OCR Interpretation


Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, October 22, 1886, Image 1

Image and text provided by State Historical Society of Missouri; Columbia, MO

Persistent link: https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn93060116/1886-10-22/ed-1/seq-1/

What is OCR?


Thumbnail for

!H- - fsVTV
u
flMYflflf
'mV
V-
Y 0 rfTV7
P5t & rr NQ SS
- a .an- a.- ft . 3 3
U Z
mwwwmmi yi
MzMh
wtiww vw
Gebrüder Graf, Herausgeber. Preis: 52.00 per Jahr. Office: Ecke der Liertea und Schiller Straße.
Jahrgang O. Hermann, MV., Freitag, ben 22. Oktober, 16. Kummer ÄV.
. , . . '' .... ii- -i i . i -. i . ' II. . . . ' - .in. . -
,1'"'-. ----
Eeue Möbel-Handlung !
ron
"CTOKcrsT c
Nachfolger von Begeuiann, Lcisnrr & Co.
Händler in
Möbeln. Matratze. Tcppiche.. Ze! - Tücker, Tapeten
ensZer-Vorliän;'. uud Näbmaschiilen aller orten,
weiche wir zu scbr rnagüien Preist erkaufen werden . rF" 7i e r t i z e Särge in großer
Äuswü!l zu aütn Zrciscn.
es- Qrin elctcntcv Leichenwagen steht dem Publikum bei
Begräbnißfallen ;ur Verfügung.
H. L. Hrlkmtttt:?, - - (cschäftsführer.
IEEE. IEEE lEXTT bT jE,
ä::dl.r nt
und
wl$
np
(viscn-Ä?aarcn,
Vlcch-2aar?n,
COrrugatoa
Dachrittttctt imd Blitzableiter
ci;t für den
eertng
&cwtt
Nnmelli Tamps- und Treschmaschin?, uns y. M. Virdsatt'
Novelty" Säge.
fiisftifu
Mttrktstrasze, .Hermann, Mo.
Vtill!
fettigen
und
Kleider-Btoffen jeder A'rt
fräs cr größte
Knaben in diesem
i!vrr
Vll?
:U) fertiger
de
zur Berfiiguug.
Svrccht vor und prüft meine Waaren.
soeben ei
Lyon
w
233
Eckc dcr 2Un ud -chiUerstraßc, Hermauu, Mipour'.
ttiileezeichueter en:viehlt h,erz::it d.'M geehrte?: itblikum v?n Hermann und
Umgegend "feine wvhlasscrtirte und umfangreiche Auiiuahl von
Groccrics, Prvvisions, Holz- und Wcidewaa
rcn, Porzcllanwaarcn :r.
Preise habe
s pruch.
ans dao Ni.'dri."'::
How nun; terril io cchos one's poor head
has. anl w. at suiü
hnia hes. UeUef i
i'TA-r i fiiifl ,v 1bon
il.enn W i oaiiseu r.y lceo
f may Im hnl lrom ervous,
eura!tic, or fiele Ileadache Ly the ii.e ufi
V3, VX A X W W
. . .V. 'kieli is not a re-all, lut: "IIst nued Tonoaltsc in cane ff Xenral-io
vvvW'C whiih a cur s(T Nervou; HpwiachM with necen in almnct Terjr in.tanca.
. "s . ... w-, ': Ja atritil Jenra(ric fomis it ia uoexcelled."
HwlHCh. Neura!:i. Rhc.3t M!.tJ O. D. KORTOls. M. D., Cincinnati. Ohir.
n? r- ' f I o .u-tary .e.nlnp hns eyerj XoW4ifKK , ,M; done ood eerrico in to
ok, !,,,,.-: aiU'h stn.ns ciiilotan-lit- irtm t he o imhitual Htadubo."
iuc!4':il Tinrs'irni. Theo. Hebma!n. M. D.. Rt.Thomaa.Mo.
Ost SAI.E Br ALL PÄUr.GlSTS. TRifE OVE POLLAR PER FOTTLK f
A. A. MELLIER. Proprietär, Tir and 711WASUüTON AVEVi. oT. LOLIS.
,.?Ukr.' wir im SkP
lkmb.-r no Vkii entrJ tltn
, Zahk'I hkrauZgkgkbtn. -i'.lZ
SkUkn. jx il'i Hatt, mit iiSit
13,500 dbilnungk eine
gn,e Gkmälve.SaUkrik. idl
ttt Wöolrialr" Preise direkt
lös ,,,n für alle SOaann für rrfoiiiitttn
Hu ffanitlltn Sedraiich. Cflfll. wie in bkftkll.n.
gieb ten atntinrn Powrnprfii für kille?, ton?
, rul. it. trinft. raflt. der womit mn s,1i
uftrt. tiritS nldbr, P4 entölt
ia llen M,rklen Brr Welt geiammellk ,inforutn
titntn. Wir senden frei der Post eine Vovie an
legen ein reg, nch Empfang von I Sti. ,r
eftreitun, de, Parias, asten Sie van sich hare.
chlvngftaN.
ZNottlyonleru Wnrü & s,o
22 & 229 Waiash venue. Chiraga, IX.
mtjMüiBV:
Martin Älklemann iicntfeumti
" 'äyfjiufiirüfjc, S c r ni a n it, c.
CUUi neue oicl ist dem Publikum erst
kürzlich eröffürt und mit den de,i'.lkmften ckm
Dichtungen, r.i.ikn 23 nunfe Mibcln ausge
stattet woiden, und werden Reisende, Farmer
und Äostganger l'iersklbst die dcurn Akkomo
dationen zu sehr mäßigen Preise,: finde,,.
