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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, August 27, 1920, Image 7

Image and text provided by State Historical Society of North Dakota

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.„... Ker -Ä
X: (15. Fortsetzung und Schluß.)
HMu ihrem großen Erstaunen gab
lebüct) nur eine nichtssagende
ausweichende Antwort.
„Hin, wir foerbeit sehen. Für
SSü) rst schon noch ein anderer Platz
i)ß. Vlber, was ich sagen wollte
war es nicht ein glücklicher Zufall,
'büü ich zu den Geschworenen gehör»
iki^Ln darfst niir'S glauben, Ma»
tlMWOhne mich wär' die Geschichte
ifMMt für Dich abgclaufeü. Au
tjFimr uud einem Anderen stimm«
Vllle für „schuldig". Aber wir
ZPei hielten fest zusammen und brach-
ich
schließlich die Uebrigeu herum.
Jetzt wo AlleS vorüber, möchte ich
atzer doch gern die Wahrheit wissen,
Matabel, denn mir ist die ganze Ge
schichte ziemlich unverständlich ge
blieben»"
Sie sah ihm sreimütig inâ Ge
Mt.
„Ich yabe nichts weiter zn sagen,
Aver, als daß Jonas zurückwich,
weil ich ihm einen Vorwurf machte,
und dabei fiel er in den Lialkosen,
den wir Beide nicht bemerkt hatten
du die Oesfnung mit Unkraut über
:-vvvitt»vijcrt war."
f. „Und nachher hast Du gelacht."
»Ich wußte wirklich nicht, was ich
tot. Mein ilopf war so verwirrt.
Ich erinnere mich an nichts mehr.
SC« wirst doch nicht glauben, daß ich
lachte?"
''"WK- «Me behaupteil es."
Sie zudte schmerzlich zusammen.
lCii »Uni) wenn die Leute es auch sa
gen, i'Juer, Tu leimst mich doch zu
gut. um zu denken, daß ich es aus
(schadenfreude tat. Hast Tu noch
hu
gehört, daß man zuweilen, weiln
enteilt das Herz zu schwer ist, lacht,
weil mau nicht meinen taun? So
tji'y mit auch tie^augen!"
vitivV&is mag ja sein," gab Aver zu,
nit Civin Sajürljafcu das Feuer im
viuisvljitttcliitL „Uebrigeus,
lutt einmal ganz offen, ist's wahr,
bui Joiiuv all jeiu Weid in der Bank
Ä. Vi'Movvii
hatte
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w^Ä?-ä.L'..iM-%^!'SÄ? \v^K-.y-v-: i*vvt*'\.cv^^. -rr •••'•«•.
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ü-v&âEf
Romain voi"
Z. Naring Hould.
daß er deshalb
Uf würde linieren Joe Filmer tu
.. Dienn nehmen er ist etu guter,
i: prächtiger .Merl, treu und ehrlich
r' und hangt auch sehr an Tic."
'"lF'4-„Sd) habe au all das noch nicht
d^taajt," beute liste sie ausweichend.
.,'s wird aber Zeit. Tie Roc
liste'» haben sich gleich nach JonaS'
*A
••:'.li^ .Vi}. '»viv*^1' "*J'',
^..-,.
d? ilyeit ich', hier bin, kannst ^i nicht
im Hause sei»/. Man hat schon zu*
viel über uns' gesprochen. Eigeltt
lich hätte ich Tich garnicht ljerrthlQf'
sen dürfen ich tat's auch nur, weil
Niemand daheiin ist. Doch hier«
bleihon "darfst. Du Natürlich nicht."
„Wie? Ms Wckst mich fort? Jetzt
gleich?" stammelte sie erschrocken.
„Nun, min," lenkte er ein, „aus
ein paar Minuten tommt's nicht an.
Nur aufnehmen kann ich Dich nicht,
weil na, daß tch'S grad' heraus
ftg', weil ich mit Polly Colitis ver
lobt bin."
„Verlobt —, mit Polly Col
pus?!" die Äorte sielen bleischwer
von ihren Lippeii und in ihren Au
gen spiegelte sich deutlich,: wie ljarl
.sie diese Nachricht traf.
Aver mochte fühlen, wâS ihr
verging, denn er erwiderte in über
stürzter Hast, als fürchte, er einen
Vorwurf:
„Ist'S nicht die beste Partie int
ganzen Land? Polly wird das Gut
ihres Vaters erbe» und mehrere tau
suid Pfund Sterling dazu. Sie ist
ein vernünftiges, winichüftliches
Mädchen, dem ich die XrvumiQ des
Gasthofes ruhig überlassen t'ami.
Vater besorgt die Mvivvei weiter und
ich habe volle Freiheit, nach Belie
ben zu kommen und zu gehen, d. h.
im Sommer ein paar Monate hier
zu bleiben und int 'Winter tu Lon
don zu sein. Da verkaufe ich mei
nt Bilder und amüsiere mich."
