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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, January 25, 1889, Image 1

Image and text provided by State Historical Society of Missouri; Columbia, MO

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Gebrüder Gras, Herausgeber.
Preis : 52.00 Her Jahr."
Office : Ecke der Vierten und Schiller Straße.
Herinantt, Mo., Freitag, den 23. Januar, 188,
Jahrgang 3
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Nummer II
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Hittc fiirkittdcr uad .v.itat-cu von ..
CÄirriVtfliiti l'P.l
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Sappen 23 Cm bi 50 Cent;
Pelzkaprcn y.i ; ' Gf"ts
Alle andere-k liier itlcnt a:icbcr,c:t Waaren werden ebenfalls zu herabgesetzten
Preiien ivrfiV.'.fr.
sprecht vor Zlnd üerzenzt euch selbst bei
C. CHRISTMANN,
Marktstraf;e,
und 4. Heriiiaun, Mo.
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SCHWAB-
NhLZnache? und Jnwettier
IZ..Is'Z', X0.,
empfiehlt lern Put
.i vc:i (tfaScenatc und
frisch asscriirtcs
Goldenen.
tllOerneu i'.ud Spicke! Tascliennlircu
ti'j Ö 100-00 oas stnct.
,,d SLtanb - Uhren von 1.23 an biS
Wand
daö tncr.
E'i'.'c h.'t: :äi stctö an Hand ei großcö Assortmcitt von
Silbcrwaarcn qo.Dem-u Rina.cn jidcc Art vom billigsten bis zum Diamant
ring. Goldene und platntc Uhr. und Hals-Äetten, Lockets, Charms,
Armbänder, cbeufo eine feine Auswahl Brochcn. (Breast-Pins.) Ohrringe,
Manchettcnkilövfe. Goldfedern fcicic überhaupt alle andern Schmuck'achen,
welche ich zu den billigsten Preisen verlaufe.
Sbkvio führe ich ci:' schr grojzcö L.rzcr vsn
Brillen
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Rcp.iraturcn an Udrcn u:0 Zci'mcksachin werden uc:3 mit grefzer :orgsUt und vlllig
"Sie'wcr'dcn c? in "tfrcirt V-ircrtisc finden einen rrf,:drc.:cn i;:io znvcrläßizcn Uhrmacher
und Juwelier i taironiilsen, fuit;;: I'cukb u gehen die cit feinem (fsebane feineÄenntn(
laben. I iez ist d.tö riüigc zuverlaßige und vcral'irccrl'.iche Uhrcnge,cha?t zw,chcn Zashrng.
ton und Jcffcrssn (5il-. . . ., .. ,
E. ür das mir ti:!;ir lcwicscnc Zniraucn ttiicnj dankend, empfehle ,ch mich fernerhin
um gencigtcn -Zuspruch. '
Jacoh &oh.waby
Zchillcrstraßk, Hermann, Mo.
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Es ist halt iinina r.i
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J " ' A 'J ke?dk ich 28 Pallete aUerfrülicste RcmüSarlcn. hinreichend genug für
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"KJiC fiF-- v'Wy Nrr Vlnmeu.üMe 1.00. 'lijÄ'?i. SWtSlMj5'
.Cfei Sende cc ,ur Pack. 60 last Zrüi,.KrauU KWIchWM
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reeeive your subscription, or retnit
Farm zn verrenten.
Eine gute Farm in First Creek früher vo
M. Zorda n geeignet ijt unter gunjttgrn Be
dingunzen zu verrenten.
Nachzufragen bei Aug. Meer.
7sept. Hermann, Mo.
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James N. Burns, Congreßrepräscn-
tant k.vom St. Joseph Distrikt, starb
plößlich letzten Mittwoch Nachmittag
während er der Sitzung des Congresses
"beiwohnte, am Schlagflusse.
,
Die Tarifbill, welche als Substitut
für die Mills'Bill im Senate eingereicht
wurde gelangte letzten Tienötag mit
32 gegen 30 Stimmen, einem strengen
Partei - Votum zur Annahme. Im
Hause wo die Demokraten eine Mehr-
heit haben, wird die Bill, dem Senats-
Votum nach zu urtheilen, nicht passiren.
Angesichts der inMissouri auf's Neue
wieder ausgebrochcnen Tcmperenzscuche
fordert das Exccutiv-Cvmitc der Liga
zum Schutz der persönlichen Freiheit in
St. Louis alle Freunde der persönlichen
Freiheit, alle Vereine, Logen und Gc
sellschaften auf, sich um das Banner der
Liga zu schaaren.
