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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, November 23, 1888, Image 1

Image and text provided by State Historical Society of Missouri; Columbia, MO

Persistent link: https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn93060116/1888-11-23/ed-1/seq-1/

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Mr. und Hals üctten, locket. Oksrm,,
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uirauen bestens dankend, empfehle ich mich fernerhin
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SchiUerftraße, Herma, Ms.
und das Publikum!
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jf if .',u;i d n im in Stand gesetzt alle neuen Arbeiten, so
4l ! ? f,..frkil und deren Oauerhsligtltt zu garantiren,
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erlangen, wird sie auf dem Wege
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den Hals brechen."
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Hatten die verzchledenen Missoi
Farmer Organisationen, deren
glirderzahl auf J0,lX)0 angegebenkeaen
und deren Prinzlpien-Erklärungen l" ge.
Weizen- und sonstige Gambeleierimmt.
richtet sind, auch darnach gestjefähr
dann hätte Francis nich! mit unfwählt
13.000 Stimmen Pluralität gchr ein
werden können. Das zeigt wiedK)wort
Mal recht deutlich, daß das Sprivenig
wahr ist: Viel Geschrei und
Wolle!". (Warrenton Blkssrd.)
. der
Cleveland mag ein Mann sei
ge?un-zuver
Beste
mit mittelmäßigen Gaben einen
den Sinn Verbinder, ein gerader,
lässiger Mann, der ehrlich daslmt zu
wollte, der mit Pflichttreue sein 4n Be
verwalten meinte, aber sein Wort Civil
treff der ' Versprechungen überd seine
dienstreform hat er gebrochen, urttlz-Bill
Freihandelsbotschaft und die Möebroch
haben ihm das politische Genick ,
en.
m m m SiegkS
Eine unmittelbare Folge des die, daß
der republ. Schutzzollpartei ist Arbeiter
jetzt schon die Löhne zahlreicher 'ihne der
erhöht worden sind. So die Si Penn
Arbeiter mehrerer Hochöfen iter Tag.
sylvanieu um 10 bis IS Cents isenwer
Gleichzeitig sind eine Anzahl Gsements,
ke und andere industrielle Etablikdexs"M
welche entweder ganz gefeiert Ibeitszeit
verringerte Mannschaft und At,it voller
gearveilkl" yanen, wieder n! Betreib
Mannschaft und Arbeitszeit inj
gefetzt. Thatsachen sprechen.
welche ihm von seiner Partei niemals
hätte anvertraut werden sollen. Durch
seinen schlechten Ruf alS' Monopolist und
durch seine thörichte Siegesgewißheit
hat er ihr nur geschadet. Uebrigens ist
Herr Brice so gnädig, nachträglich halb
offiziell oder offiziös unkundigen zu las
sen, daß er und seine Genossen vom de
mokratijchen National Committee nun
mehr die rechtmäßige Erwähsung Har
rison's zum Präsidenten der Ver. Staa.
ten zugeben.
m
Das endgültige Wahlresultat, betreffs
der PräfidentschaftsCandidaten, ist fol
gendeS: Für Harrifon :
Repnblikanifche Staaten, welche in 188-i
für Blaln e stimmten
Dazu New I.orl mit
Jndiana mit
Weft'Virginein mit...'
letztes Kämpfen. Darum dürfen wir
hoffen, das er auch 'als Präsident der
Ver. Staaten sich als ganzer Mann be-
währen und seinen geraden Weg gehen
wird, wie er eS vor seinem Gewissen
verantworten kann.
Die
Ueber die Staatswahl in
sagt der demokratische Anzc.
Westens": Mit der unüberi
Mehrheit, auf welche unsere
schen Anführer in St. Louis
wärts so viel gesündigt habe
aus und vorbei, auch wenn He
wie wahrscheinlich, erwählt
Die demokratische Partei kan
Missouri geschlagen Werden-
Erkenntniß, welche ihr schor
Jahren nahe genug gelegt u
Neuem eingeschärft worden n
sunde Früchte trageu."