Er machte eine längere Pause da
Matabel aber schwieg, so snhr et
wieder fort: V
„Tu wirst mm einsehen, daß ich
alles Gerede vermeiden muß. Pol
Uj ist gutherzig, könnte aber leicht
eifersüchtig werden und mich dann
am Ende im Stich lassen. TaS will
ich nicht riskieren und deshalb wie
dcrhole ich Tic nochmals: so leid es
mir tut, wir können Dich nicht be
halten. Tein Platz ist am Teufels
kcfsel in Jonas Kink's Hans."
'„Ich werde nie dorthin gehen,"
m|iivnielte Maiabcl mit zuckenden
Kippen.
„Wie unvernünftig! Es gehört
doch jetzt Tir."
Sie schüttelte den Kopf.
„Ich werde nicht mieoer hingehen,
iitio Niemand wird mich dazu zwin
gen können."
I
Ihre ijartitürfigc Weigerung schien
den jungen Mann zn verdrießen,
Senn er entgegnete tit fast unfreund
ii^i'iit Tone:
„Tann wasche ich meine Hände in
Uiifujuio. öch hatte nie gedacht,
lh.ü
'iU'jitumi verpfänden wollte?"
'••jßf-y cie iiiate stumm...
V'-' ,. vVVt n't der Hof Teilt ober viel
£ij, meiji win in.it.eii Biiilajcheu da. X'lit*
hat er noch U0 Pfund von
ti-uent da ich das Geld ver
flututi, wiU ia) sorgen, daß es nicht
fti- vlvvolaiin in die Finger fällt
-v ,— um XetuetioieUu, iüiatabei. Und
'éi'wt lieht's? iWirft Tu den Hof allein
'^'-bewirtschaften? Ich an Deiner Etel-
m, Matabel, c5 würd' nicht
inmt nicht?" fragte sie ver-
»is verschiedenen Gründen."
ch it)u forsdjend an, als er
iie et.te iWére. Erklärung.
-e o
V
'b ^st so vyMarüber ge
yfbep, djütoeff* unter den
^ÉÈIW^UX'
Ifo^cyS^htue mich wärst
und
ietv den Satz nicht, son
sich am Herd zu schaf
er ein herausgefallenes
linier schob.
luden, ganz Unrecht
am Ende nicht, aber
i)t Alles?. Ich gehe
)forö zurück, sondern
üt."
leu leuchteten freu
satt, TummföpfiL'
E'Dic meisten sino
irsteheii nichts,
wie {roh ich bin,
Vbcu mint" wars
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»tU daß nian
Wer ge ist-
^u so uuueriianbig fein könn
ten- Ein Jeder
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iVl •«''. -rf' K/"
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1
uiub
1
Tdd ins Nest gesehl und tun, als ge
höre vet' Hof ihnen. Tu mußt hin,
um Sein Recht zu -wahren."
Wiatnbel schi'.ttelte den Kopf.
K^.«och werde nie mehr dorthin ge
Hen," sagte sie fest.
„Tu:mußt doch, denn es ist Dein
Heim.'
,,'Fiir mich ist es kein Heim mehr."
„Wo willst Tu denn leben?"
„^ch fragte vorhin Sie
Maute mit stummer Bitte zu ihm
iuiiber. „Darf ich nicht hierher,
mmen au Julia« Stelle? Ich
jjrde alle Arbeit tun und
TaS glaube ich gern," fiel Aver
„doch, doch
hielt plötzlich ittne und begann
er uav Feuer zit schüren dann
er in sichtlicher Verlegenheit
sich in sein
tivijia'siU. füget!, iniÄ.ioeaii. Du. ge
scheit vist um) den Joe zur Stutze
n.»mist, wirst Du ganz gut fertig
Werden."
Dhiie ein Wort zu erwidern, er
hob sich Mütabel itno schritt-gesenkten
Hauptes zur Tür.
„Brauchst Tu uielleiiljt Geld?"
ragte yuer zögernd.
oie schüttelte schweigend den Kops.
„Oder möchtest Tu erst etwas
('ilen?"
Wieder machte sie eine verneinen
de Bewegung! ans der Schwelle aber
plieb sie stehen, wandte sich um und
schaute noch einmal zu dem einstigen
Jugeuögcfäljrten hinüber.
In ihm hatte sie ihre letzte Hoff
nung gesehen und ami) die war nun
f'Chiit.
„Gehst Du heim, Matabel?"
ftagte er nochmals.
„Nein."
„Wohin "beult?"
„^ch weiß es nicht."
Seufzend fuhr sie mit der âno
tibia: die Stirne.
4
„Zlver, Du hast mièh damals ge
tauft, damit ich feine wandernde
Seele werden sollte. Jetzt bin ich
es doch geworden, weil auch Du mich
von Dir stößt."
