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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, July 26, 1889, Image 1

Image and text provided by State Historical Society of Missouri; Columbia, MO

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Gebrüder Gras, Herausgeber.
Preis : 52.00 per Jahr.
Office : Ecke der Vierten und Schiller Straße.
Jahrgang 33
Hermann, Mo., Freitag, den 2. Juli, 1889,
Nummer 37.
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wo man durch
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Christian Eberlm.
Aus England kommt die Nachricht,
daß sich dort ein Syndikat mit minde
stens Z50.000.000 Capital gebildet ha
be, welches das Ellenwaaren-Geschaft in
den Ver. Staaten unter seine Controlle
zu bringen beabsichtige, ähnlich wie ein
anderes sich des hiesigen Braugeschäftes
zu bemächtigen sucht. Wer annimmt.
daß es mit diesen Syndikaten" auf
einen riesigen Börsenschwindel abgesehen
ist, bei welchem schließlich die Dummen"
geschoren werden sollen, wird nicht weit
fehlgehen.
Auch der zukünftige Staat Süd-
Dakota ist bekanntlich von dem Prohi-
bitions'Schmindel bedroht. Der Ver-
fassungs.Convent von Siour Falls hat
nämlich wie seiner Zeit bereits mitge
theilt, eine Prohibitions-Klausel in die
Verfassung eingeschaltet, über welch? in
der Oktober - Wahl abgestimmt werden
wird. Die Freunde der persönlichen
Freiheit, voran die Deutschen, haben sich
jetzt organisirt, um jene Klausel zu Fall
zn bringen, mit bester Aussicht auf Er-
folg. Pennfylvanien hat ihnen den
Weg gebahnt.
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In Europa erregt der im Oktober in
Washington in Sitzung tretende Con-
greß von Repräsentanten aller unab
hängigen Staaten von Nord-, Mittel
und Süd-Amerika großes Interesse.
Kein Wunder ! Ist doch der Zweck die
ses Congresses eine engere Verbindung
dieser Staaten in handelspolitischer und
wirtschaftlicher Beziehung, durch welche
die Handels - Interessen verschiedener
europäischer Staaten schwer geschädigt
werden müssen.
Die Lawrence Evening Tribune",
das ladende republikanische Organ von
Touglaß County, veröffentlicht einen
langen Artikel, in welchem sie verlangt,
daß über das Prohibitions-Amendement
von Neuem abgestimmt wird. Das
Blatt meint, daß eine Majorität der
Bevölkerung nach achtjähriger Erfahr
ung mit dem Prohibitionsfchwindel eine
Abschaffung desselben wünsche. Sie
schlägt vor, daß jede Zeitung des Staa
tes die Ansichten hervorragender Män
ner ihres Distrikts über Prohibition
und nochmalige Abstimmung vcröffcnt
lichen solle.
Ueber die allgemeine Geschäftslage
äußert sich die New Aorker Handels
zeitung," daß dieselbe eine günstige sei.
Allerdings hat sich in manchen Bran
chen die sommerliche Stille geltend ge
macht, aber alle Berichte aus den gro
ßen Handels - Centren des Inlandes
stimmen darin überein, daß diesmal
der Monat Juli mehr als die gewöhn
liche Thätigkeit entwickelt. Unsere
Haupt-Export Artikel finden fortwäh
rend willig Absatz, die Besserung in den
Eisen-, Kohlen- und anderen Jndu
strien hält an. Geld bleibt flüssig, und
da die Ernte - Aussichten im Ganzen
vorzüglich, so sind alle Bedingungen
für ein recht flottes Herbst-Geschäft vor
Handen." Bemerkenswerth ist es, daß Deutsch-
land weder im Bier, noch im Wein-
und Schnapsconsum die erste Stelle
unter den civilisirten Landern der Welt
einnimmt, obwohl die hiesige Wassera
postel gerade die Deutschen so gern als
die gewaltigsten Trinker vor dem
Herrn" hinstellen. JmBierconsum (pro
!kopf der Bevölkerung) stehen nämlich
Belgien und England obenan, und erst
in dritter Reihe kommt Deutschland,
dann folgen die Ver. Staaten, und an
fünfte Stelle Canada. Im Weincon
sum steht Frankreich an der Spitze und
im Schnapsverbrauch Dänemark. Das
Bierland ist demnach Belgien oder
Großbritanien, das Weinland Frank
reich und das Schnapsland Dänemark.
