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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, March 01, 1889, Image 1

Image and text provided by State Historical Society of Missouri; Columbia, MO

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"Gebrüder Gras, Herausgeber. Preis : 52.00 per Jahr. Office ; Ecke der Vierten und Schiller Straße.
ahrgnttg 33. Hermann, Mo., Freitag, den Z. Mörz, 189, Nummer 10.
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Jacob Sclrnrab,
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Iri&t dem System 5neikf nd Vtirke. &: beiktMen
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beiden Geschlechtern. "TFiiTOrtte Pfeeoriirtion " pttb
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Da die Gefahr eines deutschamerika
nischen Krieges nunmehr beseitigt zu
sein scheint, können die Deutsch-Ameri
s kaner ungenirt unter einander weiter
fighten," zur Verstärkung ihrer sozia-
len Stellung und ihres politischen Ein
! flusses in den Ver. Staaten.
Anläßlich der Schauermär, daß
deutsche Offiziere daS Land überschwemm
men, um unsere Festungswerke auszu-
spioniren, macht die New Forker Tri
bune" die treffende Bemerkung: Wir
sind bereit, jedem dieser Spione eine
Belohnung zu zahlen, wenn er überhaupt
ein Festungswerk in diesem Lande ent
deckt."
Im Hause der Gesetzgebung von
Rhode Jslund ging eine Bittschrift len die von St. Louis vielleicht aus
von Geschäftsleuten und Steuerzah genommen beschränkte sich der deut
lern des Staates ein, welcbe sagt:
Die Bittsteller haben sich überzeugt,
daß das Prohibitionsgesetz sowohl dem
Wohlergehen des Staate? schadet als
auch unausführbar ist. ES entzieht
den Getränkehandcl der Controle und
Aufsicht der Behörden und entwerthet
kslg Grundeiqenthum
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Die Bittsteller
ersuchen deßhalb die Legislatur, das
Nöthige für AbschaffungdeS Gesetzes
zu thun.
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zn uieoeiano, vmo, miro aucy sur
Abschaffung des deutschen Unterrichts
Im den öffentlichen Schulen agitirt.
Die Cleveland Germanie" schreibt dar-
über: Der"OIsvsIanä I'lain Osalsr"
ist äußerst begierig, sich auf dem Ge.
biete der Agitation gegen den deutschen
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Unterricht Lorbeeren zu erringen,
Wenn es wirlilch zu einem Kampfe
in der Angelegenheit kommen sollte
0 werden sich hoffentlich die Deut,
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frf, vrtrnit ,r: ,. r:. v:-
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Viiim0vif i. .11 v f ... 1. r I irmintti - 'j.iii!tlit(viiitin!('i-
'n""'" au uiuc ijaocn.
engil,cy oemokratiiche Presse hat
sur die Deutichen nur Verwenduna
wenn sie deren Stimmen haben will,
In unbewachten Augenblicken kommt
aber die ganze erbärmliche Heuchelei
zum Vorschein. Doch, der Tag der
Abrechnung wird auch bier nickt mekr!
ferne sein.
' ' ,
Der republikanische Gouv. Hovey von
Jndiana ist der vernünftigen Ansicht.
daß man ein Temperenzgesetz welches
nicht ausgeführt werden könne, wiederru
fen und statt dessen ein Gesetz einführen
solle, welches die am Getränkehandcl
Jnteressirten beobachten können und
wollen. Dafür geht das Prohibitions
Organ "The Voice" mit ihm in'S Ge
richt. ES sagt dabei auch: Wenn das
Gesetz gerecht und billig ist. führe man
eS auS; wenn nicht, so nehme man eS
flut au ! Js. 1 1 1 m. ' m.
uevet gar nicyi an. as Ist ja llN
Grunde genommen dasselbe was Gou
verneur Hovey sagt. Ein Gesetz, wel
ches gerecht und billig" ist, wird stets
von der großen Masse der Bürger, die
es angeht, befolgt und von der öffentli-
chen Meinung gebilligt werden. DaS
ist aber bekanntlich mit den Zwangsge
fetzen, welche die Prohibitionisten anstre feiner Partei doch nicht auf ganz nn
ben und in KansaS schon durchgeführt fruchtbaren Boden gefallen ist, denn von
haben, nicht der Fall.
Beide Häuser des CongresseS haben
die Bill zur Jneorporirung der Nicara
gua - Canal (Lesellschaft angenommen.
