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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, June 17, 1875, Image 2

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Kauft Eure Kleiber-Waaren. Hute und Kappen. Stiefel und Schuhe ze. :c. bei C. A. fe O. ?. MEMBSTS,
Hermnnner Volksblntt.
Nudolpl, Hlrzel - - - Redakteur.
Hermann, Mo., 17. Juni 1875.
D:e Heuschrecken -Not b im We
sten Missvnri's.
Der ?!othstand in den von Heuschrecken
heiingesuchten CountieS im Wesi,'n von
Missouri ist in ien bisherigen Berichten
nicht nur nicht übertrieben worden, ion
dern nach Versicherung einiger Herren
von St. Louis, die eine Reise turchjene
irgend nicht gescheut haben, kann man
sich überhaupt erst durch den Augenschein
eine Idee von der wirklichen LluZdehn
'.lg der Verwüstungen bilden
Tie Neisenden verließen in Pleasant
Hill die Eisenbahn und fuhren dann mit
einem Wägelchen auf eine Strecke von
süiifundzwanzig Meilen durch Caß
(ounty, wobei sie den Weg über Harri
soudille, den Countysik, einschlugen.
Dies ist eine der fruchtbarsten Gegenden
Missouri's, sanft wcllcnförmige Prairie
mit fruchtbarstem Boden, längs der Bäche
von hochstämmigen Waldungen durchzo
gen. DaS Land ist dicht besiedelt, Farm
reiht sich an Farm; aber auf der ganzen
Strecke sahen die Reisenden nicht ein
einziges grünes Feld. Vielleicht die
Hälfte der Acker war mit Korn bepflanzt,
aber nicht ein Kornstengel war zu sehen.
Die Obstbäume haben nicht ein grüncS
Blatt mehr und von vielen haben die
t)ungrigcn Thiere sogar groszc Flecken der
Dlinde abgefressen, so das; sie vermuthlich
eingehen werden. In den Wäldern ist
das ganze Unterholz kahl und in wenigen
Tagen werden auch die größeren Forst'
bäume ihres Blätterschmuckes entkleidet
sein. Die Osage-Orang-Hecken, welche
in einem großen Theile des westlichen
Missouri an die Stelle der sonst üblichen
Zäune treten, und eine Zierde der Land
schast waren, sind nicht nur lhrcs saftgrü
nen Laubes, sondern anch der Rinde be
raubt und werden nie wieder auöschlagen.
DicscS Frühjahr fiud in Caß County
über 000 Acker Landes mit Flachs be
ftellt worden; nicht ein Stengel ist auf
allen diesen Feldern zu sehen. Weit und
breit sieht der Boden aus, wie ein Feld,
daö im Herbst gepflügt war, nach heftigen
Regengüssen und Frost aussehen würde.
Vergebens sucht daS Auge nach etwas
Grünem, es sei denn hier und da eine
Wolfsmilchstaude, das einzige Kraut,
wrlcheö das gefräßige Jnsct verschmäht.
Manche Einwohner haben AllcS stehen
und liegen lassen und sind mit ihrem Vieh
und der Habe, die sie auspacken konnten,
nach anderen Eegeuden fortgezogen, um
ibun'arten, bis sich daS Ungeziefer Der
iiat. Andere sind geblieben und hoffen
y daS versprochene Fortziehen der auS
gewachsenen Insecten, welches allerdings
nach den meisten Berichten begonnen hat.
