OCR Interpretation


Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, June 18, 1886, Image 1

Image and text provided by State Historical Society of Missouri; Columbia, MO

Persistent link: https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn93060116/1886-06-18/ed-1/seq-1/

What is OCR?


Thumbnail for

Y.
s l
n rv Y
AU
Gebrüder Gras, Herausgeber.
Preis : 52.00 Her Jahr.
Office: Ecke der Lierteu und Schiller Straße.
Jnhrgang 3.
Scrmann, Mo., Frcitng, ben IS. Juui, 16
Nummer 3Z.
f-Al
jfl witf(4iijiri
-y 1 C 1 1 1 ifl ll I rff f 1 fl Mf Ivt r
4y v w
nvfyp. lA'
( rs.ir hi a ;
1 ! 1 V (M i
vLv
KWI
A l-L V U i-J A AV XL-
V7 T Vjr KJ NT .
Marktftrasze, Hermann, Mo.
Händler in
ertiaeu KKiderN
und
Meider-Wtoffen jeder Met
f5" Ter grösitc Vorrath Fertiger Kleider für Herren, Jünglinge und
zZnaben in diesem Theile des Staates steht meinen Kunden zur Auswahl
zur Verfügung.
Svrecht vor und prüft meine Waaren.
DEC- 3E3Z. XXHiIIjES
Händler in
& ?
Znß ZV
v
Eiscn-Waareu,
Plech-Waaren.
COyytjl&cxgcL Iron Rooflng,
Snrsjriiüicii nnd Blitzableiter 5 ?2Ä 1,a e
Agent für den berühmten
-Deerinq Selbst - Binder,
Nnmely Tampf- und Dreschmaschinen, uns T. M. Birdsall
Nodclty" Tage.
Mene Msbel-Hattdlung !
ven
mTJmC2rT3mSrF O. LSISITES
Nachfolger von Begemann, Lcisurr & l?o.
Händler in
Möbeln. Matratze,!. Teppiche. Ocl - Tücker, Tapeten
??ettster-Vvrkäc. und Näkmasci)inen allerSorten.
tlche wir zu sehr ,n,ß:cn preisen vcrk.nifen werten . sT 5 e r t i g e sarge in großer
Auswahl zu al!r Zckiscn.
tzr- Ein eleganter Leichenwagen stellt dem Pnbliknm bei
Begrabttistfallen ;nr Verfügnng.
ä. teeamnnu, - - - sScschaftsfuhrcr.
kA
C Ai SS CtM'SD WITirOU" T!5E
in ti. JÜn iui-: Miiy hav ' !. !
vi,-, im, ... th, l-.; -r .,.,.rr.k!t... ft..
tn u- oi tt. .irusr- urt!!v rrli'.'i ci . - urai -
n i.'.::.' thutj-w-;. duii -
t;TV.H s.ii..jsiar.rfS ly -' unwl ! ne
:; ff T.vf;Ai.K. vi Mfh is- !!?'" l a p,-it,
-iiuM i.:ii,---;i."
--,.. .., -,..:Sitl&JLrsß-!5MYCfriA?iiQ
K'Ci::&a) f .1TaiifAf
KOK PAT.Ti UY ALI DKÜMLSTS.
?;LL!JR. Poprietor. 7O1
Pr, Edmund Nasse's
t-"Ät'J(-W
trw tt&
Ecke dcr Jien und
HERMANN,
chillcr 2traße.
MO.
Ch
emicniiett,
tyichimnmm,
Farben, Schwämme,
Oele, Firnisse,
Damen-Toilcttcn-Vlrtikkl usw.
BvttchSKtt d6V
tzjN akn i,crßcn! eem Anxajscn dkrsc'.bkn
k,1,d ganz brsondrre Aufmcrksamkcit geschenkt.
" Aerztliche Recepte U'crden forg-
faltig zubereitet.
?r. ödmilttd Nasse.
Das nützlichste Buch, welches je
veröffentlicht vmdc.
Ps sollte in keinem gansr fehle.
ti
s-.-.-. w
2'
icis.-'i 3
o
3
C
2
s
3
TWW'i
KSM
MWHW
P.-Ant. : KJ syitlP
r -.
kl
'GLi CH1 . -,5i '7 V " . 1
MANjV WSZI
m
?ynrr'I
Taschen -Mrtcrbuch
der Englischen und Teutschen Sprache.
Mit richtig Uekxrsctzung ter
Englischen L??rter in deutscher ?tad:e
und ter
Deutschen Wörter in englischer Sprach-.
z'edst der genauen
ptthographie, Aussprache und Tcfinuwu
- ' aer Wörter in beiden Sprache.
Bkibnung der nzlilchen AusZprache durch deutsch
Buchstabe.
liesk, Buch ist hübsch gebunden und nihllt Z Sri.
trt. Wir verschicke es per Poft an irgen ine rsne
b, Einsendung von Einem Sollar. Ma adnss
DU. JSTÖIC &j Oo. .
so ' 23 PARK PLACE, W. X
- zt
Nbklie Mittel czen alle Krankhtltcn dkS
Halses und ter Lusge, ganz besonders aber
ttn kuchhupkn. I allen Apcthrken zu
ade. .
V
m i c' . -j' r sV jlL
"K K"2"i
3 RsS"-
O Pcrrs,
I r-ir---r tl t
?
SSNN t'K ? MMK o
u .-ijLLlj'' 1 : SiiJZr?--'!--
I iW jÄMKU sj
r v
L l X..Tr:-- - x.-
h a
ryTrWf
. T rj f j V r4TJW
1liKMtSitE4vSS
1 1 r.s&ßitz,-Lg s
UZ5 fii ctTSti
rl -i ö ftj -j v i v--Ji-tji
I LWÄ
z
KZ!rWöMZlNZ.
KslchöseN'
Pumpen aller Art,
Messerschmiedwaareu :c.
