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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, June 28, 1889, Image 1

Image and text provided by State Historical Society of Missouri; Columbia, MO

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Jahrstang I.
Scrmanl?, Mo., Freitag, den 2. Juni, 5889,
Nummer 33.
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.Hermann, Mo.
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Tet Unterzeichnete zeigt hiermit dem PuHi,
fiim ergeben,: an daß er das bisher von Herrn
7tto Monnig geführte Geschäft übernommen
und alle Waaren zu sehr niedrigen Preisen
gegen Baar verkaufen, oird.
a . Christian Eberlm.
Die Gattin des ExPräsidenten Hayes
ist in der letzten Dienstag Nacht am
Schlazfluß gestorben.
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Der greise Simon Camerson, ehe
maliger Senator von Pennsylvanien,
starb gestern auf feinem Landsitze im
Alter von 90 Jahren.
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Cm Wechselblatt meint: die Teut
schen sind das Volk der Denker, die
Oesterreicher das der Schenker, LieFran-.
zosen das der Stänker, .die Engländer
das der Bänker und die Russen das der
Zänker.
Die St. Louis Tribüne" schreibt
daß in diesem Jahre schon fast jeder
taat der Verein. Staaten von einem
Unglück betroffen worden fei. TasUn-
glück Missouri's sei seine letzte Legis-
atur. Es ist nur zu wahr, was die
.Tribüne" behauptet.
Es ist eine Ironie des Schicksals,
meint das Bolksvlatt" in Ciueiunati,
das; das Geld, welches der Clan - lica-
Gael zur Ermordung von Engländern
amilielte, bis jetzt zum Morde eines
einzigen Menschen geführt hat, der 'elbft
ein Mitglied dieses Ordens von Mord
Verschwörern war.
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Die Berichte über die politische Lage
Europa lauten abwechselnd kriegerisch
und friedfertig. Obgleich es der An-
zeichen genug giebt, daß sich ein Sturm
vorbereitet, so ist eS doch nicht wahr
scheinlich, daß er sehr bald ausbrechen
wird, weil auf der einen Seite die fran
zösische Ausstellung und auf der andern
die Neubewaffnung des russischen Heeres
mit 000 Fuß weit tragenden Hinterla'
dern und geräuschlosem Pulver vor Be-
endigung derselben, diese Mächte, von
denen allein eine Störung des Friedens
als möglich gehalten wird, friedfertig
stimmen.
Ein Soldat derBundesarmee schreibt
an die New Forker Zeitung, das; die
meistenDesertionen durch das tyrannische
Gebühren der jungen und durch Betrun
kenheit der alten Offiziere hervorgerufen
würden. Die Hauptbeschäftigung der
Gemeinen bestehe im Desertiren und die
Hauptbeschäftigung der Offiziere im Ab
halten von Kreisgerichten über Teser
teure. Während die Offiziere im Win
ter trinken, um sich zu erwärmen, und
im Sommer, um sich abzukühlen, wer
den die Gemeinen Winter und Sommer
mitScheuern, Kochen, Kinderwarzen und
Botendiensten für die Offiziersfamilien
zu Soldaten erzogen.
Wie aus Zürich gemeldet wird soll
in der Schweiz der 4. Juli von den
Amerikanern auf ungewöhnlich groß
artige Weise gefeiert werden.
Im Hotel Bauer am See wird
ein großartiges Festmahl stattfinden, bei
welchem der neue amerikanische Gesandte
in der Schweiz, Herr Washburuc, den
Vorsitz führen wird. Gleichzeitig ver
anstaltet die Züricher Stadtbehörde, den
Amerikanern zu Ehren, auf dem See
eine VenetianifcheNacht, und zumschluß
giebt es einen großenBall. DcrCantons ;
Präsident, bcr Züricher Bürgermeister
und eine Anzahl der angeschcndstcn
Zürichcn Bürger haben ihre Betheilig
ung zugesagt.
