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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, July 05, 1889, Image 2

Image and text provided by State Historical Society of Missouri; Columbia, MO

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,.ii't.-. i.irit .nsmi.'dton thr.mirh -h niml t
, ., ,,.,,!?, raffc
Zur eschlchte der Beringö . ee
und rcö Pclzrobdenfangcs.
!L;cn N. Itiommut.
JTm 11. C stirer 1811 untcrjcidytcte
hr (5zar Siifoljj einen Charter, welck'er
die Rechte und Privilcgien der Russisch
LlmcrinViiscl'cn Compagnie auf zwanzig
oalne erneuerte, (i waren vielfache
(5ii!weiidu:?aen dagegen erheben worden,
aber die rusüsck'e Negierung sah ein, daß
der Pclzhandcl balo'dcn Todesstoß crhal
ten wurde, wenn Jeder nach Belieben in
den 03ciiiriii des Nordens Pel;thiere
ja.icn dürfe. Wahrend des ivrinitriegeS
wurde nvv'-M da: Cigeutl uin der Ruf
sisch lmeri'a-zischen Ztvinpaznie wie das
der britiscl'vn Hudson Bay .oinxagnie für
neutral ollait und geschont, wenn auch
dac-jenij'.e der ersteren dureb das Boinbar
deinen! von 'ctropaulovsli einigen Tcha
den erlitt. paar engliscbe Kreuzer
erschienen gelegentlich vor Sitka, fuhren
aber stets wieder ab. ohne Schaden zu
thun, da sie leine russischen Kriegsschiffe
im Hafen fanden.
Im Iabre I'!.', tritt Californien wie
der mit Älacka in Berührung, und zwar
in Folge des Planes der Western Union
Telegraph Co., eine Tclcgraphenvcrbin
dnnz mit Europa herzustellen, auf dem
. ihVge voi: C.'.Iisornien durch Z7regon und
öafl'ington Terr., britisch Columbia,
i'llcöfa und Sibirien. Tie Gesellschaft
organinrte sich f.ir diesen Zweck unter
den: Hainen "in'sischnglischc Tcle
gvr.pb -MomVagr.ie". 'e r m e fsu ngs -Crpe -citierten
wurden nach dem funden aus
gesi'.dt, mehrere Tanipfer und andere
Fahrzeuge in Dienst gestellt und das Un
ternchn:en eifrig betrieben. Äber schon
li-,'!7 wn'.de dasselbe aufgegeben, denn
ci: ses.-llschast sah ein, ihre Unkosten
ü'ürden so gri's; sein, das; sie niemals mit
den: atlantischen ldl konkurriren könne.
Ungefähr drei Millionen Tollars sind bei
tc:n "J.'irjcüc nigeset. t worden. Die der
l'esellschaft gehörenden Tampfer, wieder
..Coiist,-:::tin", der ,Alcrandcr" u. s. w.,
.ringen in den csine von kalifornischen
5i ü st .' n d a mp se r i nie n über und ivaren
noch in den sicbenriger Jahren in unsc
rcm Hasen woblbekannt.
m .ahre 1. war der Cbarter der
Russisch .Äineritanisä en Pelz vomvagnii
zum zweiten Male abgelaufen, und zwei
he spater übernabin Fürst Maktusoss
im Auftrage der russischen Regierung die
cwiutmni der Angelegeureit :: Alaska.
Tie ,'iiomvagnic erhielt jedoch zim dritten
Male einen Charleranf 0 Jahre (WM)
da sie nicht nur naä ivics, daß sie durch
vernünftige Beninnnungen die Ausrot
lu.:g der Pei-th-ere verhindert, sondern
ras; sie auck für die Ben'obncr des Tcrri
loriuins gute erge getragen habe. Die
Zahl de.' Aleuten, welche bis 110 im
lbne.'inen begriffen war, hatte sich von
WO auf l,.")i)O vermehrt und die (ie
sammtzal'l der in: Gebiet der Gesellschaft
wohncndcn Eingeborenen von .',,"0 auf
7,'iii,. Im Jahre 1K1 betrug die rus
sische Bevölkerung des Territoriums 781
und die Zahl der in Alaska geborenen
Weißen und Leute von gemischter Ab
stammung 1,1 00.
Tie Zahl der Pelze, welche die Rus-sisch-Amcrikanisck'e
Compagnie erlangte,
war eine sehr bedeutende. Im Jahre
185,1 wurden allein auf der St. Pauls
Insel :;o,000 Pelzrobben erlegt und in
lstil sogar 0,000, ohne daß eine Aus
rottung der werthvollen Thiere zu be
fürchten war. Tic Gcsaminlvcrsendun
gen von Fellen betrugen von 181:2 bis
18,. I : :i:;m,(;oo Pelzrobbcn, y5,H0OScc
eitern, l'! 1,000 Biber, 14,298 Zobel
und l'.),!i00 Füchse; immerhin eine bc
träcbtlichc Abnahme gegen den Fang der
vorhergehenden 0 Jahre.
Mehr und inehr aber gelangte die rus
fische Regierung zu dem Entschlüsse, ihre
Besitzungen in Amerika zu veräußern.
Sie hatte nie sehr eifrig nach dem Besitze
derselben gestrebt und hatte dort in Wirk
lick'keit gar keine Herrschaft ausgeübt.
Pelzjäger und Abenteurer waren die er
sten Entdecker und .Kolonisten gewesen ;
Pclzhändler hatten später das Land bc
herrscht. Tie Regierung sah für ihre
Machtentwickelung in dem Besitze Alas-
ia eoer eine a'waa'c a:s eure murrte;
sie war entschlossen, alle-ibre Kraft auf i
!)ffi..n ',, .wrü-r iArt im i.,f, !
'Asien zu koncentrieren. Schon im Jabre
l8.'. hatte sie Verhandlungen in Wasb
ington wegen des Verkaufs von Alaska
angeknüpft ; dieselben zogen sich natürlich
lange hin, wurden aber unermüdlich bc
trieben. Es ist bekannt, ivie lebhaft namentlich
in: Osten die Ovvokition acacn den An-
kauf war: die dortige Presse hielt Alaska !
sur cmc
c Polarregion, und selbst gut in-
te Zeitungen ahnten nickts von !
Rcichthume an Holz, an Fischen,
sorm:ert
seinem
an edlen Metallen, gar nicht zu reden
von rcm ertrage der Jagd aus Pelz
thicre. Als schließlich der Kauf für S7,
200,000 in Gold abgeschlossen wurde,
schrie das halbe anrikanifche Volk des
Ostens Zetermordio über cinc solche Vcr
geudung des nationalen Eigenthums,
während man an der Pacific - Küste sich
über den Ankauf freute und überzeugt
war, daß der bezahlte Preis ein lächer
lich billiger fei. In: Mai 187 wurde
der Kaufvertrag mit Rußland vom Kon
grcssc ratifiziert.
Tie offizielle Übertragung des Gebie
tes durch Rußland an d:c Vcr. Staaten
erfolgte am 18. Oktober 18,i? : Sitka
durch reu russischen Kommissär Kapitän
r'llerej Petschurosf an den Vcr. Staaten
Kommissär Generell L. H. Rosseau. Tcr
Letztere kau: mit dem" Bundesdampscr
John L. Stcphcn" an, und begab sich
an's Land, eskortiert von einer Kompag
nie des Bundes-Jnfanteric-Regimen-tes.