Nachdem der Präsident die Bill unter
zeichnet hat, dürfte mit dem' Bau dieses
wichtigen CanalS sofort begonnen wer
den, da mit der Republik Nicaragua
schon ein Einverständniß getroffen wurde.
DerCongreßbeschluß wird wahrscheinlich
dem von französischen Capitalisten inS
Werk gesetzten Panama.Canal Unter
nehmen den Todesstoß geben. Die rie
Naen dummen, welcke her 9nu ffW
rr :U r- -..s ":
vwviufimiijui, jiiiu (y ym lulc verloren.
DcrNicaragua.Canal hat vor dem Pa-
nama'Canal viele Vorzüge, Amerik2
ist eö hauptsächlich um die SchiffSver
bindung zwischen den östlichen oder süd
lichcn und den Pacificstaaten zu thun.
Die Reise über Nicaragua ist aber etwa
500 Meilen kürzer als über Panama.
Ferner sind die Herstellungskosten des
Nicaragua-CanalS ungleich billiger und
die Betriebskosten werden sich viel nied
riger stellen.
Die direkte Steuerbill, welche letzten
Mittwoch endlich auch vom Hause des
CongresseS angenommen wurde, er
stattet den loyalen Staaten die in der
Zeit des Bürgerkrieges von ihnen der
allgemeinen Regierung vorgestreckten
Summen zurück und ist nur ein ein
facher Akt der Gerechtigkeit gegen die
Staaten, welche dem Bunde in der
Stunde der Noth beistanden. Trotz
dem scheint man von vielenSeiten zu be
fürchten, daß Präsident Cleveland die
Maßregel durch sein Veto vernichten
werde; das würde nur ein weiterer
Nagel in dem politischen Sarge des
Hrn. Cleveland sein, und dürste die
Maßregel höchstens um einige Monate
verzögern.
Wenn eS nicht gar zu ärgerlich wäre,
sehen zu müssen, wie dem fortschrittlich
gesinnten Elemente im Staate Missouri,
zu dem ja auch die große Mehrzahl der
Dcutsch-Amenkaner gehört, alle Errun
genschaften, die es sich unter republika
nischer Herrschaft erwarb, von der jetzt
- herrschenden Bourbonen-Negierung nach
und nach entrissen werden, könnte
man der Sache einigermaßen mit Ge-
müthsruhe zusehen. Die Rückschrittler
graben sich durch ihr Vorgehen ihr eige
neS Grab. Selbst die, Entfernung der
deutschen Sprache aus den öffentlichen
Schulen kann unZ ziemlich kalt lassen:
im besten Falle war sie ja doch nur ein
geduldetes Stiefkind und die erzielten
Resultate im Allgemeinen standen inkei
nem Verhältniß zu den Kämpfen für
Elnföhruna und Erhaltung des deut-
schen Sprachunterrichts. Früher be
standen überall gute deutsche Privat-
namentlich Kirchschulen und die Kin
der lernten neben der englischen die deut-
sche Sprache. Jude:: öffentlichen Schu-
sche Sprachunterricht vielleicht auf eine
halbe, höchstens eine ganze Stunde per
Tag, die anderen Fächern abgezwungen
wurde und da kann natürlich von einem
Erlernen der deutschen Sprache keine
Rede sein. Wird die deutsche Sprache
ganz aus den öffentlichen Schulen ver-
bannt, so werden eben wieder Privat-
schulen organisirt und da wird deutsch
gelehrt und deutsch gesprochen trotz allen
Bourboncn - Legislaturen. Letztere er-
weisen sich auch in diesem Falle wieder j
als die Macht, die stets das Böse
will
und nur GutcZ schasst." Wbl.
DaS amerikanische Freifchul-System
und namentlich da? des Staates Mis-
souri ist ein gutes, trotzdem lassen die
Schulen viel zu wünschen übrig. Wa-
n .. . . ' ' a r tL
rum? ist bald ge,agt. Es fehlt an der
richtigen Leitung, as e,ey )qm
zwar einen Staatsschul Superintenden-
ten: aber er erledigt seine Pflichten in
' r '
k;., of i c,'. seit fnt
i"- " u.vu.m; wujmiui.u.L.fv.,.-
lcn : dcen Hauptge,cyasl i,t Prüfung"
der Lehrer und Elnstrelchung der Ge
bühren dafür.
