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Ohio Waisenfreund. [volume] (Pomeroy, O. [Ohio]) 1874-1953, May 18, 1946, Ausgabe der 'Wanderer', Image 2

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Iuteruat Marianischer Kongreß
in Salzburg
Bom Buschpfarrer
(Fortsetzung)
Der gelehrte Otto von Freisingen
schickte einst zwölf Männer im Kleide
und mit der Regel des hl. Bernard
nach Heiligenkreuz. Im Jahre 1135
kamen sie unter Führung des Abtes
Gottschalk hier an. Otto von Freisin
gen war ein Sohn Leopolds des Hei
ligen. Er war einer der berühmtesten
Geschichtschreiber seiner Zeit. Zur Eh
re Gottes und zum Wohle seiner Hei
mat habe er diese Gründung angeregt,
schreibt er in einer Urkunde aus je
iter Zeit.
Damals herrschten die Babenberger
über Oesterreich. Leopold, der Kreuz
fahret-, ein Fürst aus diesem Hause,
brachte dein Kloster einen kostbaren
Schatz aus dem Morgenlande heim.
Es war ein Splitter vom Hl. Kreuz,
den er bei Akkon den Händen der
Ungläubigen entrissen hatte. Daher
stammt der Name „Heiligenkreuz".
Ec- wurde find) die letzte Ruhestätte
dieses Herrscherhauses. Im Kapitel
saal schläft Leopold der Kreuzfahrer.
Auch andere dieser Herren, die wäh
rend ihres Lebens viel Geräusch ge
macht haben, liegen hier still und
stumm für immer. Der letzte Baben
berger, Friedrich der Streitbare, ge
waltig und kühn in seinem Leben,
wurde 1246 hier begraben. Er war
in der Schlacht an der Leitha gefal
len.
Aus dem alten Kapitelsaal mit sei
nett Gräbern kommt man in den
Kreuzgang. Er ist im streng gotischen
Stile erbaut. Geheimnisvoll flutet
von außen das Licht durch die alten
bleigefaßten Scheiben.
Jeder Kunstkenner ist erstaunt über
den Geschmack, den die alten Mönche
zeigten, indem sie mit den einfachsten
Mitteln ein solch harmonisches Far
hen- und Formen-Kunstwerk erreich
ten.
Das dämmerige Halbdunkel stimmt
zum Sinnieren und Nachdenken. Ein
eigenartiger Ort, der unwillkürlich
zum Beten und Betrachten einladet!
Ein feierlicher Ernst liegt auf allen
Gegenständen. Es ist so friedlich und
geheimnisvoll still, als ob die Zeit
hier stille stehe. Ein Vorhof des Him
Wels, wo der stille Beter und ernste
Denker sich so recht aus sich selbst be
stnnen kann, um alle Hoffnungen
und Wünsche dem Ewigen vorzutra
gen!
In einem grauen Wasserbecken
sammmeln sich frisch und klar die
kühlen Wasserstrahlen, die sich aus
verschiedenen Röhren rauschend in
dos Becken ergießen. Hier steht ein
altes Standbild der Schmerzhasten
Mutter aus Stein gehauen. Das
Halbdunkel, das sie umgibt, verleiht
ihr etwas Geheimnisvolles.
ADDRESS
Millionen Hungernder
Kinder
appellieren
an Euch
HELFT!! HELFT!!
Ihr Missgeschick ruft nach all der christlichen Liebe, die wir, in diesem
Lande der Fuelle, in unseren Herzen aufbringen koennen. Lasst ihren Ruf
nach Hilfe nicht unbeachtet. Helft ihnen jetzt. Schickt noch heute Eure
Gabe ein, damit diesen aermsten Bruedern und
unter die Arme gegriffen werden kann!
Jeden Augenblick erwartet man,
daß die Schmerzensmutter ihren
Mund öffnet und dem Vorübergehen
den zuflüstert: „O ihr alle, die ihr
vorübergeht, stehet still und schauet,
ob ein Schmerz gleich ist meinem
Schmerze!" Mitleid erregend und
dennoch fromm und hoffnungsfreu
dig blickt sie aus dem schimmernden
Zwielicht auf die frommen Beter.