Die Entscheidung, welche dieser Tage
in Pennsylvanien und Rhode Island
gegen den Prohibitions-Unsug gegeben
wurde, sollte evdlich einmal den puritani-
schen Fanatikern die Augen darüber öff-
nen, oay oas Pnvuium von lyrer
zwangsweisen Mäßigkeit nichts wissen
will. In allen Staaten, wo man Pro
hibition eingeführt hat, erwies sich die-
selbe als ein so nichtswürdiger Schwin-
dcl und gefährlicher Gemeinschadcn,dcr
von Wenigen zum Nachtheil des großen
Publikums ausgebeutet wurde, daß mmi
es begreiflich finden wird, wenn ein
Staat nach dem andern mit immer ge
waltigcr aufschwellenden Mehrheiten
sich gegen die Prohibitions - Heuchelei
auflehnt. Zwar wirb Das ber pnrita
nischen Bewegung noch kein Ende ma
chcn; denn wenn auch schließlich nur noch
ein halbes Dutzend jener verfolgungs
wüthigen Fanatiker übrig bleiben sollte,
so würden dieselben immer noch darauf
bestehen, daß, sich die 60,000,000 Be
wohner der Ver. Staaten von ihnen
bulldosen lassen und sich nach ihren ver-.
rückten Ideen richten. Die Abstimmung
von Pennsylvanien ist aber als Zeichen
der Zeit von epochemachender Wichtigkeit
und wird nicht wenig dazu beitragen,
engherzige und gewissenlose Politiker,
welche durchProhibitions'Stimmcn ihre
Ziele zu erreichen suchten, darüber aüf
zuklären, baß auf jener Seite nicht mehr
viel zu holen ist. Der Unstnn hat sich
überlebt. (K. C. Presse.)
Wenn man alle birekten Verluste in
Johnstown nebst denen ber Cambria
Werke unb der Pennsylvania Bahn und
der anderen Orte bei Johnstown zusain
menrechnet, so soll derselbe nach der An
nähme von General Hastmgs, der jetzt
zu Johnstown das absolute Haupt der
Verwaltung ist, im Ganzen mindestens
35 Millionen betragen und allerhöchsten s
45 Millionen.
Der Präsident ernannte letzten Mitt
woch Hrn. Wm. Walter Phelps früherer
Gesandter in Wien zum Gesandten in
Berlin. Die Westl. Post drückt ihre
Befriedigung über die Ernennung in
folgenden Worten aus: Wenn auch Wal.
ter Phelps' Ernennung zu demBerliner
Gefandtschastsposten als"kc,rekzns 0011
clusion" angesehen neben kann, so
wirb sie doch namentlich von den deut-
schen Adoptivbürgern dieses Landes dar-
um nicht minder freundlich aufgenommen
werden. Seine guten Dienste beiSchlich
tung der Samoa-Wirren sichern ihm
schon allein deren Gunst. Außerdem
hat er sich bereits als Gesandter inWien
die diplomatischen Sporen verdient und
ist auch in jeder anderen Beziehung ein
im besten Sinne des Wortes reprä-
sentativer Amerikaner. Daß er
o ganz nebenbei auch Millionär ist,
ann im Hinblick auf das für einen Ge
andten überaus theuere Pflaster" in
Berlin ebenfalls nur als eine recht wün
chcnstverthe Eigenfchaft bezeichnet wer-
den.
Der Präsident hat folgende Erucn.
nungcn gemacht: Frank Mason von
Ohio zum Generalconsul in Frankfurt,
Charles B. Trail von Maryland zum
Consul in Marseille H. G. Knowlcs
von Delaware zum Consul in Bor-
deaux, Oliver H. Simons von Colo-
rado zum Consul in Hongkong Wm.
Monaghan von Ohio zum Consul in
Chatham, Ontario, W. T. Rice von
Massachusetts, zum Consul in Livorno,
T. Adams von New Jork zum Con-
nl in Horgen, Schweiz, Henry W.
Dicdrich von Jndiana zum Consul in
Nürnberg, R. I. Hemmy von Pennsyl
vanicn zum Conful in Genf, Schweiz,
C. C. Carr von Illinois an Stelle des
ranken Enander zum Gesandten in
Schweden, I. L. Stevens von Maine
zum Gesandten auf den Sandwich Jn-
cln, Gco. Maney von Tenncssce zum
Gesandten in Paraguay und Uruguay,
M. Crawford von Ohio zum Gene-
ral-Conful in Petersburg.
In den meisten Großstädten der Ver.