Und die große Mehrzahl der Lehrer,
daß Gott erbarm! Gar häufig sind es
Mädchen, kaum den Kinderschuhen ent-
wachsen, denen die Schüler anvertraut
werden. Von Anschauungsunterricht,
von. Ausbildung des Denkvermögens, ist
da keine Rede, die Lehrerinnen" haben
selbst keine Ahnung von so etwas. Was
in den Textbüchern steht, wird gelehrt.
was nicht darin steht, ist Lehrern und
Schülern ein böhmisches Torf.
Dem Uebel kann nur dadurch abge-
holfen werden, daß für Heranbildung
tüchtiger Berufslehrer Sorge getragen
wird. Unsere sogenannten Normal-
schulen" müssen gründlich reorganistrt
werden. Erst wenn ivir gute Lehrer ha
ben, werden die öffentlichem Schulen
sein, was sie sein sollten : freie Erziehe
ungsanstalten für unsere Jugend.
Central Missorier.
Nun es zum Li eh raus" der demokra
tischen Episode" kommt, zeigt es sich,
daß Herrn Clcveland's anfängliches
Streben nach Civildienst - Reform in
den 80,000 Demokraten die nicht Nuhe
und Rast hatten, hü sie jeder einen Nc-
publikancr aus dciii Amte gedrängt hat-
ten. sind 79,909 heute ganz entschiedene
Civildicnstreformcr; wenn es nach ihnen
ginge, würde nicht ein einziger Tcmo-
krat aus dem Biindcödicnst entlassen
werden. Nun gehört aber zu wirklicher
Civildicnst-Rcform nicht blos Jgnorir-
ung des Parteistandpunklcs, sondern
zuallernächst Berücksichtigung der indi
viduellcn Tüchtigkeit deshalb dürfte
der plötzliche Bckcnntniszwcchicl der
Mehrzahl jener 79,999 Demokraten
. u ' ,
fruchtlos CUi.
Der neucrivähltc Präsident Harrison,
dessen AmtScinsrtzung am kommenden
Montag unter großem Schaugepräge
stattfinden wird, dessen Familien-An-
gehörige, sowie sein Privatsekrctar mit
Familie, und einige intime Freunde
sind am Montag mittels Spczialzug
unter den Glückwünschen ungeheurer
Menschenmassen von Indianapolis nach
Washington abgereist und dort gestern
Nachmittag angekommen. Die ange
botene Uebcrwachung des Zuges durch
Geheimpolizisten soll Harriion mit der
Bemerkung auszeschlazen hib.'n, daß
es traurig um die Republik bestellt
wäre, wenn der gesetzlich erwählte Prä
sident nicht mit Sicherheit die Reise nach
dein Sitz der Administration unternch
men könne; das beider letzten Wahl
ihm zu Theil gewordene Vertraue., des
Volkes sei für ihn Sicherheit g:::z u,ld
wenn das Schicksal über seine Person
anders beschlossen habe, so süge cr sich
willig. Auch soll Herr Harrison privat
geäußert haben, daß er das Ein-Tcrmin-Prinzip
zu beachten gedenke. Ueber die
Zusammensetzung des Cabincls ist noch
nichts Verläßliches bekannt, doch werden
wir in nächster Nummer über die Ten
denz der neuen Administration zu berich
ten im Stande sein.
Apfel- und Peach-Brandy, vier Jahre
alt, der beste in der Stadt, zu haben bei
ChaS. Kimmel.
m m m
Der Wasserstand ist im Missouri un
gewöhnlich niedrig für diese Jahreszeit.
C ounty Court Verhandlungen.
Die County Court trat am letzten
Montag zu ihrer regelmäßigen Sitzung
zusammen. Alle Herren Richterwaren
i anwesend.
Folgende Rechnungen für Armen
pflege wurden bewilligt :
N. O. Richardson, für Frau Bremer
und Tochter, $37.50.
Emil Konow, für Crutsinger und
Weber, $60.
Gustav Bock, für Ernst Riek, $10.
W. I. Allen, für J. Carrol und Frau
$21.25.
Nancy Lee, für Mary Everett. $17.
50.
B. A. Niehoff, für John Stemmler,
30.
Wni. I. Allen, Arznei für Carrol So.