Er machte ein verlegenes Gesicht,
doch ehe er eine Erwiderung sand,
war Matabel verschwunden.
Ausgestoßen!
Verlassen von allen Menschen,
jvlbft von ihm, den sie geliebt hatte
mit der ganzen Kraft ihrer Seéle,,
dem sie vertraut hatte als dein letz
ten, dem einzigen Rettungsanker in
ihrer tiefen Bedrängnis!
Wie bitter hatte sie sich in Aver
vetäuscht!
Was er füi sie empfunden, war
mir eine vorübergehende Leiden
schaft gewesen, die nicht Stand gehal
ten vor dem Egoismus seiner Natt».
Konnte er, als Künstler, wirklich zu
frieden sein mit einer Frau wie Pol
ly Colpus? Häßlich, bäuerisch und
ungebildet?
Und er war so kleinlich, so.her^los
geworden, daß er sie, die er „seine
Matabel", „sein, einziges Lieb" ge
nannt, aus dem Hause stieß, das
einst ihre Heimat gewesen?
Nun mußte sie obdachlos und aus
gestoßen umherirren, denn Niemand
wollte sie beherbergen.
Von solchen Gedanken 'erfüllt,
schlug sie halb unbewußt dèn Weg
nach der Höhle ein, wo sie sich, von
Jonas verfolgt, eine Nacht verbor
t-en gehalten hatte.
Dort könnte sie wenigstens Schutz
vor der Kälte finden und sich an ei
nem Feuer wärmen.
Als sie den Ort erreicht hatte,
sah sie zn ihrer Enttäuschung, daß
ihre ehemalige Zufluchtsstätte ganz
'6M
Der SivqtMn
lich iiQijutU'tjt.: Wörde«.jjwqch Mut
lü. ?fé(jrt|r4it? tihV: -ff, ?=.
Wohin nnN?
Fröstelnd schauerte sie zusammen,
und' dann betigte sie sich über das in
üj'ctt Armen ruhende Kind.
Me still es w^r
Sie lauschte den schwächst Sftcttt*
ziigen des Kleinen, preßte ihre Lip
pen auf das Mündchen, als wollte
sie ihm Leben einhauchen und hüll
te ihr Kleinod fester in das jchützen
fcc Tuch. V
Vor ihr lag das Dqrf und zur
i)'echten stand rdic Kirche, dessen
Turnt sich dunkel tiotu^Stbendhimmel
abhob, bett noch ein Heller Schein
umsäumte, obgleich bereits hier und
du einzelne Sterne aufblitzten^
Das Gotteshaus toa: geschlossen.
Matabel setzte sich uuj öie XStèin
fiitfeit der Treppe u„d lehnte den
müden Kopf cvticit das Gemäuer..
O wie kalt war Alles um sie her.
Und das Kind warum rührte
es sich nicht ?t
Warum lag es so stiff, sS regungs
los?
Eine furchtbare Angst schnürte
Plötzlich das Herz der jungen Mut
ter zusammen.
War es der Schlaf der Genesung,
der das kleine Wesen umfangen
hielt, oder der Schlaf, der in den
Tod hinüberglöitet?
éin schwerer Schritt in ihrer Nä
he schreckte sie auf. Vor ihr stand
der Totengräber.
„Wer seid Ihr?" fragte er.
Matabel nannte ihren Namen.
„So, so!" nickte er. „Wollt Ihr
sehe», wo Euer Mann liegt? Kommt
lair mit, ich zeig's Euch.
Sie schüttelte den Kopf.
„Doch, doch, Ihr iiiiifjt sehen, ob
Alles in Ordnung ist," beharrte der
?ilte. „Tie NoclifyS wollten mich
nicht bezahlen sie meinten, das sei
Eure Sache. Ten Hof haben sie
eingesteckt, weil sie dachten, man
würd' Euch hängen. Äber nun müs
sen sie ihn wieder 'rausgeben, hihi!"
Ter Alte kicherte schadenfroh in
sich hinein lind wandte sich dann
wieder zu Matabel.
„Muß jetzt das Tor schließen," be
merkte er, „dars Euch nicht hierbe
halten, ouß«? wenn Ihr für immer
kommt. Ist das Euer Kittd?"
Er wies auf das kleine Bündel
in ihren Armen.
„Ja," nickte sie. 's ist ein Kna
be. Wollt Ihr ihn 'mal ansehen?"
fügte sie schüchtern hinzu, das Tuch
zur Seite schiebend.
k
Der Totengräber warf einen prü
fenden Blick auf das kleine Wesen.
„Sieht ans, als kam'S bald zu
imrr"- uiuuueUtt-er- ..halblaut*——
Matabel'S Herz stand still.
„Was meint Ihr damit?" fragte
sie ängstlich.