Staaten haben die Jrländer die städti-
schen Verwaltungen an sich gerissen und
durch ein zähes Zusammenhalten andere
Nationalitäten auf die Seite zu fchie
den, ja felbst den eingeborenen Ameri
kauern das Heft aus derHändcn zu win
den gewußt. Die Jrländer haben nicht
blos ein weites politisches Gewissen,
sondern besitzen auch die zur Erlangung
des politischen Einflusses und der Er
gattcrung der Aemter die in diescmLande
nothwendige Unverfrorenheit und Frech
hcit. Sie sind in ihren Mitteln . nicht
wählerisch und huldigen dem Grund-,
satze: Der Zweck heiligt die Mittel."
Die Amerikaner sind in den letzten Iah
rcn vor den Jrländern förmlich zu
Kreuz gekrochen und haben denselben
nicht blos die fettesten und einflußreich
sten Aemter in den städtischen Verwal
tungenabgetrcten, sondern sie haben
denselben auch in ihren geheimen und
verbrecherischen Wühlereien gegen cinc
den Ver.Staaten besreundctcNationVor
schub geleistet. Wenn sie auch manchmal
einen Kernfluth auf die vermaledeite
irifche Brüt" ausstießen, so hüteten sie
sich doch ängstlich davor, in der Ocfs-
cntlichkcit nur ein Wort zu sagen, wel
chcs daßMißfallen ihrer irijchenMitbür
ger erwecken könnte. In allen Staats
und National-Conventionen haben
beide 'Parteien den Jrländern zu ihrer
Agitation gegenEngland Glück gewünscht
und dieselben in ihrem verbrecherischen
Treiben gegen die englische Regierung
ermnthigt. Die Amerikaner haben sich
die Jrländer über den Kopf wachsen las-
sen, und fo bctvahrheitet sich das Wort,
welches jener chinesische Gesandte sagte,
als er gefragt wurde, was ihm auf fei
ncr Reise um die Erde am meisten auf
gefallen fei: Am merkwürdigsten war
mir die Wahrnehmung, daß dieJrländer
in allen Ländern, wo man sie findet, re
gieren, außer in ihrem eigenen."
Die Niederlage in Pennsylvanien ver
anlaßt das Prohibitionsblatt Voice"
zu folgendem Wuthausbruch:
Man lasse die republikanische Partei
in Stücke fallen und die demokratische
vollends eine Whiskey -Partei werden!
Man organisire eine politischeMaschinc,
auf die man sich jederzeit hinsichtlich
Prohibition verlassen kann; dann wer
den sich entsprechend starke Organisati,
onen in anderen Staaten bilden, und
eine neue Partei, welche den Liquor -Interessen
Trotz zu bieten wagt, wird
bald die Nation beherrschen, im Norden
und Süden! Wenn es dazu nothwendig
ist, das Brooks - Gesetz über Bord zu
werfen, so werfe man es über Bord.
So lange nicht eine Partei, welche ein
Prohibition glaubt, zum Siege geführt
werden kann, wird jeder Vortheil, den
wir erreichen, vorübergehend und unbe
friedig end fein. Nehmen wir zur Los
ung Nationale Prohibition" und eine
Nationale Prohibitions . Partei",
Einmachgläser 90 Cents das Dug-
enb bei John H. Pfautsch.
Ueber den neuen Ordender Patriotic
Soiis of Amerika" wird der New Aor
kcr Staats-Ztg." aus Washington ge
schrieben :
Seit einigen Tagen paradiren Man
ner, mit großen und abenteuerlich ge-
formten BadgeS" und wehenden Ban
nern ausgestattet, durch die Straßen der
tadt. Es sind dies Mitglieder des
neuen Ordens der Sons of America",
welcher jetzt sein zweites nationales
Camp" abhält. Diese Organisation hat
ausgesprochencKnownothingTendenzen,
und ihre Beamten erklären mit Stolz.
