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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, December 19, 1884, Image 1

Image and text provided by State Historical Society of Missouri; Columbia, MO

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Preis: $2.00 Her Jahr.
Office : Ecke der Vierten und Schiller Straße.
Germann, Mo., Freitag, öen 19 . Dezember,
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Ilkll-Absiihruttgsjiillctt,
tnübertrefflich für die Jlur von sit.itsen I
Wechselfieber, Vctrrf lönffac-aen, 'eldniä't.
schmerz, Berdauunqclosigkeit, Hautkrank ,
, Unreinigkeik ttt mmei, sowie allen Hl-!
i Ltidtn, weluie in den weltlichen Staaten
schkN.
IS. SOERl.XU & i.SYMi:
M;Nw ß$h
sie wmti gegen .'l?ps,amerm', Vffitral
. Rheumatiöinui, d;f, nräinifw (ll;dc
MorbuS, Sommerkrankhrit und Slubr.
DstS. DOEKIXG V LAKFS
Nerven uud Knochen-Linimrnt.
Tut für Menschen und Thiere. Ta3 teste
Heilltiel für errenkungcn, steife Qjliettr,
Teschloulft, Rückenschmerzen u. s. w. Murirr
Wunde Schultern oder Rücken bei Uferten,
ras steife Glieder, JußgaU u. s. w.
dk. doi:i:ic; & iii.ake's
berüdmte
Eghptische Salbe ud Nhennla-
t'lSmns-Pflastcr
ist da anerkannt beste Mittel geaen Silicmiu
titmuö, schwachen Rücken, eitenschm',:,
frische Wunden, sowie für Brandwunde,
verbrüdungen, grostbeulen u. s. w.
ache einen Bersuch damit uud ittcrjcin'jc si.i.
in der Heilkraft dieser Salbe.
BLAKE
Mi,iEiisrii
kurirt kaltes Fieber, inte, mit tiren e, Wechsel.
kni Sumpfsieber. Meine bis jef cutdcck.-i
Medizin hat sich als ss sicheres Aii:cl aeac:.
Olemalarischen Krankheiten erwiesen, wie diese.
Walaraine ist ein trockenes Pulver, fünf Pa fes
chen in einer Schachtel. Jede cü.icjtrl ent
halt llständige Anweisungen für die ubc
kkitnng und den Gebrauch dieser berü'l'nuki-.
Attnei.
Alle oben angeführten Medizinen sind nur
z haben im
Gaglc Orug Ztorc,
9n933fli
Hermann. M v
Chirurgische und
MM?M,
915 Choutcau Ave. 3t. 'ouiö.
PrkakHos?ital, aafi 1ctt eingerichtet, zur
Aufnahme ühirurgilcher '.'luaenklanker, mit
speptllcr Hinsicht auf v',crni.e alle.
kchZne Räume, sorgfalkiae 'sieae. 'Jlrzt im
Haute. Besondere Borkl'cile bicict die Anstalt
für Patente vom Lande.
Leitende Aerzte: ?r. H. Wichmann.
Dr. A. C. BernanS. Operateur, Dr. (5.
Barck, AugeN'Arzt. Cerrespondenzcn sind
an Dr. X. Barck zu richten. 13fn6m
Bcrhütct gcncrfininftc
indem ihr
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Ci erstickt sofort
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ist für kenenigen
Welcher es handhabt g l:,zli.l) u kzefährlich.
1 1 llaseinlisr,
tlgent für GaSeonzde, Iranklin, Warxen
und vZsntgomer? County. Missouri.
. W. Mnrk
Rechts-Anwalt
Hermann Mo.
.U'kirt in allen GerichtShöfeu von Gaseo
,?L?ren;tnden CovntieS. - Alle über.
!M5r Gchaftkn wird 'die größte Aufmerk
lUritgchkukt. 12U
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5l leider für Herren, Jünglinge und
s sieht meinen Kundkn zur Auswahl
äst meine Waaren.
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JIEKMAXX, MO,
2'yf nt für R. H. FoUeniuS'
Marmor - Werke,
ST. LOUIS, MO. .
i!!llk in dieses Fach schlagende Arbeiten wie
Menumente. Grabsteine u. s. w. werden ton
mir aiiT da? prompteste geliefert und die beste
Arbeit, das beste Material zu den billigsten
preisen aarankirt. Abbilduniigen in großer
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1 gciicsnntcn werden.
F. C. GROSS.
Msschrs AalS
stets zn haben bei
G-ross.
A B P, Mini fl willer
Friedensrichter
für Noark Townshix.
Z?,kt : in meiner Wohnung aufKeuper'S Farm
Post Office: Hermann, Mo.