Und allerdings werden sich die Thiere, so
.bald ihnen die Flügel gewachsen, schon
durch die ?!oth gezwungen sehen, die kahl
gefressene Gegend zu verlassen. Unsere
Reisenden redeten einen Baurr an, der
cgcn einen Zaun gelehnt trüben Blickes
uf sein kahles Feld hinschaute: Guter
Freund, was wollen Sie mit diesem
Stück Laud anfangen? Nun, ich habe
schon dreimal gepflanzt und will es mor
.gen nochmals versuchen " Verlieren
Sie nicht den Muth dabei?" Es ist
wohl hart; aber ich will mit dem Pflan
zcn fortfahren, bis ich eine Ernte bckom
ane. Ich brauche sie nothwendig. Mit
icm Speck ist's bald alle." Richt alle
Farmer zeigen so viel Muth und Aus
Dauer, wie dieser, viele verzweifeln ganz
nd gar. Ein Theil des spät gepflanzten
Korns ist noch nicht todt, sondern noch
Treiben, aber sobald sich ein grünes
Blättchen über den Boden erhebt, wird cd
abgefressen.
Sogar ds Wasser wird von den Heu
schrecken verdorben. Die meisten Brun
neu der Gegend sind offen und daher sind
sie mit ertrunkenen und verwesenden
Heuschrecken angefüllt; und wird ein be
deckt Brunnen auch nur kurze Zeit offen
gelassen, so genügt das, um daS Wasser
mit Heuschrecken zn füllen, denn diese
Thiere bedecken den ganzen Boden in zahl
losen Schaaren.
In Harrisonvillc stand in einem großen
Garten ein herrlicher Kletterrosen Busch
und ein Erbsenbcct, die wie durch Zufll!
der allgemeinen Verwüstung entgangen zu
sein schienen, aber die Thiere hatten sie
schon entdeckt und es war vorauszusehen,
daß sie am anderen Morgen so kahl sein
wurden, wie der Rest. An dem Busch
blühte eine einzige Rose und diese hat
einer der Reisenden alö Andenken mitge
bracht. ES war die einzige Blume, die
er auf einer Tour von fünfundzwanzig
Meilen durch den Gartrn Missouri's ge
sehen hat !
.Troh alledem herrscht noch ferne eigent
liehe HungerSnoth, denn wer etwas be
sitzt, theilt mit seinem Rachbar. Nur ist
zu hkiir.chtcn, daß bei dem Mangel aller
Pflanzenkost der Skorbut sich einstellen
wird. Was jedoch dringend noth thut,'
ist Saamen solcher Fxnchtarten, die noch
eine Ernte bringen können, als Korn,
Erbsen, Bohnen u. s f., und hierin sollte
so bald wie möglich Hilfe geschafft wer
den.
Als einen seltsamen Umstand erwähnen
die Reisenden, daß die Eier der Hühner
(welche letztern sich, beiläusig gesagt, bei
der Heufchrccken-Diät, auf die sie jeht
ausschlichlich angewiesen ünd, vortrefflich
stehen und fett werden), in der Hcuschrek
kcngegeud statt eineS gelben, einen blut
rothen Dotter haben, während die Tchaale
eine tiefbraune Färbung angenommen
hat. Ihrem Wohlgeschmack hat dicS je
doch nicht nur keinen Eintrag gethan,
sondern diese Eier sollez? sogar sehr nahr
haft und der Gesundheit zuträglich sein.
Der Dampfer Vicksburg" auf sei
ner Fahrt von Quebeck nach Liverpool
fubr am 1. d. M. mit solcher Gewalt
gegen ein Eisfeld daß er sich in kurzer
Zeit mit Wasser füllte. Die Rettungs
boote wurden auögpsekt, aber die meist'
Personen verunglückten ehe sie von den
Booten Gebrauch machen konnten. Am
5. d. M. wurde vom Dampfer Gcorgia"
ein Boot mit fünf Matrofen aufgenom
men, welche wie man glaubt, die einzigen
Geretteten sind. Es befanden sich zur
Zeit des Unglücks 60 Personen an Bord.
Herr Jsaac H. Sturgcon wurde vor
gestern vom Präsidenten alö Bundes
Steuereinnehmer von St. Louis ernannt.
