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Ohio Waisenfreund. [volume] (Pomeroy, O. [Ohio]) 1874-1953, December 22, 1945, Ausgabe der 'Wanderer', Image 7

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SSkDecembe»'
Die
Sozwler Roma« vou Pierre l'Ermite
Uebersetzuua Don F. MerSmauu
(Fortsetzung)
III.
Daniel Dietsch, aus Aachen gebür
tig, zählt jetzt zweiundvierzig Jahre.
Seine ganze häusliche Einrichtung in
Fleurines beschränkt sich auf drei
Gasthauszimmer, die er entsprechend
ausstatten ließ: ein Büro, ein Speise
zimmer und ein Schlafzimmer. Letz
teres benutzt er jedoch höchst selten,
da er fast jeden Abend nach Paris
fährt, wo eine Unzahl von Geschäf
ten, von denen die einen verwickelter
sind als die andern, seine Anwesen
heit erheischen.
Was seilte äußere Erscheinung be
trifft. ist der Mann unter Mittelgrö
ße und zeigt bereits einen Anfang
von Beleibtheit. Sein Haar ist spar
lich geworden. Sein kluges Gesicht
zeigt ein Paar wasserblaue Augen, die
bald lebhaft aufleuchten und wie
Pfeile die Ferne zu durchbohren fchei
um, bald unter den fettgeschwollenen
Lidern plötzlich ihren Glanz wieder
verlieren. Sem gezierter Gang be
steht aus ganz kurzen Schritten.
Wenn man mit ihm spricht, so ge
winnt man unbewußt den Eindruck,
einen ebenso tatkräftigen als selbst
süchtigen und rücksichtslosen Men
schen vor sich zu haben, der in seinem
unnahbaren Innern beständig aller
lei weitabsehende und unheilvolle An
schlüge und Pläne ausheckt.
An diesem Nachmittag sitzt Dietsch
an seinem Schreibtische, der mit sorg
fältig geordneten Papieren, Büchern
und Planzeichnungen bedeckt ist. Os
senbar erwartet er Besuch, denn er
läßt unverkennbare Zeichen der Un
geduld sehen. Bald zieht er seine Ta
schenuhr, um sie mit tier Wanduhr zu
Dergleichen bald erhebt er sich und
durchmißt kreuz und quer das Ge
mach, wobei er öfters durch das Fen
ster schaut, das nach Viry hinausgeht.
Wie zufällig pflügt gerade ein Ge
spann von acht weißen Ochsen das vor
den Gerbereien gelegene Feld um,
das sich bis zu der Treppe ausdehnt,
die zu Albertes ehemaligem Garten
hause führt. Noch bemerkt mau durch
die vom Feuer verwüsteten Fenster
Öffnungen einen Amor mit zerbroche
nen Armen, der auf seinem mit ver
blichenem Samt überzogenen Sockel
vor Kälte zu schlottern scheint.
Seit dem bekannten jähen Zusam
menbruch, der gleich einem bangen
Traume noch allen Bewohnern der
Gegend in frischer Erinnerung ist,
hat man da an die Trümmer mit Fei
nem Finger gerührt. Tie von der
Glut geröteten und verbogenen Ei
senstangen des Tachwerkes überragen
wie ein Totengerippe den wüsten Hau
Ten der Mauersteine, der geschmolze
nen Bleimassen und der verrosteten
Maschinenteile. Die hochragenden,,
gähnenden Ruinen scheinen mit den
schrecklichen Augen eines Leichnams
die Landschaft anzustarren.
Mutter Erde aber offenbart auch
hier, wie überall, etwas von Gottes
stillem, machtvollem Walten. Die
menschlichen Leidenschaften haben sich
beruhigt, der Kampf ist beendigt, das
Schlachtfeld liegt verlassen da. Und
die Erde, die noch gestern das Blut
ihrer Kinder getrunken, umkleidet
heute die Gräber derselben mit Blu
men das frische Grün breitet einen
Samtteppich über die brandgeschwärz
ten Trümmer aus der Efeu klettert
an den von Flintenkugeln durchlö
cherten Mauerresten empor, und der
Singvogel sammelt Moos zum Nest
bau auf den geborstenen Rändern der
Schießscharten.