Die Hetze gegen die G. A. R., die rn
den letzten Jahren so eifrig in manchen
Zeitungen betrieben wird hat einen
Erfolg zu verzeichnen. Wie zur Zeit
des Krieges, als der Parteihaß auf die
höchste Spitze getrieben war, glaubt man
den Unionskämpfern von gewisser Seit?
irgend etwas bieten zu können. Wäh
rend den Turnern nach Cincinnati ein
F ahrpreis von weniger als einem Cent
per Meile und den Ekcursionisten nach
Niagara Falls nur ein halber Cent per
Meile berechnet wurde, weigern sich
einige Eisenbahnen den Veteranen zu
ihrer Zusammenkunft in Mllwaukee die
Eincentrate per Meile zu bewilligen und
die Bahnen, die angeblich dazu bereit
wären, wollen nur gemeinsam etwas
thun. Die Folge ist, daß die Comman
deure von acht Departements Geueral
befehle erlassen haben, in denen sie vom
Besuche des Nationallagers abrathen,
weil es eine ungerechte feindliche Unter
scheidung gegen die Veteranen sei und
daher die Selbstachtung gebiete, einfach
zu Hause zu bleiben. Auf der anderen
Seite hat der Obercommandirende noch
keine entschiedene Stellung genommen,
der Ausschuß in Milwaukee aier be
schlössen, trotzdem mit den Vorbereitun
gen fortzufahren und Tausende der
Kameraden sagen, daß sie jetzt erst recht
nach Milwaukee gehen werden, um den
Eisenbahnmagnaten zu zeigen, daß ihr
Bestreben, der G. A. R. das Fest zu
verderben und ihre Zusammenkunft zu
hintertreiben, erfolglos sei. Die Wahr
scheinlichkeit ist, daß trotz alledem jetzt
Mancher geht, der fönst zu Hause ge
blieben wäre, aber man wird sich dabei
bestreben, fo viel als möglich den Bah
nen aus dem Wege zu gehen, die sich bei
dieser Gelegenheit so feindlich zeigen.
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Treffend sagt ein Tauschblatt: Ein
.Truste sämmtlicher Eisenbahnen wäre
schon recht, wenn der einzige Aktien-Jn-
habcr Uncle Sam" hieße."
Ein vernünftiger Mann scheint der
bekannte Tempcrenz - Apostel Murphy
zu sein. Er äußerte sich über die Nie-
derlage der Prohibitionisten in Pennsyl-
vania, wie folgt: Die Niederlage der
Prohibitionisten ist einSieg der Mäßig-
keit. Prohibition ist Pharisäismus,
Betrug, Heuchelei Der Handel mit
geistigen Getränken muß eingeschränkt
uud in die Hände achtunzs- und vertrau
enswerther Männer gelegt werden.
Ein vernünftiger, vom rechten Geiste er
füllter Mann hinter dem Schenktisch wird
sich von selbst weigern, einem Gewobn-
heitssäufer etwas zu verabreichen."
Nachdem Herr Murphy dann noch die
schlimmen Wirkungen der Prohibition
in Maine geschildert hatte, schloß er mit
den Worten: ..Es war Reit für das
Volk von Pennfylvanien. sich zu erbe-
ben! Die Todtenglocke der Prohibition
hat geläutet. Wir fchreiten vorwärts.
nicht rückwärts, und alle diese großen
Niederlagen der Prohibition sind Siege
der wahren Mäßigkeit."
