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Ohio Waisenfreund. [volume] (Pomeroy, O. [Ohio]) 1874-1953, October 05, 1946, Ausgabe der 'Wanderer', Image 4

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Diqses Wochenblatt erscheint seit
dem Jahre 1873 regelmäßig jeden
Samstag und wird herausgegeben
zum Besten des Päpstlichen Kolle
gium Josephinum der hl. Kongrega
tion der Propaganda in Columbus,
dessen Zweck die Heranbildung deut
scher Priesterzöglinge für die 93er.
Staaten ist. Diese Anstalt ist haupt
sächlich angewiesen auf die Einkünfte
dieses Blattes und die Geschenke sei
ner Leser.
St.
Borgias.
w
Worthington, O. St. Paul, Min».
Samstag, 5. Oktober 1946.
Sonntaq, 6. Oktober: Siebzehnter
Sonntag nach Pfingsten.
Evangelium: DÄS größte
Gebot (Matth. 22).
Montag, 7. Oktober: Rosenkranzfest.
Dienstag, 8. Oktober: Brigitta.
Mittwoch, 9. Oktober: Dennis.
Donnerstag, 10. Oktober: Franz
Fwitag, 11. Oktober: Mutterschaft
Maria.
Samstag,
Quittung für fromme
V«lben ppitffcn unserer
Ewoculca
F. Meng, Tiffin, O $1.00
Freistelle z« Ehren der
hl. Mutter Calirini
Total $423.42
Total $15,036.06
Pa
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*40
2JOO
2.00
Total $1,966.83
W
fr*
M. B. T.
Ter ehemalige Präsident der Jose
phinnm Alumni Association, Hochw.
Bernard H. Wesseling von Fergus
Falls, Minn., feierte sein sünfund
zwanzigjähriges Jubilauem als Pfar
rer der Our Lady of Äictory-Pfarrei.
Wir können mit Zuversicht dem
kommenden Winter entgegensehen,
denn unsere drei Dampfkessel sind in
guter Ordnung, und wir hoffen, daß
unser Kohlenvorrat wird den Win
ter über dauern. Einer unserer Koh
lenhändler bemerkte, daß, wie er aus
dent /Josephinum Weekly' ersehe, der
KolileufondS nicht in genügendem
Maße zunahm, und mochte dem Jose
phinum cht großmütiges Geschenk
von etlichen großen Truckladungen
sohlen. Die Studenten werden sich
int kommenden Winter ihres „war
men", hochherzigen Wohltäters dank
bar erinnern.
Am 2. Oktober wird einer unserer
prominentesten Alumnen in den Rang
eines päpstlichen Hausprälaten erho
ben werden. (5s ist der hochw'ste Hr.
.vvitry I. Kellermann, seit langen
vi Liren Pfarrer der St. Augustinus
Siirchc in New Straitsville, O. Wir
nvatulieren dem hochw'sten Hrn. im
Namen aller seiner Freunde im Jose
phinum.
Wie Millionen anderer Familien
ist es uns kaum möglich, etwas Fleisch
zu erhalten. Unsere dreihnndertund
fünfzig Mitglieder zählende Kommu
nität muß ohne Fleisch fertigwerden.
In der Ouateinber-Fasten-Woche war
es nicht allzu schwer, ohne Fleisch den
Tisch zu versehen. Aber wie es zur
Seit aussieht, wird in diesem Jahre
die Quatemberzeit anhalten. In Co
lumbus ist bloß in zwanzig Nestau
rants Fleisch erhältlich. Ein Stück kal
tes Fleisch oder ein „Hot Dog" ist
zur wahren Delikatesse geworben.
Zum Glück haben wir eine gute
Ernte von gelben Rüben, Tomaten
und Rotrüben. Es ist noch zu früh,
um den genauen Ernte-Ertrag bestim
men zu können, aber es scheint, daß
derselbe ziemlich reichlich ausfallen
wird.
mtm'
Stimme des Volkes
für das Josephinum
MV If,
J. B., Conn.
v.
K., Pa.
Todesanzeigen
Frank Patz, gest. im Alter von
neunzig Jahren in Ellinwood, Kans.
Alter Leser.
Frau Pauline Schlegel, gest. am
30. August 1946 in Newark, N. I.
Alte Leserin.
