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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, July 25, 1919, Image 2

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é» ^011 'n SiMctff iintfrfdiiihcu
J*. sich. münnlidK Pie weibliche
Ueetrrter ber ^ttimfl, von ncwiihn»
lichen wtt'rl)lidjO[i in*-.) (jlviil)vii Ve
wtiéofters. Ter ^rrr (,frz herum
Vji**1* wangling fii'liiibrtv bereit' der
£itrf tihc» „t)urd)lüii(f)li4ii(fli Herrn
Erzherzogs" tum mit cmvr iirrn
«Panoge Do« 24,00« Kronen ans die
®'lt, bit bet Muifer an »em ,'tauii
lienfmibs be .«oauft1^ /oabvbut'it aus
bezahlte. Uon ber ersten Minute sei»
*C6 4rioilrgierteu Tuscht« war fiet
&tt U?r,zlHirtog ein Meithier nod) (At*.
Vt und ilv-betlivrmiiiti. .'Inders
Menschenkini^er pud, neugeboren, al
JlPtifoilv die .-.prujilinge vuivv renkten
Äti^iiieRcr eine» zur „'fi'it her it nab
gestempelte» öitt'i rcithift).itnijurii'd)vii
Banknoten immerhin i aiift'hiilicljvn
Willkommen* Und da i jabrlid) ein
6b zwei junge UrVieru'gU'm des
friutitlwen ^i)d)leditey Mmb-Mnirg in
Cvftt'iri'ld) hu-1 Vid)i der Welt zu er
Husen pflegten, nahm da Beniner»
I hlin und biv VfrbeHvlofigfcit in den
6wd)iten st reisen der i'bomnliaen Wo.
irordiic stetig yi.
A»d die iv.eiblid)tin Crzlk'tzoge Iva
ttii (leinrsii'MiniHi'ii biv Ionisch lienor-
Sivltf
tUiivlud)lt»r.
^iif (amen al9
rmicit uns die Welt, t"'ine öjierrei
chisdie
('•V)or,,ntiiii
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»mir I ol« nneftvr
©rbniiiüiint jdiuu eine ^iirdl(iud)ti(f
ftc /vrait t" rVx'r^utvn. Ufie mar sie
titt Mtidcheii, nie ein Tviriuiloiii Iirv
Herzogin, jo bübjdi und rofofiimiiRiit
da.- qetInnren t»»tte 'Qffitivll. lunti
der spanischen wojetiMie, liies lis
Fr ait (fnb»'niifliii, ob sie aud) noch
die jit^eitMidiitfit Kinder'öpje triui
SDslf. ^ereinuni. ll huir ttiirfer ol? die
phtisiolo^ische Tatsache der Traiui,
Ölt der kaiserliche» Pi'iii^esiin ein
Ucbcvmeib tun- dein Volkie ,u schassen,
starker olv die fiinvle Wabrbeit ber
iutiilfräitlidieit Siatnr. i
vlctt, too die uiterveidiisdH1» t5rz»
Herzoge, ait? ibren Wtener Palästen,
.=Bohmifd)e» Schlössern und alpinen
£agMhiufcm vertriebe», in bellen
Hansen in die 'Bdsmcijl ülersiedeUt
wollen, mag ein flüditifw ^inf über
die mehr oder wendet ntarfqnlen
Köpsc her neuesten chrnn -,'r^.!ne am
Plave sein. Tie kleine ^orirurtdale*
tic soft weder als verläßlich noch als
vollständig in dem Sinne gelte«, daß
sie alle für die Zdwi.w'rrcife vorge»
llicrften Erzherzoge iinu^t. Tie X'ifte
sllcht wolil nod) gar indit sest und
lOirS Bdmmiifimgcn uiiterivorsen
sein, wein, hu- tVtVcr de? ^ulschilriv»
èliiv an Teiilid)oiierroidi|v Ciiiand ei»
8tr tsbbe statt einer 3hit znneigt^
i beginnen wir also, im Sinne des
Mten Vlrmeeschemali mn ^, mit dein
ran^ältesteu ^rzberjog: dein genx'se
1tcn Cherfonmtandtuitctt und nelk
ItiaridHtll U"r,V)i'i")Oil Friedrich. Lvr
•fiat seine tejdiiier Milch der irunmicit
Tetitnngiart dein ojlerreidsisdien
Bolt in brütienb Trochengiit lu'rman
'lK'l't. Juimtid) burd) Preistreiberei
der schlimmsten Sorte, irnlu-nofl
$riebrid) War. ntlb baijiit sind aitdj
feine militärischen Talente hinhing,
itdi diaratterisicrt, ber gröbtv .Vi'ilch
tnbin'trii'llc der österreid,ijch-ungari
scheu V'nmudiie. 2 eine teschner
Wirtschast wars im Kriege iingc
'6eueriid)t*tt Gewinn ah Zriedridis
Redite schwang den '.War schall
it ab, die
XÜnfc bi»u Vutterauirl, ^lnd dieselbe
Land, die die ^ausuertxage mit dein
AriegSminisierinrn direkt oder in«
direkt, t'leibt für bie Benrteilniig
gleich jiir die fetten tefchiu'c VJ.'ait
kinder untersdirieb, fertigte auch die
1,100 ^lulurteile au*, die in Ser
bien, luilcn und «^alizien toähnitb
de? Krieges Lim )inmen dev staiseiv"
vollzogen wurden. 11,41X1 i^djeutte,
wovon Oer gröRte Teil .zu beginn de?