Tie russische Garnison trat in'S
l'iewehr, und Capt. Petschurosf ließ von:
Regierungsgebäude die russische Jlagge
berabhissen und übergab das Land den
Vereinigten Staaten. Tie Truppen bei
der Mächte präsentierten das Gewehr, die
Geschütze der Kriegsschiffe in: Hasen don
reiten, und das ungeheure Gebiet von
Alacka war ein Thcil dcr Vereinigten
Staaten geworden.
Ucbriacns erhielt
dasselbe erst damals seinen lcdiacn Ra- i
inen, tvährcnd denselben in russischer
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trmanntt0iRsowu
Zc:t nur die lange, schmale Halbinsel ! av- " .i-aic rn zayrre.
führte, welche ibre Spitze westlich ach , Völkern ""ko"nie,,, setzen sie sich
Asien richtet und deren Ausläufer die ' cri"ubctf aul c ttazl.chcn aden, um
aleutischen Inseln bilden i auszurube.r. I , diesem Augenblicke setzt
vSi: dem Kaufverträge trat die russische
Regierung an die amerikanische alle ö
beitörechtc ab, welche sie bisbcr in Alaska
und auf den Inseln dcr Nerinns,p Ki
sesscn Hatte.
:c yatte d:c letztere stets
als ein russisches Binncnmchr betrachtet, !
da dasselbe ringsum von russischem Ter
r. .. . . ' ' Z.
ntormm begrenzt wurde und alle seine
Inseln zu Rußland gebort batten. Die
Washingtoner Regierung bat daber in
gewissem Sinn wobl das Reckt, beute
die Veringsfce als ein amerikanisches
Bmnenmecr zu bezeichnen, jedoch sollte
sie, nicht vergessen, daß heute die West
küste des Meeres russisches Gebiet ist.
Tte Grenzlinie, welche durch das Meer
gezogen wurde, käust indessen von der
westlichsten der aleutischen Inseln nach
der Beringsstraße und läßt alle Inseln
des Meeres, abgesehen von denen, welche
unmittelbar an der sibirischen Küste lie
gen, im Besitze der Vereinigten Staaten.
Im Jahre 1869 incorporirte sich die
Alaska Commercial Compagnie von San
Francisco mit einem Capital von
52,000,000. Im Jahre 1370 nahm der
Congretz ein Gesetz zum Schutze der
Pelzthiere in Alaska" an. und ertheilte
der genannten Gesellschaft auf zwanzig
Jabre das alleinige Necht, auf den
Pribyloff-Jnseln Pelzrobben zu erlegen,
womit dieselbe tbatsächlich auch ein Mo
nopol für den Fang der übrigen Pelz
tbiere des Territoriums erlangte. Was
..a vflrs-..?r ?,,:,-s K
illUll UUIU VU WVIU Vl'uuumrai it
w,f rZr itt hnraftoDrftn l'ab-n
maa, jedenfalls war die Bestimmung des
Congrcsscs unter den Umständen die beste.
welche gemacht werden konnte, und na-
mcntllch unsere Tamenwelt hat alle llr
sacke, sie zu loben. Tenn wäre die Jagd
auf Pelzthiere freigegeben worden, so
gäbe es wahrscheinlich heute Furseal
cloaks" nur noch zu unerschwinglichen
Preisen. Bekanntlich giebt es auch in
den Südpolar-Regionen, auf den New
South Shetland -Inseln, Pelzrobben,
deren Pelz im Handel für noch werth
voller gilt, als derjenige ibrer nördlichen
Lettern, und da die Thiere dort auf
Niemand Land leben, so sind sie fast
ausgerottet.
Die Bestimmungen des Charters, den
die Bundesregierung der Alaska Com
mcrcial Compagnie ertheilte, sind in
ihren Hauptpunkten folgende :
Auf den Pribvlosf Inseln sollen nur
in den Monaten Juni, Juli, September
und Oktober Pelzrobben getcdtet werden,
abgesehen von denen, welche zur Crnäh
rung und Bekleidung der Eingeborenen
nothwendig sind. Es dürfen nur männ
liche Robben getcdtet werden, welche we
nigstens 1'2 Monate alt sind: und , zwar
nicht mebr als 7.r,000 auf der St.
Pauls-Jnsel und nicht mehr als i5,000
auf der St. Georgs-Jnsel. Die Gesell
schaft muß der Regierung jährlich eine
feste Pachtsumme von T.VOO zahlen,
außerdem 2:, für jedes Pelzrobbenfell
und 5' Cents für jede Gallone Robbenöl,
welches von den Pribr'koff Inseln aus
versandt wird. Sie ist ferner gehalten,
den Eingeborene!: jälrlich umsonst :i5,000
getrocknete Lachse un'o ho Klafter Feuer
holz zu liefern. Auf der kleinen Insel
gruppe leben ungefähr vierhundert Aleu
ten. Das Monopol, welches die Alaska
Commercial Co. anfänglich über den gc
sammtcn Pelzhandel von Alaska aus
übte, ist durch andere Korporationen und
Privat - Unternehme,-, längst erschüttert
i worccn. .er leieu'wasr rann o:cs aua)
ziemlich gleichgiltig sein, so lange sie das
Monopol des wcrthvollen Pclzrobben
, fangcS behält. In den letzten Jahren
! aber haben sich auch Eingriffe in dieses
j Monopol geltend gemacht Eingriffe,
' welche unter Anderem unerquickliche Aus-
cinanderscvungcn unserer Regierung mit
der britischen zur Jolge gehabt haben.
Seit einer Reibe von fahren sind in
San Francisco, Bictoria. B. C., und
: gelegentlich in anderen Häfen der amen-
kanischei: und britischen Pacifictüste
Schconcr? für den Pelzrobbenfang c,us-
gerüstet worden, welche zum Theil sehr
' beträchtliche Beute gemacht haben. Tie
' amerikanischen Jäger beanspruchen das
' Recht überall Pelzr-obben jagei: zu dür-
fen, außer aus und bei den Prvbilosf
, Inseln; die unter britischer Flagge Se
' gelnden behaupten, daß die Beringosee
, kein Binnenmeer sei, und daß sie daher
' Pelzrobbcn erlege,: dürfen, vorausgesetzt,
daß dies drei Meilen von: Lande, also
! außerhalb der rlr:sd:!t:on der verein.
Stae te :, geschieht.
Tie Pelzrobbcn haben auf den Prvbi-loff-Jnscln
ihre Rookertes", ihre Brunft
statten, ziehen in: Frühjahre in kleinen
Schaaren, oft nur zu zwei oder drei,
dorthin und zerstreuen sich in: Herbste
wieder nach allen Inseln und Lüsten
Alaska's und Sibiriens. Tie scefahrc::
den Pclzjägcr lauern ihnen namentlich
auf, wenn sie nach den Inseln binziebcn,
und die Alaska Comnrercial Ol erklärt
diese Jagd für illegitim, tvas von ihrem
Standpunkte aus auck ganz logisch ist,
denn wenn die Pelzrobbcn in immer grö
ßcrcr Zahl auf ihrem Zuge nach ihren
Rookcries getödtct werden, so muß natür
lich dort ihre Zahl beträchtlich abnehmen.
Diese Einwendung erkennt die Washing
toner Regierung als berechtigt an und ist
daber entschlossen, die Jagd amerikani-
".' . -.- ' 1 utn,
wie die von l'nt"cl'en.
es. rzj r. . ..V.
schooner
In: nächsten I :hre läuft der Contrakt
der Regierung mit der Alaska Commer
cial Co. ab. Man darf darauf gespannt
sein, ob und in welcher Form er erneuert
werden wird.