I
traio Wäisenfeeuh»
MMP
u. Erinnerungen
o e 3 e e
(Fortsetzung)
-"'M
Sehen wir nun weiter zu, wie es
kam, daß der Zusammentritt des Kon
zils sich bis zum Jahre 1545 hinaus
zog. Man hat mit Unrecht die Päpste
dafür verantwortlich gemacht. Weder
die Päpste, noch Karl V. haben die
Abhaltung einer allgemeinen Kirchen
Versammlung verzögert, sondern Kö
nig Franz I. von Frankreich. Dieser
war ein Feind Karls und Deutsch,
lands. Ihn gelüstete nach der Kaiser
krone des Hl. Römischen Reiches und
Frankreich sollte Europa regieren.
Um das Reich Karls V. zu zer
stückeln und schließlich zu vernichten,
suchte König Franz beständig Uneinig?
feit zwischen den deutschen Fürsten zu
erregen. Weil ein Konzil geeignet
war, die Ruhe, die in Teutschland
durch die neue Religion verloren ge
gangen war, wieder hergestellt wer
den sollte, arbeitete der französische
König mit eiserner. Konseqnenz gegen
das vom Kaiser und von der ganzen
Christenheit ersehnte Konzil.
Schuld trugen auch die maßgeben
den Fürsten und Theologen des neuen
Kirchentums der Lutheraner. Vor al
leit war es der Kurfürst Johann von
Sachsen. „Sachsen," sagte uns der
Geschichtsprofessor, „waren die letzten
Deutschen, die katholische Christen
wurden."
Während sich aber ss das Konzil
hinzog, wurden die Zustände in den
deutschen Ländern immer verworre
ner. Die Ruhe wurde nur dürftig
durch Friedstände (Nürnberger Reit»
ions friede 1532 Frankfurter Ue
bereinkunft 1539) erhalten. Ende der
dreißiger Jahre trat indessen eine be
deutsame Wendung ein. Gerade da
mals zeigte die Einführung der neuen
Lehre im albertinischen Sachsen und
itt Brandenburg, daß notwendiger
weise etwas geschehen ^nüsse. Zu glei
cher Zeit versuchte der Landgraf Phi
lipp von Hessen (aus Furcht wegen fei
ner Bigamie, welche durch die Reichs
gefetze verboten war) eine Annähe
rung an den Kaiser. Dieser wollte
indes immer noch keine gewaltsamen
Maßnahmen anwenden und wandte
sich zu neuen Vermittelungsversuchen.
Zwei Umstände wirkten hierbei in
wesentlichem Maße mit: Erstens, fei-r
nc bedrängte politische Lage, welchtz.«
ihm die Wiederherstellung der Ruhe
im Reiche mehr denn je wünschens
wert erscheinen ließ zweitens, seine
Täuschung betreffs des Wesens der
neuen Lehren Luthers. Infolge der
gefährlichen politischen Lage: Feinde
von Innen und Feinde von Außen
drängten auf den Kaiser, der sich nach
Hilfe umschaute, aber wenige wahre
Freunde fand Überall Heuchelei,
Selbstsucht und versteckte Raubsucht
der Fürsten.
Der Kaiser suchte ein Reichsregi
men zu errichten. Zu diesem Zweck
berief er einen Reichstag nach Worms.
Hier traf er eine für seine ganze Re
gierung bedeutungsvolle Entschei
dung: Er nahm Partei gegen die von
Luther erstrebte Kirche»reform.
Karl war ein überzeugter Katholik,
der sich zwar nicht verhehlte, daß es
in der Kirche manches zu reformieren
gab und der Besserung bedurfte, aber
eine so radikale, verkehrte Reform wie
Luther sie anbahnte war total ver
kehrt.
Auf dem Wormser Reichstag wur
de unter Kaiser Karls persönlicher
Teilnahme Luther als Ketzer in Acht
und Bann erklärt, und durch das
Wormser Edikt vom 8. Mai 1521 die
Unterdrückung seiner Lehre befohlen.
(Dieser Befehl wurde sehr mangelhaft
durchgeführt. Dann brach noch im sel
be» Jahre der Krieg mit König Franz
I. von Frankreich aus. Dieser fürcht
tete um seine Herrschaft in Italien
den mächtigen Kaiser.)
