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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, May 18, 1888, Image 2

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HnmülmVolKsblätt.
Entered at tbe Post Offlee t Hennapn, Mo., and
admltted luruanamiMlon throuKb the niali at
econd-claaa raiet.
Tie Hausfrau.
Von Allem, was im Menschenleben
Mit srohem Muthe uns erquickt,
Was freudig macht das Herz erbeben.
Wcnu unser Auge cs erblickt
Ein Bild das Keiner ganz beschrieben,
Wie Sonnenschein und Himmelsblau
Tas ist im Kreise ihrer Lieben
Im deutschen Haus, die deutsche Frau.
Wie eines (ingels ist ihr Walten;
Vom frühen Morgen bis zur Nacht
Weiß sie zu wecken, zu entfalten
Ter Liebe heil ge Wundermacht. .
Aus ihrem Wandel strömet Segen,
Au ihrem Herzen Wohl und Glück;
Kommt unj're Liebe ihr entgegen,
Verdoppelt kehrt sie uns zurück.
Bedacht, wie sie dcil Ihren nütze,
Vcrläisig, treu bis in den Tod,
Ist sie des Gatten feste Stütze,
Sein Trost, sein Rath in jeder Noth, j
Sie ist sein Stolz und seine Wonne, .
Sie steht ihm höher als die Welt,
Nach ihr ist, wie nach einer Sonne,
Auf immerdar sein Herz gestellt. j
Zu ihr in Freuden, wie in Schmerzen!
Vertrauend, wärmster Liebe voll,
Aiifrichlcii sich der Kinder Herzen,
Sie lehret Jedes, was es jcll.
Wie sie mit klugem Sinne meistert
Teil Giiig des Hauses, Magd und
Knecht!
Von ihrem Ijrii'geii Amt begeistert.
Wirk! sie iniD adelt ihr Geschlecht.
Wo sie nicht ist, da stockt das Leben,
Und freudig iprvßt es, wo sie nah.
Nach Innen nur geht all' ihr Streben,
Was außen, ist für sie nicht da.
Sie schasset rastlos, cpscrt, duldet,
Verlohnet jiden Lebeiieftreit,
Und kommt ein Unglück unverschuldet
Sie trägt es mit Ergebenheit.
Sie ist dr gute Geist des Hauses,
Sein Heil und Ehre, Schmuck und Zier.
Ter Wohlgeschmack des schlichten
Schmauses,
Tas Wohlbehagen kommt von ihr.
Tie Hüllen macht zu Paradiesen,
Zur stvi'.igsburch des Bürgers Bau
Ans Herzensgrund sei fic gepriesen
Im deutschen Haus die dculche Frau!
LandwirthfchaftlichrS
Tie U m w a n d l n n g d c r W e i r -rank
e u in Traube n.
Hierüber sind interessante Beobacht
ungen gemacht worden. Beim Wein
stocke gehen bekanntlich Ranken und
Trauben aus denselben Knospen hervor
und läßt sich vom physiologischen Stand
punkte auS die Behauptung ausstellen,
daß die Ranke nicht anderes ist, als
ein von einem gewissen Entwicklungs
punkte ab anders ausgestatteter Trau
bcnanfatz. Im gärtnerischen Sinne
läßt sich daher die Ranke als eine ver
kümmerte oder fchlgcschlagcne Ranke hin
stellen. Ticser Verkümmerung soll
man nur vorbeugen und den zur Ran
kenbildnng geneigten Ansatz zur Trau
bcnbildung veranlassen können. Man
kann beim Hervorbrechen einer Ranke
die Beobachtung machen, daß sich die
selbe in zwei oder drei Theile spaltet.
Wird nun jener Theil, welcher am unte
rcn Ende eine einem Hanptknotcn ahn
liche, geringe Anschwellung zeigt, ohne
Verletzung der übrigen Theile sorgfäl
tig auegebrochen, so soll die Umwand
lnng der in ihrer Entwicklung derartig
gestörten Ranke in eine Blüthcntraube
mit erstaunlicher Raschhcit vor sich
geben. Man will sogar beobachtet ha
den, daß die Blüthentranbc nach I oder
4 Tagen an derart behandelten Reben
ranken zum Vorschein kommt. Tie auf
diese Weise im Mai oder Juni hervvrge
rusencn Blüthen sollen sich bald ebenso
schön entwickeln, wie die natürlich cnt
standcnen. Es muß jedoch, soll das
Verfahren gelingen, gleich nach dem
Erscheinen der jungen Rank,' dergestalt
vorgeschritten werden.
Bei der nicht zu nnterschätzeuden Be
Ueber d i c A n f b c w a h r u n g
der Eier,
tung, welche eine gute Methode, Eier
frisch v.b gebrauchsfähig zu erhalten,
für die Verwerthung der letzteren hat,
dürfte es erivünjcht fein, die gelegentlich
einer englischen Ausstellung in Birming
ham gewonnenen Ersahrungen in Bc
zug auf die Aufbewahrung von Eiern
zur Kenntniß der Leser zu bringen.
BcnicrkeilLwcrlh ist zunächst der Um
stand, daß die Betheiligung an der Kon
kurrcuz eine recht große war, nämlich
30 Nummern, ein Zeichen, daß der Lö
fung der fraglichen Aufgabe vielseitiges
Jntrcssc entgegengebracht wird. Dabei
waren die Bedingungen ziemlich strenge,
da die Eier am 19. August verpackt zur
Ablieferung gelaugten und bei der
Untersuchung wenigstens 10 Wochen alt
waren. Auch in der Beschaffenheit der
Eier zeigte sich ein bedeutender Fortschritt
gegen früher. Während früher der
größte Theil derselben verdorben war,
war jetzt die größte Zahl gut uud zwar
größlenthcils so gut, daß der Prcisrich
ter bei der Preisvcrtheilung auf Größe,
Gleichmäßigkeit und Reinheit der Eier
Rücksicht nahm, um zu einem Ergebniß
zu gelangen.
Nur zwei Proben lvaren thatsächlich
verdorben. In dem einen Falle lagen
die Eier in einem chemischen Präpa
rate," dessen Natur nicht weiter be
stimmt war; in dem anderen war dem
zur Aufbewahrung verwandten Kalk
Wasser Weinsteinrahm zugesetzt.