Sricße-, also unter ^riedrich Wom«
ichattdosewttli. uuj ben Balgen gt'bijjt
Wttrde. ^islg sei», boR dort der ^ii«
twbirehar, hier ber (^eiteral!iab:dn'f
bic treiben be Slmrt be* (intjd)lnjiev
war Vcriiittroortlid) blieb in ledein
Salle ber «^rosjgrundlvnver ^eldniar.
schall. Hebt igeitv «ab c- auch ein
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elb der imiiuiliduNi ^^ätigung, aus
^riebrich feincvioeg^ einen Wo«
furisten statt seiner selbst vorschob
oder duldete. An ber Liebe mar
Friedrich ein souveräner Pascha tmb
sein Haupiauartier in Teschen ein
Harem, in beut er burchaus nicht „in
Vertretung bie vielen kurziristigen
Verträge mit allerhanb in General«
stabsautomobil^t aus Wien berbeige*
fcoltcn Zchonen abjchlojz. Sure
Sipner
«t
riebti* der Galante schließlich ein
Mam» wie seiy Vetter Eugen,
Mlage in diesem fieberhaften SJiebeS
taing noch irgendein »ersöhneiiber,
romantischer Zug. Wer Snedr^ch
ist klein, bid, kurzsichtig, (ein Gesicht
Wit einem boriiiflflrauert Bart de
wachsen, aus bem zwei unruhige, von
ehiem falschen stupiden Lächeln uuan«
«cncfirn belebte «euglein hinteG einem
Jpit auf dem kurzen Röschen balau.
âtetcnben Zwicker in die Welt gucken.
Und berühmt ist die Anekdote, die er
läblt, wie einmal Friedrich in Bel
Zrvd im Feldkino sitzt und bie neue
Sen, grauenvoll echten Aufnahmen
ijajow» über die Leüuva^ hu-
fdien. Volltreffer in em mit Solda
ten besetztem ans. Ta sagte ^ried«
rich zum Wencrol a» seiner Zeiie nur
bicv vine Wort der menschliche» tr«
jd)iitleiiiltg: „Buinsti!"
jiM'iiM Afiebndi ui'i reichste, so war
Rraii.) Valuator, Tjtaiy Âvjej*
idiwiegerfuliii, der kinderreich^».' ür).
fier^og nun Cesterreid) Aulls',c!inte
lang tandite viiiifllidi in jedem v-abr
in der iianialS geiiultmillsfen Nubrik
der Wiener Zeitungen, irnlcc den
.^uf« und ^eifuiiiTTiiadiriditen, die
Melbnng am: Mue
xXflhre-vreiile
v\iitti
fr t'
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St.
ii.
.St.
Hoheit,
die biird)taiichtigite ^mu ?, ^er o.,in
ifi'orie inilirie (,traii} £t*ator4
valtin,
,vaii.i oofeiv v iuCiteri wurde
eitu'^ Isrzherzog?''eiitbimdeii. Cber
einer (.»rzlter^ogin, *n gingen die'
•Aalm- in- Vaiib und aus 2chU'ö
SWslUsee in CbvrüiieriTidi lummdt»
sich eine nachgerade in tiwite
Mutzend wachsende Mitihersdxtr, lud«
die, so behaupteten biije .jungen, ,ur
Festigung be» er',ber^ogIiden Bub«
gets gar wesentlich beitrugen leitn
a rati 1 Valuator war im Gegensatz
Vim l'i'i(liarhur #\riei)tidi ein armer
0'r^herjug. Ur war aus die vielen
Minder augewiesen, deren jeded mit
L'l.iiiio Min neu ?l|.tanage verbunden
war. Multivliziert man diese Sum
me mit Mols bis niewelm I iiir die
genaue .filier ber raliHTtorfinber
konnte nusier be» U'lkrii wohl nie«
rnajid btilgen. so stellte sich eine gam
e rllnf Ii die
iiir iwii
idilviiherrii von Wall see lioÄiii-:-.
is ran I rnlvfltor ist übrigens, aiiiyr
seinem ersvries',lichen iftih iiir habv*
iirgisdie \!egrijif mehr al-s miiitvr«
Ixiili'ii Familienleben audi da: t^iiie
nach ansogen, das er während *3
Slriege- wie ein Veilchen im verbor
genen Muhte. Ifr gewann keine
schlachten, d»d er verlor auch feine.
Tie-- besorgte diisiit' umso angie
biger U'rVivrvHl .\ojei Ferdinand, der
eigentlidie ^chladi«, nleuker de» ili'elt«
frie-.u'v, rhsniiieii Familienmitglieder
des .^aitseö .Httbsbnrg in betracht
kommen. .Xosef ,V -bhmnb marTini
iHUuir, K.'ipskominandant, :Hrniee«
stiiiiimandaiit. Sein rötlidi-iilonbcr
Vlnbrea^ 4iiei-^art (er posierte den
iirvlen li'iidjtoie, wie man damals
zu sagen wiegte, den 5nippen voran.