Doch Dietsch fühlt nichts von dem
poetischen Zauber dieser Neuschöp
fung. Ein einziger Gedanke beschäf
tigt ihn: er hat auf vier Uhr Clauds
Routier, den Sohn des Pächters in
Les Poutrelles zu einer Unterredung
auf fein Büro bestellt nun hat es
eben vier Uhr geschlagen, und Claude
ist noch nicht da! Wenn er nicht
käme? wenn er, der wie alle Bauern
mißtrauisch ist. im letzten Augenblick
andern Sinnes geworden wäre?
Dietsch ist schon sehr aufgeregt, denn
er weiß, wie schwer es hält, die Men
scheu, und selbst solche schlichte Leute
wie Claude Routier, auf dem Schach
brette eines Planes in gehörigen
Gang zu setzen und do$ hat ihm die
ser Claude seine ganze Vergangenheit
zu verdanken, und er steht eben im
Begriffe, demselben eine glänzende
Zukunft zu eröffnen, allerdings un
ter der Bedingung, daß er sich als
klug und geschickt bewähre bis zum
Ende Zudem nimmt es der Inge
nieur mit der Zeit pedantisch genau.
Obgleich er sonst nichts von Ludwig
XIV.
NX».
an sich hat, so kann ihn doch
schon der bloße Gedanke, vielleicht
warten zu müssen, in hohem Grade
aufbringen.
Da pocht es schüchtern an die Türe.
„Herein!"
„Guten Abend, Hr. Dietsch!"
„Guten Abend, Claude, ich war
gerade im Begriffe, dich zu allen Teu
fein zu wünschen!"
»Und warum, wenn ich fragen
darf?"
„Ich fürchtete, du kämest zu spät.
Mem Zug fährt 5 Uhr 15 ab!"
„Sollte ich mich wirklich verspätet
haben!" fragte der junge Mann, in
dem er leicht errötete.
„Nein, aber die Uhr, die ich in mei
nem Kopfe habe, geht immer vor! O
wenn du wüßtest, was alles darin
steckt, besonders seit acht Tagen!" sag
te Dietsch und schlug sich mit erzwun
genem Lachen vor die Stirne.
„Uebrigens habe ich dich heute
abend gerade deshalb hierherkommen
lassen um den Kraftüberschuß meines
Gehirns mit Nutzen loszuwerden."
„Ich stehe ganz zu Ihren Dien
sten Ist die reiche wichtig?"
»Das will ich meinen! Sie ist so
wichtig, daß ich sie als den Schluß
stein, als die Krönung einer ganzen
Lebensarbeit betrachte. Mein Glück
ist gemacht, und deines auch! Kurz
und gut: Graf Bruno de Saint-Agil
bert gibt das Geld her für meine
Waggonfabrik und wird ihr neuer
Eigentümer!"
..Und Sie?" fragte Claude, indem
er große Augen machte.
„Ich? Na, beruhige dich! Ich bin
der ©eichäftsleiter. Uebrigens
brauchst du niemals meinetwegen
besorgt zu seilt!"
Dietsch läßt ei» sonderbares Lä
cheln um feinen Mund spielen, wobei
sein Raubtiergebiß zum Vorschein
kommt ein Lächeln, das er nur bei
liesonders wichtigen Gelegenheiten zur
Schau trägt, wenn er nämlich zu er
regt ist, um sich völlig beherrschen zu
können.
„CH," fährt der Ingenieur fort,
„ohne Mühe und Arbeit ist's nicht ge
lungen! Du begreifst doch, man
bringt ein solches Bombengeschäft
nicht zustande, ohne gewissen Leuten
auf die Hühneraugen treten zu niiis
it'», lind die armen Opfer erheben
dann ein Geschrei, als ob sie am Brat
spieße steckten! So hat die alte Baro
nin sich als Kriegsfurie gebärdet, hat
Drohungen ausgestoßen, zum Sturm
geblasen. Zum Glück hatte ich zuvor
den jungen Grafen mit Gartätschen
geladen, so daß er sich unter dem
mütterlichen Feuer nicht gerührt hat.