O4 &
-
W
'JSSOF OPIUM C? VKCHPHiFiE!
r-"'" .-. v.hwa "i-a "j"
. .Z?
, . ,. .
U'.'I T-if-.Uiie !d c ?rir&!srir of 12 or U
j . z. ,1,'..! . x-r vi,.
. T ,7,,', ..rrr r-... i.w.-t
j ,,T 4 jS4 -jjim: j. ?. ?-vm. i'-ij.-i.t.in. I'J.
j oons;:PI. jv.r.gir no l,t p:p.-.r.i ...
Sjarulhwwrtiifd."
v.fwi,M. f., i:::;. ....
PRIC.'S O3K IMIXAK Pf-fl FOTTLF.
nd 711 WAbEIXCTON AVLXUÜ S5X. LOLÜ
Schmiede - WerWtte
von
e tezr
i
; Frkntst7,i;)c, gegknübcr Jordan'S Elevator,
i l.
Al'r chmicdkarbriikn. wie daS Vrschlagen
n ferrcn, Z'flugschärfcn, Wagrnrrparatu
von
r? u.w:ctkn prompt und gut ausatsuyrt.
,.. 'In . h i I .t A
yiou . j v " V " r
Wanted in HERMANN.
An pnrrodi- lni-ine.s woinan to
idiftl lLp irtlors l'iirT1!!
Alaclnmo Gris-
W fc,rH.
Sls.irt Support
iiie CorsotH. 'lliese
-ii-"l.- liave l'fn r.lnively aJ
v, , Ii :iinl soM y I.i ly r.-,nvü8-
,'tr-r
' J V iH 1 ..... I. .M
-' II II M -M A C!3 4- A
V onty, luid it-Hieii a
Xax-co doniaiicl f"r
,l,,i:i? ,, , ii,Ml Mal-.-, ., anv lsuly
hopivfs li-r tiin n l envry l anvassina
rir lu'in ran .ooii iiiiiM ii) a porma
uoiit .,, profitalalo bimines.
llif.v aie not r:lii y iificti.vulä, ! Ave
civo oxclusivo torri-
tory, litt-relv teiviiiK tlm asrent eutne con
liol ..l ilif.-e liporior ror'els in tne
trrriKiry a-?ij?nfl U-r. H' l.ave a large num
ler il'.'ifiit-i mIki are inakiu.- a pranrt siicee.-s
fplliii? tlifse ;:m"I", " 's der-ire f-ucli in
everylow n. A'l'lrt'--S Oom-ral Agent,
.7. IS. rutuaiü, State bH ., (.Iiicago.
Wenn ihr get.egrne Iste Klasse Zlüferwaaren
gebraucht, so geht zu
. i -T-i - 5l?fVi -V
Hi
ZWiiSXJh
u -"Jzr-
.i p'-i- ijaaF.M jt
M
. ''PS-i-JF
.-o
! ??-S SLS
Henry Bock's,
Kiifcr- Wevkstättc
an der ü. nahe ter Mark.'straße.
Alle Sorten W'in.-, Eidkr- und Schmalz'
fässer, Halbfässer, Zlrautftäaker. somit 10 und
5 Galkonen ..Keaö" stets an Hand. Alte Ve.
binde reparirt. Gutes üftrbo.'z PetS vr
lanqt. t
Alle Küferwaaren der terühmtk Stone
5ill Wrin üo. werden von mir verfertigt.
MärzÄ. 86.
EhaS. Riezer.
ChaS.Neuenhahn.
RIEGER l NEÜENIIÄIl,
Schmiede is.SWZ
5,s'.,
Wageiluzqlhkr
ftßnftf Straße. Zrrmant, Vth
Neue Farm nd Springwagt ftets an Hand
und aus eikeuung yrrgrurit,.
Kin ornkt mahl Pfluge. EggkN.
Cultivators und arkngkräibschaften
Reparatur.Arbkiir,. prompt und s billig als
. .. . am. ..fi'f hr
lrgrnrn?o n rr c-wu v .
Jedermann der rraS in unsrr ach e?schla
gendtZ bedarf, wird es in seinem Jnteressk P
den, bri uns vsrjusprkchka.
s
mf
&m
im
---
4
In Oregon war am Montag die
Staatswahl, aber das Resultat ist ein
solches, daß keine Partei darüber
jubilieren braucht. Außer dem repub
likanischen und demokratischen waren
auch noch ein Temperenz- und ein Mug
wump-Ticket im Felde. Die Rcpulikan
er erwählten drei ihrer Candidaten,
darunter den einzigen Congreßrepräsen
tanten des Staates, und die Demokraten
drei, darunter den Gouverneur. Orc
gon war stets em politisch zweifelhafter
Staat und diese Wahl hat das nur
bestätigt.
König Ludwig, der vor Kurzem unter
Kuretal gestellte König der Layern, .be-
ging am letzten Sonntag Abend Selbst-
mord. Er hatte in Begleitung feines
Leibarztes, Dr. Gudden, einen Spazier
gang am Starmberger See gemacht und
benutzte einen Augenblick, in dem er vom
Arzte nicht sorgfältig genug bewahrt
wurde, in die Fluthen des Sees zu
springen; der Arzt sprang ihm sofort
nach und beide ertranken. An Stelle
Ludwigs ist dessen Onkel Lmtpold zum
Regenten proglamirt worden.
Wenn James G. Blaine in zum
Präsidenten erwählt worden wäre und sich
in 1885 in seinem Cabinct ein Pan-
Electric-Skandal entwickelt hätte, lvas
würden wir alle dazu gesagt haben?
So fragt die N. Y. Sun." Die gc
sammte demokratische Presse von Maine
bis California hätte einen Schrei der
Entrüstung über rcpublikanifche Eor
ruption und 5läuflichkeit im Amt"ausgc
stoßen und diejenigen, welche jetzt Herrn
Garland und die anderen pan -electrifir-
tcn demokratischen Staatsmännern am
cisriquen in iscyuy ncilmeil uno am
wärmsten vertheidigen, hätten am laute
sten gebrüllt. (N.J. Fr. Ztg.)