Missouri
iger des
indlichen
emokrati
und aus-
ist eS
rrancis,
orden ist.
auch in
auch diese
vor vier
d jetzt von
t, wird ge
n der Be-
as verecyngle erlang bug .hz
wohner Takota'S nach Erh Ird nun cnd
TerritoriumS zum Staate wahrscheinlich
lich gestillt werden. Wlexritorium
werden aus dem bisherigen en erstehen,
zwei republikanische Staa-e Washing
Ebenso werden die Territviiielcicht auch
ton und Montana, und ttn 0c Rgjhe
Jdaho. über kurz oder lang ntreten, und
der Staaten der Union ionische Staa
zwar gleichfalls als republi bürgen, mit
ten, wofür die Majoritatenlger ueulichen
venen oie,e errilorlen vel ign wählen
Wahl ihre Congreßdelegat
identen, wcl-
Die amerikanischen PräArwayl ,jcht
che bis jetzt mit einer Wiedgeehrt wurden,
blos Wiedernomination) g?er Gesammt
bilden genau ein Drittel zn, Jefferson,
zahl. ES sind: Washingtk Lincoln und
Madison. Monroe, JackfoiH gehören dem
Grant. Fünf -derselben I linserer Re-
ersten halben JahrhunderlMgenden Vier-
gierung an. Im darauffU einzige Wie-
eizahrhundert kam kein
derwahl vor und vi?lleich
heutigen Tage keine mehr
ohne den Einfluß des
welcher Lincon'S und Gr,
wählung hauptsächlich ver
identen, welche wiedernl
nicht wieder gewählt wurZ
bis jetzt nur zwei gehabt:!
und Martin Van Buren. ,
Grover Cleveland.
hn ieitc.i. Ebenso
ia,co ö-t
riltecken. Handiüchk
Jnt gereichn e.'e Waaren,!.
frtshrt'r KmM As..
V'Viimit; jur
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?'k und rare OreeS
Ilorkemcnt Sonnenfchi
, 2,'calrrial für gaucy Ü oiein
tittt chm'lckfachen, usr?..,,.
Z niedrigsten Preifen verkaui.
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Schillkxflxaßx, zw.
n. I. EWALD,
Maler und Anstreicher
Frontftraße. .
gegenüber Prntzot'S Groeer, Store. Her
Alle kl,r.,ud nftreicherarbeite. soi
Decoratio vorl Kkrch,. Theatern und Pri.
vatdäuser werde billig unv unin Warantt
der Dauerbafl'kk'it geschmzck,ll auSgefShri.
Graining'-ieme Vpriratu.r. y
Scheer
G. V
Rasirmesser
fen. Sägeu
g'Värnifch.
n - Schleiferei
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Hasenritter,
Fischmesser erden aut geschlif.
eder rt aeseilk. ike yjim
ertftattt Z. StxaiZe.
wäre bis zum
vorgekommen
ürgerkriege?,
Wiederer-
nlaßte. Prä
ominirt, aber
nts
)en, hatten wir
I. O. Adams
Der dritte ist
Bis zu dem Augcnbl
chreiben, liegen Wahl
80 CountieS von Misso,
st mit Sicherheit zu sch!
veland und Thurman ei
2S.000-.30.000 Stim,
den. Die demokratisö.
für Staatsämter sind
derS mit einer Mehrhe
000 Stimmen erwähl
ist hinter seinem Tich
sächlich in Ct. LouiS
ist aber ohne Zweifel r
tät von 10,000120
Kimball erwählt. Ik
, nrt.f '
Bin eriamnitung yc.
Partei in beiden HS
die Mehrheit. '
Während Clevelat!
sich in tvürdevoller
gebnisse fügten, sucht
Feldzugsleiter Bri.c
HarrisonS' keinem v
cke, da wir dies
erichte auS etwa
vor. Danach
LjenaS Cle-
ne Mehrheit von
nen erhalten ha-
en Candidaten
sammt und son-
!it vvn gegen 20,
Herr Fraitcis
zurück, Haupt
und KansaS City.
nit einer Plurali-
pO Stimmen über
n der gesetzgeben-
bt dunokratische
sern nach wie vor
d und Thurman
liuhe dem Wahkr?
