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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, June 21, 1889, Image 1

Image and text provided by State Historical Society of Missouri; Columbia, MO

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Gebrüder Gras, Herausgeber.
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Office : Ecke der Vierten und Schiller Straße.
Jahraattg S.
Hermann, Mo., Freitag, den 21. Juni, I89,
Nummer 2.
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und alle SLacren zu ,eyr n,rvgr vi,,".
qeaen Baar verkaufen wird.
Christian Eberlin.
Was wohl d demokratischen Blätter
welche bisher stets behauptet haben daß
Republikaner und Prohibitionist gleich
bedeutend sei, zum Ausfall der Wahl
in Pennsylvania dem BannerStaatc
der Republikaner, wo Prohibition mit
mehr als 100,00 Mehrheit geschlagen
wurde, zu sagen haben.
In Rhode-Jsland wird am 24. Jnni
darüber abgestimmt, ob das vor wem-
gen Jahren angenoimneneProhibitions-
Amendement wieder abgeschzfft werden
soll. Die Gesetzgeber von Rhode-Js-land
haben nämlich die Erfahrung gc
macht, daß die Prohibition nur der
Trunksucht Vorschub leistet.
Eine Babtisten - Gemeinde in Pitts-
bürg bewilligte dieser Tage $100 uin
ihre Erklärung zu Gunsten der Prohi
bition in Druck legen und verbreiten zu
lassen. Für die Nothleidenden tut Eo-neinaugh-Thae
uahmen die frommen
Brüder eine Reihe salbungsvoller Bei
leidsbeschlüsse an; sonst hatten sie nichts
für die Armen übrig. Ein Commentar
zu dieser Handlungsweise ist wohl nicht
nöthig.
Der Atchison Globe" sagt : Es a--
fordert immer eine gewisse Z'it; adcr
jeder Schwindel stirbt nach und neich
ans. Die Prohibition hat sich in unse-
rem Staate lange erhalten, weil sie viel
versprach und dazu bestimmt zu sein
schien, das menschliche Geschlecht zn des
fern ; sie wird jedoch den gleichen Weg
gehen, wie jeder andere Schwindel.
Prohibition steht, seit man sie erkannt
hat, auf schwächeren Füßen, als jemals
nnd wird auch im Staate Kansas sehr
bald ein überlebter Standpunkt sein."
In Pennsylvanien, dem republikani
schen Bannerstaate wurde am letzten
Dienstag über das Prohibitionsamcn
dement abgestimmt und die Wassersim
pel mit 174,000 Stimmenmehrheit gc
schlagen. Seit den letzten zwei Jahren
wurden in neun verschiedenen Staaten
über Prohibition abgestimmt und in
allen diesen Staaten haben die Pro-
hibitionisten eine derbe Niederlage er
litten aber in keinem Staate, Texas
nicht ausgenommen, war die Mehrheit
zu Gunsten der persönlichen Freiheit so
groß als in Pennsylvanien.
er Gouverneur bat die berückitiate '
Ncwberry Bill mit seiner Unterschrift
versehen und fomit zum Gesetze erhoben.
Das neue Gesetz wird am 22.
August in Kraft treten und verbietet
in Wirthschaften Billiards, Kar
tentische, Kegelbahnen, Pianos und an
dere musikalische Instrumente zu hal
ten usw. Wirthe können also vom 22.
August an ihre Billiards :c. in die
Rumpelkammer weisen oder verbrennen.
Unterhalten darf man sich in den Wirth
schaften nicht mehr, fondern nur noch
saufen!
Präsident Harrison hat am Samstag
folgende Ernennungen gemacht:
Wakefteld G. Fyre von Maine zum
Gen.-Consul zn Halifax; Joseph A.
Leonard von Minnesota zum Gcn.-Con-sul
zu Shanghai; Zachary F. Sweeny
von Jndiana zum Gen.-Consul zu Con
stantinopel; Oliver H. Dollery von
Nord-Carolina zum Gen.-Consul zuRio
de Janeiro; Oliver H.Simons vonCo
lorado zum Gen.-Conful zu St. Peters
burg; Gen. W. Roofevelt von Pennsyl
vania zum Gen.-Consul zu Brüssel;
Levi W. Brown von Ohio zum Consul
zu Glasgow.