Kurz: er übersiedelt nach Paris sein
ganzes väterliches Vermögen bietet
uns einen festen Rückhalt, so daß tut
sere Lage klar ist wie ein Felsenquell.
Aber es kommt noch besser: Dank der
geschäftlichen Verbindung mit der
Harmster gewinnen wir in La Cha
pelle die ganze Kundschaft der frühe
reit Fabrik von Val d' Api. Mittels
des Geldes des Grafen fetzen wir auch
dieses Geschäft wieder in Betrieb und
bringen es in unsere Hände. Ja, al
les steht gut, die Mannschaft ist frisch
und munter und gestern abend hat's
geregnet!"
Letztere Redensart war eine der
vielen absonderlichen Angewöhnun
gen des Ingenieurs.
„Doch, was habe ich dabei zu tun?"
„Du? Nun, du bist mein Ver
trauensmann, mein Stellvertreter!
Fünf Jahre laug habe ich dich auf die
Probe gestellt, allerdings nur auf ei
nem ganz kleinen Felde, doch der Ver
such genügt mir. Du bist ein heller
Kops. O, kein Widerspruch! Wenn du
ein Einfaltspinsel wärest, würde ich
es dir ebenso offen heraus sagen, oder
vielmehr, ich würde es dir nicht sagen,
sondern dich ruhig im Straßengraben
schimmeln lassen und meines Weges
weiter ziehen. Vor allem aber glaube
ich, daß du treu und zuverlässig bist!"
Claude, der in einem Lehnstuhle
Dietsch gegenüber Platz genommen,
dreht unterdessen in augenscheinlicher
Verlegenheit seinen Hut in den Hän
den.
„Du verheimlichst mir etwas?"
forscht Dietsch.
„Offen gestanden, was meine Ue
bersiedlung nach Paris betrifft,
kämpfen in mir der Wunsch und die
Furcht miteinander. Man hat mir
von dieser Stadt solange die Ohren
vollgesungen, daß mir die Sehnsucht
nach ihr zur wahren Qual geworden
ist. Aber zugleich regt sich in mir die
Furcht, die Furcht vor meinem Va
ter. Er ist schrecklich, mein Vater!
Und dann, was soll ich mit meiner
Frau und meinen zwei Kindern an
fangen? Doch, vor allem fürchte
ich, der Stelle nicht gewachsen zu
sein."
OHIO WAISENFREUND
ä-* :/«JL 11
„Ich antworte dir ebenso klar und
nett, wie du zu mir gesprochen hast.
Ich spiele am liebsten mit offenen
Karten. So höre denn! Dein Vater
ist ein in Vorurteilen verknöcherter
alter Hitzkopf, der nicht in Anschlag
kommt. Wer wollte sich auch mit einer
Versteinerung herumzanken? Deine
Frau lassest du vorläufig hier das
ist das beste Mittel, in ihr den leb
haften Wunsch wachzurufen, dir nach
der Hauptstadt zu folgen. Was deine
Kinder betrifft, so sind sie gegenwär
tig noch zu jung, um sie von ihrer
Mutter zu trennen später jedoch
kannst du wahrlich auf keine andere
Weise besser für ihre Zukunft sorgen,
als wenn du sie zu dir nach Paris
nimmst, das nun einmal den Mittel
punkt aller gesellschaftlichen Bezieh
ungen, den Ausgangspunkt jedes Er
folge-) und jedes Reichtums bildet.