Unamu
Wenn ihr ged.'ezen. tste Alasse Kukerrsaaren
gebraucht, so gebt zn
'M'M-
imi
sr
ii
IM
i?r.&&tZ
rl V, !.
I II 1 & " a,", - ,. s .
r i. x
kvMMWA
I ; u 'fir 'M'k
. 4 i -V ' ' '-, - J - i
JUenry Boc&'s
Attfcr-Merkftätte
'-an ttt 3. nnbf der Markistraße.
Hüt Sorten W'in,! SitiX' uud Schmal;
säjfer. Halbfässer, Krautftäader, fom ie iO und
5 Gallonen NegS" stets an Hand. Akte Ge
binde reparirt. Gutes Küferholz stets vcr
langt.
Alle Küferwaaren der berühmten Stone
Hlll Wein So. werden von mir verfertigt.
Märzb. 8t
X-xsnsrisiEB
vT
3-;
ö?en
9
Pumpen aller Art,
Messerschmiedwaaren :c.
werden in irgend einem Theil de
Ceunt? billig angebracht.
berühmten
mm. i
inder,
itr tu
leider siir girren, Jünglinge und
wimw
Melde
Staates stellt meinen stunden zur Auswahl
c r
wre
öffnet von
lzerabgescht und bitte um geneigten
iU
SEw A
KfoWlTQg
T-,-yroir -B2- ROBYIT,
V1 sH i
w&
Ver th indeflnft ach and pahie of nrvoia
Patient, Tiisiialim apenor to n c.thr aniv.
yne tfT Headach or Muscular Ehe.
m&lism, it inalmoet a spönne." ' 4
Park Ritchie. M. P.. St. taol, Mion.
I.icrd Sfemmrl.
Hksm.'nq Sobbk,
ROllPilEL&SOBBE
ii.iit.!: üiifr tex
tH)rtf tCitt ?Jif tt MrMisirrrif
;mui-H.Miini m. (
r.luRnlbOH,
' ',is?ccim?c 'ritnl'., ??i'feuii
! dlt
A ü e , t c n
"IViirlin 'JlUtin.uui,
9j,P
nnn;an,
Vccbclt l'a'.t .
ibco. Vcrgnrr.
R. v3. Atelier.
...Hermann, ie. ;
. . ..pcrmasn, vJlc, I
;
Mischer
stets zu haben bei
O.
StonolIiU Wiiie Go.
Äzchfelgkrvo
M- J'ocsvhcl, Scher c r $ Co.
Wein - Züchter
und Händler in
I ry ' r i" CYTX . ? . .
XtllUC 111111 0)11 5r!l!rII.
' ' ' ... ,,,,,,,,,
fjui i iiwmiii uäuiiikyi iinu'
j pearl" Gittra Nrn
Ebampagner,
und Eigentkuwer der
STONE All.!. fSlNEYARDS
'z
V J lWAA
.ermann Mo.
COCKLE'SbÄPILIS
Tbis Ick English Farnilj XedXeiii In
use sor 86 jears, all ver tne iroiid.
sor Bile, Indigestion, Lirer, &C
Ol Pure Vegetable Ingredients.
IUEE FROM
vischer KalS
,ubaben bei
y
33rTy SOllllS.'2" Beweis dafür, daß dies die
NekblikanZsrSrS i5utt,.?icket
-'-T - - 7
Für Repräsentant :
Joseph Leisiog.
Für Ceuvtv'Cellector :
Georg Kraettlh.Z
Für Sheriff:
F. W. Hneller.
Für Schaßmeifter?
5haö. Fugger.
FürAffesor:
Arnold Rhump.
Für CountSlerk:
Buel L. MatthevS.
Für Eirruit'Tlerk :
August Meyer.
Für Vrbsecntinq.Attornr? :
(?. M. Clark.
Iiir ProbateRichter :
Franris Oncken.
Für vvrsißenden Richter der Count, Court :
(shas. M. MatthewS.
Für dkisifenden Richter der Count? Court für
den nördlichen Distrikt:
August Riek.
Für bi,lftnfctn Rechter der Countv Court für
den südlichen Disirict :
George W. Sedkll.
Für Coroner:
Tr. G. A. Spreckelmeher.
Für Ci'rigrk's: Uten D kstrirt.
L. F. Parker,
Für KreiSrichter dkS 9. Bezirk? :
Rudolph Hirzcl.
Wie man aus der Nede des Herrn
Bland zu schließen gezwungen ist, giebt
cZ in unserem Lande zur Zeit keine an
dere wichtige Frage als die s?z. Silber
frage, wenigstens ließ dieser Herr in
seiner letzten Samstag gehaltenen ?!ede
alle anderen politischen Tagesfragen un
beachtet und hielt sich an die Silberfrage
die er in einer seiner charakteristisch lang
wcitigen Reden breittrat, ohne jedoch,
wi? ei schien, seine -Zuhörer zu seiner
Ansicht zu bekehren, denn sein Auditorum
blieb kalt und unterbrach ihn nicht mit
Veifallsbezciguugen, wie dies der Fall
zusein pflegt wenn ein Redner seine
Zuhörer von dcr Richtigkeit seiner An-
sichten überzeugt.
