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Ohio. [volume] (Pomeroy, O. [Ohio]) 1873-1874, June 06, 1873, Image 2

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ersten Blick den deichen kennzeichnetMM
K. Mit dicht hinter dem MrMMh^r,Mb
wer die hahe SefteE aHn^WMr^i
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11 *L!*er ^MdwKW wahkuHmen,Mem Ä
öf scheM nach Mn einer Mächtigen, innen»
Bewegung heoeMMd) die zuWterdrücken
N? «ÄtzerMann sich Kdesien fichtli^Wemiihte.
Me, Vie Dm Zuge begegneten/ Heben
^beim AnhHke des hmt«? dem TMen-°
V ^fchrkin einDrgehenden Herrn stehen üM
2-, ^jum öföfttn Mle vbß8te «M sich in's
Wie kommt/denn dies, dander stolze
Kenther mUher Hi^hMnes
K«Men^MmhHlGMMW Ran erging
•iS MMw'dwderschiWWnMMmßungen,
»U ^MchüiWUMw. «DM^DHalte
aus Lie Gp«r zu kommen, waBÄM zm
... Steigerung oer Neuginde Heitrug. M
i-, ft»yders war es das weibliche GesMeM
AÄch sich ch der Beanwwrwng djeser
KtöK den Kopf zerbrtztch, ohne zu einem
^«HgiMH Resultate zu gelMKn. Der
^p||ifc jedoch kennt hie wahre Uy
wyWK finw hw noch EßtzMWß
i Atz! ^Mtchdem DKthek burH bf£ Theil-
nMine am ^elchenbegAMnkße WmderS
,, einer $ftichi genM'wiM eMuß W
Wik fs* lM^e MAndlMg armen
Mhust«:sfamM^Hurch thÄMise süh
*M,dchÄderKnsMß
eine GüMe MeKes "schenkte, womit
sr UeArübmßkosten' ihres Mannes
?'4 U»chB«eche» Mnb. auch noch jso lGge Wn
mi® FZWMfOUi ihr Gvhn GoMieb aus d^M
zWck KAockmtn Mr
»li, beklebte semer Mch^g geWff
»ckw ^»HMbe KqrGP,e.sW FreMWenther,
^WMWOwaVype W Ä^w.,mtt dem
KkWßWt KMdcn ern
'3" stMch n^Pf^eitrltt
MMen^ wurde,,, als c| bei ^e^thMWr
t»W«ÄM§U'. ^«fW'hettze. im armen
i MmOerlei« VN, liebendM^ Mutterherz
^MmWaier d^r "Menschen, ihn um dxy
den theuren' SoHn GöttlW
geioi^ euic} ebenbürtige UHr
wM WV-jener ily JiMth^W HaUe.
SBir übergehen ewige
tS^^r|lhfijNg
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als ohne weleMiD Bedeu-
"J titttg. Kurze Zeit MchMm eben Gesag^
«i M?^r Mge, Mer Mwundch'
WMMim. elteMchen" Hdtzse,ejn. Her
te® '«'^aUfStami war MmItttlSar nach
&tm ßti cheft'WI#)! qnlfft ^SBintcrs trach
^zieyer woilllift fein Sohn im
lag, um chn, wenn möglH
gelang
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Mühe zu groß erachtet, den ^hjri
dem Lsben zu erhalten
Allein die Wun
gefährlich, und tro
Pflege wollte bcUk?
sich lange nich^W
Einige Tage hmdurch schwebte Hermann
zwischen Leben und Tod, so daß ein
vrieste^ werden Muk^.. Da der
Mts ^eiflxn-mit.Hebe Md Verehrung
Mge^tlngen, '^rs^WMer 'Gerufene- fÄst
unts versah den Kranken gut den heiligen
©terif«frawnfcetL/.