Die vier neuen Staaten, Nord- und
Süd-Dakota, Washington und Monta
na, haben ein Gebiet so groß wie das
der Staaten Maiuc, New Hampshire.
Vermont, Massachuset,s, Rhode - Js
land, Connecticut, New York, New
Jersey, Pennsylvania, Delaware, Mary
land, Virginia, West Verginia, Ohio.
Kentuckey und Jndiana zusammcngc-
nommen. Sie sind dreimal so groß als
Großbritannien, mehr als dreimal so
groß als Italien und um 150,000
Quadratmeilcn größer als Deutschland.
Da gibt es noch Platzfür Millionen.
Ein merkwürdiges Gesetz gegen
Trusts ist von der Gesetzgebung von
Texas erlassen worden. ES ist von
eiserner Strenge, und nur in einer
Hinsicht ist es nachsichtig. Nachdem es
nämlich jede Form von Kombination
oder Abmachung unter Produzenten
zum Zwecke der Erhöhung der Preise
von Lebensbedürfnissen, welche die Bc-
wohner von Texas aus anderen Staa
ten beziehen, mit der höchsten Strafe-
belegt, nimmt es von den Strafbestim
munaen ausdrücklich die großen Kom-
binalionen in der Produktion eines
Artikels auS, den die Texaner an die
Bewohner anderer Staaten verkaufen.
Die Ausnahme ist nämlich zu Gunsten
der Viehheerden-Besitzer gemacht, und
diefe'erfreuen sich jener Begünstigung
wahrscheinlich deshalb, weil sie der
Staatsregierung hohe Preise für die
benöhtigten Ländereien bezahlen müs
sen. Die Handlungsweise der tcxani
schen Legislatur bei Erlassung dieses
Gesetzes erinnert an den scholtiichen
Heringshändler, der an Sir Robert
Pccl schrieb, er sei für Freihandel in
allen Dingen außer Herringcn."
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Aus die Bchzuptun.z cinoc re -publikanischen
Zeitung, daß die demo
kretische Tarif Doktrin ein schwerer
Schlag für die südlichen Fabrikanten
sein würde, glaubt die N. I. World"
wahrscheinlich einen starken Trumpf
zu fetzen mit der Erwiderung, dieselbe
Zeitung habe während des Wahlkam
pfes darauf bestanden, daß die Mills
Bill von Rebellen-Brigadieren" im
Interesse des Südens verfaßt worden
sei. Bei Allen, welche sich der Mills
Bill erinnern, wird diese Erwiderung
ihren Zwecke vollständig verfehlen.
Dieselben haben nämlich nicht verges
sen, mit welcher Sorgfalt in jener
Bill eine wesentliche Herabsetzung
irgend welcher Zölle auf Gegenstände
vermieden war, an deren Erzeugung
der Süden interessirt ist, während das
Messer mit großer Liberalität" an
die Zölle ans diejenigen Waaren ge
legt war, welche mit den Erzeugnis,
sen der nördlichen Industrie in Mit
bewerb treten.
Es mag ein Mann ein noch so gro
ßer Philanthrop sein. Steuern zahlt er
dabei doch nicht gern. Der kürzlich in
Philadelphia gestorbene Millionär nnd
Philanthrop Williamson hat, wie sich
jetzt herausstellt, nur für ein Eigenthum
von $07,500 Steuern an den Staat be
zahlt, während die in seiner Hinterlas
senschaft gefundenen, dem Staate steuer
Pflichtigen Wertpapiere einen Werth
von 83,950,000 haben. Er bezahlte nur
500 Steuern im Jahre, während er
11,000 hätte bezalilen sollen. Dieser
Steuerbetrug steht im eigenthümlichen
Contrast mit der von Williamson geüb
ten großen Wohlthätigkeit und bestätigt
anf's Neue die schon so oft ausge
sprvchene Behauptung, daß es in diesem
Lande die reichen Leute durchaus nicht
für ein Vergehen, ja, nicht einmal für
tadelnswert!) halten, den Staat um
Steuern zu betrügen. Daran, daß er
dadurch feine minder günstig fitnirten
Mitbürger, für deren Wohl er doch sonst
eifrig bedacht tvar, direkt geschädigt hat,
indem er veranlaßte, daß sie bedeutend
höhere Steuern, wie er selbst, bezahlen
mußten, scheint er gar nicht gedacht zn
l)'".