Am Donnerstag Abend hielten die
republikanischen Legislatur Mitglieder
in Jefferson City einen Caucus ab, bei
welchem Senator McGinnis den Vor
sitz führte. ES wurde eine Resolution
angenommen, wonach Chaucey I. Fillcy
für einen Platz in Harrifon's Cabinct
empfohlen wird.
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Neu Mexico fordert Einlaß in die
Union. Am Freitag passtrte die Legls-
latur des Territoriums einstimmig eine
an der Präsidenten sowie den Congreß
gerichtete längere Denkschrift, worin um
die Aufnahme dieses Gebietes in den
Staatenbund nachgesucht wird. Es
wird ein Comite ernannt werden, um
die Denkschrift nach Washington zn über-
bringen.
TicWcizcuspckulanten, welche geglaubt
hatten, wegen der geringen Erntein der
Vcr. Staaten, werde England in Vcrlc
gcnhcit kommen, haben sich arg vcrrcch
net. Während die Ausfuhr der Vcr.
Staate:: in den drei Monaten vom 1.
September bis 1. December in 1887
nahezu neun und eine halbe Million bc
trug, und in diesem Jahre nur etwas
über fünf Millionen Bushel, hatEngland
während dieser Zeit 33,627,003 Bnshcl
eingeführt gegen 23,071,287 in dcrsel-
bcn Periode des vorigen Jahres. Ruf;-
aud hat nahezu vierzehn Millionen
Bushel geliefert, Indien über feas,
Deutschland über zwei Millionen und
die anderen transatlantischen Länder im
Verhältniß.
Die Miltwochs-Sitzung unscrcrLegis-
latur war eine äußerst hitzige und er-
regte. Die republlkanifchen Abgcordne-
tcu haben es sich zur Aufgabe gemacht,
nicht nur die bisher so unvcrantwortli
chen extravaganten Ausgaben der drmo-
ratisehcn Administration bloßzustellen
und cinc Erklärung zu verlangen, son
dcrn auch energisch gegen alle ferneren
Extravaganzen dieser Art zu protestireu.
Dcu Anfang hierzu machte die in der
gestrigen Sitzung von Flannigan von
Jasper County eingereichte Resolution,
in welcher derselbe auf die Thatsache
vcrw'cs, daß nach dem gedruckten Be
richt des Staats-Auditors die Herren
F. M. Scibcrt und U. M. Jodd zu
stimmen einen Gehalt von nicht weniger
als 51 51)3.85 in ihren angeblichen Ei
genschastcn als Inspektor und als War
den eines Zweia-ZuchthauseS. 2" er-
halten haben. Ein derartiges Zweig-
Zuchthaus gibt es überhaupt gar nicht
und dennoch haben die genannten Herren
als Beamte eines solchen Gelder empfan-
gen. Flanigan verlangte nun in seiner
Resolution cinc Erklärung, wo dieses
Geld hingekommen sei und heute Mor-
gen kam die Resolution wieder zur Be
sprechung, und sofort stürzten sich die
Demokraten in eine heftige Debatte, um
die angestrebte Untersuchung zu vereiteln.
Der Beweis, daß hier etwaS nicht richtig
sein mußte, lag zu klar auf der Hand,
als daß sie es positiv hätten ableugnen
können. Ein Versuch, die Resolution
auf den Tisch zu legen, scheiterte; mehrere
Amcndemeuts, welche von Demokraten
eingebracht wurden, um die klare Aus-
druckswcisc der Resolution zu trüben
und dieselbe zu entstellen, wurden vcr-
worfcn und nach hartem Kampfe, in
welchem von dcmokratifchcr Seite alle
nur erdenklichen Ausflüchte zu Hülfe ge
nommcn wurdcu. wurde die Resolution
endlich auf heute zurückgelegt.
Die Demokraten, denen der Boden etwas
heiß zu werden beginnt, stecken d:e
Köpfe zusammen und haben für heute
Abend einen Caucus angesetzt, worin,
natürlich ganz im Geheimen, berathen
werven wird, wie man oieie lsacue am
besten aus der Welt schaffen kann.
Die morgende Sitzung verspricht ebeir
falls wieder eine heiße zu werden. Church
von Harrison brachte heute eine Resolu
tion ein, in der er in kurzen Worten bcan
tragtc, die enorme Anzahl der Clcrks und
Angestellten im Hause zu vermindern.