Vlber der sdiuiie Vollbart hatte die
magnetische (iigi'iiidiart, das, er Xivi«
siütien, Morp-, Olrmeen im- Verderben
'.vg. stf Ferdinand war gern sein
eigener Weneralitabrdief, er liefe sich
nicht gern „bteintWii". Am San, in
den Siimpien de^ latteto, '.nU'lit in
ungeheurer Wussciiatiflage bei ^nck
im
1911'. bewährte er sein er«
probte* iira-hYusche-:' Ü.'is-geschid. 'Mei
dieser Slataitrophe der vierten Ofrtnpc
widersichr ihm die niicgcsndite JV§«
beit des Nüssen, bn^ sie angriiien.
wäbienb v-ofej ^erdiuattd im schönen,
wildreichen Wolhniiien ans Irldje
jagte, siein Telephonruf. feine
diodepestbe bc-: Heindes verständigte
den passionierten Erzherzog.'t'.iiirod,
ban er sich am :t viiiti heim VA'orgeiv
grtiuen auf den ^eldberrnhiigel hege
ben möge, um die beginnende
Schlacht vom »„WefechtSstandpitut't"
air- ,ut Irrten. (General von üiUsin
gen, der deutsche .^eerevgrimpenfom«
monbaiit, fand diesen ^agdeifer und
audi die sonstigen strategischen Qua
litäten ^osei Ferdinand» nicht der
Smhlage entsprechend, ^oses iserdi»
tioiid mit dem schönen Vollbart ver«
sd)vatid ant Wimmern'ii'iierseheu. Ter
alte staiser verstand in selchen Tin
ge» keinen Shati und ei»,eine seiner
jüngere» „lieben iMrreii Neffen" sol
len im sirieg et ^i mit Reserve
wieber er.mhl-t durchaus körperlich
seilte horte -\\wtb verspürt haben.
Tie iovfana^ hatten überhaupt
fei» Wliitf mit preufiifcheii (Generalen.
jVie
V\osef
militärisch ?chinbrnch erlitt, so fanb
?osef Aertiinande. Bruder Peter Fer
dinand in Madensen seinen Schnl
meifter. iiir Zeit ber serbischen Vs
seniioe, Joährenb be* ersten mißlun
genen Totiaiiiibwgang wollte Peter
Ferdinand, dainolc* iuiiionär, aus
einen Annis de» i^eneralfeldmar«
*allj nicht ',iim Telephon kommen.
V begrünbete seine Weigerung, in
dem tr in: ielephon bind) seinen Ab
iutanten sagen liest: ein öfter reicht«
sdier (frühervg brauche iiir einen
beiitjdie» (General tiidit Mim JeleVhon
zu sausen, (^nt. replizierte Made »sen
am Apparat, aber bann braudit der
iiiterieithische Cr.herzog mid) nicht
fiiiit '«,inuten langer Tivision:koni.
tnmidaiit u sein! iag- darauf fafi
Peter Ferdinand im Salonwagen
und fuhr nach ?dioubruun, zum ..lie
ben fluatvii alten Herrn", bet bei sol
chen Meinungvotrfrinebenbettnt über
militärisch böiische Kompetenzfragen
höchst e insert
ig und zwar nicht zu
(Gunsten der erzher^oglichen Weltan
schauung zu mtjdieidvn p'legte.
VIud» OrihttW 'JJuif, der 8ruber
btil lttzte», ihm in bie Sdlivtiz
DOMO*
gegangenen Kaisers von Cestfrteich,
gelüftete nach fteltl)c rtiloifceer aiil
bem Suden. (?t wußte sich Den i'ot»
beer schmackhaft zuzubereiten, ihn
buchstäblich in Butter zu sieden.
Nicht umsonst mutzte die Intendanz
deß 10. ArmeetominandoS in 2ri?nt
im Sommer 1918 dem Erzherzog
und seinem 2lab Max war all
Major Kommandant truer kleinen
&efechtègiut>pe im Ai'chnitt von
Kiba täglich einige 5ti!o Butter
|tim „€lonbctt" des Gruppentoiu
*anbol in den Bergen hinausschit
k». Die« zu einet Zeit. Im ber
Muw Im Schiitzengraben «im tti«
vx
i V
-*v,
n*
Ter Sfrnit-S-Wttzrifler, Bismarck,
schwmdend?, ganz und gar unjulang
lidje Tagestiitioii an ^fett als „Oft
Iii t/r0 erhielt. Schliesjlic^ wurde
bis Zeit 'inr ru'iig. t'.i» Wetter schön
ttr.6 in dieser (^eoenb feine 'lfticii
stolen Gtils u eiwarien eine
Stl»chl ersiiiisifn, um
lern
jugenbli
aye# i5t,,l)er (ufl das iR.tter-'iruz ue4
l'ifupo!uua."ii5 mit dem \'lnf«f rtji dis
ztplinärtr OJetechligfetf'zu crrfch.if«
sex.. Ter Dosso VIIto, eine lallisch
belanglose Kuppe, aber von tschecho
fh'ii'ufifujfu fcigiouifren au4
ge.'riindkii erbittert verteidigt, wurde
tinier Marens „ÄuniiiMitDo" mit sehr
yrcfieii lyrrluf-en flt :i rnil. Leo»
pulh5ovbt:i. Mehr noch
ix'-
Gl licks:
VJitijc winde ifiivunbet! VlngeMich
durch einen ic-leiniplitla Hon einet
i" der ViJIe eiuschhuitiiben Wtmiate.
Tie Histoeie behauptet allerding«,
bah War roiihieiib der Aktion gegen
ben Tofso Alto nicht eine Sekunde
lauf feine graiuiljiche belonierte
ober in bie (singeweibe de« Verges
ftollentitf.hineingebvhrle fliioerne uer«
lieh, lind das! er eine leichte Al on»
It fiüii um Mups sich lediglid) zuzog,
Neil et während bei Oipftchlâ in der
Auslegung 0r4 Miterlebenü au«
rutschte, hinfiel unb jic^ tine Beule
fdilug. Sdjiibel nichts. ?.eopolbsor«
den, Ritterkreuz am roten, nxiüge«
u ttbeieii Band.