Für das an:crikan ische
Eon
dort s"lat in Rio Janeiro sind, trotz de
jährlich herrschenden gelben Fiebers, 15
Bewerbungen im Staatsdepartement zu
Washington eingelaufen.
Vandalismtts.
Die Ausrottung dcr Schwalben in
i Frankreich ist kürzlich von den Herren F.
! Billaud, L: Petit und I. Vian im Schooße
! der Loeivl Zoologien do Franca zur
: Sprache gebracht worden. 9tach ihren
Mittheilungen bemerkt man in Frankreich
eine sehr große Abnahme dieser so äußerst
! nützlichen Insektenfresser, und zwar selbst
j an Orten, wo sie sich bis in die neueste
! Zeit hinein regelmäßig eingestellt hatten,
j Tie Ursache davon ist widerwärtig genug
; und verdient in verächtlichster Weise an
! den Pranger gestellt zu werden. Im
i Frühling 18S7 und 1888 nämlich kamen
' ganze Körbe in Paris an, welche mit
i todten Schwalben, nicht :u Hunderten,
! sondern zu Tausenden gefüllt tvaren und
! von denen ein großer Theil verloren
! ging, weil sie, für die Modisten bestimmt,
! wegen Jäulinß nicht mehr abgebalg,
werden konnten.
Besagte Schwalben waren in dem
Departement des Bauches du Rhone ge
fangen, und zwar aus dreierlei Weife :
mit dem Netze, mit Angeln und mit
ciccrncitat. Aon dnnen Methoden
dürfte die letztere die fürchterlichste fein.
Um sie zu üben, ziehen die betreffenden
Schwalben-Jager ans der Küste des
Meeres laz: Fäden aus Draht, welche
7 .xal .ef"'cn "er an eisen, zu.
gleicy mit sota.c': vergehen, befestr
;ae.
, m wiy.iaK agcr o:e meen ,n erv:n'
düng mit einer elektrischen Batterie, und
so sollen sämmtliche aus den Fäden be-
fmdliche schwalbe.: dieser rassinirtcn
Methode zum Opfer fallen (?).
rj? W riC1- Gesell-
0" 6ran.re:ch mit Recht, noch e:-
ttlrt l.lhro Vii.'ssji! 4, Ist s.
'"Ü" -Kj v HVU LJ Ul'iV, UHS
dauert, so wird man in Frankreich die
Schwalbe nur noch in den Sammlungen
finden. In Fole dessen bat man
Schritte gethan, die fragliche Jagd und
ihre Konsequenzen den Ministern des In
nern und der Landwirthschaft zur Kennt
nch zu bringen, und sie zu bitten, die
Präfekten der melmeeren Departe-
menis anzuweiMt, rrmsrigyln vlt
Schwalben gegen die Störer des Statur
Gleichgewichtes unter ihren Schutz zu
nehmen.
Mit Recht macht die Gesellschaft daraus
ufmensam, daß sämmtliche Schwalbe
Arten von Fließen, Schmetterlingen, und
NetzMglern leben, von denen sie den
Tag über, je nach der Art, das Doppelte
oder Dreifache ihres eigenen -Körpeve-Wichtes
vertilgen. Da aber Frankreich
ein durch und durch intensives Ackerbau
land ist, so liegt eS auf der Hand, waS
für bedeutsame Mitarbeiter an dem all
gemeinen Wohlcrgebcn durch die frcgli
eben Jäger gemeuchelt werden. Schlreß
lich ist es traurig genug, daß die Frauen-
Welt in :brer unbeg.'enuchcn Eitelkeit gax
ifcin 5vriiar
ernändinfi für prägen hat, d:e sie
. , k 1 1.1. SB V t r -L c
doch an: letzten Ende ebenso angehen, w:e
'. aUi anderen.
In Connecticut verklagte eine
Frau ibren Nackbar. weil er zum Schutze
gegen Fliegen Drahtthüren und Draht
senster hat. Sie behauptet, diejenigen
Fliegen, welche mrt zu ihrem Nachbar
kommen könnten, kämen nun alle zu ihr,
und sie habe nun doppelt so viele als
früher.
(Zemeinttützigeö.
Schnarchen bat seine Ursache
in Schwingungen des Gaumensegels und
ist eine üble Gewohnheit, welche der Bc
treffende sich abgewöhnen kann.
Mit Lcder überzogenen So
phas, Stühle :c. ka:n man ein neues
Ausfehen geben, wenn man sie mit gut
geschlagenen: Eiweis abreibt. Ebenso
werden Ledereinbände von Büchern bc-
handelt.
M a n b e h a u d l e mit Bier be
fleckte Stellen des wollenen leidungs
stücke mit einer warmen Lösung von ve
nctianischer Seife. Beraltete -Flecke oder
ittnr 7 - ,"-!.
tv; t v-i-i iu Luajuvv
kiintti", w.ir,',n '.i ss.'p k,knkt
werden, worin etwa? Salmiakgeist l . ibling. Pfarrer kneip, der be
gos'cn wn.de. ! kannte Wanerknrarzt, err:chtet :n Bey
j harting, in der Näl,' der hiesigen Sta
Das sicherste und einfachste, tion, eine Naturh-.ilanstalt nack seine,
Mittel gegen Motten ,st Rcmllchkert und Methode; dieselbe soll von einem in sein
Ordnung. Mn: lofze nie zur Sommer- Svstem eingeweihten praktischen Arzt
zeit wollcnc n.-.d gebrauchte Sachen her gcl-itct werden
uwlicgcn, ha.ge d'e wc.'cncn Strümpfe ! ' yamhcx q. Erzbisckof v. Schreibe,
mcht achtlos anj 0icBnlne,-Zcttraum),, uküi fcinc Geburtstag, bciwelcke,
klopfe und rüttle d:c gcpolcrten Mobcl (lcgenhcit ihm das Ebrcnbürgcrre'cht
und halte ,ic ,:aub,rel. ! iev Stadt übertragen wurde.
F l a n c l l, welcher
geio
gewor-
ocn, tann man :v.t.v innren, wenn .
man ihn einige T ige la'g ur cinc Li!
sung harter Seife l yi, man starkes;
Aiiumv.i :t hi v-n'i'jt. V.Ha:t ninr.nt 1H
Pfund hart: SciZ'. 5e) Pni!,d weiches
Wafi-er und H Pfu;;ö stcnfe Au'.mo.'.iaklö- j
sung. ,v! kurzer Zeit aber I;-u: man;
dasselbe Resultat erlangen, wenn man!
den Flanell eine Aieetelstunde la-.'g in!
eine schwache Losung txr.i doppeltswe j
selfanren: lUcu-on l'ceu, welchem man ein '
wenig H: d.ochlorsönre hinzugefügt hat.
Z u in A u s b e s s e r n zerrissener Gum,
mibänder und Gummischläuche wird cm, :
pfohlen, die zuvor gcremigten Risse mit
folgender Löiung zu füllen : 0 Tbl. !
Guttapercha, 50 Kautschuk, 10 Thl.
