Gon»en
schein."
X'"
.-£r
a M*
^anfrednt nickte ihm untefildTju.
„Js recht so, litten Brost B.ön."
Als Brün und Jan'iednk an den
Haien tarnen, um ihr Boot thu zu
machen, traten sie auf einen Vtiiitiv
luamt, Jan Meiet ti'liiotrv. Vi
ivar der VvUeiinmii und Herzdrech»»
von Sännaleiweet, der Ukichi1titf
mit der Flinte, der Fliufiie ans dem
innsbtiiku, ik'r Erste beim stauten,
t'viiu iniifeu, bei der Vii'be. Heut
ivar et tiejonders uuiaei.imut. Wr
betiiuivtete, die Bremer Vuft macht*
tiik'l, und er gab nicht Stühe, die
.'t'adWüui uiuKten tiudi einmal mit
ihm zu Peter Pvterteu eintreten. Vii1
mvtlie einen uiiiuu'ben. nicht Bte^
kaltelchtUe, einen neuen kSrog Et
hatte tv dazu Irin paar Tater
tluuperteu tu feiner lasche, obgleich
lent Boot noch hochbeladen lag Ii*
mochten wohl unter den Dörfern ei
nige Hasen und Birkhühner gesteckt
hauen, die er eben Venu Wildhandler
versilbert hatte.
Jansrednk war ein ©evjner aller
^rogs. die er bezahlen mujzte. aber
einen geschenkten auszuschlagen, hat
te er für süiidtiaste Verschwendung
gehalten. Es war auch gleichgültig,
ol man eine Stunde iiiiher oder
später tK'initiim. i'uulit tourjie es tu
jedem Fall.
Tie drei setzten sich an einen
ti'di, und so lebhaft jloy ihr Ge
sprach, dass die schweigsamen Lars
Uute an den anderen iiicht'ii stau
»end herühertio richten Eine ihm
ganz neue Aufgeregtheit riss Jan
I rein it schon und) dem ersten ^lafe
über sich selbst weg. Turch das
jV Ii
Uder, das et in lid) selbst erlebt
hiitle, war ihm die ganze Welt vol
ler Wunder. Alle eilige gewannen
ein anderes Ansehen, wiesen neue
Seiten, und es war ein Fietxrdrang
in ihm, sich und diu mideilw Bechen
Uhait zu- geU'ti über diese neuen Er
sahtiiugen, zu philosophieren, zu
räsonnieren.
Tas gleiche gesteigerte Wesen
zeigte Jan Metel Otiiver». mit noch
lärmender, brutaler. Seine uoniv
heniK'u blauen Auge» rollten, das
nrohbloudt' Haar fiel ihm in die
Stirn. Er erzählte Witze vom vori
ge» Scharmbecker Markt, über die
die Hörer vor Freude aus den Tisch
schlugen. Ruinier derber winden
seine beschichten, je öfter der Wirt
neue Wmtien bro4)tr. ^ansrednt
liattc feine Miniufciigfiit and» ik'ig ei
len. Er zahlte jetzt für sich und
Brün. Er zählte nicht einmal die
Glaser. Mit Absicht, mit Betuugt
H'iu geichtih'S, ihr zu Ehren, copljee
zu Ehren Das hödste iÄlück seines
Vebeus sollte nicht ungefeiert vor
übergehen Jansiedrik Holm hatte
nicht gelernt, das man aniK'iv sei
em könne als den Geldbeutel in der
Hand und das blas aus dem Tisch
„Prost! Hoch!" Hoch das nie
gekannte Schwebegesühl in Hirn und
Gliedern, das den Mwersallig nüch
ternen Mann hinaushob über sein
Moor, seine Törse, fein Haus, seinen
Acker, seinen Gewinn.
„Prost, Nachbar! Nâch ein
Glas!"
„Noch ein Glas, Nachbar! Prost!
Hoch!"
Tie Gläser klangen aneinander.