Nicht weniger als 14 Bewerber hatten
die Eier in trockenem Salz verpackt.
Die Mehrzahl derselben war so gut
erhalten, daß sie eine lobende Erwähn
ung erhiclcn, mit Ausnahme von zwei
Proben. Bei der einen waren die Eier
or ihrem Einlegen mit rothem Siegel-
lack überzogen, ein wirksames, aber
mühevolles Verfahren, und bei der cn-
deren waren sie mit Butter eingerieben,
wodurch die wasserentziehende Einwirk
ung des Salzes auf das Eiwcis beein
trächtigt wird. Einige der besten Proben
waren in Kalkmilch aufbewahrt. Die
letztere stellt man her, indem man Wasser
so lange mit frifch gelöschtem Kalk ver
fetzt, bis die Lösung ganz milchig wird.
Bei Anwendung dieser Methode ist von
einem Zusätze von Salz oder Weinstein,
rahm kein Vortheil, fondcrn das Gegen
theil zu erwarten.
Ter Preisrichter zieht alsdann zwi-
fchen den beiden am meisten zu cmpfch
lcnden Methoden einen Vergleich, der
! unzweifelhaft zu Gunsten der Aufbewah-
I rung in Salz ausfällt.
j Tas Kalkwaster schließt die Luft ad.
j während ein Theil der Flüssigkeit durch
I die Wirkung des Austausches von Flüf
! sizkeiteu in das Ei eindringt im j da-:-
j selbe derartig anfüllt, das; die so oufüc
wahrten Eier beim Kochen stets platzen
wenn man nicht vorher die Schale
durchsticht, um der übermäßigen Jlüj
figkeit Abfluß zu gewähren.
Bei der Aufbewahrung in Saiz saug:
das letztere, da cs Feuchtigkeit aufziehend
ist, Wasser aus dem Jimnn des Eies
auf uns ma)! aus Diese Ä?cise oas Ei
weiß fester und widerstandsfähiger; und!
zwar geschieht dies bis zu dem rath,
daß sich beim Aufschlagen des stumpfen
Endes des Eies ein ungewöhnlich gioßer
Luftraum zeigt, ohne daß dadurch d r
Brauchbarkeit des Eies im Mindeste::
beeinträchtigt würde. Ist diese wiss.n
fchaftliche Erkenntniß richtig, so dürsten
andere Feuchtigkeit aufziehende Stoffe
ein amuiui aunmaes iLraeviim liefern
wie Salz. Und in der Ausstellung wn.
den einige Proben, welche in pulverisir
tkm Kalk, und eine, welche in frisches
Mthl eingelegt war prämiirt.
Nach diesen und den Erfahrungen der
früheren Versuche, dürste cs wohl kaum
eine Frage sein, für welche Methode der
Preisrichter, der auf verschiedenen Aus
stellungen in dieser Frage in derselben
Eigenschaft thätig war, sich entscheidet.
Er empsiehlt, ganz frische Eier in eine
Kiste in trockenes Salz einzulegen, die
Kiste, nachdem sie gefüllt, zu schließ?:,
und den zu diesem Zwecke mit Schrau
ben befestigten Boden zu entsernei', um
zuerst die älteren Eier zu benutzen. ' Ab
gesehen von den günstigen Erfolgen
dieser Methode empfiehlt sich dieselbe
auch durch ihre Einfachheit und Billig,
keit.
Ta hier von Ansbewahrung in Salz
die Rede ist, möge auch gleich der That'
sache Erwähnung geschehen, daß Manche
ihre Fleischvorräthe in derselben Weise
verwahren und sehr gute Erfahrungen
damit gemacht hbeii.
Berttlischtcö.
Prvzessiren macht Niemanden bes
ser oder glücklicher, aber sicherlich stets
armer.
Die Ferienzeit" der Austern die
4 Monate ohne r" darin si.id da.
Mancher Kritiker gl.i.ht einem Hof
huud; cr bellt die meisten an die er nicht
kennt.
Am schlimmsten und unverzeihlich
sten kommen uns diejuiigen Sünden vor,
die von andern Leuten begangen wer
den. Weisheit ist höher zu schätzen, als
Reichthum," sagen die Reichen und die
Dummen glauben es ihnen.
Die Wohlthat ist eitel, die mit
einem Auge giebt und mit zweien zusieht,
was sie dafür kriegt.
Hauseigenthüuicr sollten nicht ver
säumen, mit dem Eintretender wärmeren
Witterung dic5ieller gehörig zu lüsten.
ES kostet nicht mehr Worte zn cnt
schuldigen, als zu verurtheilen. Aber
der Meusch kennt sich selbst zn gut und
j die Welt spielt so gern den Richter.
Amerika soll sO,Ooü Geschäftsrei
sende besitzen, die in runder Summe 320
Millionen Dollars im Jahre ausgeben,
wovon Hotels und Eisenbahnen den
Löwcnanthcil beziehen.
g Wen bedeutende Menschen iircu
so find sie auch darin wie in allem Ucb
rigen anderen Menschen ü'ierlegen. Sie
urtheilen dann viel falscher als kleine
oder mittelmäßige Geister.
Der Vortheil ist ein sonderbarer
Gesell, huldvoll wie ein Fürst nud ge
schäftig w'.e ein Diener; er verleiht Ti
tcl nnd G.'.ade an Alle, die in s'in Reich
kommen und trägt ihnen die Schleppe,
wenn fic hinansgchen.
8 Die sterbliche Hülle des Mittel
alters ist verschwunden, sein Wesen aber
besteht fort. Weil die zeitliche Verklei
dung gefallen ist sagen die von der Gc
schichte und ihren Jahreszahlen ' Angc
führten das Mlttelalter todt. Stirbt
man denn, wenn man Wäsche wechselt.
Ein R. V- lrzt will linc Methode
entdeckt haben, nach der man so lange
man tvill, bis zn 1000 oder mehr Jahren,
leben kann. Hoffentlich theilt er sein
Geheimniß nur guten Menschen mit; die
bösen leben ohnehin (die kleine Anzahl
die gehängt wird abgerechnet) schon zu
lange.