Bleibt nur noch dein Bedenken inbe
troff deiner Befähigung, Glaubst du
wohl, daß ich dir mein Anerbieten
bloß lint deiner hübschen Augen wil
len gemacht habe? Ich bin unbedingt
davon überzeugt, daß du deiner künf
tigen Stellung vollkommen gewachsen
bist. Du hast ja in Paris gar nichts
andere? zu tun, als was du hier in
der Fabrik von Val seit fünf Iahren
getan bast, das ist, die allgemeine
Aufficht zu führen. Und zwar wird
dort nicht mir deine Aufgabe die glei
te sein, sondern du wirft dort auch
das ehemalige Personal der Herren
Harmster fast vollzählig wiederfinden.
Hier baft du die Leute zu meiner
vollen Zufriedenheit befehligt, und ich
sehe gar nicht ein, warum du ihrer
nicht auch dort Meister werden soll
test. Vor allem aber suche ich, wie
schon gesagt, jemand, auf den ich mich
verlassen kann, der treu zu mir hält.
Tu scheinst wirklich mein Mann zu
sein."
„C, was das betrifft, können Sie
mir vertrauen."
„Also feine Einwendungen mehr!
Es ist dies nur zeitraubend, und Zeit
ist Geld! Erinnere dich dessen, was
du noch vor fünf Jahren gewesen bist:
,'in Ackerknecht, ein Bauerntölpel. Tie
erbärmlichste Hantierung im erbänii
lichsten Neste, das war dein Los. Da
traf ich dich eines Tages an, wie du
chleu fen
bretter mit Eiseiibänderu
beschlugst, und du erregtest meine
Neugierde. Nachdem ich dich eine Zeil
laug beobachtet, bot ich dir eine Stei
lung im Harmster'fchen Geschäfte an,
die von Jahr zu Jahr besser gewor
den ist. Ist's nicht so?"
..Ja. so ist's!"
..Jetzt bekommst du dreihundert
franken monatlich, und im Alter ve:i
fititfim Jahren hast du Anspruch an
eine Pension. Ueberdies hast du Wo.i
niing, Licht und Heizung frei."
.Ich glaube zu träumen!" ntii:
meltc Claude.
.Gewiß! Und wie viele juiuy
Männer wünschten deinen Traum
erleben! Ich sehe tagtäglich Schar.,
lolcher nach der Hauptstadt wandern,
die als ihre einzige Habe die Hof'
»uiig im Herzen und ein Paar eisen
beschlagene Schuhe auf der Schitliv
tragen. Tu aber brichst dahin auf w::
ein Fürst. Tu weißt, wohin die Sic:
fleht und was am Ziele dich ertoa:
tet du kannst genau deinen fügftign
Gewinn berechnen und kennst beinY.
ben sogar bis zur äußersten Greil v
deiner Zukunft mit einem einzigen
flüchtigen Blicke kannst du deine gan
ze Lebensbahn überschauen. Unci
zögerst noch? Doch dies ist bei h:
eine alte Geschichte: du hast mir iv
geiiülu-r immer gezögert! Offen qv
standen, ich hätte wohl besser qeta::.
da* Anerbieten einem andern zu m.v
clieit, der mit Händen und Füßen
grei'eH würde."
»Ich zögere ja nicht mehr!"
„Dann unterzeichne sofort deinen
Vertrag! Nächsten Montag reifest 0:i
ab!"
-Wo ist er denn, der Vertrags
„Hier?"
Mit feiner plumpen Bauernhan),
dte nicht zittern soll, setzt Claude
frontier leinen Namen unter iXii
«djriftftiitf, ohne dieses auch nur vi
leiett. Wozu auch? Niemand kann auf
meier Welt seinem Schicksale entrin
nen.
v -im.
umi 'U: i
-dCU
..Ja," entgegnete der junge Mann,
„was die räumliche Entfernung be
trifft. ist's schon richtig, in anderer
Hinsicht aber scheint mir unser Dorf
verdammt weit von Paris entfernt
zu fein."
»Von solchen Spitzfindigkeiten ver
stehe ich nichts. Tu weißt doch sen
timentales Zeug ist nicht mein Fach!
Also Montag!"
„Jawohl, Montag!"