Die Kirche war ursprünglich im
romanischen Stil erbaut. Doch haben
alle Jahrhunderte und alle Kunst
perioden daran hcrumgetoanMt. Ich
habe noch nie einen Bau gefunden,
wo die oft so widerstrebenden Ele
mente der verschiedenen Stilarten sich
so harmonisch zusammenfügen. Ein
Prachtstück aus alter Zeit ist die Kan
zel. Dem romanischen Chore hat man
in gotischer Zeit einen gotischen
Chorabschluß in viereckiger Form
vorgestellt. Man muß gestehen, daß er
durchaus nicht störend in die Hanno
nie des romanischen Bauwerkes hin
eingreift, sondern sie vielmehr er
gänzt.
Haupt- und Sektenaltäre verdecken
den unterit Teil der Chorwand. Da
gegen ragt der obere Teil mit seiner
herrlichen Formenbildung wie ein
Stück aus dem Himmelreich, ein
Spitzenvorhang in Stein über die
Altäre herüber. Da zwischen der
Abschlußmauer des Chors und den
Altären ein breiter Gang gelassen
ist, so stört die Form der Altäre die
künstlerische Wirkung der gotischen
Formgebung durchaus nicht.
Neben der ersten Gotik des drei
zehnten Jahrhunderts, wo das
^pielwerk der spätesten Gotik zutage
tritt, hebt dasselbe sich nicht in der
Weise hervor, daß es die Grundsor
men des herrlichen Baues beeinträch
tigt.
Zu diesem Nebeneinander der ver
schiedensten Stilarten, wie sie vom
zwölften bis zum siebzehnten. Jahr
hundert die christlichen Bauformen
beherrschten, trat noch ein Chorge
stühl im reichsten Barock. Der es her
stellte, muß ein Künstler von Gottes
Gnaden gewesen sein. Es ist in solcher
Vollendung aufgeführt, daß es sich
unauffällig in den Bau eingliedert.
Es nimmt sich neben den andern Stil
arten durchaus nicht so klobig und
ausdringlich klotzig aus, wie sich das
Barock in manchen mittelalterlichen
Kirchenbauten Bayerns und Belgiens
darstellt.
Ein Klosterbruder hat dieses Ge
stühl geschnitzt. Seinen Namen habe
ich vergessen. Mit wahrhaft genialem
Kunstverständnis hat dieser einfache
Bruder es verstanden, dieses ganz und
gar stilsremde Kirchengestühl in das
Gesamtbild der Kirche einzufügen,
ohne daß es störend auf den Beschauer
wirkt.
Trotz der Unregelmäßigkeit in der
Anlage, der verzopften Zwiebeltürme
auf romanischem Unterbau, trotz al
ler Verschiedenheit in der Ausfüh
rung des Klosterbaues, zu dessen er
sten Anlage im Laufe der sieben Jahr
hunderte jeder neue Stil seinen Teil
beitrug, trägt dieser dennoch den
Stempel des Einheitlichen. Es ist der-
Diese Szene ist typisch fuer die
mitleiderregenden Bilder im heu
tigen Deutschland. Tausende von
hungrigen Kindern, von alten und
schwachen Leuten in diesem
heimgesuchten Lande, unterliegen
in ihren
Kampf, sich am Leben zu
erhalten.
Sie Sind Hilflos!
Ihre Lage wird mit jedem Tag
verzweifelter. Tausende sind von
Tuberkulose and andere Krank
heiten bedroht. Sie sind hungrig,
krank und ohne Hoffnung. Viele
sind bereits gestorben.
Schwestern in Christo
cmm
OHIO WAISENFREUND
selbe Geist, der ihn gegründet, der
ihn im Lause der Jahrhunderte toev
tergebildet und ihn auf unsere Tage
überbracht hat.
Es ist der Geist der Gottesver
ehrung, wie ihn das katholische Chri
stentum lehrt und übt. In all seinem
Sinnen und Trachten sucht dieser
nichts anderes als die Verherrlichung
des Gekreuzigten, Jesus Christus,
Gott und Mensch in einer Person,
Gott von Ewigkeit, Mensch gewor
den in der Zeit, verehrt im Sakra
inent der Liebe bis an die Grenzen
des Erdkreises und bis zum Ende der
Zeiten.