?!lle gewöhnlich in den Bereich eines Frte
rrnsrichters fallenden Geschäfte werden proinpt
erledigt. Besondere Aufmerksamkeit wird dem
.'iueschrcibcii ron UcbertragungS - Urkunden
( l)eeils), Hypotheken, Kontrakten, Noten,
Tcstamcnkcn u. f. w. geschenkt.
Bnargeld
könnt ihr jetzt Waaren
ZumKostcnprcisc kaufen.
Ter Unterzeichnete verkauft seinen
ganzen Borrath von Waaren für Baar
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zum ttostcnprcl'e.
Eine gute Gelegenheit billige Waaren
ztk erhalten.
sprecht vor nnd überzeugt Euch selbst.
H. Binikhoelter.
Berger. Mo.
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fiel zu haben bei
Heinrich Sohns
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, Gegen Tpepsie, riftlostgke,t, NhkUM.
tismus, Schüttelfieber. Leberdefchmerden. Un
thätigkeit der Nieren und Harnblase und gegen
andere organische Krankheiten ist Hostet
ter'ö Magenbitters ein erprobtes
Heilmittel,' welche? von den Aerzte gutgeheißen
wird und das. als ein StärknngS, Saftever
brsserungS und Eigenmittel, für den HauSge
brauch gegen Magen. Lebek" und Unterleibs
ströuvgrnink unbegrenzte Popularität be,lkt.
Zu baden bei allen Apslhekrn und Händlern
im Allgemeinen, an die man sich auch um
HosteltirS Kalender für 1835 wenden mag.
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Gouverneur Crittenden hat Herrn
John Radmacher von Osage County die
Commiinon als County Richter, zu
welchem Amte er in der letzten Wahl er
wählt wurde, verweigert, weil Herr
Radmacher Postmeister von Weftphalia
ist, und laut der Constitution des Staa-
tes Niemand ein Bundesamt, welches
ihm Einkünfte bringt und ein Staats
Amt in welchem er für seine Dienste be-
zahlt wird, zur selben zeit bekleiden kann.
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Tie Era demokratischer Einfachheit
scheint zurückkehren zu sollen: Gen.
Marmaduke hat sich für eine einfache
Inauguration ausgesprochen. Die
Dudes" müssen gehen und die College
Mertens & Schneider in Hermann, Al
bert Kröger in Iefferson City, Wm. A.-
Buhlert in Kansas City, H. W. Kastor
in St. Joseph, F. Klein in St. Gene
vieve, welche bei Staatsgelegenheiten in
Patentstieftln, weißet Weste, schwarzen
Hosen, ditto Clamhammer', ditto Cy-
linderhut und Glacehandschuhen in bläu
licher Farbe zu erscheinen Pflegen, brau
chen sich also nicht zu Marmaduke's In
auguration einzufinden. (St. Charles
Demokrat.)
Wenn Cleveland erwählt wird, be
kommen wir bessere Zeiten, predigten
die Herren Demokraten vor der Wahl.
Einer der eifrigsten Demokraten in un
serem County gab am Wahltage seinen
Nachbarn am Simmplatze die Versicher
ung daß dies kein leeres Gerede sei und
daß im Falle der Erwählung Clevelands
ganz besonders die Farmer Ursache ha-
ben werden sich zu freuen, denn der
Preis des Weizens würde sofort nach
der Wahl anfangen zu steigen undBushel
für Bushcl 81.40 werth werden. Wir
haben bis jetzt noch nichts von der
wohlthätigen Wirkung der Wahl Cleve
lands auf Handel und Gewerbe bemer-
ken können. Im Gegentheil, von Tag
zu Tag mehren sich die Berichte über
Stockungen im Geschäfte; eine Fabrik
nach der anderen stellt die Thätigkeit
ein und die Zahl der Beschäftigungs
losen mehrt sich von Tag zu Tag. Daß
bei solchen Verhältnissen von einem
Steigen der Farmprodukte keine Rede
sein kann liegt klar auf der Hand, und
wenn die Befürchtung, daß die Ge-
schäftssperre während des ganzen näch
stcn Jahres andauern wird, weil die
Fabrikbesitzer befürchten der nächste
Congreß werde so radikale Verätzderun
gen in den Tarif Gesetzen vornehmen,
daß es für sie unprofitabel sein würde
mehr zu produkziren als sie gerade für
den augenblicklichen Absatz gebrauchen.
sich als berechtigt erweisen sollte,
so können diejenigen unserer Farmer
welche im Vertrauen auf bessere Zeiten
ihre Stimme für die demokratischen
Candidaren abgaben, es erleben daß
Hundert Tausende der bisher in den
Fabriken beschäftigten Arbeiter ihre
Zuflucht zum Landbaue nehmen und
dadurch, daß sie aushören Consumenten
zu sein und Produzenten werden, den
Preis der Farmprodukte noch weiter
herabdrücken helfen.
