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Ohio Waisenfreund. [volume] (Pomeroy, O. [Ohio]) 1874-1953, July 08, 1942, Image 12

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D-O-D
ist weltberühmt als das
beste, einfachste und bil­
lig ite Heilmittel bei Diabetes. Gan
grene, Kidney, und Bladder-Krank«
h-iten. Preis tzi.5,5. Adressiere:
D-O-D
Unpolitische Zeitläufte
(Fortsetziulg von Seite 1)
»der minder „loyal" zum Regime.
Aus dem Munde eines Geistlichen
hörte Schreiber dieses einmal auf die
Frage, wie es um die „Bewegung"
itt seiner Pfarrei stehe, die bezeichnen'
de Antwort: „So wie überall: alle
schimpfen und alle tun mehr oder
minder doch mit, weil sie »freiwillig'
müssen." Es gibt auch heute im ein
fachen deutschen Volke noch Tausende
jener Sorte, die von den Nazis ge
haßt, verabscheut und beschimpft lver
den als faule, fette Spießbürger ev
«er vergangenen, unheldischei^ Zeit,
die nichts anderes /wünschen als be
fcheidenes, glückliches Familienleben,
gesunde Kinder und einigermaßen
Sicherheit für das Alter: den Typ
to.on ehedem. Das sind jene Millio
neu, von denen Goebbels in seiner
Rede am 6. Februar 1942 sprach,
ok er sagte: „Frage Tausende von
Deutschen, was sie lieber wollten,
Krieg oder Frieden, und sie werden
einmütig antworten: Frieden, Frie
den." Diese Tatsache paßt den Nazi
führern so ganz und gar nicht, ja be^
imrnhiflt sie sehr denn diese „geruh'
fanivit Spießbürger", wie sie von den
Nazi* spöttisch und verächtlich genannt
Joerdeit, bedrohen nicht bloß das na
giftifdic System des Hasses, des Krie
ges, des Terrors usw. Darum bieten
Nazipropaganda, Nazipresse und Na
ziberedsamkeit alles auf, diese Leute
und ihre friedliche Stimmung nicht
hochkommen zu lassen. Und Millionen
im Ausland fallen manchmal auf bic
se Propaganda mehr herein und glau
ben fest und bestimmt, das gauze deut
jche Volk sei ein blutrünstiges „Her
reuvolk". Hitler möchte es gerne da
zu machen und hat es bei vielen, be
sonders jungen Leute» erreicht,
bei weitem nicht bei allen."
Katholische Symbole
i 1 i e e e s i a v o n
Hisieux, besser bekannt als die
„Kleine Blume Jesu" lebte von
1873 bis 1897 in Frankreich. Sie
tzvurde 1925 heiliggesprochen. Sie
wird abgebildet mit Rosen und ei
nem Kruzifix in der Hand.
-4
M. I. e e i ch s, gest. am 30.
April 1942, im Alter von 86 Jah
ren, in Kerrobert, Sask., Kanada.
Ilm diese nationweite Sammlung
interessant und allgemein nützlich zu
gestalten, machte Boddy in seiner
Spalte „Views of the News" den
Vorschlag, steuerfreie Preise, die von
$100 bis $250,000 rangieren, auszu
setzen, die den Gewinnern bei der von
ihm befürworteten Lotterie zufallen
sollen. Jedes Los soll 10 Pfund Alt
gummi kosten, wie z. B. alte Gum
miftiefel, Regenmäntel, Gartenschläu
che, Galoschen und Ueberschuhe.
„Die Kriegsereignisse", sagte Bod
dy, „liefern neue Argumente für eine
solche Lotterie. Wenn es angebracht
war, bei der Aushebung von Man
nern, zum Kampf für ihr Land ein
Lotteriesystem zif gebrauchen, dann
kann wohl nichts gegen ein ähnliche?
ystein, das den zu ihrer Ausstattung
und Verstärkung von Autoreifen des,
Publikums benötigten Glimmt liefern
würde, einzuwenden sein. Durch die
Möglichkeit, Autos weiter zu benutzen,
würde die Kriegsbemühung der Zivil
bevölkerung vielleicht verdoppelt wer
den."
11
2:
OAs SfltfrtifrtHwli
Er hinterläßt seine Gattin, 9 Söh
ite, 5 Töchter und 33 Enkel. Einer
seiner Söhne ist Rev. B. Diederichs
in Swan Lake, Man., und eiitp
Tochter ist die Ehrw. Schwester
Marie Rudolphs de Sion, Prince
Albert, Sask.
o s I o i s e s a 1 4
Mai 1942 in New Uliy, Minn
Alter Leser.
a u S i i e s a 1 I e
April, wohl vorbereitet,, M, Win
sted, Minn. Alter Leser.
Journalist schlägt Rubber-Lotterie vor
Manchester Boddy, der Herausge
ber der „Los Angeles Daily News",
hat eine Regierungslotterie mit gro
ßen Preisen in Vorschlag gebracht,
wodurch, wie er meint, eine Samm
lung von 3,000,000 Tonnen Altgum
mi ermöglicht werden könnte.
Die hl. Helena, Mutter
des hl. Konstantin, lebte im 3. und