^nuiierhiii: bisse Erzherzoge et»
strebten noch ben echten, sogenannten
triegeri|deii Voibeer. In ganz an
bei er Richtung eiilwidelle sch in
bei
bie boluiiifd)e ^tvtliebe bei dem Lfrz
I, erzog Veopolb Gallator. Sie
ivaiibte sid) im Ärie-j ausschließlich
den verschiedenen siir die menschliche
Ernährung in ^rage foutitieiiben We
miisearleii friedlichen Ohn ruftet», lote
Zwiebvlii, (Spinnt, 9tiii?e,i und Boh»
tien zu. Unb jiour nicht in frischem,
sunberit Mosj in geltudnelein Zu
stand, in Form von Dörrgeiiiiise,
da», zumal in des Krieges legten
verzweifelten, verhungerten Zuduiv
aen, immer mehr zur Hauvlnahrunz
für „stiisere Helden an der ^ront" in
Oesterreich Ungarn vorrückte. In
ben oiet Ktiegsjâhren bat Veopolb
(?aliKitor runt Su Millionen i\to
nen in ongrmiife umgesetzt unb ei«
nen btidjinäfiiu feststebeiiden (Mewittn
von M'illicnen erzielt. ?lls bie
iReuoiulion in Oesterreich, man kann
ja nicht sagen: ausbrach, aber Leim
Friihftiid«?.iffee in ben Zeitungen zu
lesen staub, bestieg Leopold Talvatot
samt Familie feine Automobile und
fl'M) bei Nacht unb Viel-el auf üben
ieueitiche Art vertieftet, mit einem
ar^eilliiiisch-n -!'aß, wer merkt sich
aß bie Einzelheiten der uns.mbetn
0)efd)ichte, iil'er bie Frenze. Nicht
i. bie '2d)Weij, nach Spanien. Xotl
st|.f er iwch hellte. Ciht auf feinem
Särgen.äse, ba8 vermutlid) dod
noch eine weichere Unterlage bietet,
al bie Lorbeeren, die bie anderen
Oettern nirft erreichten.
reider Himmelk Orber-: fiern bei
Crben»|icrn! 'jVer kennet alle Na=
htm!... la ther,',og Joses, ber 11 n
gar, ber sich bei ber ersten
Günstigen
Äonjunktiir als „Joses Vilvfilthi)"
in bi6 Firmenregister ber neo ntag
?,mischen 'JiepuW eintrug, kommt
mtljl bestimmt idit in bie (idjioeiz
er bleibt in Ungarn unb wartet ab,
ob er ii id beul) zum Stönio Der Bol
fchfti-ifi gekrönt wirb, wenn bie Tik
talnr mit Be.a Stun an der Spitze
nicht klappen k ill. Sein cielbefun
getier, ein it am Ison'.o von Gran.it
ft lilteni zersetzter unb seitbem nie
ttiebetgeflidter grauer !'J:ilitärman
tel wäre ber g^ebene Ärdnungekittel
iiir einen prolefarifeb-n ^r/,herzog
bie Rolle, weicht Josef vier Jahre
lang .M'nebin fa-or. mit
f*.
ifet menio-
titrle. Vi tut) Karl Stefan uA dessen
Sohn WiUzelia sind siir bie Schiveiz
vielleicht noch nid), reif, weil sterben
iikraiiii|d)en S?:viiiv5trau:n bis ,uim
ji'ngflen ?ag weiterträumer bürsten.
Unb e» wire zwecklos und roh, sie int
Schlaf aufjubelten, ^t',herzog t?u»
gen. Print unb tDler Ritter, ist eher
alv (Must auf fibüenöliffiieii Boden
zu erwarten, vonumefctzl. baß et
o:,:ie seine lieben Wiener leben t.inn,
bie ihn heute nuh ehrfürchtig zu be»
grüsjen pflegen, wenn er hochragend
wie ein Waftforb, mit feinem winzi
gen Adjutanten neben sie), in Zibil
tleibung tiutch bie Austen Wiens
stolziert.
VI lies in allem istS ein wunderli
cher und nicht immer ergöulicher Zug
von unfreiwilüoen Wandervögeln, die.
au* dem firmtit heimatlichen Rest
unsanft (erauegeriffen, ohne stete
unb mögliche Z'esiiebigung bes ent
wurzelten Dasein^ nach ber Schweiz
fliegen, um nach fitbenhimbertjähriger
Trennung wiederum im Wan bes
C-chlosseÄ Habsdurg zu bersten, wenn
auch flii.ielhihm unb jener Schtvting
fraft bernübt, mit ber sie einst in ben
siir L^r^berjoge luahthaft tlhsrfdjen
Ciefilöen Vllt'Ceftrrreich* ihre stolze
Lebensbahn durch maßen.
Einfach. Rcgisseltr
ires
tori: ..... (5 s ist doch aiiödrück
lid) vorgeschrieben, daß ein gebrate«
ttCv Huhn aitf die Buhne sammelt
soll!"
Direktor: „Ta wird nichts drauS
der Komiker hat einfach dreimal
zu krähen und damit basta!"
Minderwertig. „Mit
den Xame» da drüben kam» aber
wirklich kein anständiger lUeitfd) ver
fehl enl Tie machen ja am Tage
knapp dreimal Toilette!"