-der demokratische
auch als der Sieg.
rnünftigen Zweifel
nneh inr4i
mehr unterlag, daö La
I .1- ,1 J."- yiu
allerlei von ihn mit j
Calvin S. ric? ;. r
logene-demokratisch
Aufregung zu haltet
ihm, auf seine Leiter
terzeichnek frech er
SiegeSdepeschen i
So schwer fiel ei
"Rolle zu verzichten,
182
3
15
6
239
Demnach bleiben fir Eleveland. mit Ein.
schlnß ou New Jersey und Connecticut,
den einzigenNordftaatkn, die er gewann. 163
Mithin hat -Harrison 38 Stimmen
mehr, als zur Wahl (201 ) nothwendig
sind.
Die Wiederbelebung der Eisenindu
strie in Pennsylvanien so kurze Zeit nach
der Wahl ist ein deutlichcr Beweis, wie
sehr das Industrie - Leben unseres Lan
des, und damit aS Geschäftslebcn im
Allgemeinen, durch den Sieg deS Schutz
zoll-Prinzips' gefördert werden. In
verschiedenen andern Industrien, welche
von der Mills-Bill mit völliger Ver
nichtung bedroht waren, laufen nun nach-
dem die Mills-Bill unschädlich gemacht
worden ist, von allen Seiten Bestellun-
gen ein. verschiedene ostiicye Fabrik-
Etablissements haben in den letzten Ta
gen, da ihre' Elistönz nicht weiter durch
Freihandelstendenzcn bedroht wird, die
' 5j ;r 's ns.1! . ?c I iV f.rtj " um 10 bis 15
Prozent erhöht. .
Der nächste Schritt zur Vollendung
unserer diesmaligen Präsidentschaft
wähl erfolgt am ersten Mittwoch im
Januar. An diesem Tage treten näm
lich die am 6. Nov. erwählten Wahl'
Männer in den rcspcktiven Staats
Hauptstädten zusammen, um ihre Stim
men direkt sür die Präsidcntschasts
Candidaten der beiden Parteien abzu
geben. Da die Mehrzahl der Wahl
männer der republikanischen Partei
angehört, so wird natürlich Harrifon
an dem genannten Tage die Mehrheit
der Wahlmönnerstimmen erhalten. Das
Ergebniß dieses Wahlakts wird dann
unter Siegel an den Vorsitzenden des
Bundessenats eingeschickt, unter dessen
Direktion lm Februar die Zählung der
Stimmen in einer gemeinschaftlichen
Sitzung beider Häuser des CongresseS,
vorgenommen wird und die Verkündig
ung des Ergebnisses der Zahlung er
folgt. DaS Ergebniß der Präsidentenwahl
in Missouri ist: Cleveland 261,957
Harrison 236,323. Fisk (Prohibition)
4954, Streeter (Arbeitcr Union) 15,
853. Das Ergebniß der'iÄouverlleurSwahl
ist: Francis 255.821. Kimball 242,391.
Löwe (Proh.) 307, Manring A. N.
und Wheeler) 15,349, Blake 195.
Die Mehrheit von Cleveland über
alle Gegencandidaten beträgt nur: 4765,
über Harrison aber 25.632.
Die relative Mehrheit (Pluralität)
vou FranciS über Kimball beträgt 13,
230. Eine absolute Mehrheit über alle
Gegencandidaten hat Hr. Francis nicht
erhalten, denn die Gesammtstimn'.euzahl
seiner Gegner beläuft sich auf 261.211,
ein Mehr von Sl90 über Francis.
In der Präsidentenwahl sind imGau
zen 519,099, in der "GouverucurSwahl
517,032 Stimmen abgegeben worden.
Der Mann, der der am 4. März k.