„Vater u«ser, der D» bist im Himmel..
Kaisers seit Luthers Verurteilung,
ebenfalls ganz Italien und selbst Kö
nig Heinrich VIII. von England. Der
Stampf verlief glücklich für Karl. Mai
land wurde den Franzosen entrissen
und 1522 nach' der Niederlage bei
Vicocna mußten die Franzosen Ita
lien vollständig räumen.
Darauf faßte Karl den Plan, mit
seinen Verbündeten ganz Frankreich
zn erobern und sich gemeinsam in die
Beute zu teilen. Sein Heer fiel in
Frankreich ein. Ihm half der lieber*
tritt des Conetables Karl von Bon
bon. Schon belagerte der Kaiser Mar
feilte, als er von' Franz I. nach Ita
lien sich zurückzuziehen gezwungen
sab. Aber die Franzofen erlitten hier
wiederum eine neue Niederlage bei
Pavia am 24. Februar 1525. Franz
selbst wurde gefangen und nach Spa
niett gebracht, wo er durch den ungün
stigen zu Madrid am 14. Januar
1526 auf Italien verzichten und Bur
gitnb zurückzugeben versprechen muß
te.
Aber sofort nach seiner Freilassung,
griff Franz aufs neue zu den Waf
fen nnd fand bereitwillige Verbündete
gegen die drohende Uebermacht des
Kaifers.
Papst Clemens VII. schloß 1526
ein Bündnis mit den Hauptstaaten
in Italien sowie mit König Franz
gegen Karl. Darauf drangen die kai
serlichen Truppen in Italien ein, zo
gen gegen Rom, erstürmten und plün
derten gegen den Willen Karls
die Ewige Stadt am 6. Mai 1527.
Der Papst hielt sich in der Engelsburg
eingeschlossen und entkam erst 1928
aus Rom..
Nun erklärten Frankreich und Eng
land dein Kaiser den Krieg. Eine frort
zöfische Armee unter Lautree eilte dem
Papst zur Hilfe, drang bis zur nea
politanischen Grenze vor und bela
gerte Gaita, mußte aber, als Andrea
Doria, der Admiral von Genua, zum
Kaiser überging, unverrichteter Sache
abziehen.
Ein zweites französisches Heer, das
im Sommer 1528 in Italien erschien,
wurde ebenfalls zurückgeworfen. Der
darauf folgende Frieden von'Cam
brai im Jahre 1529 sicherte Karl die
Herrschaft über Italien, was auch
vom Papst anerkannt wurde.
Im Jahre 1529 reiste Kaiser Karl,
nachdem er am 29. Juni in Barce
lona, Spanion, sich mit dem Papst
versöhnt hatte, aus Spanien durch
Italien nach Deutschland und ließ
sich unterwegs von Papst Clemens
VII. am 24. Februar 1530 in Bo
logna zum Kaiser krönnen.
(Fortsetzung folgt)
St. Cloud, Minn. In der St.
John's-Abtei in Collegeville feierte
man am vergangenen Sonntag den
hundertsten Gedächtnistag der An
fünft der ersten Benediktinerpatres in
denVer. Staaten. Die eigentliche Ju
belfeier fand anfangs September in
der St. Vincent's-Erzabtei in La
trobe, Pa., statt, aus der im Laufe
der letzten hundert Jahre zahlreiche
Benediktinerabteien in allen Landes
teilen hervorgegangen sind. Die erste
dieser Töchterabteien, St. John's in
Minnesota, wurde bereits vor neun
zig Jahren ins Leben gerufen.
Die Feier in St. John's begann
um sieben Uhr Sonntagmorgen mit
einem von dem hochw'sten Hrn. Abt
Alcuin Deutsch, O.S.B., zelebrierten
Pontifikalamt. Um halb elf Uhr fand
ein zweites Pontifikalamt statt, zele
briert von dem hochw'sten Hrn. Cor
binian Hoffmeister, O.S.B., Abt der
mehr als elfhundert Jahre alten Ab
tei Metten in Bayern. Abt Alcuin
und Abt Corbinian hielten beide kurze
Ansprachen an die versammelte Fest
gemeinde, wobei sie an die Tatsache
erinnerten, daß die St. John's-Abtei
von der Erzabtei St. Vincent in La
trobe ausging und direkt von dem
Papst Leo X. stand auffeilen des Gründer der ersten Benediktinernie
Ü.J.'Ü '-"i""! 'I i' U- ''f'iiiifi', i"'uiiii
Bahr Bttfer (I)
silr
-*fV
/4 i^r f' A 't n.