Ter Senat hat zwei wichtige Bills
die zur Verhinderung der Erwerbung
großer Länderstrccken in den Territorien
durch Ausländer, und die zur Bestcucr
ung aller, Eisenbahnen geschenktenLänd-
ercien, angenommen ; dieselben werden
vom Präsidenten unterzeichnet werden.
Leider hat der Senat die Bankcrottbill
so gut wie abgethan, indem cr die Be-
stimmung, die unfreiwillige Bankerotter
klärung anthorifirend, strich. Ein Bank-
erott-gesetz, dem ein Schuldner sich ein-
fach durch ein Assignemcnt entziehen
kann, genügt der Geschäftswelt nicht, be
sonders weil durch ein solches Bundes-
Gcsch die Staatsbankerott-Gcsctze
werthlos würden und viele dieserStaats
gesetze die Erzwingung eines unfreiwil-
ligen Bankerotts ermöglichen.
Wi? auL so ziemlich allen Mitllcpunktcn
des Handels berichtet wird schreibt
die N. Y. Sttsztg. hat die Besserung
der Geschäftslage weitere Forfchrittc gc
macht. Nachdem die Niederwerfung des
anarchistischen Aufstandcs den ersten An
stoß zu einer Wendung zum Besseren gc
gegeben, sind neuerdings als weitere
günstige Momente die ungewöhnlich
guten diesseitigen Erntcaussichtcn bei
gleichzeitigen ungünstigen Meldungen
über den Stand der Saaten in Europa
bekannt geworden. Sind nun auch
keine Aussiebten auf ein starkes Steigen
der Brodstoffe vorhanden, so ist man
doch zur Hoffnung berechtigt, daß das
wahrhast beängstigend gewordene Sin
kcn der Weizcnpreise nunmehr aufhören
und eine Preisscala hergestellt werden
möge, welche dem Farmer wenigstens
einen mäßigen Ersatz für feine Mühe
und Arbeit bietet. Trifft dies ein, so
kann die Wirkung auf das Geschäft kaum
hoch genug veranschlagt werden. Trotz
der hohen Bedeutung von Industrie und
Bergbau xno die Her. laalcn doch ein
vorwiegend ackerbautreibendes Laub.
Steigen nun hie lqndwirthschaftlichcn
Produkte, so wird sich auch hier zu Lande
das Sprüchwort bewahrheiten: Hat der
Bauer Geld, so hat's die ganze Welt."
Einer Spezieldepefche der Wcstl.
Post" aus Washington von 4. Juni cnt
nehmen wir Folgendes : ,.3'.ichter Füller
ton von New Fork macht heute ein lang
es Argument zu Gunsten der Bezahlung
derBonds der vcrflossencnConfödcration
vor dem Ausschusse für ZricgZansprüchc. j
Es ist kaum möchlich, daß Fullcrton oder
dicLeute, die cr repräsentirt, an dicMöz-
lichkeit der Bezahlung der SZcbcllenschuld
glauben, aber die Thatsache, daß ein
Congreß Eomite diese Sache schon in-
sofern als eine schwebende anerkennt, daß
es Argumente darüber anhört, hat in
vielen Kreisen befremdet. Den Inhaber.
der Nebellenbynds in New giorf, Lon
don, Frankfurt etc., ist es vorläufig
wohl nur darum zu ' thun, den Bonds
einen kleinen Boom zu geben, um die
selben loszuschlagen. Hie werden sa
gen, unser tZo.ngreß beschäftigte sich schon
mit'der Frage der Einlösung und wfr
den auch wohl Duntme finden, die an,
heißen. u.nb ihnen die nz.'rthlyse Papiere
abnehmen. Die Frage ist nun, welches
Interesse haben die Herren vom Comite
für Kriegsansprüche an der Sache.
Die Spekulation, wenn es nii; eine, solche
ist, ist eifle gesMvhe. " ' ' '
Herr Wm. Eberlin hat eine Sendung
conccntrirter Milch von Highland, Jll.
erhalten, die er dem Publikum bllig vcr-
kauft " '
Aus dem Tagebuche von Jeremias!
jedermann.
EineFahrtmitHindernissen
Den 12. Juni, 1886
Schon ehe der Tag graute, war die
Hausfrau beschäftigt denMorgen-Kasfee
zu bereiten. Kaum hatten wir diesen
gemeinschaftlich zu uns genommen, als
ich draußen den gewöhnlichen Ru
Halo" horte. Hoch zu Rosse fab ich
den kleinen Nachbar an der Umzäunung
Nun beeilte ich mich in einem leichten
Sommeranzuge zn ihm zu stoßen, denn
wir wollten zufammen eine Fahrt nach
Hermann machen. Zu einer Fahrt
aber gehört ein Wagen, welchen wir
denn auch nebst einem zweiten Pferde
bei unferm stets gefälligen Expostmei
ster Herrn Boeger erhielten. Um fünf
Uhr wurden unserm Kutscher, den ich
der Kürze wegen bloß Henry nennen
will, vom Stallmeister des Herrn Boe-
ger, die Zügel übergeben. Eine Pcit-
sche erhielten wir nicht und der Versuch
eine vom Herrn Doktor zu borgen schlug
fehl, weil derselbe zu so früher Stunde
noch nicht aufgestanden war. Henry,
der sich in solchem Falle immer zu hel-
fcn weis, hatte sich eine Schwitsch" vcr-
schafft, ob cr dieselbe abgebrochen oder
abgcbii'en hatte, habe ich nicht ersah
ren. abcr es steht fest, daß wir alle
Drei (der bekannte Boulware Wagen-.
machcr war nämlich zn uns gestoßen),
kein Messer hatten. Jetzt ging es end
lich im starken Trabe die Landstraße
entlang, der Stadt zn und wir hofften
fchon im Stillcn,daß wir uns in Hermann
um 10 Uhr bei einem kräftigen Lunsch
und einem Glase vom edlen Kropp'schen
Naß, gemüthlich thun könnten. Abcr
der Mensch denkt, doch Henry lenkt.