I. in das Weiße Haus einzigen wird,
ist keine unbekannte Größe, und Alles
was man von ihm, weiß berechtigt zu
der sicheren Erwartung, daß er das
Vertrauen, welches seine Partei ihm
entgegengebracht hat, nicht täuschen
wird. Solange er am öffentlichen Le
bcn theilgenommen, im Kriege wie im
Frieden, hat er sich als ein tüchtiger,
brlicher. mutbiacr und vatriotiicker
Mann bewahrt, littr Ptfli tr wa
der letzten Campagne viel Takt, ge-
smrden Menschenverstand und eine nicht
gewöhnliche Bcredtsamkcit gezeigt hat,
werden auch seine politischen Gegner
nicht bestreiken wollen. Ein hervor
ragendes Element in .seinem Charak
ter, und ohne welches wahre Größe nicht
denkbar, ist anspruchslose Einfachheit.
Daß er auch über Beharrlichkeit und
Festigkeit deS Willens ver-
fugt, hat er in schwierigen Lebenslagen
bewiesen. Somit dürfen wir von
ihm eine entschlossene, zielbewußte ehr
liche und vatriotiche Führung .der Ne
gierung erwarten im Einklang mit den
Grundsätzen, welche die republikanische
Partei stets proklamirt und zu welchen
GeneralHarrion sich wiederholt bekannt
hat. Wie die große Mehrzahl seiner
Landsleute verdankt Bcnjamm Harri
so. Alles, was er geworden, sich selbst.
I semer Jugend hatte er mit Armuth
und Entbehrung zu ringen und auch al)
Mann war da Leben fru ihn ein'fortge
Wahlwetterei am Tage und
Abend vor der Wahl soll in New Fork
alles bisher Dagewesene übertroffen ha
ben. Auf den Börsen handelte man
nicht mehr mit Aktien, Getreide, Petro
leum oder sonstigen Dingen; sondern im
Ausfall der Wahl und e? sollen viele
hunderttausend Dollars verwettet wor
den sein. Abends . war das Hoffmann
House das Hauptquartier der Wetten
den ; alle Sportsleute und Buchmacher"
waren dort versammelt und es wurde
ganz in derselben Weise gewettet, wie
auf Rennen und Baseball. Im allge
meinen standen die Wetten "auf 10 für
Cleveland gegen 9 auf Harrison; des
gleichen auf 10 für Grant gegen 9 auf
Hewitt. Einer der Hauptwetter soll der
republikanische General . Quay
gewesen sein, der viele Tausende auf den
Ausfall der Präsidentenwahl gewettet
und gewonnen haben soll. . -
i -
Viele Politiker sind jetzt eifrig an der
Arbeit, ein Cabinet sür den erwählten
Präsidenten zusammen zu stellen. Sie
sollten sich diese Mühe sparen, denn wie
Gen. Harrison seine Campagne selbst ge
macht hat. so lvird er auch sein Kabinet
selbst; daß er nur gute und tüchtige Leu
te für dasselbe auswählen wird, daran
hegen wir nicht den geringsten Zweifel
M
Die Sitzung unserer Legislatur be
ginnt am 2. Januar 1339 und wird
diesmal eine ungewöhnlich lange und
wichtige sein. DieseLegislatur hat näm
lich die allgemeine Revision der Gesetze
ftfsjStaates vorzunehmen, welche laut
v. rn ' " w -rt j . -
oer eziiminiiug ver ersaung in
Zwischenräumen von je zehnJahren statt
zufinden hat. Für gewöhnlich sind die
Sitzungen der Legislatur auf 70 Tage
beschränkt, in den Revisions-Jahren je
doch ist ihr 120 Tage Zeit gegeben. Und
da die Mitglieder pro Tag mit tzö be
zahlt lverden, läßt sich voraussetzen, daß
die Zeit auch völlig aufgebraucht, und
die Vertagung also nicht vor Mitte Mai
stattfinden wird.
Eine merkwürdige richterliche Ent
scheidung ist vorgestern in Janesville,
Jndiana, erlassen worden. Dort hatten
katholische Steuerzahler vor Richter
Bennett dagegen Einwand erhoben, daß
die protestantische Bibel - Uebersetzung
Jakobs 1 in den öffentlichen Schulen
Wisconsin's officiell gelesen werde.