Wm. M Tweed der berüchtigte
MillionenDieb, wurde leisten Dienstag
auf ein Gutachten des Appcllatious Ge
richte? hin in Freiheit geseht. Der
Gerichtshof entschied, daß das i)er und
Terminer Gericht nicht berechtigt war,
auf eine Anklage mehrere Straf-Urtheile
gegen Tweed zu fällen, cö dürfte nur ein
Urtheil auf einjährige Gefängnißstrafc
und $250 Geldbuße fällen.
Tweed wurde sogleich nach seiner Frei
lassung wieder verhaftet und wird wegen
der gegen ihn anhängig gemachten Eivil
klage eine Bürgschaft von $3,000,000
aufzubringen haben widrigenfalls er
wieder in das Ludlowstraßen Gefängniß
abgeführt werden soll.
V on der A u S g a b c d c r Bi'
bei, welche Gutenbceg in den Jahren
1450 bis 14-36 in seiner Ofsicin zu Mainz
gedruckt hat, und die unter dem Namen
der Zlveinndvicrziaz.'iligen Bil el" in den
Kreisender Bibliophilen bekannt ist, sind
nur wenige Exemplare erhalten. Im
vorigen Herbst fand sich ein theilweisc auf
Papier, theilweisc auf Pergament gedruck
teS Exemplar dieser Rarität in der Sac
rlstci der Dorfkirchc zn Klein-Bauhcn in
der sächsischen Oberläusik vor, wohin c?
1G77 von einem fürstlich anhaltischen
Stallmeister und Kammerjunkcr, Karl
Heinrich v. Rostiz geschenkt worden war.
Es hatte 200 Jahre lang'als Manuskript
der Bibel gegolten und unbeachtet unter
den Bcsangbüchcrn und Bibeln der Sac
ristei gelegen, ohne daß Jemand den
Werth deö BucheS geahnt hätte. ?!ach
dem im vorigen Herbst zufällig der
Druckort deS Werkes aufgefunden war,
brachten die Zeitungen eine otiz über
die Aufsindung der Rarität und dieser
Tage ist die Bibel für den ansehnlichen
Preis von 8350 M. in d:n Besitz eines
englischen Büchersammlers übergegangen
Die Summe ist ein großcö Capital für
die kleine Gemeinde, die keine Ahnung
von dem Reichtum ihrer Kirche gehabt
hat.
Bei Gelegenheit der Besprechung der
großen in New Jork an's Tageslicht
gekommenen Schmuggeleien meint ein
Blatt, dem Schmuggel werde nicht früher
Einhalt gethan werden, als biS einigen
der großen HandelSfürsten, die bis jeht
von ihren herrlichen Landsitzen am Hudson
die Aussicht auf SingSing genossen auch
Gelegenheit geboten werde, die Aussicht
umgekehrt zu genieß. n. Die New Aorkcr
Staatszcitung stimmt dem bei, glaubt
aber, daß man nicht eher auf eine Aus
führung dieses drastischen Mittels hoffen
dürfe, ehe dieAnsichcn deö HandclstandeS
und auch des Publikums im Allgemeinen
über den Schmuggel sich änderten. Im
Allgemeinen sei dicMoral des Publikums
hierin eine so lockere, daß man fast nur
daö Sich'crwischcn-lasscn tadclhaft fände
In letzter Zeit liefen Berichte von
drei verschiedenen Erdbeben ein : Das
erste fand statfam 3-, 1- und 5. Mai in
Klein Asien und gingen dabei mehrere
hundert Menschen zu Grunde ; das zweite
zerstörte am 18. Mai in Neu Granada
mehrere Städte, wobei über 16,000
Menschen um's Leben kamen. Ueber das
dritte wird ausMezico berichtet wo jedoch
die Erschütterung nicht so stark war, daß
sie beträchtlichen Schaden angerichtet
hätte.