Den Eisenbahn - Gesellschaften ist
wiederholt nachgerechnet worden, daß
die Summen, welche sie als Entschadi
gung für Unfälle zahlen müssen, vollauf
genügen würden, alle Unfälle zu ver-
hüten. Trotzdem find fie doch nicht da
zu zu bewegen, geeignete Vorkehrungen
dagegen zn treffen. Eine folche Ver
stockthcit ist nur durch das Gesetz zu
überwinden und es muß schließlich so
weit kommen, daß die Lcgislatur-Mit-glieder,
vor ihrer Erwählung vom
Volke, speziell verpflichtet werden,
strenge Gesetze gegen die Eiscnbahn-Ge-sellsch
asten zu erlassen. Es vergeht
kaum ein Tag. an welchem nicht Mm
schen durch Eisenbahnen überfahren
werden, weil die Gesellschaften die
Kosten scheuen, ihre Geleise ans Däm
men zu legen, oder mindestens an ge-fährlichcnKreuzungs-Punkten
Barrieren
anzulegen. Die Zeitungen schreiben
täglich über diese Krcuz-Punkte zur
ebenen Erde. Die Eisenbahnen zahlen
täglich EntschädigungS-Gelder für der-
artige Unfälle, aber trotzdem toird keine
Aenderung getroffen. Es dürfte inter-
ssant fein, zn erfahren, wie lange das
Volk diesen privilczirten Todtschlag
noch dulden wird.
Wenn man auf dem Ventil sitzt.
Schon Viele haben über die Geschichte des
,,i(iuut:ii . uiiipivvvtyrljrls hciuuii, ver
auf das Sicherheitsventil setzte, um daS Leck
werden desselben u verhüten. Allein Tau-
11 7....it AiC.:..x ..T.r. t w r: jr.
lenoe begehen alliahrlich dieselbe Thorheit.
.'Itf iiflX mit sT-sarfoit TllttlMi W 13 f iit 1 X a.i.
Wlfc III. pilUIII, -f.-MlV.llp .IIIUlMltll,
Saliflun. Beulen, Karbunkeln, (eschwüren
nnd alten Wunden behaftet und begnügen sich
damit, die Symptome zu unterdrücken, ohne
die Ursache zu beseitigen. Sie sitzen auf die
sen Sicherheitsventilen, durch welche die Na-
tur unrelnigkeiten auszujchelden bemuht ist.
anstatt Dr.' Pierce's Golden Medical TiS
coverst zu gebrauchen, welche kurirt, indem sie
die Urache entfernt, welche in dem Blute
liegt. (5s ist ein wunderbares Blutreinig:
ungs' und Stärkungsmittel.
Glaubt nicht etwa, daß die Eigenthümer
von Dr. Sage's Katarrh - Heilmittel eine
stehende Belohnung von für einen Fall
vo Katarrh, den sie nicht kuriren können,
ausbieten würden, wie sie schon seit vielen
Jahren gethan haben, wenn sie nicht positiv
wüßten, daß das Heilmittel den Katarrh ab-
solut und permanent kurirt? n allen vlpo
theken für nur 5i)l5ciits zu haben.
In New Aork sucht man jetzt durch
Vernehmung von Sachverständigen fest
zustellen, ob die elektrische Hinrichlung
gransam sei oder nicht. Statt daß die
Experten aber ehrlich und unparteiisch
aussagen, was sie wissen, streiten sie sich
über die Frage, ob das Edifon- oder
Wcstenghaus'sche System der elektrischen
Beleuchtung daZ bessere sei, und dieBe
Häuptlingen der Zeugen entspreche ge
nau den Jntereffender Gesellschaft, lvel
che fie vertreten. Wes Brod ich eß',
des Lied ich sing", heist es da. Erst
kommt das Geschäft, dann die Wissen
schaft. Traurig ! St. Louis Tribüne.
Dem Druckerteufel ist bekanntlich
nichts hrilig, er wagt sich fogar an Ge
setze wie man erst dieser Tage wieder
entdeckt hat. In dem verbessertenLand-
straßen Gesetz hatte der Setzer an einer
wichtigen Stelle das Wörtlein nicht"
ausgelaffen, und der Eorrector hatte d en
Fehler übersehen. Natürlich ergab der
Sinn das gerade Gegentheil von dem,
was eigentlich beabsichtigt war. Der
Staatssekretär hat aber jetzt die Stra-
ßen.Eommissäre durch die verschiedenen
County-Clerks anweisen lassen, das Ge
setz so durchzuführen, als ob das Wort-
lein nicht" an seiner richtigen Stelle
stände.
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knVkrSceken narj Vorder' Caiiorf
Bot war tmß, tost gaben ihr fti,
! fi eil iud war, rief sie ach Cftti,
Clt wurde ein SiSulcIn. und tjidt U stl,
I fit iada batik, ,atz fU iha MsU
Neuigkeiten aus Missouri.