Herr Bland hielt letzten Samstag
Abend im hiesigen Courthause eine An
spräche an eine sehr kleine Anzahl Bür
gcr es hatten sich im Ganzen etwa 50
bis 00 Personen eingefunden um den
großen ( ?) Staatsmann, der jetzt schon
! so lange unseren Distrikt im Congreß
m i ß-rcpräseutirt, zuhören. Wer sich
eingebildet hatte, daß dcr Herr Redner
eine auch nur annähernd logische Dar
stellung und Erklärung seiner Stellung
zu den wichtigsten Tagesfragen geben
werde, mußte am Schluß der Rede sich
zugestehen, daß Herr Bland seine Er
Wartungen nicht erfüllt habe. Dcr
Redner ritt seinen Zuhörern sein altes
Steckenpferd Freie Silberprägung"
vor, und begann seine Ansprache mit
einer Geschichte der Silberprägung, in
dem er die verschiedenen Congreßakte in
denen die Prägung unserer Münzen und
die Feststellung der Werthe derselben
verfügt wurde, anführte, ebenso das
Gesetz durch dessen Annahme die Präg
ung d.r Silberdollars eingestellt und
das w:e cr seinen Zuhörern zu verstehen
gab im Interesse der Bondhalter ange
nommen wurde. Sodann
r.aXiA
UUIL litt I
Redner, durch die Erklärung, daß seit
der Einstellnng der Prägung der Silber
Dollars die Preise für alle Produkte
sortioährend gefallen fei, den Eindruck
hervorzubringen, daß dieses Sinken der
Preise lediglich eine Folge des Auf
Hörens der Prägung des Dollars un-
serer Vätcr" sei, ohne dabei zu bedenken :
I daß ja seit dcr Annahme des gcgcnwär-i
tigen Gesetzes monatlich über .0o 000 ; Reuen ,ür ntterunz und .yalten wl
die'cr Tollars geprägt werden u':d da. I ches Thieres ncbst Summe für bean
her folgerichtig auch die f-rcv-: wicdrr svruchtcn Schadcncrfay an;n,ühren, wo
in die Höhe geben müßten, wenn die! rauf der Eigenthümer dem Aufnehmer
! Einstellung der Silberdcllar - Prägung !
Jan dem Fallen derselben schuld gewesen. !
- 1frr vj3fsi
i'.'ie:- daran? hin, daß der
Handel baviurtir Iieae ?nd inclitc nn,h,Vich erlitten, entschädigen soll. Wcuu
-
nur
dcr Preise sei!
u :
liriuitcuuitg rcr
i .urncfvifünrcn.
Ci
"?en Silberprägung" j
Or smite e.i iei der!
-.int der Ilngeu. ißlieit ob Preise nicht
, , . . . r.
iich nchc herahgeyen das den Gcichasts-
ltllma,m abhalte mehr Waaren cinzuliigcn
'V' V 1 -a s vArt iiir KsT Osit oifUXirt finS.irf
11 V .L lLiJOt. Wkti iujm k v wrba
und cbcuso dcn Fabrikanten abschrecke
seine Fabrik im vollen Betriebe zu crhal-
tcn, da cr ja nicht wissen könne, ob die
Preise nicht noch mehr fallen. Herr
Bland hat da den Zustand der Dinge in
unserem Lande richtig geschildert, blos
suchte cr seinen Zuhörern blauen Dnnst
vorzumachen indem er als Ursache dieser
Zustände die Einstellung der freien Sil-
berprägung angab. Die .Ungewißheit,
welche heute alle Geschäfte in den Äer.'
Ztaaten lahm legt und die jetzt her-
schenken schlechten Zeiten hervorgerufen
hat, ist nicht cine Folge der Einstellung
der freien Silberprägung, sondern eine
Folge der von der demokratischen Partei
eingeschlagenen Politik, bei jeder Con
greßwahl sich zu Gunsten einer Abschaff
ung eines Theiles der EinfMzö.lle iuA
einer bedeutenden'Herabsetzt,ng eines an
deren Theiles derselben zu erklären,
ohne daß dann in der darauffolgenden
Congreßsitzung auch nur die geringste
Aenderung vorgenommen, oder yyn der
demokratischen Partei auch nur ein ernst-
licher Versuch gemacht worden wäre.
diesen Beriprecyungen nacyzmommen.
wirkliche Ursache der Einstellung, deS
I Betriebes in zahlreichen großen Jndu
j striezweizen war. ist jedenfalls die
! Thatsache, daß seit Vertagung des Con
j gresses und der Entfernung des Tamok.
I les'chwertes der Tariff-Reduktion,' bei-
nahe in allenFabriken irnLande die nrälj
rend der Sitzung des Congresies feier
ten, der Betrieb wieder anfgenornnien
wurde, und obfcbon nicht mit vollen,
Kräften gearbeitet wird, dadurch wieder
Tausende und aber Tausende Beschäf-
tigungslose Arbeit erhielten. Tie freies
Prägung des Sllberdollars hat schlech
terdings nichts rnit dieser Frage zu thun
und Herr Bland hätte wohl daran gc-
than wenn er in dcr letzten Sitzung dc
Congrcfscs sich wcnigcr im Interesse der
Silberkönige des Westens und mehr im
Interesse seiner Constlruenten bemüht
hätte. Denn daß nur die Besitzer dcr
Silbcrminen durch die Einführung dcr
freien Silberprägung gewinnen uud die
übrigen Bürger des Lcndes verlieren
würden liegt doch klar aur dcr Hand und
Herr Bland ist jedenfalls klug genug
dies selbst zu wissen, cdkr wenn er es
mcht ist, sollte er jedenfalls nicht wieder
als Congreßmitglied gewählt werden.