Senator Best und Senator Cockerell
die Repräsentanten unseres Staates im
Ver. Staaten Senate sind beide crbit
terte Gegner der Zulassung des Tcrri
toriums Dakota als Staat. Herr Best
erklärte in einer vor einigen Tagen ge
haltenen Rede, daß das Territorium
nicht genug Einwohner habe um seine
Ausnahme in den Staatenbund zu recht
fertigen. Hierrauf erwidern dieFreunde
der Maßregel mit Recht, daß Dakota
jetzt schon eine mehr als dreimal so große
Bevölkerungszahl habe als sie Missouri
aufweisen konnte als es schon zehn Jahre
im Staatenbunde aufgenommen war.
Im Jahre 1821 wurde Missouri Staat
und hatte im Jahre 1830 erst eine Be
völkcrung von 140,433, während Dakota
im Jahre 1880 bereits eine Bevölker
ung von 180,000 Personen hatte und
nach dem am 4. November im Territori
um abgegebenen Votum zu urtheilen
jetzt eine Einwohnerzahl von etwa 400,
000 hat. Aber die von Senator Best
angegebene Ursache warum Dakota nicht
Staat werden sollte ist durchaus nicht
der Grund der Opposition des Herrn
Best und seiner politischen Glaubens
genossen gegen die Aufnahme Dakotas
als Staat. Sie wissen sehr wohl daß
Dakota stark republikanisch ist und zwei
Republikaner als Senatoren erwählen
würde, und das ist der Stein des An
stoßes, nicht die geringe Bevölkerungs
zahl. Ein an epileptischen Krämpfen leiden-
der Zuchthaussträfling, Namens Mason,
wurde letzten Samstag Morgen plötzlich
von einem Wuthausbruche befallen und
zerschmetterte mit einem Eisenstabe den
er sich zu verschaffen wußte zwei im
Hospital für harmlos Wahnsinlge be
findlichen Sträflingen den Schädel und
brachte einen anderen Sträfling eine
lebensgefährliche Verwundung bcl.
Mason wurde als harmlos irrsinnig
betrachtet und zeigte bisher nicht die
geringste Spur von Tobsucht.
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t. CL CritH-(VLttfyan1a flfft
3CUUl ViUlC jjuiiuaw-itw.;uifc -. i
Wm. Eberlin. I
Die Weihnachtszeit.
Immer näher rückt die Weihnachtszeit
welcher von Mt und Jung mit pochen-
dem ahnungsvollem Herzen entgegen
sehen wird. Jene trübe, trauerndeZeit,
in der es stürmt und tobt, in der 'Alles
vor Kälte erstarrt und Weg und Steg
verschneit ist, wo selbst die wenigenSon
nenblicke nur durch eisblumige Fenster
scheiden in die Wohnungen der Menschen
dringen, wird durch dieses Wundermär
chen des Kinderherzens, die Weihnachts
zeit, überbrückt. Es ist nicht scwohl der
Weihnachtsabend selbst, nicht der im
Kerzenlicht prangende Christbaum, durch
welchen wir auf kurze Zeit in eine Zau-
berwelt entrückt werden, als das Wir
ken und Schaffen, das Ahnen und Hoffen
der dem Weihnachtsfest vorangehenden
Tagen, was jener Zeit die eigentliche
Weihe giebt und Groß und Klein mit
in den Zauberkreis hineinzieht. An
diesen langen Winterabenden träumt.
das kindliche Gemüth sich in eine Wun-
derwelt hinein. Die Phantcsie des
Kindes wird in ununterbrochenerThätig-
keit gehalten. Beständig ist es ge
wärtig, aus jeder Ecke des Zimmers,
aus jedem Winkel des Hauses überna
türliche Wesen treten zu sehen. Wenn
sich der Schein des Mondes in den Eis
krystallen bricht, mit lvelchen die F?n
sterbeschlagen sind, glaubt es das kinder
freundliche Antlitz des Christkindchens
zu erblicken. Das Schellengeläute der
vorüberfahrenden Schlitten ist ein sich
eres Zeichen, daß der Knecht Rupprecht
in der Nähe, der so viel beschäftigt ist
mit seinen Einkäufen und außerdem sich
noch überall zu erkundigen hat, ob die
Kleinen auch brav waren.