Richter Bennett hat diesen Einwand zu
rückgewiesen. Das Lesen der protestanti
schen Bibel Uebersetzung so sagt er
falle nicht unter den Begriff religiöser
Unterweisung. Uebrigens seien die Kinder
der Bittsteller nicht verpflichtet, zuznhö
ren, wenn sie nicht wünschen. Die pro
testantische Bibelübersetzung sei aber ein
mal von den betreffenden Autoritäten
unter die Textbücher der Wisconsiner
Staatsschulen aufgenommen' Uebri
gens hindere keine gesetzliche Vorschrift
die 5iinder. wenn sie es wünschten, eine
katholischeBibel vor sich zu haben, wenn
die protestantische vom Lehrer verlesen
werde.
Schutz von Geschäfts , Interessen, die
Hebung des moralischen Charaters der
Mitglieder und für gesellige Zwecke;
ferner da die Mitglieder unserer Gesell
schaft mehr als einen gerechten Antheil
an den Steuerlasten getragen haben.
was uns wenigstens eine unparteiische
Behandlung sichern sollte; da weiterhin
eine hiesige Zeitung unsere Gesellschaft
insofern verleumdet hat, als sie die
Mitglied er derselben beschuldigte,., in
der letzten Campagne gewisse Partei'
Interessen aktiv vertreten zu haben,
während wir dagegen niemals einen
Beschluß irgend welcher Art zu Gunsten
einer Partei gefaßt, noch eine Partei
oder einen Candidaten unterstützt haben,
sondern imr unser rechtmäßiges Ge-
schüft betrieben, ohne irgend einer Par-
tki oder einem Candidaten feindselig
gegenüberzutreten: Deßhalb erklaren
wir diese Angriffe als völlig ungerecht
und nnbearündet. Von der Ansicht
ausgehend, daß wir es unserer Selbst-
achtung schuldig sind, uns unsern Mit
bürgern gegenüber in ein klares Licht zu
stellen, haben- wir beschlossen, betreffs
dir vornrtheilsvollen und ungerechtser
tigten Behauptungen der Republik"
au die Gerechtigkeit und die Unpartei-
lichkeit des Volkes von Missouri zu ap
pellircn."
Neuigkeiten aus Niffenri.
Die St. Louiser Republik," das
Organ des leider zum Gouvernor ge
wählten Hrn. Weizenspckulantcn Fran
cis, macht ihrer Wuth über die Stadt
St. Louis, welche Kimball beinahe 10,
000 StimmenMehrheit u.Francis einen
sehr unangenehmen Nasenstüber gegeben,
dadurch Luft, daß sie droht, durch die
demokratische Legislatur über die Stadt
und den Staat das Prohibitionsgesetz
verhängen zu wollen. Der alberne
Mensch, welcher jeneS Blatt redigirt,
vergaß eben, daß dabei daS Volk auch
ein Wort mitzusprechen hat. Und da er
nun einmal die demokratische Prohi
bitionvkatze auS seinem gehässigen deut,
schenfrcsscrischen Sacke Herausgclassen,
so werden diese selben Teutschen auch
sich schon an dem Stimmkasten einstellen,
wenn es gilt, die Herren Jones (soheißt
jener Editor) und Consorten zu bekam
pfen. 2o lange ali.o die Teutschen sur
di: ' TffiuiS'-ijh Jttmmien da gab's
keine Prohibition.eabcr. wo die
selben aeaen die Butter -rM'l'ch
Cliquen- und WahlbetrugS - WirthsoM
sich erklärt, da soll'S Prohibition geben.
Nicht etwa auS Prinzip, sondern auS
Strafe'. Schöne Kerle, daö! Na, eS
freut uns, unsere dentschen Uebttläufer-
College von der Presse in solch' schöner
Gesellschaft zu finden" Bisher schrie'n
sie sich heißer über .freien SchnapS" und
jetzt läßt ihr demokratisches Hauptorgan
die Prohibitköns Katze auS dem demo-
kratischen Sacke! Was nun? (Warren
ton Volksfreund)..