Hau'cn blase, 10u Tbl. Schwefelkohlen.
nosf. Scbr große klaffende Schnitte
werden mit der Lo'.ung fchichtei'.wcisk bc
legt, der Schnitt dann mit einem Bind- j
faden zuiamincnacwacn und 1 bis 2Taae
trockne,: gelassen. Hierauf wird der Fa-!
den durchschnttten und der bervoracauol. !
lene Kitt mit einen: scharfen, zuvor in '
Wasser getauchten Messer abgetragen '
Soll M e s s i n g seinen Glanz bc-
halte.: und nicht anlaufen, so muft es!
mit einen: durchsichtigen Firniß übcrzo-!
gen werden. Ein solcher bestcbt z. B. !
aus I Trl. Schellack und 5 Tbl. Wein!
geist, oder aui 1 Thl. Schellack, 1 Thl.!
anatfrz und . Xhl. eA5e:nge:st, oder end,
lich au
h aus 12 Thl. Sandarak, 6 Thl. Mus. Z
, 2 .: l. Elen::, 1 Thl. venclmn: chem
tir,
jcrpentti: und 04 Thl. Wemge:st. Bern, '
x,rn,,,en lverden die Gegenstände vorher
gereinigt, nicht mehr mit den Händen :
angegrissen und aus ca. 75 Grad C. er.
wärmt.
Gegen Räude iRäude, Krätze,
Grind) bei Hunden und Katzen erweisen
firfi Vl.ifil'tinin mit nvi"mr CeiPa
.v, ....yv., ..... VHV, Vl" I
ner Einreibungen mit Perubalsam, Erd !
öl, verdünntem Kreosot, oder mit eine, i
?albe aus 15 Grm. SchwefcUeber, CG j
Grm. grüner Seife und 7,5 Grm. Kienöl !
wirkam. Mit legerem Präparat wer
den die kranken stellen dcr Haut de,
Thiere täglich dünn bcstrichcn, und alle
2 bis 3 Tage wird die Salbe mit lau
wannen: Wasser wieder abgewaschen.
Unheilbare Thiere werden besser getödtst
die Vergiftung überlasse man dem Thier
arzt oder einer Thierarzneischulc :c.
Man wäscht Strümpfe mit
Ouillava Rindc. Auf ein Paar bunte
Damenstrümpfe wird 1 Eßlöffel voll von ! schluß von: -:. April 188'. gutgeheißen,
der Rinde, aus ein Paar Kinderstrümpfe j .vonack zur Ausführung verschiedener
1 Kindcrlösfel voll ßerechnct. Man stelle -abwendbarer Arbeiten ein Ankeren
Abencs die Rinde :,: uß. oder Regen-! von 40,000 M. bei der hiesigen städti
Wasser zum Feuer, läßt sie bis vor da j scheu Sparkasse aufgenommen werden
Zioa'en lommen, n:m:ut ne wieder ycrun
tcr und läßt die Brühe irber Rächt stehen.
Früh wird die Brühe durch ein Tuch gc
gosen, und daöasa)en kann beginnen
Es wird ohne e:fe aufgeführt. Nach
dein Spülen hat men: n:cyt nöthig, di
Strümpfe z mangeln. Kräftiges ie
hcn, ehe der Ztrumpf vollkommen trocken,
ist empfeh lenswert h.
U m wollene und P e l z w a a
r e n gegen Mottenfraß zu schützen, wird
eine e'laucherung von Salmiak vorge
schlagen ; auch das Einlegen von Wer
muthstengeli: und blühendem Steinklee
wird angerathen. In neuester Zeit bat
man gepulverten Erienvitriol voracschla-
gen, welcher eingestreut als ein Vorzug- i 'l
liches Mittel gegen die Motten dien, '
soll. Um Pclzwerk aufzubewahren, wird ;
ferner empfohlen, pulvcrrstrten Alaun :
oberflächlich vor Aufbewahrung des Pelz- j
Werkes in dieses hineinzustrcuen. Bei i
Wicdcrgebrauch der Gegenstände fchüt- '
telt oder klopft man den Alaunstaub wie
der heraus. Die Wcißgcrber bearbeiten
alles rauchgare Leder mit Alaun und
haben in Flge dessen nicht nöthig, den Horden beschäftigen sieh gegenwärtig mit
Sommer üoer nach ihrer Waare zu fehcn. der Schaffung einer Schlacht- und Vieh
Mit Alaun gegerbtes Leder hält sich Hos-Anlage, und zwar sollen die Gebäude
demzufolge Jahrzehnte. ! des Vicbmarktcs auf tcr südlichen Seite
i-z m 5H II i t fi f fl'nrf rirtint !
. .
m-7,;:Z: l::u "? V""i tgtalie dcc B.rh.,gcle:se,
Z: . ! erhalten, während die Baulichke
'i uuuiiia. -vian Vvl Ul.l l.l ttl fz j,r, J,.f,- j ,:.
W"sc, daß man, nachden: die gar hn seht ! SÄtt
itVadiiosriMc, !
rtvfi iiit.-.Aisr1iit it. s!i tt......... I
- ' l-
v Mi..v)vv jVt Hl. i tv fcV . V 44i IVlVJVtj
zu unterioerfenden ü: ci.ic: Topf thut,
sie mit einer Lösung von '0 vrö 6 Grm.
Kaliumpermanganat übergießt, hi?rau!
:::it einem mit Sui..en b jo-ice. t:i Deckel
bedeckt und nun ).v:ci a,er darauf
gießt, daß es dic Ko.te rcdear.' So laßt
man dieselben 1 bis Tage flehen, giept
darnach das Wasser ab, fpült die orke
ab und tbut sie w'dcrum in den 'Tjvf.
Jetzt werben sie tnit etwa 500 Grm.
alzsäurc und nochmals Wasser bis
Zum Uebcrstehcn bcgossen l:,.d e-enfallS
emlgeaze vcx.u. gesetzt, .'ncrnach
werden sie gründlich abgtsoult, mit rci-
nem Wasser noch etwa einen Tag hinge
stellt und schließlich getrocknet.
clngefchmutzten oder in
Europäische Sokalnotizen
.'rok.ertlhu Heft.
Darmstadt. Die Gesangvereine
von Mainz. Darmstadt, Bingen, Oppen
heim ic. beabsichtigen, sich zu einem j
..Nbeinbcssischen Sängerbund" zu kow,
stituiren. ' Der Kapellmeister Friedrich
Lux in Mainz hat sich bereit erklärt, die
oberste Leitung des Bundes zu überneh
men. Bingen. Ei'-c Ausstellung von
Christusbildern soll im Monat August
hier stattfinden. In dieser Ausstellung
werden einige Hnndert Abbildungen
(Copien, Photographien, Stiche u. dcrgl.
m.) der berühmtesten Darstellungen Jesu,
seiner Wunden ::. s. w. aus alter und
neuer Zeit vereinigt werden.
H e p p e n h c i m (Rbeinbcssen). Mar
dürfte sich erinnern, daß f. Zt. der Ge
richtsschreiberaspirant Gerhardt von hie,
seinem Prinzipal, dem Advokaten Zkertel!
in Worms. 2200 M. unterschlug und
nach Amerika flüchtete. Dort gefiel e
ihm jedoch nickt; er lehrte zurück unt
wurde dieser Tage zu einem Jahr Ge
fängniß verurthcilt.
H i r z e n h a i n. Der Privatjagdhü
ter Lambmann ist unter dem Verdacht,
verhaftet worden, den Wilddieb Schmidt
aus Oberseemen erschossen zu haben.