Letzten Di'nötag Abend wurde die
Stadt Quincy, III., von einem schweren
Sturme heimgesucht, welcher großen
Schaden an Eigenthum verursachte; auch
ist ein Mann durch einen vom Sturm
ihm an den Kopf geschleuderten Balken
getödtet worden.
Dcsertation in der Armee
Nach amtlichen Berichten sinv in den
letzten zehn Monaten nicht weniger als
1,700 Mann aus unsrem stehenden Heere
davongelaufen, d. h. ein Mann auf je
vierzehn war ein Deserteur. VaS Va
gabunden Material, aus dem unsere
Armee größtentheilS genommen wird,
und die nachlässige Diensthabung, di; es
einem Davonläufer möglich macht, sich
an einem anderen Orte wieder anwerben
zu lassen, können keine andren Resultate
ergeben. Glücklicherweise hängt der Be
stand und die Wohlfahrt der Ver. Staa
ten nicht von ihrem herrlichen Kriegs
Heere" ab.
In L e x i n g t o n. Mo , brach ini
Silvcr Building", Ecke Laurcl und
Mainstraßen,- Fcuer aus. Das ganze
Gebäude, in welchem verschiedene Laden
:c. sich befanden, brannte nieder. Der
Schaden erreicht die Höhe von 2-3,000
Dollars und ist für $20,000 versichert.
Man glaubt daß Brandstiftung vor
liegt.
Der berüchtigte Temper
enzler und Schnappswirth Van Pelt
wird jttzt steckbrieflich im ganzen Lande
verfolgt. Er ist vom Sheriff vo,k U'lin
ton Eounty, Ohio, der bereits erwähnten
Brandstiftung angeklagt. Dienach allen
Polizei-Aemtern der Vcr. Staaten gc
schickten Postkarten enthalten, nebst der
Aufforderung zur Verhaftung des I. E.
Van Pelt, eine gute Photographie, sowie
eine gcuaue Beschreib,. ng desselben.
Der Steckbrief ist von Wilmington, O ,
datirt und lautet wie folgt:
Belohnung von $2000 wird, dem Ge
setze gemäß, für die Verhaftung oder Er
greifung von I. C,. Van Pelt, dem noto
rischen Kreuzfahrer, gezahlt werden
Auskunft über seinen Aufenthalt kann
m James Whist, Dcteciiv, per Adresse.
PolizciSuperitttcndettt,Cittcinnati, oder
an Geo.M. Zicgler, Marshall, Wilming
ton, Ohio, gesandt werden. Besagter
Pelt ist fast G Fuß groß, wiegt etwa 200
Pfund, bat starke Knochen, großen Bau,
etwas hohe Schultern, dünnen schwarzen
Bart, Muttcrmaal auf der linken Backe,
kürzlich durch die litte der linden Hand
geschossen.
Er ist der Brandstiftung angeklagt.
H. B. Erumily,
Sheriff von Clinton Co , Obio.
Der Vorgesetzte d r
Strandwache in S c i l l y wieder
holte in seinem B.richte an das See
Ministcrluin die Angabe, cs würden
Nothsignal'Schüssc und Raketen von den
deutschen Schiffen rcgelmäß.g in der Nähe
der Scillv Inseln abgefeuert, damit der
Lloyd.Agcnt die Ankunft der Fahrzeuge
weiter tclcgraphire ! Dies habe derselbe
auch im Falle deö Schiller" sofort beim
Hören des ersten Schusses gethan. Die
Bootsleute der Umgegend seien so an
diesen Mißbrauch der Signale gewöhnt,
daß sie anscheinende Nothschüsse nicht
mehr beachten. Der Gedanke, daß auf
diese Weise bei wirklicher Gefahr gar
keine Hülfe kommen kann, weil das
Nothsignal geradezu alö Beweis der
Sicherheit gilt, fordert zur schärfsten
Untersuchung hcrauö auch wenn es sich
bestätigt das; die Dampfer Linie, welcher
der Schiller" angehörte, an diesen Miß
bräuchcn keinen Antheil hat. Ein be
freundetcr englischer Arzt, der das Wrack
besichtigte, will durch unmittelbare Er-
Truquiiii vciiiiliiiit ci piiim ijui'ui, op i'"
f. i - - - t , r. r. v r. s ., i
Senkblei gar nicht benutzt worden sei.