4. Jahrhundert. Sie wurde von
ihrem Sohne bekehrt. Sie entdeckte
das Kreuz Christi auf dem Kalva
rienberge und brachte das hl. Kleid
Christi nach ihrem Palaste (der
•tm
V
Ein Sachverständiger schätzte die
Quantität Altgummi, die „überall int
Lande herumliegt", auf mindestens
10,000,000 Tonnen.
„Auch wenn die Schätzung dieser
Autorität um 7,000,000 Tonnen zu
hoch ist", erklärte der Zeitungsmann,
„dann würden doch mindestens 3,000,»
000 Tonnen durch die Gummilotterie
erlangt tverden können, und diese
Menge würde zur Verstärkung aller
jetzt gebrauchten Gummireifen gentV
gen. bis künstlicher Gummi erhältlich
ist."
Schließlich wies Boddy noch dar«^
auf hin, daß das Land vor dem Krieg
„bei Unternehmen, die nichts anderes
wie Lotterien waren", jedes Jahr
mehr als
tz4,000,000,000
hat.'
ausgegeben
Die Ber. Staaten haben die Ab'
zeichen an ihren Kriegsflugzeugen ab
geändert, um Verwechslungen mit den
Markierungen der japanischen Flug
zeuge zu verhindern. Die cnnerikani
schen Kriegsflugzeuge erhalten jetzt
einen weißen Stern in einem blauen
Kreise. Alle rotweißen Markierungen
werden ausgeschaltet. Japanische
Flugzeuge tragen einen orangeroten
Kreis, was bei den Kämpfen im Süd
pazifik nicht selteu su Perwechsluugeu
geführt hat.
Der nächste Anzug, den man sich
kaufen wird, mag aus Erdnüssestosfen
hergestellt sein, uud man wird den
Unterschied von dem teuren schotti
schen Wolltuch nicht merken können,
behauptet W. B. Jester, der Präsi
dent des National Peanut Council
Ein Schotte, sagt Jester, hat ein Ver
fahren erfunden, um aus den Pro
teinen der Erdnüsse eilt synthetisches
Stoffgewebe herzustellen. Wann es
auf den Markt kommen wird, stM
noch nicht fest.
Anläßlich des Erscheinens der er,
sten Nummer der von Soldaten un
serer Armee für die Soldaten ge
schriebenen Zeitung „Bank", zu der er
selbst einen Leitartikel beigesteuert
hatte, sagte Präsident Roosevelt: „In
,Uank' haben sie eine Publikation, die
heutigen Tomkirche) in. Trier.
Bild 3: Die hl. Elisabeth von Un
garn lebte in der ersten Hälfte des
13. Jahrhunderts. Sie wird abge
bildet mit Almosen, Blumen und
Broten, weil sie eine Wohltäterin
der Arme» war. j8ji.fr-4 -Die
Mittwoch, be» 8. J»U 194
unsere Feinde nicht verstehen werdet
Ihnen erscheint es unbegreiflich, daß
ein Soldat seine eigenen Gedanken
frei aussprechen darf, seine Ideen, sei
ne Meinungen äußern kann. Es
scheint ihnen unbegreiflich, daß ein
Soldat ebenso wie irgend ein Bür
ger Gedanken haben darf, die nicht
von den Führern diktiert worden sind.
Aber hier ist der Beweis, daß unsere
Soldaten ihre eigenen Ideen haben
und ebenso die Intelligenz, den HA?
mor und die Freiheit, sie auf inter
essante Weise auszusprechen...."
„Was hast du denn zu Frltz ge
sagt, als er dich um 20 Dollar an
pumpen wollte?"
„Er soll sich^dazu einen dümmeren
aussuchen."'
„Sehr gut! Und was sagte er da-
KU?"
„Er looltc morgen zu dir kom
men."
Die Göuuer
5 ^HDen Sie denn gar «Bon
ner?" fragte der Gerichtsvollzieher
den jungen verschuldeten Künstler.
„Gönner?" rief der junge Mautt,
„oh, meh? als genug! Aber wenn ich
Ihnen' sagen wollte, was mir dies«
Leute alles gönnen, dann würden Jh
neu di^ Haare zu Berge stehen
Ganz recht
Kettner (die Suppe vor den
hinstellend): Sieht nach Regen aus.
Gast (nachdem er einen Löffel voll
genommen hat Ja. Und schmeckt
auch fa.
Frühling -, -. r,
inserieren, daß Sis 500 neue
Hüte hereinbekommen haben."
„Gewiß, meine Dame."
„Kann ich sie mal aufprobieren?"
lieber alles!
„Meine Frau geht mir über alles."
„Meine auch —i sogar" Äbör die
Brieftasche."
Jeder britische Bombenüberfall
1000 Flugzeugen kostet die England
der $2,000,000.
Heiligenbilder
hl. Margareta Maria Alacoque,
die Jüngerin der Herz Jesu-An^
dacht, lebte von 1647 bis 1690 ifc
Frankreich. Ihr Emblem ist dalf
Hl'ste Herz Jesu. Si« führte de^
Brauch ein, die hl. Kommunion mit
ersten Freitag des Monats zu emp»^'
fangen.
"*^*h -frr*

005 So. Monroe Ave., EolumbuS, O.

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