Der demokratische Nationalausschup
hat Herrn C. S Brice zu seinem Vor
sitzenden gewählt. Brice hat schon in
der letzten Wahlkampagne eine große
Rolle in dem genannten Ausschusse ge
spielt und gilt als ein besonderer Freund
des Ex-Präsidcutcn Clcvcland. Seine
Erwählung darf darum wohl als ein
Zeichen dafür angesehen werden, daß
die Mehrheit des demokratischen Nati
onalauöschusses zur Zeit für die Wie
dcraufstcllung Clcvelands (im Jahre
1892) ist.
So weit ganz gnt. Aber die That
fache, daß die demokratische Partei, die
während des letzten Wahlfeldzugcs fo
viel zu sagen wußte gegen die Monopo
listen und K apitalisten, die in der re
publikanischen Partei herrschen sollten,
nun selbst einen solchen Monopolisten
und Kapitalisten mit der Parteileitung
betraut, hat doch etwas Erheiterndes.
Herr Brice ist nämlich ein großer Eisen,
bahnmagnat, ein Millionär, nnd sein
hervorragendstes Verdienst um die demo
kratische Partei besteht wohl darin, daß
er während der Präsidentenwahl das
hübsche runde Sümmchen von $250,000
zur demokratischen Feldzngskasse beige
steuert hat.
Das ginge nun freilich keinen Men
schen etwas an. Herr Brice ist ein
freier Mann, der mit feinem vielen
Gelde machen kann was er will, und da
unsere Wahlen einmal ein horrendes
Geld kosten wobei man bei Leibe
nicht an Bestechungen zu denken braucht
so muß es Leute geben, die das Geld
hergeben. Aber es ist doch der Gipfel
der Heuchelei, daß die demokratischen
Zeitungen die Augen verdrehen und über
Korruption in der republikanischen Par
tei jammern, wenn der Mann, der den
Beutel öffnet, Wanamakcr heiß, wäh
rcnd sie es ganz in der Ordnung finden,
daß der Eisenbahn - Monopolist Brice
dasselbe thut. Germania.
m m m
Der Schah von Pcrsien tras am
Sonntag in Berlin ein. Der russische
Czar soll ihm erklärt haben, daß wenn
er sich in England zu Zugeständnissen
bewegen lasse. 100.000 Russen bereit
stehen in Pcrsien einzumarfchiren.
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Der Congreß sieht sich aufgefordert
einhalb Centstücke prägen zu lassen
Er sollte der Forderung nicht nachkom-
men. In die Sammelbüchsen der Kir-
chen und der armen blinden Orgelmän
ner würden sonst statt des üblichen K up
fercents nur noch Eiuhalbcentstücke faT
len.
Lieutenant Schwatka hat i,l
huahua Höhlenbewohner gefunden,
welche m. Höhlen ähnlich Denen woh
nen, wie man sie verlassen in New
Mexiko und Arizona findet. Dieselben
sollen Sonnenanbeter sein und eine be
deutend dunklere Farbe haben wie die
Indianer.
Die deutsche Zeitung im Kampfe für
das Deutschthum.
Was die Sonne sllr unsere Erde ist,
wie sie derselben Licht, Wärme und
Kraft verleiht, das ist eine deutscheZeit
ung für Teutsche. Sie ist ebenfalls ein
Kräftigungsmittel gegen die Feinde un
sercr Muttersprache, unserer Lebcnsge
wolmhciten und unserer Lebensgenüsse,
und zwar kein homcopathisches, d. h.
schwa-lilvirkcndcs, sondern ein allopath
isches, durchgreifendes.
Die deutsche Zeitung cisüllt vcrschie
dcne Missionen.
Sie hebt die deutsch,: Sprach: im All
gemeinen, sie lehrt die Alten, dieselbe
nicht vergessen, nnd die Jungen selber
zn erlernen. Sie thut noch mehr.
Durch Mittheilungen aus verschiedenen
Gebieten der Volkswirthschaft nnd Wis
senschaft unterrichtet sie ihre Leser über
manche wisscnswerthe Dinge aus lern
Leben. Sie gibt Bilder aus der Lander-
und Völkerkunde aus verschiedenen
Zweigen deZ Äewcrbslebens.