„Hm, weitn Ihr wir nicht gesagt
hättet, eS sei lebendig, so hätt' tch'S
für tot geholten," erklärte er mit
rücksichtsloser Offenheit. „Wo soll'S
bettn 'mal liegen hieben JouaS?"
„Warum' sagt Ihr das?" stam
melte die junge Mutter erschreckt.
,.Mcitt Kind ist ganz gesund eS
schläft nur."
„Sieht aber merkwürdig blaß
aus."
„Das scheint nur so in âv Däm
llierung," widersprach sie.
„Na meinetwegen. Ans jeden
Fall könnt Ihr einen Platz wählen.
Kommt, ich zeig' Euch, wo Euer
Mann liegt. To, seht Jht das sri
sche Grob? Ich Hab'S schon nett zu
recht gemocht, 's ist ganz in der
Sonne eine sehr gesunde Loge.
Die ganze Sippe vom Tenselskessel
liegt da beisammen, die Boxall'S,
die Snelliiig'S, die Kink's und die
Rocliffe's, grad' so für sie wie im
Leben."
Der Alte kicherte wieder leise.
„Und wo möchtet Ihr denn 'mal
lieget, Frau Kitik? Habt jetzt 'ite
gute Gelegenheit, Euch 'n Fleckchen
Erde auszusuchen."
Matabel'S Augen füllten sich mit
Tränen.
„Wenn mir und dem Kinde was
zustoßen sollt', so legt uns dahin,
wo meines VaterS Grab ist."
„Ans der Noibfoitc also. Hm,, dâ,
ist'S nicht so gift koimmt rnie. eilt'
Sonnenstrahl hin."
„Das macht nichts. Mein armes
Kind und ich, wir haben immer im
Schatten gelebt da brauchen wir
auch im Tode keine Sonne."
„Na! Jeder nach seinem Ge
schmack!" hrnmmte der Alte. „Doch
jetzt müßt Ihr gehen ich will das
Tor schließen."
*M)hne Widerrede folgte ihm Mata
bel. Als sie aber draußen auf der
Landstraße stand,, seufzte sie leise:
„Selbst die Toten haben ein Heim,
eine Ruhestätte, nur ich bin Heimat
und obdachlos."
Das Letztere war mm sreilich nicht
ganz richtig, denn das Haus des Be
scnjniikers gehörte jetzt ihr sie be
saß ein unanfechtbares Recht darauf.
Aber ihr Herz sträubte sich dagegen,
an den Ort zurückzukehren, wo sie so
ciualvolle Zeit durchlebt.
NeberdieS, wenn die Roclisfe's sich
schon dort festgesetzt hatten, würde, es
ihr große Mühe kosten, sie zu vertrei
ben uud selbst wenn ihr dies, gelang,
mußte sie befürchten, daß Sarah
Nocliffe Alles aufbieten werde, ihr
das Leben unerträglich zu machen.
Ruhelos, wie ein irrender Geist,
wanderte sie weiter. Schon lag dab
ntM ihr von ferne schiin
Lidüeti des Wirtshauses
dchiitè sich wie ein
iheintliches Nachtgebilde
ode Moorland.
manches Menschenleben
e
ireht!
w y*
te sich Males' hiether zum „Thors
Stein" geflüchtet, und nun in ihrer
Verzweiflung, ihrer Verlassenheit
.tat sie das Gleiche.
Sie hatte die Hilfe des Felfcitgeb
stes augeficht, jetzt wollte sie es wie
der tuit.
Damals bat sie um Befreiung von
D'er heute brauchte sie es nicht
ir hatte sich selbst frei gemacht. WaS
sie ersehnte, war Ruhe, eine Heim
stätte für sich und ihr Kind.
Ptüde, von der Kälte halb er
starrt, schleppte sie sich vorwärts. Sie
wagte nicht, sich auszuruhen, ans
Furcht, es möchten ihr die Kräfte
zum Weitergehen, versagen.
Att einer verkrüppelten Fichte
blieb sie endlich stehen, beugte sich
iibef das schlafende Kind, desfett
schwache Atemzüge kantn vernehmbar
waren und flüsterte:
„Mein Liebling, 'mein Herzblatt!
Könnte ich Dich doch stark und ge
fund machen. Du mein einziger
Schatz!"
Mit zitterndes Wien schwankte sie
weiter.
Wie herzbeklemmend still' war es
tint sie hier!
Nichts regte sich im weiten Moor
nur ab und zu flog krächzend ein
Nabe auf.
Jetzt hatte sie den „Thors Stein"
erreicht und sank erschöpft neben dem i
Felsen nieder.
Ihre Stirne glühte, trotzdem sie
vor Kälte erschauerte, und eins blei
erne Schwere legte sich aus ihre
Glieder.
Müde lehnte sie den Kopf gegen
das Gestein, wie träumend zum
Abendhimmcl eniporschanend.
