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Ohio Waisenfreund. [volume] (Pomeroy, O. [Ohio]) 1874-1953, September 09, 1874, Image 8

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Ohio Waisenfreund.^
F.i-^N .fy.-illl nilf/rUl»»» If-::
e e I I a k S e e U e 1
,8^. AÄ Gehrd in' de Midde 'Voit 'den "Busk
fucmcii was,' soa'he up eemol en schönen Gcld
l'ühl met Pälen gestickt up den 'Weg liggtN!
De Burenjunge mm ben Gcldbühl up, un he
folde batter auk nog no Kleinigkeit Geld in
was. Et was nig,biet, awer he dagde: Et
was is biäter, äs ga nix, nit he stork den Puhl
itt-be TaSke. He wull nu wieder tfcii ^. atoer
he soa up eemoal Plod np den Grund. He
gonk neiger to en Vusk, Ivtux de Spur Von
bat Blod cm hetifavoc,' un äs he deTwiege nten
anderbog, fong he an to: schreien. He soa en
bänden Mann doaliggcn duller Blod. Gehrd
folde den Mann an of he nog ltalr.be, he reip
jfiü mi riittelde em, a wer he was ninsedaud.
Krhrd dagde: nn inot tf no't Shut gotten tut
meUrit et an, nn anck de anncre Geschichte von
ben Nieder met de vitte Bu^e.nnd/n Snicpel
un be Vadermörders.
(Ct fleit wieder in be iiciftslc 9iitmuter.)
—o-«1'» I —r—"
—K amps i e tf mPnn r.
Für mehrere Wochen trieb sich in den
Wäldern der Blue Mountains, Pa., ein
Thier umher, das zurNachtzeit schon einige
Kälber gestohlen und gefressen hatte, und
obgleich verschiedene Personen das Ge
brüll desselben vernommen,- so lwar ihm
doch noch Niemand begegnet. Rudolph
Pfleger, ein alter Jäger, beschloß endlich
in Gemeinschaft mit Henry Boncott und.
Thos. Anson Jagd dasselbe zu
machen. An fin etn ber letzten Tage der
vorverflossenen Woche zogen dieNimrode
auf die Jagd ilud- verabredeten fich_ am
„Big Tree" wieder zu treffen, da jeder
eine andere Richtung einschlagen wollte.
Pfleger und Pancoit -kamen am Rendez
vousplatze zusammen, wärend Mnson bis.
zum. Sonnenuntergang sein Erscheinen
noch nicht gemacht hatte Dieser war an-
fänglich im Walde fortgeschritten, bog
aber später in.eine.mitGesträuche wildbe
wachsene Schlucht-, ein. Als er .gcbikltcn
Hauptes an- einem Felsvorsprung vor
beischritt, hörte er plötzlich ein 'Geräusch
und im nächsten Augenblick spürte-er die
Tatzen eines Thieres in seinem NaHn.
Rasch griff Anson ^uit den Armen nach
hinten, erfaßte das Thier am Genicke und,
als dieses sich zurückbog, zog. der Jäger
mit Blitzesschnelle ein.Messer und stieß es
dem Thier in die Seite.,Im nächsten Mo-,
merit lagen An son und das Thier- auf dem
Boden und elfterer erhielt dabei drei
Bißwunden. Noch ein Mal stieß An son
dem Thiers nun'^sein Jagdmesser in.die
Seite. Da stieß es ein furchtbares Ge
heul aus und verendete. Das Geheul
hqtte Pfleger und Boncott herbeigelockt,
deren Hülfe aber nicht mehr uöthig war
Das Thier war ein Panther von 146
Pfund Gewicht, 4 Fuß 5£ Zoll Länge
ohne den Schwanz, 2 Fuß 8 Zoll Höhe.
Wahrscheinlich war der Panther aus ir
gend einer Menagerie entsprungen und
hatte sich in die Blue Mountains ge
flüchtet.
0 1"
starb am 31 Angnst im Hanse ihres Soh
lies Fran E. Lyon im Alter vom 113
Jahren.Sie war im Jahre 1761 zuEden
berry, Kings Co., Irland geboren und
1789 mit MatthewLyon getraut worden.