Verfassung in den Ver. Staaten, Erz
abt Bonifaz Wimmet, O.S.B., veran
laßt wurde. In seiner Festpredigt, die
er teils in deutscher, teils in engli
scher Sprache hielt, drückte Abt Cor
binian seine Freude darüber aus, daß
benediktinischer Ordensgeist in der
Neuen Welt sich so herrlich entfaltet
hat, und ermahnte feine Zuhörer, nie
mals die Wahrheit aus den Augen zu
verlieren, daß das Heil der Gesell
schaft nur in Gott zu suchen ist, und
daß Gott durch Seinen menschgewor
denen Sohn allen, die Ihn suchen, auf
dieser Welt sichere Wegweiser hinter
lassen hat, itt der von Ihm gestifteten
Kirche mit ihrer Lehrautorität und
ihren Wahrheit und Leben spenden
den Institutionen. Dem hochw'sten
Hrn. Abt Corbinian assistierten am
Altare die folgenden Benediktiner-,
patres: P. Basil Stegmann, Erzprie
ster P. Godfrey Diekmann und P.
Owen Tekippe, Ehrendiakone P.
Prosper Meyer, Diakon P. Schrei
ber, Subdiakon P. Jude Koll und
Fr. Placidus Reitmeier, Zeremonien
meister.
Bei dem vorausgehenden, von dem
hochw'sten Hrn. Abt Alcuin zelebrier
ten Pontifikalamt assistierten die fol
geren Benediktinerpatres: P. Gre
gor Roettger, Erzpriester P. Martin
Schirber und P. Alfred Deutsch, Eh
rendiakone P. Paul Marx, Diakon
hochw. Hr. Peterka Zeremonienmei
ster,^ P. John Eidenschenk und Fr.
Alexius Portz.
Am Abend wurde der hundertste
Jahrestag auch in dem nahe gelege
nen At. Benedict's College gefeiert,
lnd zwar mit einem „Pageant", das
die Geschichte der Benediktiner als
Kulturträger und Erzieher plastisch
darstellte. Mehrere hundert Gäste aus
Nah und Fem fanden sich zu der schö
nen Feier ein.
Vereinsnachrichte«
(Sitte denkwürdige Versammlung des
Philadelphia^
er Central-Bereins
i a e i a a e i
stig recht anregend erwies sich die gut
besuchte Versammlung des Central
Vereins von Philadelphia am 25.
September. Die Versammlung wurde
mit Gebet eröffnet vom hochw. Father
Leonard A. Lochner von Kenosha,
Wis., zur Zeit Kaplan am St. Vin
zenz-Waisenhaus in Tacony. Nach ei
iter kurzen Begrüßung durch den Prä
sidenten, Hrn. Charles F. Gerhard,
sang die Volksvereinsjugend einige
frohe Weisen. Hierauf wies Präsident
Gerhard auf den Zweck der Versamm
lung hin, nämlich die Ehrung des
Gedenkens des hochw. Father Theo
dore Hamnteke, des Gründers des
Vereins, dessen Geburtstag als Ver
sammlungstag gewählt worden war.
Father Hamnteke war vierunddreißig
Jahre lang in Philadelphia tätig,
erklärte der Präsident eine Pilger
fahrt nach Rom und zum Papst der
sozialen Reform habe Father Ham
meke tief beeinflußt und ihn ange
trieben, .feine großen Ideen in die
Tat umzusetzen.
An diesen Gedanken knüpfte der
Redner des Abends, Hochw. Father
Joseph F. May, Pfarrer der Herz
Jesu-Kirche in Easton, Pa., an. Die
Arbeiterenzyklika Papst Leos XIII.
habe Father Hamnteke tief beeinflußt.