Das Hans allein hat, ganz abgesehen
von der enormen Masse der Clerks der
44 Haus-Comites, nicht weniger als 1 26
Angestellte, welche sämmtlich von Hl. 50
bis 53 per Tag beziehen. Die meisten
dieser Clcrks haben gar nichts zu thun,
als ihren Gehalt zu ziehen. Dazu kom
men noch die Clerks der 44 Haus- und
derjenigen der 34Senats-Comites sowie
die Angestellten des Senats, so daß sich
die gestimmte Force" auf ca. 300 Mann
belauft, von denen die Hälfte nutzlos ist
und die alle' als Freunde nud Helfer
ihrer demokratischen Gönner demStaats
Lchatzamte auf der Tasche liegen. Die
belrcffendcNrsolulion wurde nach einiger
Debatte auf morgen übergelegt und an-
geordnet, daß dieselbe gedruckt werde,
Ohne Zweifel werden die Demokraten in
ihrem Caucus hcutcAdend auch den Plan
entwerfen, wodurch sie ihren Freunden
die vcrsrrochenen einträglichen Stellun-
gen erhalten können.
Repräsentant Reber von St. Louis
wird morgen eine Bill einreichen, welche
die Office eines Dampfkessel-Jnfpcctors
schafft und Maßregeln znr Sicherstcllung
von Lebcti und Eigenthum gegen Dampf-kcssel-Explosionen
trifft. Ein Haupt
Vortheil der Bill liegt darin, daß die
neu zu schaffende Office dem Staate
nichts kostet, sondern sich selbst erhält.
Die Ernennung des Dampfkessel - In
spektors für einen Termin von 4 Jahren
soll vom Gouverneur geschehen. Ebenso
die Ernennung von einem Teputy sür
je einen Congreß - District. Nach der
Bill muß jeder neue und bereits besteh
ende Dampfkessel von dem Dcputy un
tcrsucht werden, wofür für jeden ersten
Kcssel 510, für jeden weiteren 55 an
den Deputy zu zahlen sind. dieses
Betrages erhält dieser, loährend der
Rest an den Staats-Enspcctvr abznlie-
fern ist, wodurch sich somit die Stellung
selbst erhält. Ein weiterer Passus bc-
stimmt, daß nur geprüfte Ingenieure,
welche ein Diplom von dem Deputy oder
taats Jnsveclor haben müssen, die
Leitung einer Dampfmaschine überneh
men dürfen und seht die Strafe für
Ucbcrtretung dieses Gesetzes fest. Die
Bürgschaft für dcn Staats - Inspektor
beträgt 5'.'! ',000, die für jeden
)eputy
5,000. W. P.
Es gab eine Zeit und eS ist noch gar
nicht fo lauge her in der vier Männer,
die ehemaligen Rebellen Best und Cock-
rell und die ehemaligen Bnndeöosfizicrc
Philips und Crittcnden, in Missonri all
mächtig waren. Ihnen gehört: die de-
mokratische Partei und damit der Staat.
Doch die Zeiten ändern sich und die Vier
haben ihren Einfluß beim Volk verloren.
Best und Cockrell sind zwar noch iui Se
nat, werden aber, wenn ihre Zcit um ist,
andere Nachfolger erhalten; Philips
wurde durch Zufall und demokratische
Exceutivbeamte auf die Richterbank ge
setzt durch cineWahl hätte er die Stelle
nie erhalten und Crittendcn steht
heute (Nach Clevelandö Ausfassung)
als Bettler vor der Nation. Nachdem
alle seine Bemühungen um ein Acmtchcn
erfolglos waren, will cr jetzt Pension
haben für Rheumatismus, den er fich im
Militärdienst zugezogen habe. Der ar
me Mann ist zn bedauern! ?
Auffehen erregten in unserer Staats
Legislatur die Berichte der Comites,
welche von Gonv. Morchausc ernannt
worden waren, um die verschiedenen
Staatsanstalten, Officcn ?e. zu unter
suchen. Namentlich in Bezug aus Ver
waltung der Staatsuniversität uud der
damit verbundenen Ackerbauschule, sowie
über das Versicherung Department
werden scandalöse Dinge berichtet, die
in einem geordneten Staatswescn zum
Zuchthaus führen würden. Tochunsere
demokratische Legislatur wird ihren dc
mokratischen Freunden uicht zu nahe tre
ten und Republikaner die haben halt
Nichts zn sagen.
Die Samoa-Wirrcn sind, uns eines
derben Ausdrucks zu bedienen, ein ge-
fundenes Fressen für die Zeitungen, iu
denen jetzt eine Masse Partriotismns
aber um so weniger gesunder Menschen
verstand verzapft wird. Der verständige
Beobachter wird sich vor Allem fragen,
ob denn auch Alles wahr ist, was scnsa
tiouclle Berichterstatter über Samoa
berichtet haben uud cr wird dicsc Frage
dahin beantworten, daß man die andere
Seite hören muß, ehe man ciu Urtheil
sällt. Gesetzt aber, es wäre alles wahr,
was über Sau Francisco von amtlicher
und nichtamtlicher Seite berichtet wor
den ist, was dann?