Ter gleiche Name war in ihrer aller
Hirn. Aber keine .junge sprach ihn
aus. Sophees lieblidjes Gejicht in
feiner Glorie goldener Locken gau
kelte allen dreien vor Augen, aber
wenn sie vor Fi ende fdjueeu, gaben
•ie sick) den Anschein, das es über die
plumpen und ungesalzenen Witze ge
schähe, die Jan zum besten gab. So
stand ihre Lustigkeit in keinem Ver
hältnis zu den Tingen. die sie zu
wecken schienen. Sie war einfach
der Schrei unkultivierter Naturen,
mit dem sie dem Gewaltigsten in sich
Lust mad)ten, das auf dem Höhe
und Brennpunkt ihres Lebens ilnre
Sinne und ihre Seelen durchwühlte,
.etwas Elementares, wie der Brunft
schrei des Hirsches.
Nur in Brün, der zarter geartet
mar, überwog ii» Sehnsucht. Ter
Alkohol, der das Wesen der anderen
otTiiiif$erlid)te, vennnerlichte seins
Statt ihn zu brutaler Tatkraft atif
znsteigern, wirkte er in ihm eine
tiefe Zärtlichkeit, die ihn fäMigfam
machte.
Endlich überschritt der Taumel fei
nen Höhepunkt. Tas llebermafj hat
te die Kraft erschöpft. Janfredrik
sprach von Heimkehr.
„Een Glas noch," schrie Jan
Meier ClüverS. „Un dor mot ji
mi Befcheed dohn. Wat wi leiw
liesst!" Er hatte bei den Soldaten
diesen Trinkfpruch gelernt. Ter
drückte ane, was er jetzt empfand
Janfredrik reckte sich auf. „Wat
wi leitn hefft!" Es klang wie et'n
Kampfruf.
Aber als Brün fein Glas hob,
schimmerten Tränen in feinen Au
gen Er war zu ergriffen, um ei«
einziges Wort zu fprednir.
Jan, der in einer Stimmung war.
übet alles zu ladjen um des Lachens
willen, stieß ein Hohngeschrei aus.
„Nee!" wehrte Janfredrik ernst
..Brün het recht Wat wi teilt)
hesft, bat is torn Lachen un toin
Weene» ook. Tat il överhopt dat
Grötfte, dat Allergrötfte, wat wi er*
itieen fünnt, Jan Tu biist man to
iong, ititt dat to weeten."
^Bti lachte dröhnend „HS Im
man «och lang' lew ft, tzoWätk
Du Mt to flout Vrottl"
y-
Ter Sttifli*Ü*,triflfr, ttitnwrrf, *. Z„ *reiniiv dr.. 27 )mii
eX»u ntmdQT"
Joiitredrik mutb e*if (fr giiiii
Ii
kW ganz so gerade «ie sonst. .. tat
nerflirtige »p en cto!)l -ritten matt
ett MinidKu gans imi." Vigte er
Tic Molfösirtiel hing ties am Him
mel. Tie Sterne gtibertvn. Tie
Nachtfühle legte sich de» A»«geregten
feucht um die heilten Stirnen, nob
um ^anfrebi if* überschäumende-:
Empfinden eZwa» wie eine imune
Eiskru'te. die es gesaniinelt hielt*
Atvr in Brün kam eine weinet lithe
Emptiiiiifiiiiiteit zutu lleherilies eii.
Alle* rührte ihn: da» die M'outz
|nt)el leuchtete, butz d*r Hasen ein
iam lag, öofj die „Vuife" nun end
gültig ihr »Eigentum war, das» es
seiner «duotsler Shiiöet enterbte Vor
allem rührte ihn Jamredrit \\ute
rr sich nur getraut, et würde ihm
jetzt um den Hais ge'alleu fein und
thut laut schreiend gedankt haben
für feine giojie Güte, die ihn, den
armen Mned.it, zu einem Bauet» ge
macht hatte, zu einem Mann, der
das Mädchen, das er liebte, heiraten
konnte.
Und vor diesem Menschen. Ixitte
er ein Geheimnis! Sein Höchstes,
sein Feierlichirvv nertiat ii vor
ihm! Tas war sdhiiidlid)! Ein
3chlud»zeu üheikam Briiu über seine
Schlechtigkeit. Seine tauen traps
ten aus das Binder, mit dein er sich
und die „Viiise" au» dein Haien und
unter der Brücke weg in den Kanal
stocherte.
„Jung." sagte Janfredrik, ..du hesl
to Deel Grog siegen
Briiu schüttelte den Kopf, dofo er
feine Irotten wie seilen iiiuherftreu«
te. „Nee, Jtmfvehiif, das i nich
dem Grog, iiis is ganz Iva: an
deres
Nur mühsam kamen-sie vom Fleck.