(Fortsetzung folgt)
(fojLÜUW$t
Von Prof. I. M. e»,
Redakteur des ,Waiseufreu«d'
Kneipp-Bücher.
Da nur noch zwei Kneipp-Bücher
vorhanden sind, werden die ersten
Bewerber berüsicksichtigt werden. Es
sind dies zwei „Meine Wasserkur",
gebraucht, aber gut erhalten. Sie ent
halten die vollständige Wasserkur mit
Bildern, alle -Krankheiten und alle
Heilkräuter. Preis je $2 portofrei.
I. M., Mo.—
Die meisten Magenübel entstehen
infolge von Unmäßigkeit und dem
Genuß von allzu kalten und allzu
heißen Speisen und Getränken. Die
Temperatur der Speisen und Geträn
ke, die wir in mehr oder minder
schneller Aufeinanderfolge genießen,
zeigt bekanntlich oft enorme Differen
zen, fünfzig Grad z.B. sind nichts
außergewöhnliches, wenn wir unse
rer mit Gefrorenem beendeten Mahl
zeit einen heißen Kaffee folgen lassen.
Daß solche Schwankungen dem Kör
per schädlich sein müssen, liegt auf der
Hand. Immerhin zeigt der Erwach
sene im Gegensatz zum frühesten Kin
desalter, wo schon jede mäßige Ab
weichung in der Temperatur der Nah
rungsmittel von der Körperwärme
(achtunddreißig Grad R.) nach oben
oder unten Verdauungs- und Allge
meinstökungen im Gefolge hat, eine
allerdings verschieden ausgeprägte
Gewöhnung an höhere und niedrige
re Wärmegrade der Speisen. Nur die
als „eiskalt", unter sieben Grad war
men, und die sünfundsünszig Grad
und darüber „heißen" Speisen und
Getränke rufen auch bei den meisten
Erwachsenen eigentümliche unange
nehme Beschwerden hervor, und bei
häusigem Genüsse solcher können Er
krankungen und dauernde Schädigun
gen sich einstellen. Nach überheißen
Speisen tritt oft, abgesehen von dem
Brennen im Munde und Schlünde,
Magenkatarrh auf, ja selbst Blut
hingen der Schleimhaut und Bit
dung eines Magengeschwürs sind wie
derholt beobachtet worden. Eiskalte
Getränke (Wasser, Bier usw.) schaden
vornehmlich, wenn sie in großen Zü
gen bei erhitztem, aber zur Zeit ru
hendem, nicht mehr tätigem Körper
genossen werden. Außer dem Gefühl
eisiger Kälte an den Zähnen und im
Munde, die Speiseröhre entlang und
in der Magengegend, rufen sie einen
Reiz der Magenschleimhaut hervor,
der Schmerzen und Appetitlosigkeit,
zuweilen akuten Katarrh des Magens
und des Darms zur Folge haben
kann. Aehnlich sind die Erscheinun
gen nach Genuß kalter Speisen, nur
weniger ausgesprochen, weil auch die
genossenen Mengen nicht so groß zu
sein pflegen. Schließlich ist-noch an
zuführen, daß man auch.vom gewohn
heitsmäßigen Genüsse kühler Speisen
bei Arbeitern, die außer dem Hause
tätig sind und deren Mittagskost wäh
rend des Transportes zur Arbeits
statte mehr oder weniger abkühlt.
Nachteile beobachtet haben will. Tie
kalten Speisen bilden eben kein genü
gendes Reizmittel für den Magen,
infolgedessen greift der so Beköstigte
zu anderen „wärmenden" Reizmit
teln, insbesondere den stark alkoholi
schen. Zu diesen Affektionen des Ma
gens kommt, daß heiße und kalte
Speisen, namentlich in schnellem
Wechsel, auf die Zähne nachteilig ein
wirken, indem Sprünge in dem
Schmelze entstehen, wodurch dem
Eindringen der Mikroorganismen
und damit der Zerstörung der Zahn
masse (Caries) Tür und Tor geöff
net wird. Aus alledem geht hervor,
daß J)te zweckmäßigste Temperatur
der Speisen diejenige ist, welche der
Blutwärme entspricht, achtunddreißig
Grad, eine Erkenntnis, die für
das Säuglingsalter uneingeschränkt
gilt. Im übrigen kann zwar die Tem
peratur von dieser Normale nach oben
und unten erheblich abweichen, doch
sind sieben Grad als unterste und
fünfundfünfzig Grad als oberste
Grenze zu erachten, die höchstens vor
übergehend einmal überstiegen werden
dürfen. Vorteilhaft hält man sich in
dessen auch von diesen Grenzen fern.