Oder glaubt vielleicht Herr Bland, daß
es im Interesse Aller liegt,' daß einer
Anzahl Bürger dieses Landes das Recht
zugestanden werde 73 Cents werth Sil
der nach der Ver. Staaten Münzstätte zu
bringen um es prägen zn lassen, und
dann seinem Nachbar diese 73 Cents
werth Silber mit dem Stempel der
Regierung versehen, sür 1iW Cents auf
zuzwingen, denn dies, und nichts anderes
bedeutet die' freie Silberprägung bei
dem gegenwärtigen Preis,' des Silbers
im Weltmärkte. Herr Bland suchte
seinen Zuhörern begreiflich zu machen
daß je mehr Silber in den Ver. Staaten
geprägt werde desto billiger das Gold
würde. Die cigenthümlict)s!e Behaupt
ung die wir jc gehört. Je mehr von
einem Artikel an Hand ist, mit dem man
einen anderen Artikel, der rarer im
Markte ist. kaufen will, desto tocnigcr
Werth rcpräsentirt der Ar.'ikel mit dem
man kaufen muß, und nicht umgekehrt,
wie uns Herr Bland glauben machen
möchte. Jeder Geschäftsmann in un
serem Städtchen könnte dies dem großen
( ?) Demokratischen Staatsmann aus
rechnen und zwar ohne Hülfe eines
Rechenbuches.
Tie Connty Court hat bekanntlich in
ihrer letzten regelmäßigen Sitzung, ans
Ansuchen von etwa hundert Pctenren,
angeordnet, daß die Frag,', ob in Zu
kunft das sich in diesem Ccunty befind
liche Vieh frei herumlaufen, oder ein-
gepfercht werden soll, den Bürgern in
der kommenden Wahl zur Abstimmung l
unterbreitet werde. Da die Ansichten
über die Zweckmäßigkeit dieser Maßre-
regcl weit auseinander gehen und die!
Bestimmungen dieses Gesetzes vielen ;
unserer Leser unbekannt sind, lassen wir
dieselben in gedrängter Form folgen :
Sollte dieses sog. Stock-Law' inl
diesem Connty mit einer Stimmenmehr-1
heit zum Gesetz erhoben werden, ist es j
uiiuiiiLiiuui uuvt; i.uiuvfiui i'i;;u'iu L-
i 0s. st V iZm -1
setzwidrig Pferde, Esel, Rindvieh.
Schweine, Schaare, Zielen frei, außer
halb einer Einfriedigung Fenz umher
laufen zu lassen, :::id irgend eine Person
hat das Rech; solches Vieh sogleich eiu
zupferchen. ist dem Aufnehmer zur
Pflicht gemacht, dem Eigenthümer, wenn
bekannt, innerhalb drei Tagen schriftli-
che Notiz zuzustellen, und zugleich die
eine vernünttige Vergütung entrichten
und auch allen anderen Personen, wclchc
dinoen durch oas tret iimhciisliicitDC
'der Eigenthümer des Viehes nicht be-
launt, oder derselbe sich weigern sollte
die kbett.na.nnte Cntschädiaiina zn ent-
richten, gelten die Regeln dc Gesetzes,
unter welchem cutlaniene.- -!ri, v Vieh
verkauft wird. !
5löl'ucn sich der Eigenthümer uiid i
Aufnehmer über den Schaden nicht eini
gen, soll der Friedensrichter des Down
fhips drei im besagten Township wvh
nenden Männer ernennen, deren Pflicht I
es ist, die Vergütung für den angcrichte
tcn Schaden, sowie den Betrag sür
Futterkasten und Halten des Viehes
festzustellen. Die so eruanntcn Abschätze?
oder zwei davon, fallt? der Tritte sich
nicht einfmdcn. nachdem sie beeidigt "diß
sie nach besten Ermessen ihre Pflicht er
füllen, sollen dem Eigenthümer sowie
dem Aufnehmer je ein von ihnen unter
zeichnetes Schriftstück zustellen, auf wel-
chem der zuerkannte Schaden oder Ver
gütung angegeben, und nach Bezahlung
der angegebenen Summe sowie, der
Kosten des. A.erfairens, svll der Eigen-
ihumer berechtigt sein das Vieh wegzu
nehmen. Sollte er sich aber weigern
den Schaden und die kosten zu zahl:n,
bleibt das Vieh im Besitze des Aufneh
mers und kann nur durch den Eigm-
jhümer unter den Bestimmungen des
Gesetzes, welches dcn Besitz von wieder
rechtlichemEigenthum regulirt wid:r-
erlangt werden kWenn das. Verfahren
unter den Bestimmungen der Stuck-Law
regelrecht, könnte kein Verfahren wegen
widerrechtlichen Nehmens und Haltens
von Vieh von dem Eigenthümer gegen
den Aufnehmer aufrecht erhalten werden.
Das Dazwischentreten . einer dritten
Person im Besitze eines Pfandbriefes
auf besagtes Vieh würde die ?ache
jedoch compliciicn.)
Ter Frleoensrichter pH zur zeine
Dienste in solchen Fällen 50 Cents er
halten, der Ccnstabler oder Stcllvcrtre
ter 35 Cents für jede Notiz nebst 3 Cent
für jede Meile welche cr zurücklegen
muß um die Abschätze? vorzuladen. Die
Letzteren erhalten jeder 50 Cents für
ihre Dienst?, sämmtliche Kosten sind von
dem Eigenthümer vor Wegtrerbung des
Viehes zn entrichten.
Sollten jedoch die Abschätze? die Ver-
gütigungssumme auf weniger festsetzen
als vom Aufnehmer gefordert wurde.
foll Letzterer sämmtliche Kosten tragen
Es ist Jedermann gestattet sein Vieh
auf der Landstraße von einem Ort zum
anderen zu treiben, jedoch ist er für
etwaigen Schaden, welcher dadurch ent-
stehen mag, haftbar.