Conrad Schuch, für FrauDamm,S1ö
Heinrich Ahle, für Frau Klemme, $10
F. H. Buschmann, für Frau Drusch,
$10.
Lorenz Carrol, für'Frau Ely, $10
Jodn Tavvemener. für I?rau Soll $8.
John Tschappeler, für Frau Dubold
und Eliza Burbon $10.
Fritz Kottwitz, für Frau Kubitz $16.
7o.
Geo. Fromm, für August Schaeffcr,
10.00.
John Michels, für Frau Muellertzlö.
Jos. H. Barbarick, jr., für Frau
Clcmcns,K9.
Folgende Rechnungen wurden zur
Zahlung angewiesen:
Rudolph Poser. für Dienste als Stra
ßen-Commissar, $27.
Gebrüder Graf, Druckarbeiten
26.75.
August Meyer, für Kosten in Crimi
nal Fällen, 5296.65.
Jrren-Asyl in St. Joseph, für Unter
halt von Geisteskranken.tzS00.00, Irren
Asyl in Fulton. dasclbe, $512.65.
Ä lcnk und Bcnsing, für Arbeiten am
Court Hause, $15.94.
Hermann Bensing, jr., für Einsetzung
von Fensterscheiben im Court Haus Ge
bände $3.00.
Frank Suchy und Andere, für Hilfe-
! leistungen beim Vermessen und AuSlc
gcu einer öffentlichen Straße $16.i0.
Fred. Wchmhochner.Sarg sür Robert
Klceb, $4.00.
F. L. Wcnscl, Salair als County
Anwalt. $125.00.
Chas. F. Spcry, Reparatur am
County Gefängniß $41.00.
R. H. Hascnritter, Waaren, $3.90.
Fritz Wcller, Pedell, $25.00.
A. I. Prudot, Waaren, $1.20.
FranciS Onckcik, Court Haus Com-
! missär, $30.00.
R. C. Mumbraucr, Auslagen sür
Expreß Gebühren, 80 Cents.
Der Clerk tvurde angewiesen die ge
gen Geo. H. Sonders eingetragene
Hypothek zu löschen da SouderS das ge
lichenc Geld zurückbezahlt.
Die Court beschloß die Abschätzung
des Eigenthums der Missouri Pacific
Eisenbahn und der Telegraphen-Gesell
schaft für Steuerzwcckc zu belassen wie
sie bisher war.
Ju Sachen der Petition von B. C.
Gibsott und Anderer um die Verlegung
einer öffentlichen Straße, wurde das
Gesuch bewilligt und der County Clerk
beauftragt die Pctenten von der Be
willigung ihres Gesuches in Kenntniß
zu fetzen.
Tcr Bond deS County Surveyors, T.
I. Grace, im Betrage von $1000 wurde
eingereicht und bestätigt.
Die Court schloß mit nachstehenden
Personen Contrakte für dem Unterhalt
von County.Arnlen für das laufende
Jahr ab :
Win. T. Hibler, für Jake Carrol
und Frau, $65.
Matt FarriS, für Frau Brewer und
Tochter $144.
Thomas Palmer, fürFrau Kubitz $60.
Emil Konow, für Cutfinger und We-
der, $120.
Folgende Wegauf,eher legten der
Court ihre jährliche Abrechnung vor
und erhielten die ihren Namen gegen
überstehende Summe für ihre Dienste
bewilligt:
John Vollertzen, 1.
ftritz Meyer 3.
I. A. Souders 4.
Pleasant Sewell, 5.
Adolph BriSky 8.
F. A. F. Bohl. 9.
A. E.Biles, 11.
T. F. Sstes, 1Z.
I. H. Berger, 13.
Martin Kun:, 14.
Emil Konow, 15.
Dlst.
$172.00
163.00
157.00
108.50
113.00
95.00
102.00
141.25
176,81
148.46
118.00
Eine Anweisung im Betrage von
Hl 03.00, zu Gunsten von Louis A.
Tahl, aus dem County Schulfond zahl
bar, wurde ausgestellt.
DaS Gesuch von I. H. Schwarze,
von Morris,n, für SchankwirthlizenS
bis zum 4. Juli 1889 wurde bewilligt,
und Bond gutgeheißen.
-Der CourthauS Commissär wurde an
gewiesen von Bauleuten Kostenanschlä
ge für die Veränderung deS Raumes im
nordöstlichen Theile des ersten Stock
Werkes im Eourthause in em AmtSlokal
entgegenzunehmen und der Court im
nächsten, Termine vorzulegen.