Nun, wenn es wahr wäre, daß die
deutschen Schiffe geflissentlich die Häu-
ser von Amerikanern zusammengeschossen
daß deutsche Matrosen die amerikanische
Fahne von solchen Häusern hcrabgeris
scn haben, daß man an dcm Kampfe
uubcthciligte Amerikaner gefangen ge
nommen und auf die Schiffe geschleppt
hat wenn dies oder Aehnlichcs sich
zugetragn! hat, so wird die deutsche Rc
gierung, nachdem die Thatsachen ermit
tclt sind, sicherlich die Genugthuung ge
den, die sie für solche Handlungen selbst
daiiu schuldig ist, wenn solche in der
Hitze des Gefechts vorgck,mmcn sind,
auch ohne daß die Befehlshaber sie anbe
fohlen hätten oder auch nur im Stande
gewesen wären, sie zu verhindern. Die
Genugthuung würde iu Schadenersatz
und Entschuldigungen zu bestehen ha
ben und warum sollte, wenn Unrecht
geschehen ist, die deutsche Regierung
eine angemessene Genugthung verwei
gern? . Schon die Nachricht, daß gefan-
g?n genommene Amerikaner sofort wie
der freigelassen wurden, beweist, daß
der deutsche Consul oder der Befchlsha-
ber des deutschen Geschwaders oder
beide durchaus nicht die Absicht halten,
sich zu Richtern über andere Fremde
auszuwerfen oder feindselige Hündinn-
gen gegen amerikanische Bürger auf
Samoa zu begehen. Man darf bis auf
weitere Nachricht? wohl annehmen
daß wenn durch ein Bombardement
amerikanische Häuser beschädigt und
amerikanische Flaggen zerfetzt" worden
sind, dies eine nicht beabsichtigte Wirk-
ung der Schießerei war.
Wasauch immer vorgefallen fein mag
ist, wenn es im Widerspruch? mit bc
stehcndenVerträgen oder mit Verletzung
des Völkerrechts zum Nachtheile amcr
iranischer Bürger geschehe, sicherlich
nicht in Folge von Jnstruclionen der
deutschen Regierung geschehen, kann al
so im all schlimmsten Falle nur unter
geordneten Bcfchl'chabcrnund Behörden
und wahrscheinlich nicht einmal diesen,
sondern vermuthlich nur Matrosen und
Soldaten zur Last gelegt werden, die in
der Hitze des Gefechts einzelne Aus
schrcitungcn begangen haben mögen.
Daß aus solchen Vorfällen zwischen
zwei befreundeten Völkern, die dcn Frie
dcn wollen, und sür welche ein Krieg
gleichmäßig ein uuabfehbares Unglück
Ware dan sich daraus ein ttrica ent-
spinnen sollte, ist einfach undenkbar.
Eine Diplomatie, welche es um solcher
Ursachen willen zu einem Kriege kom
men lassen würde, würde sich für alle
Zeiten mit Schmach bedecken. Anderes
und etwas bedenklicher stünde die Sache,
wenn es sich außerdem noch um einen
Streit um den Besitz der Samoa-Jnseln
oder der Insel Upolu oder Apias selber
handelte. Aber dies ist nicht der Fall.
Die Vcr. Staaten streben nach keinem
Colonialbesitzc iind am allerwenigsten
nach dem Besitz.' der weit entlegenen
Schifferinseln, ans denen nur eine schr
kleine Anzahl Amerikaner angesiedelt
und wohin der amerikanische Handel
kantn der Rede werth ist einem Besitze
von Inseln der thatsächlich keinen Werth
sür sie hätte. Auch Deutschland strebt
nicht nach dem Erwerbe jener Inseln.
Die deutsche Regierung hat wiederholt
und feierlichst erklärt, daß sie keine Sou-vcrainitäts-Rechte.
über die Inseln bean
spruche oder erobern wolle, sondern
nur im Einverständnisse mit .England
und den Vcr. Stiaten, solche Maßre
gclil wünsche, wie sie im Interesse des
Verkehrs und zu Schutze ihrer dort
ansässigen Bürger und des bedeutenden
dentschen Handels dahin, wie im Inte
reffe des Friedens und der Ordnung für
die Eingeborenen selbst nothtvendig seien
oder sein mögen. Es handelt sich also
nicht lim Annexionsbestrebungeu irgend
einer Macht. Anzeiger des Westens.