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Alle GOchr HeWMN Mas l!chÜich,
obwohl er öaZ Beit noch immer zu Mdt
hatte. Der Marter Vesuchte den Patien
ten öfters unb unterhielt sich nicht selten
lange mit iW. Mit hiesenMMHen w.ar
jedoch de^ÄSterHermanns nicht eiMer-c
standeü, un8 als ^ikH-der Pfarre^eben
Wieder nW z^rüfSgekehrt, jagte
n e z u s e i n
„Ich habe Mi jP MMsMe Hjf/
KieMPsaffen, er soll ÄirMHer mein
hyt e^t HnM. de^ ßleWgey Mars eS
Madame Renther erwiderte Nichts, in
dem sie «ux^u^gut Mßie, daß ihr He
mahl WiderspruH nM ertragest ver
chM HMn Igten diese
pbtE bMr weWda sie abetwals einey
Beleg VM^hatte^IielchM Hqß ihr HM
gegen die Geistlichen nähre. Unwillkür
lich entrang sich ihr ein tiefer Seufzer
und leise «immÄlte sie: „O, diese liberalen
freunde, wohin Wen sie Dich gebMcht?"
Reyther Mite diese Woxte izicht veMöch
min, Mßiv^igMV ji WMye Uhr
und warf einen leichten Blick darauf.
„Zwei Mt"/Hgteist .Zeit in's
CMiMir^ Mt dlPn'Motten vMeh
er los Wohnzimmer. TraÄMsah ihm
die GattinMch:.— Deü Leser mag
es
MllMt etwM W^Mr nehAM, bei der
Gemahlin ReMers. eine sKH' wohl
thuende GesinWtng zu beobachten, töäh^i
rend doch heutzutage1 nicht selten die
Frau mehr oder mindex glaubt und meint
Me ihr MäM BWMdmch Renther
aber lag genannte ErHeWung im Miste
ihrer Erziehung, Aus einem streng Mho
lisch en Hause stammend, war ihr eben Äe
echftiShnsiusrctigion so tiefin's Herz ge-?
waHen, daß
He weder Anderes thun noch
gliluden wollte, als wss W Satzungen
der Kirche vorschteiben. Oaher schmchz
tees sie "denn auch ungemein, als ihr
Ehemann angefangen, in's Horn der
Liberale« zuMasev, und oft hatte sie
Mon unternommen, -ihn auf den Jrrpfaö
aufmerksam zu maHn, den er eiugeschla
hen. Doch die|e Worte"nü^ten Nichts,
und die Gemahlin durfte zLletzt.froH .sein,
daß ihr-voM Seite des Mannes wegem
Hs „ultrarnontanen Schwindels",
Mnther sich in Ve^M auf die AuWlliig
religiöser WMWMzudxßHi Wgte,
«ficht auch noch.Hindermsie in den Weg^
gelegt töut^n.
war ein sprechender Beweis
Wahrheit des Sprichworts''
iele ^verderben gute (Sinep.^'
leMzjWiströmung, wie sie heutzutage
ßrauM festgesetzt, hatte auch in M.
Platz gegriffen, und da es in der .Natur
des Bösen liegt, stets größere Änziehungs
kraft auf-dm M^schM'MMüSeu/denn
o /war aych, .hier die
ÄnMe^HÄge^ daß ^d:e sog.^
mehr Anhänger zählte als die
£,-: Ule. erjferev wurde noch
durch denZAnM^MiWffeMnciMker
FUuen^vermehrt, die auch in Sachen der
Religion und Politik ihren^großen nord
amerikanischen.
crn f-vachzuäffen
suchten
Kaufmann Renthet^ anfangs wenig
geneigt, mit denSortf^rittlichen Zutzxhch,
wurde von diesen so lange bearbeitet', Hit
S endliMaNßn MdeMM yMab und
IAstAHd Äes inßeiWHHeMBDdes -ward"
Seitdem gMhte in. ihn ein ffass jgegen
Alles, was Bezug auf Clerus und MD
hatte, und wenn er auch anläßlich^des
MfehMMMogUG un.d Zer dadurch
hervOgevusetten r! M^örWeNegüng^
fearm fü? den „alten Glauben^ redeTA
konnte man doch- das^gqpze 'BenHyek? wiesen wordM Ä8te?
als. Aeußerlichfeit betracht^n, weit entfernt
Mn Lnnirem. fMichev MehM. Heutzu-
tage es ja Mode, sich MWöfe An-.
gelegeyheiten zu mischen, wenMuch das
HeH ftin ^ünkcheO Religion besitzt das
liegt im Wesen des „liberalen Schwin-
Js:
Der Leser wirbW'ÄG^HMujßMM
entsinnen, lie Renther hinsichtlich der
Besu^e von Seite bes Pfarrers gethan
Won des andeM Kages sollte ihm Ge?
legenheit gebvten werden, sie zk verwirk
lichen.'