Schmidt, ein 28 Jahre alter Familiew
vater und berüchtigter Wilderer, wart
am Abend des 18. Mai in den Jsenburg:
Birstein'schen Waldungen durch eine Flin
tenkugel getödtct.
Vnlxrn.
München. In ü)berammcrgau fand
dieser Tage die endgsttige Uebcrtraguno
des Baues des neuen Pasfionsspiclhausei
nebst Bühneneinrichtung an den Ober
Maschinenmeister Lautenschläger vom hie
sigcn Hoftheater statt. Unter strenge,
Wahrung der alten Tradition soll eir
verbesserter Neubau errichtet werden.
7W (Jnftfttfcir.tnfi-fif.it fi.tr.Hftt ß0 00s
i qyi
!
V 4 UVe,tllVVMIIVYItlJ j vjv vv
Erlange n. Der Bäckermeister
Friedrich, welcher, wie s. Zt. gemeldet,
seinen Lehrling derart mit einem Peit
schenstecken geprügelt hatte, daß der arm
Mensch geisteskrank wurde, ist heimlich
nach Amerika entwichen. Sein Anwesen
hatte er, während er sich in Untersuchung
befand, verkaust.
Er lau. Tie Kindl'sche Papierfa
brik ist infolge der Zollerhebungen sei
tens der o stcrrc ich isch u : garischen Regie
rung in Konkurs gerathen, da sie zu de,
Seite hin den größten Absatz hatte und
ihr die Mittel abgingen die Krisis zu
überdauern.
??Ürtik!!IVk7g.
Stuttgart. Ter politische Ne-
I CsltCllr der vmxUc
! erd:nand -tr:ck E
! Bcle:lgung des Tr. ?s
oaktcur der Württcmb. LandeS.zta."
Ehapclle ist wegen
vreut; Lipp, frühe
ren :KcTancur oes inenzcn eobacy
tcr", jetzigen Besitzers der Heilbronncr
Zeitung", zu l.'0 M. Geldstrafe, sowie
lin' -agung iam ntltcher Kosten und
aller Auslagen des Klagers verurtherlt
worden. Und diese Auslagen sind nicht
unbedeutend.
B i b e ra ch. voller Geistesfrische
und G.s'.rndheit feierten der Kupfer
schmied Friedrich Rudbart, geb. 1814,
und seine Ebcfrau Sybille, geb. Schal
zing, geb. 1817, das Fest ihrer goldenen
Hochzeit.
' M e t; d o r f. Gegen den Vater und
den Bruder des Mengers Georg Hörger
von Orback'Sbof. welcher die Tienstmagd
s!,,, ,tnrf mt& wihi, cru,i
hat und dann im Gefängniß Selbstmord
bea.ing, ist. wie bereits gemeldet, die
Untersuchiing in, Gange und soll ergeben
(..,(,,,, 0a. iu bcn den Mord beaünftiat
und die l'lutbc'lcaten Kleldcr des Mör-
ders verbr.'.n:-te Georg Hörgrr stand
im Be,zrijf, sich mit ei: erreichen Bauern
lochter zn verheirat -e,: und soll aus diesem
Grunde das Dienst nädcken, voelckes ihm
n!e;,e :
iviufel
haben,
der
bei,
Fol.'cn de.
Verhältnisses zu
war, ermordet
u,irc.?ne,i:
R e n t e b. W,r dfee. Im Kloster der
barmherzi'.en Schwestern wurden dieser
Tage 11 Jungfrauen in das hl. Fraziskus
eingeüeidet. Tie Feier fand unter Bei
sein v.'n 1.", G ,st i tzcn und einer großen
Zahl von V.riva .dte.: der Kandidatinnen
:c. in der Pfarrkirche statt.
.kS dcr Ltheiupsal,.
S p e u c r. Tie Bürgerversamm-
eung hat einstimmig den Stadtrathsbe-
soll, zum Zwecke der Verlängerung dcr
ez)iükv,.isseilhausteaße und von Arbci
:cn an der neuen Kaserne.
H e l t e r s b e r g. Ter katholische
Pfarrer Oettinger von hier, welcher gcle
gentlich de; heurigen Geburtsfestes des
PrinzRege. ten den cdanstag als einen
Schwindelt, g" bezeichnete, wurde hier
wegen gerichtlich belangt und in der
Jdnffe geri,r'!sii.nl.ig zu Waldfischbach
wegen g oben U:::gz zu einer Geldstrafe
oon 100 M. vcru'.te,,cilt.
K a n d e l. Tcr Vorschußverein ist
mit ei. e.n Tes z t von üler 100,000 M.
in r.e drucke gee,ai ge::. Da die Mit
zli.der sa,i:,i:tlich unbeschränkt hastbar
: ,d, so erhalt durch den Krach manch
vcr Man, der sich sein bischen er
'oarl o G lo inner erworben bat, einen
e
i.;oi: vor ernteten yaft
ee.i
a:'
l:V.
.1
:nan üler den Vorschußverein
niink l : iö.e:. Mangelander
'A f si xiv d c er kaufmännischen
ir!'c die Ha u pi u r sa ch c: se in.
" !.
:iu
?fod; Sachsen.
M a g o c bürg. Tie städtischen Ve'
des Sudenburger Bahnhofs, in unmittcl-
:h:e Lage
iten des
rdliche Seite zu
1" "
11
B e r g a. Tcr hier vor mehreren
Wochen verschwundene Amtsvorsteher
Schneidewind wurde im Kreise Hofgeis
mar im Walde als Leiche aufgefunden.
Bleicherode. Als der Theilnahme
an der Ermordung des Abbau'ers Buss
in Leiferde verdächtig wird vom hiesigen
Amtsgericht der Wollkämmer bezw. We
der Joseph Böning aus Friedrichslohra,
.Kreis Nordhausen, steckbrieflich verfolgt.
Sn,rl. s,n 3W i nxKr;.
Fabrikarbeiter Fröblich von hier ist ver.
haftet worden, da er im Verbackt Nebt.
seine eigene Schwester, die 19jährige Fa
brikarbeiterin Alwine Fröhlich, gctödtel
iu baben.
Weißenfels. Ein Wolkenbruck
bat in unseren Fluren und denen de.
Dörfer Ober-Gecisiau, Possenhain, Leiß
ling, Uichteritz. Goscck u.,d Markröhl:h
arge Acrbeeru,,g."., a ?ger:ch:ct. Canz
Aecker si :d total verwüstet und müssen
umgepflügt iverdcn.
Z e i tz. Der Maschincntechniker Schlotz
bat von rier aus ans emem lelbiterbau
ten Zweirade eine Tour nach Paris un
tcrnommen.
Yro!L Tchlestk.
Breslau. Die Ausführungen der
Devnent scheu Lutbcrlestipiele lmThalm
Theater beginnen Mitte Juni und sind
zehn Vorstellungen in Ausstcht genom
men. D:e ellolle, Luthers wtrd vom
Verfasser Tr. Otto Tevricnt selbst, die
der Katharina von Bora durch Fräulein
Kuhlmann vom Hannover schcn Stadt
theater gegeben werden.
G l e i w i tz. In dem fiskalischen
Bohrlochs be: Gieraltow:tz streß man d:e
ser Tage aus Kohle. Dreselbe schem
der Zabrzer an Gute nicht nachzustehen.
Das Flötz lagert in einer Tiefe von etwa
17 ra.
M ü n st e r b e r g. V!aurer - Meister
John hat eme Bornchtung zur Errettung
Ichemtoot egravener ersunoen und ve
reits seine Erfindung bei dem Reiche
Patentamt ange neidet.