Am schlimmsten aber erweist sich ha
stiger, eiskalter Trunk bei erhitztem,
ruhendem Körper.
tjrtßit St. B., 5Re&!«—
Rhabarberwein kontf rfiem auf fol
gende Art bereiten: Man zerkleinert
die Stengel, kocht sie mit hinreichen
dem Wasser, bis sie ganz weich sind,
preßt sie gut aus und fügt zu jeder
Gallone Saft eine Gallone Regenwas
ser, worin man sieben Pfund braunen
Zucker aufgelöst hat. Man läßt die
Flüssigkeit in einem reinen Faß oder
Gefäß gähren und fülle beständig mit
Zuckerwasser nach. Wenn die Gäh
rung vorüber ist, verschließt man die
Flüssigkeit luftdicht und läßt sie la
gern oder zieht sie nach zwei Mona
ten auf Flaschen/
Rhabarber als Jelly oder in ir
gendeiner Form zugerichtet, ist sehr
gesund, führt leicht ab und ist ein
ausgezeichnetes Blutreinigungsmittel.
G.M., Mich.—
Für einen Katholiken, der redlich
seine Pflicht tut, liegt nicht der ge
ringste Grund vor Kleinmut, Aengst
lichkeit oder Skrupulosität an den
Tag zu legen. Sagen Sie mit dem hl.
Paulus: „Ich vergesse, was hinter
mir liegt, und strecke mich nach dem
aus, was vor mir liegt!" Diese Worte,
die der Apostel in seinem Briefe an
die Philipper richtete, bedeuten zu
nächst, daß Paulus das Judentum,
von dem er abstammte, und die ganze
Welt vergessend nach den himmlischen
Gütern ausschauen will. Paulus, ehe
mals Saulus, war ein Christenversol
8er, ein Verfolger der neugegründe
ten Kirche Gottes. Er war dabei ge
Wesen, als man den ersten Bekenner
der Kirche gesteinigt. „Er war in den
Händen aller, denn er bewahrte die
Kleider der Steiniger." Die Gemein
den waren vor seinem Zorn nicht
sicher. Wutschnaubend und mit Droh
ungen auf der Zunge war er den
Weg nach Damaskus gezogen, wo der
Strahl der Gnade ihn erfaßte. Die
Erinnerung an jene böse Vergangen
heit trug er sein Leben lang in sich.
Sie spornte seinen Eifer an, das
Höchste zu leisten und zu opfern, um
sie wieder gutzumachen. Er wußte
wohl, daß sie zwar nicht vollständig
auszulöschen, aber doch auszugleichen
war, und daran arbeitete er mit wah
rem Feuereifer. Vom Feuereifer
Christi belebt zog er in die Städte
und Gemeinden, stand vor römischen
Landpflegern und auf der Akropolis
zu Athen, wanderte über Meere und
durch ganze Länder, wenn es sein
mußte, auch in den Kerker und freute
sich, daß er gewürdigt wurde, für den
Namen Jesu Schmach zu leiden und
für sein vergangenes Leben zu füh
rten. Aus solcher Ausfassung ging sein
Mahnwort hervor: „Ich vergesse, was
hinter mir liegt, und strecke mich nach
dem, was vor mir lieat."