Father Hamnteke war immer begei
stert für große Ideen, für das Mis
sionswesen, für die Liebestätigkeit in
ihren verschiedenen Formen, vor al
lem aber für die Verwirklichung der
großen Ideen Papst Leos XIII. In
echt christlichem Geiste wollte Father
Hammeke nicht nur die eigene Seele
retten, sondern auch so viele seiner
Mitmenschen als möglich.
Das ist auch der Zweck des Cen
tral-Vereins, sagte Father May:
Selbstheiligung der Mitglieder und
apostolisches Dirken. Wie Father
Hammeke müssen die Mitglieder des
Vereins nicht nur die christlichen
Ideen und Lehren vertreten, sondern
sie in die Tat umsetzen, müssen Laien
apostel sein, müssen danach streben ihr
eigenes und der anderen Menschen
Leben christlich zu gestalten. Heute ist
„Geheiligt werde Deine 9tat»e."
M-
S.UfctAer
das nötiger denn je, da wir in unsö
ren Tagen eine Massenbewegung weg
von Gott feststellen. Die Folgen dieses
Neuheidentums nehmen wir selbst itt
unserer nächsten Umgebung wahr?'
Unglaube, jugendliches Verbrechen»
tum, Ehescheidung, Mißbrauch der
Ehe. Das tragische Ende einer solches
Weltanschauung sehen wir in der
furchtbaren Zerstörung, die der
Mensch durch sein unmenschliches Ge
baren heraufbeschwor und als deren
Folge heute beinahe ein ganzer Kot^
tinent in Trümmern und Elend liegt.
Der Volksverein of Philadelphia imfc
Central-Verein wird sich angesichts
dieser Uebel der Zeit umso tatkräftig'
ger einsetzen für eine christliche 29*
sung der großen Probleme. Im Gei-^
ste Father Hammekes müssen wir daK
nach streben, die christlichen Prinz?»
pien in unserem eigenen Leben zn
verwirklichen, und dann auch, so viel
in unseren Kräften steht, mithelfe»
sie in der Geiellschaft zur Geltung
zu bringen.
An diese Darlegungen deS hochw.
Redners schloß sich eine aufschlußrei
che Diskussion, durch die verschiedene
Begriffe mehr in Einzelheiten bespro
chen wurden.
Im weiteren Verlauf der Ver
sammlung legte der Präsident zwei
Beschlüsse der Staatsverbandstagung,
die kürzlich in Pittsburgh stattfand,
zur Begutachtung vor. Der Präsident
der Volksvereinsjugend, Hr. George
Babilon, las die beiden Beschlüsse
betreffs „Release Time" und Deutsch
land-Hilfe. Bei der „Release Tinte"
handelt es sich, wie Father May nä
herem erklärte, um die religiöse Be
einflufsung unserer Jugend durch
allgemeine Forderung soll erreicht
werden, daß die Jugend im christlichen
Geiste erzogen wird, daß vor allem
den Schülern, die sich zu einem reli
giösen Glauben bekennen, von den
zuständigen Behörden wöchentlich ei
ne Zeit angewiesen wird, in der A
in den jeweiligen Kirchen den Reli
gionsunterricht besuchen müssen.
christlichen Ideen nicht nur zu
digen, sondern zu leben, wird
der
ebenfalls vorgelegt wurde, beschäftigte
sich mit der Linderung der mtW
schreiblichen Not in Deutschland und
Oesterreich. Getreu seinem Motto,
die
jre»r
der
Central-Verein auch weiterhin nach
allen Kräften Nächstenliebe üben in
der Hilfe für die bedrängte, notlei
dende Bevölkerung dieser Länder.
Hr. Dan McGlynn wies im Zu
sammenhang mit der sozialen Betäti
gung des Vereins darauf hin, zu welch
einflußreichem Wirken sich die „Credit
Union" in verschiedenen Pfarreien
Philadelphias entwickelte, und tote
diese Entwicklung zeige, -waS durch
den Eifer und die Begeisterung eini
ger wenige geleistet werden könne.
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PUBLICATION OFFICES
jMephbMun, Worthinftee, O.,
IM Fast lOth St., St. Paul 1, Minn.
All editorial matter or matter of
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Worthington, Ohio.
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authorized at
Paul, Minnesota.
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special rate of postage provided
for in the Act of February 28, 192$,
embodied in Paragraph 4, Section
$88, P.L.AR., authorized June f,
1945.
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