Die County Court von Laclede
County hat angeordnet, daß alle
County-Sträfiinge zur Straßenarbcit
angehalten werden sollen. Drei Leute
welche zur Umgehung des Local Option-
Gesetzes, ein Club-Lokal etablirt hat-
ten, wurden zu so hohen Strasen ver-
urtheilt, daß sie drei Jahre lang Stra
ßcnarbeit zu verrichten haben werden,
ehe sie ihre Strafe abverdient haben.
Am Montag Nachmittag bestiegen in
St. Louis Harry und Willie Janeto und
Edgar und Emil Levy ein Segelboot
und fuhren den Fluß hinauf. Sie
geriethen in eine fo. starke Strömung,
daß das Boot umschlug. Die beiden
Levy's hielten sich an einem Boot, wel
ches in der Nähe lag, fest und wurden
gerettet. Harry und Willie Janeto, die
an's Ufer zu schwimmen versuchten,
geriethen unter ein Transser-Boot und
erlranken.
Nach einer längeren Sauftour
machte am Donnerstag in St. Louis
der 71 Juhre alte Schreiner Ernst F.
Heller feinem Leben durch Vergiften
ein Ende. Am selben Tag wurde die
Leiche des 21 Jahre alten August Eber
aus dem Flusse gezogen. Was den
jungen Mann, der seiner Gattin in
einem Brief die Absicht, Selbstmord zu
begehen, mitgetheilt hatte, zn der That
veranlßate, ist nicht ermittelt worden.
--Einer Zusammenstellung von
Staatssekretär Lesueur zufolge wurden
feit dem 8. Januar 299 Fabrikgesell-
schaftcn mit zusammen H18,940,000 in
Missouri incorporirt. Ebenso L7Ban
ken, VZ Eisenbahnen, Straßenbahnen
3 Telegraphengesellschaften, 23 Bau
und Anleihgesellschaftcn und S3 Wohl
thätigkeitsgesellschaftcn; zusammen 431
Corporationen mit einem Kapital von
ca. S27.000.000.
Die Staats-Eisenbahn-Commis-säre
hielten während der letzten Woche
in Jefferson City eine Sitzung, um die
Frachtraten zu regeln. Dieselben ha
ben beschlossen, daß sämmtliche Eisen
bahnen im Staate ihre Frachtsätze für
Getreide um 10, für Vieh um 23 und
für Kohlen um 23 Prozent ermäßigen
müssen. Die neuenFrachtsätze sollen in
Kraft treten, sobald die Eisenbahn
gesellschastcn die neuen Frachttabcllcn
zur Veröffentlichung bereit haben.
In Kansas City wüthete während
der letzten Tage eine förmliche Selbst
mord-Manic. Ein hübsches und be
liebtes jnnges Mädchen, Namens Aunie
Lomin, nahm sich das Leben aus Gram
und 5?ummer über Verleumdungen, die
ein abgewiesener Liebhaber über sie
ausgesprengt hatte. I. P. Ogdcn,
beging Selbstmord im Hause seines
Vaters, indem er sich erschoß. Ogdcn
litt an epileptischen Krämpfcn, was ihn
zn der verzweifelte.! That trieb. Cora
Brinsinghofen, ein 14jähriges Mädchen
von Howard City, Kans., brannte in
Begleitung ihrer Freundin Mary Pell
ihren Eltern durch uud langte am
Montag in Kansas City an. Cora's
Vater folgte ihr. und als er sich seiner
Tochter versichern wollte, zog diese
einen Revolver und schoß sich in den
Kopf. Eine Ursache hierfür ist nicht
bekannt.
Ein professioneller Spieler, Na
mens James T. Daly, lockte am Frei
tag in St. Louis seineMaitresse, die 22
Jahre alte LillieDavis in sein Zimmer
und verschloß dasselbe, worauf er ihr
eine Kugel in den Leib jagte, die zwar
keine lebensgefährliche Verwundung
zur Folge hatte, aber in der Angst
sprang das Frauen;immer aus einem
Fenster des zweiten Stockmerks auf die
Straße und erlitt schwere innerliche
Verletzungen. Daly jagte sich nach
dieser That selbst eine Kugel in den
Unterleib und brachte sich dadurch Ver
letzungen bei, die den Tod zur Folge
gehabt haben. Die Ursache der That
war, daß Daly von der Geliebten"
die Herausgabe eines ihr geschenkten
Diamantringes verlangte, dieselbe da
raufhin aber ihre Verbindung mit ihm
abbrach.