Diese der Weihnachtszeit vorherge-
henden Tage sind die priveliegirte Zeit
aller Nothlügcn, die Zeit der Geheim
nißkrämcrei und Verstellung zwischen
Leuten, die im Leben einander nahe
stehen. Mit einer frommen Lüge anf
den Lippen giebt die Mutter ihrem
Liebling einen Kuß und sucht ihn auf
gute Manier früher als gewöhnlich zu
Bett zu bringen und freudig ängstlich
drückt sich dieser in die Kissen und unter
seliger Hoffnung und Wünschen schläft
er ein. Und sobald dieser langersehnte
Augenblick gekommen, die Kleinen alle
das Feld geräumt haben, kommt neues
Leben in das Haus. Jetzt werden die
im Werden begriffenen Puppen aus
ihrem Versteck hervorgeholt, Kleidungs
stücke, die zu Weihnachtsgeschenken be
stimntt sind, werden in Angriff genom
men, andere vollendet, und bei jedem
Stich der Freude uud der Ueberraschung
gedacht, welche damit hervorgerufen
wird. Großer Kricgsrath wird gchal
ten, wie weit die Kasse ausreicht, bereits
eingekaufte Geschenke werden noch ein
mal bewundert, noch einmal Umschau
gehalten, ob auch Niemand vergessen.
Niemand Übergängen wurde. Welche
Kunstwerke werden da nicht geplant, die
noch alle in Wolle oder Seide auszu
führen sind, wie mancher Stich muß noch
gemacht, wie manche Stunde der Nacht
ruhe muß da noch geopfert werden, und
doch fällt alle diese Arbeit nicht schwer,
es ist eine sroh geschäftige Zeit, diese der
Weihnacht vorhergehenden Tagen, wo
alle Wünsche, soweit sich solche mit den
vorhandenen Mitteln in Einklan brin
gen lassen, Berücksichtigung finden.
Während in behaglicher Stube beim
Schein der Lampe darauf losgearbeitet
wird, als gelte es. die Noth von der
Thüre fern zu halten, werden vcrständ
nißinnige Blicke zwischen einzelnen Fa-
milienmitgliedern gewechselt, wie die
Andessn überrumpelt werden sollen.
Bei dem geringsten Geräusch, das sich
im Hause bemcrllich macht, entsteht eine
merkwürdige Bewegung, "die im Flüster
ton geführte Unterhaltung wird plötzlich
abgebrochen, die sämmtlichen Arbeiten
verschwinden wie durch Zauberwort und
dort fliegt ein angefangener Pantoffel
in die Schublade, ein Paar angefangene
Handschuhe wandern in die Tasche.
Jeder Schlupfwinkel in der Stube wird
zum Aufenthalt einer Liebesgabe. Nach,
dem man sich überzeugt hat, daß es nur
blinder Lärm war, legt sich die Ausre
gung, und die Arbeit wird wieder von
Neuem begonnen. Im Innern eines
Menschen, der von diesem geheimnißvol
len Zauber nicht erfaßt wird, muß es
furchtbar öde aussehen, ein solcher muß
den Glauben an die Menschheit verloren
haben, der Liebe nicht mehr zugänglich
sein, und ihm aus diesen Gründen auch
alleHoffnungen abhanden gekommen sem.
Wir aber rathen unsern Lesern, sich mit
vollen Zügen dem Genuß hinzugeben, die
aus den Vorbereitungen zu dem bevor
stehenden Licbesfest der Menschlichkeit,
dem Fest der Humanität sich crgiebt.
Niemand sollte sich . in dieser Zeit den
edelsten menschlichen Regungen verschlie
ßen und Keinem fehlt es an Gelegenheit
sei es auch durch die geringste Gabe An-
dere zu erfreuen, und sich dadurch selbst
zu erheben, denn das höchste Glück im
Leben ist nur dasjenige das dnrch Be-
glückung Anderer hervorgeruf, wird.
Für Häute jeder Art, sowie für Talg,
Pelze und Schasselle bezahlt F. W.
Roethemeyer den höchsten Marktpreis
m,,Csh".
Lokal Neuigkeiten.
Wir glauben kaum, daß je die Nach
richt von bevorstehendem Eintritt sät
terer Witterung, von unseren Geschäfts
leuten mit mehr Befriedigung aufgenom
men wurde, als die letzten Montag vom
Signaldienst gegebene Notiz, daß. in
kurzer Zeit die Temperatur um etwa 20
Grad fallen würde. Trotzdem der Bo
den mit Schnee bedeckt, war die Erde
von dem Schnee vorangegangenen
Regen so aufgeweicht, daß es unmöglich
war mit einem schwer beladenen Wagen
über dje Landstraßen zu fahren, und
unsere Stadt sah in .der letzten Zeit
beinahe so verödet ans wie eine verlas-
sene Stadt in den Bergbau Distrikten
nachdem die Ergiebigkeit der Erzader
aufgehört, hat den Bergbaubetrieb da
selbst lohnend zu machen. Die Kälte
der letzten Tage wird viel dazu beitra-
gen diesen Zustand zu ändern und das
Weihnachts-Geschäst mag noch ein recht
lebhaftes werden.