Es wehte kein Wind, so dass fie da?
Segel nicht hatten setzen sonnen,
und Brün handhabte das Ander
schwerfällig und imregelmiifiig Jan
sredrik, trag vom Trims, 'fühlte "fei
ne Lust, aus den Leinpfad zu steige»
und de» schwere« Mahn an der .slette
aufwärts zu ziehen Er schlug die
beiden Iii
reu der ülofe zunick
„Maak bat Boot fast, Brün Wi
nullt en poor Stiinn'ii flapeu
Briiu hotte keinen Willen Er half
Janfredrik das Tun um einen*Bir
feufmmm am llfvr schlingen Tauir
,wäiigte er sid» neben ihn in die enge
hije und drückte fein träiunuaiieS
Geficht ins Stroh. „Mein Bruder
Janfredrik"
Janfredrik lieft die .ffitinitiiien
wieder fallen. Sie lagen zwei .ioll
hod) über den Nasen der beiden
Unmöglich für einen von ihnen, den
flops zu heben Seihst das Uuidre»
Hen war eine Sdwierigkeit Und
keine andere Luit Zufuhr 'in den
Raum, den ihre Lei her fast ganz
ausfüllten, als durch die Fugen und
Zpalten der Xovpeltür iiher ihnen
Aber ti'dntiide Menschet find an
fpruiiislos.
Janfredrik fchlief bald fest Aull)
Brün fiel in eilten unruhigen
Schlummer, den zwei .jwatigsvot
stelluinieti immer wieder verscheuch
ttii, die eine, das er schleunig,
schleunig heim müsse, die andere,
das es seine Pflicht set, Jfliisretiiit
seine Liebe zu beichten. Sie ge
wannen schließlich solche Gemalt
über ihn, das er s nicht langer ans
hielt, still zu liegen. Er stieb die
Türen wieder aus
„Ich iilein', es kommt ein gans
steifen Wind ans. Janfredrik. Ich
mein', wir sollen das Segel fetzen
Ulli) weiterfahren
Schlaftrunken richtete Jänfredrit
•ich auf. Wirklich.berührte ein Luft
zug seine Stirn. Ta stigte er sich
stimmt. Er Hals das Segel aufzie
hen, und dann lwckte er sich nebe»
den Man.
Ter kurze Schlaf hatte feie Gei
ster des Alkohols nod) nicht aus sei
nem Hirn verscheucht Wenn and)
feine Glieder wieder krustig, feine
Bewegungen ziel'icher geworden wa
ren, der schlimmste Rausch hielt ihn
in seinen Manen, der Rauich, der kei
ner scheint und doch alle Wahrneh
mungen, alle lvefiihle ins MaHloje
steigert In feiner Uebel stumming
durchlebte er träumend wieder die
Stunde mit Sophee Er horte je
des Wort, das sie gesprochen hatte,
er fühlte die Weichheit ihrer Haut,
da» Brennen ihres Lippen auf sei
nen. Ter Aufruhr in feinem In
nern stieg und stieg.
Brün am Steuer rang derweil
unschlüssig um das Wort, das et
sprechen wollte Ueber ihm leuchte
ten wie kleine Flammen Die nimmt
lid) groben Sterne am sdHvarzeu
Himmel. Ter Kahn glitt letzt schnell
zwischen flachen Wiesen hin Xiange
Hedelfchwaden standen drüber xonn
hörten die Wiesen' auf, das jdjioarze
Heidekraut pegann. Tie langgezo
genen Schwaden ballten sich zu selt
samen weissen Gestalten, des Teufels
Reigen ini' Teufelsmoor. Tic lau
gen sfedelsdjleppen wehten Turd,
die flatternden Schleier, die bleiche»
Glieder ergoß Per steigende Mond
gespenstischen Schimmer. Ueber den
Köpfen der Spukgestalten hing er
krumm und blutig wie ein Micht.
schwer*. So rot war sein Schein,
bafc die Sterne nicht vor ihm Der
blatten.