Auö Monrovia in Californien
wird das Ableben des Wm. A. Pile.
eines Missourier Voluntär - Generals
aus dem Bürgerkriege, gemeldet. Ge
nelar Pile war beim Ausbruch des
Krieges Prediger einer St. Louiser
Methodisteugemeinde. Er hing den
Priesterrock an den Haken und warb ein
Regiment an, mit dem er an der Ein
nähme von Fort Donclson und an der
Schlacht bei Shiloh theilnahm. Wegen
seines Muthes erhielt er von den Sol
datcn den Beinamen des "Fighüng
Parsern". 1803 wurde er zum Brigade-
general ernannt und befehligte er eine
Neger-Brigade. 18L4 wurde er in St.
Louiö von den Republikanern in den
Congreß gewählt, dem er einen Termin
angehörte. 1868 wurde er von einem
Flügel der Republikaner wieder nomi
nirt, aber von Erastus Wells nach einem
erbittertenWahlkampfe geschlagen. 1869
ernennte Präsident Graut ihn zum Gou
verneur von New Mexico. Nach Ab
lauf seines Termins zog er seiner Ge-
sundheit wegen nach Californien. Nach
St. Louis ist er nicht wieder zurückge-
kehrt. Zur Zeit seines Todes war er
über 73 Jahre alt.
In St. Louis wurde am Mitt-
woch Morgen in der Nähe des Platzes,
wo kürzlich Anna Weiß ermordet auf
gefunden ward, die Leiche eines etwa
35 Jahre alten Mannes mit Schuß-
und Stichwunden aufgefunden. Es
wurde ermittelt, daß der Todte Frank
Brennan war, welcher kürzlich von
Kanfas City nach St. Louis kam und
sich meistens in Wirthschaften und ver-
rufenen Häufern herumtrieb. Ob
Brennan ermordet wurde oder Selbst-
mord beging ist trotz aller Anstrengun-
gen der Polizei noch nicht ermittelt wor-
den. Am Freitag identifizirten die
Brüder des Todten die Leiche als die
von John Henry Behrcns, welcher in
den Werkstätten einer St. Louiser Ka-
bclbahn - Gesellschaft angestellt war.
Aber auch die Brüder konnten keine wei
teren Angaben machen, welche das Ge
heimniß, wie Behrens alias Brennan zu
feinem Tode kam, aufgeklärt hätte. Bei
der Coroncrs - Untersuchung wurden
ebenfalls kleine Anhaltspunkte ermittelt
und fo wurde die Leiche beerdigt.
Jenes keifende alte Weib,
von dem es im Kinderlieb beikt. da es ..nur
von tfflen und Trinken lebte" und doch ,,nie
zufrieden war", laoorirte ohne Zmeiiel an
chronischen Perdauungsbeschmerden. Wieso
vielen alten Leuten, deren Berdauungsorga
ne nicht mehr Ordre pariren wollen, erging
es auch ihr ; sie konnte die genossenen Speisen
nicht vertragen. Das war aber vor der
Zeit, als Hostetter's Magenbitters bekannt
rour ; uiiocuiTuua luiuoe einer lyrer vieien
Freunde oder Verwandten ihr sicherlich ge
rathen haben, dieses große Gegenmittel gegen
Tyspepsie, Verstopfung und Gallenbeschmer
den zu versuchen. Dies wau ihrerseits ein
Akt der gerechtenNothmehr gewesen, denn die
alte Dame wäre kurirt worden und hätte ihre
Umgebung nicht mehr mit ihrem Gekeife be
lästigt. Die hartnäckigsten Fälle von Unver
daulichkeit. wobei sich so häufig Sodbrennen
ungehagliches Gefühl im Magen, nervöse
oder gaurische Erregung einstellt, weichen vor
diesem allgewaltigen (5lirir. Auch kaltes und
ZLechselfieber.Gallenguß, Rheumatismus und
Nierenbeschwerden werden durch dasselbe be
seitigt. Vom Gouverneur zum Schriftsetzer
hat es Edmund Gibson Roß gebracht.