Die ganze Bemannung h,zbc aus dreizehn
Leuten bestanden. Vo:i Seiten der
englischen Behörden ist eine Untersuchung
eingeleitet.
Eharivari. Im St. Louiser
Corrcktionsgericht kam vorige Woche eine
Klage zur Verhandlung, die wegen einer
Charivari angestrengt worden war.
Kläger war Mc Atee, Verklagt Peter
Förster und E. Morton. die 2 Mcilcn
von hier ander St. Eharlcs Rockroad
wohnen. Die Umstände waren folgende
F. Williams, der bei McAtce arbeitete,
heirathete eine Wittwe, in Folge dessen
ihm eine Katzenmusik gebracht wurde
Einer Aufforderung, in einem benachbart
ten Lokal einen "di-ink all nround" zu
nehmen, kamen die Theilnehnier nicht
nach, welche erklärten, sie wollten nur
"tun" haben. McAtce verklagte Forster,
der Anführer der Bande war, wegen
Friedensstörung. Richter Colvin ent
schied, daß wenn die Einladung zum
Trinken angenommen worden wäre, die
Theilnehmer am Eharivari nicht straf
fällig seien. Hie? sei das nicht der Fall.
Forster wurde daher um .ZI und die Kosten,
etwa 50, gestraft.
D a ö Tintenfaß, in welches
die Congttßmitglieder am 4. Juli 1776
ihre Federn tauchten, als sie die Unab
hängigkeitöerklärung unterschrieben, wur
de am 7. Juni in der UnabhängigkeitS
Halle zu Philadelphia an dieselbe Stelle
gebracht, wo cs vor hundert Jahren ge
standen hat. DaS Tintenfaß wurde im
Jahre 1746 für die LegiSlatur von
Pennsylvanien angefertigt und kostete
2-5 L. 46 s. Später wurde es vom
ColonialCongreß benutzt und kam im
Jahre 1869 nach Harriöburg, von wo es
jetzt nach Philadelphia zurückgebracht
worden ist.
Landwirthschaftlicher Verein.
Regeln,. Versammlung am 6 Juni 1875
Das Protckoll der letzten Versammlung
wurde verlesen und angenommen.
Eine Rechnung von John Mueller von
wurde angenommen.
Beschloßen: daß die Berichte des letzten
Comite'S zur nächsten Versammlung
verlegt worden.
Beschlossen: daß der Fairground am
13. dieses Monates dem Gcsang-Verein
unter den angebotenen Bedingungen zur
Verfügung gestellt werde. Zum Comite
wurden die Herren L. Meyer, John
Hoersch und G. Baumeister ernannt.
Die Tilgung der aussteheuden Noten
betreffend wurde.
Beschlossen: 1.) Daß Mitglieder aus
genommen solche welche ihre Noten dem
Verein geschenkt haben und jeder Noten
Inhaber mit der Summe von drei Dol
lar belastet werde, resp zahlen soll.
2.) Soll mit dieser Einnahme die No
ten von Nichtmitglicder welche auf Zah
lung derselben dringen nack Abzug von
besagten drei Dollar bezahlt werden; und
3 ) Sollen die Noten der Mitglieder
lro ratii so weit als thnnlich bezahlt
werden, jedoch die rückständigen Beiträge
oder solche für ein Jahr (auch nach Ueber
cinkuust für längere Zeit) darau in bzug
gebracht werden.
Beschloßen: daß am Vierten Juli ein
Picnic und Ball absehalten w.'rdc.
Herren F. Vallet, C. Schubert, H.