4..,
#rrcifitn, ben -•.
lit liebe tziret mm-
0t hatte doch versprochen, et teiirde
schreiben, subulb er briiben aiigefuut«
men wäre, und nun iiiiis'.te et buch
schon längst drüben sein .in i'lmmfu!
Ciu 'Womit war ja dahtiigegaiigen,
aber noch immer fein -^rivM Wenn
er es «»cht sw fest NrripriHheit hatte,
wenn er sie nicht so Inb ijeiuibt hätte,
wäre alles zu erklären gewesen, aber
so Hottti er gesagt: ..Stirn', tu suttst
nicht weilten.
1
\ih werbe Xir schrei-
ben, sobald ich drüben bin, und weitn
ich Arbeit gesunden habe, kommst Xu
uud) nach Amerika.' Xu weisjt ja,
drüben .',aMt man ganz anders ul5
bei uns, nur in lotlari."
ysa, er roar immer so praktisch, der
^en-i, und rtiiie war sicher, er würbe
in Vlmcrifa noch einmal reich werben,
und dann würbe sie bei ihm sein,
und dann und dann Aber er
hatte ja noch nicht einmal geschrieben.
„2line," sagte Per ber war der
ältere Bruder be* Viu al er nirt
ihr auf dem Strande zusammentraf,
„Xu jiefiii so seltsam iito l'iecr hin«
titiv. Tu meinst doch nicht, er wird
zurückkommen'
Nein," sagte sie tmb rnnrbe rot.
91bfr wann» sie an ben Strand ge
gangen war und in° l'/eer hinan'
sali, NMtble sie selbst nicht. Tan»
fragte sie: „Per, ist itSch immer feitr
•^riif gekommen
„Nein," sagte er, aber er konnte
ihr nicht in die .'lugen sehen, dem e-j
war doch ein Brief gekommen, und in
bem staub, ba$ Schiff wäre unterge
gangen unb It1»* nicht gerettet wor
den.
„(fr wird wohl warten, bis er Ar
beit ijefunbeu hat," meinte Stine.
„ür wird wuhi keine mehr zu su
chen brauchen," sag'le Per und wollte
ihr nun sagen, daR
v
\en? tot sei, aber
da er in ihrt? hoiinung?frohet Augen
sah. konnte er ti nicht sagen und
fügte hin
Mi.
„(ir wird schon Arbeit
gesunden haben."
,,.W itiifte Stine, „benn er war
imnu'f so praflijd). lind der Brief
wird sicher schon unterwegs sein!"
Per ging hinunter zu seinem Boot,
•Stille ging heim, aber sie mußte noch
einmal aus* Meer Hinaufsehen. Ü4
lag so friedlich ba. als hätte es alle
Stürme vergessen, bie feine ^lut auf
trieben, alle bie Cpfer vergessen, die
w in seine Tiefe zog.
Per liebte das MüLdjen, aber ba*
toui te er selbst nicht. Stine war
einst auf feinen Knieen gesessen, und
iniii War sie grufi »leworben, er aber
war nun zu alt fur sie. ^a, fein
Bruder war elf Jahre jünger als er,
der piifite für 2tine! Vlber nun war
er tot Tod) sie liebte ihn
noch immer, und so lauge sie ^.en?
lieble, konnte sie ja ihn, den ernsten,
fünfzehn Jahre älteren ".Uiaiiii uid)t
lieben UVenii sie aber erführe, dass
v,eiio tot sei. könnte sie ihn doch nicht
mehr lieben V! Ja, da? hatte er auch
gestern gedacht, al» der Brief gekom
men war, unb so wollte er ihr sögen,
.Jeu* sei tot, ttttb nun solle sie sein
sMeib werben. Tod) das ging nicht
an, beide? auf einmal zu sagen, sie
würde«ibu ganz gewiss nicht wollen,
eigeittlidi aber war e* nur red und
billig, wenn er ne min heiratete
er war ia der Nächfie dazu!
Per dachte bin und her, konnte aber
zu keinem Entschlüsse kommen, im
mer folgte ein „Viber", immer Wie
he sah sie ihn an mit ihren hoff*
ntiiigyfrohrn Vlitgen, und er konnte
ihr nicht einmal sagen, baß Jens tot
fei.
(fr traf sie noch oft am Strande,
immer an derselben Stelle auf ber
Xiine, und immer sah sie ins Meer
hinaus.
Endlich mußte sie doch zu hoffen
aulhören. Ta* würbe er ja gleich
erfennen, und dann sollte sie erfah
ren, Jens fei tot. Tann, nach eini
ger Zeit, würde er sie fragen, ob sie
sein jtieib werden wolle ja,
und dann wirb er sie heiraten! (5r
war ja garnicht so viel älU'r als sie
fünfzehn Jahre mit Ter Mann
soll doch iilter sein als die Aran, (fr
wusste immer mehr Gründe, immer
sicheret wurde er, aber er wagte ihr
boch und) initiier nicht zu sagen, das
Jen* tot sei. 0 Woti, warum
war aud) Jen« gestorben, sie wären
ja so glücklich geworben, bie Beiden!
Würbe er so glücklich sein mit
'StineV Würde sie so glücklich fein
mit iHtnV!
„Tu, Per," sagte eine? Abends
seine Mutter zu ihm, „wenn Tu es
ihr nicht fugen willst, so werd' ich c3
ihr sagen!"