Die County Richter beabsichtigen die
sen Ranin, der bisher zur Aufbewahr-
ung von Brennholz benutzt wurde, als
Grand Jury Zimmer einrichten zu
lassen
County Collektor Kraettly reichte vor
gestern der County Court seinen Bond
- als Collektor ein, welcher geprüft und
angenommen wurde.
In Sachen der neuen CountyStraße,
für welche I. D. Pope und Andere,
nachsuchten, wurde der County Sur
veyor angewiesen die Straße vermessen
und auslegen zu lassen
In der Recorders-Ofsice in an-
sas City ist ein Dokument hinterlegt
worden, wonach Frau H. Williams an
Herr und Frau Fantine ein Lmonatlicheö
Mädchen für den Preis von $2 sage
zwei Dollars verkauft hat, unter der
Bedingung, daß die Käufer das Kind
erziehen, in Krankheitsfällen pflegen
und als das ihrige adoptiren werden.
Ein jüdischer Rabbiner A. B. Kra
mer schrieb Ende v. I. an den Prediger
' Kawi in "nen "es
rv rv ni i? l rv r . r
mafcm " Qn3a0' ct moaK m m cl
ner wichtigen Anaelcaendelt svrecben.
Eine Unterredung erfolgte, in welcher
der Briefschreiber erklärte, er wolle zum
Christenthum übertreten, einsehend, daß
er- sich bisher im Irrglauben befunden
habe. Im weiteren Verfolg des Ge-
sprächs gab er an, daß er beabsichtige,
eine Stelle als Optiker anzunehmen, in
welcher Brauche er früher bereits gear-
beitet. Zum Schluß führte er an, daß
er augenblicklich kein Geld besitze und sich
in größter Verlegenheit befinde. Rev.
Lawleß erbot sich darauf hin, seine
Post zu bezahlen, auch würde er zuse
hen, daß ihm von Seiten seiner Gemeinde
eiu Vorschluß gewährt würde. Ju der
That erlangte er auf diese Weise die
Summe von $175. Ueberdies hatte ihm
Rev. Lawleß seinen eigenen neuen Ue
berzieher geliehen, während ein Anderer
ihm Gummischuhe gab, damit er bei dem
kälteren Wetter sich auf der Straße zei-
gen könne. Nachdem der angebliche Con
vertitAlleS dies erreicht hatte.verschwand
er und hat sich seitdem auch nicht wieder
sehen lassen.
Zwischen den beiden StädtenWash
ington undUnion im benachbarten Frank
lin County ist ein heftiger Zwist in Be
treff deS County-Sitzes ausgebrochen.
Das betreffende County wurde 1818
rrgauifirt und alSitz desselbenen be
stimmte man 12ahre später Union, wo
auch das Court-Haus und die sonstigen
dazu gehörigen Gebäude, ein Gefängniß
u. f. w. errichtet worden sind. Mit Un
terbrechungen haben während dieferReihe
von Jahren Kämpfe zwischen oben er
wähnten beiden Plätzen stattgefunden.
stets von Washington ausgehend, wel
ches durchaus den Sitz dorthin verlegt
wissen wollte. Es ist wiederholt über
diesen Punkt abgestimmt worden, jedoch
mit keinem Erfolge, denn ward auch
eine Mehrheit von Stimmen für Was
hington erreicht, so machte sie doch nicht
zwei Drittel des abgegebenen Votums
aus und mußte daher die Sache stets
wieder auf sich beruhen. Neuerdings
beabsichtigt man von Washington aus
eine Theilung deS Countysitzes insofern,
als die Sitzungen des Kreisgerichts ab
wechselnd in beiden Städten abgehalten
werden sollen, zu welchem Behufe sich
die Stadt verpflichten will, ein eigenes
Courthaus u. f. w. zu bauen. Man
sammelt eifrig Stimmen für und wider
dies Projekt, um eine Bill in der Legis
latur einzureichen, deren Resultat sich
vorher unmöglich bestimmen läßt.
Am Sonntag Morgen um 10 Uhr
sprengte Phillip W. Schneider von St.
Louis seine dritte Granit-Mine in dem
Granitbruche bei Jron Mountain,Jron
County. ES war dies die größte und
stärkste derartige Mine, die je gesprengt
worden ist. Der ganze Berg bewegte
sich und flogen Felsblöcke von 3o b,S 100
Tonnen über eine halbe Meile weit.