daß der Orden seit dem vergangenen
Jahre große Fortschritte (wahrscheinlich
nur im Lknownothingthnm) gemacht
habe. DieZiele und Zwecke dieser
Organisation gelangen am Deutlichsten
zum Ausdruck in folgendem Passus' ans
der Rede des Präsidenten Smith:
Dem Census von 1880 zufolge hat
ich die Zahl der Ausländer und deren
Kinder in den Ver. Staaten auf rund
5 Millionen belaufen; seit jencmJahre
sind circa 5 Millionen dazugekommen, so
daß sie jetzt den dritten Theil unserer
Gesammtbcvölkerung ausmachen. Die
Anpassung einer solchen ungeheuren
Masse fremdartiger Elemente an nnfcre
Verhältnisse ist eine physische und mora-
ichcUnmöglichkcit. MitdenFremdcn sind
die Blinden, die Lahmen, die Jrsinni
gen und dieVcrbrechcrzn uns gekommen,
um unsere Hospitäler und Gefängnisse
anzufüllen, um die Räder unserer Ge
rcchtigkeitspflege aufzuhalten und uns zu
einerNation zwangswciscr Almoscnspcn
der zu machen. Mit ihnen sind auch
viele gekommen, welche Schwelgerci der
Mäßigkeit, Faulheit der Arbeit, Verbre
chen der Armuth, Unwissenheit der In-
elligcnz und Aberglauben dem Glauben
vorziehen. Fremde Fahnen, srcmdc
Embleme wehen von unseren öffentlichen
Gebäuden, schmücken unsere Straße
und werden an der Spitze der Volköpro-
Zessionen getragen. Wir werden mit
allen erdenkbaren, nicht - amerikanischen
,is8ues" behelligt. Große, nicht-ame
rikanische Organisationen werden durch
olchc nichk-amerikanische issues" au
recht erhalten, um fremdes Empfinde
zu hegen und zu pflegen und um die
Ideale unserer Väter zu zerstören.
Anarchie und Gesetzlosigkeit tvrrdcn offen
gepredigt, und das Recht, die Regeln
und Vorschriften einiger dieser Organs
sationcn zur Ausführung zu bringen
wird von gewissen acbciincn Gonriak-ii
so weit mißbraucht, baß mau selbst vor
dem Morde nicht zurückscheut."
Es ist besonders für uns Deutsche
wahrhaft erhebend, unter den Com
Mandanten" der verschiedenen Logen
dieses Ordens, welche die geschilderten
Ansichten billigen und theilen, folgende
Namen zu entdecken: Hoch, Lauben
stein, Slifer, Wertz, Lehman., Kalbach,
Schuman, Kocher, Grüner, Baumeister
usw. Man sollte nur froh sein, diese
Sons of America" gegen den Fluch des
Einflusses dcrFremdcn arbeiten zn schen.
Die Wühlereien der Sozialistcn, An
archisten oder Nihilisten, welche in der
Schweiz ihre Hauptquartiere zu mich
ten suchen, und die Furcht vor denselben
hat europäische Regierungen veranlaßt,
dieselben durch eigene Geheimpolizisten
beobachten zn lassen. Damit sind die
schweizerischen Behörden nicht einvcr
standen, sie behaupten, daß solche Poli-
zisten zur Bethätigung der unruhigen
Elemente herausfordern und suchen sich
dieselben vom Halse zu schaffen ; das hat
schon zu unliebsamen Erörterungen und
Voreiligkeiten Anlaß gegeben. Der,
deutsche und russische Gesandte sollen
nun der schweizerischen Regierung er
klärt haben, daß sie durch ihre milde Be
Handlung der Sozialisten und Anarchi
sten das ihr bewilligte Ncuteditätsrecht
mißbrauche und es unterlassen habe, die
aus dicsemNechtc entspringenden Pflich-
ten zn erfüllen. Der Bnndcsralh ant
wortcte darauf, daß die schtveizerischc
Polizei die Bewegungen der Ausländer
in der Schweiz beaussichtigc und besten-
tet jedem Staate das Recht die schwci-
zerischc Neutralität in Frage zn ziehen.
So berichtet das Kabel.
In der Missouri Staats - Universität
ist jetzt auch die russische Sprache als
Lehrgcgcnstand eingeführt worden. Wa
rum nicht auch die chinesische oder ha
waiische oder irgend eine andere der
zahlreichen Völkerschaften in 'Asien,
Afrika oder Australien, ohne deren Ver
stäldniß heutzutage kein Fortkommen in
der Welt mehr ist? ! Vertritt doch ein
gewisser Professor" Blakewell von Co
lumbia die Ansicht, daß in 10 Jahren
das Stadium der russischen Sprache das
der deutschen verdrängen werde! Unter
Dummköpfen vielleicht wohl, nicht aber
unter gebildeten, denkendenMenschen.