„Nein, Mutter» ich toil noch war
ten
„Per, nun haft Tu schon brei Mo
nate getvqflet und es ist Winter ge
worden
Irr sah seiner Mutter in da« welke,
braune Gesicht, sah ihr in die tieflie
genden. mubeii Äugen, die so fragend
uns ihm ruhten, buch er konnte ihr
nicht beiftimnibn, obwohl fie em Recht
Haben mochte..
„Nein, Mutter," sagte er, „ich
kann ihre Hoffnung nicht zerstören,
und iu sollst es auch nicht!"
Tie Mutter erwiderte nichts, sie
kannte ja ihren Sohn, er war ganz
wie fei# Pater. Ter wagte ihf auch
nicht 5« fugen, das er sie heiraten
wolle, und dfvlialb nitiRte sie ihn
jrii'si sr«gen. Xa war ihr Jett
Vdt
Und afé »lieber ein Monat vergan
gen war. lach das ganze Land im
Schnee. G'ni eiliger Nordost wehte
über die verödeten .vumVu, pfiff an
den Ecken der wenden Hänser nur«
bei, wehte ben ?d,nee von den Tä
dient in blitzenden itabely fort über
die Tiinen und werk t- über» Meer.
Tb sie wiuil audi heute am Siran
de war und über» Meer hiiiauvfah
Per schritt dem Strande zu, der
Sdiriit* knirschte unter seinen schwe
ren i
ritten, sein VI fem erstarrte an
seinen dicken leidem. So suit war
sdo» lange nicht mehr gewesen,
und et war does) sd)on, Nachtuittugu.
Xaö Meer lag grau vor ihm, in der
Jörne immer meiner, bis es in den
Himmel überging.
*'ar sie da mdit dort Otts der
Tiine'' Cvf eilte hinan. Sie war
zusammengebrnchen. steif, reguiigv
lo». iot't Xarsttt dachte er nicht.
VIIso War e* dod so gekommen, iir
nahm sie auf und trug sie heim zu
feiner Mutter: zu ihren (fitem war
es zu weit, und sie hätten den Vln
Iii KT nicht ertragen, sonnen. Aber
das sie sie auch hiiimivliefsen. Sie
wussten dod), wohin sie ging?!
?tine War nicht tot, sie kam wie
der zu sich, als sie in dem warmen
Bette lag. Sie sah sich um wo war
sie'# Ja, das war ja die Mutier
Per*.
Xaun atier fielen ihr die VIiigeu
wieder zu. Mroei 5age lag sie so. ohne
rt'dit zum Bâvnsstsein pi kommen,
am dritten !age wollte sie nach .Vau-%
se, aber weder Per timh seine Mutter
liessen e z» und ihre (fitem, bic sie
besuchten, auch wicht. Sie musste
nod bleiben.
(r* ward zeitig Aivnd. Per und
feine Mutter fassen atn Tisch, die
Lampe erhellte da* {im»ter nur
matt, aber Per? Besicht war in vol
lem Lichte. Wie seltsam er zu ihr
hinübersah! Lder war e» nur das
grelle Licht?"
„Per," sagte sie matt, „nun weiss
ich. das Jen? tot ist." Vlber iy klang
doch noch immer wie eine Jrage.
„Ja", jagte Per, „das schiff ist un
tergegangen. unb er ist nicht gerettet
worben." ..So hast Tu einen
Briet bekommen?" „Ja."
„Reifst Xu Per," sagte Stine, tfvre
Stimmt* bebte, „Xu hattest mich sol
len erfrieren lassen! C» wäre besser
0 eine je
ii!"
{wci Wochen darauf würben sie
getraut. An bie fem läge forschte bie
Mutter Per-i in der Bibel, hoch aber
gläubig war sie nicht lie schlug die
Bibel bei geschlossenen Augen auf,
legte de» Jinger auf ei tie" 2 teile und
siehe, e* war da* Wort Pauli: „Tic
Liebe höret nimmer auf."
Sie verstand e~ nicht recht —. war
Jeiiv damit gemeint?
Stine ward Per» treues Bett
aber lieble sie ihn?
Per nannte seinen ersten Sohn
„Jim*," sie hatte nicht-? dagegen, nnd
weint sie allein Hause war, sah sie
nodi oft hiiiativ zum 9.eere, al» er
warte sie (finen, der ferne war
nicht auf dem Meere beim Jischsang.
sondern viel ferner, niel ferner.
Da» tote Herz.
So bfbaiipicii i-enner, bU bit Hal
be Welt gesehen hallen.
Unb Tefibei ^orescti, ihr Gatte.
rc ein fd)i.*f^'.road»fener, biidlttjer
(yraiikopf.
Dennod) sonnte sich keiner aus ber
warmblütigen Herrenwelt von $or
bn rühmen, so flott auch bie Schnurr
ballenden gebreht waren, selbst nur
eines Blickes gewürdigt zu werben.
Darnm ging aitd» bas Gerücht unter
ben Leuten, Ttfiber ^orescu habe der
schönen Fran, um sich ihrer zu ver
sichern, bas Herz herausgenommen
unb einen (Goldklumpen an seine
Stelle gesetzt- unb bes halb sei fie tin
em!fiitblid geoe» jebec Gefvhl, benn
Viiemaiiti habe bas fd,oue Weib je
mals luchen ober weinen- seüen.