Vergeht nicht daß bei R.
ß. Hasenritttt immer eine gute
Auswahl nützlicher Geaenftänoe
die sich fnr Geschenke eignen zn
finde ist.
Die Signale, welche das baldige Ein-
treten kälterer Witterilng ankündigten.
wurden vor einigen Wochen aus Mang-
el an Geldmitteln eingestellt, da die
Herren, welche bisher sür die Depeschen
bezahlt hatten, nicht gesonnen waren
auch in der Zukunft die Kosten allein zu
tragen. Seit dieser Zeit ist von meh
reren Herren unserer Stadt und Umge
gend ein Fond gegründet worden um
die Auslagen für die Depeschen zu be-
streiten und wir werden in der Zukunft
wieder regelmäßig die Depeschen, welche
den Eintritt kälterer Witterung anzei
gen. erhalten. Circuit Clerk Meyer
hat dieser Tage vom Signaldienst Te
partment eine' neue Flagge für das
5?ältc Signal erhalten und hißte dieselbe
letzten Dienstag zum ersten Male auf.
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Die nächste Versammlung des Leh-
rer-Vcreins findet am Samstag, den
27. d. M. im First Creek Schulhause
nahe Bruen's Mühle statt. Es ist zu
hoffen, daß d.ie Herren Lehrer recht
zahlreich 'erscheinen. Außer den ge
wöhnlich von den Lehrern besprochenen
Gegenständen könnte eine Besprechung
über die verschiedenen Lehrbücher wie
sie jetzt in den Schulen unseres County
benutzt werden oder eingeführt werden
sollten, von Vortheil für das ' Schulwe-
sen in unserem County sein, denn es
giebt jedenfalls Niemand der besser im
Stande ist zu beurtheilen welche Lehr
bücher in unseren öffentlichen Schulen
benutzt werden sollten, als die in den-
selben thätigen Lehrer. Wir sind
überzeugt, daß obgleich das Gesetz die
Lehrer nicht ermächtigt, zu bestimmen,
welche Bücher in den Schulen benutzt
werden sollen, die Herren Präsidenten
der verschiedenen Distrikts-Schulräthe
ihren Empfehlungen in dieser Sache
Beachtung schenken würden.
Ein Einsender macht im Advertiser-
Courier" den Vorschlag daß die Vorsitzer
der verschiedenen Distrikts Schulbehör-
den, welche am 6. Januar nächsten Iah-
res zusammentreten sollen um zu be-
schließen, welche Lehrbücher in den näch-
stcn fünf Jahren in unseren öffentlichen
Schulen benutzt werden sollen, die Ver
lags Firmen bewegen die Bücher zu ei
nem mäßigeren Preise zu liefern als dies
gegenwärtig der Fall ist, und wenn dies
nicht möglich ist und keine andere Firma
Bücher zu einem geringeren Preise offe
rirt, sie sich vertagen sollen ohne irgend
eine Liste von Büchern aufzustellen.
Ein Vorschlag welcher es wohl verdient
beachtet zu werden. Wird das Gesetz
von der nächsten Legislatur widerrufen
so steht es alsdann den einzelnen Distrik
ten in unserem County frei Schulbücher
zu kaufen wo sie am billigsten zu haben
sind. In Bezug auf Brauchbarkeit
stehen sich die verschiedenen Serien je
denfalls so ziemlich gleich.
Bkilkids-Bkfchlüffe.
Berger, Mo., den 16. Dez. 1884.
An das ..Volksblatt":
Aus Anlaß des Todes unseres Mit
sängers, Adolph I. Schaub, wurde vom
Bcrger Männerchor folgender Beileids
beschluß gesaßt:
Nach einem uncrforschlichen urnoan
dclbaren Gesetz starb am 8. Dezember
dieses Jahres unser Mitdruder und
Sänger, Adolph I. Schaub, im blühen
den Lebensalter von 52 Jahren.
Unser Verein verlor in Herrn Schaub
einen seiner treucsten, regsten Anhänger,
die Mitwelt cincn achtungswerthen,
braven, offenen Charakter. ' ei Gat
tin an ihm alles was den Menschen im
engere Familienkreise lieb und werth
macht.
Möge sein Andenken bei allen 'die ihn
kannten in hoher Achtung bleiben.
Ruhe seiner Asche.
Im Auftrage des Bergr Bcannerchor.
M W. Bauer. Sec.