Da sprach- Söriin Sân böse«
Schicksal lieb ibn sprecht
.Aansrcdrik"
Äâchri» fichf sich tott tm
'Jr ft-uÄa
f,f j«Èis&'äâhâ
nxr 4'ie tngen. alv mit Ute er die
Bilder davor etil zi 'Kuiie bringe»,
die ihm das \Vii pochen muititvii
iiue einen .\\u#iHer und da» Blut in
knien cd)liiieii sieden, al» ob e»
fiit)te. „Wtit V"
„Weifst II od), Janfredrik, wie du
iimitdiiiiiil in svafs gefoa» Iwft. ivu
sollen beide ein Frau nehmen mt
e i e a n s e n u i i i e u a
Manu sein, dtib tkiv mi so tvi.iiiieu
tut
„tu »littst frieglM?" fragte Jmi
iri'ditf „Tu ook y*
Es UHit' etwas tu der Botitvllimg.
RHis lhiit gefiel, ttnii bt'H .VtamenuVti
noch naher ruckte. „We%teeu (wen)
driinV"
^as freut mir, dab dn ni$ gegen
ha,». Jtini'redtif."
„Nee. Wi heffl |o twee SUnveu
u tuiMii, eeti i'vr dl. een vor Uli"
„Un ich kann da auch umflich »ich
sin,
v\tiuiieinf
Id) tkiU dao nich
geumllt Es Hat um ergt issvii, ivie
der Wind das Boot da treibt von
den Aiittenbliik an. wo ich Sofhee
Clünders jmn erstenmal sehen tat
„WeiteeiiJniüredrit nttie sich
atis. stand lieben dein Mast, groj^
dt'vlienb, ein Milintru'S Geipenst ZUM
fdjeti den weisjeu, die übet den blei
chen Tiiuipelu iiii.iviiui ihren Mit
ternacht stanz tanzten.
„Weckeen?" Us war ein Schrei.
Briiu iniiDeistand tie Leidensdsaft,
die in der heileren Stimme drohte,
„via, sie iv iititii ein ctadtifd)e,"
sagte er demütig, „im mit die Wut
Idiast iiititi sie nich recht 'Bescheid luij
ivu. Aber Jan sredrik, sie hat mir
so IM
„Leito! Leiw! Ti? Füllje
Vuiui! Tat lö.iit!" Er Hatte Biüii
gepackt. Er idiütteltv ilMi. „So
phee Münders is mien Brut I Mien!
Beriteihst dat V
Nein, Brün verstand nicht. 't'.'it
weitauigerii'enen Augen, gelähmt
Vor cditi'it, starrte er den Rasenden
über sich au, dos luutentsiellte Gesicht
mit de» wie aus Hol geschnittenen
.fügen, das ve,witterte, früh geal
terte Mooibauet thusiitlt. „Aber das
is nicht wahr!" jchrie er. „Janfre
drik, siehst de»ii nich, dafj das nid)
wahr fim kann? Sophee im
du! Tu köiiiitst woll ihr Baler
fein. Haha! Tn un Sophee!"
Jansiedriks Häuft fuhr mich
Brüns tiehlh
Ter rang nun and), fid) zu befrei
en. „VuiY mir los! Sie i» mein!
mein! Wie kannst dir iinr-eiiibil»
den? Sie macht gern Spab
aber
„Hund, verdammterI"
Janfredrik war uidjt iw^r der,
her er durch ein ehrbares Vebeii von
siiiifunbhteilitii Jahren aeiueieu war
'tvr andere in itiiu, der iweite, den
•er in sich trug, ohne ihn zu kennen,
der Simiemiieiifri), der erst feit letz
tem Sonntag die «lieber zu regen
begonnen hatte, reckte sich jäh zu
Riesengiös'.e Tiefer .(weite mufite
nichts von Gefell, Rechten anbei er.
Freundet,treue. Ter' sah aus der
Welt nur zwei Tinge: das begehrte
Weib und den. der es rauben wollte,
den Feind.