Tie Tichter erzählen oft vom ge
storbenen Herzen, während bet Kör
per weiterlebt. Das mag wahr sein,
benn ich habe bie schöne Ftau ge
kannt, als sie noch lieben und fingen,
lachen iirtb weinen konnte.
Glanz Partalagele war in Aufre
gung, als vor wenigen Jahren ber
junge Edelmai'... Aristide Bratianii
bie schöne (*va zum Irfiualtar führ
te ben it Bratianii war ritt schöner
junger Mann, ein Liebling ber
Frauen unb babei stein.eich. stein
Äiinber, daß bie Tochter bes alten
Daniel, der ben Leuten die Kessel
flickte unb ben Bauern die Pf übe
icfchlug. beneibet würbe. Dieser
hatte zivar seine Äochter verflucht,
weil sie ben Bojaren Desiber Rote4cu
aitsgeschUigen, bet ihn leberzeit ive
fltn Ho!zbiebstahli ins Zt'chlh»^us
ktingeit tonnst, aber schließlich als
Schloßherrn von Äaila ein Auge zu»
gebtudt. Es Witt also ein Bund ber
Liebe, ber geschossen würbe.
Der Fcbrenroalb von Parlalagele
kirnte bavon erzählen. Unter den
tauschenden Saumtiefen steht einsam
im Moos« tie ättuttiigotteibilb.
Dort kniete die schöbe «ijß und
flehte unter Thränen bie Heilige um
Erlösung von bem Gezeichneten an,
dessen W«ib fit werden musste, wenn
bet alte Bater nicht der Scfwnoe
preiâgegebea werben sollte. Und bort
erblickte ste Atistibe Btaiianu, als sie
die Liehe Èeschlich.
Wenn bie Senne durch da8 Nadek
bach huschte, konnte sie oft Zwei aneü»^
anber gefdimiegt sitzen sehen, mit
leuchtet! dt Au.jik und brennenden
Lippen. Heut»- -'ter sua ML- fie mit
voller öli'.th auf die ?.»!enet, bie s:ch
btüngte unb f»*f, all bet Bräutigam
die Braut in oen tätige» hod.
Nur Tefibtt Fotrécit fuuib re
guugslos in einet Kitchenecke, unb ta
be w toten, grünen Augen fun feite es
zuweilen feitf^H. auf.
Beinah« zroet Jahee Mfctte bei
lustige Leb?n auf bem ®*I»sfâ zu
R.lila. Fest reihte sich an Fest, unb
was Namen -unb Rang hatte, bürste
nicht fehlen, tun ber Äentgin zn hul
digen.
Desiber Forekcu War ein fleißiger
Besudjet, ja fast ein Freund des Hau*
fes geworden. Xns kam batter, weil
bet gute Foreâiti immer bereitwilligst
aushalf, weitn bem leichtsinnigen
Schloß Herrn ba? Getd etwa8 knapp
würbe. Und dann Mar er ei aud,
bet ben tetfchulbet«n Biuttaau auf
ben l? in fall binchte, eintn Spieltisch
zu arrangieren. Während bie junge
Fratt ahnungslos und fcherzenb bie
(Seifte bewirtete, stand »rok-en ihr
(Mite am Spieltisch unb starrte to
tenbleich die ugel an, die ihm Älück
oder Unglück route.
Jn einer P.ooembetnacht bie
Öiüstt Hkiteti abgezogen, ba beute aus
De tu ausaeplünbèrten Biotianu nicht!
mehr zu holen lutr s'e.nden breset
und Fo.eScu am grünen Aisch. Ati
s.it'e spielte a*f ëhtinrwrt, uab je
mehr er von ben feurigen Dalmatiner
hinunterstürzte, beste mehr Mtlor et
Endlich staub Forexu auf, unb mit
zitternder Hand unterfertigte ihm
Aristibe einen neuen Weck,sei.
„Ja. liebet Freund," lachte bei
itriipp^l, „ISO in ber Liebe, ttn*
^lück im Spiel!" Uno er wellte den
neuen zu ben übrigen legen.
Mit lieteitibit Haqd kielt,
Aristide zurück.
„Ties gegen Jtaila!"
In wenigen Minuten war Desiber
Fotes.'it Schlossherr ton jRaila ge
worben.
Ume
Aristibe fuhr mit der $a«b über
die btennenbe Stirn.
„Halt! Noch bin ich ein Ätösull
Astes gegen Nichts! Den Bettel ge
gen nietn Weib!" schrie it heiser.
„Vluf (»hrenwort?" Lichte bet Buck
lige erregt.
„Auf ('htemmi!"
Seine Hände griffen zitternd in bie
Luft, utvb bie Augen traten tief aus
ihun Höhlen, mähtenb bie Jftugel
tollte.
„Verlötest!"
jubelte Forrscn.
Al« JÖratianu mit einem Wul
schrei nach feiner Äebte springen
uotte, stint am Eingang des Saales
ein blasses Weib »hmibichtV) |u So
beii.
war d« Schioiilxttw/ «W
Haifa!
./ •.•' ",'
Atistide Bratianu fand mau am
anbeten Motgei. unter betn Wuttee«
gottesbüb im Fcl.tentvnlfte ettt Par
talngele liegen. Fotescu hatte bem
Nebenbuhler orefcmütig aus seiner
Wasfensan'nlung eine Pistole ge
schenkt!
Die schöne (ro» rang wochenlang
mit bem 1»bt als sie genesen luat,
würbe sie Frau Fotescu. Man ji*
schelte sich zu. ber Krüppel habe ihn
gedroht, bie falschen Wechsel ihres,
teten Gatten zu veröffentlichen.