Bei früheren Sprengungen hatte Schnei
der sich damit begnügt, nur 50 Fuß tief
zu gehen, während er dies Mal 72 Fuß
einen Schaft fank und an diesen auf
dem Grunde zwei 30 Fuß lange Tun-
nelgänge anhängen ließ. Begonuen
wurde die Arbeit am 15. August v. I.,
die am 20. Februar ihre Endschaft ex
reichte. In die beiden Tunnel ka
men nunmehr je 5 Tonnen Pulver;
die Ladung der ganzen Mine nahm al
lein zwei Tage und zwei Nächte in An.
spruch. Sodann wurden die ganzen
Oeffnungen mit Geröll und Schutt an
gefüllt, während man das Pulver mit
einer elektrischen Batterie in Verbindung
brachte, die 5000 Fuß vom Platze ent-
fernt lag. Nachdem alle diese Vorbereit
ungen getroffen waren, erfolgte die
Sprengung, indem die Drähte der Bat
terie daS Pulver entzündeten. Beide
Minen explodirten gleichzeitig und hoben
den ganzen Berg buchstäblich gegen 30
Fuß in die Höhe, in einer Länge und
Breite von etwa 1000 Fuß. Die Er
schütterung war eine enorme, sechs Mei
len weit wurde dieselbe wahrgenommen
und die Luft verdunkelte sich wie bei ei
nem Wirbelfturme in Folge des herum
fliegenden Staubes und Schuttes. Ei
nige Häuser der Nachbarschaft, über eine
viertel Meile entfernt, wurden bei dieser
Gtlegenheit beschädigt wofür natürlich
die Unternehmer aufkommen werden.
Ein Wunder ist eZ, daß von der Menge
Menschen, die dem Schauspiel beiwohn
ten, Niemand verletzt wurde. Nur ein
junger Mann büßte einen seiner Rock-
schöße ein, der ihm von einem Steine
abgerissen wurde. Der Erfolg te
Sprengung ist ein überraschender. Es
ist Granit genug gelöst worden, um etwa
20 Jahre mit 200 bis 300 Mann daran
arbeiten zu können, überdies ist das zer-
" ' ' o
sprengte Gestein durchgehend von
züglicher Qualität und von sehr gleiä
mäßiger Farbe. Bekanntlich hat Schnei-
der die Lieferung für die Merchantsbrücke
erhalten und wird er nunmehr sofort
da e nhigen Grani.qua.
h. AiiS Stofnrn Ztoinltrtirf
vuii vuun wiHiivirn g vminy
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rr- ttn:vii..-. i. .. .tr r. . .
sKi iuiic iiiviup, uvi vic lullen Jivriur
chauern macht, wird von dem reichen Er"
ruraer yinier ietnen vier anoen nieyr ver-
.'- ...i r.:.: ... rv...... ....
spurt, aber alle weichen molligen Decken, die
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nur ioiti liiinifina iwt it pr nn ti t t iinn niia rrm
welche ein autqeheizter Os'en ausströmt, kön-
:r. ... c -r. c t : . c r.
neu iym oas carr in ocn noaieu nicor er -
warmen, wenn ihn das Lieber mit eisigen
GmTfav itrnlHAvinr fnl n stnf tarA 9sl a n .
ilVlUm.ll 44l(lU-llifc Ulii 'VUlUt 9
bitters ist das (ilirir. welches sein durchkältetes
bebendes Gebein mit belebender ZLärme durch-
strömt und die hochgradiqe Hitze und den er-
mattenden Schweig beieltiat. welche beim
K,',sri,,l?ii7tisrn,', smsl
.'VUrf V( IVVV lU VVHIWU;üMUlVt UVIVtWf Vlll.
&rh1fikvnkeR Sichfr Witihpf rfiinrhn Ni.
ger Geschmack, kurz jede bekannte Form von
e..xk,!t ...r, i.r.