Er beklagte sich bitter über die Gaule,
denn sie waren sich uneinig, grade wie
unsere Demokraten, der Eine will lau-
fcn, der Andere langsam gehn und solche
Uneinigkeit führt selbst bei einem gc-
schickten Lenker schließlich zu einem Ende
mit Schrecken. So erging es auch uns
in diesem Falle. Als wir bei Herrn
Linnemann einen kleinen Hügel hcrun
ter fuhren, zog Henry die Zügel etwas
straff, abcr der muthige Braune wollte
sich dies nicht gefallen lassen und schlug
über die Teichcl., welche nicht m.'hr
ganz sicher, sondern schon etwas mit
Stricken verbunden war, und uu 9u
war die. Deichsel vom Wage:' gelöst,
und das größte Stück war das beste.
Ter Rossclcnkcr befahl uns kaltblütig
und gebieterisch den Wagen wieder in,
Stand zn setzen und verließ dann mit
dem störrischen Gclulc die Unglücksstätte,
um ein beugsameres Zugthier hcrbcizu-
ch.iffcn. Bei uns war gutec Rath
Heuer. Mein ttuglücksgefährte wr
wohl Wagcnmachcr, auch ich schmeichelte
mich in der Kcummhglz - Kunst einige
Gcschicklichkeit zu besitzen, aber lvir be-
saßen kein Werken.. Nicht einmal
eine Axt, ja sogar das unentbehrlichste.
ein Taschenmesser fehlte uni. Ter
-?taiimcii,;cr c.;-j .crrn Ä. mußte ein
Unglück geahnt haben, denn hinten tm
Wagen fündcit wir Stricke nnd Bänder
die Menge. Zu diesen nahnlen wir
unsere Zuflucht. Mein Kan'ere.d- g'g
zum Hause deZ .ctu Lltt leinanii und
borgte dessen Beodmesser. Nu:t gings
an die Arbeit, und bald w.ir der Wagen
mit Hülse der Stricke provisorisch v.
Stand gesetzt irnd unser, ttisch.r, der
indeß mit einem Esel zurück gekehrt war,
machte Anstalt uns weiter zu befördern.
Hier war es wo sich noch ein vierter
Reisegefährte zu uns gesellte, der mich
einlud in seinem leichten Einspänner
Platz zu nehmen, welche. Vorschlag ich
unter den obwaltenden Umständen dan
kend a.nna.hm. Jetzt ging es eine
Strecke lustig weiter. Unser Fuhrwerk
voran, das verunglückte folgte im Zick
Zack nach. Als wir den Blocksberg
herunter waren hielten wir an und
schauten uns uin. ui zu sehen ob unsere
Reisegefährten auch nachfolgien. Rich
tig dort kamen sie den Berg herabgefah
ren, der Wagen war leer. Auf jeder
Seite ging Einer daneben und hielt mit
der Hand ein Hinterrad fest, um auf
diese Weiss den zu schnellen Lauf des
Fuhrwerks zu hemmen. Es war ein.
wundersames Schauspiel wie der Eine
lächelnd, der Andere zähneknirschend ne-'
ben dem Wagen herlief. Als sie zu uns
kamen, mußte Wagenmacher wieder
flicken, welches ihm denn auch mit Hülfe
einer A;t, die wir bei Frau Stnrtz
borgten, gelang, 25 da an müßten
wir regelmäßig alle fünfzig schritte an
halten und' flicken. Unsere Deichsel
hatte durch Riemen, Stricke, Hickory
Poles, Hickory-Rinde und am Weg auf
gefundene trockene Aeste, schon ein ziem
siches Ansehen bekommen, aber halten
wollte das Luder nicht. Third Creek
Freunde, die uns zwar anfangs verlach
ten und verspotteten, halfen uns schließ
lich aus mit einem Hätfchet" und mehr
Stricke, aber wir kamen wieder ?icht
weit, und waren der Przneiunz nahe,
alz ,wir erfchopft und vom Dursie ge
foltert mitZtäub bedeckt bei der Schän-
tiJ' unseres jovialenZreundes Hrn. Nick
Flulzcy ankamen, welcher rni3 als c.n
barncherzigcr Samariter, aufnahm und
uns mit einem Trunke frischen' Wassers
labte. Zu unserer Herzstärkung holte
eine Flasche Schnapps herbei, die uns
bald alles Ungemach vergessen machte
Dann versah er uns reichlich mit Werk
zeug und Material, um unser Fuhrwcr
für die Weiterreise in outen Stand
setzen zu können. Nachdem dies ge
schehcn war, verabschiedeten wir un
mit Dank gegen unsern Wohlthäter, ihm
Glück und Segen wünschend bei seiner
beschwerlichen Arbeit auf jenem öden
und trockenen Hügelrücken. Fröhlich
und erquickt reisten wir weiter und ka
wen ohne weitere Hindernisse um Mit
tag in Hermann an. Bei Bill Brändle
stiegen wir ab, der uns freundligst auf
nahm und mit einem kühlen Glase Bier
bewirthete. Hier muß ich noch bcmer
ken, daß Bill einer der liberalsten, zu
vorkommendsten und freundlichsten
Wirthe der Stadt, trotzdem er ein
hartgesottener Demokrat ist. Ich schätze
ihn höher wie Cleveland und möchte je
dem Republikaner den Rath geben.
