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Ohio Waisenfreund. [volume] (Pomeroy, O. [Ohio]) 1874-1953, July 08, 1942, Image 6

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6
Dieses Wochenblatt
erscheint icit dem Jehre 1873 regelmäßig
jeden Mittwoch und wird herausgegeben
^uri Besten des Päpstlichen Collegium Jo
efliiimm der heiligen Congregation Der
Prpirngaiibrt in Columbus, dessen Ilveck
eir Heranbildung deutscher Prieslerzög
liitg» für die Ver. Staaten ist. Diese
«ichalt ist hauptsächlich angewiesen auf
die Einkünfte dieses Blattes und die Ge
schenke seiner Leser.
Kirchenkalender
jE. 12. Juli Siebenter Sonntag nach
Pfingsten. Ev.: Von
den falschen Propheten.
Matth. 7?
Anacletlts
Bonaventura
Heinrich
Skapulierfest
Alexius
STntolb
Freistelle zu Ehren des
hl. Johannes Bosco
Total ..$1,166-46
Zum Neubau des
Zojtphinnms
Tot& ...$617,683.02
i Quittung fur fromme
Gaben zugunsten
unserer Studenten
Total
..$1,219.65
Stimme des Volkes für
das Josephinnm
Einliegend $1.00 zur lausenden
freistelle, als Danksagung zu Ehren
der schmerzhaften Muttergottes, aller
Heiligen und der Armen Seelen. Ich
hatte das Versprechen gemacht, wenn
ich wieder gesund würde. Gott sei
Dank, bin ich wieder gesund. I.
B., Fla.
Da mein Mannseit langen Wbchm
ohne Arbeit war, versprach ich einen
Dollar zu Ehren des hl. Joseph. Gott
sei Dank, hat er Arbeit erhalten und
sende ich JhnM hiermit die bespro
chene Gabe. A. S. O.
In einem zeitlichen Anliegen hatte
ich $2:00 zu Ehren des hl. Franz £a
vier versprochen. Da meine Bitte er'
hört wurde, sende ich Ihnen hiermit
die (vabc. Leser aus dorn Westen.
1
Aus dem Josephinum
Während der Sommerserien be
mühen sich unsere Studenten, ihre
Verwandten, Freunde und Bekannten
für unsere beiden Wochenblätter zu
interessieren. Wir richten an sie alle
die herzliche Bitte, die Bemühungen
unserer Studenten nach Möglichkeit
unterstützen zu wollen. Es gibt leider
noch so viele Millionen Katholiken in
unserm Lande, welche für die katho
tische Presse ihre Presse wenig
oder gar nichts übrig haben. Es gibt
katholische Familien, in den ein katho
lisches Blatt völlig unbekannt ist.
Vor kurzem sah das einzige katholische
Tageblatt englischer Sprache sich ge-
Wungen, sein Erscheinen einzustel
len. Viele Katholiken halten alle
möglichen Zeitungen und Zeitschrift
ten, nur keine katholischen. Und doch
ist die katholische Presse eine mächtige
Stütze der Familie, der Gesellschaft
und des Staates und ein Gegengift
gegen die neuheidnische und flottlofe
Tagespresse.
5
€fet weiterer Grund, der uns be
wegt, gerade für unsere Wochenblät
ter neue Leser zu erwerben, ist dar,
weil durch deren Verbreitung neue
Freunde und nette Mittel gewonnen
werden für unser Werk, das den Zweck
hat, recht viele Priester heranzubil
den, besonders für solche Diözesen,
wo noch immer großer Priesterman
gel herrscht. Ferner werden Tag für
Tag mehr Priester für die Seelsorge
in unfern Militärlagern verlangt, wo
ein noch größerer Mange? an katholi
schen Armeekaplänen sich bemerkbar
macht.
Feder Katholik sollte es sich zut
Ehrensache und Ehrenpflicht machen,
Knaben ausfindig zu machen, welche
Neigung und Beruf zum Priesterstand
haben, und ihnen zur Erreichung ih
res Berufes behilflich zu sein. Das
kann auf einfache Weise geschehen, in*
dentv man sie auf das Josephinum
aufmerksam macht. Das Josephinum
sucht auf. alle mögliche Weise dem
Priestermangel abzuhelfen. Zu die
sent Zweck bedarf es der Mithilfe und
Mitarbeit der Katholiken. Dadurch,
daß mau zur Verbreitung unserer
Wochenblätter beiträgt, hilft man
Mittel schaffen zur Heranbildung von
Priestern. Die beste Gelegenheit Bie
tet sich gerade jetzt, da unsere Stu­
denten in ihren Ferien sich bemühen,
unsere Leserzahl zu vermehren. Wir
sind überzeugt,' daß die Eltern, Ver
wandten und Freunde nach Kräften
ihre Bemühungen zu unterstützen be?
reit sind.