N e i s s e. Auf Anregnng des Erzprie-
sters Pttchet beab utrngt man blerlelb
eine Massenpetition um Nückberufung der
Jesmten an den Re:chstag zu rrchtcn.
R atibor. 93 Jahre alt starb der
Kanzleirath Warfitz; mit ihm ist der
letzte Kämpfer unserer Stadt aus den
Vefremngsknegen dahmgeschreden.
Provinz Gchleiwlg-Holsteln.
Schleswig. Auf der Fahrt nach
Flensburg fank der Schraubendampfer
Sevilla" in der Nordsee ; die Besatzung
t gerettet.
A l t o n a. Der Wucherer Koh, wel
cher zur Zeit eine 6jähcige Zuchthaus
strafe verbüßt, kaufte vor Jahren einen
Posten Prozent igcr rusnscher Anleihen.
Da diese Papiere augenblicklich hoch im
Curse stehen, haben d:e Kuratoren d:esel:
bcn umgesetzt und dabei cinenCursgewinn
von 60,000 M. erz:clt.
M c l d o r f. In hiesiger Gegend hat
sich noä' n:e cm wlchcr Mangel an we:b
lichcn Dienstboten gezeigt, wie in diesem
Frühjahr. Trotzdem 50 bis 60 Thaler
Lohn für den Sommer geboten worden,
sind doch viele Haushaltungen ohne
'nstmadchcn gebtteben.
N e u m ü n st e r. Das für die am 12.
Dezember v. I. beim Brande der Albeck
schen Fabrik Verunglückten bestimmte
Denkmal ist jetzt auf dem Massengrabe
aus dem neuen Znrchyose ernchtet.
Rendsburg. Die Abtretung von
Ländereien für den Kanalbau bringt der
Stadt die Sumn,e von nahezu 10,000
Mark.
Westerland auf Sylt. Die
Kindcrheilstätte im hiesigen ?!ordseebade
wird in diesem Jahre am 15. Juni unter
der bisherigen bewahrten Leitung von
Schwestern dcr Diakonissen-Anstalt in
Flenöburg wieder eröffnet werden.
Provinz Wcstsalkn.
M ü n st e r. Richt, wie Anfangs ver
lautete, dcr Eentrumsführcr v. Schorle
mcr Alst, sondern dcr Untcrstaatssekrctär
der Ncichslande, Studt, ist zum Nachfol
ger des Obcrpräfidenten v. Hagemeister
ernannt wdrdcn.
Minden. Dcr Sohn des Gymna
sialdirektors Grantoff, ein Sekundaner,
ist von einem Pensionär seines Baters,
einem jungen Engländer, infolge Spie
lens mit einem Tcschin, in das Äuge ge
schössen worden und liegt hoffnungslos
darnieder. Ter unglückliche Schütze ist
in Verzweiflung und muß scharf über
wacht werden, da man fürchtet, er könne
sich ein Leid anthun.
M e s ch e d e. Die Theilnahme an der
von mehreren Franziskanermönchcn hier
abgehaltenen Mission ist eine so große,
daß die Predigten jetzt nicht mebr in dcr
Pfarrkirche, sondern auf dem Marktplatz
stattfinden.
Oldenburg.
H a v e k o st. Die Kaakstecne'sche Hu
fenstelle wurde dieser Tage um den Preis
von 75,600 M. an den Hrn. Junge
Sohn in Wulfsdorf verkauft.
Jdar. Tcr hiesige Krankenverein
hat beschlossen, sich nach LOjährigcm se
gensreichem Wirken aufzulösen und das
noch vorhandene Vereinsvermögen im
Betrage von ungefähr 4200 M. unter
seine Mitglieder zu vertheilen. Die Mit'
gliederzahl beträgt jetzt 189.
Osternburg. Der Bau einer ka
tholischen Volksschule ist nunmehr lbe-
schlossene (che. Als Bauplatz ist ein
Grundstück an der Kirchhofsstraße in
Aussicht genommen.
Thüringische Staaten.
Weimar. Die Mutter deS Kauf
nianns Adolf Zünckel, der sich kürzlich im
Sanatorium zu Wilhelmshöhe erfchoß,
hat in die Landesheilanstalt zu Jena
übergeführt werden müssen.
Apolda. Die sehr vermögliche
Wittwe Renate Weiland ist wegen schwe
ren Diebstahls zu 4 Monaten Gefängniß
verurtheilt worden. Sie hatte lange
Zeit hindurch Brodbedaf aus der Back
stube des Bäckermeisters Zanders ge
stöhlen. Eise nach. Der an der Gothaei
Straße vor der Stadt gelegene Linden
Hof ist von Herrn Bierschenk an die
Aktienbraucrei Kloster-Heiligenstein fü,
den Preis von 87,000 Mark verkauft
worden.
Greiz. Tcr Gärtner Ernst Emil
Schmidt ist, wie früher berichtet, in Kon
kurs gerathen und wurde dieser Tage
verhaftet, weil er Vermögensstücke bei
Seite geschafft haben soll.
Gößnitz.. Der Schaden den die
Stadt infolge der fchweren Gewitter und
Ueberschwemmungen in diesem Frübjaht
erlitten hat, wird auf 100,000 M. abge
schätzt.
Freie Stadt,.
H a m b U r g. Ter Senat hat sich
nicht dazu verstehen wollen den Äntraa
der Bürgerschaft zu genehmigen, die Po
lizcistunde auf ein Jahr versuchsweise
ganz aufzuheben. Ein ähnlicher Versuch
so bemerkt der Senat, habe in Bremen
vor einigen Jahren gezeigt, daß man als-
rc t .v v r, l iJ . .. . . .
oaio oie Poiizelftunoe wieder hatte ein
führen müssen.
Bremen. Gelegentlich der Nord
westdeutschen Gewerbe - Ausstellung im
nächsten Jahre wird ein großes Rundbild
zur Schau gestellt werden, welches den
Hafen von New Fork und seine' Umge
bung darstellt. Um hierfür an Ort und
Stelle Aufnahmen nach der Natur w
machen, haben sich die Münchener Maler
Edmond Beringer und Hans Pcterfen
nach New Jork eingefchifft.
Lübeck. Im hiesigen Hafen hat im i
ruWchen Nev:er e:n Brand dre, große
Lagerschuppen mit den. Zollniederlagen
zerstört. Gegen 3000 Ballen Baum
wolle, große Flachsvorräthe und zahlreiche
Stückgüter aus West- und Mitteldeutsch,
land sind dem Feucr zum Opfer gefallen.
Der gesammte Schaden wird auf minde
stenS zwei Millionen Mark geschätzt.
HttmorlstischeS.
Parlamentaische Stilblüthe
. . . Meine Herren, die Befürchtung
deö Herrn Vorredners ist eine Seifenblase.
Lassen Sie nns dieser Seifenblase aus
den Zahn fühlen, um zn sehen, auf wü
rXt r. (v. ri.(.i uz
iu;wuu;cii tyupen sie sieii :
Ein neuer Goethe.
Sag' ich Ihnen, Frau Commenik
räthin, mei' Moritz ist e' graußer Mann,
e' neier Goethe. Hat er schon gemach!
im verflossenen Jahr' e' italienisch
öleif" ', braucht er blos noch zn schreiben
'nen tfauirr
Dem Weltfeind.