Ale- Claude das Gasthaus „Zu den
drei Pfeilern" verließ, war sein Ge
fielst von'der Anstrengung des Nach
denkens ganz dunkelrot geworden. Er
hatte das Bewußtsein, sich in völlig
nutzloser Weise gegen das Schicksal
aufgelehnt zu haben, gleichwie ein
Schlachttier instiiiktmäßig sich sträubt,
die Umzäunung zu betreten, wo es
?t'". Todesstreich empfangen soll,
schließlich aber doch sich dazu versteht,
vonvürts zu gehen.
(Fortsetzung folgt)
Quittung kür fromme
(&abrtt zugimfim untrer
Ktudenlen
Iowa
Indiana
Ky
N.
Dietsch nimmt das Papier, faln-t
c» sorgfältig zusammen und steckt es
in leme Brieftasche.
„schließlich weißt du ja, daß, soll
^est du zuweilen Heimweh verspüren,
Fleurines nur zwei Eifenbahnstnnden
von Paris entfernt ist."
Kansas
Pa
Minn
Iowa
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N. Y.
Ohio
Fortsetzung ton Seite 4)
Oldenburg,
Ohio
1.00
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Barre, Pa
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N. Y
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Ky
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Pa
Ohio
Mrs. Theresia Grief, San An
tonio, Florida
Johanna Ackermann, Stuart,
J. Nathe, Melrose,
J. J. Rosenfeld, Shellyville, In­
N.
N. Y
N. Y
N. Y
Pa
1.00
2.00
1.00
1.00
.50
.50
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.50
Barre, Pa
Kansas
Wyoming
.50
.50
.50
.50
1.00
1.00
N. Y
1.00
1.00
Dakota
1.00
1.00
Total $1,242.25
1.00
Total $1,295.50
.75
.75
.70
.50
.50
.50
.50
.50
.50
1.00
.50
.50
1.00
2.00
1.00
N. Y
Total $14,186.06
Advent
(,\oil!i'l,'iiiui boil '2cite 3)
.50
.50
.50
.50
.50
.50
.50
.50
.50
.50
.50
.50
.50
.50
.50
.50
.50
.50
.50
.50
.25
.25
langen stillen werde in jeuer Nacht,
die strahlender ist, als der glänzend
ste Tag. Tas kirchliche Stunöcugebet
gibt niandien schönen Wink wahrer
Adventsgesinnung. Vom Jnvitato
riitm anfangend bi? auf die kleinste
Versikel herab ist es darauf berechnet,
die Sehnsucht nach des Erlösers An
kunft in den Herzen zu entzünden,
zur würdigen Vorbereitung aufzu
muntern und diese Gesinnungen, je
näher dein ersehnten Tage, desto hö
her zu steigern und zur heiligen Be
geisterung zu entflammen.
Scheit die alte Christenheit kennt
eine Aimentfeier. Bereits die tiirrfieiv
Versammlung zu Saragossa int Jah
re iS() erwähnt dieselbe. Im Alter
hint dauerte der Advent, wie noch
jetzt bei den Griechen, sechs Wochen
lang. Später wurde diese Zeit auf
vier Wochen beschränkt zur sinnbild
lichen Darstellung jener viertausend
v-ahre, während welcher das Men
'chengeschlecht dem Advente, der An
fn.Mt des Erlösers, entgegenharrte.
Die ntorge-'änöifchc Kirche feiert am
letzten Adventsfoii"tag das Andenken
an alle Heiligen de-.- Alten Bundes
und nennt dieteit Tagen „Krone des
Advents". Auch int Abendlande hat
der Kirchenkalender die Gedenktage
der alttestanicutlichen Heiligen mit
Vorliebe in die Adventszeit verlegt,
welche ja die Sehnsucht der Patriar
chen und Propheten nach dem kom
menden Heile zum Ausdruck bringt.
Es liegt in dieser Anordnung eine
tieffinnige Symbolik.
Eine heilige Adventszeit ist die
}eit der Läuterung der Seelen im
Reinigung-Sorte. Eine heilige Ad
ventszeit ist für Ordensleute das
Noviziat, für Priester das Seminar,
für alle Menschen die Kindheit und
fugend.