WV VM V VVAT 1VW -1 W I H V W W M
IllUiUllUUiilCIi iUill VtllCIl llllip VUl I O ( - w
kräftiqen und gleichzeitig qesunden und gut!.. 1j.23 NachtS
bekommenden Medizin weichen. Gallenne-
r . n r jr. . a r
uer, -ücniopTniici , i. nipcpiic. uuiinicue jiopi:
vvv Vfimiiiuiiiiu, vu;iuiisiiii,
matismus und Schwäche werden ebenfalls
durch es kurirt. Um eine vollständige Kur
k!t..., (.Alrtffnnnf; ?k.
u erzielen, sollte
man es regelmäßig ge
rauchen.
Von SttiöS.
Swiss, Februar 25. 1889.
Am Freitag, den L2. d. M. starb und
wurde am sSonntag den L4. beerdigt:
George Walter Ochsner, Sohnlein
von John Ochsner und seiner Ehegattin
Jda, geb. Eickermann im Alter von 1
Monat lind 2 Tagen. Eine große ""'7""?" abgel. chlossen fär die Liefexun
Versammlung von Anverwandten H!?
Freunde hatte sich am Begräbnißplatze
eingefunden, beides von Hermann und
m v : rr-i-.i
t Berger Station um dem jungen Ehepaar
sein herzliches Beileid zu bezeugen. Es
wurde begraben auf dem alten Ochsner's
Familienvegräbnißplatze. Die Feier
lichkeiten wurden geleitet durch Pastor
H. C. Zimmer von Swiss. Der Gott
allen Trostes tröste alle trauernden
Hinterbliebenen.
C o r r e s p o n d e n t.
Dy.AugusbKaeniS's
vf aF
ifclü
TROPFEN
Magellbeschwerden.
Magenkramps gehellt
San Antonio. Ter., 24. Mai, 1898.
Ueder zwei Monate litt i$ satt sortwsyreno an
MaaenkrSmrfen und erst nackdem ich eine Zeit-
lang regelmäßig Dr. Auz. König'S Hamburger
Xropfen anqewanvt yakte, wr ich wieder yerge
stellt. August AlberS.
Gestört Verdauung.
ColumbuS, O., 23. Mai. 1838. StchS
Monate war meine Verdauung derart gestört,
daß ich zu den verschiedensten Mitteln griff, rhne
irgend welche Besserung zu erzielen ; schließlich
gebrauchte ich Dr. August Konig'S Hamburger
Tropfen, welche mich heilten. Ä. Steinhäuser.
Ueber 20 Jahre.
Sebewaing, Mich.. 21. Mai, 1888.
Seit dem Jahre 1865 leide ich häufig an Magen
beschwerden und Kovsschmeren, döck sobald ich
einige Dose Dr. August Aönig'S Hamburger
Tropfen eingenommen babe, bin ich wiedcrhn
gestellt. SZilliam Budde.
In allen Apotheke zu Haien.
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Dr. August König'S
& Hamburger
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ist ein ganz rSzlichr Heilmittel gegen
Gklchwire. Stnittwunde. Vrind n vrlih
wdk, geigdeulen. kühneruge, te.
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MORTGAGE SALE.
Whereas Anton P. Hagen and Sop
hie Hagen ly theircertuin mortgage
deeu datea uctooer in lbb'z and re-
corded in the Recorder's offlee of Gas-
conade county State of Missouri, in
Book No. 5 at page 223 conveyed to
the Germ an School of Hermann the
following described real estate, situat-
ed in the county of Oasconade, täte
or Missouri, to-wit:
Block number oneland two2west
seventeenthl7street, and block num
ber four 4on west seventeenth 171
treet and fractional block number
one ljeast eighteenth street and
fractional biocic number one 1 and
threef31west eighteenth slSl street all
in the town of Hermann as per plat
oi sam town.
Which said conveyance was made
to eecure the pay men tos a certaln pro
missory note therein described and
whereas default has be , made in pay
ment of said note, now therefore, in
pursuance of tne power and nuthonty
iu nie vesieti uy ine morigage alore
said, I, the underigned Presideut of
theuermann School of Hermann and
ex-omcio mortgagee wi.l on
SATUßDAY MAIICH 9th 1S89.
between the hours of 9 o'clsck ia the fore-
noon aud 5 o'olock ia the nfternoon of that
dar proceed to seil the real eotate above
described at public voudue für cash in
hand to the hiirhest bijder, at the court-
house door at Hermann, in the County, of
Uaaconade. stake of Jlwouri.
CHARLES R.EGER.
President German School of Her
mann and ex-orncio Mortgagee.
Wir hellen Catxrrii
wo anbete Mir! verlasen. Unken
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