Bill's Liebenswürdigkeit durch einen
Besuch in Hermann auf die Probe zu
stellen. Alle Hermanner sind zwar
freundlich, aber wenn man erwägt, daß
Bill kein Candidat ist, so kann man das
schon etwas höher anschlagen. Das
Mittagessen bei Herrn Niehoss mundete
uns vortrefflich und wir können mit gu-
tem Gewissen seine Tafel als ausge-
zeichnet gedeckt empfehlen. Obschonwir
an unserm Wagen viel geflickt hatten,
kamen wir nach einer Berathung zu dem
Schlüsse, das überflüssige Holz als
Brennmaterial zu verkaufen und Herrn
Honeck zu beauftragen, die Arbeit etwas
mehr nach der alten Mode zu machen,
weil unsere neuen Erfindnngcn sich nicht
als zweckmäßig erwiesen hatten, welchen
Auftrag Herr Honcck denn auch zu unse-
rer Zufriedenheit ausführte. Mit dem
Feuerholze aber haben wir schlechte Ge-
schäste geinacht, weil bei der gcgcnwärti
gen Hitze kein Mensch Feuerholz kaufen
wollte.
Wir wickelten unsere Geschäfte bei
Herrn Judge Onckcn, dem Probate Rich-
cr und Herrn C Klinge, dem County
Elerk ab. beide dieser Herren behandcl-
tcn uns mit einer Zuvorkommenheit,
welche nichts zu wünschen übrig läßt.
Natürlich, ich glaube, ich würde dasselbe
thun, wenn es so nahe vor der Wahl
und ich EanttdÄt tväre, doch die Herren
siud immer freundlich. Auch besuchten
wir den neuen Hermanne r Postmeister,
in seiner Office. Unser Kamerad, der
uns als Wagenmachcr 'vortreffliche
Dienste üelciftct hatte, zeigte hier, daß
cr auch den Demokraten so ziemlich seine
Meinung sagen kann, besonders wenn er
sich erst ein paar hinter i)ie Biude gegos
scn hat. E? hielt eine ergreifende An
spräche über Civildienstrefornk Politik,
und wählte unsere (die Bay) Postoffice
Geschichte als Thema.
Ich hatte das Vergnügen vielen
Freunden, die ich lange Zeit nicht gefe
bcn hatte, die Hand zu drücken, und mit
ihnen auf das Wohl und Gedeihen der
rcpublikanifchcn Partei anzustoßen. Zu
meiner größten Freude erfuhr ick, daß
Herr Gco. Kracttly, de? zuvorkommende
Erpostmcister von Hermann, auf den
Wunsch feiler vielen Freunde sich ent
schlössen, als Candidat für Colleetor auf
zutreten. Ob Herr Kracttlh mich zu
seinen Freunden zählt, weiß ich nicht,
doch kann ich ihm versichern, daß der.
Wunsch seiner Freunde auch mein Wunsch
und wie ich zuversichtlich hoffe, der
Wunsch aller guten Republikaner ist.
Denn wir alle wissen, daß unser County
keinen bessern und fähigeren Mann auf
zuweisen hat. ZFie ich höre, werden die
Hcrmanner dieses Wal die Rcpublika
uer im Hinterwald etwas mehr rcspckti
ren. Roark Township war gewöhnt
zwcidrittel der besten County Aemter zu
sich zu nehmen und das schlechteste
Tritte unter die andern sieben. Town-
fhips zu vertheilen. E, soll mich freu-
i, wenn d ie Hermann er endlich einfe-
hen lernen, daß der alte Teutsche Mi-
chel in Gasconade auch endlich vom
Schlafe aufwachen k.ynz,te. Wenn wir
auch nicht; so gelehrte Redensarten füh
ren können wie die Hcrmanner, sy wis-
fen wir doch was wir tnollen, und wcnn
Wir in Gemeinschaft mit ihnen gegen
ihre Klugheit nicht aufkommen, so müf
fcn wir es in unserer Einfalt allein ver
suchen und unsern eigenen Weg gehen.
Republikaner sind wir, Revnhlikaner
wollen wir bleibeu, aber ehrliche. Die
Temorraien sollen uns nicht vorwerfen
können, daß unsere republikanische Par
tei nur aus einem Ring von Trajhzie
Hern besteht. Hier im, R.epublikauischen
Panner County Gasconade dürfen keine
Zings, keine Cliques 'und keine Beam
ten für Lebzeiten geduldet werden. Auch
der Bauer muß ein Wörtchen mit hin
einreden können. Nie werde ich mich
abschrecken lassen das Unrecht zu kritisi
ren und das Recht zu vertheidigen, selbst
auf die Gefahr jjia, sür einen Temokra
!cn avim? zn wcrven. Tee Temo-
traten habe ich immer stark mitgevom
wen und nicht mit Unrecht, aber weun
man an Andern Fehler fnidct, so soll
man auch vesuche ieiue eigenen abzn
egcn, Wolleu. die republikanischen
Führer diesen Mahnruf nicht auehmen
in unserm County, so wasche ich eine
Hände in Unschuld. Für eine ehrliche
republikanische Partei werde ich . streiten'
einerlei ob ich dafür gelobt oder geta
delt werde und mein Motto soll sein :
Alles Unrecht will ich hassen.
Flieh'. was leicht dazu verführt ;
Jedem geben. Jedem lassen.
Das was ihm als sein gebührt.
Selber lieber Unrecht dulden.
Als durch Unrecht mich verschulden.
Als wir alle unsere Geschäfte besorgt
hatten und allen gutenFreunde Lebewohl
gesagt hatten, traten wir gegen Abend
den Rückweg an. Was uns auf dem
Heimwege passirt ist, bleibt unter uns,
denn es ist nicht für die Oeffentlichkeit,
weil dieses Abenteuer mit dem Schleier
der Nacht bedeckt ist. Am nächsten
Morgen waren wir alle gesund und
wohl bei Muttern.
Bo Try Fork.
Herr Wm. Peth freut sich ganz uncnd-
lich über die Ankunft eines kleinen Welt-
bürgers.
Dr. T. J.Graee verkaufte letzte Woche
eine große Anzahl Rindvieh und be-
gleidete den Käufer bis nach Miller's
Landing.