Derselbe wurde zwar in Ohio geboren,
kam aber 1856 nach Kansas, wurde
dort nach einander Mitglied der ver
fassunggcbendcn Versammlung der Le
gislatur, Redakteur mehrerer Zcitun
gen und Bundcsscnator. 1882 siedelte
er nach New Mexiko über, wo er eine
Zeitung herausgab, bis Präsident Cle
vcland ihn zum Gouverneur des Terri
toriums ernannte. Unter der jetzigen
Administration verlor er seine Stelle,
und jetzt arbeitet er wieder als Schrift
sctzer, wie vor nahezu 50 Jahren, und
zwar in der Setzerei des New Mexi
can" in Santa Fc. Reichthümer scheint
er demnach in seiner amtlichen Lauf
bahn nicht erworben zu haben, fönst
würde er schwerlich als 63-jähriger
Mann zu der anstrengenden Thätigkeit
eines Schriftsetzers zurückgegriffen ha
ben. Er braucht sich übrigens dieses
Schrittes nicht zu schämen. Jedenfalls
legt er damit mehr Ehre ein, als wenn
er sich auf's Aemterbettcln verlegen
würde. W. Bl.)
m m m
Käse! Kasc!
Limburger, 12 Cents per Pfund
Brick-Käse, 14 " " "
Ohio-Käse 14 " "
vinittirt Vint prtssin 14. " " "
ty o ............. -
Schweizer-Käse 15 " " "
Alle unsere Kässorten sind erster Classe
Waaren.
Prudot & Schercr.
Ein; der besten 5 Cent Cigarren die
von hiesigen Händlern verkauft wird,
ist unstreitig die von Hermann Stock,
Berger, Mo., fabrizirte Havanna
Chcroot". In allen Wirthschaften zu
haben.
Notice of Laie.
Xotice U liereby ftiven, that by vlrtue of an
onler of ilie Probate Court of tbe county !;&
conale, niale at the May Terni thereof, Mag
11 Will jr. alrainiatrator of theKstate of Mag
nus Will sr. clecaeil, will on Tttesday the 13.
rtav of AuKu.-t In), at the Courthouse "door In
the Town of llenuann, County of Uaeconade,
auilduriiifr tliesesHionof the Probate Court of
ail County, seil at miblic auction all the in
terest of MätfiiusWiü üeieasecl in the following
real entate to-wit:
The noi th west quarter and south west fraction
ofnorth east quarter all in section IS. townehip
45, ran? t, west, contalning 120 rncres, rnoreor
less. north of Gasceuaile river, also south east
quarter of outh west quarter of section ja town
hliiji 15. ränge 5, west, contalning 40acres, a'l
in Gasconatl county. Missouri, also lots Ho.
.r. 54 and 5ti Market Street. Ixta No. 1, 2 and 4
west fth Street, Lots No. 3. 5. 11. 13 and 15
eahtitth Stiert. LotsNo.il, 23, 25, 27 and 29 east
12tli Street. Lots No. 2U and '11 east llth street.
Kloc-k No. 4 east lMh Street, block No. 3 east
Ith street, block N. 4 east imh street, block
No. 3 east 17 streel and lot No. 3 east luth
street all situatc in the Town of Hermann, as
erlatot said Town.
Terms f Saie: 25 per cent Cash, balauce in
six montli.
MAGNUS WILL jr.
Administrator.
NOTICE OF SALE.
Notice U hereby glven, that by Tirtue of a
renewed onler of the Probate Court of the
Countv of Gasccnade, made at the May Terra
thereof, J. H. Meyer, administrator of tbe
Kstate ot Fritz Ilerthram deceased will on
Wednesdav, the 14th day of August 1889 at the
Courthouse door in the Town of Hermann,
County ofGasconade, and during tbe beesion
of the 'Probate Court of said county, seil at
public auction all the Interest of Fritz Berthram
deceased in and to tbe following real estate U
wif Tbe north east quarter of tbe outh east qr.
of Section 8, Township 41. Bange 4. situate in
tbe Countv of Gasconade, State ofMiMOari.