Boonville Missourier.
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In der Nühe von Latrolu, Pa., fand
am letzten Mittwoch, auf der Penn-
sylvania Eisenbahn ein Zusammenstoß
von Güterzügen statt, bei welchem 30
Wagen zertrümmert unb 25 Personen
getödtet wurden.
Abonnirt
Volksblatt."
auf das Hermanner
Neuigkeiten au Missouri.
Der 2a Jahre alte Wm. D
Icrby kam am Sonntag m St. Louis
auf folgende Weise zu seinem Tode
Ersaß in einem Kabelbahn-Wagen,
Dem Polizist Timothy Dolan fiel beim
Verlassen des Wagens der Revolver
aus der Tasche, wodurch derselbe sich
entlud und die Kugel Aerby unterhalb
des rechten Ohres in den Kopf drang.
was nach einer Stunde dessen Tod zur
Folge hatte.
In St. Joseph sollte amSamstag
ein bekannter Zeitungsmann, Howard
R. Hetrick, der sich in den letzten Jahren
dem Trunkc ergeben hatte, nach dcmAr-
bcitshaus geschickt werden. Da er keine
Bürgschaft erlangen konnte, machte er
den Versuch, sich mittels eines scharfen
Drahtes, den er sich durchs Ohr in das
Gehirn stieß, zu tödten. An seinem
Aufkommen wird gezweifelt.
-Eines gräßlichenTodes durch eigene
Hand starb am Freitag Frau Lizzie
Lynn in Kansas City. Sie war unge
mein eifersüchtig auf ihren Gatten, At-
wood Lynn, und als derselbe Donners-
ag Nacht ziemlich spät nach Hause kam,
etzte sie ihn darüber zur Rede und cnt-
lcidetc sich dann, als ob sie zu Bett ge-
en wollte. Anstatt dessen goß sie Pc-
trolcum über ihre Kleider und brannte
ie an. Trotz aller Versuche, sie zu rct-
ten, starb die Unglückliche bald darauf
unter furchtbaren Schmerzen.
Nach langem erbitterten politischen
Kampfe ist Herr H. C. Schwartz zum
Postmeister in Higginsville ernannt
worden. Herr Schwartz war früher
Herausgeber des Thalbote" in Con
eordia und bei der letzten Wahl rcpub
likauischer (erfolgloser) Caudidat für
Repräsentant von Lafayette Connty in
der Staatolegislatur.
Während eines der viclcnGewitler,
welche in den letzten Tagen tobten, war
der Farmer Robert Busch, dessen Wohn
ung vier Meilen westlich von Liberty,
Mo., liegt, mit einem Knecht und einem
zweispättnigen Fuhrwerk auf dem Felde
bei der Arbeit. Als der Regen anfing,
stärker zu fließen, suchten die beiden
Männer mit den Pferden Schutz in
einem alten Schuppen. Plötzlich schlug
der Blitz ein, und sie wurden zn Boden
geschmettert. Als der Knecht nach
längerer Zeit aus seiner Bewußtlosig-
lcn toiid er ,m) unter einem
bcr ,obtc" '"de liegend. In ge-
ringrr unlscrnung von rym lagen
Bnsh und das andere Pferd, ebenfalls
todt. Tcr Knecht wurde erst nach län
gerer Zeit von Vorübergehenden ans
sciinr unangenehmen Lage befreit.
Lächlerlich und dumm ist das Ver
fahren gegen eine Anzahl junger Leute,
welche man in Marble Hill, Bollingcr
Connty, wegen tragens von Waffen
und unbefugten Schießens verhastet hat.
Die Erklärung für dieses angeblich ge
setzlose Benehmen gibt Herr Wm. P.
McCans, .Kommandeur von Posten No.
100 G. A. R. Die betreffenden jungen
Leute waren ein Detachement des Thos.
E. gleicher Camp No. 5(3, S. of V., be
fehl izt, am Dckorationstag dem Ge
brauche der G. A. R. gemäß den Salut
über die Gräber der gefallenen Soldaten
zu feuern. Dies geschah lautOrdre auf
dem Kirchhose, doch zu einer Zeit, tvo
kein Gotte-dienst in der anliegenden
K irche abgehalten wurde. DasDctache
meut marschirle dann nach dem Court
Haus, wo des ungünstigen Wetters hal
ber bieSchlußfeierlichkcitcn ber G. A. R.
unb S- of V. stattfinben. Unb bcshalb
hat man die Leute arretirt und will sie
am 8. Juli vor dem Friedensrichter ver
hören !
