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Ohio Waisenfreund. [volume] (Pomeroy, O. [Ohio]) 1874-1953, December 23, 1874, Image 5

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ja weiter helfen!" sagte sie und Onell
sprach in siä): „Amen." Er konnte es
nicht über sich ncrolititcrt, die ihm lieb ge
wordene Familie noch bis zum Morgen
unter der Last ihtts Geschickes zu wissen
kanm war die heiligt Messe geendet, da
trat er, im Angesichte der Sterne, zn
Mallot, nannte sich sagte ihm, daß er
feilt Unglück nun erkannt und ihn bisher
hart behandelt habe, was er nicht anders
wieder gut machen könne, als daß er den
Wechsel zerissen iitdU Lust streue
So that er auch Mallot und seine
Gattin standen bebend ob der Zeitung,
die ihnen so unerwartet kam Onell riß
sie mit sich sort nach seiner Wohnung,
von wo er düster ausgegangen war, und
wohin er itutt' feiig biivch Wohlthun zu
rückkehrte.
Und es war'ihm so leicht im Kreise der
herzigen Menschen, daß er bald an Mal
lot seine Handlung übergab, und von
ihnen gepflegt den Abend seiner Tag tier
lebe, bis er segnend seine Angen schloß
und aus dem Land der Prüfuug hin
überging in das Land der Vergeltung.
Deutsch nnd Englisch.
Da kommt ein Pädagoge oder besser ein Pe
dant daher gefahren, dem die Idee der Grün
buitg einer katholischen Universität, in Amerika
noch immer ein Dorn im Auge zu sein scheint.
Während man in Deutschland Jahrelang sich
nach einer wahren katholischen Universität ge
sehnt hat, während die Katholiken Englands
und Irlands für eine solche Lehranstalt mit
freigebigen Händen die größten Opfer bringen,
meint dieser unberufene Weltverbesserer, daß
wir indem großen freien Lande, das wir bewoh
yen, keine katholische Universität brauchen, und
daß der begeisterte Herr Halm, der diese Frage in
Anregung'brachte, „falsch" argumentirt habe.
Nach der Lehre dieses Herrn sind Kleinkinder
schulen genügend, um die Nachkommen im ka
tholischen Glauben zu erhalten. Es ist ihm
also genug, wenn die Katholiken stets von al
ien höhern Staatsämtern und von den Stän
den, die eine Universitätsbildung erfordern, aus
geschlossen bleiben, die Kleinkindcrschulc ist gut
genug für sie. Prachtvolle Weisheit ist das
von einem Manne, der die katholische Kirche zu
vertheidigen vermeint. Und womit wird denn
nun dieser Ausspruch begründet? Mit nnlogi
ischen Schlüssen. Weil Frankreich, Oesterreich
und Italien Universitäten haben und dort doch
Indifferenz int Glauben herrsche. Als ob die
'Universitäten daran Schuld seien! Und dann
'Kurd noch Preußen angeführt, das keine katho
lischt Universität hat, und daraus soll sich
dann die jedige bcldenmüthige Vertheidignng
der Rechte der Kirche seitens der preußischen
Katholiken herleiten! Sonderbare Logik. Wur
den die Katholiken Preußens so fest stehen, wie
wir es jetzt erleben, wenn nicht ihre Führer, die
Bischöfe felsenfest zur Kirche ständen? Wur
den aber die Bischöse so fest stehen, wenn sie
n i s i a u a u s n i s e n U n i v e r
sitäten sich ihre Bildung erworben hätten?
Diese Fragen stoßen das ganze Luftgebäude des
Widersachers einer katholischen Universität über
den Hausen. Glücklicher Weise ist es nur eine
einzige Stimme und zwar eine ganz unmaßgeb
liche, die sich im Principe gegen die Errichtung
einer uns so notwendigen katholischen Univer
sität erhebt.
Außer dieser von katholischer Seite sonderba
ren Ansicht, vernehmen wir nun auch von dort
daß unsere deutsche» katholischen Elementar
schalen hier zu Lande einen Fehler begehen, in
dein der Unterricht im Lesen und Schreiben
deutsch und englisch zugleich begonnen wird.