Da ich beabsichtige vom Geschäftsle-
ben in Berger zurückzutreten, werde ich
von nun an alle meine Waaren zu und
unter dem Kostenpreise verkaufen.
H. Binkhoelter.
Da vielfach unter den Eingewander
ten die Ansicht vorherrscht, daß sie bei
der bevorstehenden Wahl stimmberechtigt
sind, wcnn sie ihr erstes Bürgerpapier
jetzt noch herausnehmen, so wollen wir
hiermit kurz erklären, daß nur derjenige
Bollbürger gesetzlich bei dcr bcvorsteh
enden Wahl in Missouri stimmen kaun,
dessen erstes Bürgerpapier am Wahltag
wenigstens ci i Jahr alt ist. Das erste
Büracrpapicr kann sogleich nach dein
Landen auf amerikanischem Boden cr
langt werden: um das zivcilc oder den
eigentlichen Bürgcrschcin zn crlaugcn,
muß man sünfJahrc in den Ver.Staaten
ansässig gewesen sein und wenigstens
zwei Jahre vorher das erste Papier,,
erworben. Wer jetzt drei Jahre oder
länger im Lande ist und sich sein erstes
Bürgerpapier erwirbt, kann bei der
nächsten Wahl durch Erwerbung der
zweiten Papiere" vollberechtigter Bür
ger werden, sznst nicht. Dies ist klar
und deutlich und wer sich darnach richtet,
kommt nicht mit den Gesetzen in Conflikt?
(Sedalia Journal.)
Herr L. F. Parker republikanischer
Caudidat für Congrcß-Repräsentant die
ses Distriets, hielt vorgestern Abend im
Courthause eine Ansprache. Es hatten
sich viele unserer besten Bürger cinze-.
funden, die der Rede mit gespannter
Aufmerksamkeit lauschten. Herr P. ist
ein tüchtiger Redner.
Volksfreund.)
(Jesserfon City
Mein ganzer Waarcnvorrath muß
bis zum 1. November verkauft sein und
um dieses zu ermöglichen, ossenre ich
jetzt meine Waaren zu und unter dem
osten preise. H. B i n k h o e l t c.r,
Bcrger, Mo.
- . m .
Tas deutsche Element, lvclches bereits
im gegenwärtigen (49.) Kongreß sehr
schwach vertreten ist, wird aller Vor
aussicht nach im nächsten Kongreß noch
schwächer, ja vielleicht gar nicht vertre
tcu sein. Vor zwei Jahren wurden
sechs in Deutschland geborene oder doch
verdeutschen Sprache gründlich mächtige
Männer in das nationale Repräsentan
tenhaus erwählt; diesmal ist es noch
keineswegs sicher, daß auch nur ein ein
zigcr gewählt lvcrdcn wird. Mehrere
dcr bisherigen deutschamerikanischen Rc
präscntanten, wie z. B. Günther in
Wisconsin, sind bei der Bewerbnng um
die Wicdernomination durchgefallcn, und
von neuen Nominationcn solcher Kandi
datcn ist uns bis jetzt blos cine bekannt
geworden, nämlich die das Col. Leder-
gcrbcr dnrch den republ. Convent dcc' j
in. Missourier Distrikts, welcher 5ian i
hit .irtr ri M.1N iimt N.ak.tt,
diöat ztvar cin Mann von makellose!
Charakter und strengster Rechtlichkeit
sein uud sich in ganz Missouri großer
Achtung erfreuen soll, aber trotzdem
wenig Aussicht aus Erwählung hat. da
in dem betreffenden Distrikt die Demo
kratcn bei der letztem WiM fast üOOO
Stimmen Mehrheit hatten. Der Um
stand, daß also das deutsche Element in
d:m, diesen Herbst zu erwählenden Kon-
grcß, welcher als der fünfzigste das erste
Jahrhundert unserer konstitutionellen
Geschichte abschließt, villeicht gar nicht
vertreten sein wird, ist sehr zu bedauern
zumal, wenn wir bedenken, welch wich
tiges Bevölkerunzselement die Deutschen
bilden. Als vor jetzt 100 Jahren Re
präsentanten in de ersten Kongreß
gewählt wurden, da war der erste Mann
ein Deutsch-Anuzrikaner, nämlich jener
berühmte Kämpfer aus dem großen Un
adhängigkeitskricge, General PeterMüh
lenberg von Ponnsylvanicn. welcher auch
zum Sprecher des ersten Kongresses der
Aer. Staaten erwählt wurde. Mühlen
leilberg, dem vor Jahresfrist sein Hei
mathstaat im Kapitol zu Washington
eine schöne Statue in Marmor errichten
ließ, war yy dem Kriege Pastor der
deutschen kutherischeu Gemeinde zu
ZZoodstock ira Shenandoah Thale. Als
tatni die amerikanischen Kolonialstaaten
sich vor England losrissen, war Müh
lenberg der schon in seiner Jugend für
das Soldatcnleben jchmärmtc, aber auf
Wunsch seines Vaters sich dem geistlichen
Stande widmete, einer der ersten, dcr
zu den Fahnen eilte. An einem Sonn-
tag hielt er seiner Gemeinde die Ab-
fchiedspredigt über den Text 2 Moses 5
C und 7. Er sprach zuerst in beredten
Worten über die'Leiden der Jsraeliten,
'die sie ron König Pharao zu erdnlden
hatten und wie nach und nach der König
von England über das Volk dieser ameri
kanischen Kolonie Trübsal und Elend
ringe uno Pyarao nacrayme. icamt
machte cr cine Pause, uad sagte dann mit
erhobener Stimme: Liebe Vrüder und
Schwestern, cs ist mir sehr leid. Euch
ankündigen zu müssen, daß dieses meine
Abschicdsrcdc von Euch sein soll, doch so
Gott will, werde ich bald wiederkehren.