Auch im Handel und Bei kehr leistet
das deutsche Blatt wesentliche Dienste.
Es werden Handels und Judustric-Jn-tcressen
besprochen. Marktanzeigen vcr
öffentlich! nnd günstige Offerten für
Verkauf und Einkauf publizirt. Die
Besprechungen üb.'r Zolltarife, land
wirthschftlicbc Ergebnisse usw. bieten
dem Leser oft große Vortheile oder be
wahren ihn vor Nachtheilen. Sie lie
fert aber auch unterhaltende und hu
moristische Leetüre für Gemüth nnd
Herz.
Um aber diesen vielseitigen Zweck er
reichen zu können, muß eine deutsche
Zeitung in diesem Lande in verschiedenen
Richtungen vom Publikum unterstützt
werden.
Jeder deutsche Patriot sollte auf fein
nächst gelegenes Blatt abonnircn, weil
er, abgesehen von persönlichem Nutzen,
auch damit der deutschen Sache indirekt
unter die Arme greift. Auch mit An
zeigen kann gegenseitig viel erreicht wer
den. Durch derartige Betheiligung
wäre in finanzieller Beziehung Hand
an's autcWcrk gelegt. Das ist aber
noch nicht alles. Die deutschen iewoh
ner müssen ferner ihre Zeitung dadurch
zu heben suchen, daß sie sich über allgc
meine Angelegenheiten in derselben ans
sprechen nnd so dnrch gegenseitige Ans
klärungen manche Mißstänle und ver
kehrte Ansichten berichtigen. Jeder, der !
die Feder einigermaßen zu führen er
steht, sollte sich nicht gcniren, sondern
die günstige Gelegenheit hie nnd da be
nutzen. Dadurch wird die Z"itug pi
kant, interessant und belehrend.
Ganz besonders wäre es aber im In
tcrcfsc der deutschen Sprache nnd Bil
düng, sotvie des Tcutschthuuis über
Haupt von großem Vortheil, wenn sich
besser gebildete Männer, prallische oder
theoretische, herbeiließen, ihrem betref
senden Lokalblatt mitunter Fachausfätze
zu liefern, z. B. der Landmaun über
Erntecrzcugnisse nnd Ernteaussichtcn,
Vichstand usw., der Weinbauer
über feine Industrie, der Lehrer über
sein Fach, sowohl in Bezug auf allgemei
nen Unterricht als auch hinsichtlich des
Turnens, wieder andere geeignete Per
soncn über andere Zweige des Volkslc
bcns. Dadurch würde dem Herausge
ber cinesBlaltcsdicAufgabc wesentlich
erleichtert und die Zeitung für die Le
fcr möglich lehrreich und amüsant wer
den. Mit leeren Aussetzungen und gehäs
sigem Knurren, das und dieses fehle
einem Blatte, wird nichts verbessert
sondern Hand an's Werk, sollte die
Parole jedes wahren Dcutschcnfrcun-
des sein. Tan ein Lokalblatt nicht im
Stande ist, seine zeitweiligen Einsender
von derartigen Aufsätzen mit Honorar
zu entschädigen, versteht sich von selbst.
Jeder gefällige Beitrag in bezeichne-
ter Richtung fände jedoch die Belohn-
ung in dem Bewußtsein, für feine Mut
tcrsprachc und Sitten eine Lanze gebro
chen zn haben.
Das Loos des Redakteurs der San
Francisco Abendpost" muß kein sehr
angenehmes cin. In einem Artikel,
überschrieben Eines Redakteurs Pflich
ten," erzählt er seinen Lesern, was er
Alles thun muß. Hier sein Klagelied
im vollen Text: Wir bitten untcrthü-
nigst um Entschuldigung für olle die
Fehler, die wir in unseren früheren Aus-
gaben gemacht, und gestehen, daß es da
für keine Entschuldigung gibt, daß Alles,
was der Redakteur zu thun hat, ist
Neuigkeiten zu sammeln, die Presse zu
reinigen, Manuskripte zu setzen, dieZim
mer zu fegen, Ze itungcn zu falten, di
Adressen zn schreiben, Kleister anznma
chen, die Zeitungen auf die Post zu tra-
gen, zu den Besuchern zu sprechen,
Schrift abzulegen, Wasser zu tragen,
Holz sägen, Corrckturen zu lesen, Fehler
auszubessern, die Schceren aufsuchen.