Irrem!?? Federmanu über die schlech-
. ten Zeiten.
Wenn von Jeremias' Musen
Klage tönt, sind's nicht Flatusen, :
New, dann ist es weit und breit
Wirklich eine schlechte Zeit.
Winter hat jetzt angefangen,
Alt'weiber-Sommer ist vergangen, ,
Und noch mancher Seufzer, klingt
Bis der Lenz Veränderung bringt.
Denn dem Städter, wie dem Bauer,
Wird es durchzukommen sauer;
Händler können nicht bestehen.
Kramer müssen pleite gehen.
Selbst der Schuster und der Schneider
Spüren schlechte Zeiten leider.
Da man Neues schafft nicht an.
Weil man's Alte flicken. kann.
WeizewPreis wird immer schmaler.
Nur da? Zentner bringt 'n Thaler,
Und die Grunzer, groß und' klein.
Muß der Bauer salzen ein.
Auch das Korn muß er vergessen
Was das Borstenvieh fressen.
Denn man zahlt ihm nur das Schwein,
Schmalz und Speck wirft er mit ein.
Hatt' er sonst was feil zu bieten
That's die Mühe kaum vergüten
Daß er es zu Markte brächt'.
Denn der Weg ist. weit und schlecht.
Schaafzucht, das sind faule Sachen.
AuS Wolle ist nichts zu machen.
Denn das garst'ge Hundevieh,
Mordet Schaafe wie noch nie.
Guter Joseph. Du Getreuer.
Schaff uns eine Hundesteuer,
Henry S., der Schäfersmann,
Setzt 'ne Hammelkeule dran.
Milch und Butter, ach Herr Jesus!
Macht den Farmer nicht zum CrösuK,
Jetzt bei dieser Winterzett,
Wo es immer friert und schneit.
Für ihn wär's der größte Segen,
Wenn das Hühnervolk thät legen.
Dennoch bleibt bei Pfleg' und Korn
Stets der Eierstock gefror'n.
Doch was nützen alle Sorgen
Die Euch drücken jeden Morgen,
Schöpft Geduld nur aus dem Bor,::
Cleveland und der Reform.
Noch könnte es schlimmer kommen.
Würd' uns Wein und Bier genommen,
Dann wurde, der Groß und Klein,
Lust und Liebe schlafen ein.
Reden hört man ja fast täglich.
Daß Bourbonen nichts unmöglich.
Darnm nehmt die Warnung an,
Vom erfahrnen
Federmann.
m m m
John Berg, welcher in der St.
Charles Halle beschäftigt ist, stand letz-
en Mittwoch an der Frontstraße, nahe
dem Bahngeleise und beachtete nicht,
dnß ein Zug angefahren kam, bis der
Kuhfänger der, Ldkomotive ihn etwas
unsanft auf die Seite warf, ohne ihm
jedoch eine erhebliche Verletzung -zuzu-
ügen.
Am Dienstag letzter Woche ereignete
ich in der Nähe von Red Bird, an der
südlichen Grenze unseres County, ein
bedauernswerthes Unglück. John G.
Ellis, welcher an diesem Tage auf der
Jagd war, hatte das Unglück seinen
Nachbarn, Herrn John McDaniel, wcl
chcr sich ebenfalls auf der Jagd befand
zu erschießen.
Die Thatsachen, wie sie bei der am
Mittwoch letzter Woche vor Friedens
richter Bowcn abgehaltenen Coroners
nteriuchung festgestellt wurden, sind
olgende:
Ellis befand sich auf der Spur eines
Truthuhns . und sah eine kurze Strecke
vor sich einen dunkeln Gegenstand, etwa
o groß wie eine Hand und von der
Farbe des Rückens der wilden Truthüh
ner, sich im Gebüsche bewegen. Im
Glauben es sei das Truthuhn aus dessen
Spur er war, erhob er sein Gewehr
und feuerte auf den Gegenstand. Als
er darauf zu ging um zu sehen ob er
getroffen bemerkte er zu seinem Schrecken
daß der Gegenstand auf dem er geschossen
ein Mann gewesen und er leider nur zu
gut getroffen haben mußte. Ter Ge
troffene lag in bewußtlosem Zustande
auf dem Gesichte und als er ihn um
drehte fand Ellis daß. es einer seiner
Nachbarn. Herr John McDaniel war
und derselbe aus einer Wunde im Halse
blutete. Er legte mit seinem Taleben-
uche einen Verband an um den Lauf
des Blutes zu hemmen und rieb seine j
Glieder so lange bis der Verletzte wie
der zum Bewußtsein kam. Hierauf lief
Ellis in das Haus des nächsten Nach
barn. des Herrn Wm. Jose, wo er die
raunze Begebenheit . anzeigte und
Decken mitnahm um den Verwundeten
darin einzuhüllen bis Hülfe genug an-
!am um ihn nach dem etwa dreiviertel
Meilen entfernten Hause seines Schwie
gervaters, des Herrn Richard Brown,
zu bringen, wo er nach kurzer Zeit starb.