Im Jahre 1832 kam sie nachAmerika.Ihr
Gatte starb imJahre 1854, ebenfalls hier
imAlter von 90Jahren.Bis vor mehreren
Jahren pflegte sie regelmäßig der Früh
messe in der St. Peter's Kirche beizuwoh
nen. Die anderen Kirchengänger halfen
ihr stets bereitwillig die Stufen hinauf
Mm Donnerstag und Freitag fühlte sie
sich schwach und erklärte, der Tod habe
ffe endlich eingeholt. So war es. Sie
blieb fast bis zu ihrem letzten Augenblicke
bei voller Besinnung und verlangte noch
kurz vor dem letztenAthemzug ihrenRosen
kränz. Ihre Gesichtszüge waren nach dem
Tode fast gar nicht entstellt und sie sah
-aus, als ob sie sanft eingeschlummmert
fei.
uNlor lwv'h e?n::^-Am 'S^Jüli Tfgie:,ttti
Christian«, der?.Hauptstadt lNotMegens
die Königin-Wiitwe^vön SchwMu den'
Grundstein zum dortigen St.'Josephs---.C'apital-Sto^:....
Armen- und Waiseninstitnt nebst Erzieh?
lings-Anstalt. .Bei ^dieser-Gelegenheit
schenkte sie zum Banfes Instituts'300
Spiziesthaler. Die Grundsteinlegung
wurde sehr feierlich begangen undes wohn?
ten derselben sämmtliche Behörden bei.'
Dies iff lim so.beachtenswerther, a!s die
Behörden sämmtlich protestantisch waren
unbt das-uJnstitut ein 'katholisches fei*
wird unter Leitung von- bitfinherzigcto
Schwestern. Ja, der Pc.ttzeipräsident
trug kein Bedenken:, bei-dem. Festmahle
aus die katholischen Bürger Christiana's
einen Toast auszubringen und. dieselben
als mit von den besten -r mit benen die
Polizei am.wWigstens. zm .thun -hat
darzustellen.
vom Amur berichtet wirb sind zwischen
Rußland und China Ernste Streitigkeiten
entstanden, deren Ausgleichung der Dip!!
lomatie nicht gelingen will. Die chine^
sische Regierung weigert sich, den vtfn:
Rußland- vorgeschlagenen' Handelsver-^
trag zu unterzeichnen, und hat den Be
fehl erlassen', d'em'russischen Hatibet in
China alle möglichen Hindernisse in den
den'Weg zu legen.
O vn o K o p^i)^ Der GesDchts
forscht'und GeschichtsWib'er' Onno
Klopp' ist nach europäischen Nach richte#
vom Protestantismus zur., katholischen
Kirche -zurückgekehrt.' Derselbe ist im
Jahre,.1822 zu Leer in Dstfriesland g'c='
boren, er ist der Herausgeber'der Origin
nalwerke des berühmten Philosophen'
Leibnitz nnd der Verfasser verschiedener
gediegenen Geschichtswerke. Er ist ein
würdiges Glied irr Mr langen Reihe von
gelehrten Männern y. die dem Jrrthum
entsagten,' und in den letzten 300 Jahren
zur katholischen Wahrheit zurückkehren.
Neue Agenten!
Hieb. Thien hat die Agentur für die Corpus
Christi Gemeinde in Newport, Ky. übernommen,
während Herr.Lehreo Fr. Göldkamp die Agen«
tui- für die -:3t. Stephansgemeinde-daselbst be
sorgen wird. -,
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wir den Hrn.^Tl). ö.o^b i I,e r.' jöijt Agciitcii
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1. Bolanden, die StnatSgcfäbrlichen.— 2. Bolanden,
die Verseuche:-. 3. wtolz, Kalender für Zeit und
Ewigkeit pro 1874.— 4. Die Erscheinung in der Höhle
von Gourdes. 5. Stolz die Hexenangst. 6. Der
Brand der Stadt Chicago. 7. Der Lindentoni, obei
der Bauer wie er semsoll.
Das New Nork Clothing House hat soeben
eine großartige Auswahl von JüinzlingS- und
Knaben-Kleider erhalten diese Waaren werden
s o i i a s i n e S a N e w A o k
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Geld sparen wollen, darauf aufmerksam, so
gleich vorzusprechen. Auch haben wir die
schönste Auswahl von Trunks, die jemals hier
gesehen wurden, soeben bekommen. Neberzeugt
Euch selbst bevor Ä)r anderswo kaufet, jfont
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F,ÜREKA
tr. A. Watncr's gafiforma s-lnegar
Zitters ist ein rein vegetabilisches Gemisch,
hauptsächlich ans den aus den niederen calisor
nischen Gebiroszügen der Sierra Nevada ein*
Heimischen Kräutern gemacht, deren medicimsHe
iMfte oHvc Anwendung von Spiritus extrahlrt
werden. Fast täglich Hört man fragen Was »si
die Ursache des unvergleichlichen Erfolges de»
V n e a i 11 S Darauf antworten wir:
Weil es die Krankheitsursache entfernt und dem
Patienten die Gesundheit wicdewerschasst. Noch
nie zuvor, so langedie Welt steht, ist eine M.edl
zin znsaiumengesebt worden, welche die a$tt=«,
k e n i e n s v e e n E i e u s a s e n e s V i n e a
Sitters zum Heilen.der Patieut.cn von jeder
Krankheit,die der V!cnschheir Erbthcil lst,be,cht.