3.00
Eine heilige Adventszeit soll das
ganze lneuichlidie Leben sein. Denn es
ist die VorbereitnngSzeit auf die An
fünft des Herrn. Und diese Weltzeit
ist eine Adventszeit. sofern sie entge
geneilt dem Tage, den die HI. Schrift
so bedeutungsvoll „den Tag Christi"
nennt
1.00
A. S. F.

Wisconsin
Wisconsin
John Ferkenhoff,
Indiana
Mrs. Helen Bach, Westphalia,
C. Fluegemann, Cincinnati,
Ohio
Jacob Feilmeir, Hartington,
Nebraska
Rev. N. N., Illinois
Andrew Zoller, Utica, N. Y.
Alphonse Wortsman, Harting
ton, Nebraska
Miss Frances Jung, Cincinnati,
William Huse, Tokepa, Kansas
Mrs. Gottf. Simon, Pittsburgh,
Pa
Anton Dries, Ashton, Iowa
Jno. Kochert, Corydon, Indiana
Moritz Veik, O'Karche, Okla
homa
Elizabeth Stumff, Covington,
Frank Wohlfart, Brooklyn,
N. Y
George Stahl, Blomkest, Minn.
1.00 I St. Mary s Home, Burkettsville,
i!oo I
Mrs, John Zernis, Brooklyn,
N.
Mrs. Kellurg, Waquokita, Iowa
Val Strebel, Indianapolis,
Mr. Michael Hess, Brooklyn
N. Y
Miss H. Wigbels, Covington,
John Fiedler, Jamaica, N. Y.
Ludmilla Hofner, Haverhill,
Clara Hahn, Flushing, N. Y.
Kathryn Vanhale, Aitkin, Minn.
Mrs. Kulleck, Chicago, Illinois
Mrs. Anna Horn, Jersey City
George Werner, St. Marys, Pa.
P. J. Hoss, Chicago, III
1.00
1.00
Herman Lengers, Maria Stein,
Ohio
John Cillien, New Baden, III.
St. Mary's Hospital, Columbus,
Clara Thull, Chicago, III
Jacob Jacobs, Copley, Ohio
Miss Josephine Rihman, Chi
cago, III
Theresa Unger, Chicago, III.
Mrs. Josephine Kapfer, Wood
bury, N.
Bruno Boensch, Saginaw, Mich.
Mrs. B. Bosse, Cincinnati, Ohio
Adolph Koehle, Altoona, Pa.
Mrs. C. Adolfs, Chicago, III.
Srs. of St. Dominic, Brooklyn,
Mathew Pohl, Haubstadt, In
diana
Catherine Emmet, Wilkes
Anton Sperl, Pittsburgh, Pa..
Anna Schwarz
Mary Kuh, St. Louis, Mo
Mrs. P. Borzekofski, Beatrice,
Nebraska
Fritz Frank, Lancaster, Pa.
Mrs. M. Bethschnieder, New
York City
Joseph Niemaier, Altoona, Pa.
Mrs. L. Blind, Canton, Ohio
Joseph Ender, Detroit, Mich.
Miss G. Dettling, Detroit, Mich.
Anton Thoma, Varinas, Iowa
Albert Romske, Buffalo, N. Y.
Albt. Schwartzer, Altoona, Pa.
H. A. Pressl, Charleroi, Pa.
John Fuchs, Pittsburgh, Pa.
Mrs. Fred Linberger, Youngs
town, Ohio
Mrs. G. Bockelman, Cincinnati,
Joseph Naegele, Hague, N.