Daß für ein verhältnißinäßig noch so
dünn bcoölkertes Land, wie die Ver.
Staaten ein System von Kunststraßcn,
wie man cs in den höchst civilisirten und
dichtest bevölkerten Ländern Europa's
besitzt, wenigstens jetzt und für die nächste
Zukunft, noch nicht nothwendig ist, ist
wohl wahr. Vielleicht würden auch in
Europa solche Kunststraßetl jetzt nichtan
gelegt werden, wenn sie nicht aus der
vorciscnbahnlichkN Zeit noch vorhanden
wären. Aber cs ist kcin Grund vorhan
dcn, warum die hiesigen Landstraßen
nicht wenigstens in einen Zustand ge
bracht werden sollten, daß sie zu allen
Zeiten des Jahres ohne die Gefahr des
Steckenbleibens mit mäßigen Lasten, wie
sie der Farmer gewöhnlich in seinen
zweispännigcn Wagen aufladet, passirt
werden könnten.
Die Ursachen, weshalb die Wege auf
dem Lande überall so sehr im Argen
liegen, sind hauptfächlich in dcm falschcn
System zu fuchcn, nach welchem bei ihrer
Anlage und ihrer Jnstandhaltnttg ver
fahren wird. Nehmen wir unsern Staat
Missouri als Beispiel.
Die County Court theilt das County
in Wege Distrikte ein und ernennt sür
jeden einen Wege Aufseher, dessen
Pflicht es ist, die Wege in seinem Dist
rikt in Ordnung zu halten. Jeder männ
liche Bewohner des Distrikts zwi
schen 21 und 50 Jahren ist für eine ge
wisse Reihe von Tagen zur Arbeit an
der Landstraße verpflichtet, und cs ist
Sache dcs Wegcausschcrs, zu bestimmen,
wann diese Arbeit zu geschehen hat.
Wer es vorzieht, kann sich mit Geld los
kausen, welches daun zur Anstellung bc
zahlter Arbeiter verwandt wird.
In diesem System liegt die Wurzel
des Uebels. Nur wenige zahlen mit
Geld. Die Meisten wollen die Arbeit
entweder selber thun, oder sie durch ihre
gemietheten Leute thun lassen. Der
Wcgeausscher kann unmöglich Alle auf
einmal brauchen. Er muß einen Theil
während dieser, einen Tbeil während ei
ner anderenJahreszeit beschäftigen.Mag
cr sich auch noch so schr bemühen, unpar-
tciisch zu verfahren, so wird doch ein gro
ßer, wo uicht der größte Theil der Leute
! stets klagen, s i e würden immer gerade
j dann zur Wcgec.rbctt bestimmt, wenn es
ihnen am unbequemsten, wenn das Wei
ter crn schlimmsten fei, oder wenn ihre
eigenen Arbeiten am größten drängten,
Wird gearbeitet, so geschieht es meist
mit Verdrossenheit. Jeder möchte sich
selber und sein Gespann so wenig wir
möglich anstrengen.
Soll eine Besserung bewirkt werden,
so müßten zuerst die persönlichen Frohn
dienste als Grundlage des Wegebaues
auf dcm Laude gänzlich abgeschafft und
durch eine Steuer auf das Grundcigcn
thum ersetzt werden. Dazu müßten
aber nicht nur die Farmer sondern auch
die Grundeigentümer der größeren und
kleineren Ortschaften herangezogen wer
den. Denn dicfe sind durch die Geschäfte
ebenso schr wie die Farmer, an dcm
Bestehen guter Landstraßen intcressirt.
Wäre erst der Grundsatz festgestellt
daß die Landstraßen nicht durch Frohn
arbeit, wie jetzt, sondern durch Steuern
gebaut werden so würde sich ein besseres
System der Oberaussicht ohne große
Schwierigkeiten einführen lassen. So
lal?gc das aber nicht geschehen ist, muß
alles Andere nur Flickwcrk bleiben.
Lcidcr bcstcht unter dem Landvolke ein
großer Vorurtheil gegen die Einführung
irgend einer neuen direkten Abgabe.
Aber wer sich die Sache recht überlegt,
der wird finden, daß bei einer direkten
Wegcsteucr und guten, zu allen Zeiten
fahrbaren Wegen I c d e r sich viel besser
stehen wurde, als bei dem jetzigen
Frontdienste und Wegen, welche wäh
rcnd eines großen Theiles des Jahres
unpassirbar sind. (A. d. W.)
. ,
Vcrdicnst'gcwinnt.