ES ist ebensowohl ein mildes Pnrginmttel wie
ein StärkungLUii ttel'i ludcnr cö Blutanhänfnnq
oder Entzündung der Leber und (Siiißctueibe ut
Gallcnkrnnlheiten. hindert.
Jan!:Sare A au sende preisen Vlnegar
Bitter« als das wnndcrbarfleKräftigung?
mittet,das je daö sinkendeSvstem unterstützt Hat.
Wer dieses AULters gemäß Verordnung
einnimmt,kann nicht lange unwohl bleiben,vor
ausgesetzt,daß seineLnochen nicht durch muteta*
lrschcsGist oder andereMittel zersi'örtnnd dieLe
benSorgane noch wiederherstellungsfähig sind.
$iur remittimtbc nub gSechfcC
sieöer, die in den Thälern dcr.groizen Stt'öme
in. den Vereinigten Staaten, ist es ein unüber
troffenes Heilmittel.
Deftige bat Aörper f.eqen /irnr.ilßctt
durch Reinigung aller seiner Safte durch V i
lie*
ga'r Sitters.
Keine
Epidemie kann ein ]o
gerüstetes Systeni ergreifen.
.Z»spepste oder Unverdaulich««!. Kops
schmerz, Schmerz in den schultern, Hüfte«,
Brustbeklemmung, Schwindel,saures Ausstoßen
aus dem Maaen, iiblct Geschmack im Munde,
Gallenanfälle',Herzklopfen, Lungenentzündung.
Schmerz in der, Nierengegend nnd hundert
andere schmerzhafte Symptone haben in der
DhLpepsie ihren Ursprung.' Eine Flasche voll,
wird sich als eine bessere Garantie seiner Vor-
Hals, Kropf, slrophulöse Entzündungen, trage
Entzündnngen, Mcrcurialleiden, alte Wundtit,..
Hautansschläge^wnnde An gen it. s. w. it. s.w.
In diesen wie in allen andern couftitutioiteueu
K a n k e i e n a W a k e S V i n e a i t
terß seinegrofjctt Heilkräfte in den hartnäckig-
sten nnd anderer Behandlung widerstehende^.
Fällen gezeigt.
Kür ryenmatische ^nlzunduttgen und
chronischen NhenmatiLmtis, Gicht, gallige,.re-^
mittireude nud andere Fieber, Blut-, Leber-^
Nieren- nnd Blasenkrankheiten hat dieses Bit-
ters nicht seines Gleichen. Derartige Krank
heiten werden durch nnreines Blut verursacht..
Kantl'.ranliijettcn, wie: Ausschläge, Flech
ten,
Salzflnsz,Finnen,Flecke,Bläschen,
Beulen,
Geschwüre, Hitzblattern,
Ringwurm, Grindkopf,
wunde Augen, Nothtanf, Krätze, Hantent
färbungen, schlimme Feuchtigkeiten nnd Krank
heiten der Haut, gleichviel welches Namens und
welcher Art, werden in kurzer Zeit durch den
Gebrauch dieses Bittern buchstäblich heranSge»
graben nnd aus dem Körper entfernt.
Aaden-, Blrtttb- tittb nuberc Würmer^ die
im Körper so vieler Tansende schleichen, werden
völlig zerstört und herausgeschafft. Keine Medi
ein, keinerlei Wnrmvertreibnngömittel wird den
KörpersovonWürinernbefreienwiediesesBitterS.
Kür weivriche Leiben bei jungen und alten,
verheiratheten oder nuverheiratheten, in der
Bliithe der Weiblichkeit befindlichen oder an der
Grenze der Fruchtbarkeit angelangten Damen,
zeigt dieses stärkendeBitters einen so entschiedenen
Einfluß,daß die Besserung bald bemerkbar wird.
N. S. McDonald C:
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