Eine höhere Pflicht ruft mich, und ich
muß ihr folgen. Taö bedrohte Vater
land, dem wir Gut und Blut schulden, !
nist um Hilfe, seine Söhne auf, die
Tränger von sich zu weisen. Ihr alle
wißt, was wir seit einigen Jahren zu
erdulden hatten, wie alle unsere Bitten
vergeblich waren, und der König von
England nur taube Ohren für uns hatte.
Die heilige Schrift sagt: Es ist eine
Zeit für jegliches Ding in der Welt,
cine Zeit zum Rcdcn, eine Zeit zum
Schweigen, cine Zeit zum Predigen und
Beten, diese Zeit ist vorüber; cs gibt
auch cine Zeit zum Fechten und diese
Zeit ist gckgmmcn ? Wcr daher Freiheit
und Vaterland liebt, dcr folge mir'."
Nach diesen Worten zog cr seinen Talar
aus, und stand in der Uniform eines
O bristen vor .seiner Gemeinde, die in
voller Begeisterung und mit kräftiger
Stimme das Lied Ein feste Burg ist
uuscr Gott" zu singen begann. Vor dcr
Kirche wurde die Trommel gerührt
und kaum tvar ciue halbe Stunde ver-
gangen, so hatte Peter Mühlcnberg aus
einer Gemeinde Mann, die mit ihm
zogen. Tlqen ergreifenden Moment
teils oben erwähnte Statue dar; wir
chcn Mühlcnberg, wie cr seinen Talar
abstreift und mit hoch erhoben: Schwert
zum Kampf für die amerikanifche Frei-
hcit auffordert am Sockel sind die oben
mitgetheilten Worte Mühlenbcrgs in
goldenen Buchstaben cingegraben. Mit
Recht, denn sie sind ihm nachgefolgt die
deutsch-amerikanichen Bauern zu vielen
Tausenden, und die Schlachtfelder von
Virginien und Nord Earolina wurde
von ihrem Blut gefärbt. Mühlcnberg
bewährte sich ausgezeichnet, und in dcr
letzten großen Entfchcidungsfchlacht bei
Jorktown führte cr die Sturmkolonnen
des rechten Flügels unter dem Ober
kommandv des dcutch-amerkanischcn
Gcncras von Stcubcn, und war cr der
erste auf dem Wällen des verschanzten
Lagers dcr Engländer. Nach Schluß
des Krieges begab sich Mühlenberg zur
Erholung nach seinem geliebten Wood
stock, dessen Gemeinde ihn alsbald cr
suchte, feine frühere Stelle als Prediger
wieder anzunchn:en: allein cr dankte
freundlich, indem cr bemerkte: Es thut
nicht gnt, den Pfarrer wieder auf den
Soldaten zn pfropfen." Er zog nach
Philadelphia und nahm dort im Ä on
greß, als dessen erstes Mitglied er, 2v:c
schon bemerkt, erwählt wurde, an allen
Verhandlungen zum Besten deö Landes
den wärmsten Antheil. Ami. Oktober
1807 starb cr.
Achtung.
Vergißt nicht, daß mein Vorrat!) von
Schuhen und Stiefel ein vollständiger
ist und nicht nur aus einer kleinen Aus
wähl besteht. Unser We.arcnvorrath
umfaßt alles vom gewöhnlichst: und
gröbsten Schuh oder Stiefel zu den al
lcrfcinsten. Ich lade Jedermann zur
Besichtigung derselben ein.
W m . N l c c .
"
Die Candidatcn der republikanischen:
Pürtei unseres Counm icrden an nach-!
solgenöen Platzen un County ?lnspra-
chcn an die Bürger halten.
L o c b's S ch m i c d c. Third Creek
Township, Samstag den 'i i. Oktober
um 7 Uhr Abends.
Bland. Third Crcck Township,
Montag den 25. Oktober 1880, 2 Uhr
Nachmittags.
Red Bird, Bourbcis Township,
Dienstag. 2. Oktober. 2 Uhr Nachmit
tags. B e m, Brush Crek Township, Mitt
woch, 21. Oktober. 2 Uhr Nachmittags.
S a m. I. M o r g an's S ch m i e d e,
Canaan Township, Tonnerstag 28.
Oktober 18L6, 2 Uhr Nachmittags.
SwiSs, Boeuf Township, Freitag
29. Oktober, 2 Uhr Nachmittags.
Hermann. Roark Township,
Samstag. 30. Oktober 1886, 7:30
Abends im Court Hause.
Morrison, Richtend Township,
Montag, 1. November 188. 11 Uhr
Vormittags.
Die allerbeste rd schönsten French
Lid Schuhe für Damen finden unsere
Leser im Schuhladen des Herrn M. P.
Bensing.
Feine ganz lederne Kid Damenschuhe
nur S2.00 bei M. P. Bensing.
Boa Try Hill und Umgegead.
Der Regen, den wir in letzter Zeit
hatten, hat unsere .Felder, speziell aller
die junge Saat sehr erfrischt.
Frau Carl Stoehr befand sich diese
Woche bei Verwandten in Montgomery
Co. zu Besuch
Letzten Sonntag wurden die vor dem
Wagen des Hrn. Emil Michaelis ge-
spannten Pferde scheu und liefen im
strengsten Gallopp? erst durch das Feld
und dann durch die Fenz und die Cotmty
Noad entlang bis nach der Wohnung des
Hrn.' Albert Ebcrlin, welcher die Tbierc
cinfing und sie dem Eigenthümer zurück
führte. Tie Pferde hatten keine Vcr
letzungen erlitten und der Wagen wurde
nur wenig beschädigt.