Brüns Gesicht, das eben der Mond
beschien, war schon, mug. gefährlich
jung Und das sollte fid) drangen
zwischen sie und ihn. der tute
war's bod)'i ihr Bater fein könn
te! Ter .UnaVe, den er aus dem
Nichts gezogen hatte, tat ihm das V
So stieb er il)p ms Kidjt* zu
rück:
Es waren keine Gedanken, die er
dadite in diese» Sekunden, nichts,
das sich hatte in Worte fassen lassen,
ein wütendes Brennen nur in Brust
und Hirn bis zum schmerz geti
gerte Viebe, bis zur Lust gesteigerter
Hab, dir dumpfe, gewaltige Trieb,
der den Hirsch auf die Waldwiese
treibt, den Nebenbuhler auf die .tat
ken des Getveihs zu fpieben, uiiibt'
er selber dabei verbluten Und noch
etwas anderes: ilain» Neid auf
Abel Bon übet schwerer Arbeit tie
täubt, hatte in dem alleren die
Sinnlichkeit geschlafen, und da sie
erwachte, er in glühender Inbrunst
seiner Gottheit das Cpser anzünden
wollte, das Cpfer feines ganzen
mühseligen Lebens, fuhr, da geschah
e-:,, oiifi der Gottheit das Cpfer des
Jüngeren, ErfahruugSlojeren besser
gefiel.
„Janfredrik! Brün Iwtte int
Ringen nicht feine gauze Draft ein*
il^fetzt. Er glaubte noch immer nicht
au den Ernst des Stampfe«. Jan
sredrik drängte ihn zum Stand de»
tiootec*. Et glitt aus, stürzte Mit
dem Oberkörper hing er lalb über
Dem Wasser, und janfredrik Idfo aus
ihm, pregte mit vom Irrsinn gesteh
gerter «rast fester und fester die
Fäuste ilnii um die Kehle. Ein ei
siges Entsetzen packte Brün
„Jansre —r"" Per Laut erstarb.
Uin Stöhnen, IflufbÜtuiieii, eip Ä*
chelu Taun Gtille.
Janfredrik löste sen Griff nicht.
Es war Wonne, da unter den Hän
den zu zerbrechen, was sich ihm in
den Weg stellte. Eine Giftschlange
hatte er sich aufzogen. Schlangen
erwürgt man. „$u schalst mi mien
Brut {Braut) «ich Megpochmen! Du
fdsolljt nich!"
Aber er fand kfinen Niderstand
mehr. £a« emüchtort» ihn lind
da war eine Uerä«ch»m»ß tn «chätz
Gesicht. Tiffe eiön» kam
vom «ontkW* â» «ch
standen *jg
oeu uitigeu «v'tuiperus 'Utuuiillurlich
o*Miete er d^e ^iitr'ie. Ta rollte her
iUun lunteituk't, mit o feuern
Miind. d.'ii kein Atem bewcgte. mit
ghiiigeii Aiigen.
lind als Jmtfrrdrtt durchkältet,
als twin1 ein tVintertvind thu an.
sich üiifriditete, glitt der Mörper. de»
des Wii'aende» vkivutit allein gehal
ten hatte, fdilapl' wie ein leerer
Sihlaiul) über den Booisruud Iii den
Mötial. Ter Miel der flink segeln
den „Luise" ging iiher thu weg
Jtinirebrif tiiiiiuelle auf seine
June, hielt sich am Mast Tie ler
ne strahlten iiOer ihm, der Mond
lemtitete Ueber den XoriUnherii
und im Birfenhi'fd) hingen Sie Wi
ssen Nebel'eteeii, und die „Luise''
glitt ihren Weg. Er war allein
ttututig winde er immer allein sein
"Viher er tulilte feine Neue, er fiihlie
auch feine Amdit ui dieser wunder
lichen ^eeleiistiuiinnng nur eine
lIiikiMe. ein ikni tast fasend
zu böten, das', er gelogen hatte, elend
gelogen, der lote, der Neidische, da»
er ihn mit Nedit geriditet hatte. Orr
dachte unlits meiter Seme Liebe
zu Brün HKir untergegangen, erlo
fdieit in seiner Weibesliebe.
torniirt» geridiiet, veischlan^'tt
feine .'Ingen den Weg Obgleich her
Wind uiiiiriidite, lies iliui das AU
langsam, immer ,zn langsam '5r
xsin
iiiihin das Nuder. Ür arheUete. Mi für den Staat. '.Ingiger ent.iraen.
der echnieii ihm von der «tun riee'zunehme«. Wir bitten die ieiiti.twii
feite Borukirts! BorimirtM dort, Herrn Boepfle bei Werbtnui
Morgengtauen passierte er i Vefer nach Mtaflen zu helfen
das Fährhaus an des Hamme, tiri
schalt Uott stand au' der kleinen
Laud'.imge Seine silbernen Chr
kiiöpte blitzten im ersten Sonnen
strahl
„Hailoh. Ja in red/i k Holm, wie
ist im mit en lütten Snaps?