Der Verein der St.' Louiser Wirthe
hat den Verleumdungen der Republic"
gegenüber folgenden Proteftbeschlüß ge
faßt: . . .
,Ln Anbetracht dessen, daß die ,.Re
tail Liquor Merchants' Association" für
dieselben allgemeinen Zwecke organisirt
wurde, alS andere Handelsverbindungen
und Arbciter-Unionen, nnmlich für den
Die Prohibitioniftkv.
Eine sehr lehrreiche Erfahrung,
schreibt die Cincinnati Freie Presse
haben die republikanischen Führer auch
in der eben beendigten Wahl wieder mit
den Prohibitionisten gemacht., und es
steht zu hoffen, daß sie tzeH dieselbe v
hörig ad notern nehmsm. Die Prohibi
tionisten haben dieKwal überall herzlich
schlechte GrschÄste gemacht. Ihr
Stimmzettel isuberall in überraschen
oem"'?)lkfl'k7 -zurückgegange. Dies be
weist, daß ein großer Theil ihrer Stimm
geber die prohibitioniftischen Candidaten
im Stiche gelassen und für die Candida
ten einer andern Partei gestimmt hat.
Und welche Partei war dies? Etwa die
republikanische? Ganz und gar nicht!
Obwohl die Führer dieser Partei den
Forderungen der Prohibitionisten be
züglich der Temperenzfrage zum Theil
die wcitestgehenden Zugeständnisse ge
macht, und dadurch einen namhaften
Theil ihrer treuestcn Verbündete, der
deutschen Republikaner, sich entfremdet
hatten, machten jene nicht mit den Repu
blikaner, sondern mit den Demokraten
gemeinschaftlich Sache und stimmten für
deren Candidaten. Sie hasse eben am
giftigsten die republikanische Partei und
erklären offen, daß sie diese erst aus dem
Wege haben müssen, ehe sie ihr Ziel, die
Einführung der Prohibition im ganzen
Lande, erreichen können. Mit den
Demokraten glauben sie leicht fertig wer
den zu können, wenn u erst die ver
haßte republikanische Partei vernichtet
ist. Von diesem Standpunkte auSgeh
end, stimmten sie auch bei der National
wähl am 6. November lieber mit de
Demokraten, als mit des Republikanern,
in l ir sichere Erwartung, dadurch die
Niederlage der Letzteren herbeiführen
zu helfen Von überall her wird dies
bestätigt, es kann also kein Ziveifel mehr
darüber herrschen, daß die Prohibitioni
ften den Demokraten in die Hände gear
beitet haben. Unter sothanen Umfiän
den sollten endlich die republikanischen
Führer sich darüber klar werden, daß sie,
um Leute für ihre Partei zu gewinnen.
welche diese nicht blos aufs Grimmigste
hassen, sondern auch jederzeit verrathen.
wo sich eine Gelegenheit dazu bietet, und
unermüdlich auf ihre Zertrümmerung
hinarbeiten, den großen Fehler begangen
haben, einen großen Theil der republi
kanrschen Kerntruppen, Tausenhe und
aber Tausende von deutschen Republik
nern, vor den Kopf und von sich zu
stoßen durch die zu weitgehenden Zuge
ständnisse, die durch den Temperenzfana
tikern gemacht. Werden sie nun jetzt,
nachdem sie abermals von jenen., zu
Gunsten der Demokraten verrathen wvr
den sind, den Prohibitionisten endlich
die unnatürliche , und unprositable
Freundschaft kündigen, denselben den ih
nen gebührenden Kies" verabfolgen und
sich fernerhin von allen Pactirungen mit
denselben fernhalten? Oder wollen sie
auch künftighin noch sich von denselben
nasführen lassen und dadurch auch die
deutsche Republikaner, welche noch jetzt
republikanischen Partei halten, zum
" ... ... t... o :.
aus oer eioor Ivuigcn .'
die diesmalige Wahl
,tlf!i4 itS
Se
' Beim Staatssekretär sind Berichte
aus 10? CountieS für das Staatsticket
uud auS 106 für die Präsidentenwahl
eingegangen. In den Ersteren erhiel
ten Francis 196,148, Kimball 173,890,
Love 2346, Manrig 13.278 Stimme.