Diese Worte enhalten einen, gro
ßen Trost für uns und eine ernste
Mahnung, besonders für Kleinmüti
ge, Angstliche und Skrupulöse. Die
Vergangenheit stets neu zu durchfor
fchen und sich beständig zu grämen
über das, was jugendlicher Leichtsinn
und Unbedachtsamkeit einmal gefehlt
hat, das hat keinen Zweck und keinen
Sinn und kann nur schaden. Es beugt
nur nieder und lähmt die Kraft. Als
geschehene Tatsache sind die Dinge
zwar unaustilgbar, aber vor Gott
sind sie längst verziehen, vergeben und
vergessen. „Eure Sünden werde Ich
hinter Meinen Rücken werfen und ih
rer nicht mehr gedenken." Also trotz
des demütigenden Bewußtseins be
gartgener Sünden und Fehler, trotz
stiller Reue und ernster Sühne, soll
man sich nicht von Mutlosigkeit, zu
großer Trauer und Trostlosigkeit
übermannen lassen und nicht in Kla
gen und Vorwürfen sich ergehen oder
gar verzweifeln. Das würde die in
nere Energie nur lahmlegen, und ein
stetes Rückwärtsschauen uns nur
hemmen. Nicht in den grauen Nebel
der Vergangenheit sollen wir stets
zurückblicken, sondern vorwärts, ins
Morgenrot des neu aufdämmernden
Tages, der mit seinen Segnungen an
bricht. Die Kämpfe und auch die etwa
erlittenen Niederlagen der Vergan
genheit sollen uns eine nutzbringende
Erfahrung sein, die uns in der Zu
Fünft vor Aehnlichem bewahrt. Wir
sollen nur auf die kommenden Auf
gaben Hinblicken, wir sollen mit
neuem Mut die Hand an den Pflug
legen und nicht zurückschauen, damit
wir die Zukunft und deren reiche
Ernte gewinnen. Das heißt wirklich
das Leben ausnutzen in Gott gefäl
liger Weise und zu unserm Besten.
Diese Erwägungen sollen besonders
Ängstliche und zur Skrupulosigkeit an
gelegte Personen öfters machen, da
mit sie in der rechten Richtung blei
ben
R. F., Mo.—
Kinder, die ohne Taufe sterben,
dürfen nicht in geweihter Erde begra
ben werden. Die kirchliche Beerdigung
ist nur für solche, die der katholischen
Kirche angehören: die Taufe aber ist
die Pforte, durch die man in die Kir
che eintritt. Ein Kind, das ohne Tau
fe gestorben ist, ist in keinem Sinne
des Wortes als Kind der Kirche zu
betrachten es darf ihm also auch die
kirchliche Beerdigung nicht gegeben
werden. Kinder, die ohne Taufe ster
ben, xmteB. zwar niemals. Wtt an-
Th. W., Ja.—
R. B., Tex.—
'.
schauen, sie werden aber auch nicht
bestraft werden aber weil die Erb
sünde noch auf ihnen lastet, können
sie nicht in den Himmel eingehen.
Gott wird sie natürliche Seligkeit ge
nießen lassen, die wohl größer ist, als
was man sich auf Erden gewöhnlich
unter irdischem Glück vorstellt. Die
ohne Taufe gestorbenen Kinder ha
ben keine Leiden auszustehen und sind
auf natürliche Weise glücklich das
übernatürliche Glück, der Himmel mit
der Anschauung Gottes, ist ihnen aber
versagt.
Gegen Schwierigkeiten Beim Uri
nieren gibt es verschiedene einfache
Hausmittel. Man trinke täglich einen
Kaffeelöffel voll Zwiebelsaft mit Zuk
fer oder Honig vermischt. Ferner ist
Saft Don Wachholderbeeren (Elder
berries) und Zinnkraut(Shavegraß)
Tee sehr zu empfehlen. Zwiebel und
Knoblauch (Garlic) ist sehr gesund für
Blase, Nieren und den ganzen Ver
dauungsapparat.
Das damals gegebene Rezept zur
Bereitung von Käse ans Buttermilch
lautet: Die Buttermilch wird aufge
kocht und wieder gefühlt durch Ste
henlassen. Dann wird sie in eine Kä
seform oder in einen Sack von starker
Leinwand geschüttet, damit die Molke
abläuft. Ist dies geschehen, so salzt
man die Käsemasse nicht zu stark, tut
nach Belieben Gewürz hinein, wischt
das Ganze durcheinander, setzt dann
auf ein Pfund Käsemasse ungefähr
einen Löffel voll Rum oder Kognak,
knetet die Masse gut durcheinander
und gibt ihr eine beliebige Form.