Dakota
OOl Joseph Schick, Detroit, Mich..
i oo Mrs. E. Rohmer, Lancaster,
Mrs. G. Eckert, Houston, Texas
Miss Hilda May, New York
City
Mathew Brandt, Kansas City,
Mrs. Catherine Becker, Ham
mond, Indiana
i oo I Mrs. Anne Herman, Liebenthal,
1.00
1.00
J. B. Flush, Brooklyn, N. Y.
Sr. M. Bornea, O. P., Brooklyn,
N. Y
Mrs. Barbara Hummel, O'Zone
Mrs. Ignatz Drexler, Reading,
Pa
Mrs. H. Rogalla, Chicago, III.
Mrs. T. Kaiser, Pottsville, Pa,
Rev. N. N., Wisconsin
Michael Kaltenacker, Colum
bus, Ohio
S. Meise, Sauk City, Wisconsin
Otto Nothardt, Sleepy Eye,
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
Wisconsin
1.00
1.00
Kathryn Aull, New York City
Anna Zinger, Little Falls,
Minn
B. Wessmann, Ft. Mitchell, Ky.
Margaret Weisbald, Hamburg,
Carl A. Turk, Brooklyn, N. Y.
Mrs. Anna Schaefers, Wabasha,
Minn
Sr. M. Segisbertha, Pittsburgh,
1.00
1.00
Mrs. J. J. Hilgart, Chicago, III.
Mrs. Eliz. Sitzberger, Oshkosh,
Wisconsin
John Rosenberger, Dennison,
John Stroher, Spooner, Wise.
1.00 A. J. Dummer, New Ulm, Minn.
1.00 Michael Fuchs, Melrose, Minn.
1.00 Alois Leiker, Hays, Kansas
1.00
1.00
COAL FUND
1.00
1.00
1.00
Previously credited
Rev. N. N., Arizona
Herman Schorn, West Point,
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
Nebraska
Nebraska
Nebraska
1.00
1.00
1.00
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1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
Theodore
Henry Feldbrugge, Norwalk,
Wisconsin
Mrs. A. Braun, Union City,
Anton Kleiner, Altoona, Pa.
Marie Scherdecke, Wauwatosa,
Wisconsin
H. Schuessler, Woodhaven,
Mrs. Anna Hess, Hamburg,
N. Y
Mrs. R. Buxton, Brooklyn
Mr. and Mrs. Ed. Grimm,
Newark, N.
J. H. Marshang, Sterling, III.
H. B. Mayhaus, Cincinnati,
Wisconsin
.$1,155.75
5.00
5.00
4.00
3.00
5.00
2.00
2.00
2.00
2.00
2.00
Charles Wilderman, New York
City
Joseph Bach, New York City
Henry Mores, Ford City, Pa.
Anton Jordon
Mrs. H. Dreyer, St. Louis, Mo.
B. Uppenkamp, Coldwater,
Mrs. J. Kraus, Fredericksburg,
Texas
H. Yeranek, Chicago, 111
Ludmilla Hofner, Haverhill,
Josephine Oertel, Louisville,
Ky
George Traggeser, Pittsburgh,
Nebraska
2.00
1.00
1.00
1.00
1.00
Mrs. J. Bittner, New York City
Mrs. M. Schulze, St. Louis, Mo.
Mathew Biegel, Chicago, 111. ..
Mrs. P. Borzekofski, Beatrice,
Miss Anna Graf, New York
City
Mrs. Wm. Uhing, West Point,
Nebraska
1.00
1.00
2.00
1.00
1.00
1.00
Mrs. J. Bralk, Chicago, 111
Bruno Boensch, Saginaw, Mich.
Miss Josephine Rehman, Chi
cago, 111
John Rosenberger, Dennison,
Washington
Mrs. Joseph Böhlke, Remsen,
Mr. Ralph Burkle Sr., Dyers
ville, Iowa
Kathryn Lyer, Cincinnati, Ohio
John Gengler, Cincinnati, Ohio
Mr. Michael Hess, Brooklyn,
Anton Thoma, Varina, Iowa
Simon Kraus, East Amherst,
N. Y
John Argeldinger, Wilkes
Mathew Zimmer, Mayville,
Wisconsin
Rev. N. N., Illinois
Adam Lippert, Buffalo, N. Y.