Schlafmützen kommen wieder in
Mode ! schreibt ein Wechselblatt. JeseS,
Jefes! Und wenn man die Berichte der
Congreß-, Legislatur - Verhandlungen
liest, meinte man doch, daß die Schlaf
mutzen noch gar nicht außer Mode
waren.
Herr Hermann, ein Glasbläser in
Pittsburg, Pa., ist in Folge seiner Be
fchäftigung leicht Erkältungen ausgesetzt
und greift er dann stets zu Dr. August
König's Hamburger Brustthee, welcher
ihn sicher von den heftigsten Erkält-
ungen befreit.
Eine Farmerabordmmg auSJaspar
Eounly, Mo., ist in Jesserson City er
schienen und hat sich bei der Eisenbahn
commission beschwert, daß die Fresco
Bahn und die Missouri-Pacific-Bahn
den Farmern jener Gegend für Weizen
transport nach St. Louis $80 für eine
Waggonladnng. d. h. 20 Cents für 100
Pfd., berechneten, während Zinkerz, bes
f en Werth doppelt so hoch fei, wie der
eines gleichen Gewichts Weizen, nur mit
$40 berechnet werde. Sie feien dadurch
gezwungen worden, im Winter den Wei
zen zu 50 bis 55 Cents, d. hinter der
Erzeugungskosten zu verkaufen. Nach
j längerem Unterhandeln wurde ein Ueber-
einkommen mit den Vertretern der Fris
co-Bahn getroffen, wonacb der Satz auf
17 Cents für 100 Pfd. herabgesetzt
wird.
Trotz der unleugbaren Thatsache, daß
die Jnlandsteuern nur als Kriegssteu
ern, das heißt zur Bestreitung der durch
den Krieg nothwendig gewordenen auß
erordentlichen Ausgaben, eingeführt
wollen die meisten Demokraten nicht sie,
sondern vielmehr gerade die Einfuhrzölle
Abgeschafft wissen, obgleich diese von
jeher von den ersten Staatsmännern der
Repnbllk als die Nächstliegende und na
türlichste Einnahmequelle in Friedens
zei.cn angesehen worden sind. Die Ver
theidiger der Jnlandsteuern haben ver
schiedene Gründe für deren Beibehaltung
geltend zu machen gesucht. Lange Zeit
behaupteten sie, daß die Temperenzler
von der Abschaffung der Jnlandsteuern
nichts wissen wollten und daß diejenige
Partei, welche ihre Abschaffung auf ihr
! Programm schreibt, mit der Todfeind-
fchaft dieser f.ommen Leute dafür werde
büßen müßen. Als fich im Laufe der
Zeit diese Beforgniß vieler Politiker als
iiu begründet erwies, vertheidigte man
die Behaltung der Jnlandsteuern damit,
daß diese wesentlich als Lnxiissteuern
anzusehen seien und hauptsächlich die
Reichen belasteten. Wie wenig diese
Aaschaiiuiig-weise zutrifft, weiß Jeder
dessen Urtheilskraft nicht durch Temper
e izs.nialicmus getrübt ist. Tabak und
Whiskey gehören für die große Mehr
zahl gerade der ärmeren Leute mit zu
den täglichen Lebensbedürfnissen und
je höher sie besteuert werden, desto tiefer'
müssen Diejenigen in die Tasche greisen,
welche siNiinziell am schlechtesten gestellt
sind. Die wirklichen Gründe, weshalb
so viele Eongreßmitglieder und Anderes
von den Jnlaüdsteuern n'cht lassen mögen,
find auch in der That ganz wo anders
als in Bedenken gegen Lnxus und Ver
schwendung zu suchen. Tie eifrigsten
Freunde dcr Jnlandsteuern find Frei
Händler, weil fie mit Recht fürchten, daß
deren Beseitigung z ir Befestigung und
Verewigung der Schutzzollpolitik dienen
werde, und mir ihnen arbeitet in dieser
Frage der mächtige Whiskey-Ring Hand
in Hand, dessen Mitglieder in dcr hohen
Besteuerung ihres Fabrikats eine
willkommene Schutzwehr gegen schran
kenlvie Cone.irrienz erblicken.
Ihr Geschäft blüht.
BieUeicht kein Ding hat ein solches Äuf
leben des (5Zeschäf,eS v:rnrsacht in ttt Axo
theke des Herrn Edmund Nasse, als daS
freie Vertheilen von VcrluchSflaschen von
Tt. Aina'S New ricroorry für Schwindsucht.
Ter verkauf dieses mrrtyvollen Artikels ist
enorm in nolge der Z ha, fache, daß es steie
heilt und nie wirkungslos ist. Husten, czr
kältung, Asthma, Bronchitis, Bräune rnd
alle Hals und Lungenkrankheite werden
rasch geheilt. Ihr könnt eine Probe machen
ur.d uniutgtltlich eine Versuchöflasche holen,
ehe ihr eine große Jiasche für $1 kauft.
Jere Flasche g,rantirt. 3
Tie Gaunereien des Gould'schen
Shndicats müssen wirklich zu offenkun
dig und das Gesetz höhnend, betrieben
worden sein, denn in letzter Zeit haben
die bisher dein Monopol gleichgültig
zuschauenden Gerichtshöfe unter dem
Truck dcr so häufig erhobenen Anklagen
sich genöthigt gesehen, wenigstens pro,
lWm.-i gerichtliche Maßregeln zu ergrei-
fen, um die Gauner vor weiteren beab
sichtigten Beraubungen des Publikums
und der Aktionäre der von ihnen geleu
teten Unternehmung zu verhindern. Am
Ze.u s!ag erhielten Gonld, Sage und
andere Beamten der Mifsouri P.icific
Bahn eine neue von Richter Barret von
New Z)oik befohlene Boeladung, um sich
vor Gericht lvegen gegen sie erhobenen
Anklagen in ihrer Eigenschaft als Truf
tccs dcr Missouri, ttansaS und Texas
Bahn zn vervintworten. Gleichzeitig
wurde gegen sie ein Einhaltsbefehl er
lassen, der sie hindert, den Status dcr
beiden Gesell schoflen vorder Erwählung
der neuen Tirektoren zn ändern. Der
Einhaltsbefehl witede von einer großen
Zahl Aktien Inhabern beantragt.