Sind die fertigen Käse an der Luft
getrocknet, so werden sie dann zur
weitem Zubereitung in reine Sein
Wandlappen gewickelt, die vorher mit
heiß gemachten Molken naß gemacht
werden. Daraus stelle man sie in ein
Gefäß gepackt und gut verdeckt an ei
nen warmen Ort. In vier bis fünf
Tagen sind die Käse schon genießbar.
Mit der Zeit werden sie noch schmack
hafter und übertreffen die gewöhn
lichen Käsesorten an Wohlgeschmack.
Fsrm-LundfchM
Bon I. M. Sevenich, ehemali
ger Redakteur des Auto#«*»'
e i e I n u s i e e
fährdende Kohlen streik bringt die
Arbeiter und Farmer zum Bewußt
sein, daß sie von einander abhängig
sind. Infolge der Kohlenknappheit
mußten bereits viele Fabriken den
Betrieb einstellen, wodurch viele Ar
better, wenn auch nur vorübergehend,
arbeitslos wurden. Die Farmer wer
den in Mitleidenschast gezogen. Es
besteht auf den Farmen ein großer
Mangel an landwirtschaftlichen Ge
rätschaften und Maschinen. Letzte Wo
che mußte der Betrieb in sechs großen
Fabriken eingestellt werden, was we
niger Maschinen und Gerätschaften
bedeutet. Die Fabriken können nicht
nur kein Rohmaterial nebst Kohlen
beziehen, sondern sind auch nicht in
der Lage, fertige Maschinen und Ge
rätschaften zu versenden, weil der
Frachtverkehr infolge der Kohlen
knappheit beschränkt werden mußte.
i e W i s o n s i n a e s
Union wandte sich telegraphisch an
Präsident Truman und verlangte die
Entlassung des Ackerbausekretärs
Clinton P. Anderson und die lieber
nähme der Kohlengruben zur Been
digung des Kohlenstreiks. Gegen An
derson wurde die Beschuldigung er
hoben, daß er den habgierigen Ver
arbeiten: von Produkten und den
Schwarzhändlern in die Hände arbei
te. Es wurde darauf hingewiesen, daß
der Kohlenmangel zur Schließung
von Molkereien führe, so daß die
Milch nicht mehr zur Herstellung von
Molkereiprodukten eingestellt und sie
ausgegossen oder an Schweine verfüt
tert werden müsse. Es gebe einige
Ausnahmen, nämlich kleine Käse
und Butterfabriken, die im Notfall
Holz als Brennmaterial benutzen
können. Es wird behauptet, daß An
derson feine Ansichten und Meinun
gen so oft. wechselt, daß die Farmer
gar nicht mehr wissen, sie daran
sind.
A u s e a e s e i
der Beatrice Creamery Company, ei
ne von den größten Molkereikorpora
tionen des Landes, geht hervor, daß
sich der Profit im letzten Fiskaljahr,
das mit dem 28. Februar endete, nach
Abzug aller Ausgaben, einschließlich
Einkommensteuer, auf $2,427,428 be
lief, gleichbedeutend mit einer Divi
dende von $4.24 pro Aktie. Es stehen
511,792 Aktien aus. Außer diesem
Gewinn erzielte die Gesellschaft noch
$527,792 aus dem Verkauf von me
chanischen Rahmeiskabinetten und
ähnlichen Einrichtungsgegenständen.
Karjahr. als aus-
Wenn Sie Irritiert
oder nervös sind
u n a n K o
schmerzen. Gas 4t
Blähungen, Vefr
dau u n s tö rung
und Appet!tloeig|w
kelt leiden, welch*
alle auf funktio*
nale Hartleibigkelt
zurückzuführen
sein mögen be
sorgen Sie sich
Forni's Alpenkräu
ter die zeiter
probte Magentä
tigkeit anregende
Medizin. Enthält
18 der Natur eige
nen medizinischen
Wurzeln. Kräutern
und Pflanzen. Vor
sicht: Nur zu ge
brauchen wie ange
wiesen. Sanft und
milde bringt Al-
Elärme
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I
Heme***
I Adresse*
I
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is. m*i
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e- Säure.