Franz Granan, Whitewater,
1.00
1.00
1.00
1.00
B. H. Naber, Dayton, Ohio ....
Mathew Murr, Buffalo, N. Y.
Peter Schuetz, Altoona, Pa.
Gerhard Brocke, Ft. Lauder
dale, Florida
Peter Heronime, Manderson,
Mrs. Gottf. Simon, Pittsburgh,
Pa
Margaret Reinehr, Milwaukee,
Rev. N. N., S. Dakota
Frank Sadowsky, Newton,
Kansas .•
Richard Eichorn, College Point,
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
Lena Doessam, Columbus,
Ohio
Andrew Gross, Antonio, Kan-
Mrs. John Schneider, Tipton,
Indiana
J. J. Biegler, Aberdeen, S.
Rev. N. N., Illinois
1.00
1.00
ORGAN FUND
1.00
1.00
Previously credited $1,261.50
Mrs. M. H., New York 25.00
John Riffing, Dallas.Texas. 5.00
Mrs. Agnes Karsky, St.
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
i Peter Rauch, Pittsburgh, Pa.
Mrs. A. Frey, Rochester, N. Y.
George Heupel, Trenton, N. J.
Paul, Minn 2.00
Ray Kockalmann, Tauton,
Minn 2.00
1.00
1.00
VIGIL LIGHTS
Mrs. George Loeper, Reading,
Pa $1.00
Fred Lutz, Brooklyn, N. Y 50
Rev. N. N., Michigan 50
Barbara Ruhmeier, Marlond,
Kansas 25
1 00 I Marie Poetl. Enhaut, Pa
1,00 Magdeline Gattes, Sidney, Ohio
A. Neckerman, Pittsburgh, Pa.
Andrew Posch, Allentown, Pa.
Mrs. John Schneider, Tipton,
Ind
Mrs. Sib. Aubinger, Manistique,
Park, N. Y
Mrs. J. Karschna, Detroit,
Mich
Mrs. Charles Beck, Nazareth,
oo i Alois Macherseder, Altoona, Pa.
Simon Kraus, East Amherst,
N. Y
SOENTGERATH MEMORIAL FUND
Previously credited
Mrs. M. H„ N. Y.
Rev. N. N., Illinois
George Hertzmann, Sauk
Rapids. Minn
Philip Keller, Hampton, Minn.
Caroline Schmidt, Canton, Ohio
Mrs. Mary Tschaefe, Buffalo,
Thomas Tolla, Hughesville, Md.
Frances Ederer, Williamsville,
N. Y
A. Seger, Cincinnati, Ohio
1.00 Joseph Kaiser, Litchfield, Minn.
Mrs. M. Gopp, Brooklyn, N. Y.
Rev. N. N., Wisconsin
Rev. N. N., Minnesota
Henry Mores, Ford City, Pa.
Mrs. Joseph Böhlke, Remsen,
Miss T. Melcher, Detroit, Mich.
Mrs. M. G. Bosse, Cincinnati,
Ohio
Carrie Perron, Cincinnati, Ohio
George Octevein, Covington,
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
Theodore Ziegler, Park, Kansas
Mrs. H. Scheibel, Omaha, Ne
braska
Mrs. H. Rogalla, Chicago, 111.
Rev. N. N., Louisiana
Jacob Stoffel, Farley, Iowa ..
Sr. M. Bormea, O. P., Brooklyn,
1.00
1.00
Frank Ebert, Dayton, Ohio
Mrs. Anna Groten, Leroy,
Texas
Richard Eichorn, College Point,
.$14,161.06
25.00
25.00
Mrs. Thomas Rusenberger,
Naples, N. Y
A. M. Jost, Darcen, Conn
Mathew Zimmer, Mayville,
Gustav Morsch, Newark, N. J.
1.00 Teresa Gollintzer, Buffalo, N. Y.
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
Mrs. John Egenhoefer, Stevens
Point, Wise
Louise Bitz, Brooklyn, N. Y.
Henry Grosse Rhode, Osmond,
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00
1.00

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