In letzteren kamen auf Cleveland 203,
151, Harrissn 175,648, Fisk 4010,
Streeter 11,959 Stimmen.
Aus Sedalia wird gemeldet, daß
auf dem Grund und Boden eines Aewis
sen R. W. Glazebrook von Wheatland,
in Hickory County eine Gold-'uud Pla
tinaader entdeckt worden sei, melde reich
lichen Gewin verspricht. Dem Eigen
thümer des Bodens sei von -einem Mi-
nenbesitzer aus Colorado für denselben.
ein sehr hoher Preis gedolen worden,
doch habe er abgelehnt. Glazebrook will
die Ausbeute selbst vornehmen lassen.
EinGeheimniß aufgeklärt. Wie wir
seiner Zeit gemeldet, wurde im August
diese? Jahres etwa 10 Meilen westlich
von Springfield, Mo., die . Leiche eines
gewissen Henry Cathrell auf dem Eisen
bahngeleise in schrecklich verstümmeltem
Zustande aufgcfundeu. Man hatte da
mals auS allerlei Anzeichen schließen zu
müssen geglaubt, daß Cathrell von einem
seiner Freunde, der gleichzeitig ver
schwand, ermordet nd auf die Schienen
gelezt worden sei. Nunmehr hat sich
aber herausgestellt, daß er in Geveiu
schaft mit seinem Gefährten die Wohnung
eine gewissen E. E. Sumner in Spring
field hatte berauben wollen und. daß er
bei dieser Gelegenheit von Frau Sumner
Schossen wurde. Um allen Verdacht
abzulenken,"här,n1eNWe
Leiche auf das Gele, se geschleppt. .
: S$wl$trft Umtxftr
; Cetrtise; rSkhl usw. "
Jlden F r e i t a ' corrigirt von drr
HERMANN STAU MILLS.
Weizen, 2. Qualität.. ..... .. .V
Weizen. 3. Qualität ........ nn
Korn, in Kostet............ - 35
Geschältes Korn. . . . . ... . . m
Hafer..... ................ S5
Mehl, per Sack. 1. Qualität. . . 'S 2 75
Mehl, ver Sack. 2.QualitZt. . i
Kornmehl, per 100 Pfund ... 1 10
Kleie, per 100 Pfund ........ J 50
Shipstnff. per 100 Pfund .... . ' .60
' Pridutte.
Cvrrigirt von . ,
GEORGE KRAETTLY, Grer
Die angegebenen Preise werden von den
Händlern smeistenS 'rn Tausckel beiaklt
Butter, per Pfund
Eier, per Dutzend .18
Hühner, per Dutzend.. . . .1 50- -2 60
men, per Dutzend.'. 2 502 50
Gänse per Dutzend ...... 3 5,15 no
Kartoffeln, per Bushel .... ; 30
s 'irr rtyi 1 jlj"
Z-yrtjLMirHi"-- -jjnA
Mo. Paeisic EisenbahnSapelle
KkJJMAL&slX,
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Weftllch fahrende Pass,akeriüae
No.S. ...... ........ 10.56 ÜSonn.
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No.S, , .10.59 Nach
No. S, .,12.23 Nacht
Okftklchs.hrendePaffagierjüsk.
92 o. 4, ,8.31 Pkrm.
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ertheilt, ist doch wahrlichW
eindringlich genug, mögen sie diez
zum Heue ver repuvttlamicyen isacye
und Partei auch prompt beherzigen.
In der Nähe von Pacific. Frank--
lm County, entgleiste am Mittwoch eine
Rangirlokomotive durch eine falsch ge
stellte Weiche, in Folge dessen der Loko
motivfübrer I. LcatherS schwer verwun
dct und ein Mann,?!omenS McCreary,
auf derStelle getödtet wurde. LcatherS
wohlit in Pacific uud ist Familienvater.