Ein Bruder des Verstorbenen sagte
aus, sein Bruder habe ihm gesagt er sei
in gebückter Stellung gewesen als er
den Schnß hörte irnd hätte im ersten
Augenblick geglaubt sein eigenes Gewehr
habe sich entladen, wurde jedoch durch
den stechenden Schmerz im Halse bald
gewahr daß es nicht sein Gewehr gewe
sen und er von Jemanden geschossen
worden sei.
Die aus den Herren C. P. Andcrson,
Wm. M. Stone. Samuel Devault, I.
E. tzal'iü, Hillary Kinkead und E.
Duont begehende Coroners Jury ab
einen auf zufällige Tödtuna lautenden
Walzrsvruch yb.
Bon Dry Hill und Nmgrgend.
DaS kalte Wetter kam unseren Far
mern sehr erwünscht, und die Mehrzahl
derselben benutzte diese Gelegenheit zum
Schweineschlachten.
Die Feiertage stehen jetzt vor der
Thüre und die Elterir überlegen jetzt
welches Geschenk ihren Lieblingen die
größte Freude bereiten würde. Hoffent
lich wird es in keinem Haushalte an
Festtagsfreuden fehlen.
Die Herren F. Feil und I. Naegelin
welche das Contral Wesleyan College
in Warrenton besuchen, werden die
Feiertage m der Heimath verbringen
und kommen heute oder morgen nach
Hause.
Am Freitag, den 26. Dezember, finde
in dem Schulhause, nahe April's, die
Versammlung der Little Bcrger Feuer-
VersicherungS-Gescllichaft statt. Jedes
Mitglied ist ersucht der Versammlung
beizuwohnen da wichtige Geschäfte zur
Erledigung vorliegen.
Letzten Sonntag hatten sich mehrere
Winzer der Umgegend in der Wohnung
des Herrn Carl Schmidt eingefunden
um ein Gläschen California Wein, wel
cher Herrn Schmidt von seinem Schwa
ger, Herrn Kramp, zugesandt worden,
zu kosten. Alle erklärten die Weine
als ganz vorzüglich.
Die Herren Robert Walker und An-
dreas Humburg, welche die Staats-Uni
verfität in Columbia besuchen, kehren
nächsten Mittwoch nach' Hause zurück
um die Feiertage im Lk reise der Ihrigen
zu verleben. C o r .
A-B-C-Post. Vor ungefähr zwei
Jahren wurde von der deutschen Presse
dieses Landes das Erscheinen der von
W. W. Coleman in Milwaukcc, Wis.,
herausgegebenen Kinder - Post" mit
aufrichtiger Freude begrüßt. DaS
Vlättchen ist seitdem zum Lieblinge der
deutschamcrikanischcn Jugend geworden.
Anch die beiden ersten Nummern der
Jugend - Post", die uns vor einigen
Wochen zugingen, erregten unser leb
Haftes Interesse, nicht minder die vor
etwa Jahresfrist in's Leben getretene,
dem deutschen Lehrerstandc gewidmete
Lehrer-Post.".
Aber vollkommen klar wurde uns die
Tragweite der Idee, welche den Heraus
gebcr bei der Veröffentlichung der ver
schiedcnen Blätter leitete, erst dann, alS
dieser Tage eine ganze Serie der ver
schiedcnen Schriften cinschlicßlich'ciner
ganz neuen Gabe. für die Kleinsten, "der
A-B-C-Post", vor uns lag. Da be
griffen wir erst so ganz und vollständig,
daß diese kleinen, prächtigen Schriften,
welche jedesmal wie aus dem Boden
emporgewachsen, erschienen, eine nach
einem wohlübcrlcgtenPlanc geschmiedete
Kette zu werden bestimmt waren, welche
die heranwachsenden Generationen deut
scher Kinder dieses Landes vom zarte
stcn Alter bis zu den Jahren der Reife
mit liebender Macht an die deutsche
Sprache fesseln und Haus und Schule,
die beiden Grundvcstcn aller Erziehung,
zu gemeinsamer Thätigkeit vereinen
wird.
Nun, da uns ein Uebcrblick des gan
zen schönen Planes geworden, begrüßen
wir das Unternehmen doppelt freudig,
denn nur die segensreichste Wirkung
kann es im Gefolge haben.