Rev. Paul Bogowich, Alumnus
des Jahrgangs 1941, ersucht seine
Freunde, für die Seelenruhe seines
Vaters beten zu Wollen, welcher am
11. ZM^verschiede»
V':
Wir geben nachstehend unsern Le
sern einen Auszug aus dem Brief
unseres Agenten, welcher Detroit und
Umgebung besorgt: „Betreffs des
Abonnements des L. D., teilte ich
Ihnen mit, daß sein Sohn Testa
mentsvollstrecker ist. und ist willens,
etwaige Rückstände für den Waisen
freund zu bereinigen, Ipentt Sie ihm
eine Rechnung senden.... Da ich
letzten Dienstag mich ziemlich wohl
fühlte, dachte ich, selbst die Leser zu
besuchen. Vielleicht, so dachte ich, wür
de der Sohn das Josephinum Weekly
bestellen. Und so. benutzte ich die Stra^
ßenbahn bis zur Stadtgrenze und
dann die Bus bis zur Elfmeilen-Stra
ße. -Den Rest des Weges beschloß ich
zu Fuß flu machen. Ich versuchte,
durch Daumenzeichen die vorbeifahren
den Automobilisten auf mich aufmerk
sam zu machen, aber vergeblich. Ich
kehrte in einem Farmhaus ein und
bat um einen Trunk Wasser. Aber
der Farmer hatten den guten Einfall,
mir ein Glas Cider anzubieten. Ich
machte ihn mit meinem Reisezweck be
könnt und er überreichte mir einen
Beitrag. Er hatte die Schule bloß
bis zum dritten Grade besucht und
so konnte ich ihm keine Zeitung ver
kaufen. Aber er gab mir Aufschluß
über seine beiden verheirateten Töch
ter, welche auf dem Wege nach mei
nent Ziel wohnten. Ich sprach bei
denselben vor und erhielt von beiden
eine Abonnementsbestellung. Darauf
kam ich zu dem Farmer, den ich ei
gentlich zu besuchen vorhatte. Er be
zahlte feines Vaters Abonnement,
In einem gemeinsamen Hirten
schreiBen über die Stellung der Katho
liken zum gegenwärtigen Weltkonflikt
haben die Erzbifchöfe und Bischöfe
Kanadas für den Klerus und die
Gläubigen eine Anzahl Verhaltungs
maßregeln angegeben über ihre Pflich
ten als Katholiken und Bürger.
Dem umfangreichen Hirtenschrei
ben sind folgende Hauptabschnitte ent
nontnten:
„Se. Heiligkeit Papst- Pius der
Zwölfte hat nie aufgehört, alle Völ
ker zu ermahnen, die Rechte Gottes
und des christlichen Gewissens zu
achten. Er hat seine Schreiben und
Ansprachen vervielfältigt jeden Tag
hat er feine Gebete und Abtötungen
aufgeopfert, um der Welt den Frie
den zurückzugeben. Wir unsererseits
haben alle Anstrengungen gemacht zu
gunsten-desselben Friedens nicht zu
gunsten eines oberflächlichen und rein
äußerlichen Friedens, nicht zugunsten
einer einfachen Aussetzung der Feind
seligkeiten, welche die Bahn für die
Beherrschung der Welt durch Gewalt
Hirtenschreibe« der Bischöfe Kanadas über die
Stellung der Katholiken im gegenwärtigen Kriege
war aber nicht willens, das Josephi«F
num Weekly zu bestellen. Vielleicht
war ich auch zu sehr ermüdet, um ihn.i-v
zu gewinnen. Ich liebe Spaziergänge.
in der frischen Luft, aber das Gehen
hat feine Grenzen in meinem Altert?
Mir hoffen, daß unsere Studenten
sich durch dieses erbauliche Beispiel
ermutigt finden. Dieser alte Herr hat
schon mehr Lebensjahre hinter sirffon
als drei unserer Studenten zusam
men. Er ist einer unserer tätigsten
Agenten und straft alle, welche vor
geben, keine neuen Leser finden zu
können, Lügen.