HSenden Sie den Kupon jetzt!
I
Einliegend $ 1.00. Senden Sie
I
mir
portofrei eine reguläre $ 1.00 II
Unzen Flasche AlpenkrKater und
—Muster 60* Wert—je ein» Pro
beflesche Hell-Oel und litfols,
O per Nachnahme—C.O.D.—(ruzü*
lieh Gebühren).
i'landen,
belies sich der Reingewinn auf
1,816,379, gleichbedeutend mit $2.
66 Dividenden pro Aktie.
i e e s e i e n e Z w i e e
kommt zu ihrer Anerkennung. In Ar
gentinien wurden 22,000 Acres Land
mit Zwiebeln bepflanzt, zweiundvier
zig Prozent mehr als im Vorjahr. Die
Ernte wird aus 3,063,000 Säcke (je
hundert Psund) geschätzt, oder zwei
undsechzig Prozent mehr als die Ern
te im Vorjahr ergab.
I n K a n a a n a
Angebot von Schlachtvieh prompt ab,
als die Schlächter geringere Preise
anboten (zwölf Cents für Schlacht
ochsen, elf Cents für Heifers und
neun Cents pro Pfund für Kühe).
Tie Schlächter sahen sich zu diesem
Schritt veranlaßt, um sich infolge der
steigenden Löhne schadlos zu halten.
I n e i k o a e e i s
konsum in den letzten Jahren derart
zugenommen, daß die letztjährige
Reisernte von 6,124,000 Bushel (5,
801,000 im Jahre 1944) den Bedarf
nicht deckt. Irrt Jahre 1942 konnte
Mexiko 52,000,000 Pfund Reis aus
führen, jetzt rnufo Reis eingeführt
werden.
i e e i e u n v o n U u
guay, Süd-Amerika, übernahm die
Kontrolle über den Weizen. Solche,
die Weizen oder Mehl im Besitz ha
ben, dürfen ihren Kunden nur sechs»
undsechzig Prozent so viel liefern wie
im Jahre 1945.
980 kurze Tonnen Tabak im Wette
von $4,500,000 nach den Ver. Staa
ten. Die zweite Sendung ist unter
Wegs. Der Tabak stammt aus den
Jahren 1942 und 1943. Die Ernten
der zwei letzten Jahre befinden sich
noch im Besitz der Tabakzüchter.
I n N e u s e e a n w u e
angeordnet, die Ausmahlung von
Weizen von dreiundsiebzig auf acht
zig Prozent zu erhöhen, wodurch man
rund fünfhunderttaufend Bushel
Weizen zu sparen hofft. Es wurde
dort im März zwanzig Prozent mehr
Vieh geschlachtet, d. h. es wurde mit
dem Vieh etwas ausgeräumt, weil in
folge der herrschenden Dürre das
Futter knapp ist.
i e K a o e e n e a l
ler Länder im Jahr 1945—1946 wird
auf 6,459 Millionen Tonnen geschätzt,
gegen 7,298 Millionen Tonnen im
Vorjahr und 8,127 Millionen Ton
nen durchschnittlich in der Vorkriegs,
zeit.
e e e a u e e e n
Staaten teilten dem internationalen
Baumwoll-Beratungsausschuß mit,
daß sie eine ausgedehnte Ausfuhr von
Baumwolle wünschen, weil dies zur
Prosperität beiträgt. Wünschenswert
sei die Mitarbeit anderer Länder. Be
richte aus Rußland, der Türkei, Vene
zuela und Iran wurden unterbreitet.
Nikaragua und Holland legten ferne
tyew&ktm.
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I
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Crinttcriiiiijcn mis
beut alien Oesterreich
War Relief Services—National Catholic Weif are Conference
GERMAN RELIEF COMMITTEE
350 Fifth Avenue, New York 1, N. Y.
Gentlemen:
Enclosed is contribution of $ for relief of needy
German civilians.
NAME
CITY..... ZONE STATE.
Postamt...
DR. PETER FAHRNEY & SONS CO.
Dept. 16—29B
1501 Washington Blvd., Chicago ta, uu
j^256 Stanley St., Winnipeg, Man., Gaffel
i e e n a n s i k e

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