Terms: Casli in band.
J. II. METER.
Administrator.
H. r.1. EWALD.
Maler und Anstreicher
Alle Maler und Änstreichtrarbeitt, sewie
Lkcoranon von trchea, yeatern und Pri
vatdäuseru werden billia und unter arantte
der Dauerhaftigkeit aeschmacksill ausgeführt.
,,raining" eine speztaniAk.
Final 8sttlemnt Notice.
Notice) ia hereby given to all oreditorg
and others interested in the Estate
of Henry Tracht, deceased, that the
underaignedAdministrator of eaid estate in
tends to make final settlement thereof at
the next term of the Probate Court of Gas
conade county, State of Missouri, to be
held at Hermann on the seoond Monday in
May, 18y.
Henry westholz,
Administrator
Final Settlement Notice.
Notice 18 hereby given to all credit Ors
and others interested in the estate of
Joseph Faes, dec, that the ondersigned
Administrator of said estate intencU to
make final settlement thereof at the ne xt
term of the Probate Court of Gasconade
county, State of Missouri, to be held at
Hermann on the second Monday, in May
löö'J.
CnAs. Faes,
Administrator,
Final Settlement Notice.
Notice is hereby civen to all creditors
and others interested in the estate of
John W. Kahle, deceased, that the
undersigned Administrator of said estate
in tends to make final settlement thereof
ai the next term of the Probate Court of
Gasconade county, State of Missouri, to
be held at Hermann on the second Monday
in May, 1889.
John Schmidt,
Administrator.
NOTICE TO CONTRACTORS.
STATE OF MISSOURI Adjourned
County of Gasconade Term 1889.
In the Uonnty Court of sata County.
on the 5th day ofJuly, 1839, the follow
ing among otherproceedings were had
viz:
It is ordered by the Court that
a bridge across Bailey's Creek, at Mor
rison be built aecording to the following
specifications. A new abuttment on the
west side of said bridge must be put in
hieb sball rest on sound pilmg; tae in
o iry to be built of jrood sand stone. The
uppr structure of the bridge to be 92 feet
long and to be build of good and Sound
wood. It is iurther ordered that tbe von
tract for the erection of the said bridge be
led out on the
24th day of August, 1889,
between the hours of 9 o'clock in the fbre
noon and 2 o'clock in the af ternoon of that
day to the lowest and best bidder at the
place where the work is to be perfornied
tbe County Court reserving the nght to
r joct each and every bid.
Contractors to trive bond. which eh all be
Subject to appreval of the County Court.
x urtner particulars will be made known
at the time and place where said contracts
are to be let.
Aecording to order,
THOS. J. GRACE,
Koad Commissioner.
Notice ta Contractors.
STATE of MISSOURI ) Adjourned Term
Cvunty ofGasconade. ) !.
In the Countv Court of said Countv. on the 511,
day of July, l.vSi), the following, among other
lirocpeuinpcs were nau, viz:
It is ordered by the Court, that a nart of the
County io ad be iinproved by inacadamizing the
suiiie, coiiiiiiuciug in ine yaru gaie 01 ine Win
dow l'oppenhouse to the beginning of ihe Cuba
road i.7. chains, from thence to the end f tbe
lau on Cuba road -It. 2,', chairs, total 4S chains
of W5 teet each 2 X fect, 12 feet wi le, 3801
Hiiai e feet, and that the same )art be let out on
THB yTH DAY OF AUGUST, 1J, AT 10 O'CLOCK
in the toreuoon ot that day to the lowest and
best bidder at the place where the work is to be
perlörmed, the County Court regerving tbe right
to reject each and every bid.
'jntractors to give bond. wblch hall be Sub
ject to apiiroval of the Countv Court.
Ftirthcr particulars will be made known at
the ti nie and place where said contracts are to
be let.
Aecording to order,
THOS. j. GRACE,
Road Commit-sioner,
Docket of the Probate Court.
Regulär Term August 1889.
MONDAY. AUGUST 12tb 18S0.
1 J.II. Meyer, administrator Uaraba Acker
mann dec, final settlement.
2 August Wegeuer, adm. Martin Hain, dec.
tinal settlement.
3 F. W. Brueggemann, adm. L. II. Buekcr
deceased final tettlement.