Herr F. H. Buschmann hielt letzten
onntag mit seinerNeuvermähltcn einen
Empfang in seiner Wohnung in Red
Bird, zu welchem sich viele Freunde des
Paares eingefundcn hatten.
LetztcnSamstag fand in derDouglass
Prairie ein von Rhcinhardt Wcnzcl
vcranstaltctcs Picnie statt. Dasselbe
war nur schwach besucht, doch verlief in
chönstcr Weife.
Die Ernte hat begonnen.
Die Demokraten befinden sich in
einer sehr schlimme Lage. Wenn sie
Bland wieder nominircn und somit sei-
nen Silbcrschwindel gutheißen, dann
geben dieselben der Clcvclandschen Ad
ministration die bekanntlich gegen den
ilberschwindcl sich ausgesprochen hat.
einen Schlag in's Gesicht. Nominiren
dieselben aber MeJntyre, dann geben
ic zu daß sie seit den letzten II Jahren
einem verkehrten Prinzip nachgelaufen
sind und daß sie sich ganz schrecklich gc-
irrt haben. Wcnn nun dicRepublikaner
einig zusammen halten und Herrn L. F.
Parker von Rolla als Gcgcncandidat
aufstellen fo ist es nicht unwahrscheinlich,
daß dieser Distrikt von einem Republi-
ancr vertreten wird, wie dies schon
etzten Winter prophzeiht wurde von
Ihrer
H e n s i e t t c.
i m ' m
An Laternenveter und seinen Auf-
trag geb er.
Als Antwort auf die Klatschereien
und Verlänmdungen in Betreff der
Frau L-, wovon die knotigen Knüttel-
ersc Latcrncnpctcrs in einer früheren
Nummer des Volksblatt strotzten, diene
Folgendes :
1. Die Constitution des Staates
Missouri garantirt einem Jeden von
uns das Recht ud die Freiheit, zum
Ban, eine Kirche u. dgl. beizutragen
oder nicht. Es ist somit weder W. D's.
noch Latcrnenpctcrs Sache, was ich
oder meine Frau in der Beziehung thue
oder lasse : Ein Jeder fege vor seiner
Thür."
. Erkläre ich Laternenpetcrs Gc-
afel von der Schubkarrcngefchichte und
von der meiner Frau in den Mund gc-
cgtcn schmutzigen Schimpferei für bös
willige Verläumdung.
3. Wenn Laternenpctcr behauptet,
daß meine Iran ..die Hosen trage," so
will ich darauf nur bemerken : Ich
danke Gott, daß meine Frau nicht ein
solcher Waschlappen ist, wie es jene
beiden Herren fein müssen.
4. Wäre jener Angriff gegen mich
selbst gerichtet gcwefcn, fo hätte ich die
Sache, wohl wissend, dergleichen Aus
fälle genannten beiden Herren so zu sa
gen zur zweiten Natur, zum Bedürfniß
geworden sind, mit stillschweigender
Verachtung Übergängen. Abcr eine
Frau derartig öffentlich zu beleidigen,
ist doppelt herausfordernd, und zeugt
von einer gemeinen, niedrigen Tcnkungs
weise. Herr W. D., oder der Verübcr dieses
Mustergedichtes hat, wie es heißt, ver.
lauten lassen, wcnn ich jcns Vergewaltig.
ung der schönen deutschen Sprache bcant-
Worten würde, so sollte noch ganz An
deres" folgen. Nur heraus damit,
ihr Herren. Sind dicfe .Spalten für
eure Ergüsse offen, so wird mir die.
Publikation einer Antwort wohl auch
nicht verweigert werden.
Und nun Punktum, Streusand drü
bc? ; ich bin Ihr ergebener
L.
Sehr merksürdioe Genesung.
Hr. Ee. ?. Wiäiz ds Manchefter, T?ich
sazreidtz Meine ftraa ar seit 5 Jahre hülf
Ic. so hülslss daß sie sich nicht im Bette aZtin
drebe kennte. iic gedranchte Zlafcheq
Elertric BitterS und ist s, icl bener, daß ße
jetzt ieder ihre HsuSardeit kkrrichte ka.
Elrctiic Vit.-erS thut Zäti was daßir lean
sprvchtir.d. Hsnderte toa Zeugniffe tc
titiar seine große tiilfiift. Rr 50 St.
die Zlafche ia ii. Kassel Sxokhekr. S
e
&
Vsschcv KalS
lct zu haben bei
O-
GkermUertörnl.
-S 'S O
Xrm aiifeem ranHeite sind in ihre Lnzriffe
so tüif$ ni: die, elch d Lhl und Luze be
treffen, ein xd son ter Skehrhl der,
welche taraa leiden, Kit fot&er Sorglosigkeit b,
Nachtet. Ci-t qewsgnlicher Hüfte der ei ?r
kälinz. die il üHit bevort herrührt, daß noi
iich u:iK'oif:t l .-n f etter ein eniz ausgesetzt hat.
nt oft der SW tt i ein gessdrliche, Lrankhei. it
ikrzig Jahe r !a,pst Zyer'i Ehrr,Pet
ral gege die Liarkkeitr der Kehle nd funj,
hat feine grze Siiifamfrit dabei bewiese, und
sollte daher ic ecm ZZüe hae Zözer geaoau
nun den.
Pcituiz eines schreliche Duften.
,45 Iah. IS57 C ich mir eine hestige ffrkSl
hin & a, die meine Lnnge angriff. Ich ' fühl
schrecklich, un3 eine schlasioie Nacht folgte der an
der. Die Lerzte aal wich auf. Ach ersuchte
nun Zlyer't StzerrvPkt,rl, nd et
brachte meiner Lun,e örlrichteruna. gab mir Schlaf
nd damit die Siederertan.ung meiner Stärke
nöthige Rudi. itt fortgc$r efcran(fe
Peetoral ervokitäiidig: d. Heilung. 5h bin
jest ti Jahre lt. frrfi und gesund, und ti über
teuzt, daz vr.U) Ihr Peetsral oemtet hat.