Ein einziges Sternlein glitzerte
bort oben mit mattem, flackerndem
Scheine, genau wie daS schwache Le
beitsflämmchen des Kindes, dos auf
ihrem Schoße ruhte.
So dachte Matabel, die großen,
dunklen Augen unverwandt auf den
Horizont gerichtet, der plötzlich wie
von rotem Feuerschein umsäumt er
schien. Durch den Schleier rosigen
Lichtes schimmerte das Sternlein
und dann versank es in der leuch
tenden Glut.
Matabel richtete sich wieder auf,
sie wollte den Felsengeist ihre Not
klagen. Schon hob sie die Hand, da
fiel ihr Bli.ck aus das Kind, von
dessen bleichem Gesichtchen das Tuch
zurückgefallen wär."''"
Sie beugte sich Plötzlich angstvoll
vor, sir lauschte, sie starrte ängstlich
das kleine Wesen an, ttttb dann brach
sich ein wilder Verzweifltntgsschrei
seit ihren Lippen.
Tot!
Ihr süßer Knabe war tot!
Kraftlos sank ihre Hand zur (Bei
ie sie hatte nicht mehr nötig,
den Felsengeist anzurufen.
Früh am nächsten Morgeit als
noch die "graue Winterdämmernng
über der Landschaft lag, fanden Eo
flrell nnd Joe Filmer dos junge
Weib am ^„ThorS Stein" sitzend,
noch im Tode das Kind umschlungen
haltend, wie tun es zit schützen vor
rohender Gefahr.
Der Geist des Felsens hatte Ma
label's Bitte erhört, ohne daß sie sie
ausgesprochen sie, die Heimatlose,
die arme wandernde Seele, hatte
.endlich die ersehnte Ruhe. gesunden.
E n e
58568655888536855886555585588688858588868689685686,
lit letzte Stuöbf.
Der späte Herbst hatte heute noch
einmal das lichte Sonnenspielzeug
vom Gottvater sich ausgebeten. Mit
bim -liefe er hm Mittag herum
täiiziem Ganz lichi lag der
frohe Schein auf dem Baumgeäst,
und die in den Zweigen noch aus
harrenden Blätter, die sich gar nicht
trennen »mochten, bekamen über ihr
graues, ausgedörrtes, verwittertes
Alterskleid einen Seidenüberwurf
aus lichter Sonnenluft.
Hatte die alternde Natur sich so
nochmals jung und fast lenzlich ge
macht, die beiden jungen Menschen,
die an den Weidenbüschen des Oder
lifers entlanggiitzen, trugen durch
aus novemberliche Griesgram-Mie
neu. Sie fanden auch nicht das Lei
seste Wort der Anerkennung sät den
lieben Gott, -der, dem »Srgeschritte
nen Kalender zum Trotz», bit Natur
mit seiner gütigsten Großvater
freundlichkeit bedacht hatte. Sie sa
hen so melancholisch aus, wie man
nur mit neunzehn Jahren ist, und
auch ein schlechter Menschenkenner
hätte geraten, daß der jungt Mann
ein schwarzes Heft mit eigenen lyri
schen Gedichten in per (Rocktasche
trug. Das Mädchen sah aus» als
ob ihm ein Stück Apfelkuchen mit
Schlagsahne »erreget wäre. Kurz
itilst We Heiden wartn ein Paar un
glücklich Siebender
Mliebts, sag» der Jüngling
SM
|)i^tziich*(et hieb Julius, aber
lMchichtc ist jp traurig, daß
statt diests behäbigen Namens
schlankweg das lyrische Wort „Jünz
ling" gebrauchen wollen, wenn wir
von dem Banklehrling Julius Mieß
wnrz reden). „Geliebte," sagte also
plötzlich der Jüngling, „bist du be
reit, hast du alles wohldurchdacht?
Bist du wohl vorbereitet, den ent
scheidenden Schritt zu wagen?" Das
Mädchen, namens Ernestine, daheim
Stine, hier aber kurz „das Mädchen"
genannt, sagte nichts als: «Es ist
alles so grausam."
.Du weißt. Was wir gestern ge«.
schworen und mit unserem Blute be
kräftigt haben!" Er drüäte sie da
bei, und sie sagte „Au!" Denn er
hatte gerade das kleine Ritzerchen
gedrückt, aus dem siè gestern den
Blutstropfen für die EideS5ekräfti
gnng gewonnen hätte.
„Wir haben gestern geschworen,
uns angesichts unserer ewigen unver
brüchlichen Liebe für ewig anzuge
hören oder, wenn höhere Gewalten
uns unüberwindliche Schwierigkeiten
in den Weg legen, der Welt Valet
und Ade zu sagen und ceit letzten,
den entscheidenden Schritt ins Nichts
zu wagen. Alsdann ewig verzins
wie Romeo und Julia, wie Phile
mon und Baucis, wie Scylla und
Charybdis, wie... er kam in
immer weniger Passends Zwiege
spann-Gleichnisse hinein, aber die
Holde neben ihm hätte nur Töchter
fchitlbUdung ohne Selekta utid merkt?
absolut nichts.