Wir bitten unsere Leser, in ihret^
Gebeten der Seelenruhe der Marjjf
Gahlman, Welche in Watertown, Wis
consin, aus diesem Leben geschieden
ist, gedenken zu wollen. Die Ver
storbene hat in ihrem Testament die
Studenten des Josephinums bedachte
Die nachstehenden Neupriester deS
Jahres 1942 haben soweit über ihre
Anstellung als Assistenten berichtet:.
Der „Victory Garden" der Stu
denten ist in ausgezeichnetem Zu
stand. Die Hasen müssen darauf ab
gerichtet worden sein, allen Spinat
wegzuschnappen. Sobald die Pflan
zen eine gewisse Entwicklung erreicht
haben, verschwinden sie. Dill und
Petersilie bringen einen reichlichen Er
trag, sodaß bereits ein BuschelkorW-'^
voll zum Hospital geschickt werden
konnte.
Die ^Tageblätter Berichten, dtchbie
Zahl der Sales Tax in den letzten
Monaten in Ohio bedeutend abge
nommen hat. Wir haben es cm der
Anzahl der einlaufenden Sales Tax
Receipts selbst zu merken die Gele
genheit gehabt. Wir sammeln trotz
dem dieselben noch und hoffen, dafr
unfere Leser und Freunde in Ohiq
uns nicht vergessen werden.
frei machen u«d die Verleugnung
Gottes erlauben sowie jede Art von
sozialer Ungerechtigkeit ungestraft da?"
hingehen lassen würde. Vielmehr muf
der Friede, den wir ersehnen, eil*
wahrer Friede sein, die Frucht der
Gerechtigkeit und Nächstenliebe, ein
Friede, der eine weise und starke in
ternationale Ordnung herstellt, welchD
ihrerseits wieder die Gewähr bildvji
wird für die persönlichen Rechte der
Einzelnen sowohl als auch für datz
Allgemeinwohl ber Völker und bei
Menschheit.
Ein fehlerhafter Friede, ein ungev
rechter Friede, würde die Saat aus
streuen für zukünftige Kriege unfr
mehr grausame Leiden. Eiin wahrer
Friede, der sich auf eine neuerstandene
christliche Ordnung gründet, dürft#
mit der Hilfe Gottes allen Völkern
viele Jahre der Ruhe und des Wohl
standes bringen. In anderen Worten,
die bürgerliche und internationale
Gesellschaft muß so organisiert wer
den auf den unerschütterlichen Grund
sätzen des Evangeliums, daß der ein»
,*

Publication Office
32 Warren St., Columbus, Ohio
Al! editorial mattet or mattet of pub
lication and remittances for subscriptions
should be addressed to
Pontifical College Josephinum
Wotthii.gton, Ohio
Mittwoch, den 8. Juli 1942
3W. 13.
D. 14.
M. 15.
D. 16.
F. 17.
S. 18.
Previously credited Uw*^.$l,158.4G
'•ft. H. T., Wis 5.00
Anna Oelbracht, 3.00
Previously credited
x. H. T., Wie
4617,678.02
5.00
C. H. T., Wis
John Fox, Mo ...
Mrs. John Schulte, S. Dakota...«
Johanna Loerzel, Minn
Jos. J. Prenger, Ohio....
Mrs. G. Lahn, New Yorlc.
Mrs. Anna Schaffner, Texas..i^«i
Mrs. Geo. Mairose, Minn
Mrs. John Haas, Nebraska—........,
Anton Strieker, Mich....—............
Rev. J. K., Ill J.. ..-..-.«
T. J. Dingmann, Iowa ......_
Rev. F. S., Indiana
Mrs. Catherine Stein, Ohio.........
Mrs. Wm. Tepe, New York
$ 5.00
5.00
5.00
3.00
3.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
-VIGIL LIGHTS
ReginS• iCL, Rieder, Ohio „...$ 1.00
LIBRARY FUND
Previously credited ...$15,992.02
COAL FUND
Previously credited $490.75
C. II. T., Wis 5.00
J. Denig, Wis 4.00
Mrs. Catherine Obringer, N. Y. 2.00
.Total $601,75
MEMORIAL FUND
Soentgerath Chair of Dogmatic
Theology
Previously credited ......—..$6,452.46
WATER FUND
Previously credited ...$1,214.65
C. H. T., Wis 6.00
Ohio Waifenfreund Mittwoch, ben 8. J«l? 194R
MUSINGS BY
THE TREASURER
Rev. Edward I. Bremer, St.
Mary's Church, Altoono, Pa.
Rev. Cornelius R. Horn, St.
Peter and Paul's Church, Spring
field, III.
Rev. Vincent H. Kongs, St.
John the Evangelist Church, Kan
sas City, Kans.

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