Das ist nun eine Sache, worüber sich streiten
läßt. Wir sind der Ansicht, daß es piidago
gisch richtig ist, für unsere bestehenden Verhält
Nisse gleich in den ersten Schuljahren beide
Sprachen zugleich vorzunehmen.
Was läßt sich dagegen sagen! Beide Alpha
bete haben 208 verschiedene Buchstaben und
diese zu erlernen, soll zu viel sein für ein Kind
von 6—7 Jahren. Stehen denn aber nicht in
fast allen ABC-Biichern Deutschlands j)as
deutsche und lateinische Alphabet, die eben so
viele Buchstaben haben? Und lernen nicht die
Kinder von Jahren in Deutschland beide Al
phabetc von 208 verschiedenen Buchstaben?
Sollten die Kinder das hier nicht können? Ist
uuser Jungamerika weniger talentvoll, als die
Kinder in der alten Heiinath sind? Der Grund
also sagt nichts.
Ferner wird gegen unsere jetzige Praxis an
geführt, daß in einigen Theilen Preußens auch
in zwei Sprachen unterrichtet werde oder wurde
daß aber die Lehrer dort nicht angewiesen seien
in beiden Sprachen zu beginnen. Das kann
aber durchaus kein Grund sein, daß wir es hier
auch so machen. Unsere deutschen Kinder kön­
nen durchschnittlich, Intim sie in die öchttfe klim
men, von beiden Sprachen gleich viel oder gleich
wenig. Kinder englischer Eltern dagegen kön
nen dann nur eilte Sprache und das ist auch
der Fall in dein erwähnte« Gegenden Aptß«
ens. Für diese also und auch für hiesige
Schüler englischer Eltern würde rsunpftdc!»
gogisch seilt im zarten Alter mit 2 Spra
cheil beginnen, Unsere deutsch amerikani
scheu Kinder, die zu Hause deutsch nnd auf
der Straße englisch sprechen, haben im Alter
von 6—1 Jahren nicht erst eine
der beiden
Sprachen von Neuem zu lernen, sondern t«
beiden Sprachen, von welchen sie schon Etwas
verstehen, lesen zu lernen. Und daß man sich
unter diesen völlig von Preußen verschiedenen
Verhältnissen nach dort richten sollte, ist thö
riebt.
Was läßt sich nun unsere jetzige Praxis,
der gleichzeitigen Erlernung beider Sprachen
sagen? Wir haben dafür ganz schlagende prak
tische Gründe, die alle theoretischen Erpectora
tioneii zu nichte machen. Der Hauptgrund
beim Schulunterrichte gleich mit beiden Spra
chen zu beginnen, d. h. schon im ersten Schul
jahre, liegt in dem kurzen Schulbesuch, welcher
den katholischen Kindern in diesem Lande ver
gönnt ist. In den größeren Städten sind die
Schulverhältnisse günstiger, aber an kleineren
Orten steht die Sache anders. Da es nun
ein Usus oder bejser Abusus geworden ist, daß
allenthalben die Kinder schon mit 12 Jahren
oder noch früher die Schule verlassen und sie
ans dem Lande oft spät mit dem Schulbesuch
ansangen, so könne« wir sagen, daß im Durch
schnitt' unsere katholischen Kinder nur 3 Jahre
die Schule besuchen. Sollte nun der Wunsch
des Herrn Zabka erfüllt werden, daß mit dem
Erlernen
des
Lesens und Schreibens blos mit
einer Sprache begonnen und nach 2 bis 3 Iah
reit die cfnbcvc angefangen würde, so würde
ans dem Lernen der zweiten Nichts und ritte
große Zahl unserer Kinder müßten entweder
die deutsche oder die englische Sprache aufgeben.
Ist das praktisch und pädagogisch für unsere
Verhältnisse? Wenn Herr Zabka in einigen
Dutzend Artikeln auseinander setzen wollte, wie
nothwendig eö sei, die Kinder vom 6. bis zum
14. Jahre regelmäßig in die Elementarschule zu
schicken, so würden wir ihm dafür dankbar
sein. Und wenn wir erst dieses Ziel erreicht
haben im ganzen Lande, dann würden wir die
Erörterung am Platze halten, ob es nicht zweck
mäßiger sei, zuerst mit einer, und nach einigen
Jahren mit der zweiten Sprache zn beginnen.