4 J. II. Meyer, adm. Fritz Bertbram dec.
llrst settlement .
5 Mary Lchroeder adms. Frieicb Lcbroeder
dec, final settlement.
6 Louis Diekgraefe g aud c F. and II. Diek
graele minor, annual settlement.
7 Margaret Epple. g and c Cbas and F.
Epple minor, annual settlenent.
8 Thom. B. Hensley g and c Annle Franc!
Myers minor, flrst tettlement.
9 E. II. A. Sorrel, and c Robert A. Sorrel
minor, flrst settlement.
10 D. II. Stiles g and c C. F. and II. E. Davls
minor, flrst settlement.
TUE9DAY, AUGUST, the 13th 18.
11 Kasten Buschmann x Christin Ruegge
sick dec, final settlement.
12 Chas. Faes e x c Joseph Faes dec. final
settlement.
13 Mary Gross adms F. C. Gross deceased Ist
settlement.
14 Carl Hoppe adm. Fried. Gnadt deceased
annual settlement.
15 Philip Haeffner adm D. A. Helmers d eo.,
annual settlement.
10. Louis Kühne adm Hermann B eck er dec.
flrst settlement.
17 Chas. F. Pope adm Henriette Craemer dec
flrst settlement.
IS John Schmidt a lm John W. Kahle dec,
final settlement.
19 D. II, Stiles adm Mary T. Davis dec, flrst
settlement.
20 Henry YVestholz adm Henry Tracht de?.,
final settlement.
WEDXESDAY, AUGUST lltb 189.
21 Gerhard Brader g and c John Thien, min.,
annual settlement.
22 Wilhelmine Heesemann g and c A. E.
Heesemann min., annual settlement.
23 Louise Ilartmund g and c m. h of Hart
mundt dec , annual settlement,
24 Lindfrey Holt g and c Elisabeth Ringeisen
minor, annual settlement.
23 Emil Konow g and c m b of Geo . Holt dec.
annual se..lement.
2G William Kraemerg and c Fred Kraemer
minor, flrst settlement
27 Henry Liesemeyer g. and c. Louise Liese
meyer minor, annual settlement.
2S Fried Meyer g and c m. h. of Christ.
Meyer dec, annual settlemenl.
29 Thom McMillan g aud c M. J. K. A. and
L. Learcey min. , flrst settlement
30 Thom McMillan g and c II. D. and . J
Tayloe minor annual settlement.
TIIUUSDAt, AUGUST 15th lSbO.
31 Margaret Poppenhouse g and c m h of
Ger. Poppenhouse dec annual settlement.
. 32 P. A. Richardson g and c m b of Ben. S.
Ricbardson dec annual settlement.
33 Fridolia Schindler g and cMaria K. Schind
ler minor annual settlement.
34 CarlSchnmackerg and c E. Knrrelmeyer
minor, annual settlement.
35 Frank Schneider g and c Lydia Kraemer
minor flrst settlement, '
36 Tousaint Schnell g und c M and M Schnell
minor, first settlement.
37 Wm Toedtmanng and c Mary aodilermann
Deppe minor final settlement.
3 Christoph Webnrg and c m h of George
Kaegslin dec., t inual settlement.
FRAKCIS OXCKEK,
Probat Jndge.
Wöchentlicher Marktbericht.
Getreide, Mehl usw.
Jtden Freitag corrigirt von der
8TAR MILLS.
Weizen. 2. Qualität rn
Weizen. 3. Qualität
iforn, in Kolben 30
Geschältes Korn .... 25
Hafer 9
Mehl, per Sack, 1. Qualität .... 2 50
Mehl, per Sack, 2. Qualität .... ö 25
Kornmebl. der 100 Wwnd 9st
Kleie, per 100 Pfund 40
Shlpstuff. per 100 Pfund 60
Produkte.
Corrigirt von
GEORGE KRAETTLY, roter
Die anaeaelicncn Wreile werden von den
Händlern smeistens 'm Tausckel beiailt
Butter, per Pfund 10 12j
Eier, per Dutzend 08
Hühner, per Dutzend 1 802 50
Enten, per Dutzend 2 752 50
Gänse per Dutzend 3 5st 5 oo
Kartoffeln. per Bushel 25
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