Horare Aairdrath er."
Rockwghzn,. Dt., Ib. Juli 1382.
häutige Sraiin. CFrftäraxg ciser fOtutter.
,. Ll ich s:iien Linker auf de Lande ar.
hatte mein dri'iiährige sdhnche eine Lnfall o
häutiger Braune ; fdien alt tb er ersticke
müßte. Jemand in der antilie falug or, man solle
ihm Soer'a ZherroPeetOrt gebe, wovon
mir stets eine Ilasche im Hause hatten. Wir gäbe
tdm kleine Dosen, aler st, und in weniger als
einer hnlden Stunde athmete er zu unserer Freud
mit Leichlizkeit. Der rzt sagte, da Herr,
Veetoral habe meinem liebe Kinde da Lebe
gerettet. z?an man sich da der unsere Tankdar
feit uimd:;ik Aufrichtig die Ihr
Frau iaini 6 fcn f."
1 West-Z2Sst ZL, ew.Iork. 1. Mai 168i.
Ich aefraaie seit mehreren Jahren ?er'
EherrqPectrl in meine Have und trag
kein Bedenken, ti für da wirksamste Mittel gegen
Huste und CrtHtuncn ju erklären, da wir t an
gewandt. . I. Erane."
Lake Er?swI,Ninn.. 13. Vör, 1.
Acht Jabr lan.i l,kt ich an der Bruftbräune, und
wurde, naiddem i viele Mittel umsonst ersucht
hatte, durch Aver' 2 h e r r vP e r t r a l geheilt.
Joseph Wal.en.
Bqhalia, ZUiss., S. Zkpril 188i.
Ich kann nidt genug zirm Lobe o Ätzer'
L b e r r y.P e e t o r a l saae, denn ich glaube, ohne
dasselbe wäre ich langst an x!ungenleiden gestorben.
E. ragdo."
?!alestlne. TexaZ. S2. pril IS82.
EI giebt keine Krankheit a der Aehli'odcr Lunge
die nicht durch ?lo,r' rherr?Heeprl bdeu.
tend gemildert wird, und e wird immer Heilung
dringen, wenn da Uebel noch nicht u weit für
die Wirdmz aller Medizin gegangen ist.
Zubereitet o
Tr. I. (5, yer & Co., Lowell, Mass. '
Zu allen Apotheken zn haben.
p. Hj. -WEinsrsEiij
Nechts2lnwalt
und
Ocssentlicher Notar Z
Osstee: gegenüber dem Schulhause.
- . 0.
rh3ir?s3$t
nnugcn un$
SavneskAkdZAÄizd?
und fei dir d kfN!b,? ?'cil?rk iit I
? rZeschIeatskviu tyriti f;ti ane düscr, d (iu
, eilen, ferne r, saiizsi .utiircni ü.-'rwcnn j
(artrtt! aßcril.li!c.t I fee i iMSfn li tx-Z
selbe und kri:sn tc jrtir.'f Twt
lZrrSrttiiirfJr?fa "rr;".ftna.vn.- i.tsnj
'mit ioMriea Mi-. r ? ilcern. EUdin
Siriniwr cru.: r . r Em . -Z
Ütita in ixp ii k -vsi Mnfs&lt fwi'
.?e.sau5t. i
dcZii : C rL..:!ir. lUVs '.:'t. Chntonii
'lacc, calio r.rv:'...,ir", ti Tbr. a. T.
ttFl&Sftt
Farmer,
die einen guten Selbstbinderin die
sem Jahre zn kaufen gedenken wollen
nicht vergessen die Probemafchinen die
bei mir aufgestellt find, zu besichtigen.
Das Ansehen kostet nichts nd kann euch
nur Nutzen bringen.
Simon Boeger.
Wöchentlicher Martt'iericht
Getreide, Mehl u. s. w.
Jeden Freitag eorrigirt von der
UEKtfAXX STAR MILLS.
Weizen, 2. Qualttät..
Weizen, 3. Qualität
Weizen, 4. Qualität
Korn, in Kolben
Geschältes Korn
Hafer
Mehl, per Faß. 1. Qualität
Mehl, per Faß, L.Qualität
7
5
0
35
40
27
00
5
0
40
00
Kornmehl, per 100 Pfund
Kleie, per 100 Pfund
Shlpstuss. per 100 Psund
Produkte.
Eorrigirt von
GEORGE KRAETTLY. Groeer.
Die angegebenen Preise werden von den
Händlern meistens m Tauschet bezahlt.
Butter, per Pfund 10-121
Eier, per Dutzend..... ...... 8i
Hühner, per Dutzend 2 00--3 00
Enten, per Dutzend 2 50 3 51
Gänse, per Dutzend .3 505 00
GetrockneteAepsel.perPfund . 23
GetrocknetePfirsiche. perPsd. 45
Kartoffeln, perBufhel 30 10
Zwiebeln, per Buche!.... 30 40
Weiße Bohnen, per Bushel . 75 1 00
Eine große Auswahl der sch önfteo. rlrgan.
trftrn und taurrhzftkstkn
Schuhe für Herreu uud Damen
findet ihr ia
M. P. Bensing ö
Schuhhandluug !
Für di FriibadrS nd Seek'Saiso
hade ich einrn große Vorrat!) feiner Schuhe
für Dame und Vkädche. Herren und no
rm eivseZezk. die ich ja sehr billige Preise
verkaufe. Höre erde ti inj desonter
in ihre Juterr? finde die enen Litd,'s
Pretertioa Kongress GaiterS" zu prüfe.
Diese TSude sind die scheftka,bkqnemftcn ud
darrhaflftr i Markte.
2. 3?. Benßng.
p!16Lg.3z:t.
Zu verkaufen.
lie unter de ?!ae cyraf's Irland"
bekannte JnI i diflia für Baar ja kaufen.