So wie die Verhältnisse aber jetzt sind, halten
wir es für durchaus nothwendig, daß unsere
deutschen katholischen Schulen ihre jetzige Prax
is beibehalten. Und wenn Herr Zabka meint,
daß er allein gegenüber allen andern Priestern
und Lehrern des ganzen Landes die Schulmei
sterei besser verstehe, als diese und sich am
Schluße seines Artikels über unser katholisches
Schulwesen geradezu lustig'macht, so ist das
eine Selbstüberhebung, die wir hiermit gerabezu
kennzeichnen wollen.
Ein weiter Grund, in unsern deutsch-katho
lischeit Schulen schon im ersten Jahre mit dem
Lesen und Schreiben beider Sprachen zu be
ginnen, liegt darin, daß in vielen Schulen in
kleineren Städten Kinder deutscher und eugli
s e E e n i n e i n e K a s s e s i z e n s s n
wenn sie anders nicht den katholischen Schul
unterricht entbehren sollen. Würde die Neue»
rung des Herrn Zabka Platz greifen, so müßten
wir alle diese katholischen Kinder englischer El
tern den gottlosen Staatsschulen überweisen,
denn^ie englischen Kinder können und wollen
in ihrer großen Mehrzahl die deutsche Sprache
nicht erlernen. Für diese handelt es sich dabei
e e n u v o s n i e E e n u n e i
ner unbekannten Sprache, während
unsere deutschen Kinder n n a s e s e n n n
Schreiben von zwei Sprachen zu erlernen
haben, in welchen' sie schon einigermaßen be
Ivanbert sittb.
Das wirb genügen, um bie Trugschlüsse zn
zeigen, womit man eine bewährte unb durch die
Verhältnisse gebotene Praxis zum großen Scha
den unserer deutschen katholischen Schulen zu
beseitigen sucht. Wir möchten die Blätter, welche
die Ansichten, die den unseligen entgegenstehen,
publicirt haben, bitten, auch die Gegeugründe
in irgend einer Form anzugeben, denn solche
Ansichten, wie die hier bekämpften, sind nur
darnach angethan, die Geniiither zu verwirren.
Als ein Zeichen, wie weit es die
preußische Negierungsknnst in den erober
ten Landen schon gebracht, dient folgende
Anekdote: Ein hoher preußischer Beam
ter macht eine Rundreise in Lothringen
der Maire einer kleinen Swdt zeigt ihm
unter anderen Merkwürdigkeiten auch die
alte Kirche des Orts, in welcher.dem pro
testantischen Nordländer die vielen Votiv
gegenstände auffielen seine spezielle Auf.
merksamkeit erregte eine silberne Maus.
Er fragt nach deren Zweck und Bedeutung
und der Maire theilt ihm, mit, daß das
Städtchen vor einigen Jahren schwere
Noth von einer Ueberzahl an Mäusen ge
litten habe, gegen deren schädliche Zu
dringlichkeit kein Mittel habe verfangen
wollen, bis endlich die gläubige Gemeinde
diese silberne Maus in der Kirche aufge
hangen habe, woraus dieMänse, wie weg'
geblasen, verschwunden seien. „Aber lie
ber Herr Maire", ruft der Preuße. „Sie
werden doch diesen tollen Aberglauben
nicht theilen?" „Nein", sagte der Maire,
„denn wenn ich an die Kraft dieses.Mit
tels glaubte, so wurde ich einen silbernen
Preußen in der Kirche aufhängen."
In unserer Stadt besteht schon seit langer
Zeit ein Verein unter dem Namen „Fauna",
der es sich zum Ziel gesetzt hat, einen zoologi
schen Garten zn gründen. Das Project wurde
von allen Seiten begrüßt, weil dessen Atisfiih
rung zu einem großen Segen für die Stadt
werden muß. Düsseldorf liegt im Centrum
von volkreichen Städten, die sich herzlich freuen
würden, wenn sie an den Sonntagen hierher
pilgern nnd außer den ortsüblichen Vergniignn
gen auch einen belehrenden Genuß haben könn
ten.