Brauche die gesunden Augen,
Freudenarmer Misanthrop ;
Alles Leid siebst du vergrößert
Durch dein Weltschmerz-Mikroskop.
Eine Wahrheit.
Man sucht eine Welt s p r a ü e zu g:ün
den ; - eine Welt m o d e gibt eft schon
lange. Die Eitelkeit ist eben ein
mächtigerer Herrscher als der V c r st a n d.
Fürchterlich.
Mayer, ich sag' Dir Du bist doch
ein rechter Lausbub . . . !"
Herr Professor, wenn ich auf die Uni-
ver itat komm' oder aar Reservelieute
nant werd', dann werden wir darüber
wetten miteinander reden !"
Ein Neuling deö Glücks.
Hurrah ! Kameraden, ich hab' 1000
Mark in der Lotterie gewonnen ! Heut
muß eS hoch hergeben ! . . Wirth, schla
gen S' a'Faßl Champagner an!"
Eine feine Sorte.
A: Sag' 'mal, kennst Du den Men
schen, der uns dort in einen, weiten Bo
gen ausweicht?"
B: Ja, das ist ein Reisender in C l
garren!"
A: Wie kommt es, daß der Mensch
stets die Flucht ergreift, wenn Du in
meiner Gesellschaft bist, wabrend er mi,
sonst seine Waare in der zudringlichsten
Weise offerirt?"
B : Hast Du ihm schon 'mal etwa?
abgekauft?"
A: Nein fallt mir ich
ein!"
B: Siehst Du das ist de,
Fehler! Kauf' ihm 'mal 'waS ab,
dann wird, er's bei Dir gerade so ma
chen wie bei mir!"
Poesie und Prosa.
Kaufmann : Wie komt eS doch, Herr
Professor, daß eine 2rtk; der Geliebten
den Liebenden in Entzücken versetzt, wkh
rend ein einzelnes S a a r von ibr.
das sich zufällig auf seinen Rock verirrt
bat, in wenig liebenswürdiger Weife ent
fernt wird?"
Professor: ..Das fraaen Sie ein
Kaufmann mich!? Nn, die Mass
muß S bringen !"
Rech tfertigung.
Gast (dem die Kellnerin ein friscbeS.
sehr schlecht eingeschenkte? Glas Bier
aebracht hat): Aber, Cenzi, da schau'n
S' nur her, das ist aber schlecht ein
geschenkt! Da ist ja das halbe Glas
voll Schaum !"
Kellnert,,: Ja, sind S' nur lieb.
Herr Verwalter . . wissen S', der Bern
bard, der Schenkkellner, bat beut' sein
Benefiz'."
Vorurtheil.
Ein junger Mann kommt iit einem Be
kannten und benachricktigt diesen, daß er
morgen eine neue Stelle antreten werde.
Ick wurde morgen," bemerkt Letzterer.
nicht eintreten, denn FreitaqS bat man
gewöhnlich Pech !" Nun," entaeanet
der junge Mann muß denn gerade
Ich daS Pcch haben mein Prinzipal
kann'S ja auch haben !"
Tröstlich.
Frau: Wie. einen Tag nach unserer
Hochzeit kommst Du schon betrunken nach
Hause ! ?" Mann : Schau lieb's Wei
berl, spater tvirst Tu nie mehr waS da
bei finden jetzt hat's eben noch den
Reiz der Neuheit für Dich !"
Farbenblind.
Herr (zum Arzt, dcr sebr kleine Äuaen
hat): Ich braucke ein Attest, Herr Doc-
tor, um in die Marine einzutreten : ha-
... rr c r, t . '
ven tr tue tVitte, uno unrersucven te
mich auf Farbenblindheit !" Doctor:
Bitte, sehen Sie mich einmal an. WaS
habe ich für Augen?" Herr: ..ScbweinS-
äugerln, Herr Doctor!"
Schrecklich!
Wer ist denn die Dame dort?"
Heiliger Himmel, lassen Sie uns ffück
ten, daß wir nicht in ihre Näbe kommen!"
Ja warum denn ? Bleiben wir nur!"
Nun, dann sind wir verloren. Die
ist eine Art von Skplla und CharybdiS in
einer Person!" Wieso?" Nun,
die ist Dichterin und Schwieger
mutier zugleich !"
Indische Fabel.
Ein mächtiger Fürst versammelte seine
Höflinge und versprach Demjenigen, der
die Neise um die Welt in der kürzesten
Zeit machen würde, zwei ungeheure Dia
manten. Jeder erbot sich, sein Bestes zu
Wasser und zu Lande zu versuchen
bis auf einen, der in tiefem Nachdenken
versunken schien. Nun, Kohina", fragte
der große Häuptling, was gedenkst Du
zu thun ?" Kohina erhebt sich, geht in
einem Kreise um seinen Gebieter und
fällt ihm zu Füßen mit den Worten :
..Größler aller Herrscher, Du bist die
Welt für mich!" Kohina erhielt die
Diamanten.
R ö m e r f u n d.
Ich hab' einen R ömerfund gemacht.
Davon mir das Herz noch heute lacht :
An den herrlichen Ufern' des östlichen
Rheins
Fand ich einen Römer voll köstlichen
Weins.
Optische Täuschung.
Erster Betrunkener : Du, sie mal
den - den Traben da der läuft ja
immer fort.
Zweiter Betrunkener : Ja, Du, das
ist wahrscheinlich ein Laufgra
den!
Sehr natürlich.
Fremder : Hört, lieber Mann, warum
läutet denn jetzt die Glocke ?
Bauer : Weil se gezogen wird, Herle ;
nur weil se gezogen wird'
Direkt auö Kalau.
Lieben Sie Beethoven, Herr College Z
Na, wenn ich sagen soll ein solider
Kachelofen ist mir lieber !
Auf dem Maskenball.
21.: Wie macht sich denn die Nymphe
dort mit lieblichem Gesicht ?
B.: Ja, lieber Freund, sie ist wohl
feil, doch aber wohlfeil nicht l
G in fataler Gast.
Gast : Herr Wirth, wissen Se nick in
dcr Nahe eine rechte hübsche gemüthliche
Kneipe, wo man ein gutes Glas Bur
kriegt?
Tie Frnhjahrs-Mcdlzw. die Ihr gkbraniht.
Paine' s Celery Cornpound
Reinigt baS Blut,
Stärkt die Nerven,
Reizt die Leber,
Regulirt die Nieren und Eingeweide,
Gibt iedem Organ Leben und Stärke.
Es gibt nichts ihm Gleiches. Gebraucht es jebt!
.z letzte Frühling, al, ich sehr herunter und Da ich Ibr Vain', Eelerh Lmnhound In es.
qchwScht w. verichafft. Ich mir etwa, turn Frühjahr Äracht hab. ,0 ö,n ich U xU?
Baute' ttrttn Eompound. D brauch von heit mpsebl den krattiake s.,l!??'
,wei Flaschen machte, da ich mich wie u.gÄore sanfÄ. Regula
sühlte. lS ein allgemeine Strkung,miuI nd UES nb feiibem WÄ?'
KrülzjabrS.Rdijin kenn. fcb nichUthm lch... A.ichmUw" ""
rigabi Seneral .'.'. Burlington, t. 9' B8tt ttto, Dadta.
II. oq Lech für SS.00. Bei Druggistcn. ell.ichardso 0., ig., Bittlinaton,!,
Diamond Tyes Ws5?S'k I Lactated Food e.
I ' lachend aus.