Tie New Jerseycr Republikaner nah
inen die folgende Tarifpl'.nke an, die so
ziemlich allgemein ,ilc gültig angesehen
werden kann: Wir erklären uns für
das P:i:?eip des Zchnyes; gleich Schich
für die Arbeit, wie für das Ccip'.tal und
zwar so, daß der Steuerzahler zhnc Nach
theil für den Arbeiter oder Konsumenten
oder die großen produktiven Industrien
des ganzen Landes erleichtert wird."
m m m
Tcr schweizerische Gesandte in Wash
ington, der so allgemein beliebte und
hochgeschätzte Oberst Emil Frey, hat
resignirt und wird vom 1. Juni an durch
Herrn Alfred dc (Ilapcrede aus Genfer,
seht werden, der zur Zeit Legationsrath
der schweizerischen Gesandtschaft in Bcr
lin ist. heux Schweizer wird Herrn
Frey ohne tiefe Bedauern scheiden
sehen.
Verzage nicht !
Wenn Du nikderaeschlaae und advetitloS
bist, geplagt mit Kopfwrh. unruhig, nervös'
überhaupt außer Ordnuna. erzaqe nicht.
Gebrauche aber keine stimulirende Medizinen
oder B tters, hergestellt aus biilirul,' schlech.
tem Whiskey, das Or für eine Stunde feilst
aber nachher um so schlechter mach?. Nehme
eiwaS. das nn lur reinigt. Leber und
Nieren ,u neuer Ihäliakeit anreat. und D'ch
im Allgemeinen kräftig, und stärkt. Eine
solche Medizin ist Electric Bitten!, m baten
zu 5!) Cents die Flasche in S. Nasse'S Trug,
störe. S
Eine große" tturio fiiöt.
' Das unternehmungslustige Chicago will
halt immer etmaö AparteS haben und
schreckte, um diesen Zweck zu erreichen, vor
wy ... O" , .M
keinem Hindernisse zurück. Jetzt will eine
Gesellschaft dortiger Spekulanten Libby
Prison, die im ganzen Lande bekannte
Marterftätte gefangener Unionssoldatcn
in Richmond, Va., nach Chicago trans
portircn und es daselbst wieder genau so
aufbauen, wie es gegenwärtig in 9t ich
mond steht.
Tas Gebäude ist aus rothem Backstein
gebaut, hat drei Stockwerke und bedeckt
einen Jlächenraum von 132 bei 90 Fuß.
Es steht an der südöstlichen Ecke von Earey
und 20. Straße und besteht ais drei dicht
aneinander gebauten Häusern. Die Front
befindet sich an Carey Straße, die Rück,
seite am Ufer des Jamesflusses, wo sie
während des Krieges sich den Blicken
unzähliger Tausende von hungernden, mit
Ungeziefer bedeckten und unsägliches Elend
erleidenden Bundessoldaten, die auf dem
gegenüberliegenden, jenseits bes Flusses
sich befindlichen Belle Island" gefangen
gehalten wurden, zeigte.
Ter Gebäude-Eompler enthält unge-
fähr 600,000 Backsteine, Mauersteine
und Gesimse und ist an drei Seiten von
einem steinernen Trottoir umgeben. Er
ist gegenwärtig Eigenthum der Southern
Fertilizing Eo. " welche sich kontraktlich
verpflichtet hat, die Eebäulichkeiten vor
Ablauf von 30 Tagen, vom 28. Januar
an gerechnet, an Niemand anders außer
Herrn W. H. Gray von hier zu veräu
ßern, und zwar entweder das ursprüng
liche Libby'sche Ladengebäude allein oder
das ganze aus drei Häusern bestehende
Libby-Gesängniß; für das erstere foll der
Kaufpreis $8000, für alles zusammen
23,000 betragen.
Das Gebäude ist nach der Gewohnheit
früherer Zeiten äußerst dauerhaft gebaut
und das Mauerwerk befindet sich heute
noch in einem fast ebenso guten Zustande,
wie vor 50 Jahren. Die Balken sind dick
und schwer, die Mauern 23 Zoll dick und
das Innere hat so ziemlich noch genau
?, ir o -if .
das Aussehen, das cs bei Schluß des Krie
ges hatte. Die in die alten Tische und
Bänke von den Gefangenen eingefchnitzten
Schach- und Damenbretter, die überall,
an Wänden, Thüren und Fensterrahmen
eingeschnittenen, fast keinen Zoll Raum
unbedeckt lassenden Namenszüze der Ge
fangenen, sie alle sind noch zu sehen.
ES liegt nun in der Absicht der Unter
nehmer, das Gebäude Stück für Stück aus
einander nehmen zu lassen, jeden Ziegel
und Mauerstein, jedes Brett, jeden Bal
ken, jede Dachschindel und Latte zu nume-
riren und von Zeit zu Zeit photographische
Abbildungen von den einzelnen Abthei
hingen des Gebäudes anfertigen zu las
sen, so daß die mit dem Wiederaufbau
beschäftigten Arbeiter sich die Zeichen an
dem Baumaterial und die Photographien
zur Richtschnur dienen lassen können.
Jedenfalls ein sehr mühsames Stück Ar-
beit.
Tie mit diesem Projekt umgehenden
Herren versichern, daß die Ausführung
desselben nicht etwa von dein Wunsche
ausgehe, das ..blutige Hemd zu fchmen- i
k . . , i ..Li an v . ?
ii uat wna! aunpcn rcicccc
auszureiszen, sondern daß es sich nur um ,
eine Ceschästsspekulation handle. Die !
Kosten werden auf ungefähr Z?,XX1 ver-
an,cyiagr, oie ncy wie soigr venyeilen ,
werden: Ankauf des Gebäudes $i?:J,000; ;
Adtragung und Verpackung der einzelnen
theile tzin,; Transportation f 10,sKH);
cm w ff AtTkCk 4-x-v . T . l r, - n. '
leoeransvau zjw; runo,iua fwi, :
wo; augercr Einsaisunaobau. der ein
ga,ernes 'acy eryaiien ,ou, An ,
der, der NüSseite des wieder ausgebauten j
Gesängnisses gegenüber liegenden Mauer
W rt af ff . tv t-i
oes aues ivu ein Panorama oeszames
flusses mit Belle Island und Umgegend
gemalt werden. "What next ?"