WWeEoch zMMm ftaMtt Hermann
führte. Eben stuttd^er im BegrsM leise
an die. Thüre zu klopfen,^ als aiksHMO
duMen ^Neben^Midore
RentW tzMorkaMAtch U harschem To ne
sagte:
„Herr Pfarrer'ich muß Sie etf&chitt,
Ihre BchiHe emznsMen. Mein Haüs
Ukei^HauAOr Uut§ JhretzMrte.^'
HWMWht MMtferMfien eineß
fblche# GÄgegKDinMms gewcitiWstan^
etnei^''^tt:gei^^d%etro^^ü%:fo^|e,'fM|rc^knr
fchyett wiederW,sMjtzMGler MW
.Herr Mnthsr MM Milden MW
ittt# Pii6|teHl Acht |ä ertMgM^im
Stande sind, därin Muß ich" Sie nuzr
bemitleiden M^geh^öW. sie jedoch
nie Ursache haben. MreyWiaep Worte
zu bschien." DHMKachE der HteL
Pfarrer KehWÄKd??SM?gÄM^gsayl die
Trep^ hina^. Nun,, wK bie -WM. -4. .53«
MÄM an Renthd^ bemr% gelaHeMA^ßM^A
KrwWrÜW.HÄwgs yatte ihm orde^li
GnHnirMiwRverMffbsah WÜ'tm
ster nach:1 Nachdem aber bieser'^vM
schwunden, schlug er ein^fpottischeGGep
^Achter.auf und betra^das, K^nkenzim-
AWl«r. "8 y-
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ti W? 1 'i S
SprachfoM
OstkbM
Dajoll
brechen^ ba
Verän
MleM
diesem
Vorfalle Won wieder verflossen Uflb
Manches Hütte sich während der Zeit irt
M. zugetragen, was an und für sich unbe
deutend war, doch misunjerer Erzählung
nicht zusammenhängend, daher wir es
füglich unerwähnt lassen können. Eines
jedoch muffen wir anführen: die Frei
sprechüng des Pfarrers Höfling, Angeklagt
wegen MäMassbeleWgung. So viele
Muhe man sich auf liberaler Seite auch
gah^ denHriester des beschuldigten Ver
brechens^ zu überweisen:.' gelang
nicht, und zum ^tößtew Jubelnder Gut
gesinnten wurde der Angeklagte frei ge
sprachen.- Was war aber nun die Folg
davon? Der I. Staatsanwalt, den ml-n
schon lange int Berhachte des Liebängelns
.mit der ultramontanen Partei hatte, Warb
gflSÄ
Md Mll MnM AnerkennHg seiner
VerdiWe" Miescirt, obwohl der
Mann erst fünfzig Jahre zahlte Sttd c- ?!?.
nach seinem-Amte noch ganz gut vorstehen
konnte. Aber,' es geschah ihM N^cht?
WÄvim-MßtZleJNi der Behandlung
MsPl GunstenlW ängeklaPen Pfarrer»
reden? Münte er nicht geradeso g:n b^u
Teufel des Liberalismus helfend u-Nc
dieMrme greifen, damit dem. tSdtlich g?
hiWn PfdrW 'NM KstünWzM ^s^e-
Reuther knirschte, als et den RüZgau
der. Sache hernahm. selbst mx biirch
ein wiMiM
dem gettchtkWkU^M^MhMSein
HaA gegen btn^Hstner ÄvMst^u'nd 6ei
jeder Gelegenheit icherhSufte e.: denstwci!
mit ^hmHun^en iinb ^chi ri^WöritVit.
Ov sg etzS H^M^'pechiWer iiitb
einMeiHM. WßHchtMMÄch %ict)e%t
lasten, lM may W "«M''ZH:na 'die
AvgeleKenheR Mit'Wfarre/ Mg vorn
-StaBDMiWdMN Mc feine
ganze Kratz daWMO hM-M»de?Hi
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Es t^ar um biederste Mchmitta^sstukKe,
av be^thrwärbige "Stabtpfarer HeMh
WbMßMMniMGU hMuWK,M in

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