Wie- hätte sie auch gerade jetzt Zeit
und Lust gehabt, mythol-ioische Re
mmiszcnjett nachzuprüfen, wo es
doch der letzte Gang war, auf dem sie
sich zu befinden glaubte. Hätte sie
sich doch niemals auf d'esen du hi
nten Handel eingelassen! Julius
(Pardon! aber sie dachte wirklich so!)
Hatte doch wirklich immer die mts.ir
fallensten Ideen! Vater h.ttte eigent
lich ganz recht, daß er ihm ein
Watsche gab bei der Brautwerbung.
Zwar ... in der Ring-Konditorei
war er immer sehr nett gewesen, und
Ella war direkt neidisch gewesen,
weil sie immer so schöne Liebesge^
dichte von ihm bekam, während Ella
sich von ihrem Verehrer, dem Prima
ner Scheitel, stets nur über die ver
schiedenen Couleurs der waffentm
genden Korporationen unterhalten
lassen mutzte. Oh, wje gleichgültig
das alles in diesem Augenblicke ttxir.
Was hatte sie von best schönsten Ver
sen, wenn sie nun wegen des blöd
sinnigen Blut-Eides sterben mußte..
Inzwischen dachte der Jüngling:
„Ein Mann ein Wort! Ein Mann
ein Wort und Ivenn das Wasser
auch noch so kalt ist Oh. er
wollte es diesem ausgeblasenen Ge
heimrat schon beweisen, daß er ein
Mann war. Es kam ihm in diesem
Augenblick eine Rontanszene in den
Sinn: In zu später Einsicht legte
der harte Schwiegervater die HLnd,
der im Tode untrennbar Vereinten
ineinander
Sie waren inzwischen weit gegan
gen. Schon waren auch lie letzten
Häuser längst vergessen. Die Wie.
sen, gräslos, mit harten Erdschollen,
lagen zur Rechten links floß, hin
ter den Weiden, der Oderfluß.
„Wie spät ist's denn?" fragte nun
das Mädchen. Um Gottes willen,
wie spät mochte es wohl «ein! Sie
waren gegen elf von Hause fort. Und
um ein Uhr pünktlich brachte man
daheim die Suppe auf den Tisch.
Vater verstand mit den Zuspätkom
e n e n k e i n e n S a
„Uns schlägt |inc Stunde mehr",
antwortete der Jüngling, so dumpf,
wiè es" ihm möglich war. Und dann
«Ach, du!"
Es war ihr nicht angenehm, daß
er sie küßte* Aber es half nichts.
Sie mußte auch dulden, daß er sie
nun von der Straße ab und zum*
Flusse hinunterzog. Man war ans5
einer strandigen Uferstelle, die, fai
Sommerszeit Badelustigen als AuM
gangspunkt zu dienen Pflegte. 1
Der Jüngling stand nun dicht )am
Wasser, während seine Moriturc/ sich,
vorsichtlgnweise etwas-zuMhiekt. Er
pWtè tvie von ungefähr ehtntiti, iitit'
dem Fuße in das Weisser^,
„Kalt?" fragte die Wiebte und
verzog ängstlich doâ MÄnlchen.
„Kühle Wogen" erwiderte, in
Kino-DialektU,' der^ Dichter. Und
dann, angesichtè dp* To'xb. tvallte
es in ihm: „O komm!" rief ir und
umfing sie, um sie zu küssen.
Sie aber, die eine mörderische Ab
ficht witterte, entzog sich ihm hastig
Oben auf der Straße bliev sie stehen.
«Ich geh nicht in daS lalte Was
ser! Ich will nicht. Ueberhmipt muß
ich jetzt nach Haqse." Sie wandte
sich.
Julius-,Wr sprachlos. Er. war
lichtert. So etwa
bei einem lyrischen
einen satirischen
enttanW.
wie-M
Gedicht
Hinte
nii
itii
er
totii
zwe
Wtdeckt. Er sagte
Enteilenden auch
bas Wasser blickte
Leben war so nichtig,
hoffnungsnichtig, so
grau. Er wollte es von
sich schütteln et allein
Wieder berührte er mit der Sohle
das Wasser. Dann wagte er einen
Schritt, glitt aus, stürzte und
lag bis zu den Knien im Bade
bei Mun Grad Wasserwärme!! Da
""VV
sT
JV
mn
fe
V'
7
Die Diva ging bertihtg?. Wes We
ges.
Einige Wochen danach: Ww Diva
•befindet fiel) in der Oper. In der
Lege gegenüber sitzt ein eleganter,
f^warzhaariger Herr, der sie itNaus
gesetzt beobachtet. Die Diva fährt
mit der Hand nach dem Herzen und
dl'nkt 01t die Wahrsagerin. Abend
stunde, dunkler Herr.