Pyromanie."
Als Pyromanie oder krankhaften
Brandstiftungstrieb bezeichnen New Jor
ker Aerzte die Missethaten eines kleinen,
erst elfjährigen Mädchens Namens Mary
Wilson, welches im Zeitraum von wenigen
Tagen fünfmal das New Jorker Hospital
für verkrüppelte und an Bruchschäden
leidenden Kinder, worin die Brandstifte
rin selbst seit drei Jahren mit gutem Er,
folge behandelt wurde, in Brand gesteckt
hat. Eine der Feuersbrünste war so ge,
fährlich, daß nur mit großer Mühe die
kleinen Patienten in Sicherheit gebracht
werden konnten.
Dem Scharfsinne des New Zlorker Feuer
marschalls gelang cs, das genannte kleine
Mädchen, welches durch sein artiges, ge,
fälliges Benehmen und seinen Gehorsam
zum Liebling in der Anstalt geworden
war, als die Brandstifterin zu entlarven.
Das Kind legte nun folgendes Geständ
nip ab:
Ich habe alle Feuer im Hospital ange
legt, weiß aber nicht, weshalb ich es that.
Tas erste Mal ging ich in des Doktors
Zimmer und zündete ein Feuer in einer
Kommode an. Ich verschaffte mir dann
Zündhölzchen, ging in das Badezimmer
und setzte dort die in einem Korbe befind
lichen Kleider in Brand. Später fand ich
in einem Schranke des Speisesaales eine
Schachtel mit Zündhölzchen und legte ein
neues Feuer an. Ich habe dann an zwei
Tagen die Zündhölzchen auf den Heiz
apparat im Zimmer des Doktors gelegt.
Ich weis, nicht, weshalb ich es that, und
jetzt thut es mir sehr leid."
Tie Leiter des Hospitals wissen zurEr
klärililg dieser Verbrechen jetzt nur anzu
fuhren, das. das Kind stets grosze Freude
an den Tag legte, wenn cs ein Helles
Feuer sah, betrachten aber die Brandstif-
tungswuth des sonst so gut gearteten i
Madchens als pivcholociisches Räthsel, i
über welches sie fich mit der Annahme ei- i
ncr Pvromanie" hiweq?'l:ett suchen
Nach kurzer Hast wurde iftcnv) IXWcn
von einem der New Zlorkcr Polizcigcrichte
der dortigen .ttinderhülfsgcscllschaf't über
geben. Hervorragende Irrenärzte neh
mcn an, daß ein krankhafter Brandstif
tungötiicb nur bei Personen, die über
Haupt geistig aestört sind, vorkomme, also
nur eine Wirkung oder Aeußerung des
Wahnsinns oder Vlödsmns sei. Jeden
falls aber ist der New Vorker Kinderhülss,
gesellschast, indem ihr die Verfügung über
das Kind übertragen wurde, eine schwere
Verantwortlichkeit aufgeladen.
ml4fIS 55 O-t. X ..lt
v"
I
Cm m e Fi . I
men schonen, fast ruhrenden Zua von
Mitleid eines Hundes theilt Herr v. Ta- I
rade nacb der Eräklun dkS.srrn e.mir. i
Guine in Paris mit. Zwei Junqen. echte
Pariser Kamins, warfen in der Nahe der
Straße de Ia Grande-Arche einen armen,
alten, blinden und halb verhungerten
Hund in die Seine, um ihn zu ertränken,
und warfen obendrein, um ihren Zweck
besser zu erreichen, mit Steinen nach dem
armen Thiere. ' Tas traurige Schauspiel
hatte "eine Anzahl Zuschauer herbeigezo
gen, welche eben, als Herr Guine das
Fenster schließen wollte, um nicht mehr
Zeuge der empörenden Scene sein zu müs
sen, in lebhaste, mit Händeklatschen ver
bundene Beifallsrufe ausbrachen. Was
war geschehen? Herrn Guine'S Hund !
Nai Väülaitt war iÄ auf dem I
chauplatz als Retter erschienen und !
mit
"""""V n wimiii unu
fisltt. ii in i ttii.tn A,fc,w mr, !
in die Nähe des armen Vcrurthe'ilten qe i
- ' nv
kommen war, kehrte er ihm feinen Rücken
in solcher Weife zu, dsß sich derselbe in
seinen langen Haaren festklammern
konnte, und erreichte so mit ihm schwim
mend daS Ufer. Die Jungen, welche auf
ihr Vorhaben nicht verzichteten, wollten
darauf den braven Retter mit Ctockschlä
L? 3 , i iy 14 VII Ullh
solcher Entschiedenheit die Zähne, daß sie
gen versagen, allein dieser wies ihnen mit
davon adtiepen. Nun überhäuften ihn
die übrigen Zuschauer fo sehr mit Lieb
kosungcn und Lobsprüchen, dak Her
Guine fürchtete, cs möge etwas Unange
nehmeS passiren und deshalb den Hund zu
sich rief. Aber zum ersten Mal in seinem
Lcbcn verweigerte Vaillant den Gehör
sam, weil er den von ihm Geretteten nicht
seinem Schicksal überladen wollte. Erst
als man den letzteren ncch feiner Hütte
brachte, kehrte er von dera SchaulaZ
seiner schönen That zurück, um seinem
Gaste die Ehre des Hause zu erweisen.