TasAncrbict en des Tr.Smaltvon
Scdalia, Mo., demjenigen 500 zu be
zahlen, der sich von seinem wüthenden
Htlnde beißen lasse, damit man alsdann
an ihm die Kraft eines Tollstcincs er
proben könne, hat ernste Folgen gehabt.
Natürlich hatte Dr. Small nicht ge
dacht, daß sich jemand zu dem gefährli-
chen Versuch melden würde. Es kamen
aber sogar mehrere, die' sich bereit
erklärten, sich von dem Hunde beißen
zu lassen. Dr. Small wies sie mit dem
Bemerken ab, daß es sich nur um einen
Scherz handle, aber Einer, ein Mann
aus Arkansas, der sich zufällig in Seda
lia befand, bestand auf seinem Willen.
Er ging, ohne sich an Smalls Einwen-
düngen zu kehren, in den Stall, wo der
wasserscheue Hund angebunden war, und
hielt diesem den nackten Arm hin. Das
Thier schnappte natürlich zu und starb
eine Viertelstunde später unter heftigen
Krämpfen, der Mann aber probirt jetzt
den Tollstein" an sich, leider, wie man
fürchtet, ohne große Aussicht auf Er
folg. Ein fcheußlicher Vorfall, durch den
abergläubischen Vovboo"-Dienst ber
Neger erzeugt, trug sich in letzter Woche
in Kansas City zu. Im bortigen Ge
fängniß war ver Farbige Tennis Fitz
hugh, ein wahrer Riefernon Gestalt, für
10 Tage wegen Tragens verborgener
Waffen eingesperrt. Kürzlich, während
ber Erholungsstunde imCorribor, stürzte
ber Neger plötzlich auf eine Ecke zu unb
hatte balb eine große und zappelnbe
Ratte in ber Hand. Seine Augen tra
ten aus ihren Höhlen und er athmete
schwer, wahrend er die Ratte jinsic au
sein Gesicht führte. Das Thier wurde
ruhiger, da nahmFitzhugl, es fest zwischen
die Finger der rechten Hand und mjt
einem schnellen Big hatte er dcnKopf der
quiekenden Ratte vvm Rumpfe getrennt,
Den letzteren in die Ecke werfend, foa der
Neger vor den Äugen der entsetzten Zu-
fcyauer das Blut und Gehirn dcsKopscs
aus und warf dann auch dielen mit einem
teuflischen Lachen weg. Auf Befragen
erklärte Fitzghugh, als seine Ausregung
wieder vorüber war, daß der Voodoo"
sll..t. Vf. V. . a 0r..a? k.:
vinuuuc icyitr, uuH veis i'iuieiuuQtii cc
Blutes undGebirns einer lebendenRalte
einem Manne übermeuschlicheStärke und
Kraft gebe.
Ein Prozeß verschiedener Versiche
rungsgesellschaften zu Kansas City gegen
die Wittwe von Johil W. Hillmann von
Lawrence, Kan., der bereits seit 9 Iah-
rcn die Gerichte beschäftigt, wird immer
mehr nnd mehr verwickelt. Hillman
reiste vor etwa U Jahren in Begleitung
verschiedener Freunde nach dem Jndia-ncr-Tcrritoriuin.
Bald darauf kam die
Nachricht zurück, das; er auf der Jagd
durch Zufall erschossen worden sei, nnd
die Wittwe machte, nachdem die Leiche
des Gatten zuLawrcncc bestattet worden
war, Anspruch ans die öZ.OOO Dollars,
ür welche Hillman sLebe versichert ge
wesen. Die VersichcriingsgeseNschaften
verweigerten Zahlung, unter der Be
hauptung, daß Hillman noch am Leben
und da; Ganze nur ein Betrug fei.