um Leitartikel zu schreiben, Rechnungen
auszumachen, schlechte Zahler aufzu-
suchcn,Flnche von den Leuten entgegen-
zunehmen und den Abonnenten zu sagen.
wir brauchen Geld. Wir gcbeu zu, daß
es nicht nothwendig ist, Irrthümer zu
begehen, während wir alle diese Kleinig-
leiten besorgen und leben von Maul
wurf.Schanz.Suppc mit Einbildung gc
gctvnrzt, tragen alte Schuhe nud keinen
Kragn', gestickte Hosen und sind gezwun
gen zu lächeln, wenn uns ein Mann
sagt, unsere Zeitung wäre keinen Dol
lar werth und er könnte eine bessere
herausgeben, mit zugemachten Augen.
Einmachgläser 00 Cents das Tutz
end bei John H. Pfautsch.
Gelegentlich einer Versammlung
der Whcelcr" im Schulhause unweit
Lebanon erschoß Thos. Bohannon einen
seiner Nachbarn, Namens Mariett Ful
bright. Der Letztere hatte vor derVer
sammlung Beschuldigungen gegen Bo
hannon erhoben, konnte jedoch nicht gc
nügende Beweise bringen, um Bohan
non's Ausstoßung ans der Verbindung
zn rechtfertigen. Als die Freunde Bei
der nach der Versammlung versuchten,
eine Versöhnung zwischen ihnen zuWcge
zu bringen, widersetz: sich Fulbright in
dem er seinen Gegner abermals be
schimpfte. Beide zogen Waffen und in
Sclbstvertheidignng schoß Bohannon sei
nen Gegner nieder.
m m m
(iin TlilltziittSler auf freien Füßeu.
(i ist ein wohlbekannter Bürger und seine
nächsten ,vri'un&: und Angehörigen habe
keine Ahnung, das? er wahnsinnig ist. Wie
wissen mir es aber ! Xit Sache it einfach,
ein Appetit ist dahin, er ist niedergeschla
gen. er schläft nicht gut. ist mit Nachtschweiß
behaftet und wird von einem mörderischen
Husten gequält. ?ieje Symptome sind die
Lorboten der Schwindsucht und des Todes,
und dennoch vernachlässigt er sie. Ist es zn
verwundern, das? wir ihn einen ToUhäuslcr
nennen? Jenn Sie sein freund sind, so
sagen Sie ihm. das? er sich ohne Zögern eine
Flasche von x. Pierces ,, Bolden Mcdi:al
?iscovcrl," verschaffen soll. Sie wird ihn
knriren, wenn sie bei Zeiten genommen wird.
Sie thut keine Wunder ; sie schafft keine neuen
jungen, wenn die allen beinahe verzehrt sind ;
aber sie wird die erkrankten wieder in gcsun
den Zustand bringen. Sagen sie ihm
dies nnd warnen Sie ihn, denn in seinem
al,e bringt Säumen sicheren Tod.
RAunusbRoHttis
v&fV0
TRADE MARK.
Jf
EN
Zur Vltttrciniguttg
J.iiincr an Hand.
Ottawa, Illö., S3. Mai. 18S8. Hebst
zwei Sein litt ich & Unreiniakeit des BluteS.
Nachdem ich eine kurz: Zeit Dr. August König'S
Hamburq Troxfcn anaewandt batte, war ich
wieder vollständig dcrakstcllt. Wm. F. FuchS.
4'ii,t fttt.
Davenvort, Ja., 22. Mai, 1383. Ich
balle stctö Dr. Aug. König'S Hamburger Trop
sen im Hause orräihig. da sich diksclvk schon
bäufia als ein auSgezci'chnctkS BlutreinigungS
mittcl erwicscn haben. Tb. E. Jansen.
Negelmäklger Gebrauch.
R ochester. N. 8., 19. Juni. 1833. In
jedem Frühjal're gebrauche ich regelmäßig Dr.
August König'S Hamburger Tropfen zur Reini
ung rcS BluteS. Diese ausgezeichneten Trop
fcn sollten in kcincm Hause schien. Sottlieb
Kenath, 302 Lyell-Aveniie.
Wirklicher Freund.