Bensing, und C. Reisstck, werden dan
alö Wirthschafts - Comite, und Herren
F. Wcnscl, F. Schölten, R. Bcnsing
und E. Koller als Arrangements Comite
ernannt.
Bcsckloßcn' dieses Jahr wieder eine
Ausstellung (Fair) abzuhalten.
Beschlossen: daß die monatliche Ver
sammlung im Juli am zweiten Sonntag
stattfinden soll.
Hierauf Vertagung
Edw. Kehr. Sek.
Zur Beachtung !
ltnterzcichnctcr ist nunmehr bereit an
Nähmqfchincn qllcr Art
Neparatnren vorzunebmen
und dieselben wieder in guten gangbaren
Zustand zu bringen, auch besorgt derselbe
ausgenützte oder verlorene Theile der
meist hie? gebrauchten Maschinen zu
mäßigen Kreisen.
Man bringe immer die ganze Maschine
(wenn möglich)u'.id zugleich das bctrcf
fendc JnstructiottsBach dazu.
Wenn kein Erfolg, keine Bezahlung
verlangt-
Ergebenst
N. H, .Hnscnritter,
Hermann, Mo.
Zu verkaufen.
Ttt Unicrzrichnkte wünscht seine an der Cfl
3. irape oelkgenki'. ;wci i'ctij, mit antemrsinr
baiii?, vcta'tunii k. billig rn.d uitfr aiinjlijM
Bedinqunai-i! zu yrrk.rufrn. Nachzufragen bei
dem Eigenthümer
Peter Tilthey.
oder in der Office dieses Blattes.
Engen Rasse,
Händler in
Ocfcn und Blcch-Waarcn,
Messer und Gabeln,
Ep- und Thec-Loffcln,
KaffeeMühlcn,
Mehl- u u d C o r n m e h l - S i e b e n
Wein- Bier- und Liquör-Gläsern
L a m p c n , Laternen u n d
K o h l e n ö l.
Irdene Waaren.
iTopferwaaren
Koch Tbpfe , Pitcher , Blumentöpfe .
Milch und Einmach-Töpse :c.
zu billigeren Preisen denn jemals.
Meine geringen Auslagen und zunehmende
Kundschaft machen eS mir möglich dem Publikum
eine Auswahl von Waaren offeriren zu könrfn
die in Bezug auf O.ualität und Preis ihr.
gleichen in diesem Count? oder anderSwo
haben. 3
Man komme, prüfe und überzeuge sich
Grant'S mexikanisches
Seiftnpflanzcn - Pulver
ist das beste und billigste für die Zubereitung von
Schmierseife.
Zu haben bei
M. Jorda.
Thatsachen sprechen !
ES ist feststehtttde Thatsache daß man Ui
R. H. Hasenritter.
seit Anfang sikttkS Äkschä'ftes dahier .:
Möbel, s.wi,
noch immer von 10 Prozent bi lUige t
kaufte, als in irgend einem andern Geschäft
in der Nahe, und daß er entschlossen ist, i m m e r
so billige und wenn möglich noch billiget
zu verkanten und zugleich die besten Waa
ren im Markt zu liefern.
Laß Maschinenarbeit (d. i. guteZ Mi artdat
beir in vieler Beziehung übertrifft, dafür g'ben
die unzähligen Maschinen für fast jedeö Gewerbe
genügend Zeugniß. Er bezahlt keine Agenten
um sein Geschäft zu empfehlen, sondern, wenn
dies Jemand thut es aus seiner eigenen
Ueberzeugung geschieht.
II. II. HASENRITTER,
kann oben GesagttSZ beweisen Und seden von ltr
Wahrern dejjelven überzeugen.
Daher ist eS Jedermauu'S Interesse bei Ihm
vorzusprechen und sich nicht verleiten zu
lassen, geringe Waaren theuer z4 kaufen, wenn
man besser thun kann.