Ein grl'isser I. M. Miller von Law-
rcuce begann Nachforschungen anzustel-
en und am J8. Mai telegraphirte er
von Sonora, Mexico, dag er Hillman
gefunden habe. Ein Dctectiv arrctirte
den angeblichen Betrüger in Tombslone,
Ariz., und brachte ihn im Geheimen nach
Lawrcncc, von wo er jedoch wider ent
wich. Am letzten Sonntag nun kam
wieder cincDepcschc an, wonach Hillman
wieder festgenommen sein sollte und nun
auf dem Wege nach Topcka sei. Man
l,ieht dem Ausgang des ProzesteS mit
großer Spannung entgegen, zumal da
Frau Hillman sich in der Zwischenzeit
wieder mit einem Herrn Smity von
Leavcnworth vcrhcirathct hat.
Country Schinken und Speckseiten,
die allerbesten nur 8 Cents das Pfund
bei Prudot Sc Schcrcr.
Notice to ttontractars.
STA TU oK MISS HUI , M:iy Tonn
U'iiinty of UasKoniuh1. I
In (joiiiily Court il':iil C'ittnly, ,, llu
Ilir ui!ilim wfi'i' hall, viz:
H istirilfM'eil liy tlu; Court, lh.it u ,:rt t tlio
( iiiinty rouil lu iniproveil hy in:u':il:iiiiiziii tuu
Haine. , 'inrii, i nt thu yarl Kit k Hie
wiilow l', ,' ", ti tlie lii'xinuing of IIip
Culia ro.'iil 0.75 cliains, froiu tlmncn to tliu riul
of the laiio 011 CuIki rotul 41 -i'i cliaius, total 4-t
r.liains oltW. feet oacli ''llM tret, li teet wlilf,
SfOltl s'iuaro fect, arnl that tlio sinne :irt bo lel
out on the
2Slll WAY OF .IrNK, IS, AT lll ll'cLlK'K
in the forpiioon oftliat lay to the lowrst anil
liest lihliler at the iilar. where tlio work U to
lie iierlornieil, the Connty Citirt rescrviiiK the
lilit to relect euch hikI every i,l.
Contractors to nivo I,oii, wlürh i-hall Ue huU
jec.t to approval oi'tliu Connty Cours
Kurther iarticulai-H will he ntadu known at
the liine urnl piace where baiil coutrai'.t.i ine to
helet
Accori'iuj to ni'Ier:
THOS. .1. iiliACK.
Jio nl Coiiiinishiojipr.
smii uayoi sliiiy, iwi in !,,,,!?
Notice to Contractors.
STATK OK MISSOL UI ) M .,
Couuly of Gascoiiaile S '
Terni l.Sf..
In the Connty c.ourt ol üaitl Connty, on the AS.
ilay of May, lx the followin ainon other
jirtHiee'linsr were huil, viz:
It is ordereel ly the Court that a pari of the
puulicronil l iiuproveil hy niai-aihuniziiiK tlie
anie, , o inen, In t tlie foot of a hill neiir
Kri Vallet', fron theil,' up the ai hill to
the inai'.ailaiiii.iiiK heretofore liuihl. The pari
of aiihl roail t i lio iua:ailaniizeil situ feet Ion,
the realer pari ol whieh to e I feet wiiie aixi
two culverlH to he liuihl uf btoue. The eaine
to be let out on the ,
'jlll 1AY OK.Il t.V. ll?J. AT 2 O'l l.lX'K
in the al'ternooii of that ilay to the lowent irnl
best bi'l'ier nt theplace wliere the work in to lxr
perlonneil. the onnty Court rcavrviliK tlie
lilit to rejei-t eaeh iukI every i l.
Conti aetor to ive il, which hhiill be 8iib
jeet to approval of tlie Connty Court.
Kurther parliculaiN will be inaile known al
the tiiuc aiul piace wheie nuul contiactM nre to
be let.
TITOS, s. CUACK,
Jiu.nl Coiiin,iiner.
Notice to Contractors.
STATK OK Ml-SsOl lil MAY TEUM iss'.i.
Connty ofCaseona-le
In the Connty Court of sahl Connty, on the
2ath ilay of May, l the soll, iw iii aiuon
other pioeeelins weie ha,i, viz:
Jt I-, onlered by tlie ,Curt, that a , art of
Iron Uoail be iiuproveil by inaeiMainiziii the
aine, eoiiiniencein nt that part of the Iron
roal alreaiiy in, aIaniize,l near Keinper'K
lanu anl riinnin to llie iuacalaiuizel part of
the harne roal all'eterSutter'i sann. The anie
to be inaialauiizel ! feet wiile an i b let , nt
on the
-.".li tl.iv of June, l uxtat 4 ' I k
in the aftei iioon of that lay to thes lowi t anil
best bbbler at the piace where the wirk i-t t
be pertoi ineil. the Coiituy e.ourt Mserving the
rliriit to rejert earli aii'l every bbl.