Wir wünschen unsern Mitbürgern zusagen.
daß wir seit vielen Jahren Dr. KingS neue
Entdeckung gegen Schwindsucht, Dr. KinqS
neue Lkdenspillen, Bucklen's Arnici Salbe
und ElrctrirVittcrS verkauft haben und können
versichern, daß wir nie ein Mittel umsegtcn
das sich so leicht verkaufte und so allgemeine
-jusriedenhkit gab. Wir zogern ntcht, die
selben für jeden Fall zu garaniiren uns sind
bereit daS Kaufgrld zurück zu geben, w.'nn
dem Äcbranch dieser Mittel nicht gute Nesul.
täte folgen. Liese Mittel sind nur durch ihre
Erfolge prpnla're geworden.' Edmund Nasse,
Apotheker. 1
Im demokratischen Louisvillc
Courier-Journal" lesen wir Folgendes:
Herr C. S. Bricc, der Vorsitzende dcs
demokratischen Nationalausschusses, hat
ein persönliches Schreiben an den hiesi
gen Bundcsmarschall Groß gerichtet, in
dem er die Dienste, welche Herr Groß
während der letzten Kampagne seiner
Partei geleistet hat, in der schmcichcl
hastcstcn Weise ancrkcnut. Herr Brice
erwähnt der angestrengten Thäthlgkcit,
die der Bundcsmarschall entwickelt hat,
und stellt sest, daß dieser (der Marschall)
mehr Geld für den Kawpagncfond ge
sammelt hat, als alle Komite-Vorsitzcn-den
dcs Staates K'entucky zusammengc'
nommcn.
Hier wird also vo einem demokra
tischen Blatte ein Bundesbeamter bc
lobt, weil cr in direkter Verletzung der
vom Präsidenten Clcvcland erlassenen
Bestimmungen in die politischen Wah
len sich gemischt und Geld für Wahl
zwecke gesammelt hat. Belustigend ist
dabei auch, daß die demokratischen
Zeitungen gerade in diesem Augenblick
ganz außerordentlich viel zu sagen ha
bcn übcr das vicle Geld, das die Re
publikaner in der letzten Wahl ausge
geben haben sollen und wahrscheinlich
auch ausgegeben haben. Die Wahr
heit ist und das Schreiben des
Herrn Brice an den Louisvillcr Bun
desmarschall bestätigt es daß beide
Parteien nachgerade sehr viel mehr
Geld bei den Wahlen ausgäbe, als
sie ausgeben sollten. Wir denken dabei
gar nicht an Bestechung und direkten
Slimmcnkanf, denn neun Zehntel von
alle dcn schrecklichen Geschichten, die
man darüber in den Zeitungen beider
Parteien findet, sind gcradezn erlogen,
sondern nur an die sogenannten legitimen
Wahliinkostcn. Diese legitimen Wahl
unkosten, d. h.die Summen, die von bei
deil Parteien für die Errichtungen um-
fangrcicher Officcn, für Schreibhülfe,
für den Druck von Millionen von Wahl
schriften, für Reisegelder, Rednergebüh
ren, Umzüge, Fackeln, Uniformen und
sonstigen Firlefanz ausgegeben werden,
haben nachgerade eine ganz fabelhafte
Höhe erreicht. Man kann nun freilich
sagen, daß das Geld meist von sehr rei-
chen Leuten aufgebracht wird und daß
es während der Wahlzeit unter das
Volk gebracht wird und diesem zu Gute
kommt. Aber damit macht man sich
doch die Sache zu leicht. In dcn
ungeheuren Summen, die beide Par
teinen für ihrer Ansicht nach legitime"
Wahlzweckc ausgeben, liegt vielmehr
doch eine große Gefahr für unscre'öffent
lichcn Zustände und die Annahme ist
immerhin gerechtfertigt, daß die Leute,
die so viel Geld zu den Wahlunkosten
beisteuern, in irgend einer Form eine
Entschädigung sür ihre Opfer erwarten.
Germania.
m m m
Das Alter kann sie nicht welk
machen,"
sagte ein alter Herr, indem er liebevoll auf
da reizende Frauchen blickte, da eben ihm
saß. ..Doch" kffeu gestanden, "sah? er fort.
ti gab eine Zeit, da ich fürchtete, daß die kos
metischen Mittel sie welk machen würden.
Um jugendlich zu erscheine, hatte die thörichte
kleine Frau ihr Gesicht mit alle mögliche
Wässerchen, "Crem" und Salbe drarbei
tet. Ja." fiel die klnue Frau ihm in die
Rede, ich that dies, bis mein? Haut, wie Per
gament wurde . uud sich mit Puftela und
lecken bedeckte." Nuu." sagte der Zuhörer
was gebrauche sie jetzt?" Nichts als ge
funden Menschenverstand uud Dr. Pieee'S
GtoHen Medical Discovei j. Der gesunde
Menschenverstand sagte mir. daß, wenn mein
Blut rein, meine Leder in Ordnung und tsein
Appetit gut sei, der äußere Mensch die Farbe
der Gesundheit annehme werke. Die Ent
deckung" bewirkte alle diese Dinge und ver
jungte mich buchstäblich.