John Golden, ein auf der Farm des
Herrn Jas. I. Mattlock angestellter
Arbeiter ist von der Tobsucht befallen
worden und befindet sich gegenwärtig in
cincin kritischen Zustande.
Carl Schmidt wird am Sonntag, den
31. Oktober ans der früheren Farm des
Hcn. Wendel Day zwei Kälber aus
fchießcn lassen. Alle Schützen sind zur
Betheiligung eingeladen.
Herr Max Ludwig ttiird nächsten
Sonntag nach St. Louis reifen um
während der Wintermonate daselbst zu
verweilen.
Das republikanische Tickct gewinnt
mit jcdcm Tage mehr Unterstützer und
ist die Erwählung sämmtlicher Candi
datcn dcr alten nnd erprobten repnbli
kanischen Partei sicher.
Tie Herren I. I. Stoccklin nnd Louis
Schlocmcr erhielten letzte Woche eine
Sendung junger Karpfen von dcr Mis
souri Fisch Commission und haben die
selben bereits in ihre Fischteiche gesetzt.
C o r r c s p o n d c n t.
Bon Third. reck.
Hcrr Redakteur :
Ich, sowie mehrere Republikaner von
Third Creek Township wissen kaum was
wir in Bezug auf die Wahl des Probate
Richters thun sollen. Ich und noch
etliche unserer Farmer waren letzte Woche
in Hermann und probirten dort uns
über die beiden Candidatcn zu infoo
miren. Es wurde uns dort gesagt daß
Langcnbcrg blos Republikaner sei so
lange ihm die Republikaner ein Amtge
ben. Seither hörten wir von Langen
bcrg's Freunden daß Hcrr Onkcn, wenn
cr ein Candidat ist, stets sagt cs sei nicht
nothwendig daß cr, wie viele andere
Candidatcn ' im Lande herumgchn, und
die Stimmgeber besuche, da sie ja doch
alle für ihn stimmen. Zu was da noch
Geld ausgeben. Wir wissen nicht ob
das Eine oder das Andere wahr ist.
Wir wissen, daß Langcnberg den Ver
äther an feiner Partei gespielt und daß,
ivährcnd die anderen republikanischen
Candidatcn vom nördlichen Ende des
County uns hier im südlichen Theile
besuchen und uns zcigcn, daß sie sich
nicht schämen oder fürchten sich außerhalb
Hermann sehen zu lassen, außer be: dcr
County Convention, Hcrr Onkcn sich nie
sehen läßt. Herr Onkcn ist dcr Ccndi-1
dat unserer Partei, und wird die Un
tcrstützung der Partei erhalten, doch
sollte cr nicht denken daß wir seine Un
terthancn sind auf die cr keine Rücksicht
zu nehmen braucht. Wenn Langcnberg
und Onken solche Männer sind, wie uns
geschildert, verdient keiner von ihnen die
Unterstützung von irgend
Jemand.
Die Tavis Nähmaschine ist anerkannt
als die einfachste und beste in der Welt.
Nur zu haben bei R. R.
H a s e n r i t t t c r.
jTtttttmgcber altfgepaszt !
Die Zeit an welcker ilir curc Stint-
'
inen abzugeben habt (und tvaz cin jeder
cchter Bürger nicht versäumen sollte)
'nahet beian, wie auch ebenfalls die Zeit
! heranrückt wo ihr bedauern werdet die
gute Gelegenheit die Biiikhöltcr in Bcr
gcr euch bietet nicht benutzt zu haben.
Bekanntlich, bm ich gezwungen, meinen
ganzen Waaren - Vorrath ver dcm 1.
Januar, 1887 verkauft zu haben und
veräußere ich deßhalb meine Waaren in
Schlcuderpreisett. Trotzdem dcr An
drang von Käufern in dcn letzten Tagen
ein sehr großer war, so ist mein Waa-ren-Lager
immerhin noch ein sehr gro
ßes und wenn ihr gute und nützliche
Waaren zu spottbilligen Preisen einkau
fen wollt dann ist nothwendig daß ihr
dicse gebotene Gelegenheit benutzt.
Fertige Kleider, Ellen- und Kurzwaaren,
Schuhe und Stiefel, Groceries, Hüte
und Kappen, Eisenwaaren, kurzum alles
wcs in einem Geschäfte meiner Art ge
führt wird, ist noch zn dcn billigen Prei
sen zu haben. Sprecht deßhalb vor, ehe
es zu spät ist.
- HenryBinkhoelter,
Berger, Mo.
Einkadungö-Karte.
Ich lade Jedermann ein bei mir vor
zusprechen und meinen Vorrath von
Herbst-lmd Winter-Waaren zu iesichti
gen. Keine Mühe Waaren zu zeigen.
Jedermann ist willkomme.
' ' W m. 8J t c
LSöchentlicher MarktSrricht
Getreide, Mehl n. f. v.
c
ivcn jxreiiag corrigirr ücti cer
? ' a . .
HEKMAISJf STAR MILLS.
Weizen. L. Qualität
Weizen, 3. Qualität
Weizen, 4. Qualität
Korn, in Kolben
Geschältes Korn..
67
2
58
37.
40
n
.
70
0
Hafer
Mehl, per Faß. 1. Qualität 4
Mehl, per Faß. Qualität 4
Kornmehl, per 100 Pfund. . . .
100
40
C0
Kleie, perlen Pfund...
Sbipnurs. per 100 Pfund ....
Produkte.