Tit Preise und die Qualität der Waaren sollte
ein Geschäft empfehlen. Deö, alb geht und kaust
Ert
Möbel. Matratzen, Vorhänge, Bilder-
rahmen, Teppiche, Särge :c.,
billig für Baar bei
R. H. Ha senritter.
GARRY'S
lüABch
patentirte eiserne Dächer
für
Hättscr, Scheunen,
und andere Gebäude.
Das billigste u. dancrhaftcste Dach
dä'ö je im Gebrauch war
Kostet wenig mehr als ein Schindeldach
und hält zehnmal länger.
Dasselbe ist für alle Bauarten passend und
man kann den Bortbeil des ein solches Dach in
einem befkigen Gcwiitcrsturm gewährt nicht doch
aeniig schäpcn. Prof. Mi'kchel und andere
llitoritäten behaupten, da& rö unmöglich ist, daß
der Bliß ein Gebäude treffe, welches mit einem
eisernen Dache versehen ist.
Daö Wasser ven diesen Dächer ist viel besser
als das von Tchindelv' cdcrn, da eö keinen Bei
gcschniack irgend welcher Art hat. Auch enthält
uniere ardr, welche auf diesen Dächern verwen'
rrt wird, weder Säuern noch Alkalien, so daß
das Wasser stets rein und gesund bleib?.
35ugexie ?asse,
Agent für H ermann und Umgegend.
Henry Cerman,
Fabrikant von
German's berühniten Prämien
Trnnben - Mühlen,
die besten, welche je im Gebrauch waren.
Ebenso Patentinhaber u Fabrikant der
AMERim ECLIPSE
Butter -Maschine!
Die Aufmerksamkeit der Farmer wird auf diese
werlNvoile ini.dung gelenkt. Die Vorzüge dcr
selben über andere besteht darin, daß sie wie eine
Wiege avbeitet und deßhalb mit weniger Arbeit
,il irgend einer anderen Maschine Butter berge
stellt wird. Ein fünfjähriges Äind kann damit
buttern.
Preio $5. Bestellungen werden prompt
besorgt bei
Henry ermatt,
Hermann, Mo.
Frau n. Nauss'
Putz-und Modcwaarcn
Handlung.
Schillcrstrasze, zwischen Erster & Zweiter
HERMANN., MO.
Die Unterzeichnete macht den Damen von
Hermann und Umgegens ergebenst begannt,
diß sie soeben eine große und schöne Auswahl
on
P n tz w a a r t ,
als
Damen- und Kinderhütcn.
Leiden und Sammtbänder,
Spitzen.
federn und
Blumen,
Chignonö,
usw., usw.
DamcnrKlcidcrstoffc,
als
Kattune,
?ZZaregc,
PovlinS,
AlpaccaS,
(?anzwollene DelaincS,
GinghamS,
Franz, u. engl. IackinetS,
Mouslin,
Hemdencheck,
Tischtücher.
Handtücher,
u.s w., u.s.w.,
nnd überhaupt AlleS, aS in einen erste Klasse
Dry-Goods S5 Putzwaarenskore
gehört. Besonders mache ich auf mein Lager on
Pclzwaareu,
als rägen, Muffs, Manschetten :c., aufmerksam
,im zayrerchen upruch bittet
Frau R. R a u S.
Achtung !
Frühlings-Waaren
in großer Auswahl und zu billigen Preisen
bei M. Jordan.
Fm l. A "
Äß rffY'r'"d'irp
Af;;fi-K . -rviy-i.
f - , v
mmMmss
...
MMIMB
... Schluß.Abrtchnung.
Notkj wird hie, mit allen denen gegebtn, welche
rivch Forderungen zu machen haben oder sonstwie
dabel interessirt sind daß der Unterzeichnete lot
nächsten Termin der Gaöeonade Countv Court um
Erlaubniß einkommen wird, seine Schlusiabuech.
nung alö Bormund von Marie Auffermsn,
Margaret Austermann, David Ausiermann und
i?ouis W. Austrrmann z machen und feinet
Pflichten als Pormund euthoben zu werde
Frih Austermann
Vormund.