Stockton, Tal., 2. April, 1887. AIS
ein wirklicher Hclftr in der Roth bei allen Blut
krankhciten können Dr. August König'S Ham
burgcr Tropfen angesehen werden; 'sie helfen
immer. Ad. Glaser.
Vttit 50 fftn!3; in alle Hpoltjeftn jaittt.
THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltlmoi. IM.
Tr. August König'S
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Seersuckcr $lod uno Weste snr ttlla
den und Herren nur Hl.ol) bei Prudot
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NOTICE TO CONTRACTORS.
STATE OK MISSOi KI , MAY TEllM
Coiiufv of Uau'.nuu'lc j IrtMl
In I he Countv C ui l of t-:u I Countv, oii llic
itli day of May, 1.; thu sollowiug aiiinng
ullier proceedinn-j rrf li;ui, viz:
11 unirr'i 'v nie 'iiitl, uini u iri ui 111
Iruii road be iiiiiu-uvud by iiiacatlaiiiizin llie
nnie, coituneiH-io at tlie einl ot Koip's
Lane to Ne i,' iVnrn 77 rols lonp, in all :-U
üijuare l'eet, ani lliat the tanie pari be let out
on the
aatll IAT OF .II NE. iN0, AT lo'CLOCK
in Hie aiternoon of that l:ty, to the lowest anii
bet biiider at the plai-e wliere the work i to be
peifornied, the Co-uity Court reaerving tlie
rijtht to reject eaoh and every bil.
Ointractors to L'ive bond which ghall ba Sub
ject to approval of theCounty Court.
t urtner pariicuiars will oe niaoe tenown at
the tiiue aud placo where said contracU are to
be let.
Accoriiin to order,
THOS. J.GBACE.
Koad Cominidsioner.
Notice to tiontractors.
STATE oV MISSOUR1 1 May Term
County of Gascnnade. S lfö
In the Countv Court ossaid County, on the
28th dayof May, lsw the sollowi'dg among
other proceedinsis were had, viz:
It Uordered by the Court, that a pari of the
County road be improved by macadamizing tne
Harne, commenr.in nt the yard gate of the
wldow l'oppenliouie to tlie beRinuing of the
Cuba road 6.7. chains, sroni thence to the end
of the laue on Culia road 41 "AI cliainn, total iü
cli a ins of 0 feet e:icli 2HW tret, 12 feet wide,
3MV16 square feet. aud tliat the ame part be let
out on the
28lh DAT OF Il'NE, lfl), AT lll O't'LOCK
in the forenoon oftlmt dav to the lowest and
best bidder at tlie iIa ? where tlie woik ia to
be performed, tlie County Court ret-erving the
rijrht to reiect eaen ani every um.
Contractor.-i to xive lioiid, which (hall be oiib
iect to approval of the County Court
Kurther uarticular will be made tnown at
the time aud piaue where bald coutiacti are to
be let.
According to order:
THOS, j. GKACE.
Road Corumiä&ioner
Administrator's Notice.
Notice is hereby given, that letters
ofAdministrattou c. t. a. upou the estat 3 of
Henry Sehnen sr. deceapeu, have
been granted to the undersigned, by
the Probate Court of Gasconade County
Missouri, bearing date the 3rd day of
April 1889.
All persons havinp claims against said
Es täte are required to exhibit them to him
for allowance within one year from the dat
of tuid Letters, or they majr be precluded
from any beneiit of such KsUte; and if
auch claims be not exhibited within two
yeara from the date of publication ?f thi
notice, they will be forever barred.
IIexrt Schuch jr.
apr 10 no'28 Administrator,
TRDP1F"
Ueberfeeische Miseellen.
Das Entmündigungsv ersah
ren gegen Prof. Geffcken, welche? von
seinem Sohne beantragt wurde, ist emge
stellt worden, da die Aerzte den Geistes
zustand Prof. Geffcken's als durchaus un
beeinträchtigt bezeichneten.
Nach Meldungen aus Wien
und Budapest bereiten sowohl die oster
reichische wie die ungarische Negierung
Gesetzesentwürfe vor, um demnächst, viel
leicht schon im Jahre 1890, das besteh
ende kleine Zahlenlotto aufzuheben und
dafür die Classenlotterie nach deutschem
Muster einzuführen.