Schall if ehr numitikeuV"
Joiifredrif fduittelte den Kopf.
Er wendete nicht eiiimaf das (Besicht.
„Wo heft dii*n Äitiupiignong
(Kompagnon) loten* Slöpt de
nod)V" U'8 war die erste iVage
uad) «riin, die Janfredrik« Chr
traf. Aber sie brach feine Verstockt
heit nicht Nur lyim! Nur So
phee in die Augen Idiauen!
1fr gab feine Antwort Stumm
rudernd fauste er vorüber. Vor
wärts! inn vorwärts!
Erstaunt sah der Wirt dem eili
gen Schuf nach Ta war etwas
lliiaewötniliches im Geficht Oes
Moorbaiieru gewesen tiUmè rf»ai
uidit in Ordnung.
Au diesem Morgen ereialiefe fi6
bei Vorsteher El'Iets etwas Niedage
wesenes Alheid. die tüelgetreue
-^Uiisdiatleriii, stand nicht au8 stirem
Wandbett auf.
Man hatte sie in Hau» »nb Hof
gel »cht Tab fie nod) i» de» Hedem
lügen könnte, fiel keinem ein Als
der iüugfte Ehler» es entdeckte,
grenzte das Erstaunen an Ratlosig
keit
Ganz still lag sie mit zusammen
gebissenen Mähnen, mit gefchlosleuen
Vi der
II,
regte lidi nicht, antwortete
nicht. Wenn Anfrage und Zuspruch
der Ihrigen zu dringend wurden,
murmelte sie nu»: „Lnnt mi to
frä'en Lat man blot Ihirä'en!"
Cb sie, Schmerzen habe, fragte
Ehlers Cb man zur Stadl fahren
und den Toktor holen müsse? ?ie
fiebergeplagte ^rmi Ehlers stellte
ihr Iii ui n|iii lner zur Beifügung
Irina sprach von kalten Ei »Vaihin
gen. die «trofiiiiagh von Simipathie
Albeil) hatte mir eine Antwort: „Lat
mi tofrä'eu Lat mi blut tofrä'en."
Ta entschied llrgrobmutter Eh
ler i-: „Tenn so lat ehr tofrä'en.
.Oranffien im Wohlfien fiimmt ut'n
Harten. Un br is seen ToktorS
droii/,e de en trärig Hart Jfergnöfll
mafeii* sann."
Aber in dem Mab. wie der Mor
gen vorschritt, kam immer wieder
der eine und der andere der Aamilie
auf den tehenfpiOen herein, fd)lug
die Betttüren zurück, wollte sehen,
ob die Nege es noch also untätig
auShieUe.
VillH'ito schlug die Augen nicht auf,
regte.nicht die Hände, nicht die Lip
pen Sie wusste docks, fie war nicht
krank, würde auch sticht kraus wer
den Binnen wenigen Tagen, Stun
den stand fir auf, tat ihre Arbeit
vom Morgen bis zum Abend, gleich
mäßig, unermüdlich, wie das Trieb
werk der Turmuhr in GraSborf
tat sie heilt und Jahr um Jahr, mit
blondfn* und graue* Haaren, nist
alten wie mit jungen Gliedern
gleichmäbig, unermüdlich, bis da»
Ende fain, da» «Setriebe Uilftmib.
Nur feit geftem Janfredriks Wprt
da» Glück und be* Glanz für im*
liier davon wegg»wischt hatte,, ekelte
ihr vor dem lange», freHbtosen W*$,
dee noch vor iSr lag Had der Um
»ar ja mächtig, daß thff dMHr
'»«h Siflen lähmte.
k-WZ
j.
«elbsterf/un n I
I
sagte der junge ÄMuiigeda**
kenvoll ..ich habe e» mir langff gD
icherlegt und bin zu dem
gekommen, dafcyiwmi ein
9cn einen solchen
ttzM.-sie wetz«
PMMmi»
mM ii Mt
w
die Leser »anbei, ft. D.
••d^llmgrgeeb
Herr La spar Schantz in Wonbo»
V bat die Agentur für teil
Staats Anzeiger übernommen und
i't bereditigt, Beitellmigen auf daß
Blatt und l*Vlier fin ixivsehn1 in un*
serein Namen rntae.vn vniehmen.