Tausende von bewirkte Kuren sind die beste
Anzeige für Dr. Sage's Zkatarrh'Heilmlttel.
G
H
&
i n"u
tfe:-k!t -7T
M '
f-DAS GROSSER
Sclimcrzcnhcilmittc!.
Gegen Neuralgie.
im Jahr.
Houston, TeraS. Juni. 1888. Ein Jahr
lang litt ich an neuralgischen Schmerze und
mußte eincn Stock gebrauchen. St. JakobS
Oel heilte mich. ZhoS. Martin.
Drei Monate.
D a y t o n . O., 2S. Juni, 1888. Litt drei
Monate an GcstchtSneuralgte; eine Flasche St.
JakobS Ocl heilte mich. B. F. Scrtner.
In 20 Minuten.
Jrvington. Jlls.. 23. Mai, 1333.
Ungefähr drei Jahre ,urück litt grau Egbert
Tenevck an Kopf und GcsichtSncuralgie; sie litt
drei Tage; nachdem sie St. JakobS Ocl ver
sucht hatte verschwanden die Schmerzen in 20
Minuten. Jas. T. Goodner, Apotheker.
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en zu haben, oder wird nach Empfang des
Betrage f r e i versandt. Man adrcssire:
THE CHARLES A. VOGELER CO.. Balllrnor. Ud.
NOTJCE OF SALE.
Notioo is licruby tfivcti, that by virtue
os an order os tlio l'ro'-'ato Court os the
County os Oiisfionade, Stat.o os Missousi,
inado t tlio November Torrn 1S8-S Uioreos:
Maria Gross, Administnitrix os tbo Batate
os F. C. Gross dccciiHod will on the 12th
day os lot.i-tiiiry. lSSt) at the Court llouso
door iu thu Town os Hermann, County os
Gasconimo aud rturui' tlio pcsxioti os the
Forbate Court os Haid County Hell at pub-
licauctiou ii II the intcrest ot i . U. Gros
deneased in and o tho followinij re il estate,
to wil. :
Tho soulh rast ,,r. of tho t-ouih cant ir.
of Soetion thirty ix, Township fortymx
liango iive Wi-nt, coiitainiuy 40icreH, also
tho south cust part ot Lot uumber two of
south woEt r. of Hention thirty 0110 Town
fhir forty nix Kanjxo four West contaning
forty fivo aire.s nsoro or loss, situato in the
County of O isconade, Ktuto of Mi souri,
Tcrin s : C h.
Mauia Gross,
AdiiiinistratotlX,
Mortgago Sale.
W'icrcas lohn A. "Williams by bis
mortgagc deed datd tho Mb day of
February üHH and recorded in the rcoor
dera ofliceof Cola county lato of Missouri,
in chattlc mortiifo book No lt page 341,
did convey to the Hermann Savings Bank
n certain lot of personal property in said
mortgago doed described. Wbich con
veyance was made to cecuro the payment
of a certain promimry noto in aid doed
fully deticribed, and whcroas default has
been made in the payment of said note
and tbe iuterest thereon : Now therefore,
I tbe legal bolder of said note, will under
tho provisions of frnid mortgago deed and
by virtue of the power vestod in nie by
tho am, on
riilDAY FEBRUARY 8tb 1839,
between tbo hours of ten oelock in the
forenoon and three orloek in tho afternoon,
of that day, at the Court Ilouse door in
Hermann, Gasoonado County. täte of
Missouri, piwced to seil t(e property des
cribod in said mortgago doed, at public
vendue to the higheht bidder for casli in
hand to satisfy said dibt and the costs of
these proceediogs
ROBEKT ROBYN,
Legal bolder of said mertgage deed.
Order of Publication.
STATE OF MISSOUKI I
County ol tiasc.onaile j
In tlie Probate Court iu and l'or the county of
Gasconmlo aml Male of Mlouii, November
teil, 1333.