. ' j!i,.rrv-
v A" t.' - ,
iMitvam.
MMSdÄM'
nU.-:'k-1 'rtd-vtty
7rUUÄ"53AL.iirT 1 ll
Vv."".'. .f.,- j " .--" -
'Z'js.
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0' -rr-rr-i ',4. VVi-i"r -7"".,,,
'&&ja2fc&& irt"J,,?5 Ct,t
1 r- iü' 1 7f rJ cttauitrt
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-'Vfe.j''
2891
Rtr erschSpste" abgearbeitete'
kebrerinnen. Vubmaidk rinnen, lii
tiirraslcleCis-iT
terinnen und überarbeUet Krauen a!?erlzavk i;l IV.
tinnrn, 'iä!?terlnen.
t Ui
Piprce'8 "Favorito Prescription " des l'.'f:
herssellerk, JhaftWr'VireU Sist ftinVlUf xx'.l
Heilmittel,- aber eS entspricht iinderiar de, ';''
gen Zwecke eines mächtigen S'' arge ' n
weiblichen S' schlrck'te iKnen chreuten Sch, :
Leide. SS ist ei ttiiAtfi, allam,,ik6 s.t91 :
termes ionuatn und stirtnces i
m ir 1 4. . . . i. w rr 1 . . .
letui cem uiicm ncir- un cisnc. 1. ?r. 1 .. . :
jchwiche, UnverdSlllichkk, Blähungen, Sittck,,.., '
nervöse SinsüII j,ei, iZcköpsunz d G& an ) .
beiden iÄschlechtern. Fivor;to Tre-rrlrii.-,-. "
on votbekn' unter ri.fTcr iirii!it.t - .. ,,
verkauft. Beachtet den llmschl' be- , i : .
Z,ei $1.00, der sechti lasch k,.r - .
Mne Xblandlunz über Frau, -Ür.irl! , ..
btzen Bädern und zahlreich, Hol,si!"i! !
wird für 10 Uents in lZostmarke rasn::!
Mdressirt : MWorlV DiHpenr.arr J. '::
ciation." bei Maln Btreot, liiinio, ,
Nervös und biiiöser UcvU v..
krftoxf wlrv ,anu ntvtii: . ,
i)r. Pierco'fl Pulleta, i" VS :i. -,
jslischckien, bei Ävvihctcrn III tat ".1
Die
Möbclhandlttttg
von
E.BLUMEEJ
IN
Berger, Mo.
sowie bessert große
(Luiiibcryard
bietet den Farmern von Mastonade und Zrank
li County tke besten Borlhcile im Einkaufe
von Möbeln. Poljierwaaren, Bauholz. Bret
ter. Schindeln usw.
Daß meine Waaren die besten und meine
Prene rie niekiiasten sind, könne solche die
oon mir gekauft haben, bezeugen.
Sprcchi bei mir vor.
II ja 118!) tt. 331 um er.
Weih - Stall ;
von
FRITZ 0CHSNER,
2. Ttratzc, Hermann,Mo.
,Mi??-?D. Nei'lfcrde
derutrwerke
inr criiuiiif
ode, Lag zu
in- liberalsten
preisen auzu
leiden. Pserke
ur,d ösel wer
ren zu an
nehmbarenBe
uM-n, rsr- vrrv rigu m
fiitlrrl.
1&T ?tu, Hafer und Sioxxx siiidki man slelö
zu zrlige ii.ißcn Preiien.
Frih Ochsuer.
StoneHillWineGo.
Nachfolger vn
M- Pocschel, Scher er 5' Co.
Wein - Z iich ter
und Händler in
Einheimischen Weinen.
Fabrikanten deö rühmlichst bekannten
pearl" Gtra ftxn
Cbampagncr,
und Eigentümer der
TONE dilLL XMINEYARDS
r.fex
.ermann Mo.
ÜT.
weists:
Nechts-Anwalt
und
e:
Qcffentlicher Notar !
I StaatSanwalt für (Saöeonade Eo.1
.
tzive vorzügliche Gelegenheit
zur
Neberfahrt zwischen Deutschland Ame
rika bietet die bewährt und beliebte Baltimore
l'ir.te dcö
Norddeutschen Llohd.
Tit rühmlichst bekannten, neuen und erprob
ten Postrampfer dieser Linie fahren regel
mäßig öentlich zwischen
Baltimore und Bremen
d ir er t
und nehmen Passagiere zu sehr billige Prci
seit. i'te 3!trpflegng I lrötiiiöglichsle
Sicherheit! Tolinelscher begleiten die Iviii
wandereraus der :Ke'e nach dein 3i?esten.
Big (5nde 1888 wurden von i.'loid-?aipfern
1.88s,5!Z Passagiere
glücklich iiker den Cceait beiördelt, gewiß
ein gutes Zeugniß für die Beliebtheit dieser
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ut5'6i.
rifcher Kalö
zu haben bei
IE3:e:cLX37- So3lxis.
R. H.Hasenritter
Agent für den Verkauf aller Arten ko
Denkmälern, Grabsteinen. uf.
am
Vhite Bronze, ttranit u.
Marmor
ver'tttigt. Ebenso Agent fiir eiserne Gilt
oder Fenzen.
?a mir alle Arbeit ron trogen Lstliche
Zirmen. welche die Arbeit meistens mit M
schinen berslellen, geliefert wird bin ich i
lande meinen Klinken erste Classe Arbeit i
sehr maßiakii Preisen zit liefen,. $i liegt da
her im Jiitrnsse eines Jckrn der etwa i
obigen Branchen nöthig hat vorzusprechen
sich meine Zeichnunacn 'sehen und öder
rie Preise zu forn,',ren, ehe er Bestelln!
macht.
R. H. HASENRITTER.
D. Edmund Nasse's
&$7$!nti&
Ecke der 3ten und Schiller Etraße,
HERMANN, - - MO
Chcmicnlictt,
Medikamente,
Farben, Schwämme,
Oelc, Firnisse,
Damen-Toilcttcn-Artikel nsv.
Bruchbänder
,01, allen Größen; kkM Anpassen derselbe
wird anz besondere Aufmerksamkeit geschenkt.
SS Acrztliche Recepte werden sorg
fältig zubereitet. .
Tr. Edmund Nasse.
H e r m a n n
Marmor - Granit-'
und 5
aildsteill- Werke,'
on
HrnryS
EekeberViertk,,nd
tm lij.c.
3aui(HHy
Hermann,
Mo
Za ick fast alle mir übert,aeuen Arbeit
mittelst Maschine selbst -erfertige, so liegt es
auf der Hand, daß ich ti:se Arbeiten um
nigstens 20 bis 2't Prozent billiger nfertige
kann, al diese von Aaent.n von ÄuSwartS dk
zogen werde,, können.
4?enry muky.
äl 4. A X W t.
StVirniiPt iinv
Wagncrwcrkstätte
von
Henry Hoaaools,
Hermann, Mo.
Meinen Kunden, und dem Publikum über
bauvt zeige ich hiermit 3, daß ich pktS eine
Vorrat? von
Mftttge
halle, welche aus dem besten Slahl gemacht
,'ino und ich daber tden Pflug garantire
kann; auch halte ich Wage vonathig. Be
ftellungen und Rezaratuien erde pünktlich
und l illig besorgt.
Henry Honeck.
Ktr ?Cy? A
rf?NÖiWit' Pl TJyy ' ' fl
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vt :VyC3.
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