Wir#hitten da beutMile|.'iiiu si.lt,lj.
sum Man dan und Umgegenbr
•vVrm Schantz in feiner Arbeit Ii
hellen.
te» StweN-Wnzeiger
Marie ^MÜIaab« (15 bei 2!t -soll)
nebst ieile der Gren,fländer 5chioe»
den und Nnriuegeii. Deutschland,
Cesterreuti-Ungarn. Rumänien. Bat»
garieii, Nu »teilen und türfei.
.«arte der Türkei MR bei 23 Hol)
zusammen mit aussührlichen Äai te«
von Montenegro, Serbien, Niinielieit,
Bulgarien. Numanirn, Albanien und
'Miiedieulaiid, und teile der ^rriu*
hinder Ifiujjland und Oesterreich.IsO«
Harn.
thirlr ^raakreich« (in bei 23 S»|[)
liebst i
eile der iHrenzlnubrr Eng»
land. Belgien, Tentschland, Schw«
und Italien.
Starte TentWn«b»f}ft bei L3ZoU)
ni'bit ii'ile der nuiyenieiideii Länder
2d)UH'i,j. runs reut), Belgien, Nie
derlande, Dänemark. Richland ueè
tesierreich. Ungarn.
starte Änfb-Jtfllira», Unsumme«
mit den Wrenzliuiderii Frankreich,
3d)uieiz, resteireidf-llngiiin und den
.wiisteniiittfcern de» Asiatischen Mee
res.
starte ier See, Staaten, zeigend
die Lager der verschiedenen Hebung»*
saget »nd die zu denselben sichren»,
den HuuptbahiiOt rbinbiiiigcn.
,'ingleid) zeigt der Atlas die Rfl|»
nen und Wappen, aller kri.gssühr^i»
ben Nationen, jiüdirmul)iilt und
E inwohner^ahl der Länder der gan»
zeit Welt, Hauptstädte aller Land«
und deren Eimvohuerzahl in lau»
senden ausgedrückt.
•arte de» Kriegsschauplatzes
der Westfront zeigt Nords rauf reich,
Belgien, Lii«fiuburg und Südwest»
deutschend. Jntereffslutefle starte
von allen. Zeigt die verschiedene«
Schlochtliiiten und ist die ausführ
lichste starte, die M» jetzt gedruckt
wurde. Man findet ans dieser selbst
die kleineren Ortschaften, tiJtor«*
man in den Berichten von
front so viel hört, ff» ist
chne diese starte he» Matts
Kriege» geitauer z» vxrjolDe«.
DtB iU UrtefrtM tat fteftc.
»»Ich
et«i»
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in
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a i V a a I
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*-55-e»

Qttr fferl Hahn in (Fnrbeno Iii
die Vertretung de« ?taat' Ang'iger
in dortiger Gegend iiheiuominen Et
ist berechtigt, ^eitellunaeu und (•#!,
gione UutuNe. ein 'M nist dfr für d.i. Blatt in uuivreiii Namen
iiiadu'iuev 4erhiii\V«i, sophee z st entgegen^iuelniien Wir bitten Hrtt
heu. boren, ihre Hand zu a,feu. .vVlh„ ^hilsUch
ite zu nagen, von ihr es betchivoreii jejn_
v
U"
Frank Brandt,
'HSbe) Geschäftsführer.
die Leser i* Ttaatvn Ä. D. g*|
Uwgrnrab
Herr George Boesfle in Siant»
hat die Agentur |ur deu^ taati
*ii teiiier dort übernommen und ist
hereihtigt, Beiiellinigeii und selber
KriegsAtlaS
Der beste Int Markt
Ten, allgemeinen Verlangen nach
ijuteu Marten der in den euiopaischeu
rtrieg verwickelten Länder Wedmung
tragend, offerieren wir den Lesern
des ^taat--Anzeiger und julchen. die
es werden wollen, den besten flriffll»
atlas im Markte, ciithalriid folge«,
des:
«arte her #elt, zeigeitb die LS»
derbes,tzungen aller NaNonen d«
Erde.
Karte varstza«, (15 tei 23 Zoll)
zeigend alle ViimVr 0 uiosmv, deren
Jeiluihsen und die Eoiumelvltchf und
-itze der groben tnifipeiiiuti|jen.
jrf.
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«a die C'efrr ti «erben«, «NlMf
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Umgegend

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