Seit einigen fahren bewohnten
•sie, fern von der Heimat, dal einsame
Landhaus bei lerba. Unb die filtere.
Sßeibet bes Ortes zerbrechen sich no^
heute ben Kopf darüber, w.is es mit
bem toten Herzen für eine Bewaiibt
nis habe, unb warum Frau ?da nicht
lochen unb weinen tonne.
.. i piim
Krehwinkel*
KrâhWiuktl fctiuf mein eUfltifchc«
Viefii,
Man glaubte, nun ttiifl' es' tut •to6
i adtgesickit.
Tie Lichtflut teluubtet bi« leinRige«
,, 64.1 ffeu
Ach. hättet iht sie im Itmbbi «lasse«k
Tin Zauber der tyxm Ntlrtilt a»
lind Krähwinkel Kfibt »I
Geeignet. Chef: „Ich
brauche einen Herrn für mein Aus»
kunftsbitreau. Ss mu^ jemand sein,
der alle Fragen beantworten kann
und nie den Kopf verliert."
Bewerber: „Toju bin ich der rich
tige Mann! Ich bin ?ater von acht
Kindern."
9(ii8$emeti*tlf«il.
Xngeklagtcti Einbrecher (d*t Beginn
der Verhandlung): „Bitt» gebor,
sumst, die CefftiHilichfeit außjt»schli»
den ... das ^ublifum erfätzid sonst
all« meine Tricks!"
Au» esne« Theaterzet.
tel. „Zwischen dem zweiten und
dritten Akt liegt ein Zottraum von
zehn Se&teit—«Wierde« et* Paus,
von fünf Ätmttwt!"
2»Me*nite» des
.zeige?
bei denen d.i? Bfatk bestellk und be
zahlt Werden kann und welche derech«
ligt sind, iu u nie rem üiaiiwn otic 9e»
schöjte abzuwichsel«: i
1
Vnier Loh, rtlladftoite) 9f.
M. Slleiit, Sl. ^lntlwmi, N. D.
ttzeorß» Wufsner, Mandan, 9?. D.
Wir bitten unsere deutschen Landß«
lente in obigen (legenSeit, die viel
leicht nod) nicht Leser de6 Blattes
sind, ihre Bestellungen bei den Äe«
nannten zu machen, welche ihnen gern
und jederzeit zu Xiensten stehen »et«
den.
Wo ist Ignatz Burkhert
War in Aberdeen Idaho wohn«
hast. Wer feinen Aufenthalt kennt
ist gebeten die Adresse zu berichtet
«t: Ter Ttaats Auzeiger» Bismarck
N. Tak. (97-ba)
«, ist 5r»»? P. »wie?
War früher in ?ioga.»ryd auch Iii
Ckmond, 9?. Wer seinen Aufent^
halt kennt ist gebeten die Adresse zu
melden an: Xer Staat? Anzeiger,
Bismarck. N. X.
Wo ist Albert LS«?
FrLher in Aonngtown. #. D. Wet
keine Adresse weife berichte sie. bitte
an: Ter StaatS-Anzeiger,.Bismarcks
K D. 'i-
r'x
„(?é gilt!" sagte ttihtj Fotescu.
Atistioe stürzte ebi Glas Ä-ein in die
Kehle, unb die Kugel rollte.
ISMARCI
MfMf«, ». ».
$es,eeè
Snfetbetkl 18llS,'
GtcheetzettssHchee «t» »e,Wteßtze»
3Wn Se*e|It cm *Meii!i|ei
»4id »4»«»»» Z
Abbildung zeigt Me. be­
rühmte Spriingsederscheere. welche
immer riesigen Abgang findet. Wirf,
liche Länge der Echtere ist 8 Zoll.
Wir schenken diese Zcheeren alten und
neuen Lesern deö Staats-Anzeiaer
welche das Blatt ei« I.hr Niees
zahle«, (also $2.50.)
Wir tragen alle Kosten für Ber.
Packung und Versandt.
D«r SéeeN.!ezei|ir,
Bismarck, N. K.

IJ ®e* Hermann Bessemer
Hattfe:-, ^linuärtvv mis zukünftigen
:fltrid)tum, (Arbeit. slug Iter vvrr (if j'
Herzog in iien Tindeln war betvitS
eilt fertiger, redfhriuijiger Bejiber nub
-J'wir.«.' \-fcv '.-»£ 4 &*, $%'• A V -i e A a w y
Ferdinand an einsingen
Frau Eva fyores^u war tin schö^
nts Utieib, fid er da» schönste von
Torda Vlrani oä, vie^eicht gar von
gi-nj Si(henbiirgtit.
Emilie $. XIei», Krem, It. vi
(Postmeisler. Krem)
Heinrich Hirninch, Bn»t» Wr D.
John P. Arait.v Neqtnt, N. D.
H. J. Heiute, Wit#, *. t»
Eduard ÄieWer, Gerfon, N D.
«dam Schoss, Fteslirr, *. H.
G. W. Bingenheime^, ,Timmer, N.
Hb. ZtiNimrrieen«, Glen U4Ul
*. X.
Sired Sen, .Hebron, *. ®.
Der StaalS-Anzetger,
Bismarck, 91. XX
X. f. Powe», Präsident
I. P. err r, HizeprSfiden»
•. fr »u»S, Jr., 59. frflf.
(6. Ä. 11) o tu o n, Kassiere»

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