In der Pause schickt der Herr, c^n
killet in die Xioge der Diva.
„Don Juan Trobuee de ia Buetta,
Grande von Spanien und Besitzer
großer Güter in Kastilien hat in Mo
di id einen Film mit Ihnen, meine
Gnädige, in der Hauptrolle gesehen.
Dtfrt weiten Weg nicht scheuend, ist
er hierher gereist, mit Sie kennen
zu lernen find um Ihre Hand anzu
halten. Ex fragt demütig, ob er
seine Königin nach der Vorstellung
zum Sophep führen dors."
9ictic, Blutandrang zum Herzen.
Großer Weg. Aristokrat," reich,
Heirotsantrag.
„Ja, nehme. an!" antwortete die
Filinschoite auf der Rückseite des
Billets,
Zwöi Stunden später wird bei
Seltzer Grill Verlobung gefeiert.
%'nte Flasche Sekt. Zwei Flaschen
Dekt. Drei Flaschen Sekt
W!un sog mir aber, Geliebter,"
haucht die Braut beseligt, „welches
von Deinen beiden Augen ist eigent
lich das Glasauge?"
„Glasauge? Ich ein Glasauge?
Mein Gittd, das ist ein Irrtum, ich
Hobe meine beiden gesunden Augen
im Kopf."
Die/^^vo rückt, init einer energi-..
Icheri Bewegung ob von ihrem Ber
lobten und wird sehr frostig.
„Wie? Du hast Sie hoben
kein Glasauge, mein Herr? Das tut
mir ober sehr leid, einen Mann
ohne MaDauge kann ich. nicht Heita
ten!" .*\v
Herr (zur neuen Partei): „Also
uud Katzen leid ich »et aber
ausg'stopften Kanari will ich
erlaub'«."'
Nachbarin): „Tos
Herrschaft gewesen seilt,
meine neue Köchin zuletzt
war. Denken Sie: für vier Moiifi
ist matt ihr den Lohn schuldig
blieben! Die arme Person war so
gebrannt, daß sie mir nicht Mal ze
Mark leihen konnte!"
V o n e e e
Fremder: „Aber, mein Gott, tft,
doch eine heimliche
warum brüllt bettn
so entsetzlich?"
„Jo. wissen Sie/
germeister ist nän|I
ter, und der.WÄ
hörig!"
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lüfaäh
iaht 'dn^ .schrecklich!!« Uli
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»Sie ist es nicht wert," murmelt
der JLngling, dann rosste er sich, so
gut wie es ging, auf und str.impHte.
mit quetschenden Schuhen, nach der
S a z u k

George
Eine kleinex Groteske von
Miihlen-Schulte.
Filnikünstlerinnen sind ungeheuer
abergläubisch. Je berühmter sie
sind, umso abergläubischer.v Es
gibt eine, die trägt ein Amulett ms]
der blanken Brust. Sie ist über
zeugt, daß es gegen Hieb, Stich und
Gagenverkürzung schützt und legi
es niemals ab. Bei Tage nicht und
nicht bei Nitcht.
Eilte andere ist 5ä, die glaubt an
die Wechselbeziehungen zwischen
Schicksal und Siaffeegruud. Sie
Hot ihre Leibpythia, eine weltge
wandte Dame mit goldenem Ober
fieser, kurzem Atem und stark aus
geprägtem Alkoholbedürfnis. Die
fe kennt sich «affcegruitd ans wie
keine zweite. Wo" der Durchschnitts,
mensch nichts sieht als den Nüctstand
einer Masse, die so gut aus Co
starica wie aus einem märkischen
Torfmoor stammen kamt, da bemerkt
ihr Falkenblick Dinge, von denen sich
die Schulweisheit des gewiegtesten
Kaffeereifenden nichts träumen läßt.
Zum Exempel: Ob die Photogra
phie dev Diva in dem neuen Film
wieder so harr ausfallen wird, ob
der Regisseur sich einreden lassen
wird, daß die Tutti Frutti schönere
Beine hat als sie, ob man bei dem
Hundewetter morgen nach den Kalk'
bergen fahren wird, ob i*r Schuster
nun endlich die hohen Reitstiefel lie
fern wird und lauter solche weitem
wendende Sachen.
Aber eS soll von einer dritten die
Rede feilt. Die ging zur Kartenle
gerin und ließ sich was weismache».
Weissagen meine ich!
„Fräulein", geheiiiiniste die Sibyl
let, „in einer Abendstunde wird über
eilten großen Weg ein dunkler Herr
zu Ihnen kommen und Ihnen einen
Antrag macheu. Derselbe ist ein
reicher Aristokrat, aber derselbe hat
etit Glasauge. Trotzdem werden Sie
ihn heiraten und über alle Maßen
glücklich Werden mir ihm. Seh»
Sie, hier ist auch die Kiitdetfärté,
t,nd hier diese Karte, das ist langes
Leben und, Gesundhe.it, die deckt
Sie!"