Die Arbeiten der Fauna nehmen aber einen
sehr langsamen Verlans, und nun hörte man
plötzlich, daß dieselbe mit der Absicht umgehe,
den zoologischen Garten in die Nähe des Gra
feilberges zu legen.
Abgesehen von der Entfernung hat diese Ge
gend auch noch den Umstand gegen sich, daß
sich dort die Industrie in einem großartigen
Maßstabe entwickelt und schon jetzt die vorhat,
denen Schornsteine eine Menge Rauch verbrei
ten dagegen bietet der südliche Stadttheil ei
neu reinen Horizont und geeignete Terrains,
vie auch des fließenden Wassers nicht entbehren.
Die Bewohner dieses Stadttheiles thaten sich
nun gestern zusammen und beschlossen sofort,
der Gesellschaft Fauna 15—100,000 Thaler
als Beisteuer anzubieten, wenn sie den Garten
nach dem Süden lege. Sollte sie sich nicht da
zu entschließen können, so ist der Süden nicht
abgeneigt, auf eigene Faust vorzugehen.
a s o n e U a s a 1 8 5 0
wendeten drei Freunde, Gladstone, der
jetzige ErzbischofManning—damalsang
litauischer Archidiakonus von Chichester—
uud der verstorbene Hope Scott ihre Ans
merksamkeit vereint mit großem Eifer
religiösen Dingen zu. Im Jahre 1851
kamen sie zu dem Schluß, die römisch-ka
tholische Kirche sei die alleinseligmachende,
und verpflichteten sich gegenseitig alle drei
zur Abschwörung ihres angeerbten Glau
bens an Einem Tage, Manning undScott
hielten Wort. Gladstone dagegen blieb
ans. Doch hatte seine halbe Bekehrung
in seiner Familie Samen ausgestreut.
Seine Schwestern wurden katholisch,
ebenso seine Cousine Mrs. Niemmo und
Familie uud sein Vetter Hngh Gladstone
und. Familie. Diese Erfahrungen sollen
Gladstones Aeußerung veranlaßt haben,
daß die Bekehrungen zur katholischen
Kirche sich hauptsächlich auf Frauen be
schränken."
a n k u 2 2 N o v i e a n k s Z
hatte kürzlich in einem langen Artikel Herrn
Bismarck gerathen, nicht so viele Strasanträge
zu stellen und die gedruckten Strafantrags.
Formulare zu verbrennen. Der Herr Reichskanz
ler scheint iiidcß anderer Meinung geblieben zn
sein, denn die „Franks. Ztg." erhielt neuerdings
wieber 8 Anklagen wegen Beleibignug Bis
marcks.
e
E i e i e a e I i e S ö i i i o l
gciibe Annonce ist in bettt „Frks. Jntelligenzblatt"
vom 20. Oktober wörtlich enthalten „Eine im
Mittelalter perfekte Köchin, bic mehre Jahre in
einer Stelle war sucht eine passende Stelle. Kl.
Eschenhcintcrstraßc 4,1. Stock."
A s e e e i e i e i e u n
Denker halbverhungerte Schulmeister im
Staatshaushaltenwnrs lasen, daß für die Reichs
Htitibc und Reichs-Katzen ein Untcrhaltungspo
stcit von 1500 Thalern ausgesetzt sei, haben sie
in wchmiithigem Chorus geseufzt und gesungen:
Wie hat doch ber Hund eö im Reiche so gut,
Ihn pflcflt die fllcfiicruitfl in liebreicher H»t!
ES sichert der Neichütag derFa^e da* Brot,
Sie braucht keinenSchmachtgurt, sie kennt kemeNoth.
Wir Lehrer, wir kennen die Sorgen allem—
Ohio Wmsensnund. 5.
O ftindlcin in der Krippe,
O laß Dich benedei'», VF
Der frommen Hirten Lippe
Ich möchte sie mir Irih'ir,
Ich möcht auf dunklem Pfade,
Wie sie nach Bethlehem gch'u,
Mich drängen zu der Gnade,
Dich, süßes Kind zn seh'».
Bist Du'S, der uns erlösen,
Der unS errette« soll
Pom TodcSflilch des Bösen,
Du Ktiäblcin wundervoll?