Ebenso war es nichts anders, c!3 xcU
nes Mitleid oder Mitgefühl, des jenen,
von Dr. Vodinus (2col. Gart." von
1862) beobachteten Fisch reihe? bcwvg, th
nen weißen Storch, nii dem er bisher ia
erbittertster Feindschaft g:lcb! hatte, iiO
lich mit der ausaesuchtislen Freinidliehiei
ja LiebenswürdiLkeit zu behandeln, nach-
, dem er gewahr gcwsrdcr: xoa:, daß m:i
I unglücklicher Feino vlör.lich da? Auaen
licht verloren hatte. Einige Stunde
nachdem der bereits Erblindet? noch ein-
j mal einen heftigen Angriff von' Seite.
j feines von dem Ercigniß noch nicht unter
richteten Feindes zu bcslcljca cictxt&i halle
! und nur durch das Da,',io:iche'.itretcn des
; Herrn Bodinus gerettet worden wa?. sah
man den ttteiyer tnedue) neben sei
Storch stehen und ihm auf jede Weise de
hilflich sein. Halts der Storch seine
Nahrung in einem mit Was'.e: gesüllteil
Eimer erkalten, so ermunterte ihn iein
neuer Kamerad zum Fressen und ließ Schlachten so genau beschrieben und dar
Niemand in die Nähe des Storches, bis 1 gestellt sind, wie die Napoleons I. auf dcr
i dieser seine Mahlzeit vollendet hatte. AIs
man sich endlich genöthigt sah, den armen
Blinden zu Todten, bezeugte der Reiher
die qrößte Trauer, mied sorqfältiq den
Was, wo er sonst an der Seite seines
! blinden Freundes gestanden hatte, und
suchte einen entfernten Winkel des Gar-
! tens auf, um seinem Kummer nachzuhäu -
i
aen.
:
ihn machen, dort ist es. wo d!e Mitthei-
hingen in den Zeitunqen über diesen oder
jenen Mord in seiner Seele mehr und me!,r
fiiinp! ,l.ipn i.nh dpn hRiPn nftinft,.
den Weg bahnen. Die Morguc mit ihren
unheimlichen Ausstellungen ist ohne Zwei-
73 " ' " " w,.. .
sei von großem Einfluß auf die Berschlim
merung des RechtszustandeZ und der
Nutzen, der in einzelnen Fällen daraus
entstehen mag, steht in keinem Verhältniß
zu dem daraus entspringenden Schaden.
ine ertrunkene Provinz.
Der verrätherische Hoang - Ho oder
Gelbe Fluß," der schon seit dem grauen
Alterthum ss viel Unheil in dein chinesi
schen Staate angerichtet hat r.nd durch die
großartigen Verheerungen, die er von Zeit
zu Zeit anrichtete, in den Annalen des
Landes berüchtigt ist, ist wieder einmal
ans seinen Ufern getreten, und die Was
ser haben diesmal mit solcher verheerender
.Wvstft slPlrflthft. h.lft hif tn"ifi(r(n lllipr-
schmcmmunqen in ihren uiibeilvollen Fol-
' -
gen weit hinter der gegenwäitigen zurü.
bleiben.
Cbafei das lliilieil bereits am ls
September begann, treffen erst jetzt die
Einzelnheiten aus hanabai und Pekina
hierein und sind die Nachrichten immer
cch unvollständia. obgleich sie vollkommen
ausreichen, von der Sachlage ein allac-
. ' ,
meines Bild zu aeben.
Ein hoher chinesischer Beamter, welcher
beauftragt ar, die Veibecrungen an
Ort und Stelle zu untersuchen und seiner
Neqierunq Bericht darüber ,i.u erstatten.
1 ' '
meldet, daß nahezu ein Sechstel der Pro-
vinz Honan, die der .Garten Ehina's" und der Phooka. Die Banshec gibt durch
genannt wird, in einen grof en See um- leiie? Wimmern und Stöhnen, welches die
gewandelt ist, aus dein nur hier und dort Leute nie verkennen, vor der Thür oder
das Dach einer Pagode oder hohe Thürme j dem Fenster des Hauses Kunde von einem
und Maucrzinnen hervorragen und den j daelbst bevorstehenden Todesfall oder bc
Ort andeuten, wo fich vor kurzem noch j nacbrichtigt aus diese Weise die Verwand
menschenrciche Städte befanden. Tausende t?", wenn einer der Ihrigen soeben in der
von Einwohnern, die von dem Wassertede ' Aernc verschieden ist, von diesem Ver
gerettet wurden und einst reich und wohl ! lnste. Sie ist häßlich, ihr Haupt wird von
habend waren, weilen gegenwärtig hei- fliegendem Haar umflattert, und sie hüllt
mathlos an den Usern des neuen Sees 1d' in einen weiten Schleier, der sie wie
und lassen ihre Augen verzweifelnd über eine Wolke umgibt. Jede bedeutende
di; Fluthen hinschweifen, in denen ihr Be- ! irische Familie hat ihre eigene Banshee.
sitzthum untergegangen ist und ihre Ange- '. c Pborta ist ein schnelles Wesen, das
hörigen ein trauriges Ende gesunden ha- oft die Menschen crgreist und im Wirbel
den. während ihnen selbst nichts qeblie- ! winde davonführt, bis sie sich endlich halb-
ben ist, als das nackte Leben und die Ans
ficht aus den Hungertod.
Tie Überschwemmungen begannen
ganz in dcr Nähe von Kai-sung-su, einer
der größten Städte der Provinz. Tort
wurde eine mcilenlange Strecke des gro
ßen Dammes, welcher zum Schutze der Ge
gend errichtet war, vollständig durch die
austrctcndcn Wasser des Flusses nieder-
gerissen und alles, was über dem Erdbo- !
den hervorragte, von den einbrechenden !
iZluthcil geradezu wegrasirt. j cen gewöhnlich "tha good people." So
In den Tistrikten von Tsching-tschau I ss,cn fie z. B. auch von unklug handeln
und Tschen-tschau wurden, wie gemeldet j den und redenden Leuten: "thu good
wird, nicht weniger als dreitausend große P;,:? l'ave taken thcm"(tic guten Leute
.icricr oinnen weniger Minuten vollstän- I
dig ein Raub der Waer und fast kein
einziger der Einwohner war im Stande,
sich zu retten.
Tie Ausdehnung des Unheils wird am
klarsten, wenn man bcdcnlt, daß eine Ge
gend, die beinahe so qroß und weit und
dichter bevölkert ist als?Holland, jetzt einen
einzigen See bildet, und daß deren Ein- j
wohner fast alle ertrunken oder. obdachlos ;
find. Ter Flächeninhalt des neuen Sees i
rviro aus rv 015 lii.uw englische Qua- !
dratincilen geschätzt und die Anzahl derer
die dort lebten, auf über fünf Millionen.
c Pekinger Zeitung" meldet von dem
ungeheuren Elende, dem die Uebcrlcbcn-
dcn ausgc,ctzt sind, und nach zilvcrläsfiacn
Nachrichten zählen dieselben mebrere MiU
lionen.