Der wandernde Kerg
âsrch am z»!»ew.
M'
Ein eigenartiges NoturereigM
hat das als Weiuort bekannte Städt
chen Lorch im Rheingau heinigvsticht.
Ant Ende der Stadt, da, wo. die
[„Wisper" in den Rhein mündet,
'i'agt als Wahrzeichen des iOevtchené
ein steiler, mit Weiiistöifeit bepflanz
res Berg entper, dessen Gipfel eine
uralte Ruine namens „Nollich"
trägt. Pie-wir einem Bericht, von
„Ueber -Land und Meer" entneh
fflctt, bMiiii ittiit dieser Nollichberg
im159mimH ^j)e« vorigen Jahres zu
„arbeiten" irtb^n seine aus Quorzit
und Schiefer bestehenden Fels iitaf
fen in Bewegung gerieten. Matt
glaubte, daß nur das auf dem Hang
liegende kleine Geröll herunterstür
zen werde. Aber dies geschah nicht,
sondern der ganze Berg kam vor
einigen Wochen in starke Bewegung
und begattn zu wandern. Riesige
Felsblöcke im Gewicht bis zu UOO
Zentnern stürzten mit fürchterlichem
Getöse hernieder und richteten
schreckliche Verwüstungen an. Ganze
Häuserreihen wurden vollständig
verschüttet, und besonders erlitten
die Hintergebäude und Ställe schw^
reit Schaden. Wertvolle Weinbergs-,
große Gärten sind buchstäblich vou
der Oberfläche verschwunden. SflfeÉ
Berg spaltct sic^tiglich mehr
mehr, und der völlige Zusamii«^
bruch der ganzen Felsentnasse iftWn
kurzer Zeit zu erwarten. iVioit be
merkt an Gebäuden, die etwas ab
seits von der Gefahrzone stehen,
ganz deutlich, daß sich das Terrain
verschoben hat. Diese Gebäude sind
.nämlich durch den Druck, den das
gewaltige Berguiassiv ausübt, aus
ihrer Grundstellung nach vorn ge
schoben worden und stehen nicht mehr
genau da, wo sie ursprünglich stan
den. Ueber die Ursachen dieses Na
turereignisses ist man sich nicht int'
klaren, obgleich verschiedene Gelchtte
die Untersuchung des Berges uitter
nominell haben. Im allgemeinen
"'mint malt an, daß durch die Hau
serbaiiteu, die "direkt an .den Fuß
deS Berges angesetzt wizrdèn, den
GesteiiiSmassen der HaÜ gciioinmeu
wurde, so daß sie sich Dtken mußten.
Insgesamt sind etiuè 20 Familien
mit rund 100 Peddfièn von dem
Unglück betroffen, nub titan berech
net den materiellen Schaden auf
etwa 400,000 Mark. Die gesam
ten Anwöhner mußten natürlich
schleunigst vor dem „wandernden
Berge"' fliehen und wurden in frei
gemachten Bürgenftiottieren imttt*
..gebracht. '. .•*-..
Fran als AM»,
Weibliche Auktionatoren?! MMN
siivsartg Irnich unbekannt. MmNehr
aber hat die Auktioimtorbereiifigung
Englands die Zulassung von Fron
eit genehmigt, und es soll damit Mt
wcibfid)en Geschlecht ein neuer Be
"rnf^iveig eröffnet werden. Es ist
fraglich, inwieweit die Frauen die
sen Berus ausfüllen werden, denn
o leicht sich die Beschäftigung" eines
Versteigerers auch ansieht, so schwie
rig ist sie, und so mannigfache Ga
ben sind für eine erfolgreiche Arbeit
dabei notwendig. Man hat iiiit^ttecht
gesagt, daß auch der gute Äiiktiona
tor nicht erzogen, foit§ern geboren
ivird, und zweifellos Verfügen man
che „Virtuosen des HaSitmerS" über
eine Suggestivkrast, die die.Käufer
in ihren Bann zieht. Geistesgegen
wart und Ruhe sind zwei andere
Dinge, die der Versteigerer in der
aufgeregten, an unvermuteten Zivi
schon fällen reichen Atmosphäre' des
Aktioittsaoles besitzen muß. Lie-'
benswiirdigkeit, eine Dosis Humor
find sehr erwünscht, denn nichts selten
ist es notwendig, bei ^tiOMeUeit
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M. G. Lichtwer.
Privatangelegenheiten
.tiiie gihefte Glückselige.
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D., Areiwft, de» 27. Attest
Bitterer Herzensnot hat­
Von Richard Rieß.
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