In the maller of tlie eslate of Fritz Uertram
derensiMl.
lohn II. Meyer, uilmiiil.slratoros the estate
of Fritz tterliai, ilec, preseuts to the court
his pelition, jirayintf tora onler lor the Kalo of
ho milch of the real estate of said deceased an
will iavanl nalir-fy the lemalnin delits dueby
saiil estate and yet unpaid for Mantof fuluelent
asets, e,:o,iani,?d bv the aerounU, lists and
invenlories reire,l ly law in such cases, on
e.xaminalion whereofit is ordeied that all per
Sons interested in th estate of said deceased be
notilieit that apilii'ation as aforesaid hns been
made, aed that imloss tho conlrary be shown on
or betöre th tir, t day of the nexk term of thls
Court to be hcld on theneeond Monday of Febru
arynext, an or der will be made for thesaleof
the wlioie, or o mueh of the Keal Kstate ofsaid
ileeeased as will be gullicient tor the payment of
said debls; and it is turlher ordered that thls
notiee be pnblislied in some newspaper In this
täte, for four weeks betöre the next term of
this court.
STATE OK MISSOUKI f
County of Caseooade j
I, Krai-is Oneke, Jiirtgc of the Probate
Court in and Inrsaid connty, hereby cenily that
the above is u Irne copy of the original Order of
Publication Hierein refci red to, as the sanie ap
ptars ol rerovd in wy oflice.
Witness my band a .lud ff aml the real of
said Court done at oflice in Hermann, in
Haid ronntv, this lotn day of January A.
1.,
FUAXClS OXCKEV,
ISEAL.J l'robate Judge.
Executor's Notice.
Notice h hereby giveti, that letters
Teatamentary unoit the estato of
Zacharias Ilartmaun, deecaped, have
been granted to tbe iiudcrsisrned, by
the Probate Court of Gasconado Countv
Missouri, bearing date tlieJnd day of
January iosi.
All persons baving claims against said
Estate arc renuired to cxbibit tbcm to bim
for allowance witbin one year from the dato
of aiu Lotters, or they may be precluded
from any benefit of such Estate; and if
such clauns bo not txiubitcd withm two
years from the dato of publication i,f thi
notice, they will te torever üarred.
Christian Danüseb.
Jan 23 Executor.
Administrator's Kotics.
Notice is hereby givtn. that letter of
administration upon tho estate of John
Beckmann deceased. bavo been granted
l the undersignedj by the Probate Court
of Gasconado County, Missouri, bearing
date tho 2nd day of Januaiy 1889.
All persons baving claims ngainst said
estate aro required to exhibit them to bim
for allowance witbin one year from the date
of said letttrs, or they may bo precluded
frem any benefit of such estate ; audif such
claims be not exbibited within two years
from tbe date of tbe publication of this
notice, they will be forever barred.
Williaro Beckmann, Administrator.
Mo. Pacific Time Card
PASS ENGEN TCAIXS WEST.
So. 5. (Loch!) 10:5 a. x.
Xq. 1 11:39 a. u.
No 3 . 10 )0 1 Sf
0. 3 12:23 A. M.
PASSJiXGEK IUA1XS EAST.
Ko. l.(Local). 3.37a. X.
Xo.6 3.19e. x.
Ko. 3.44 r.M.
Ko. 3 ..S.Ma.x.
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Wöchentlicher Marktbericht.
Getreide, Mehl usw.
Jtden Freitag corrigirt von der
HEKMAXX STAR MILLS.
Weizen, 2. Qualität. $q
Weizen, 3. Qualität 83
Korn, in Kolben zg
Geschältes Korn 35
Hafer 23
Mehl, per Sack. 1. Qualität. . .'. 2 75
Mehl, per Sack, 2. Qualität .... 2 50
Kornmehl. per 100 Pfund .... 1 00
Kleie, per 100 Pfund Zo
Shipstuff. per 100 Pfund 0
Produkte.
Corrigirt von
GEORGE KRAETTLY, Grorrr.
Die angegebenen Preise werden von den
Händlern smeistenS im Taul bembsf
Butter, per Pfund.... 7... 15
Eier, per Dutzend in
Hühner, per Dutzend l 502 50
Enten, per Dutzend 2 502 50
Hänse per Dutzend 3 505 00
Kartoffeln, per Bushel.... 35
Mo. Pacific Eisenbahn Tapelle
?H,,,,,i,,
iruJ
Westlich fahrende Passagier, üge
10.56 V,rm.
9(0.' 1. II 1A
(I). .,- -c-viin,
10.30 jAU
w'9' 1U23 Nackt
Okstlich fahrend eVassaai er, üae.
31 Vorm.
g?-S' Nachm.
gj'i 314 Nachm.
No. 4, 3.54 q?slsh4
' Wir heilen Catarrh
tvo andere Mittel vertagen. Unle
Methode der direkte und dau
ernde Bennffulsung d ganzia
ikildmiinatlkst, mrnnt him.
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