Notiz wird hiertttit allen denen gegeben,
welche Noch Forderungen an den Nachlaß lt9
verst. John Stört) zu mache haben, oder
sonstwie daran interessirt siud, Daß die Nnterjeich.
neten. im nächsten Termin der probate vurt im'
Aug. 1875 um Erlaubniß nachsuchen werden, ihre
Schlußabrechnung mächen zu dürfen und ihre
Pflichten alö Nachlaßverwalter des besagte Eigene
thumöenthoben werken.
Christine Storb.
Nachläßvewalteri.
Schluß.Abrechttung.
Notiz wird hiermit allen Denen gegeben, die
noch Forderung an den Nachlaß des verstorl tneri
Friederich Tege zu machen haben, clt" souftwie
daran interessirt sind, daß der Untrrjeichnete i
naeviken vermin rrr Preväte Eourt im August
1875 um Erlaubniß nachsuchen wrrdrn. seine
Schlußabrechuug mgchen zu dürfen und seiner
Pflichtcn als Nachlaßorrwaller des besagten Eigene
thumS enthoben zu werden.
Heinrich Schirmcr,
rtrmunK nrt flft?At T4
Administrattons Notiz
Hiermit sei eS bekannt gemacht, daß mir Admini'
strationS'Papiere . t. a. die Nachlassenschaft ort
Wilhelm Schulst verst. betreffend datirt 24. April
1875 von der Count? Court von Gaöconade
Eount? bewilligt wirrden.
Alle Personen welche Forderungen gegen besagtt
Nachlassenschaft haben müssen dieselben vor eine
Jahre vom Datun besagter Papiere zur Anerkeu
nung mir präsentiren sonst könnten sie vom Gciing
derselben ausgeschlossen werden Forderungen dit
vor zwei Jahren nicht eingereicht sind, werde
ganz ausgeschlossen.
John Zrederick Siulte.
Nachlaßverwalter, ct.,
Wörmunds-Notiz.
Notiz wird hiermit gegeben, daß Sigmrtnb
Duffner, von AaSeonäde, früher von Fratlkll
Eourit, im Staate Missou i, am,9 April 1875
von der Cennt? Court von Gaeonäde Cs. alö
irrsinnig rklärt wurde und daß er Nicht im
Stande ist seine eigenenAngelegenheiten zu ordnen;
und daß der Unterzeichnete eint besagten Tage als
Vormnnd des gen Signiund Duffner ernannt
wurde.
Alle Personen welche Forderungen an besagte
Sigmund Duffner baden sind hiermit aufgefor
dert, dieselben dein Unterzeichneten vorzulegen.
Auch wird Jedermann gegen die Absäiließuug eineZ
C:ntraktcs um beiagzem isigmund Duffner
gewarnt.
.'aver Duffner, .
Vormund von igmund Duffer,
G r o ß c
Preisermäßigung !
gegen Baar
-1 in -
lim den Anforderungen der Zeit gerecht
üu w:rd:n, habe ich mich entschlossen, so
wohl meine
sclbstaemachtc.Zvonijthige
a a r c,
Zehn Mrozent
.intrr hem9 kiSkerikien Breite, übst NUk
vi) I ' f
gegen
Baar Geld
in verkauicu. Aufträae unter anocren
Oft aS . .. am lM.dti 1 1 1. . i F.itifn llm
ll m iiiy ' iiji u iviiviii untii iiiiii
iiänden ucrükkncütiat. ?ualeicb ersuche ich
i-""-""-- i j - ij - v f ,
nTT !ionirtM lyytifofi fii rtifr tlstffl int
4v j v y w f w v w v G ?
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zester Frist zu berichtigen
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