Das Blättchen wird unentgcldlich ver
sandt. Wocbetttlkcder Marktberlcbt
Getreidemarkt.
Jeden Freitag corrigirt von der
"Hprmann Star Milla."
Weize. 2. Qualität 65
3. 58
4. 50
jkorn, ia Kolben 40
. geschält 40
Hafer 25
Mehl, per Faß, 1. Qualität 4 50
2. 4 00
stemmet)!, per ICOTfune 1 20
Kleie , 40
Shixftuff . 80
Produkten, arkt.
Torrigirt von
E0REKK.ETTI.Y.C5?ik.
Die angegebene Preise werden ro Handlern
imeiuenS im tausch! beiaylt.
Lutter per ?fund 15
Eier per Dvxend 20
Geflügel.
Hühner per Dußend 2 00 S 00
Enten , , 2 503 50
Gänse , 3 505 00
VetroiknetkAkpfkl per Pfund 34
Pftrfiche 4-5
Sartk'kfeln per Bushel 20 40
ZwieSel 3040
Weiße Bohne 2 50
Ausverkauf
von
Da ich mich vom Lumber Geschäft
zurückzuziehen beabsichtige, werde ich mei
neu ganzen Vorrath von Bauholz, zum
Kostknpreise verkaufen.
John Quandt.
Schuhmacher-Geschaft.
Ttt Unterzeichnete erlaubt sich dem geehrte
Ludliknm ro Hermann und Umgegend die er
aebene Lnikige zu machen, daß er an der Whart
Ltraße, eben Eitze' Store, ein neues
SchudmachkrTkschSft eröffnet hat und sich
bemühen wird all Bestellungen i der Heftes
Weise auSznführ. Hm nd Dame
Schh werde nach der neuefte Fa?, i
dauerhaft Weise angefertigt. Reparatur
Lrbnt prompt desorzt.
Um geneigten Zuspruch bittet
m &i Aldert Leimer.
Bau - Holz !
23i?. e-" v Geo. Starck.
STOlffi HILL WEIB CO.,
Nachfolger voa i
M' Pueschelf Scherer Co.
Wein-Züchter
und Händler in
Einheimischen Weinen.
Fabrikanten des rühmlichst bekanute
pcmrl" Girtra Orzz
Ebampagner,
und Eigenthümer der
TONE tlLL SSlUEYARDS
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Hermann, Mo.;
A. Seinecke jr.
. (Europäisches -
Bank u. Wechselgeschäft.
Tineiunatl. Oh i. ,
Vollmachten
reich und der Schweiz rechtsgültig angefertigt.
Erbschaften Ä',$S
uud billig einkassirt. (Sveiialität.)
GelSsenöungett?nN
len dee Welt, frei in's Hau? der Empfänger.
kS' Herr InliuS V. Mueller ia
- Hermann, Mo
hat sich freundlichst erboten, Aufträge für meine
Firma entgegenzunehmen. 10aug3lj
Marmor Geschäft
en
rt!rhiHH
Ecke der Vierten
un
Marktstraße,
Hermann. 2'ko
Da ich meinen Marmor auS erster Hand ia
größeren Quantitäten beziehe und wie übe
rannt, man in kleineren Städten billiger ar
beiten kann als i größeren, bin ich in Stand
gefegt dieselbe Arbeit be so gut und zn weit
billigeren Preisen zu liefern. Auch mochte ich
hiermit einem geehrten Publikum bekannt
machen, daß ich sehr gute Sand und Kalkstein
brüche habe, also Steinhauer Arbeiten für
Vebäude und Ärabeinfassungen billiger liefern
kann als irgend ein anderes Geschäft.
Um geneigten Zuspruch bittet
Heinrich Schuch.
Herbst- u. Winter
Waaren. Soeben erhalte eine große Auswahl aller in
mei Fach einschlagenden Nrkikel.
Putz-Waarcn jcdcr Art,
Neue Hüte,
Neue BonnctS,
Neue Bänder,
Neue Spitzen. .
Neue Blumen, :c.
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Schnüxleibchen und allerlei
Damen - Garderobe - Artikel.
ES bittet um geneigten Zuspruch
Frau Earoline Silber.
ThaS. Riezer. JoS. Loleamut.
mm & V0LCAMUT,
iNachfolger voa Mever & 5i leger,)
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Fünfte Straße, Hermann, Mo.
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und auf Bestellung hergestellt.
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irgendwo ia der Stadt ausgeführt.
Jedermann See etwas in unser rach ei-schla
gendeS bedarf, wird es ia seinem Lnteresse sin
den. bei uns vorzusprechen.
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Betten und zuvorkommende Bedienung.
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'
iii 111 5 4
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Hi Hl

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