Unter den untergegangenen Städten
find die hauptsächlichsten Tsching-tschau,
Wei-Si, Tschung-mu. ?)en-lin, Ju-Kao,
Si-hai, Tfin-tschan,Tscho-tschia-.low,Tai-lang,
Tai-ping und Jing-tschau. Tie
letztere Stadt gehörte zu der Provinz
Ngan-Hwuy.
Tie Gegend, in welcher jene Städte la
gen, ist eine große Ebene und befand sich,
kurz ehe die Ueberschweinniung eintrat,
im blühendsten Zustande, strotzend von
Reisfeldern, Maulbeerbaumpflanzungen
und landwirthschaftlichen Produkten aller
Art.
dfdmn'i lirthir t;u;.r.tA.
mr w f 5llllvlll
, V. c ' ' ' .
T 1 .'Z 1 Ilf '
wkuz k meicemp
mittheilt: Zwei Weiber traten ve'r einen
Mandarinen in China und jedes dehaup
tete, es fei tie Mutter eines kleinen Kin
des, das beide mit sich gebracht hatten.
Sie waren fo eifrig und bestimmt in ihren
Aussagen, daß der Mandarin sehr verle
gen wurde. Er zog sich zurück, um fich
mit seiner Gemahlin ,u berathen, die eine
weise und kluge Frau war, und deren
Meinung in der S!achbarschast sehr hoch
gehalten wuioe. Sie bat um fünf Minu
ten Bedenkzeit. Am Ende derselben sprach
fie: Tie Diener sollen mir einen großen
Fisch aus dem Flusse fangen und lebend
liflrHfliHniifton U TV
? tai inh 'iUt lah !
'u
l,VlVHlllllUl.
Tas geschah. Brinat i
i-.x w a ,;x.t
uch das geschah.
iumuiiiep oes vlan- i
?rin .eij aulzicheri und
(in ?KI m i- -.l
seine Ztleider dem Fische anlegen. Schafft
lyn zetzt hinaus und erst lhn rm Angesicht
der beiden brauen in den Kluk. befabl
sie. Tie Diener gehorchten und schleuder.
ten den Fisch ins Wasser, wo er um sich
schlug und zappelte, ohne Zweifel sehr
mißvergnügt über die Kleidung, in die
man ihn eingepackt hatte. Im Augenblick
stürzte sich eine der Frauen mit einein lau.
ten Schrei in den Fluß. Sie wollte das
ihrer Meinung nach ertrinkende Kind ret
ten. ' Zweifellos ist diese die wahre Mut
ter," erklärte des Mandarinen Gemahlin.
Und sie ließ sie aus dem Wasser ziehen
und ihr das Kind geben. Und dcr Man
darin nickte mit dem Kopfe und erklärte
fein Weib für die klügste Frau in dem
blumigen Reiche. Unterdessen fchlich sich
die falsche Mutter hinweg; ihre Betrüge,
rei war entdeckt worden. Des Mandari
nen Weib aber vergaß alles um sich herum
in dcr Beschäftigung, das Kindchen in die
beste Seide zu kleiden, die sie in ihrer
Garderobe finden konnte.
:
1 Seen Nktd gsexctl in Sxtanb Nd
Z5akkS.
; Es gibt wenige Länder in der Welt, in
' denen jeder Hügel, jeder Busch so voll
' Geister wäre, in welchem auf Schritt und
: Tritt einem so überall die geschwätzige
i Sage, die romantische Legende begegnete
und in welchen alle Menscben im Stande
i wären, mit solcher Lebhaftigkeit und mit
solcher Festigkeit der Ueberzeugung Ge-
! spensterspuk, Prophezeiungen und Heren
i geschichten vorzutragen, wie in Irland
und Wales. Tie ältesten Helden und
üönige jener Länder sind noch bis auf den
heutigen Tag in Liedern und Erzählungen
besungen, in denen ihre Namen, ihre Per-
! senlichkeiten. ihre Heldenthaten und
I endome-SauIe. Ta sie an alles fest
' glauben, so wird den Jrlanbern und den
, Walen die Poesie zur Wirklichkeit, und
! das ist eben das Merkmal eines wahrhaft
?oeri,eyen olles, umgeleyrt wird aucy
! die Wirklichkeit oft zur Poesie, d. h. so
traurig und melancholisch die Wirklichkeit
; des Jrländers ist, so weiß er sich oft mit
; i t , -
. inner Pvene oaruoer yinauszufeyen uno,
i sich in das Reich dieser Göttin flüchtend,
i art Hessen - 'auter
! Eigenschaften, d' alle zusammen
i ""'b mit eben ,o vielen schlechten Kon,e-
Mai taivuui'cii ,, mu iuv0ciuicii
; beit, Unordnung, Verschwendung, Ber-
nachlässigung des Aeußercn, Dinge, die
: den Poeten eigen zu fein pflegen.
I'airies und Elves (Feen und Elfen) be
Völkern alle Wälder, Sümpfe, Höhlen, ja
! auch die Wohnungen der Menschen, die
Dörfer, Schlösser und Burgruinen Ir
lands. Sie beschützen und necken, fördern
und verletzen den Menschen auf vielfache.
Weise. In den schönen Mondscheinnäch
tcn tanzen sie auf dem hcrrlich-grünen
; Rasen der Smaragdinscl ihre Reihentänze.
VI m anderen Morgen erkennt man noch
deutlich die Spuren dieser Tänze, einen
i runden Kreis, der von hellerem Grün ist,
als der übrige Rasen. Dies nennt man
: einen Feenring. Tie Feen trinken aus
ecndcchern, kleinen, zierlichen Erd
sch,e.i!iiinen, die man aus der Erinsinsel
häufig findet und die von scharlachrether
Feube sind. Auch in Wales glaubt der
aüdmaiin noch fest an Feen, Eisen und
Wassergeister, von welchen der Sang der
-en ihm fo viele Wunderdinge er-
'"!t. Ein besonderer l-itz und Nusent
baltort dieser unheimlichen Wesen ist die
t .atharincnllippe an der Südküste von
- WZles, nahe bei Tcnby, wo Wassergeister
t - . . '
i i;v itiies -e,en treiben und den Fischer.