Aus dem Rheingau wird be
richtet, daß die letzten warmen Tage in
den Weinbergen wahre Wunder gewirkt
haben; in besieren Lagen springen be
reits die NebenknvLpen auf und ent
wickeln sich Blätter. Im oberen Rhein
gau hat der Frost mehr geschadet als im
unteren ; namentlich aber haben überall
die Jungfelder in niederen Lagen und
schweren Böden bedeutend gelitten.
Eine Trauung, wie sie seit lan
gen Jahren nicht stattgefunden hat,
wurde kürzlich durch den Beigeordneten
Dr. Gaßner in Mainz vorgenommen und
zwar wurde ein Paar getraut, von wel
chem sowohl der Bräutigam als auch die
Braut taubstumm sind. . Für diesen
Fall wurde speziell ein Taubstummenleh
ler berufen, um die Vermittelung zwi
schen dem Standesbeamten und den
Brautleuten zu bewerkstelligen.
Die französische Regierung
soll angeordnet haben, von der Statue
der Stadt Straßburg auf der Place de la
Concorde die patriotischen Kränze und
sonstigen Revanche - Embleme zu cntfer
nen, sowie die Erneuerung der herausfor
derndcn Schmückung der Statue nicht zu
dulden. Die Nachricht bedarf nicht der
Bestätigung, so sehr ihre Nichtigkeit auch
von einer vernünftigen Regung der fran
zösischen Regierung Zeugniß ablegen
würde.
Die Voruntersuchung gegen
l?cn Scharfrichter Krauts scheint einen
bedeutenden Umfang anzunehmen; es
wurde bereits eine große Anzahl Zeugen
vernommen. Die Untersuchung dehnt
sich auf das ganze Vorleben des Krauts
aus, und alle Vorfälle, in denen Krauts
einen brutalen und aewalttbätiacn Cba
rakter zeigte, scheinen als Belastungs
Material herangezogen werden zu sollen.
Krauts ist übrigens in einer höchst ge
drückten Stimmung und vergießt häufig
Thränen.
In Italien weist das neu ent
worfene Budget für 18891890 in
Folge der bei den Etats verschiedener
Ministerien vorgenommenen Ersparnisse
eine Verbesserung von 14H Millionen
auf. Nach den gegenwärtigen Voran
schlagen bleibt darnach ein Defizit von
4tt Millionen vorausgesetzt, daß der
jetzige Finanminister nicht, wie es sein
Vorgänger Magliani liebte, durch aller
hand Rechenkünste die Finanzlage günsti
gcr erscheinen läßt, als sie in Wahrheit
ist.
I n London producirt sich seit ein!
aer Zeit ein Affe, der die Violine spielt.
Das Thier hat sechs kleine Repetoire
stücke, die es ziemlich rein zum Vortrage
bringt. Es hat im Ganzen zwei Jahre
studirt. Der Affe, welcher elegante
Concert - Toilette, schwarzen Frackanzug
mit weißer Cravatte trägt, spielt auf ei
ner Kindcrgeige und macht während des
Vortrage ein sehr kluges und ernsthaftes
Gesicht! Fehlt nur noch, daß die Ele
phanten anfangen, Clavier zu fpiclcn.
Seit einiger Zeit wurde der,
Spuren von Schwermuth zeigende, in
Hamburg sehr bekannte Stauerbaas
Ltto K. von den Anqeböriacn vermißt.
Nachdem dieselben an allen Orten, wo er
zu verkehren .-pflegte, vergeblich nach sei
nem Verbleib nachgesucht hatten, forsch
ten sie auch auf dem St. Pauli Kirchhof
nach, da der Vennißte seit Kurzem wie-
erholt längere ieit aus den daselbst ve-
legenen Grabstätten seiner Eltern und
Geschwister verweilt hatte. Man fand
ihn dort todt auf dem Grabe seiner El
tern Hingestreckt liegend. Die Todcsur
sache war noch nicht festzustellen; vcr
nintklsrk ist der Verstorbene von einem
Schlaganfalle betroffen worden.
D a r f c i n B ü r g e r m e i st c r k o n
fcssionslos" sein? Ueber diese
Frage wird wahrscheinlich die hessische
Megierung vemnawu zu cniia)ctocrt ya
ben. ?n Gickcn steht nämlich, nachdem
Oberbürgermeister Bramm am 17. April
gestorben, die Wahl eines Stadtobcr-
bauptes bevor, unv wiro auer 'vayr
schcinlicbkcit nach auf den Kreisingenicur
und Beigeordneten Gnauth fallen, einen
äußerst tüchtigen, die Sympathien weite
ster Kreise genießenden Mann, der jedoch
nach eigener Angabe konfessionslos" üst.