McCreary scheuit ein Jrcund des Loko
motivführerS. geweftu zu sein und sich
uur zum Vergnügen auf der Lokomotive
befunden zu haben.
In KansaS City ist die erste weiße '
Ansiedlerin der Stadt, Frau Berensee!
Chouteau, im Alter von 87 Jahren ge
storben. Der Vater der Verstorbenen
war einer der Gründer von St. LouiS.
Durch Explosion eines Gasolin
ofenZ geriethen die Kleider der 'l9jähri
gen Frau Jcnnie.Ham von KansaSCity
in Brand. Die Unglückliche lies sofort
aus dem Zimmer in den Hof,' wo mau
die sie umschlingenden Flammen löschte.
Doch war sie bereits am ganzen Körper
so versengt, daß die schnell herbeigeholten
Aerzte befürchten sie nicht am Leben er
hulten zu können. Sollte die' Unglück
liche junge Frau mit dem Leben davon-
kommen, fo hat sie das einem starken
Stahlcorsett, welches die Flammen eini-
germaßen zurückhielt, zu verdankek. Die
Arme ist erst seit vier Monaten ver-
heirathet.
Im Lindenwood Fkmale Col
lege" zu St. Charles, Mo., fand dieser
Tage ein großartiges Bankett, statt und
iwar aus folgendem Grunde: Als der
Wahlkampf vor einigen Wochen em
kielkeften tobte, da yatte tim auch un
ter den dort ftudirenden. zarteu Jung
fräulein Vartechader entzündet und wo
sonst alles Liebe nnd Eintracht -war,
herrschte nun Streit und Zank. Da
hatte der Präsident Dr. Irwin dcnjun
gen Damen versprochen, wenn sie ihrer
politischen Kampflust Zügel'anlcgtn und
einträchtiglich mit einander leben woll
ten, so werde er, Dr. Irwin, nach der
Wahl der siegreichen Partei ein, Bankett
geben, zu welchem jedoch auch dieBesieg
ten eingeladen werden, sollten. Dieses
Versprechen hat er nunmehr- erfüllt und
obwohl die schönen Demokratinnen in
Trauerkleidern erschienen, herrschte doch
während des ganzen Verlaufs des Fest
mahleS große Fröhlichkeit. . Nach einer
Ansprache deS Präsidenten hielten auch
verschiedene der jungen Dame Reden,
Fräulein Montazue z. B. über ,.die
Politik früherer Präsidenten." Fräulein
Miller McDearmon über das Thema
wie wir unsern Präsidenten wählen" u.
s. .Außerdem wurde daS Fest durch
Deklamation und Gesänge' verschönt
und erst in später Stunde trennte sich
die fröhliche Versammlung. .
Um das Amt des Friedensrichter
sür das Township Westport, Mo., hat
sich ein seltsamer Streit erhoben: W.
W. Williams gab kürzlich im County
Gericht inJndependence die beschworene
Aussage zu Protokoll, daß er der recht
mäßige Friedensrichter deS TownshipS
Westport sei,- da er vor zwi Jahren da
zu erwählt worden sei. Vor etwa sechs
Monaten habe er eine Vergnügungs
reise nach Californien gemacht uud sei
dort biS nach der Wahl geblieben. Als
er zurückkehrte, erfuhr er, daß ein ge
wisser ThomaZ vor dem Gericht erschie
. . .. fzi. im. rnAC.-
2Jt uno eritarr ylnir, er, ""äsSä
sei aim Staate fsrtgtt ,
würde nichdückre,rauf Tho
maS,für daS Anrl7r?,?at worden war.
Beider kürzlichen Wahl bewarb sich ein
gewisser Frazier um das Amt, da
ebenfalls glaubte, Williavts kehre nicht
zurück. üd wurde gewählt. Williams
behauptet, er hätte nicht daran zeucht,
aus dem Staate wegzuziehen. Was das
Gericht in der Sache beschließen wird,
ist v,ch zweifelhaft.
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