?er nach Sonnenuntergang sich ihr nähert.
sammt seinem Fahrzeug in die Tiefe zieht
Unter den zahlreichen mit eigenen Bei
namen begabten Geistern Irlands find
Zwei besonders merkwürdig: die Aanshee
todt aus einem Flecke finden, der meilen,
weit von dem früheren entfernt ist und
wo fie fich durchaus nicht entsinnen lön
nen, wie sie dahin gekommen. Sollte
wohl dieser Phooka nichts anderes sein,
als der Schwindel, der dcnPaddy ergreift,
wenn er zu viel Whisky getrunken ! ?
Wie die alten Griechen und Römer mit
Eupbemismen begütigend von den bösen
Wettern der Unterwelt sprachen, so thun
dies auch die Jrländer. Sie nennen die
yaoen ne rrgriiscii). as,clve behaupten
sie auch von Wahnnnniqen
In dem menschlichen Auge liegt so au
ßerovdentlich viel Zauberisches, so viel
Gemüth und Geist, so viel Herzensgüte
und Bosheit, und das alles drückt' sich
durch da Z Auge aus eine so wunderbare
Weise aus, daß cs sich leicht erklärt, wa-
rum fast alle Völker dcr Erde dem Auge
deö Menschen eine besondere, übernatür-
liche .lraft zuschreiben. Eelbredend glaubt
auch der jrländer denn woran sollte
der gläubige Paddy nicht glauben? an
den bösen Blick (the evil eye).
Ter böse Blick richtet Hier die traurig
sten, o't aber auch die sonderbarsten und
lächerlichsten Geschichten an. Eine eng
tische ?ame, die zum ersten Male ans ihre
Güter in Irland kam und kein Wort irisch
verstand, war ganz entfett über das laute,
barbarische, unverständliche Freudenge
schrei, mit dem ihre Hinterfassen sie be
willlommnetcn. Eine ihrer Begleiterin
neu, die e uch kein Wort irisch verstand, cr
schrak, indem fic meinte, das Volk habe
sich zusammengerottet, um fic sofort auf
gut iri b zu ermorden, dermaßen über das
Geschrei, daß fie, sich flüchtend, einen
furchto.v.cn Schreckcnsblick aus die Menge
warf, sogleich sprang ein altes Weib,
welche? m .in von dem bösen Auge getrof
fen zu sein glaubte, herzu und spie der
schöne!,, jungen Tame geradezu in's Ge
sicht, um den schlimmen Folgen des bösen
Augec- zuvorzukommen, "sor gool luck,"
wie fie nachher, fich entschuldigend, be
merkte. Taiisei:? kleine, einem nüchternen Ge
müth bechft unbedeutend erscheinende Um
stände werden "for good luck" und eben
fo viele -sor bad luck" ausgelegt. Auch
hängen fie in allen ihren Hütten einen
alten Psdehuf aus "Ibr od luck."
Macht des Pfennigs.
'."i: ccm vierzehnten Jahrhundert.)
ctrmrnt .',!, i gegangen vor ei iui,
i.i.jt nun, der Wirth sei gangen aus;
cm,,,, .'cisl'eit auch gezezen henür.
Z!crsl'lesien sinket sie tie Tbür,
',:,i!,i .chk ,inc zhr' im selben Maß.
zit müssen geh'n dieselbe Straß':
rtemmt Vteb nnd Treu', die wär' gern drin,
'3c ill Niemand ihr Tbcrmirt sin:
.'icinmt Wahrheit her uud klepfct an.
So muß sie lang ver der Thür ftahu; -Äemnit
Gerechtigkeit auch vor tai Thor,
Eo findet sie Ketten und Riegel er;
KsmrNt aber der Pfennig gelegen,
Eo turdet er Tb?r und ghästsÄOm
MBlTl'e
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För die Nervösen.
Die Geschwächten.
Die Bejahrten.
MAuMKoralK .
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TRDlPFEN
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gegen alle
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Leber-u. Magenleiden
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daurt zeige ich hiermit an, daß ich stets einen
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balie, irefi'f nS lern bksien Tiahi gemacht
iirip und ich dater jeden Z'flua garantkren
kann; aucb haltt ich Wagen vrrralbig. Be
itkliunaeu und Nkparatuikn rrerdln pünktlich
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tutui, jiia:nreiaH ,z,n!tz I .
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3 mSchik Zarmer in der !Wit, w.
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ufcr a.it b.mk.!t,.lk. oiricbin s.r. jar2
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treirt. fitn larg, 3atre jirr er beilbaft k
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mt vvrjusprechen, g eichvirl vd ft sauft ui
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Weizen, Roggen, ctiru n.
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Office: gegenüber A. I. Prudvls Stm
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M a r k t st r a ß e, Hermann, Kl.
Lies ist der flat um Rexer.itiiikn atVm
und Echmuckfachen prompt und gut aolilf
reu zu Listen. Jede Srdckt wird aiinlin.
M. ti. A. HIEBARD,
ZahttArzt
Oftice im Vank.lScdöude,
I1KRJJANN, MO.
in dol!standigcß lZ;kUß kl.ci.
Durch Zufall rder gäklris atktr,ch
Zahne können zu ihrer naiiirlichkN gor tr
gebaut werden.
Dr. Edmund ttsvöe's
Slkk kkr3,kN und Schiller Etraßk,
ttMkitt.- - M.
ChemicaUcn,
Mcdika,ttcl.tc,
Farben, Schwämme,
Oelc, Firnisse,
Tatncn.-Toilcttkn-Artikkt l.
Bruchbänder
on allen (röö.n: real Slnre,ilN der,'!
wird ganz besencer Siusmerklamkeit geschkiiN.
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faltig zubereitet.
Tr. Edmund Si,aj,e.
Frühjahrs- und
Sommer-Waaren.
)ch habe sreien erkalten eine grcße Auödl
PuHwaareu,
Aurjwaar.n. ganey Cf tttt. vtut tüte ffr
tcirfn. Mädchen nd Kinder; gtrern,
men und äner. Zrimming? verter iJ'W
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eitcn. öiooshi.,. Äffigf.
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Bettdecken. Hand.iicher, M "tttlTZ
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