Contractors to ive brnul, whieh hall be .Sub
ject t approval of the C iiinty Court.
Kurt h- r partirularrt will b ma l known at
the thue an l piace where ai i contra, t aie to
be let.
Accr'lin l oraler,
Tiios. .i. ci:aci:.
Koaa t 'oiiiiiiis-iuner.
Notice to Contractors.
STATK OK MSS(t'l:i I r Tei ln 1---I
O.i.nty ,.( i;a-on.le (V leim 1-J,
In tlie Counlv C jtirt of iail C iiiniy, on the
2Sth lay ol May, the followin anioii
other pro,Telins were hail, viz:
It is or lereii by llie tou t that a In iIe acro?
Ilniley'i, t.'reek. at Morriwm be bnilt acconlin
to tlie l'ollowin peciricali iiis. A New abutl
ment on the WM t-'nie ol sail lrile iiiu.st be
put in which xhall re,t on soiukI pilin; the
masonry to l buihl of , taml xione. The
upper Hlructnre of the bride to be '.rl feet Ion
anl to b biiil l ol ,l an, ouini wooil. Il
irf lurther ,,rlere l that Ihe contra t lor the crect
iou of the bail b, iIe be lel out on the
lt lAV OK Jl LV, 1S"II,
betwecn the liours of I o'clock in the sorenoon
an l i o'clock in the alteruoon of that lay to the
lowest aii'l best bi'liler at the piace w here the
work i to In perforiue l, llie Connty Court re
ervin the riht to reject euch and every bi l.
C'jntractorn t, ive boixl. whicli nliall be üb-
jeet to approval of the Connty Oiurt
l-urtner paruciiiars will ue inaoe known at
the t lme auü piace wbere saiii coutracLi ai e tu
be let.
Acconliiig to oi'Ier,
TIIOS .1 GUACE.
ltoal Conniiidaiouer.
NoilOi- 10 CONTRACTORS.
STATE OF MISSOl'U MAY TEUM
County of Uasconuüe j IMi
lu the Connty Court of fe.-ii l Countv, on the
2tü day or May, the sollowiüg aiuoug
other proceedins wer liad, viz:
It U onlered ly the Court, that part of the
lrou road be inipruvud by iiiacadamizin llie
naiue, coiumeneic at the gonth end ot Kopp's
Lane to Uoesch' srtice rodn Ion, ia all üitu
iuare feet, and that the tarne part be let out
on tbe
S9th DmVC of Ji'SE, At Io'cixick
in the afternoon of that day. to the lowest and
best bidder at the ilac where tbe work U to be
perfonued, the Couuty Court regervin the
riht to reject each and every Kid.
Contraotor to give bond whir.b shall be Sub
ject to approYal of the County Court.
Furlher partlcula will be tu ad known at
tbe thue aud piace wbere eaid contracts are to
be let. ,
Accvrdloz lo order.
THOS. J.OEACE,
Koad CommlMtoner.
Wöchentlicher Marktbericht.
Getreide, Mehl usw.
Jidrn Freitag corrigirt von der
HERMANN STAR MILLS.
Weizen, 2. Qualität 75
Weizen. 3. Qualität
72
30
35
25
2 50
2 25
VO
40
00
Korn, in Kolben
Geschältes Korn
Hafer
Mehl, per Sack. 1. Qualität. . . .
Mehl, per Sack. L.Qualität
Kornmehl, per 100 fund ....
Kleie, per 100 Pfund
Ltzlpstuss. per 100 Pfund
Produkte.
Corrigirt von
GEORGE KRAETTLY, rarer
Die angegebenen Preise werden von den
Händlern smeistens m Tauschel bezahlt
Butter, per Pfund l nlk
Eier, per Dutzend 10
Hühner, per Dutzend 1 802 50
Enten, per Dutzend 2 752 00
iSan e per Dutzend 3 505 no
Kartoffeln, pcrBushel.... 25
(City Motel
von
MARTIN ALLEMANN
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