Ein Pater kiinst'ger Zeilen,
Ein Friedenskönig Dn?
Ist das auf Dich zu beuten
In armer Krippenrnh V
Von Sehern warb's verkündet,
Von Engeln angesagt,
Die Schaar ber Hirten fitibct
Die Wahrheit, die hier tagt.
Mit ihnen tief im Staube
Will ich mit Kripplein knien,
Damit auch l'icb und Glaube
In meiner Sccl erbliih'n
O Du allewig Eines
Geheimnißreiches Wort,
Licht nnerschaffeneS, reines,
Du bist der Gnaden Hort!
Du hast das All gebildet
Aus wüster leer Nacht,
©ctrcimct und entwildet
Der Elemente Macht.
In Dir ist alles Leben
U n e e n E i n s i i
Den Menschen war's gegeben,
Doch sie begriffen's nicht!
Sie wandten ihre Wege
Ab von der Sonne Pracht,
Und wählten finst're Stege
Und gingen in die Nacht.
Nnd letzt, da Dn Erbarmen
Mit ihrem Leide hast
Mit offenen Liebesarmen
Hernieder kontst als Gast
Jetzt, da Dn, Herr der Welten,
Zum Knechte Dich gemacht,
Als armes Kind willst gelten,
E n u e n i e a
Jetzt kommst dn zn den Deinen
In rührender Gestalt,
Und ach, es rühret Keinen,
Die Herzen bleiben kalt!
Statt freudig hingerissen
Zu nahen Deinem Licht,
Flich'n sie zu Finsternissen
Vor deinem Angesicht.
Doch nein! nicht alle lueubcu,
Sich ab mit Stolz unb Scheu,
Hub mit beti reichsten Spenden
Belohnst Du ihre Treu:
Wer Dich empfing auf Erden,
Dem hast Du Macht verlieh'»
Ein GotteSkinb zn werden
Und in dein Reich zu zich'n.
So laß Dich denn begrüßen
Fürst der zukünft'gen Zeit J"
Den Namen Dein, den süßen,
Ruf ich in Ewigkeit.
O Jesu, armer Knabe,
Willst Bruder sein mir hier,
Und bist einst iiber'm Grabe
Der strenge Nichter mir!
Drum will ich voll Vertrauen,
So innig und so lang
Jn's Kinder Aug' dir schauen,
Daß mir vor dir nicht bang
Und ich am End' darf stehen
Vor deinem Hiininesthron,
Wo ich dich werd' dann sehen,
Das sei mein ew'ger.Lohn.
Minster, £)., deu 25. Dez. 1874.
a u S a i
«m
E i n e e i e n i e S e n e s i e e
sich kürzlich in der Zionskapelle zu Nottingham
(England) ab. Eine Section der Gemeinde
hatte einen Geistlichen gegen den Protest einer
andern Section gewählt. Am erwähnten
Abend erschien die Opposition in Begleitung
eines zweiten Geistlichen, woraus sich das seit
same Schauspiele eines doppelten Gottesdienstes
in ein und demselben Hause abwickelte. Jede
Partei sang ihre Hymnen und versuchte, die
Predigt ihres Geistlichen zn hören. Polizeicon
stabler beobachteten die Scctv, aber fanden es
nicht für nothwendig, einzuschreiten.
China. (Rolf Krake), das ans dem
deutsch.dänischen Kriege bekannte kleine dänische
Panzerschiff, ist von der chinesischen Regierung
gekauft worden.
Dieses Uugetl)iim, das von Weitem aussieht
wie ein Wallfisch, hätte vor 10 Jahren beinahe
den Redakteur des „Ohio Waisenfreundes" tobt
geschossen. Wir brannten ihm einige sieben
pfünbige Granate» auf bett Pelz, die gerade so
viel wirkten, als ob wir Erbsen daraus gewor
fen hätten.

Original- Cvrrefpondenz des
„Ohio Waisenfrcnndes."
s s e o i e z e e
O selig, o selig, e iu N e ich hun z u s ei»
•«»»Ii iiüTüTn Ii Ii nw'T n li
W e i n a e n
„Ein Kind ist uns gevoren."

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