Da' nun der Bürgermeister gleichzeitig
Mitglied des Sä'utvorstandez ist, so er-
blicken Manche in dcrKonfcssionslosigkeit
des 5:rrn Gnauth ein Hindernis für
seine Bestätigung. Auf die Entscheidung
der Regierung darf man jedenfalls ge
spannt sein.
Armenlast im deutschen
Reiche. Dr. Schumann hat nach der
Statistik des dcutick'cn Reiches eme u
sammenstcllung veröffentlicht, welche er
giebt, daß sich die Gcsammtzahl der Un
terstütztcn 1883 aus 1,592,38 Personen
belies. während die Ausgaben für die
Zwecke der öffentlichen Armenpflege 92,
452,517 Mark betrugen. Die Unter
stützten werden unterschieden in Selbst-
unterstützte (Familienvorstände und ein
zelne selbstständige Personen) und Mit
unterstützte (die mit den Familienvor
ständen zusammenwohnenden Familien
Mitglieder). Nach dieser Unterscheidung
theilt sich die Gcsammtzahl der Unter
stützten in 866,571 Selbswnterstützte
alerch 1,89 Prozent der Bevölkerung und
2 . . . . , , . v ' t rn
705,315 Mitunternutzre gieicn i,oi Pro
ient der Bevölkerung.
der Nähe von Mt. Ster
lin a, Ky., starb der 18jäbrige Far
inerssohn But Curtis an der Söafferscheu.
Ar war vor einiger Reit von einem tollen
Kunde gebissen worden und hatte einen
koaeUannten ..Madstone" anaewcndet.
urde aber doch am 28.. April kranfund'
ist nun uuter schrecklichen Schmerzen ge
Korben.
Abonnirt
ByMatt.
aus das Hermanner
Wöchentlicher Marktbericht.
Getreide, Mehl usw.
Jtden Freitag corrigirt von der
1IERMAXN STAR MILLS.
Weizen, i. Qualität 75
Weizen, 3. Qualität 72
Korn, in Kolben 30
Geschältes Korn 35
Hafer
Mehl, pcr Sack, 1. Qualität 2 50
Mehl, pcr Sack, L. Qualität .... 2 25
Kornmchl, pcr 100 Pfund .... 00
Kleie, pcr 100 Pfund '.. 4
Shipstiiss. pcr 100 Psund 60
Produkte.
Corrigirt von
SLIUli KRAETTLY, Groccr
Die aiiaeaelicticu Vrcise werden von den
Händlern meistens rn Tausche bezahlt
Butter, pcr Pfund iq 12
Eier, pcr Dutzend 11
Hühner, pcr Dutzend 200- -2 75
Enten, pcr Dukcnd 2 752 50
Hänse per Dutzend 3 505 00
Kartoffeln, perBushel 40
Achtung Farmer.
Wir haben cinc i großen Verrath ?gz
Farmwagen,
Springwastett,
Pflüge und Eggen
und .r!,dkrkn Jarm,,kr,ttbs4,fte an Hand,
die rir skhr billii vrrkaufrn werde,,.
Auch sind wir Agruien für die berühmten
Buckeye Erntemaschinen
und
dosier (iniiii Drills
wie auch für die
New Model Drcsr5,maslulnen
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H
iJ-TC
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NM!'-,!. -.
cj--ko:?.i 4--:.r , -.'
h$itttf&v " " .
Ayi'.t.t-j,rt'K,t-.:- '
iVitMjr,-
IW1.J?. ..'
trv !
tZ&t'Z&Ü ii.i-:.-.- ,
Aümma.
T'' "
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und Binx (kngincs.
und kdnn'il diese Maschinen unter ttizrantik
der Zufrlkdknstcllnnz vi aiinitiiU Vedinaun
qcn liefern.
Wir bitten die Farmer bei uns vorjuspre
chen und unsere Waaren zu vrüfen.
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und billig beiorqt.
Achtungsvoll,
RIECER& NEUENHAHN.
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