Zit Jssrl Ikcit Vitilt eftl. Her
ari usd ist enoa 200 Äcker roß; 3 bis 40
Ackrr sind klar, ahrend der Keft aus Holjland
bekehr.
Nähere z erfragen bri
The. Skr af,
- Hnta,
JI
, THE '.
rfiMn:RFuniifinn
iiuu vbiiBCU
Winöoir Saslu
Da ich daS Sount, Recht kür den Verkauf
dieser neuen Feosterrcdrncn ercrdrn dbe,
m'üte ich jeden HauSblsiyrr der sclchr meiner
Yi ii. iirj-lifc -t '.Hi.VfAK.i..
... . ... . .1 M w M V , ish Miiynv
Kirche ein HnIhauS ju erri vk. dkdsich ti
gen. ersuen de mir verzuforech.'n n sich
ro de, or:öaen dies r n:urz 'erikSkuna
zu überzeuge.
83 m. lenk,
5krar.n, Vlt.
Die Erhoknttg."
dieser
SALOON
elckcr erkt kürilick ereffaei urde eiiicut ii,
bereits allaemeiner Belieb: hcit uns sinkt t man
dort die dkftk Torten
"'Wlii.skV'K IZrriiZiO-
feine
Weine und die besten (liaarcn in
der Stadt.
Neue Pool und Billiard - Tische
ßkhen drm Publikum turVtrfüzuna.
IZroPp's ausgezeichnetes Lagerbier
ftets an Zapf. Die Halle, clche mit der
Wirthschaft in Verbindung sieht, in Lerekner
und überbauvt alle die Kksklick'ekte , tr.
nftalte.1 odkr Versammlung zn terusc ge
denken ftktZ offen.
Joh n N. God lt?,
lZkentdümer.
Juaie, Mixologist. Tiäii 85
Wm. Herzog Geo. Starck.
SonoHmWiiio0o.
Nachfolger vo
M Tocsc7iel, Scherer .s- Co.
Wein - Züchter
und Händler in
Einheimischen Weinen.
Fabrikanten des rühmlichst bekannten
pcarl" Gtra lIrn
bampagucr,
und Eigenthümer ter
TONE Nil.!. TlNEYARDS
urLs
Hermann Mo.
E.BLUMER'S
Möbel - Hanölttttg
er, IVXo.
ist der beste PlaK für den billigen Ankauf den
Möbeln aller Art,
Schaukel üble, Sopbas.
Spiegel. Matratzen .
I Verbindung mit mriner Mcdelhandlung
führe ich auch eiae
taMm'b QVtWÜ
nd halte ftets orräthig alle Sorten
Bauholz. Schindeln, Flooring. Thüren, Leu
ster u. f. . zu den billigsten Preis . Farmer,
sprecht or. 'Z7ged8S
AH own BOB IN,
Knttstgartner
Gegenüber de Locale d:S Herr E. Ni!se a i
der Schiller Straße,
Hermann, Mo.
Untkrzeichneter ik durch seine rerschiedene
Tieibhäuser in dentavd'scsrßtdrmPudllkum
zu viedrigen Pkkisea alle Srte tgemüsc,
Pflanzen, Blume ,c. zu liefern und bittet um
geneigte Zuspruch.
Dem Anlege von lmeckgärtc S?.ira?l
beeten und allen ia sein ach schlazeuJk!, Äc
beite wird besondere Äuf,nerk,',nlleit gr
schenkt.
Feb.2.8! !ph Lod in.
IV. C. HÄEFFIER,
Händler in .
CHOICE FAMILY CRCCERIES
Blech und Glaöwaaren, Porztllan.Z?aarkn,
EandieS. Eingemachte Früchte,
Jellies u. f. .
Ebenfalls habe ich einen sog.
10 CENT COUNTEK"!
eröffnet und könne da Maaren aller Srt für
die fitringt Summt von 10 Ctnti gekauft wer
den. Jarmproduktt erden in Tausch gegen
andere Waaren entgegengenommen.
Marktstraße gegenüber dem Markthause.
Hermann, Mo. zun86
Jakob Rommkl.
Hermann Setbe.
ROillimiSOBBE
Eigenthümer der
Morrison Nursery .Weinberge
MORRISON,
WaSconade Ccuntv, .... Mijssuri.
Agenten:
Marti Allem an, M,
kfbold Perle Hermann, Mo.
Tht. Brrgner Hermann, Ho
Ein Mittel gegen Schwei
necholera. Der Uaterzeichaete. ei alter Farmer, der ia
der Schweinezucht gut erfahre und ftüher
durch die Eholera schon große Lerlofte erlitten,
hat ach längerem Studiere und vielen Ber
suchen ein probates Mittel gegen diese Krank.
t)tit entdkikt da noch in keine, Falle fehlschlug-
Sokche die das Mittel an ihren Schweine
ersuchen oll', könn, da Rrrept beim Ua
terzkichneten gegkn geringe Vergütung brkom
wen.
4Mrt Georg Kratttl.
Hermann Brauerei
?
nd
Malz - Haus.
HUGO KROPP. Eigenthümer
Hermann, Mo.
Das vorzügliche He,maorr
Lager-Vier und Flaschcn-Lker
entspringt dieser Vraoerrs.
Für Gerste k?d der' hechle 2?arktpreS
bezahlt.
Vocklen's ttruira Talbk.
Die beste Salde in der Wr!t Ut
Schnittwunde. Quetsch,,, Ufschs-Ür,
Salzfluß, Fieber nd Froftzeulea, 'iechkcn,
iesprungene Hände, Hühnrriuarn m:i f :
santausschläge; stiere Stut fiirHä:orrd?i??::
eder ketoe Lezahluna r,rrlagt. .2i-? , ,!
friedenheit garantirt oder da k G.'l! z .
staNkt. PrriS 25 Erntl t'.t C j - ;
ahn tn r.it.li'i 1
I

xml | txt