Corrigirt von
GE0KGE KRAETTLY. Grorer.
Die anaeaebenen Preise werden von den
Händlern meistens m Tausches bezahlt.
Butter, per Pfund . ., 1 0 1 2i
Eier, per Dutzend 13
Hühner, per Dutzend 2 00- -3 00
Enten, per Dutzend 2 503 50
Gänse, per Dutzend 3 505 00
GctrockncteAepfel,pcrPfund 225
GctrocknctePfirslche. perPfd. 34
Kartoffeln, per Bushel 30 40
Zwiebeln, per Bushel.... 3040
Weiße Bohnen, per Bushel. 751 0o
Achtung Farmer!
Ich babe guten Same Weil? an Hand
uS Illinois uad sollten Farmer von diesem
l'icen, da tt eine reue Sorte ist die eine kbr
guten Ertrag liefert und ro Müllern ror.
z?gen wird.
Ich bkzadle denfallS de hochSe Markt
preis für Wei.en. Meine Einrichtung für den
wpsanz und ras Aufipeicher d:S Wei.enS
ist derart daß ich nicht nur bessere Preise dafür
bezahlen sondern auch Wei,e der nicht in
meinen acken ist Zeicht empfaaae kann.
Meinen WaarenVorratt) biete ich zum und
unter dem Kestpreise gegen Baanahlung an.
Wer iekt bis zum Januar I8S7 billia einkau
fen will der spreche bei mir vor. Bis Neu.
jähr muß alles verkauft sein um Raum für
andere Güter zu gewinnen.
Henry Binkhoelter,
Srpt 10. 86-ja 1 87 Berger, Mo.
Marmor - Werke !
von
HeurhSchnä,
EekkbkrS.rrtenur!
MarkKraße.
Sermann. Mo
Dem geehrten Publikum möchte ich hiermit
die ergebene Anzeige machen daß, um allen
vom Publikum an mich erstellten Ansprüchen
grrecht zu werden, ich ine
Dampf Steinsäge
eingerichtet habe und setzt im Stand bin
Braune und veiße Sandsteine
in beliebiger Große zu liefern.
Da dieser Stein einer der dauerhaftesten
Stein ist, werte ich auch
Monumente n.Grabstcinc
aus demselben herstellen, die ich zum halben
Preise liefern kann, welche man für Marmor
oder Granit iu ,zt!en hätte. Ich liefere eben
falls allerhand
Bausteine für Gevanse
sowie
Platten für Seitenwege
mozu dieser Stein sich ganz besonders eignet.
ni C . i. . ä ' 7 an rrt .rx v
ugkirem rrerce iq? mein starrn or-U7taiaT,
wie bisher betreiben und alle ia dieses Fach
einschlagenden Arbeiten pünktlich und zur Zu
frikdenhkit meiner Kunden ausführen.
Heinrich chuch.
$rort"tst ? mt in bikses Jach
IVllinirCl ; gehörenden Arbeiten
erden aut und billig ausgeführt. Backstein
legen, Cisternendauen, Pflastern, Weißrln,
alsamlning nnd apeziren.
Carl Boigt.
7mai ii Hermann, Mo'
IT A U flCHT V6 ETABIX PRiHUiAIKM
2&e&äfiS
j i rww- rrtiL.AU i
fl rruui .iinunniir.DitMlll
emen c?uixrtrriciosrn Barons
?it ht 3-At frtne d, tft
ttt Prlfkly Ask Bitten l ein
llnlerrtalrnrnfl ai
Nige hti CltUr, fax
5?räkttgng bcr Htber,
(alle, Wtewn and dS
Ctdgen besannt.
i&AxCfrr
ljisint'
U
IBITTEHSfl
TdsvepNa. VerNov
fnn. &WaAt kröpf
! CURES
t't 'pritrenfTnTi
fftmer m. f. . t&rrttm
Ulä;t und schnell fetftUigt
durch fcttt hkt!brigendn
GmSai Ut mekty Ask
Bittm.
TnrrlcklrAskBIUen
ist tl rirrjtrtntf Arznei
Büttel, nt (ant soizUch nicht
als cm &ctrint gebcht
werden, rbehit trch set
nrn zeneh Ocfchma
dszn berechtigt ire
MSOjWAtnei.
; AJ-u.ütAJtur int
UVER
IKIDNEYSi
STÜMACH
AND
rnowExs.'
r c m
H
W1DRUGGISTS
PmCElDCllAR,;
SEcia. ifU1SM,
5t. toiU I KttlM Cltf.
HENRY TEKOTTE,
Händler in
Bauholz aller Art
Latten,
Thüren.
Fensterrahmen,
Fensterläden,
Schindeln n. j. .
3. Straße, z. Schiller u. Gutteuierg.
Hermaun, - - Mo
Ich s'ße hiermit das Publikum von Gaöco
de und angrknzenden EonntyS t Senntniß
ß ich die Hei. und Waarea-Borröthe,
welche ich käußich von G tang Lbernommea
babe. bedeutend vermehrt habe und zumaßige
Preise rerkausen werde. Neelle Bedienung.
Bestellungen werten prompt ausgeführt.
iu8S6m.
Schmiede - Werkstättc
von
MM
o.,
CföcC)
c
Frontftraße, gegenüber Jordan' Elevator,
HERMANN, MO. !
lle Schakkdesrbkite, wie taB ?es:)lagk
ernt Vfnd. ?5schZrfn,, GastnirMxatw
?kusw.werr prompt undaut auSai'!! ?rt.
,L8S J,hnLkil ?,
sMZWZ
Ij.-.
J2
I !
I f? 9 1
lss

xml | txt